Los 1: Objektplanung zur Anbindung des Göselbaches an den Störmthaler See; Los 2: Objektplanung zur Wiederherstellung des Vorflutsystems südlich des ehemaligen Tagebaus Zwenkau
Die Lausitzer- und Mitteldeutsche Bergbauverwaltungsgesellschaft (LMBV) mbH plant die Vergabe von Planungsleistungen für 2 Gewässerausbaumaßnahmen im Südraum von Leipzig. Los 1: Im Einzugsgebiet der Gösel (südlich des ehem. Tgb. Espenhain) kam es in der jüngeren Vergangenheit mehrfach zu Hochwasserereignissen. Der für die Einbindung des Göselbaches in den Störmthaler See vorgesehene Bereich wurde durch die Hochwässer so stark verändert, dass die Planung in der vorliegenden Form (wasserrechtlicher Planfeststellungsbeschluss „Wasserwirtschaftliche Maßnahmen im Tagebauterritorium Espenhain“ des Regierungspräsidiums Leipzig vom 30.4.2008) nicht mehr umsetzbar ist. Unter Beachtung der aktuellen Randbedingungen (Einzugsgebiete, Hochwasserschutz/Bewirtschaftung, vorh. Infrastruktur, Naturschutz, kommunale Belange etc.) sind Planungsleistungen zur Objektplanung Ingenieurbauwerke (Wasserbau, konstruktiver Ingenieurbau) und Objektplanung Verkehrsanlagen bis zur LPh. 2 zu erbringen. Leistungszeitraum: 2016/2017; (optionale Leistungen gemäß Ziffer II.2.2) nach 2017). Los 2: Mit Datum vom 15.12.2008 erließ die Landesdirektion Leipzig den wasserrechtlichen Planfeststellungsbeschluss „Wasserwirtschaftliche Maßnahmen im Tagebauterritorium Zwenkau“. Dabei wurde festgestellt, dass Teilvorhaben („Bespannung der Regulierten Weißen Elster“ und „Wiederbespannung der Batschke“) noch nicht entscheidungsreif waren. In Abstimmung mit Oberer Wasserbehörde und betroffener Kommune wurde das Erfordernis zur grundsätzlichen Prüfung und ggf. Neuregulierung der Vorflutverhältnisse südlich des ehemaligen Tagebaus Zwenkau herausgearbeitet. Unter Beachtung der aktuellen Randbedingungen (Einzugsgebiete, Hochwasserschutz/Bewirtschaftung, vorh. Infrastruktur, Naturschutz, kommunale Belange etc.) sind Planungsleistungen zur Objektplanung Ingenieurbauwerke (Wasserbau, konstruktiver Ingenieurbau) und Objektplanung Verkehrsanlagen bis zur Lph. 2 zu erbringen. Leistungszeitraum: 2016/2017; (optionale Leistungen gemäß Ziffer II.2.2) nach 2017).
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-12-01.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-10-22.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: LMBV Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau – Verwaltungsgesellschaft mbH
Postanschrift: Walter-Köhn-Str. 2
Postleitzahl: 04356
Postort: Leipzig
Kontakt
Internetadresse: http://www.lmbv.de🌏
E-Mail: annemarie.hermsdorf@lmbv.de📧
Telefon: +49 34122222069📞
Fax: +49 34122222310 📠
Die Angebote und Teilnahmeanträge sind jeweils in einem verschlossenen Umschlag einzureichen und als solche unter Angabe der Vergabenummer entsprechend zu kennzeichnen.
Die Fläche, auf der die Leistungen erbracht werden, stehen unter Bergaufsicht: ja.
Hinweis: Die Unterlagen (Wertungsübersicht, Bewerbungsbogen, LMBV-AVB-Ing, Entwurf der Aufgabenstellung der Lose 1 und 2) sind von unserem elektronischen Bieterportal über www.lmbv-einkauf.de anzufordern und herunterzuladen. Dazu ist bei erstmaliger Anmeldung eine Registrierung erforderlich. (Das bei der Registrierung festgelegte Passwort dient als „persönliches“ Passwort ihrer Firma zum Download-Zugang im Bieterportal.)
Der Bezug der Vergabeunterlagen über das Internet ist kostenlos.
Die geforderten Nachweise zum Teilnahmewettbewerb sind in einem geschlossenen Umschlag bei der unter I.1) angegebenen Anschrift einzureichen und mit der Vergabenummer 1608500199 zu kennzeichnen. Der Umschlag ist außen mit dem bereitgestellten Adressaufkleber zu versehen.
Die Mehrfachbeteiligung einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft ist unzulässig und führt zum Verfahrensausschluss sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften. Wenn mehrere Bewerber den gleichen Nachunternehmer gebunden haben und nachweisen können, dass ein Geheimwettbewerb gewährleistet ist, werden diese Bewerbungen nicht ausgeschlossen.
Die Angebote und Teilnahmeanträge sind jeweils in einem verschlossenen Umschlag einzureichen und als solche unter Angabe der Vergabenummer entsprechend zu kennzeichnen.
Die Fläche, auf der die Leistungen erbracht werden, stehen unter Bergaufsicht: ja.
Hinweis: Die Unterlagen (Wertungsübersicht, Bewerbungsbogen, LMBV-AVB-Ing, Entwurf der Aufgabenstellung der Lose 1 und 2) sind von unserem elektronischen Bieterportal über www.lmbv-einkauf.de anzufordern und herunterzuladen. Dazu ist bei erstmaliger Anmeldung eine Registrierung erforderlich. (Das bei der Registrierung festgelegte Passwort dient als „persönliches“ Passwort ihrer Firma zum Download-Zugang im Bieterportal.)
Der Bezug der Vergabeunterlagen über das Internet ist kostenlos.
Die geforderten Nachweise zum Teilnahmewettbewerb sind in einem geschlossenen Umschlag bei der unter I.1) angegebenen Anschrift einzureichen und mit der Vergabenummer 1608500199 zu kennzeichnen. Der Umschlag ist außen mit dem bereitgestellten Adressaufkleber zu versehen.
Die Mehrfachbeteiligung einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft ist unzulässig und führt zum Verfahrensausschluss sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften. Wenn mehrere Bewerber den gleichen Nachunternehmer gebunden haben und nachweisen können, dass ein Geheimwettbewerb gewährleistet ist, werden diese Bewerbungen nicht ausgeschlossen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Lausitzer- und Mitteldeutsche Bergbauverwaltungsgesellschaft (LMBV) mbH plant die Vergabe von Planungsleistungen für 2 Gewässerausbaumaßnahmen im Südraum von Leipzig.
Los 1: Im Einzugsgebiet der Gösel (südlich des ehem. Tgb. Espenhain) kam es in der jüngeren Vergangenheit mehrfach zu Hochwasserereignissen. Der für die Einbindung des Göselbaches in den Störmthaler See vorgesehene Bereich wurde durch die Hochwässer so stark verändert, dass die Planung in der vorliegenden Form (wasserrechtlicher Planfeststellungsbeschluss „Wasserwirtschaftliche Maßnahmen im Tagebauterritorium Espenhain“ des Regierungspräsidiums Leipzig vom 30.4.2008) nicht mehr umsetzbar ist. Unter Beachtung der aktuellen Randbedingungen (Einzugsgebiete, Hochwasserschutz/Bewirtschaftung, vorh. Infrastruktur, Naturschutz, kommunale Belange etc.) sind Planungsleistungen zur Objektplanung Ingenieurbauwerke (Wasserbau, konstruktiver Ingenieurbau) und Objektplanung Verkehrsanlagen bis zur LPh. 2 zu erbringen.
Los 1: Im Einzugsgebiet der Gösel (südlich des ehem. Tgb. Espenhain) kam es in der jüngeren Vergangenheit mehrfach zu Hochwasserereignissen. Der für die Einbindung des Göselbaches in den Störmthaler See vorgesehene Bereich wurde durch die Hochwässer so stark verändert, dass die Planung in der vorliegenden Form (wasserrechtlicher Planfeststellungsbeschluss „Wasserwirtschaftliche Maßnahmen im Tagebauterritorium Espenhain“ des Regierungspräsidiums Leipzig vom 30.4.2008) nicht mehr umsetzbar ist. Unter Beachtung der aktuellen Randbedingungen (Einzugsgebiete, Hochwasserschutz/Bewirtschaftung, vorh. Infrastruktur, Naturschutz, kommunale Belange etc.) sind Planungsleistungen zur Objektplanung Ingenieurbauwerke (Wasserbau, konstruktiver Ingenieurbau) und Objektplanung Verkehrsanlagen bis zur LPh. 2 zu erbringen.
Leistungszeitraum: 2016/2017; (optionale Leistungen gemäß Ziffer II.2.2) nach 2017).
Los 2: Mit Datum vom 15.12.2008 erließ die Landesdirektion Leipzig den wasserrechtlichen Planfeststellungsbeschluss „Wasserwirtschaftliche Maßnahmen im Tagebauterritorium Zwenkau“. Dabei wurde festgestellt, dass Teilvorhaben („Bespannung der Regulierten Weißen Elster“ und „Wiederbespannung der Batschke“) noch nicht entscheidungsreif waren. In Abstimmung mit Oberer Wasserbehörde und betroffener Kommune wurde das Erfordernis zur grundsätzlichen Prüfung und ggf. Neuregulierung der Vorflutverhältnisse südlich des ehemaligen Tagebaus Zwenkau herausgearbeitet. Unter Beachtung der aktuellen Randbedingungen (Einzugsgebiete, Hochwasserschutz/Bewirtschaftung, vorh. Infrastruktur, Naturschutz, kommunale Belange etc.) sind Planungsleistungen zur Objektplanung Ingenieurbauwerke (Wasserbau, konstruktiver Ingenieurbau) und Objektplanung Verkehrsanlagen bis zur Lph. 2 zu erbringen.
Los 2: Mit Datum vom 15.12.2008 erließ die Landesdirektion Leipzig den wasserrechtlichen Planfeststellungsbeschluss „Wasserwirtschaftliche Maßnahmen im Tagebauterritorium Zwenkau“. Dabei wurde festgestellt, dass Teilvorhaben („Bespannung der Regulierten Weißen Elster“ und „Wiederbespannung der Batschke“) noch nicht entscheidungsreif waren. In Abstimmung mit Oberer Wasserbehörde und betroffener Kommune wurde das Erfordernis zur grundsätzlichen Prüfung und ggf. Neuregulierung der Vorflutverhältnisse südlich des ehemaligen Tagebaus Zwenkau herausgearbeitet. Unter Beachtung der aktuellen Randbedingungen (Einzugsgebiete, Hochwasserschutz/Bewirtschaftung, vorh. Infrastruktur, Naturschutz, kommunale Belange etc.) sind Planungsleistungen zur Objektplanung Ingenieurbauwerke (Wasserbau, konstruktiver Ingenieurbau) und Objektplanung Verkehrsanlagen bis zur Lph. 2 zu erbringen.
Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Objektplanung zur Anbindung des Göselbaches an den Störmthaler See
Kurze Beschreibung:
Im Einzugsgebiet der Gösel (südlich des ehem. Tgb. Espenhain) kam es in der jüngeren Vergangenheit mehrfach zu Hochwasserereignissen. Der für die Einbindung des Göselbaches in den Störmthaler See vorgesehene Bereich wurde durch die Hochwässer so stark verändert, dass die Planung in der vorliegenden Form (wasserrechtlicher Planfeststellungsbeschluss „Wasserwirtschaftliche Maßnahmen im Tagebauterritorium Espenhain“ des Regierungspräsidiums Leipzig vom 30.4.2008) nicht mehr umsetzbar ist. Unter Beachtung der aktuellen Randbedingungen (Einzugsgebiete, Hochwasserschutz/Bewirtschaftung, vorh. Infrastruktur, Naturschutz, kommunale Belange etc.) sind Planungsleistungen zur Objektplanung Ingenieurbauwerke (Wasserbau, konstruktiver Ingenieurbau) und Objektplanung Verkehrsanlagen bis zur LPh. 2 zu…
… erbringen.Leistungszeitraum: 2016/2017; (optionale Leistungen nach 2017).
… erbringen.
Leistungszeitraum: 2016/2017; (optionale Leistungen nach 2017).
Menge oder Umfang: HOAI § 43 Lph. 1 und 2 (Leistungsbild Ingenieurbauwerke);HOAI § 47 Lph. 1 und 2 (Leistungsbild Verkehrsanlagen);HOAI Anlage 1 Pkt. 1.3.3 (Leistungsbild Geotechnik);HOAI Anlage 1 Pkt. 1.4 (Leistungsbild Ingenieurvermessung);Besondere Leistungen (Variantenuntersuchung Bauwerksrückbau, Ermittlung Gefährdungspotential sowie Ableitung Bemessungsabflüsse, Ermittlung hydraulische Leistungsfähigkeit, Untersuchungen zu Hochwasser-Rückhaltemöglichkeiten, Abschätzung Mehraufwand bei Hochwasserabführung, naturschutzfachliche Einschätzung).Optionale Leistungen:HOAI § 43 Lph. 3 bis 9 (Leistungsbild Ingenieurbauwerke);HOAI § 47 Lph. 3 bis 9 (Leistungsbild Verkehrsanlagen);HOAI § 51 Lph. 2 bis 6 (Leistungsbild Tragwerksplanung);HOAI § 26 Lph. 1 bis 3 (Leistungsbild Landschaftspflegerischer Begleitplan);HOAI § 39 Lph. 3 bis 9 (Leistungsbild Freianlagen);HOAI Anlage 1 Beratungsleistungen: UVS, Geotechnik, Bauvermessung;Besondere Leistungen (Liegenschaftsklärung, Örtliche BÜ, Ökologische BÜ, SiGeKo, Fachbeitrag Artenschutz).
HOAI § 43 Lph. 1 und 2 (Leistungsbild Ingenieurbauwerke);
HOAI § 47 Lph. 1 und 2 (Leistungsbild Verkehrsanlagen);
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Objektplanung zur Wiederherstellung des Vorflutsystems südlich des ehemaligen Tagebaus
Zwenkau
Kurze Beschreibung:
Mit Datum vom 15.12.2008 erließ die Landesdirektion Leipzig den wasserrechtlichen Planfeststellungsbeschluss „Wasserwirtschaftliche Maßnahmen im Tagebauterritorium Zwenkau“. Dabei wurde festgestellt, dass Teilvorhaben („Bespannung der Regulierten Weißen Elster“ und „Wiederbespannung der Batschke“) noch nicht entscheidungsreif waren. In Abstimmung mit Oberer Wasserbehörde und betroffener Kommune wurde das Erfordernis zur grundsätzlichen Prüfung und ggf. Neuregulierung der Vorflutverhältnisse südlich des ehemaligen Tagebaus Zwenkau herausgearbeitet. Unter Beachtung der aktuellen Randbedingungen (Einzugsgebiete, Hochwasserschutz/Bewirtschaftung, vorh. Infrastruktur, Naturschutz, kommunale Belange etc.) sind Planungsleistungen zur Objektplanung Ingenieurbauwerke (Wasserbau, konstruktiver Ingenieurbau) und Objektplanung Verkehrsanlagen bis zur Lph. 2 zu…
… erbringen.Leistungszeitraum: 2016/2017; (optionale Leistungen nach 2017).
Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung der optionalen Leistungen besteht nicht.
Referenznummer: Teilnahmewettbewerb sind in einem geschlossenen Umschlag bei der unter I.1) angegebenen Anschrift einzureichen und mit der Vergabenummer 1608500199 zu kennzeichnen. Der Umschlag ist außen mit dem bereitgestellten Adressaufkleber zu versehen.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Los 1: Freistaat Sachsen, Landkreis Leipzig, Gemeinde Espenhain und Großpösna (südlich ehem. Tgb. Espenhain);
Los 2: Freistaat Sachsen, Landkreis Leipzig, Gemeinde Zwenkau (südlich ehem. Tgb. Zwenkau).
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Folgende Erklärungen und Nachweise sind mit dem Teilnahmeantrag zu Los 1 bzw. zu Los 2 abzugeben:
a) Nachweis der Berufszulassung durch Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister gemäß Vorgabe des EU-Staates in dem der Bewerber tätig ist.
b) Erklärung, ob und auf welche Art der Bewerber, den Auftrag erbringen möchte (alles im eigenen Büro, Bewerbergemeinschaft und/oder mit Nachunternehmern). Bei Bewerbergemeinschaften oder dem Einsatz von Nachunternehmern ist zu erklären, wie die Aufteilung der Leistungserbringung erfolgt.
b) Erklärung, ob und auf welche Art der Bewerber, den Auftrag erbringen möchte (alles im eigenen Büro, Bewerbergemeinschaft und/oder mit Nachunternehmern). Bei Bewerbergemeinschaften oder dem Einsatz von Nachunternehmern ist zu erklären, wie die Aufteilung der Leistungserbringung erfolgt.
c) Erklärung, ob und auf welche Art der Bewerber, die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft oder eventuelle Nachunternehmer wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft sind.
d) Eigenerklärung, dass die Leistungserbringung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt (VOF § 2 Absatz 3).
e) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß VOF § 4 Absatz 6 und Absatz 9 bestehen.
f) Eigenerklärung, dass keine Rückstände in der Zahlung von Steuern und Sozialabgaben bestehen.
g) vollständig ausgefüllter Bewerbungsbogen, abrufbar unter über www.lmbv-einkauf.de (siehe Punkt VI.3) dieser Auftragsbekanntmachung).
Mitglieder von Bewerbergemeinschaften haben alle Erklärungen/Nachweise für jedes Mitglied abzugeben. Ausnahme bildet der Bewerbungsbogen, der nur vom bevollmächtigten Vertreter auszufüllen ist. Für Bewerbergemeinschaften gilt die Bedingung gesamtschuldnerischer Haftung durch alle Teile der Bewerbergemeinschaft mit verbindlicher Angabe des bevollmächtigten Vertreters. Eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter und der gesamtschuldnerischen Haftung aller Mitglieder sowie nachvollziehbare Angaben zu Funktion, Abläufen und Zuständigkeiten innerhalb der Bewerbergemeinschaft sind mit der Bewerbung zwingend einzureichen.
Mitglieder von Bewerbergemeinschaften haben alle Erklärungen/Nachweise für jedes Mitglied abzugeben. Ausnahme bildet der Bewerbungsbogen, der nur vom bevollmächtigten Vertreter auszufüllen ist. Für Bewerbergemeinschaften gilt die Bedingung gesamtschuldnerischer Haftung durch alle Teile der Bewerbergemeinschaft mit verbindlicher Angabe des bevollmächtigten Vertreters. Eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter und der gesamtschuldnerischen Haftung aller Mitglieder sowie nachvollziehbare Angaben zu Funktion, Abläufen und Zuständigkeiten innerhalb der Bewerbergemeinschaft sind mit der Bewerbung zwingend einzureichen.
Für die Ausarbeitung der Bewerbungsunterlagen und die Erstellung der Angebote werden den Bewerbern keine Kosten erstattet. Es erfolgt keine Rückgabe der Bewerbungs- und Angebotsunterlagen.
Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Erklärungen und Nachweise nachzufordern. Werden diese bis zum Ablauf der gesetzten Frist nicht eingereicht, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
a) Vorlage einer schriftlichen Bestätigung der Berufshaftpflichtversicherung, mit der erklärt wird, dass eine Berufshaftpflichtversicherung gemäß den Deckungssummen aus Ziffer III.1.1) bereits besteht oder abgeschlossen wird oder diese Deckung im Rahmen bestehender Verträge enthalten ist. Der Nachweis des Versicherers darf nicht älter als 12 Monate sein.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
a) Vorlage einer schriftlichen Bestätigung der Berufshaftpflichtversicherung, mit der erklärt wird, dass eine Berufshaftpflichtversicherung gemäß den Deckungssummen aus Ziffer III.1.1) bereits besteht oder abgeschlossen wird oder diese Deckung im Rahmen bestehender Verträge enthalten ist. Der Nachweis des Versicherers darf nicht älter als 12 Monate sein.
b) Angabe des Gesamtumsatzes und des Umsatzes in der Planung von Ingenieurbauwerken in den Jahren 2012 bis 2014.
c) Angabe der durchschnittlichen Anzahl der Gesamtbeschäftigten im Unternehmen und davon der Anzahl der Ingenieure im Fachbereich Objektplanung Ingenieurbauwerke in den Jahren 2012 bis 2014.
d) Eigenerklärung, dass das benannte Projektteam im Auftragsfall zur Verfügung steht.
e) Angaben zum Qualitätsmanagement im Unternehmen Bewerbergemeinschaften addieren die Umsätze bzw. der Zahl der Gesamtbeschäftigten und Ingenieure der einzelnen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft. Die Summen werden im vorgenannten Punkt b.) bzw. c.) eingetragen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
e) Angaben zum Qualitätsmanagement im Unternehmen Bewerbergemeinschaften addieren die Umsätze bzw. der Zahl der Gesamtbeschäftigten und Ingenieure der einzelnen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft. Die Summen werden im vorgenannten Punkt b.) bzw. c.) eingetragen.
Mindeststandards:
Ausgefüllter und unterschriebener Bewerbungsbogen, Erklärung zur Berufshaftpflichtversicherung, Nachweis eines Planungsteams, dass alle unter Punkt II.2.1) und Punkt II.2.2) beschriebenen Planungsaufgaben erbringen kann.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Zur Bewertung der technischen Leistungsfähigkeit der Bewerber sollen je Los geeignete Büroreferenzen benannt werden (siehe A). Außerdem sind Angaben zum Projektteam (B) und zur technischen Büroausstattung (C) zu treffen.
A) Vorstellung von Referenzprojekten:
Nennung und Beschreibung der vom Bewerber oder bei Bewerbergemeinschaften von einzelnen Mitgliedern selbst erbrachten Leistungen zur Objekt- und Tragwerksplanung sowie zur Umwelt- und Naturschutzplanung.
Das erste Referenzprojekt „Objektplanung für das Ingenieurbauwerk Gewässerausbau“ muss bei beiden Losen folgende Mindestanforderungen erfüllen:
— Es handelt sich um ein Gewässerausbauvorhaben an einem Fließgewässer über eine Abschnittslänge von mind. 200 m.
— Die Fertigstellung war im Zeitfenster vom 1.1.2006 bis zum Tag der Absendung der Auftragsbekanntmachung.
— Es wurden mindestens die Vorplanung (LP 2 gemäß HOAI 2013 § 43 o. glw. anderer HOAI-Fassung) zur Objektplanung zum Ausbau des Fließgewässers erbracht.
— Die Leistungserbringung wird durch eine AG-Bescheinigung bestätigt.
Werden die vorgenannten Mindestanforderungen nicht erfüllt, wird der Teilnahmeantrag von der weiteren Wertung ausgeschlossen.
Reicht ein Bewerber mehr als eine Referenz zur Objektplanung für das Ingenieurbauwerk Gewässerausbau ein, muss er das zugehörige Formblatt des Bewerbungsbogens (Punkt 2.1) als 2.1.a für die erste Referenz, als 2.1.b für die zweite Referenz usw. ausfüllen. In die Wertung geht dann je Kriterium ein durchschnittlicher Wert ein.
Reicht ein Bewerber mehr als eine Referenz zur Objektplanung für das Ingenieurbauwerk Gewässerausbau ein, muss er das zugehörige Formblatt des Bewerbungsbogens (Punkt 2.1) als 2.1.a für die erste Referenz, als 2.1.b für die zweite Referenz usw. ausfüllen. In die Wertung geht dann je Kriterium ein durchschnittlicher Wert ein.
Das zweite Referenzprojekt „Objekt- und Tragwerksplanung zum Neubau einer Straßenbrücke“ muss bei beiden Losen folgende Mindestanforderungen erfüllen:
— Es handelt sich um den Neubau einer Straßenbrücke, die ein Fließgewässer überquert.
— Die Verkehrsfreigabe erfolgte im Zeitfenster vom 1.1.2006 bis zum Tag der Absendung der Auftragsbekanntmachung.
— Es wurden mindestens die Vorplanung gemäß HOAI 2013 § 43 und § 51 (o. glw. anderer HOAI-Fassung) zur Objekt und Tragwerksplanung der Brücke erbracht.
Reicht ein Bewerber mehr als eine Referenz zur Objekt- und Tragwerksplanung zum Neubau einer Straßenbrücke ein, muss er das zugehörige Formblatt des Bewerbungsbogens (Punkt 2.2) als 2.2.a für die erste Referenz, als 2.2.b für die zweite Referenz usw. ausfüllen. In die Wertung geht dann je Kriterium ein durchschnittlicher Wert ein.
Reicht ein Bewerber mehr als eine Referenz zur Objekt- und Tragwerksplanung zum Neubau einer Straßenbrücke ein, muss er das zugehörige Formblatt des Bewerbungsbogens (Punkt 2.2) als 2.2.a für die erste Referenz, als 2.2.b für die zweite Referenz usw. ausfüllen. In die Wertung geht dann je Kriterium ein durchschnittlicher Wert ein.
Zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit in der Umwelt- und Naturschutzplanung sind vom Bewerber bei beiden Losen Referenzprojekte zu Umweltverträglichkeitsuntersuchung, Landschaftspflegerische Begleitplanung, Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag und Landschaftspflegerische Ausführungsplanung zu benennen, die im Zeitfenster vom 1.1.2006 bis zum Tag der Absendung der Auftragsbekanntmachung erbracht wurden.
Zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit in der Umwelt- und Naturschutzplanung sind vom Bewerber bei beiden Losen Referenzprojekte zu Umweltverträglichkeitsuntersuchung, Landschaftspflegerische Begleitplanung, Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag und Landschaftspflegerische Ausführungsplanung zu benennen, die im Zeitfenster vom 1.1.2006 bis zum Tag der Absendung der Auftragsbekanntmachung erbracht wurden.
Der erbrachte Leistungsumfang der Landschaftspflegerischen Ausführungsplanung erfolgte gemäß HOAI 2013 § 39 o. glw. anderer HOAI-Fassung für die LP 1 bis LP 8.
Beim Los 2 werden darüber hinaus noch als Nachweis der Leistungsfähigkeit in der Umwelt- und Naturschutzplanung vom Bewerber Referenzprojekte zu FFH- und SPA-Prüfungen erwartet, die ebenfalls im Zeitfenster vom 1.1.2006 bis zum Tag der Absendung der Auftragsbekanntmachung erbracht wurden.
Beim Los 2 werden darüber hinaus noch als Nachweis der Leistungsfähigkeit in der Umwelt- und Naturschutzplanung vom Bewerber Referenzprojekte zu FFH- und SPA-Prüfungen erwartet, die ebenfalls im Zeitfenster vom 1.1.2006 bis zum Tag der Absendung der Auftragsbekanntmachung erbracht wurden.
Erfolgte die Fertigstellung der Referenzprojekte zu den Umwelt- und Naturschutzplanungen vor dem 1.1.2006 oder wurden diese Projekte nicht bis zum Tag der Absendung der Auftragsbekanntmachung abgeschlossen, erfolgt keine Wertung der betreffenden Referenz. Auch mit 0 Punkten wird die Referenzen zur Landschaftspflegerischen.
Erfolgte die Fertigstellung der Referenzprojekte zu den Umwelt- und Naturschutzplanungen vor dem 1.1.2006 oder wurden diese Projekte nicht bis zum Tag der Absendung der Auftragsbekanntmachung abgeschlossen, erfolgt keine Wertung der betreffenden Referenz. Auch mit 0 Punkten wird die Referenzen zur Landschaftspflegerischen.
Ausführungsplanung bewertet, bei denen nicht das komplette Leistungsbild gemäß HOAI 2013 § 39 o. glw. anderer HOAI folgende Fassung für die LP 1 bis LP 8 erbracht wurde.
Folgende Angaben werden für die Wertung der Referenzprojekte bei beiden Losen benötigt. Diese sind in den Bewerbungsbogen einzutragen bzw. in den Anlagen einzufügen:
— Angaben zum Bauherren (Anschrift, Name und Telefonnummer des Ansprechpartners);
— Beschreibung der erbrachten Leistungen mit Nennung der LP gemäß betreffender HOAI;
— Projektbeschreibung in Wort und Bild;
— Nennung der eingesetzten Mitarbeiter und deren Aufgaben bei den Referenzprojekten;
— Angabe des Datums der Fertigstellung des Objektes bzw. der Leistungen;
— Bestätigung der Leistungserbringung durch den Auftraggeber;
— beim Referenzprojekt zur Objektplanung für das IBW Gewässerausbau ist anzugeben: die Abschnittslänge des Fließgewässers, durchquert das Gewässer im Planabschnitt ein NATURA 2000 oder ein nach nationalem Naturschutzrecht geschütztes Gebiet, wurden hydraulische Berechnungen durchgeführt (Wasserspiegellagenberechnung), erfolgte der Gewässerausbau in „fließender Welle“, wurden Baugrundverbesserungen im Zuge des Gewässerausbaus durchgeführt und erfolgte der Gewässerausbau unter Berücksichtigung kommunaler Belange;
— beim Referenzprojekt zur Objektplanung für das IBW Gewässerausbau ist anzugeben: die Abschnittslänge des Fließgewässers, durchquert das Gewässer im Planabschnitt ein NATURA 2000 oder ein nach nationalem Naturschutzrecht geschütztes Gebiet, wurden hydraulische Berechnungen durchgeführt (Wasserspiegellagenberechnung), erfolgte der Gewässerausbau in „fließender Welle“, wurden Baugrundverbesserungen im Zuge des Gewässerausbaus durchgeführt und erfolgte der Gewässerausbau unter Berücksichtigung kommunaler Belange;
— bei Referenzprojekt zur Objekt- und Tragwerksplanung zum Neubau einer Straßenbrücke ist noch die Höhe der anrechenbaren Kosten gemäß HOAI § 42 (oder gleichwertiger älterer HOAI-Fassung) anzugeben;
— bei den Referenzprojekten zur Umwelt- und Naturschutzplanung sind noch anzugeben, ob es sich um Gewässerausbauvorhaben handelte, die Größe des Untersuchungsumfanges in Hektar, die Anzahl der untersuchten Arten, lagen Ausnahmengenehmigungen vor oder wurden Ausnahmeprüfungen durchgeführt.
— bei den Referenzprojekten zur Umwelt- und Naturschutzplanung sind noch anzugeben, ob es sich um Gewässerausbauvorhaben handelte, die Größe des Untersuchungsumfanges in Hektar, die Anzahl der untersuchten Arten, lagen Ausnahmengenehmigungen vor oder wurden Ausnahmeprüfungen durchgeführt.
B) Benennung Projektteam:
Es sind der Gesamtprojektleiter, der Fachplaner Objektplanung Wasserbau, der Fachplaner Objektplanung Ingenieurbauwerke, der Tragwerksplaner und der Projektleiter Fachplanung Naturschutz zu benennen. Im Bewerbungsbogen sind die Namen und die Berufserfahrung (in Jahren ab Abschluss Studium) anzugeben. Die vorzustellenden Mitglieder des Projektteams benennen vergleichbare persönliche Referenzprojekte, weisen den erfolgreichen Studiumabschluss durch Vorlage der entsprechenden Urkunde nach. Der Gesamtprojektleiter, der Fachplaner Objektplanung Wasserbau und der Fachplaner Objektplanung Ingenieurbauwerke legen außerdem Nachweise zu fachspezifischen Weiterbildungen und Zusatzqualifikationen vor.
Es sind der Gesamtprojektleiter, der Fachplaner Objektplanung Wasserbau, der Fachplaner Objektplanung Ingenieurbauwerke, der Tragwerksplaner und der Projektleiter Fachplanung Naturschutz zu benennen. Im Bewerbungsbogen sind die Namen und die Berufserfahrung (in Jahren ab Abschluss Studium) anzugeben. Die vorzustellenden Mitglieder des Projektteams benennen vergleichbare persönliche Referenzprojekte, weisen den erfolgreichen Studiumabschluss durch Vorlage der entsprechenden Urkunde nach. Der Gesamtprojektleiter, der Fachplaner Objektplanung Wasserbau und der Fachplaner Objektplanung Ingenieurbauwerke legen außerdem Nachweise zu fachspezifischen Weiterbildungen und Zusatzqualifikationen vor.
Vergleichbare persönliche Referenzprojekte sind Projekte bei denen die vergleichbare Planungsleistung in den letzten 10 Jahren (nach dem 1.1.2006 bis Tag der Absendung der Auftragsbekanntmachung beendet wurde und bei denen:
— vom Gesamtprojektleiter die Projektleitung oder stellvertretende Projektleitung zur Objektplanung von Wasserbaumaßnahmen (Neubau, Sanierung, Hochwasserschutz) mit Herstellkosten von mindestens 1 000 000 EUR erbracht wurde;
— vom Fachplaner Objektplanung Wasserbau mindestens die LP 2 gemäß HOAI § 43 zur Objektplanung von Wasserbaumaßnahmen (Neubau, Sanierung, Hochwasserschutz) mit Herstellkosten von mindestens 1 000 000 EUR erbracht wurde;
— vom Fachplaner Objektplanung Ingenieurbauwerke mit mindestens der LP 2 gemäß HOAI § 43 zur Objektplanung von Anlagen oder Kreuzungsbauwerken an Fließgewässern mit Herstellkosten von mindestens 1 000 000 erbracht wurde;
— vom Tragwerksplaner mindestens die LP 2 gemäß HOAI § 51 zur Tragwerksplanung von Anlagen oder Kreuzungsbauwerken an Fließgewässern mit Herstellkosten von mindestens 1 000 000 EUR erbracht wurde;
— vom Projektleiter Fachplanung Naturschutz Naturschutzfachliche Bewertungen zu Wasserbaumaßnahmen (UVU, LBP, ASB oder LAP) erbracht wurden. Mitglieder des Projektteams können auch mehrere Funktionen ausfüllen.
In einem Organigramm sind die Mitglieder des Projektteams mit Ihren Aufgaben (je Planungsgewerk und Leistungsphase) darzustellen. Bei Bewerbergemeinschaften oder dem Einsatz von Nachunternehmern sind außerdem noch die Firmen im Organigramm anzugeben.
In einem Organigramm sind die Mitglieder des Projektteams mit Ihren Aufgaben (je Planungsgewerk und Leistungsphase) darzustellen. Bei Bewerbergemeinschaften oder dem Einsatz von Nachunternehmern sind außerdem noch die Firmen im Organigramm anzugeben.
Aus Gründen der einfacheren Lesbarkeit wurde bei der Bezeichnung der Mitglieder des Projektteams auf die geschlechtsneutrale Differenzierung verzichtet. Betreffende Bezeichnungen gelten im Sinne der Gleichbehandlung grundsätzlich für beide Geschlechter.
Aus Gründen der einfacheren Lesbarkeit wurde bei der Bezeichnung der Mitglieder des Projektteams auf die geschlechtsneutrale Differenzierung verzichtet. Betreffende Bezeichnungen gelten im Sinne der Gleichbehandlung grundsätzlich für beide Geschlechter.
C) Technische Ausstattung:
Eigenerklärung zur technischen Ausstattung mit der bestätigt wird, dass qualitativ und quantitativ genügend Soft- und Hardware für die zu vergebenden Leistungsbereiche verfügbar sind. Eine Aufstellung der verfügbaren Hard- und Software ist der Bewerbung beizufügen.
Eigenerklärung zur technischen Ausstattung mit der bestätigt wird, dass qualitativ und quantitativ genügend Soft- und Hardware für die zu vergebenden Leistungsbereiche verfügbar sind. Eine Aufstellung der verfügbaren Hard- und Software ist der Bewerbung beizufügen.
Außer der allgemeinen Absicherung der Technischen Ausstattung wird vom Bewerber zwingend erwartet, dass er:
— Pläne bis zu einer Größe von DIN A0 erstellen kann (ggf. durch geeignete Nachunternehmer) und
— die Datenübergabe im Format Microstation V8 als dgn-File im Gauß-Krüger-Koordinatensystem RD 83 (Bessel-Elipsoid) sowie in Format GeODin V7.0 erfolgen kann.
In einer Eigenerklärung erläutert der Bewerber, wie diese Anforderungen gewährleistet werden.
Bei der Bewerbung sind darüber hinaus Angaben über die technische Leistungsfähigkeit zu machen bezüglich:
— GAEB-Schnittstellen und verwendeter Software zur Planung und Vorbereitung der Ausschreibung der Leistungen;
— EDV/Datenbank.
Mindeststandards:
Das erste Referenzprojekt „Objektplanung für das Ingenieurbauwerk Gewässerausbau“ muss bei beiden Losen folgende Mindestanforderungen erfüllen:
— Es handelt sich um ein Gewässerausbauvorhaben an einem Fließgewässer über eine Abschnittslänge von mind. 200 m.
— Die Fertigstellung war im Zeitfenster vom 1.1.2006 bis zum Tag der Absendung der Auftragsbekanntmachung.
— Es wurden mindestens die Vorplanung (LP 2 gemäß HOAI 2013 § 43 o. glw. anderer HOAI-Fassung) zur Objektplanung zum Ausbau des Fließgewässers erbracht.
— Die Leistungserbringung wird durch eine AG-Bescheinigung bestätigt.
Das zweite Referenzprojekt „Objekt- und Tragwerksplanung zum Neubau einer Straßenbrücke“ muss bei beiden Losen HOAIfolgende Mindestanforderungen erfüllen:
— Es handelt sich um den Neubau einer Straßenbrücke, die ein Fließgewässer überquert.
— Die Verkehrsfreigabe erfolgte im Zeitfenster vom 1.1.2006 bis zum Tag der Absendung der Auftragsbekanntmachung.
— Es wurden mindestens die Vorplanung gemäß HOAI 2013 § 43 und § 51 (o. glw. anderer HOAI-Fassung) zur Objekt und Tragwerksplanung der Brücke erbracht.
Es sind bei beiden Losen der Gesamtprojektleiter, der Fachplaner Objektplanung Wasserbau, der Fachplaner Objektplanung Ingenieurbauwerke, der Tragwerksplaner und der Projektleiter Fachplanung Naturschutz zu benennen mit Nachweis des erfolgreichen Abschlusses eines technischen Studiums.
Es sind bei beiden Losen der Gesamtprojektleiter, der Fachplaner Objektplanung Wasserbau, der Fachplaner Objektplanung Ingenieurbauwerke, der Tragwerksplaner und der Projektleiter Fachplanung Naturschutz zu benennen mit Nachweis des erfolgreichen Abschlusses eines technischen Studiums.
Zur Technischen Ausstattung wird bei beiden Losen vom Bewerber zwingend erwartet, dass er:
— Pläne bis zu einer Größe von DIN A0 erstellen kann (ggf. durch geeignete Nachunternehmer) und
— die Datenübergabe im Format Microstation V8 als dgn-File im Gauß-Krüger-Koordinatensystem RD 83 (Bessel-Elipsoid) sowie in Format GeODin V7.0 erfolgen kann.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Siehe Vergabeunterlagen, insbesondere LMBV-AVB-Ing, Pkt. 13 (1).
Der Auftragnehmer muss über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung verfügen. Er hat zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der im Vertrag genannten Deckungssummen besteht. Die Deckungssummen der Haftpflichtversicherung für Ingenieur- und andere freiberufliche Leistungen müssen, soweit nichts anderes im Vertrag festgelegt wurde, mindestens betragen:
Der Auftragnehmer muss über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung verfügen. Er hat zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der im Vertrag genannten Deckungssummen besteht. Die Deckungssummen der Haftpflichtversicherung für Ingenieur- und andere freiberufliche Leistungen müssen, soweit nichts anderes im Vertrag festgelegt wurde, mindestens betragen:
a) für Personenschäden 3 000 000 EUR;
b) für sonstige Schäden 250 000 EUR bis zu einem Objektwert von 3 000 000 EUR.
Ab einem Objektwert größer 3 000 000 EUR ist eine Mindestdeckungssumme in Höhe von 10 % des Objektwertes nachzuweisen. Die Maximierung der Ersatzleistung muss pro Jahr mindestens das Zweifache der Versicherungssumme betragen.
Bei Bewerbergemeinschaften sind diese Erklärungen zur Haftpflichtversicherung für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft beizufügen und der Versicherungsschutz muss für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen. Der Nachweis bzw. die Erklärungen dürfen nicht älter als 12 Monate zum Schlusstermin der Abgabe der Teilnahmeanträge sein. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Sollte eine Berufshaftpflicht mit einer geringen Deckungssumme bestehen, ist eine Erklärung beizufügen, dass im Auftragsfall die Versicherungssumme auf die oben festgesetzten Summen erhöht wird.
Bei Bewerbergemeinschaften sind diese Erklärungen zur Haftpflichtversicherung für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft beizufügen und der Versicherungsschutz muss für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen. Der Nachweis bzw. die Erklärungen dürfen nicht älter als 12 Monate zum Schlusstermin der Abgabe der Teilnahmeanträge sein. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Sollte eine Berufshaftpflicht mit einer geringen Deckungssumme bestehen, ist eine Erklärung beizufügen, dass im Auftragsfall die Versicherungssumme auf die oben festgesetzten Summen erhöht wird.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen, insbesondere LMBV-AVB-Ing.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigten Vertreter.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Die Leistungen sind Ingenieuren gemäß VOF § 19 Absatz 2 oder juristischen Personen gemäß VOF § 19 Absatz 3 vorbehalten.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Objektive Auswahlkriterien:
Die Wertung der eingehenden Bewerbungen erfolgt je Los unter 3 Hauptkriterien und Unterkriterien. Die Hauptkriterien bilden Ziffer A. die Referenzen (maximal 50 Punkte erreichbar), Ziffer B. die Qualifikation des Projektteams (maximal 45 Punkte erreichbar) und Ziffer C. die wirtschaftliche und technische Leistungsfähigkeit (maximal 5,0 Punkte erreichbar).
Die Wertung der eingehenden Bewerbungen erfolgt je Los unter 3 Hauptkriterien und Unterkriterien. Die Hauptkriterien bilden Ziffer A. die Referenzen (maximal 50 Punkte erreichbar), Ziffer B. die Qualifikation des Projektteams (maximal 45 Punkte erreichbar) und Ziffer C. die wirtschaftliche und technische Leistungsfähigkeit (maximal 5,0 Punkte erreichbar).
Für die drei Hauptkriterien werden insgesamt 100 Punkte bei der Erfüllung folgender Unterkriterien bei beiden Losen vergeben:
A. Auswahlkriterium Referenzen:
A.1_ Referenz Objektplanung für Ingenieurbauwerk Gewässerausbau:
a) Wertung des erbrachten Leistungsumfangs zur OPL für IBW Fließgewässer: (Punkte für OPL Fließgewässerausbau (HOAI 2013 § 43 o. vgl. and. HOAI-Fassung) bei Los 1 für LP 3 – 3,2 Punkte; LP 4 – 0,6 Punkte; LP 5 – 2 Punkte; LP 6 – 1,7 Punkte; LP 7 – 0,5 Punkte; LP 8 – 2 Punkte; bei Los 2 für LP 3 – 2,4 Punkte; LP 4 – 0,5 Punkte; LP 5 – 1,5 Punkte; LP 6 – 1,3 Punkte; LP 7 – 0,4 Punkte; LP 8 – 1,4 Punkte;
b) Wertung des erbrachten Leistungsumfangs zur OPL für IBW Anlagen oder Kreuzungsbauwerke (Punkte für OPL IBW (HOAI 2013 § 43 o. vgl. and. HOAI-Fassung) bei Los 1 und Los 2 für: LP 3 – 0,8 Punkte; LP 4 – 0,2 Punkte; LP 5 – 0,5 Punkte; LP 6 – 0,4 Punkte; LP 7 – 0,1 Punkte; LP 8 – 0,5 Punkte);
c) Wertung des erbrachten Leistungsumfangs zur TW-PL für IBW Anlagen oder Kreuzungsbauwerke (Punkte für TW-PL IBW (HOAI2013 § 51 o. vgl. and. HOAI-Fassung) bei Los 1 und Los 2 für: LP 2 – 0,2 Punkte; LP 3 – 0,4 Pkt.; LP 4 – 0,8 Pkt.; LP 5 – 1 Pkt.; LP 6 – 0,1 Pkt.);
c) Wertung des erbrachten Leistungsumfangs zur TW-PL für IBW Anlagen oder Kreuzungsbauwerke (Punkte für TW-PL IBW (HOAI2013 § 51 o. vgl. and. HOAI-Fassung) bei Los 1 und Los 2 für: LP 2 – 0,2 Punkte; LP 3 – 0,4 Pkt.; LP 4 – 0,8 Pkt.; LP 5 – 1 Pkt.; LP 6 – 0,1 Pkt.);
d) Wurde auch die örtliche Bauüberwachung selbst erbracht? Bei Los 1 bei „ja“ 5 Punkte, bei Los 2 bei „ja“ 2,5 Punkte, bei „nein“ bei beiden Losen 0 Punkte);
e) Wurden hydraulische Berechnungen selbst durchgeführt (Wasserspiegellagenberechnung) Bei beiden Losen: bei „ja“ 2 Punkte, bei „nein“ 0 Punkte;
f) Durchquert das Gewässer im Planabschnitt ein NATURA 2000 oder ein nach nationalem Naturschutzrecht geschütztes Gebiet? Bei beiden Losen: bei „ja und selbst erbracht“ 3 Punkte, bei „ja, aber erbracht durch Dritte“ 1 Punkt, bei „nein“ 0 Punkte;
g) Erfolgte der Gewässerausbau in „fließender Welle“? bei beiden Losen: bei „ja“ 2 Punkte, bei „nein“ 0 Punkte;
h) Wurden Baugrundverbesserungen i. Z. d. Gewässerausbaus durchgeführt? Bei beiden Losen: bei „ja“ 2 Punkte, bei „nein“ 0 Punkte;
i) Erfolgte der Gewässerausbau unter Berücksichtigung kommunaler Belange, wie z. B. eingeschränkten Platzverhältnissen und vorh. Leitungsbestand? Bei beiden Losen bei „ja“ 1 Punkt, bei „nein“ 0 Punkte.
A.2_ Referenz Objekt- und Tragwerksplanung zum Neubau einer Straßenbrücke (Wertung gilt für beide Lose):
a) Wertung der anrechenbaren Kosten gemäß HOAI 2013 § 42 oder gleichw. anderer HOAI-Fassung: 0 Pkt.: 500 000; 2 Pkt. = 2 000 000 und mehr EUR, Zwischenwerte werden interpoliert;
b) Wertung des erbrachten Leistungsumfangs i. d. OPL Brücke: Punkte für OPL Brückenbauwerk (HOAI 2013 § 43 o. vgl. and. HOAI-Fassung) für: LP 3 – 0,5 Punkte; LP 4 – 0,1 Punkte; LP 5 – 0,3 Punkte; LP 6 – 0,2 Punkte; LP 7 – 0,1 Punkte; LP 8 – 0,3 Punkte;
b) Wertung des erbrachten Leistungsumfangs i. d. OPL Brücke: Punkte für OPL Brückenbauwerk (HOAI 2013 § 43 o. vgl. and. HOAI-Fassung) für: LP 3 – 0,5 Punkte; LP 4 – 0,1 Punkte; LP 5 – 0,3 Punkte; LP 6 – 0,2 Punkte; LP 7 – 0,1 Punkte; LP 8 – 0,3 Punkte;
c) Wertung des erbrachten Leistungsumfangs i.d. TW-PL Brücke: Punkte für TW-PL Brücke (HOAI 2013 § 51 o. vgl. and. HOAI-Fassung) für: LP 2 – 0,2 Punkte; LP 3 – 0,2 Pkt.; LP 4 – 0,5 Pkt.; LP 5 – 0,6 Pkt.
A.3_Referenzen Umweltverträglichkeitsuntersuchung (bei beiden Losen gleiche Punktverteilung):
a) Wurden UVU im Zeitfenster vom 1.1.2006 bis zum Tag der Absendung der Auftragsbekanntmachung erbracht? Je nachgewiesener UVU 0,5 Punkte, max. 2 Punkte bei 4 UVU´s;
b) Wurden UVU für Gewässerausbauvorhaben größer 500 ha im Zeitfenster vom 1.1.2006 bis zum Tag der Absendung der Auftragsbekanntmachung erbracht? Je nachgewiesener UVU 0,5 Punkte, max. 1 Punkt bei 2 UVU´s.
a) Wurden LBP für Gewässerausbauvorhaben im Zeitfenster vom 1.1.2006 bis zum Tag der Absendung der Auftragsbekanntmachung erbracht?
Bei Los 1: Je nachgewiesener LBP 0,5 Punkte, max. 2 Punkte bei 4 LBP.
Bei Los 2: Je nachgewiesener LBP 0,5 Punkte, max. 1 Punkt bei 2 LBP.
b) Wurden LBP für Gewässerausbauvorhaben größer 100 ha im Zeitfenster vom 1.1.2006 bis zum Tag der Absendung der Auftragsbekanntmachung erbracht? Bei beiden Losen je nachgewiesener LBP 0,5 Punkte, max. 2 Punkte bei 4 LBP.
c) Wurden LBP für Gewässerausbauvorhaben mit hohen Planungsanforderungen (HZ III) im Zeitfenster vom 1.1.2006 bis zum Tag der Absendung der Auftragsbekanntmachung erbracht? Bei beiden Losen je nachgewiesener LBP 0,5 Punkte, max. 1 Punkt bei 2 LBP.
A.5. Referenzen Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag (bei beiden Losen gleiche Punktverteilung).
a) Wurden ASB für Gewässerausbauvorhaben im Zeitfenster vom 1.1.2006 bis zum Tag der Absendung der Auftragsbekanntmachung erbracht? Je nachgewiesener ASB 0,5 Punkte, max. 2 Punkte bei 4 ASB.
b) Wurden ASB für Gewässerausbauvorhaben mit mehr als 20 artenschutzrelevanten Arten im Zeitfenster vom 1.1.2006 bis zum Tag der Absendung der Auftragsbekanntmachung erbracht? Je nachgewiesener ASB 0,5 Punkte, max. 2 Punkte bei 4 ASB.
c) Wurden ASB für Gewässerausbauvorhaben einschließlich Ausnahmegenehmigung nach § 44 BNatSchG im Zeitfenster vom 1.1.2006 bis zum Tag der Absendung der Auftragsbekanntmachung erbracht? Je nachgewiesener ASB 0,5 Punkte, max. 1 Punkt bei 2 ASB.
A.6. Referenzen Landschaftspflegerische Ausführungsplanung (bei beiden Losen gleiche Punktverteilung):
a) Wurden LAP nach § 39 HOAI erbracht? Je nachgewiesener LAP 0,5 Punkte, max. 1 Punkte bei 2 LAP.
b) Wurden LAP nach § 39 HOAI mit anrechenbaren Kosten größer 250 000 EUR erbracht? Je nachgewiesener LAP 0,5 Punkte, max. 1 Punkte bei 2 LAP.
A.7 Referenzen FFH-Prüfung (Wertung nur für Los 2):
a) Wurden FFH-Vorprüfungen (Erheblichkeitsabschätzungen) für Gewässerausbauvorhaben in einem oder mehreren FFH-Gebieten im Zeitfenster vom 1.1.2006 bis zum Tag der Absendung der Auftragsbekanntmachung erbracht? Je nachgewiesener FFH-Vorprüfung 0,5 Punkte, max. 1 Punkt bei 2 FFH-Vorprüfungen.
a) Wurden FFH-Vorprüfungen (Erheblichkeitsabschätzungen) für Gewässerausbauvorhaben in einem oder mehreren FFH-Gebieten im Zeitfenster vom 1.1.2006 bis zum Tag der Absendung der Auftragsbekanntmachung erbracht? Je nachgewiesener FFH-Vorprüfung 0,5 Punkte, max. 1 Punkt bei 2 FFH-Vorprüfungen.
b) Wurden FFH-Verträglichkeitsprüfungen für Gewässerausbauvorhaben in einem oder mehreren FFH-Gebieten im Zeitfenster vom 1.1.2006 bis zum Tag der Absendung der Auftragsbekanntmachung erbracht? Je nachgewiesener FFH-Verträglichkeitsprüfung 0,5 Punkte, max. 1 Punkt bei 2 FFH-Verträglichkeitsprüfungen.
b) Wurden FFH-Verträglichkeitsprüfungen für Gewässerausbauvorhaben in einem oder mehreren FFH-Gebieten im Zeitfenster vom 1.1.2006 bis zum Tag der Absendung der Auftragsbekanntmachung erbracht? Je nachgewiesener FFH-Verträglichkeitsprüfung 0,5 Punkte, max. 1 Punkt bei 2 FFH-Verträglichkeitsprüfungen.
c) Wurde eine FFH-Verträglichkeitsprüfung für ein Gewässerausbauvorhaben in einem oder mehreren FFH-Gebieten mit Ausnahmeprüfungen im Zeitfenster vom 1.1.2006 bis zum Tag der Absendung der Auftragsbekanntmachung erbracht? Bei „Ja“ 1 Punkt, bei „Nein“ 0 Punkte.
c) Wurde eine FFH-Verträglichkeitsprüfung für ein Gewässerausbauvorhaben in einem oder mehreren FFH-Gebieten mit Ausnahmeprüfungen im Zeitfenster vom 1.1.2006 bis zum Tag der Absendung der Auftragsbekanntmachung erbracht? Bei „Ja“ 1 Punkt, bei „Nein“ 0 Punkte.
A.8 Referenzen SPA-Prüfung (Wertung nur für Los 2).
a) Wurden SPA-Vorprüfungen (Erheblichkeitsabschätzungen) für Gewässerausbauvorhaben in einem oder mehreren SPAGebieten im Zeitfenster vom 1.1.2006 bis zum Tag der Absendung der Auftragsbekanntmachung erbracht? Je nachgewiesener SPA-Vorprüfung 0,5 Punkte, max. 1 Punkt bei 2 SPA-Vorprüfungen.
a) Wurden SPA-Vorprüfungen (Erheblichkeitsabschätzungen) für Gewässerausbauvorhaben in einem oder mehreren SPAGebieten im Zeitfenster vom 1.1.2006 bis zum Tag der Absendung der Auftragsbekanntmachung erbracht? Je nachgewiesener SPA-Vorprüfung 0,5 Punkte, max. 1 Punkt bei 2 SPA-Vorprüfungen.
b) Wurden SPA-Verträglichkeitsprüfungen für Gewässerausbauvorhaben in einem oder mehreren SPA-Gebieten im Zeitfenster vom 1.1.2006 bis zum Tag der Absendung der Auftragsbekanntmachung erbracht? Je nachgewiesener SPA-Verträglichkeitsprüfung 0,5 Punkte, max. 1 Punkt bei 2 SPA-Verträglichkeitsprüfungen.
b) Wurden SPA-Verträglichkeitsprüfungen für Gewässerausbauvorhaben in einem oder mehreren SPA-Gebieten im Zeitfenster vom 1.1.2006 bis zum Tag der Absendung der Auftragsbekanntmachung erbracht? Je nachgewiesener SPA-Verträglichkeitsprüfung 0,5 Punkte, max. 1 Punkt bei 2 SPA-Verträglichkeitsprüfungen.
c) Wurde eine SPA-Verträglichkeitsprüfung für ein Gewässerausbauvorhaben in einem oder mehreren SPA-Gebieten mit Ausnahmeprüfungen im Zeitfenster vom 1.1.2006 bis zum Tag der Absendung der Auftragsbekanntmachung erbracht? Bei „Ja“ 1 Punkt, bei „Nein“ 0 Punkte.
c) Wurde eine SPA-Verträglichkeitsprüfung für ein Gewässerausbauvorhaben in einem oder mehreren SPA-Gebieten mit Ausnahmeprüfungen im Zeitfenster vom 1.1.2006 bis zum Tag der Absendung der Auftragsbekanntmachung erbracht? Bei „Ja“ 1 Punkt, bei „Nein“ 0 Punkte.
B. Auswahlkriterium qualifikation Projektteam:
B.1 Gesamtprojektleiter (bei beiden Losen gleiche Punktverteilung):
a) Berufserfahrung: (bis 3 Jahre -> 0 Pkt.; 10 Jahre -> 2 Punkte; Zwischenwerte werden interpoliert.);
b) Vergleichbare Projekte realisiert? (Gewertet werden maximal vier vergleichbare persönliche Referenzprojekte--> je Projekt 1 Punkt, maximal 4 Punkte bei 4 Projekten.);
c) Mitarbeit an benannten Referenzen unter A.1 und A.2? (bei Referenz A.1: 1,5 Punkte und bei Referenz A.2: 0,5 Punkte);
d) Qualifikation Gesamtprojektleiter: Studium mit Schwerpunkt: Wasserbauingenieur (1 Pkt.), Fachspezif. Weiterbildung oder Zusatzqualifikationen? (je nachgewiesener Teilnahme 0,2 Pkt., max. 1 Pkt.).
B.2. Fachplaner Objektplanung Wasserbau: (bei beiden Losen gleiche Punktverteilung):
b) Vergleichbare Projekte realisiert? (Gewertet werden maximal vier persönliche vergleichbare Referenzprojekte --> je Projekt 1 Punkt, maximal 4 Punkte bei 4 Projekten.);
d) Qualifikation Fachplaner: Studium mit Schwerpunkt: Wasserbauingenieur (1 Pkt.), Fachspezif. Weiterbildung oder Zusatzqualifikationen? (je nachgewiesener Teilnahme 0,2 Pkt., max. 1 Pkt.).
B.3. Fachplaner Objektplanung Ingenieurbauwerke: (bei beiden Losen gleiche Punktverteilung):
d) Qualifikation Fachplaner: Studium mit Schwerpunkt: Bauingenieurwesen (1 Pkt.), Fachspezif. Weiterbildung oder Zusatzqualifikationen? (je nachgewiesener Teilnahme 0,2 Pkt., max. 1 Pkt.).
B.4. Tragwerksplaner: (bei beiden Losen gleiche Punktverteilung).
b) Vergleichbare Projekte realisiert? (Gewertet werden maximal vier persönliche vergleichbare Referenzprojekte --> je Projekt 0,5 Punkte, maximal 2 Punkte bei 4 Projekten);
c) Mitarbeit an benannten Referenzen unter A.1 und A.2? (bei Referenz A.1: 0,5 Punkte und bei Referenz A.2: 0,5 Punkte).
B.5. Projektleitung Fachplanung Naturschutz: (bei beiden Losen gleiche Punktverteilung):
a) Berufserfahrung: (bis 3 Jahre -> 0 Pkt.; 10 Jahre -> 4 Punkte; Zwischenwerte werden interpoliert.);
b) Vergleichbare Projekte realisiert? (Gewertet werden maximal 4 persönliche vergleichbare Referenzprojekte --> je Projekt 1 Punkt, maximal 4 Punkte bei 4 Projekten.);
c) Mitarbeit an benannten Referenzen unter A.1 und A.2? (bei Referenz A.1: 1 Punkt und bei Referenz A.2: 1 Punkt).
C. Auswahlkriterium: Wirtschaftliche und technische Leistungsfähigkeit:
C.1. Gesamtumsatz in Planung IBW in den letzten 3 Geschäftsjahren (Punkteverteilung ausgehend vom Mittelwert der letzten 3 Geschäftsjahre: Mittelwert in TEUR/500 ergibt Punktzahl von 0 bis maximal 2 Punkten. Die maximale Punktzahl wird bei einem mittleren Umsatz von mind. 1 000 000 EUR erreicht.).
C.1. Gesamtumsatz in Planung IBW in den letzten 3 Geschäftsjahren (Punkteverteilung ausgehend vom Mittelwert der letzten 3 Geschäftsjahre: Mittelwert in TEUR/500 ergibt Punktzahl von 0 bis maximal 2 Punkten. Die maximale Punktzahl wird bei einem mittleren Umsatz von mind. 1 000 000 EUR erreicht.).
C.2 Anzahl der Ingenieure in der Planung von IBW in 2012 bis 2014 (0 Punkte bei weniger als 3 Ingenieure, 2 Punkte bei mind. 8 Ingenieuren, Zwischenwerte werden interpoliert.).
C.3 Qualitätsmanagement im Unternehmen.
Liegt ein Qualitätszertifikat eines externen Prüfinstituts gemäß DIN ISO 9001 vor? Zertifikat liegt aktuell vor: 1 Pkt.; Zertifikat liegt vor, ist aber vor dem 1.1.2014 erstellt oder nur Eigenerklärungen: 0,5 Pkt.; keine Aussagen: 0 Pkt.
Eine Wertungsübersicht der zu vergebenen Punkte je Unterkriterium von unserem elektronischen Bieterportal über www.lmbv-einkauf.de abgerufen werden. Das weitere Verfahren wird auf die punktbesten Bewerber je Los beschränkt. Bei Punktgleichheit erfolgt die Entscheidung im Losverfahren.
Eine Wertungsübersicht der zu vergebenen Punkte je Unterkriterium von unserem elektronischen Bieterportal über www.lmbv-einkauf.de abgerufen werden. Das weitere Verfahren wird auf die punktbesten Bewerber je Los beschränkt. Bei Punktgleichheit erfolgt die Entscheidung im Losverfahren.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2016-01-15 📅
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2016-03-26 📅
Öffnungsort: Anschrift siehe Nr. I.1).
Ort des Eröffnungstermins: Anschrift siehe Nr. I.1).
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Preis (40)
2. Auftragsgespräch (60)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Frau Hermsdorf
Internetadresse: www.lmbv.de🌏
Adresse des Käuferprofils: www.lmbv-einkauf.de🌏
URL der Teilnahme: nicht zugelassen 🌏
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2016-07-01 📅
Datum des Endes: 2017-03-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: Teilnahmewettbewerb sind in einem geschlossenen Umschlag bei der unter I.1) angegebenen Anschrift einzureichen und mit der Vergabenummer 1608500199 zu kennzeichnen. Der Umschlag ist außen mit dem bereitgestellten Adressaufkleber zu versehen.
Zusätzliche Informationen
Die Angebote und Teilnahmeanträge sind jeweils in einem verschlossenen Umschlag einzureichen und als solche unter Angabe der Vergabenummer entsprechend zu kennzeichnen.
Die Fläche, auf der die Leistungen erbracht werden, stehen unter Bergaufsicht: ja.
Hinweis: Die Unterlagen (Wertungsübersicht, Bewerbungsbogen, LMBV-AVB-Ing, Entwurf der Aufgabenstellung der Lose 1 und 2) sind von unserem elektronischen Bieterportal über www.lmbv-einkauf.de anzufordern und herunterzuladen. Dazu ist bei erstmaliger Anmeldung eine Registrierung erforderlich. (Das bei der Registrierung festgelegte Passwort dient als „persönliches“ Passwort ihrer Firma zum Download-Zugang im Bieterportal.)
Hinweis: Die Unterlagen (Wertungsübersicht, Bewerbungsbogen, LMBV-AVB-Ing, Entwurf der Aufgabenstellung der Lose 1 und 2) sind von unserem elektronischen Bieterportal über www.lmbv-einkauf.de anzufordern und herunterzuladen. Dazu ist bei erstmaliger Anmeldung eine Registrierung erforderlich. (Das bei der Registrierung festgelegte Passwort dient als „persönliches“ Passwort ihrer Firma zum Download-Zugang im Bieterportal.)
Der Bezug der Vergabeunterlagen über das Internet ist kostenlos.
Die geforderten Nachweise zum Teilnahmewettbewerb sind in einem geschlossenen Umschlag bei der unter I.1) angegebenen Anschrift einzureichen und mit der Vergabenummer 1608500199 zu kennzeichnen. Der Umschlag ist außen mit dem bereitgestellten Adressaufkleber zu versehen.
Die geforderten Nachweise zum Teilnahmewettbewerb sind in einem geschlossenen Umschlag bei der unter I.1) angegebenen Anschrift einzureichen und mit der Vergabenummer 1608500199 zu kennzeichnen. Der Umschlag ist außen mit dem bereitgestellten Adressaufkleber zu versehen.
Die Mehrfachbeteiligung einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft ist unzulässig und führt zum Verfahrensausschluss sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften. Wenn mehrere Bewerber den gleichen Nachunternehmer gebunden haben und nachweisen können, dass ein Geheimwettbewerb gewährleistet ist, werden diese Bewerbungen nicht ausgeschlossen.
Die Mehrfachbeteiligung einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft ist unzulässig und führt zum Verfahrensausschluss sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften. Wenn mehrere Bewerber den gleichen Nachunternehmer gebunden haben und nachweisen können, dass ein Geheimwettbewerb gewährleistet ist, werden diese Bewerbungen nicht ausgeschlossen.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 2289499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
§ 107 Abs. 3 GWB schreibt vor:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Der Auftraggeber sieht eine Rüge im Sinne von Nr. 1 als unverzüglich an, wenn sie bis 5 Kalendertage ab Verstoß erhoben wird.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: LMBV mbH
Postanschrift: Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH
Quelle: OJS 2015/S 211-383076 (2015-10-22)
Ergänzende Angaben (2015-10-30) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben