LV 125 – Hubschrauberlandefläche

Klinikum St. Marien Amberg, Anstalt des öffentlichen Rechts der Stadt Amberg

Am Klinikum St. Marien Amberg soll ein erhöhter Hubschrauberlandeplatz als entkoppeltes Bauwerk mit hohem optischem und funktionalem Anspruch, mit hohem Maß an Sicherheit und Flexibilität, mit ausgedehnter Lebensdauer und Anpassungsfähigkeit an diverse Veränderungen, wie z. B. nationale und internationale Richtlinien sowie bauseitige Veränderung bis zum Dezember 2015 entstehen.
Die Hubschrauberlandefläche ist für den Rettungshubschraubereinsatz des Maschinetyps Eurocopter E 135 P2 ausgelegt, wie er derzeit von der Deutschen Luftrettung mit dem stationierten Rettungshubschrauber „Christoph 80“ eingesetzt wird.
Durch die unmittelbare Nähe zum Truppenübungsplatz Vilseck-Grafenwöhr wird das Klinikum vereinzelt auch von der US-Army mit dem Hubschraubertyp Sikorsky UH 60 „Black Hawk“ angeflogen. Die Situation, der ausnahmsweisen Starts und Landungen des v. g. Hubschraubertyps der Army wird durch die Traglasterhöhung und der größeren Löschwassermenge berücksichtigt.
Die Endanflug- und Startfläche (FATO) die der Aufsetz- und Abhebefläche (TLOF) entspricht, misst 28 x 28 m und befindet sich aus Anfliegbarkeitsgründen auf 420 m üNN, ca. 7 m über den Dachfirsten der Gebäudeteile 4A und 4B.
Das Landedeck ist mit einem umlaufenden Überrollschutz und einer Personenabsturzsicherung mittels Netz, die 2 m auskragt, auszustatten.
Die Höchstbelastung ist auf 11 t ausgelegt. (Sonderlandung „Black Hawk“).
Der Löschwasservorrat der Kategorie H2 beträgt 5000 l Wasser. Die Ausstoßrate der Schaumlösung, Schaum Mindestleistungsstufe B, über 2 funkgesteuerte Löschmonitore bzw. ein zusätzliches Mehrzweckstrahlrohr beträgt 500 l/min. (Sonderlandung „Black Hawk“).
Durch den Tragwerksplaner wurde eine Stahlunterkonstruktion als Fachwerk-Tragsystem mit HE-B Auflagerprofil mit max. Spannweiten von 2,50 m und einem Gesamtgewicht von ca. 145 t vordimensioniert. Das Gesamte Stahltragsystem ruht auf insgesamt 6 Auflagerpunkten, drei davon sind auf dem Gebäude 4A zu errichten, die anderen auf dem Gebäude 4B. Sie sind mittels gekammerter Neoprene vom Bauwerk zu entkoppeln. Unterhalb des Landedecks ist ein Wartungssteg in den Fachwerksträgersystem zu integrieren. Das Deck als geschlossene Aluminiumfläche besteht aus 200 mm hohen rutschfesten Aluminiumhohlprofilen (R12) mit einem Gesamtgewicht von ca. 51 t.
Die Hohlprofile werden mit Klemmplatten an dem Auflagerprofil befestigt.
In das Deck ist eine Entwässerungsrinne mit Rinnenheizung einzuarbeiten.
Mit einer hydraulischen Flächenheizung wird die gesamte Landefläche schnee- und eisfrei gehalten.
Auf das Landedeck sind in rutschfester Ausführung die gültigen Landeplatzmarkierungen und –kennzeichnungen zu erbringen.
Ebenfalls ist die nach den Richtlinien für Hubschrauberlandecks erforderliche Befeuerung zu bauen, die vom Überwachungsraum aus gesteuert wird.
Im Zwischenhofbereich BA 4 A/B erfolgt die Löschwasserrückhaltung mit Kerosinabscheider und Anschluss an das Abwassersystem.
Das Landedeck wird über eine Verbindungsbrücke an das Treppenhaus-/Aufzugsbauwerk im Bauabschnitt 4B angebunden.
Die Nottreppe, als zweiter Fluchtweg führt in den Bauabschnitt 4A, in den weiteren Brandabschnitt.
Die Bewerber müssen in der Lage sein die uneingeschränkt funktionsfähige und den öffentlich-rechtlichen Vorschriften, insbesondere den bau- und luftrechtlichen Genehmigungen sowie den allgemein anerkannten Regeln der Technik entsprechende Gesamtleistung anzubieten:
— Gesamtes Tragsystem mit Deckprofilen und Personenabsturzsicherung einschl. Dimensionierung,
— Entwässerungsrinne,
— hydraulische Flächenheizung,
— Löschwasserversorgung,
— Wartungssteg einschl. Dimensionierung,
— Fluchttreppe einschl. Dimensionierung,
— Landeckbefeuerung mit Schaltschrank,
— Landeplatzmarkierung,
— Verbindungsbrücke zum Gebäude wie Landedeck,
— Weiterhin im Leistungsumfang enthalten ist ein Erschließungs-/Verbindungssteg mit Brücke in Ebene 3.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-03-24. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-02-11.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-02-11 Auftragsbekanntmachung
2015-05-13 Ergänzende Angaben
2015-07-10 Ergänzende Angaben
Auftragsbekanntmachung (2015-02-11)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bauarbeiten für Gebäude im Gesundheitswesen
Menge oder Umfang: S.II.1.5)
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bauarbeiten für Gebäude im Gesundheitswesen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Klinikum St. Marien Amberg, Anstalt des öffentlichen Rechts der Stadt Amberg
Postanschrift: Mariahilfbergweg 7
Postleitzahl: 92224
Postort: Amberg
Kontakt
Internetadresse: http://www.klinikum-amberg.de 🌏
E-Mail: ausschreibung.ba4@klinikum-amberg.de 📧
Telefon: +49 9621380 📞

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-02-11 📅
Einreichungsfrist: 2015-03-24 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-02-13 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 031-051422
Verweist auf Bekanntmachung: 2013/S 99-168955
ABl. S-Ausgabe: 31

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Am Klinikum St. Marien Amberg soll ein erhöhter Hubschrauberlandeplatz als entkoppeltes Bauwerk mit hohem optischem und funktionalem Anspruch, mit hohem Maß an Sicherheit und Flexibilität, mit ausgedehnter Lebensdauer und Anpassungsfähigkeit an diverse Veränderungen, wie z. B. nationale und internationale Richtlinien sowie bauseitige Veränderung bis zum Dezember 2015 entstehen.
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Die Hubschrauberlandefläche ist für den Rettungshubschraubereinsatz des Maschinetyps Eurocopter E 135 P2 ausgelegt, wie er derzeit von der Deutschen Luftrettung mit dem stationierten Rettungshubschrauber „Christoph 80“ eingesetzt wird.
Durch die unmittelbare Nähe zum Truppenübungsplatz Vilseck-Grafenwöhr wird das Klinikum vereinzelt auch von der US-Army mit dem Hubschraubertyp Sikorsky UH 60 „Black Hawk“ angeflogen. Die Situation, der ausnahmsweisen Starts und Landungen des v. g. Hubschraubertyps der Army wird durch die Traglasterhöhung und der größeren Löschwassermenge berücksichtigt.
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Die Endanflug- und Startfläche (FATO) die der Aufsetz- und Abhebefläche (TLOF) entspricht, misst 28 x 28 m und befindet sich aus Anfliegbarkeitsgründen auf 420 m üNN, ca. 7 m über den Dachfirsten der Gebäudeteile 4A und 4B.
Das Landedeck ist mit einem umlaufenden Überrollschutz und einer Personenabsturzsicherung mittels Netz, die 2 m auskragt, auszustatten.
Die Höchstbelastung ist auf 11 t ausgelegt. (Sonderlandung „Black Hawk“).
Der Löschwasservorrat der Kategorie H2 beträgt 5000 l Wasser. Die Ausstoßrate der Schaumlösung, Schaum Mindestleistungsstufe B, über 2 funkgesteuerte Löschmonitore bzw. ein zusätzliches Mehrzweckstrahlrohr beträgt 500 l/min. (Sonderlandung „Black Hawk“).
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Durch den Tragwerksplaner wurde eine Stahlunterkonstruktion als Fachwerk-Tragsystem mit HE-B Auflagerprofil mit max. Spannweiten von 2,50 m und einem Gesamtgewicht von ca. 145 t vordimensioniert. Das Gesamte Stahltragsystem ruht auf insgesamt 6 Auflagerpunkten, drei davon sind auf dem Gebäude 4A zu errichten, die anderen auf dem Gebäude 4B. Sie sind mittels gekammerter Neoprene vom Bauwerk zu entkoppeln. Unterhalb des Landedecks ist ein Wartungssteg in den Fachwerksträgersystem zu integrieren. Das Deck als geschlossene Aluminiumfläche besteht aus 200 mm hohen rutschfesten Aluminiumhohlprofilen (R12) mit einem Gesamtgewicht von ca. 51 t.
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Die Hohlprofile werden mit Klemmplatten an dem Auflagerprofil befestigt.
In das Deck ist eine Entwässerungsrinne mit Rinnenheizung einzuarbeiten.
Mit einer hydraulischen Flächenheizung wird die gesamte Landefläche schnee- und eisfrei gehalten.
Auf das Landedeck sind in rutschfester Ausführung die gültigen Landeplatzmarkierungen und –kennzeichnungen zu erbringen.
Ebenfalls ist die nach den Richtlinien für Hubschrauberlandecks erforderliche Befeuerung zu bauen, die vom Überwachungsraum aus gesteuert wird.
Im Zwischenhofbereich BA 4 A/B erfolgt die Löschwasserrückhaltung mit Kerosinabscheider und Anschluss an das Abwassersystem.
Das Landedeck wird über eine Verbindungsbrücke an das Treppenhaus-/Aufzugsbauwerk im Bauabschnitt 4B angebunden.
Die Nottreppe, als zweiter Fluchtweg führt in den Bauabschnitt 4A, in den weiteren Brandabschnitt.
Die Bewerber müssen in der Lage sein die uneingeschränkt funktionsfähige und den öffentlich-rechtlichen Vorschriften, insbesondere den bau- und luftrechtlichen Genehmigungen sowie den allgemein anerkannten Regeln der Technik entsprechende Gesamtleistung anzubieten:
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— Gesamtes Tragsystem mit Deckprofilen und Personenabsturzsicherung einschl. Dimensionierung,
— Entwässerungsrinne,
— hydraulische Flächenheizung,
— Löschwasserversorgung,
— Wartungssteg einschl. Dimensionierung,
— Fluchttreppe einschl. Dimensionierung,
— Landeckbefeuerung mit Schaltschrank,
— Landeplatzmarkierung,
— Verbindungsbrücke zum Gebäude wie Landedeck,
— Weiterhin im Leistungsumfang enthalten ist ein Erschließungs-/Verbindungssteg mit Brücke in Ebene 3.
Es werden Varianten akzeptiert
Referenznummer: LV 125

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Für die Leistung kommen nur Bieter in Betracht, die bei der Berufsgenossenschaft angemeldet sind.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Freistellungsbescheinigung des zuständigen Finanzamtes nach § 48b Einkommenssteuergesetz § 6 Abs 3 (2) VOB/A bleibt vorbehalten
— über Einzelnachweise oder Eigenerklärungen sind folgende Angaben nachzuweisen:
• Insolvenzverfahren oder vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder beantragt,
• Unternehmen befindet sich nicht in Liquiditation,
• keine schweren Verfehlungen wurden begangen, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellen,
• der Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgabe, sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung wurden ordnungsgemäß erfüllt,
• der Unternehmer ist bei der Berufsgenossenschaft angemeldet.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
— Unternehmensvorstellung mit Darstellung vergleichbarer Referenzobjekte (Dachlandeplatz mit Stahl- /Aluminiumtragwerk und technischer Ausstattung sowie unter 2. beschrieben) in den letzten 5 Jahren,
— Nettoauftragssumme zu den Referenzprojekten,
— Projektorganigramm Bereichsleiter/Projektleiter/Konstruktion/ Qualitätsmanagement,
— Nachweisberechtigung für Standsicherheit gemäß Art. 62, Abs. 2, Satz 4 in Verbindung mit Art. 61, Abs. 7 BayBO am eigenen Betrieb oder als Nachunternehmen,
— Geplante Vergabe an Nachunternehmer mit Bekanntgabe der Nachunternehmer.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Siehe Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Zahlung nach VOB/B § 16.

Verfahren
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2015-04-30 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2015-03-24 📅
Öffnungsort:
Klinikum St. Marien Amberg, Mariahilfbergweg 7, 92224 Amberg, Konferenzraum 1. OG.
Ort des Eröffnungstermins: Klinikum St. Marien Amberg, Mariahilfbergweg 7, 92224 Amberg, Konferenzraum 1. OG.
Angaben über befugte Personen und Öffnungsverfahren: Bieter und ihre Bevollmächtigten.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Trage
Name: Architekten Brummer und Retzer GmbH
Postanschrift: Ludwigstr. 11
Kontaktperson: Architekten Brummer und Retzer GmbH
Erhard Retzer
Telefon: +49 9621490917 📞
E-Mail: retzer@arch-br.de 📧

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2015-04-01 📅
Datum des Endes: 2015-12-31 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-05-24 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: LV 125
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2013/S 99-168955

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Nordbayern/Regierung von Mittelfranken
Postanschrift: Postfach 606
Postort: Ansbach
Postleitzahl: 91551
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 981531277 📞
Fax: +49 981531837 📠
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2015/S 031-051422 (2015-02-11)
Ergänzende Angaben (2015-05-13)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Verfahren
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-05-13 📅
Einreichungsfrist: 2015-07-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-05-16 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 094-167924
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 31-051422
ABl. S-Ausgabe: 94
Quelle: OJS 2015/S 094-167924 (2015-05-13)
Ergänzende Angaben (2015-07-10)
Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-07-10 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-07-15 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 134-246652
ABl. S-Ausgabe: 134
Quelle: OJS 2015/S 134-246652 (2015-07-10)