Lieferung von Oberbaumaterial

Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH

Lieferung von Oberbaumaterial (Standard-, Sonder- und Konstruktionsschienenprofile sowie Spannbetonschwellen für Straßenbahnbetrieb) über einen Zeitraum von drei Jahren mit Verlängerungsoption für ein weiteres Jahr. Für ausgewählte Schienen soll zur Sicherstellung der Materialverfügbarkeit ein Konsignationslager beim Auftraggeber eingerichtet werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-01-15. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-12-04.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-12-04 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2015-12-04)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Straßenbahnschienen
Gesamtwert des Auftrags: 4 000 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Straßenbahnschienen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH
Postanschrift: Georgiring 3
Postleitzahl: 04103
Postort: Leipzig
Kontakt
Internetadresse: http://www.lvb.de 🌏
E-Mail: vergabe@lvb.de 📧
Telefon: +49 3414923253 📞
Fax: +49 3414921504 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-12-04 📅
Einreichungsfrist: 2016-01-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-12-09 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 238-433142
ABl. S-Ausgabe: 238
Zusätzliche Informationen
Wichtiger Hinweis: Interessierte Wirtschaftsteilnehmer müssen für eine Beteiligung am Teilnahmewettbewerb die vom Auftraggeber erstellten Unterlagen, Vordrucke und Formulare beim Auftraggeber unter der E-Mail-Adresse „vergabe@lvb.de“ abfordern, welcher sie unverzüglich ebenfalls per E-Mail zur Verfügung stellt. Die dort gegebenen Hinweise zum Verfahrensablauf und zur Gestaltung des Teilnahmeantrags sind zwingend zu beachten. Die Teilnahmeanträge müssen in Schriftform bis zum Schlusstermin gem. Ziffer IV.3.4) im verschlossenen Umschlag unter Angabe der Kontaktstelle gem. I.1) „Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an“ eingegangen sein.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Lieferung von Oberbaumaterial (Standard-, Sonder- und Konstruktionsschienenprofile sowie Spannbetonschwellen für Straßenbahnbetrieb) über einen Zeitraum von drei Jahren mit Verlängerungsoption für ein weiteres Jahr. Für ausgewählte Schienen soll zur Sicherstellung der Materialverfügbarkeit ein Konsignationslager beim Auftraggeber eingerichtet werden.
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Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Standardschienenprofile
Kurze Beschreibung: Lieferung von Standard-Rillenschienen und -Vignolschienen.
Menge oder Umfang: Siehe Vergabeunterlagen nach Aufforderung zur Angebotsabgabe.
Zusätzliche Angaben zu den Losen:
Der Auftraggeber behält sich vor, die Lose 1 bis 3 als Losbündel an den nach den Zuschlagskriterien gesamtwirtschaftlichsten Bieter zusammen zu vergeben.
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Sonderschienenprofile
Kurze Beschreibung: Lieferung von Sonder-Rillenschienen.
Losnummer: 3
Bezeichnung des Loses: Konstruktionsschienenprofile
Kurze Beschreibung: Lieferung von Konstruktionsschienenprofilen.
Losnummer: 4
Bezeichnung des Loses: Spannbetonschwellen
Kurze Beschreibung: Lieferung von Spannbetonschwellen inkl. Befestigungsmaterial.
Zahl der möglichen Verlängerungen: 1
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 12 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Stadtgebiet Leipzig.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Mit dem Teilnahmeantrag sind vorzulegen:
III.2.1.1) Eigenerklärungen zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. § 21 Abs. 1 und 4 SektVO, zur Eintragung im Handels- bzw. Berufsregister und zur Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft bzw. gesetzlichen Unfallversicherung;
III.2.1.2) Bei Bildung einer Bewerbergemeinschaft: Abgabe einer Bewerbergemeinschaftserklärung;
III.2.1.3) Eigenerklärung des Bewerbers zu verbundenen Unternehmen (wenn einschlägig);
III.2.1.4) Eigenerklärung des Bewerbers zu Nachunternehmern (wenn einschlägig);
III.2.1.5) Bei Nennung Nachunternehmer: Nachunternehmererklärungen der jeweiligen Nachunternehmer.
Hinweis: Der Auftraggeber stellt für die Erklärungen gem. Punkt III.2.1.1) bis III.2.1.5) Vordrucke zur Verfügung, die zu verwenden sind (vgl. unter VI.3)).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mit dem Teilnahmeantrag sind vorzulegen:
III.2.2.1) Bankauskunft, nicht vor dem 1.10.2015 ausgestellt
III.2.2.2) Eigenerklärung des Bewerbers zu Unternehmenskennzahlen wie folgt:
— Angaben zum Hauptsitz und weiteren Standorten;
— Angaben zum Kerngeschäft und weiteren Leistungsspektrum;
— Angaben zur Mitarbeiterzahl der letzten 3;
Geschäftsjahre (gesamt, Produktion/Entwicklung, IT).
— Angaben zum Jahresumsatz der letzten 3.
Geschäftsjahre (gesamt, Bereich Schienenprofile und/oder Spannbetonschwellen).
III.2.2.3) Eigenerklärung des Bewerbers zur Bereitschaft, auf eigene Kosten Versicherungen im nachstehenden Umfang bzw. zu den nachfolgenden Konditionen entweder bereits zu unterhalten oder im Auftragsfalle abzuschließen: Betriebs- und Produkt-Haftpflicht-Versicherung (inkl. Produktvermögensschäden) mit einer Deckungssumme von mind. 20 000 000 EUR, und einer Tätigkeitsschadendeckungssumme von mindestens 250 000 EUR je Schadenfall, beides zweifach jahresmaximiert. Umwelthaftpflicht-Versicherung inkl. mitversicherter Vermögensschäden mit einer Deckungssumme von mind. 10 000 000 EUR, einfach maximiert, Umweltschaden-Versicherung mit einer Deckungssumme von mind. 5 000 000 EUR, einfach maximiert. Die Versicherungsdeckung im oben genannten Umfang der Betriebs-, Produkt,- und Umwelthaftpflicht muss ab Vertragsabschluss bis zum Ablauf der letzten Gewährleistungsfrist aufrechterhalten werden. Sie muss die Haftung des Auftragnehmers für Personen-, Sach-, Vermögens- und Produktvermögensschäden abdecken.
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Hinweis: Der Auftraggeber stellt für die Erklärungen gem. Punkt III.2.2.2) und III.2.2.3) Vordrucke zur Verfügung, die zu verwenden sind (vgl. unter VI.3)).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Mit dem Teilnahmeantrag sind vorzulegen:
III.2.3.1) Nachweis der Zertifizierung nach DIN ISO 9001 ff.
III.2.3.2) Benennung von mindestens drei Referenzprojekten in den letzten fünf Jahren welche dem wesentlichen Gegenstand der Ausschreibung (bezogen auf die Lose) entsprechen (detaillierte Beschreibung, mit Angabe von Mengen und Auftragswert, Einsatzgebiet, Auftraggeber, Zeitpunkt d. Auftragserteilung, Art der vertraglichen Bindung, d. h. Hauptauftragnehmer oder Nachauftragnehmer).
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III.2.3.3) Benennung des Lieferanten, sofern der Bieter nicht der Hersteller des Auftragsgegenstandes ist.
III.2.3.4) Eigenerklärung, dass der Bieter die derzeit gültigen deutschen Bahnnormen (BN) sowie die für die jeweiligen Lose relevanten Fertigumgsnormen (Los 1, 2 und 3: DIN EN 14811, DIN EN 13674 und Los 4: DIN EN 13481) erfüllt; Eigenerklärung, dass der Bieter befähigt ist Abnahmeprüfzeugnisse 3.1 nach derzeit gültiger DIN EN 10204 für den Liefergegenstand zu erstellen. Sofern der Bewerber nicht der Hersteller des Auftragsgegenstandes ist, sind die jeweiligen Eigenerklärungen vom Hersteller des Liefergegenstandes auszufüllen.
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III.2.3.5) Bereitschaftserklärung zur Einrichtung eines Konsignationslagers (Lose 1, 2 und 3).
Hinweis: Der Auftraggeber stellt für die Erklärungen gem. Punkt III.2.3.2 bis III.2.3.5) Vordrucke zur Verfügung, die zu verwenden sind (vgl. unter VI.3)).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Siehe Vergabeunterlagen nach Aufforderung zur Angebotsabgabe.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen nach Aufforderung zur Angebotsabgabe.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Keine Vorgaben bezüglich der Rechtsform. Die Bietergemeinschaft muss sich spätestens im Falle der Zuschlagserteilung auf eine bestimmte Rechtsform festlegen, wenn dies für eine ordnungsgemäße Durchführung des Auftrags notwendig ist. Erforderlich sind eine plausible Aufgabenteilung, die gesamtschuldnerische Haftung der Mitglieder der Bietergemeinschaft sowie die Bestimmung eines bevollmächtigten Vertreters als zentraler Ansprechpartner der Bietergemeinschaft zur Durchführung des Vertrages und Entgegennahme von Zahlungen mit uneingeschränkter Wirkung für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft.
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Sonstige besondere Bedingungen:
Es wird ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb gemäß Sektorenverordnung (SektVO) durchgeführt.
Der Auftraggeber behält sich vor, aus dem Bewerberkreis maximal 5 Bewerber, welche die Anforderungen an die Eignung erfüllen, auszuwählen und zur Abgabe eines indikativen Angebots aufzufordern (Beschränkung der Teilnehmerzahl gem. § 20 Abs. 2 SektVO). Die Auswahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber erfolgt objektiv und diskriminierungsfrei an Hand der in den Vergabeunterlagen genannten Kriterien zur persönlichen Lage und der wirtschaftlichen und technischen Leistungsfähigkeit. Die Vergabestelle behält sich grundsätzlich vor, fehlende Nachweise, Zertifikate und Erklärungen nachzufordern. Wird ein Anforderungspunkt auch danach nicht erfüllt oder nicht beantwortet, so wird der betreffende Bewerber nicht zur Angebotsabgabe aufgefordert und somit vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
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Verfahren
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Jahren: 3
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH
Marko Hempel
Name: Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH
Kontaktperson: Bereich Recht SP-FRa
Birgit Arslan
Telefon: +49 3414921821 📞
Fax: +49 341492371821 📠

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2016-07-01 📅
Datum des Endes: 2019-06-30 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: 1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen
Postanschrift: Landesdirektion Leipzig, Braustraße 2
Postort: Leipzig
Postleitzahl: 04107
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3419771404 📞
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß unverzüglich beim Auftraggeber zu rügen (§ 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB). Die Rüge ist unverzüglich im Sinne von § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB, wenn sie innerhalb von einer Woche ab Kenntnis des Bieters vom Verstoß beim Auftraggeber eingeht. Verstöße, die auf Grund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe oder Bewerbung geltend gemacht werden (§ 107 Abs. 3 Nr. 2-3 GWB). Teilt der Auftraggeber dem Unternehmen mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, so muss ein Antrag auf Vergabenachprüfung innerhalb von 15 Tagen nach Eingang dieser Mitteilung bei der 1. Vergabekammer Sachsen eingehen. Die Unwirksamkeit einer Beauftragung kann gem. § 101b Abs. 1 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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Quelle: OJS 2015/S 238-433142 (2015-12-04)