Lohnbuchhaltung, Finanzbuchhaltung, Erstellung der Jahresabschlusse, Erstellung der Jahressteuererklärungen, steuerliche und wirtschaftsrechtliche Beratung
Hintergrund: Die Haus der Zukunft gGmbH ist Trägerin des Haus der Zukunft. Gesellschafter sind die Bundesrepublik Deutschland (vertreten durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), deutsche Wissenschaftsorganisationen, führende Wirtschaftsunternehmen sowie Stiftungen. Die Haus der Zukunft gGmbH wurde im Juli 2014 gegründet, die Handelsregistereintragung erfolgte im Juni 2015. Gegenstand der Gesellschaft ist die Entwicklung und der Betrieb des Haus der Zukunft als Ort für Präsentation und Dialog über Wissenschaft, Forschung und Entwicklung. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt über Finanzierungsbeiträge der Gesellschafter sowie über eine institutionelle Zuwendung des BMBF (Fehlbedarfsfinanzierung). Das Haus der Zukunft wird voraussichtlich Mitte 2017 mit einer Gründungsausstellung eröffnen. Leistungen: Bei dem vorliegenden Auftrag handelt es sich um eine Rahmenvereinbarung im Sinne des § 4 EG Abs. 1 Satz 1 VOL/A. Die geforderten Leistungen werden in folgende Positionen unterteilt: 1. Steuerliche und wirtschaftsrechtliche Beratung 2. Erstellung der Jahresabschlüsse 3. Finanzbuchhaltung 4. Lohnbuchhaltung 5. Erstellung der Jahressteuererklärungen Die Beratungsleistungen beziehen sich insbesondere auf die Aufbausituation der Haus der Zukunft gGmbH. Zu den Themenfeldern zählen: — Behandlung ertragssteuerlicher Fragen — Beratung beim Aufbau eines Wirtschaftlichen Geschäftsbetriebes — Beratung im Hinblick auf steuerbilanzielle Fragen — laufende umsatzsteuerliche Beratung nach den gemeinnützigkeitsrechtlichen vier Sphären — Beratung bei der Einrichtung und Weiterentwicklung einer Kostenstellenrechnung — Beratung zu den Themen Sponsoring und Spenden — Durchführung von Rechtsbehelfsverfahren — Sonstige Beratungsleistungen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-02-08.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-12-22.
Auftragsbekanntmachung (2015-12-22) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen im Bereich Rechnungslegung und -prüfung sowie Steuerwesen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen im Bereich Rechnungslegung und -prüfung sowie Steuerwesen📦
Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Haus der Zukunft gGmbH
Postanschrift: Kapelle-Ufer 2
Postleitzahl: 10117
Postort: Berlin
Kontakt
E-Mail: britta.haensch@md-ra.de📧
Fax: +49 3312899914 📠
Die Haus der Zukunft gGmbH ist Trägerin des Haus der Zukunft. Gesellschafter sind die Bundesrepublik Deutschland (vertreten durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), deutsche Wissenschaftsorganisationen, führende Wirtschaftsunternehmen sowie Stiftungen. Die Haus der Zukunft gGmbH wurde im Juli 2014 gegründet, die Handelsregistereintragung erfolgte im Juni 2015.
Die Haus der Zukunft gGmbH ist Trägerin des Haus der Zukunft. Gesellschafter sind die Bundesrepublik Deutschland (vertreten durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), deutsche Wissenschaftsorganisationen, führende Wirtschaftsunternehmen sowie Stiftungen. Die Haus der Zukunft gGmbH wurde im Juli 2014 gegründet, die Handelsregistereintragung erfolgte im Juni 2015.
Gegenstand der Gesellschaft ist die Entwicklung und der Betrieb des Haus der Zukunft als Ort für Präsentation und Dialog über Wissenschaft, Forschung und Entwicklung.
Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt über Finanzierungsbeiträge der Gesellschafter sowie über eine institutionelle Zuwendung des BMBF (Fehlbedarfsfinanzierung). Das Haus der Zukunft wird voraussichtlich Mitte 2017 mit einer Gründungsausstellung eröffnen.
Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt über Finanzierungsbeiträge der Gesellschafter sowie über eine institutionelle Zuwendung des BMBF (Fehlbedarfsfinanzierung). Das Haus der Zukunft wird voraussichtlich Mitte 2017 mit einer Gründungsausstellung eröffnen.
Leistungen:
Bei dem vorliegenden Auftrag handelt es sich um eine Rahmenvereinbarung im Sinne des § 4 EG Abs. 1 Satz 1 VOL/A.
Die geforderten Leistungen werden in folgende Positionen unterteilt:
1. Steuerliche und wirtschaftsrechtliche Beratung
2. Erstellung der Jahresabschlüsse
3. Finanzbuchhaltung
4. Lohnbuchhaltung
5. Erstellung der Jahressteuererklärungen
Die Beratungsleistungen beziehen sich insbesondere auf die Aufbausituation der Haus der Zukunft gGmbH. Zu den Themenfeldern zählen:
— Behandlung ertragssteuerlicher Fragen
— Beratung beim Aufbau eines Wirtschaftlichen Geschäftsbetriebes
— Beratung im Hinblick auf steuerbilanzielle Fragen
— laufende umsatzsteuerliche Beratung nach den gemeinnützigkeitsrechtlichen vier Sphären
— Beratung bei der Einrichtung und Weiterentwicklung einer Kostenstellenrechnung
— Beratung zu den Themen Sponsoring und Spenden
— Durchführung von Rechtsbehelfsverfahren
— Sonstige Beratungsleistungen.
Zahl der möglichen Verlängerungen: 1
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 12 Monate Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Aktueller Auszug aus dem Berufsregister und/oder Handelsregister, soweit nach den jeweiligen Bestimmungen des Mitgliedsstaates am Sitz oder Wohnsitz des Bieters Entsprechendes verpflichtend vorgesehen ist.
2. Erklärung, dass kein Ausschlussgrund nach § 6 EG Abs. 4 und 6 VOL/A, § 19 Abs. 1 MiLoG und § 21 AentG aufgeführten Ausschlussgründe vorliegt.
3. Sofern eine Angebotsabgabe als Bietergemeinschaft beabsichtigt ist, sind von allen Mitgliedern die unter Ziffer 1 und 2 genannten Erklärungen und Nachweise vorzulegen. Es ist ferner eine unterschriebene Erklärung vorzulegen, dass die Mitglieder der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haften. Darüber hinaus muss ein bevollmächtigter Vertreter benannt werden, der durch eine unterschriebene Erklärung aller Mitglieder der Bietergemeinschaft legitimiert ist, diese im Vergabeverfahren und auch über die Beendigung der Bietergemeinschaft hinaus zu vertreten.
3. Sofern eine Angebotsabgabe als Bietergemeinschaft beabsichtigt ist, sind von allen Mitgliedern die unter Ziffer 1 und 2 genannten Erklärungen und Nachweise vorzulegen. Es ist ferner eine unterschriebene Erklärung vorzulegen, dass die Mitglieder der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haften. Darüber hinaus muss ein bevollmächtigter Vertreter benannt werden, der durch eine unterschriebene Erklärung aller Mitglieder der Bietergemeinschaft legitimiert ist, diese im Vergabeverfahren und auch über die Beendigung der Bietergemeinschaft hinaus zu vertreten.
4. Beabsichtigt der Bieter/die Bietergemeinschaft sich zum Nachweis der Eignung und zur Leistungserbringung der Fähigkeiten und Ressourcen von Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen zu bedienen, sind auch diese namentlich zu benennenden. Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen die vorgenannten Erklärungen und Nachweise vorzulegen sowie auf Verlangen des Auftraggebers nachweisen, dass ihm/ihr die Ressourcen des Drittunternehmens für die Auftragsausführung in tatsächlich geeigneter Weise zur Verfügung stehen (Verpflichtungserklärung).
4. Beabsichtigt der Bieter/die Bietergemeinschaft sich zum Nachweis der Eignung und zur Leistungserbringung der Fähigkeiten und Ressourcen von Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen zu bedienen, sind auch diese namentlich zu benennenden. Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen die vorgenannten Erklärungen und Nachweise vorzulegen sowie auf Verlangen des Auftraggebers nachweisen, dass ihm/ihr die Ressourcen des Drittunternehmens für die Auftragsausführung in tatsächlich geeigneter Weise zur Verfügung stehen (Verpflichtungserklärung).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Erklärung über den Gesamtumsatz des Bieters und den Umsatz mit vergleichbaren Leistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren (2013, 2014, 2015 (ggf. geschätzt)).
2. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung des Bieters in Höhe von mindestens 1 000 000 EUR pro Jahr.
3. Sofern eine Angebotsabgabe als Bietergemeinschaft beabsichtigt ist, sind von allen Mitgliedern die unter Ziffer 1 und 2 genannten Erklärungen und Nachweise vorzulegen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. kurze Unternehmensdarstellung (insbes. institutionelle Struktur, Größe, Arbeitsschwerpunkte) auf max. 3 einseitig bedruckten DIN A4-Seiten.
2. Angabe der aktuellen Anzahl von Partnern/Berufsträgern und Mitarbeitern sowie der letzten 3 Geschäftsjahre.
3. Unternehmensreferenzliste als Nachweis der Erfahrung bei der geschäftsmäßigen Hilfeleistung in Steuersachen gem. § 2 Steuerberatungsgesetz (StBerG) für öffentliche Einrichtungen und gemeinnützige Gesellschaften seit 2005, unter Angabe:
— des Vertrags-/und Leistungszeitraumes
— des Auftraggebers mit Ansprechpartner und Telefonnummer
— der erbrachten Leistungen.
Mindeststandards:
Es sind mindestens je 5 Referenzen über die Hilfeleistung für öffentliche Einrichtungen und gemeinnützige Gesellschaften vorzulegen.
4. Namentliche Benennung der für die Hilfeleistung in Steuersachen gem. § 1 StBerG im Auftragsfall vorgesehenen Person(en) und Nachweis über dessen/deren Bestellung zum Steuerberater gem. §§ 40, 41 StBerG.
5. Erklärung über die Nutzung der Finanzbuchhaltungssoftware DATEV im Auftragsfall.
6. Sofern eine Angebotsabgabe als Bietergemeinschaft beabsichtigt ist, sind von allen Mitgliedern die unter Ziffer 1 -3 genannten Erklärungen und Nachweise vorzulegen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Berufshaftpflichtversicherung einer Berufshaftpflichtversicherung in Höhe von mindestens 1 000 000 EUR pro Jahr.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Vergütung erfolgt unter Zugrundelegung der Vergütungsverordnung für Steuerberater, Steuerbevollmächtigte und Steuerberatungsgesellschaften (Steuerberatervergütungsverordnung – StBVV) in der bei Auftragserteilung gültigen Fassung.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: §§ 2, 3 StBerG.
Verfahren
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Jahren: 3
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2016-03-31 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2016-02-08 📅
Öffnungsort: Haus der Zukunft, Kapelle-Ufer 2, 10117 Berlin
Ort des Eröffnungstermins: Haus der Zukunft, Kapelle-Ufer 2, 10117 Berlin
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Frau B. Haensch
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2016-04-01 📅
Datum des Endes: 2019-03-31 📅
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemomblerstraße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53113
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 22894990📞
Fax: +49 2289499400 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.