LV-Nr. D 1953 – Generalplanerleistungen für das Brückenbauwerk „Verkehrsknoten West 0“ sowie dessen bauliche Anbindung an die Bestandsstraßen

Flughafen München GmbH

Projektbeschreibung:
Der Flughafen München plant, im westlichen Bereich des Flughafengeländes, zur weiteren Erschließung der nördlichen und südlichen Flughafenanlagen, den Neubau einer Brücke über die bestehende Flughafenzufahrt und die parallel daneben liegende, in Betrieb befindliche, Bahnanlage. Die Planungsleistungen sollen voraussichtlich im April 2016 beginnen. Die Bauleistungen sollen voraussichtlich im Oktober 2017 beginnen und die Inbetriebnahme soll voraussichtlich 2020 erfolgen.
Der Auftragnehmer übernimmt die gesamten Planungsleistungen für dieses Projekt nach Maßgabe einer Leistungsbeschreibung als Generalplaner. Diese beziehen sich auf alle wesentlichen baulichen Gewerke, Anlagen und Einrichtungen der Brücke, der Rampen und der Straße, einschließlich der Schnittstellen zu den Gewerken der Bestandsstraßen.
Die Leistungen des Generalplaners beinhalten im wesentlichen folgende Planungsleistungen:
— Objektplanung „Ingenieurbauwerke“;
— Tragwerksplanung;
— Baulogistik;
— Technische Ausrüstung „Straßenbeleuchtung“.
Planungsziel ist es, unter den nachbenannten, komplexen Rahmenbedingungen die Termin- und Kostenvorgaben bestmöglich zu erfüllen.
Die Realisierung erfolgt unter laufendem Betrieb auf den angrenzenden Straßen und der Bahntrasse. Dies ist bei der Planung bereits zu berücksichtigen.
Dem Auftragnehmer obliegt die Koordination der vom Auftraggeber ergänzend zu beauftragenden Fachplanungen, Gutachten, sowie der beteiligten Sachverständigen/Prüfsachverständigen und sonstigen fachlich Beteiligten.
Der Auftraggeber beabsichtigt ferner, Projektsteuerungsleistungen und SiGeKo-Leistungen separat zu beauftragen.
Eine Gesamtvergabe der Bauleistungen an einen Generalunternehmer ist derzeit nicht beabsichtigt. Der Auftragnehmer wird den Auftraggeber im Bezug auf die sachangemessene Vergabestrategie beraten.
Einzelheiten sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen, die an die erfolgreichen Bewerber (vgl. Ziffer VI.3) e) der vorliegenden Bekanntmachung) übermittelt werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-11-16. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-10-22.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-10-22 Auftragsbekanntmachung
2016-06-06 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2015-10-22)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Menge oder Umfang:
a) Projektstufe 1 als Festbeauftragung:Vorplanung (in Anlehnung an LPH 2 HOAI);Entwurfsplanung (in Anlehnung an LPH 3 HOAI).b) Projektstufe 2:Genehmigungsplanung (in Anlehnung an LPH 4 HOAI).c) Projektstufe 3:Ausführungsplanung (in Anlehnung an LPH 5 HOAI).d) Projektstufe 4:Vorbereitung der Vergabe (in Anlehnung an LPH 6 HOAI) und Mitwirkung bei der Vergabe (in Anlehnung an LPH 7 HOAI).e) Projektstufe 5:Bauoberleitung und örtliche Bauüberwachung (in Anlehnung an LPH 8 HOAI).Der Auftraggeber behält sich den stufenweisen Abruf der Projektstufen 2 bis 5 vor. Ein Anspruch des Auftragnehmers auf die Beauftragung weiterer Projektstufen über die voranstehende Festbeauftragung hinaus besteht auch dann nicht, wenn das Projekt vom Auftraggeber fortgeführt wird.In Abhängigkeit zum Projektfortschritt bzw. der jeweils ausgewählten Vergabevariante behält sich der Auftraggeber auch den Teilabruf weiterer Projektstufen vor.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Flughafen München GmbH
Postanschrift: Nordallee 25, München – Flughafen
Postleitzahl: 85356
Postort: München
Kontakt
Internetadresse: http://www.munich-airport.de 🌏
E-Mail: vergabe@munich-airport.de 📧
Fax: +49 8997561216 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-10-22 📅
Einreichungsfrist: 2015-11-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-10-27 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 208-378543
ABl. S-Ausgabe: 208
Zusätzliche Informationen
a) Der Auftraggeber ist Sektorenauftraggeber nach § 98 Nr. 4 GWB. Es wird ein Ver-handlungsverfahren nach dem 4. Teil des GWB und der Sektorenverordnung (SektVO) durchgeführt. b) Zu Kooperationsformen im vorliegenden Vergabeverfahren: aa) Bewerbergemeinschaften: Die unter Ziffer III.2.1) bis Ziffer III. 2.3) b) der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise und Erklärungen zur Beurteilung der Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit (Eignungsvoraussetzungen) sind bei Vorliegen einer Bewerbergemeinschaft für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen; die unter Ziffer III.2.3) c) der vorliegenden Bekanntmachung genannten Eignungsvoraussetzungen (Referenzangaben) sind bei Vorliegen einer Bewerbergemeinschaft von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bezogen auf die Leistungsbereiche, welches dieses Mitglied im Auftragsfall innerhalb der Bewerbergemeinschaft ausführen wird, vorzulegen. Für die Bewerbergemeinschaft ist darzustellen, wie die Aufteilung der Leistungsbereiche bzw. Aufgaben auf die einzelnen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft im Auftragsfall vorgesehen ist. Für Bewerbergemeinschaften wird auf die Notwendigkeit der Vorlage einer Bewerbergemeinschaftserklärung gem. Ziffer III.1.3) der vorliegenden Bekanntmachung hingewiesen. bb) Rückgriff auf Ressourcen Dritter: Beabsichtigt der Bewerber (Einzelbewerber oder Bewerbergemeinschaften) oder ein Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, sich zum Nachweis der finanziellen, wirtschaftlichen oder technischen Leistungsfähigkeit auf Dritte zu berufen, so sind die unter Ziffer III.2.2) bis III.2.3) der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise und Eigenerklärungen für die Dritten nur insoweit vorzulegen, als die Bezugnahme auf die Leistungsfähigkeit der Dritten erfolgt. Es wird klargestellt, dass es im Falle einer teilweisen Bezugnahme auf die Leistungsfähigkeit Dritter nicht erforderlich ist, alle unter Ziffer III.2.2) bis III.2.3) der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise und Eigenerklärungen für die Dritten vorzulegen. Die Vorlage der Nachweise und Eigenerklärungen nach Ziffer III.2.1) (Zuverlässigkeit/persönliche Lage) ist nicht erforderlich. Zusätzlich zu den vorgenannten Nachweisen und Eigenerklärungen sowie zu einem ggf. vorgegebenen Bewerbungsbogen hat der Bewerber oder ein Mitglied einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag die Verpflichtungserklärung der Dritten vorlegen, nach deren Inhalt die rechtlich und tatsächlich abgesicherte Verfügbarkeit über die entsprechenden Ressourcen der Dritten nachgewiesen wird. In Bezug auf die Kriterien für die einschlägige berufliche Erfahrung (Referenzen) können die Bewerber jedoch nur die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen, wenn diese die Arbeiten ausführen beziehungsweise die Dienstleistungen erbringen, für die diese Kapazitäten benötigt werden (Artikel 79 Abs. 1 Sektorenrichtlinie 2014/25/EU). In diesem Fall sind die nachfolgenden Ausführungen unter Ziffer VI.3) b) cc) zu beachten. Soll im Hinblick auf Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch genommen werden, so ist gegenwärtig vorgesehen, dass der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft und diese Unternehmen gemeinsam für die Auftragsausführung haften (Artikel 79 Abs. 1 Sektorenrichtlinie 2014/25/EU). cc) Nachunternehmer: Beabsichtigt der Bewerber (Einzelbewerber oder Bewerbergemeinschaft) im Auf-tragsfall die Hinzuziehung von Nachunternehmern und möchte sich der Bewerber zum Nachweis der eigenen Leistungsfähigkeit auf die Leistungsfähigkeit dieser Nachunternehmer berufen (vgl. Ziffer VI.3) b) bb) der vorliegenden Bekanntmachung), so hat er bereits in seinem Teilnahmeantrag anzugeben, welche Leistungsbereiche von diesen Nachunternehmern übernommen werden sollen. Die vorgesehenen Nachunternehmer sind zu benennen. Die unter Ziffer III.2.2) bis III.2.3) der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise und Eigenerklärungen sind für die Nachunternehmer nur insoweit vorzulegen, als die Bezugnahme auf deren Leistungsfähigkeit erfolgt. Es wird klargestellt, dass es im Falle einer teilweisen Bezugnahme auf die Leistungsfähigkeit von Nachunternehmern nicht erforderlich ist, alle unter Ziffer III.2.2) bis III.2.3) der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise und Eigenerklärungen für die Nachunternehmer vorzulegen. Die Vorlage der Nachweise und Eigenerklärungen nach Ziffer III.2.1) (Zuverlässigkeit/persönliche Lage) ist nicht erforderlich. Zusätzlich zu den vorgenannten Nachweisen und Eigenerklärungen sowie zu einem ggf. vorgegebenen Bewerbungsbogen hat der Bewerber mit dem Teilnahmeantrag die Verpflichtungserklärung der Nachunternehmer vorzulegen, nach deren Inhalt die rechtlich und tatsächlich abgesicherte Verfügbarkeit über die entsprechenden Ressourcen der Nachunternehmer nachgewiesen wird. c) Die Teilnahmeanträge und weitergehende Korrespondenz sind in deutscher Sprache abzufassen. Einem Schriftstück, das in einer anderen Sprache eingereicht wird, ist eine beglaubigte oder von einem öffentlich bestellten oder beeidigten Übersetzer oder Dolmetscher angefertigte Übersetzung beizufügen. d) Hinweise für die Form und die Zusammenstellung der Teilnahmeanträge: Der Auftraggeber hat für die Einreichung der Teilnahmeanträge einen Bewerbungsbogen erstellt. Dieser ist für die Einreichung der Teilnahmeanträge zu verwenden. Der Bewerbungsbogen ist bei der Kontaktstelle nach Ziffer I.1) der vorliegenden Bekanntmachung in Textform anzufordern. Es sind in der Anforderung zwei E-Mail-Adressen zu benennen, an die der Bewerbungsbogen zu übermitteln ist. Nur die Informationen entsprechend der voranstehenden Vorgaben (Bewerbungsbogen einschließlich dort erwähnter Anlagen) werden für die Auswahl der Bewerber, die zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden, berücksichtigt. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht. Die Teilnahmeanträge müssen in Schriftform bis zum Schlusstermin für deren Eingang gemäß Ziffer IV.3.4) im verschlossenen Umschlag unter Angabe der Kontaktstelle gemäß Ziffer I.1) eingehen. Der Umschlag ist mit dem Hinweis „Teilnahmewettbewerb für Vergabeverfahren D1953 – Generalplanerleistungen Brückenbauwerk Verkehrsknoten West 0“ zu versehen. Eine Verweisung auf etwaige frühere Bewerbungen des Bewerbers beim Auftraggeber ist unzulässig. Die Teilnahmeanträge können bei persönlicher Abgabe bei der Kontaktstelle gem. Ziffer I.1 ausschließlich während der Geschäftszeiten (Montag bis Donnerstag von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr, Freitag von 8:00 Uhr bis 13:00 Uhr) abgegeben werden. Den Teilnahmeanträgen sind außerdem elektronische Kopien aller in Papierform übermittelten Unterlagen auf einem geeigneten virengeprüften und virenfreien Datenträger beizulegen. Die elektronischen Kopien sind in einem nicht-bearbeitbaren Format (z. B. geschützte, jedoch druckbare Dateien) bereitzustellen. Mit der Abgabe des Teilnahmeantrags versichert der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft, dass die Inhalte der elektronischen Kopien vollumfänglich und mit den eingereichten Papierfassungen uneingeschränkt identisch sind. Sofern mit dem Original des Teilnahmeantrags weniger Unterlagen abgegeben wurden, als auf dem Datenträger vorzufinden sind, gilt im Zweifelsfall die Einreichung in Papierform vorrangig. Der Auftraggeber weist die Bewerber/Bewerbergemeinschaft daher darauf hin, dass ausschließlich die eingereichten Papierfassungen des eingereichten Teilnahmeantrags für die Prüfung maßgeblich sind. e) Erläuterungen zum Ablauf des Teilnahmewettbewerbs: aa) Formelle Prüfung der Teilnahmeanträge: Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingehenden Teilnahmeanträge anhand der in der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise und Eigenerklärungen zunächst auf Vollständigkeit prüfen. Der Auftraggeber behält sich vor, nach § 19 Abs. 3 SektVO fehlende Nachweise und Eigenerklärungen nachzufordern. Verzichtet der Auftraggeber auf das Nachfordern von Nachweisen und Eigenerklärungen, werden unvollständige Teilnahmeanträge ausgeschlossen. Ein Hinweis auf eine Präqualifizierung des Bewerbers kann die Einreichung der unter Ziffer III.2 der vorliegenden Bekanntmachung aufgeführten Nachweise und Eigenerklärungen nicht ersetzen, da die für die Präqualifizierung geforderten Angaben und Eigenerklärungen nicht mit den vorliegend vorgegebenen Erklärungen und Nachweisen inhaltlich nicht übereinstimmen. bb) Prüfung der Teilnahmeanträge auf Einhaltung der inhaltlichen Mindestvorgaben sowie auf Nachweis der grundsätzlichen Eignung Der Auftraggeber wird anschließend die vollständigen Teilnahmeanträge (ggf. nach Nachforderung fehlender Erklärungen und Nachweise, s. o.) inhaltlich prüfen. Die Prüfung bezieht sich auf die Einhaltung etwaiger in Ziffer III.2.1) bis III.2.3) der vorliegenden Bekanntmachung genannter Mindestanforderungen. Soweit Mindestanforderungen gestellt werden, müssen diese bei allen Kooperationsformen nach Ziffer VI.3) b) der vorliegenden Bekanntmachung von den beteiligten Unternehmen insgesamt erfüllt werden. Die jeweils gemachten Angaben werden addiert. Teilnahmeanträge, die die ggf. genannten Mindestanforderungen nicht einhalten, werden nicht berücksichtigt. Unbeschadet etwaiger Mindestanforderungen wird der Auftraggeber inhaltlich prüfen, ob die grundsätzliche Eignung des Bewerbers nach den in Ziffer III.2.1) bis III.2.3) der vorliegenden Bekanntmachung genannten Nachweise und Eigenerklärungen vorliegt. Kann im Ergebnis die grundsätzliche Eignung nicht bejaht werden, wird der Teilnahmeantrag nicht berücksichtigt. cc) Bewertung der Teilnahmeanträge: Der Auftraggeber wird bei einer größeren Anzahl grundsätzlich geeigneter Bewerber höchstens 5 Bewerber zur Angebotsabgabe auffordern. Sollte die Durchführung des Teilnahmewettbewerbs ergeben, dass mehr Bewerber grundsätzlich die vorliegend geforderten Eignungsvoraussetzungen erfüllen, als vom Auftraggeber zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden sollen, so wird der Auftraggeber die zur Abgabe eines Angebots einzuladenden Bewerber auswählen, die nach den vorgelegten Angaben/Unterlagen zur Referenzlage im Vergleich zu ihren Mitbewerbern in besonderer Weise geeignet erscheinen, die zu vergebenden Leistungen vertragsgerecht zu erbringen. Diese Auswahl erfolgt anhand der Angaben zur Referenzlage gem. Ziffer III.2.3) der Bekanntmachung. Dabei werden nur die Referenzen betrachtet, die die Mindestanforderungen an die Vergleichbarkeit nach Ziffer III.2.3) erfüllen. Zur Bewertung der Teilnahmeanträge wird der Auftraggeber die Referenzlage gemäß Ziffer III.2.3) Buchstabe c) nach den nachfolgenden Kriterien bewerten, wobei es nicht auf die Anzahl der Referenzen, sondern deren Vergleichbarkeit mit dem ausgeschriebenen Projekt ankommt. Soweit ein Bewerber für einen Bereich mehrere Referenzen benennt, wird der Auftraggeber für diesen Bereich sämtliche benannten Referenzen nach den nachfolgenden Kriterien bewerten und hieraus bei jedem Kriterium für diesen Bereich einen Mittelwert „ermitteln“. Diese Mittelwerte sind Grundlage der Beurteilung durch den Auftraggeber, welche Bewerber in besonderer Weise geeignet erscheinen, die zu vergebende Leistung vertragsgerecht zu erbringen. Bereich A: Generalplanertätigkeit [Gewichtung: 200 Punkte]: A1: Das Referenzprojekt hat ein Baukostenvolumen von mehr als 20 000 000 EUR; A2: Das Referenzprojekt ist auf Grund seiner Komplexität höher als Honorarzone III der Objektliste der HOAI (2013), Anlage 12, Ziffer 12.2 Gruppe 6 mindestens der Honorarzone III eingeordnet; A3: Im Referenzprojekt wurde auch der Leistungsbereich Baulogistik mit bearbeitet: A5: Erbrachte Leistungsphasen (nach HOAI) im Generalplanermodell (idealerweise Leistungsphasen nach HOAI 2-8); A6: Das Referenzprojekt ist eine Brücke über eine in Betrieb befindliche Bahnanlage, sowie eine mehrstreifige autobahnähnliche Straße. Bereich B: Objektplanung für Ingenieurbauwerke/Tragwerksplanung Brücken [Gewichtung: 400 Punkte]: B1: Das Referenzprojekt hat ein Baukostenvolumen von mehr als 20 000 000 EUR; B2: Bei dem Referenzprojekt wurden auch über die Mindestanforderung hinaus weitere Lph. nach HOAI erbracht; B3: Das Referenzprojekt ist mindestens in der Honorarzone III der Objektliste der HOAI (2013), Anlage 12, Ziffer 12.2 Gruppe 6 mindestens der Honorarzone III eingeordnet; B6: Besondere Umstände der Leistungserbringung wie etwa laufender Betrieb, Bauen im baulichen und technischen Bestand. Bereich C: Bauoberleitung und örtlichen Bauüberwachung (Gewichtung: 200 Punkte): C1: Das Referenzprojekt hat ein Baukostenvolumen von mehr als 20 000 000 EUR: C2: Das Referenzprojekt ist eine vergleichbare Brücke; C3: Besondere Umstände der Leistungserbringung wie etwa laufender Betrieb, Bauen im baulichen und technischen Bestand. Bereich D: Baulogistik-Planung ( Gewichtung: 200 Punkte): D1: Das Referenzprojekt hat ein Baukostenvolumen von mehr als 20 000 000 EUR D2: Bei dem Referenzprojekt wurden noch weitere Leistungsphasen nach AHO Heft 25 erbracht; D3: Die Baumaßnahme hatte auch einen Eingriff in den baulichen und technischen Bestand oder wurde während des laufenden Betriebs abgewickelt. Der Auftraggeber behält sich vor, die zuvor benannten Bewertungsaspekte unterschiedlich zu gewichten. f) Die in Ziffer II.3) enthaltenen Zeitangaben stehen unter dem Vorbehalt der Anpassung und Aktualisierung. g) Die auf der Grundlage der Wertung der eingereichten Teilnahmeanträge zur Angebotsabgabe einzuladenden Bewerber erhalten zeit- und inhaltsgleich die Vergabeunterlagen für die Angebotsbearbeitung. Die im Rahmen dieses Vergabeverfahrens von den Bietern vorgelegten Unterlagen, Erklärungen, etc. gehen in das Eigentum des Auftraggebers über. Der Auftraggeber und seine Berater werden mit den Unterlagen vertraulich umgehen. h) Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt und verbleiben im Besitz des Auftraggebers. i) Etwaige Fragen von interessierten Unternehmen müssen bis spätestens 4.11.2015 per E-Mail der Kontaktstelle gemäß Ziffer I.1) übersendet werden. j) Der Auftraggeber weist darauf hin, dass allein der Inhalt der vorliegenden EU-weiten Veröffentlichung maßgeblich ist, wenn die Bekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien veröffentlich wird und der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen Bekanntmachungen nicht vollständig, unrichtig, verändert oder mit weiteren Angaben wiedergegeben wird. k) Der Auftraggeber behält sich vor, bei Unterschreitung der Mindestzahl von drei zulassungsfähigen Bewerbungen das vorliegende Vergabeverfahren einzustellen. Der Auftraggeber behält sich zudem vor, bei einer Unterschreitung der Mindestzahl von drei wertungsfähigen Angeboten das vorliegende Vergabeverfahren einzustellen. l) Der Auftraggeber beabsichtigt, für dieses Beschaffungsvorhaben (s. oben Ziffer II.1.5)) Projektsteuerungsleistungen ausschreiben. Der Auftragnehmer des hier ausgeschriebenen Auftrags (s. oben Ziffer II.1.1)) oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen kann nicht zugleich mit der Projektsteuerung für dieses Beschaffungsvorhaben (s. oben Ziffer II.1.5)) beauftragt werden. Dies gilt für alle Beteiligungsformen auf Seiten des Auftragnehmers der Projektsteuerungsleistungen, die im Auftragsfall beim Auftraggeber die Besorgnis eines Interessenkonflikts auslösen (z. B. Einzelauftragnehmer, Mitglied einer Ingenieurgemeinschaft oder Nachunternehmer).
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Dienstleistungskategorie: 12
Kurze Beschreibung:
Projektbeschreibung:
Der Flughafen München plant, im westlichen Bereich des Flughafengeländes, zur weiteren Erschließung der nördlichen und südlichen Flughafenanlagen, den Neubau einer Brücke über die bestehende Flughafenzufahrt und die parallel daneben liegende, in Betrieb befindliche, Bahnanlage. Die Planungsleistungen sollen voraussichtlich im April 2016 beginnen. Die Bauleistungen sollen voraussichtlich im Oktober 2017 beginnen und die Inbetriebnahme soll voraussichtlich 2020 erfolgen.
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Der Auftragnehmer übernimmt die gesamten Planungsleistungen für dieses Projekt nach Maßgabe einer Leistungsbeschreibung als Generalplaner. Diese beziehen sich auf alle wesentlichen baulichen Gewerke, Anlagen und Einrichtungen der Brücke, der Rampen und der Straße, einschließlich der Schnittstellen zu den Gewerken der Bestandsstraßen.
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Die Leistungen des Generalplaners beinhalten im wesentlichen folgende Planungsleistungen:
— Objektplanung „Ingenieurbauwerke“;
— Tragwerksplanung;
— Baulogistik;
— Technische Ausrüstung „Straßenbeleuchtung“.
Planungsziel ist es, unter den nachbenannten, komplexen Rahmenbedingungen die Termin- und Kostenvorgaben bestmöglich zu erfüllen.
Die Realisierung erfolgt unter laufendem Betrieb auf den angrenzenden Straßen und der Bahntrasse. Dies ist bei der Planung bereits zu berücksichtigen.
Dem Auftragnehmer obliegt die Koordination der vom Auftraggeber ergänzend zu beauftragenden Fachplanungen, Gutachten, sowie der beteiligten Sachverständigen/Prüfsachverständigen und sonstigen fachlich Beteiligten.
Der Auftraggeber beabsichtigt ferner, Projektsteuerungsleistungen und SiGeKo-Leistungen separat zu beauftragen.
Eine Gesamtvergabe der Bauleistungen an einen Generalunternehmer ist derzeit nicht beabsichtigt. Der Auftragnehmer wird den Auftraggeber im Bezug auf die sachangemessene Vergabestrategie beraten.
Einzelheiten sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen, die an die erfolgreichen Bewerber (vgl. Ziffer VI.3) e) der vorliegenden Bekanntmachung) übermittelt werden.
Menge oder Umfang:
a) Projektstufe 1 als Festbeauftragung:
Vorplanung (in Anlehnung an LPH 2 HOAI);
Entwurfsplanung (in Anlehnung an LPH 3 HOAI).
b) Projektstufe 2:
Genehmigungsplanung (in Anlehnung an LPH 4 HOAI).
c) Projektstufe 3:
Ausführungsplanung (in Anlehnung an LPH 5 HOAI).
d) Projektstufe 4:
Vorbereitung der Vergabe (in Anlehnung an LPH 6 HOAI) und Mitwirkung bei der Vergabe (in Anlehnung an LPH 7 HOAI).
e) Projektstufe 5:
Bauoberleitung und örtliche Bauüberwachung (in Anlehnung an LPH 8 HOAI).
Der Auftraggeber behält sich den stufenweisen Abruf der Projektstufen 2 bis 5 vor. Ein Anspruch des Auftragnehmers auf die Beauftragung weiterer Projektstufen über die voranstehende Festbeauftragung hinaus besteht auch dann nicht, wenn das Projekt vom Auftraggeber fortgeführt wird.
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In Abhängigkeit zum Projektfortschritt bzw. der jeweils ausgewählten Vergabevariante behält sich der Auftraggeber auch den Teilabruf weiterer Projektstufen vor.
Beschreibung der Optionen:
Siehe Vergabeunterlagen;
Beschreibung der Option: Schrittweise Abrufoption für alle weiteren, jeweils einzelnen Projektstufen im Anschluss an die Entwurfsplanung bis zur Fertigstellung (siehe Ziffer II.2.1) der vorliegenden Bekanntmachung).
Dauer: 54 Monate
Referenznummer: LV-Nr. D1953
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Flughafen München.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
a) Eigenerklärung des Bewerbers,
aa) dass über sein Vermögen kein Insolvenzverfahren oder kein vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet worden ist oder mangels Masse abgelehnt worden ist, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 1 SektVO;
bb) dass er sich nicht im Verfahren der Liquidation befindet; vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 2 SektVO;
cc) dass er die Pflicht zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträge zur Sozialversicherung nicht verletzt oder verletzt hat, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 3 SektVO;
dd) dass er keine unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit (Eignung) abgibt oder keine Auskünfte unberechtigt nicht erteilt, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 4 SektVO;
ee) dass keine schwere Verfehlung nachweislich vorliegt, durch die die Zuverlässigkeit des Bewerbers oder einer Person, die für das Unternehmen verantwortlich handelt, in Frage gestellt wird, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 5 SektVO; ein Verhalten ist einem Unternehmen zuzurechnen, wenn eine Person, die für die Führung der Geschäfte verantwortlich handelt, selbst gehandelt hat oder ein Aufsichts- oder Organisationsverschulden dieser Person im Hinblick auf das Verhalten einer anderen für das Unternehmen handelten Person vorliegt, § 21 Abs. 2 SektVO;
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ff) dass kein Ausschlussgrund gemäß § 21 Abs. 1 SektVO vorliegt; ein Verhalten ist einem Unternehmen zuzurechnen, wenn eine Person, die für die Führung der Geschäfte verantwortlich ist, selbst gehandelt hat oder ein Aufsichts- oder Organisationsverschulden dieser Person im Hinblick auf das Verhalten einer anderen für das Unternehmen handelten Person vorliegt, § 21 Abs. 2 SektVO;
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gg) dass der Bewerber in den letzten zwei Jahren nicht aufgrund eines Verstoßes gegen Vorschriften (z. B. § 23 AEntG, § 21 MiLoG oder Vorschriften wegen illegaler Beschäftigung von Arbeitskräften), die zu einer Eintragung im Gewerbezentralregister geführt hat, mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2 500 EUR belegt worden ist.
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Der Auftraggeber behält sich vor, bei Zweifeln an der Richtigkeit der Erklärung gemäß III.2.1) Buchstabe a) Fremdbescheinigungen über das Nichtvorliegen der vorgenannten Ausschlussgründe nachzufordern.
b) Der Bewerber hat seine Gesellschafts- und Konzernstruktur mindestens insoweit offen zu legen und hieraus nachzuweisen (z. B. durch Vorlage eines Organigramms mit den vorhandenen gesellschafts-/konzernrechtlichen Verflechtungen sowie Benennung der jeweiligen Geschäftsführungs- und Aufsichtsorgane), dass er von keiner gesellschafts-/konzernrechtlichen oder personellen Verflechtung mit anderen Architektur-/Ingenieurbüros oder mit Bau- oder Lieferfirmen betroffen ist, welche geeignet sind, im Auftragsfall bei einem Auftraggeber die Besorgnis eines gegenwärtigen oder künftigen Interessenskonflikt auszulösen.
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c) Ein aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder eine gleichwertige Urkunde oder Bescheinigung einer zuständigen Verwaltungsbehörde oder eines Gerichts des Herkunftslandes des Bewerbers soll vorgelegt werden, soweit aufgrund der Unternehmensform des Bewerbers eine Eintragung vorgesehen ist. Der Handelsregisterauszug soll nicht älter als 6 Monate sein (maßgeblich ist der vorliegend benannte Termin für die Einreichung der Teilnahmeanträge, Kopie ausreichend, bei fremdsprachigen Dokumenten mit deutscher Übersetzung.)
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Auf Ziffer VI.3) b) und Ziffer VI.3) e) der vorliegenden Bekanntmachung wird verwiesen. Zusätzlich zu den voranstehend aufgeführten Eigenerklärungen des Bewerbers nach voranstehender Ziffer III.2.1) a) sind keine Bescheinigungen oder Erklärungen von Behörden oder sonstigen Einrichtungen (Originale oder Kopien) vorzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Zweifeln an der Richtigkeit der Erklärung gemäß III.2.1) Buchstabe a) Fremdbescheinigungen über das Nichtvorliegen der vorgenannten Ausschlussgründe nachzufordern.
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Für die Verwendung eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens wird auf Ziffer VI.3) d) der vorliegenden Bekanntmachung verwiesen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
A) Nachweis einer bestehenden Haftpflichtversicherung durch Vorlage der Versicherungspolice oder einer Bestätigung des Versicherers (Kopien ausreichend); aus den vorgelegten Unterlagen müssen insbesondere Angaben zur Versicherungslaufzeit und zu den Deckungssummen für Personen-, Sach- und Vermögensschäden hervorgehen. Maklerbestätigungen sind ausreichend, wenn daraus eindeutig der Berechtigung zur Vertretung des Versicherers hervorgeht. Für die Vertragsabwicklung wird eine Mindestdeckungssumme für Personen-, Sach- einschließlich Vermögensschäden pauschal je Schadensfall in Höhe von 2 500 000 EUR gefordert, wobei in jedem Versicherungsjahr mindestens die vorgenannte Deckungssumme zweifach zur Verfügung stehen muss. Sofern die bestehende Haftpflichtversicherung diese Summen nicht abdeckt, hat der Bewerber mit dem Teilnahmeantrag zu erklären, dass eine entsprechende Versicherung im Auftragsfall abgeschlossen wird.
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b) Eigenerklärung zum Gesamtumsatz des Bewerbers (netto), aufgeteilt jeweils für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2012, 2013, 2014).
Mindestanforderungen zu b):
Der Bewerber muss in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2012, 2013, 2014) im Durchschnitt einen Netto-Jahresumsatz in Höhe von 1 250 000 EUR erzielt haben. Für die Einhaltung der vorgenannten Mindestbedingungen werden bei allen Kooperationsformen nach Ziffer VI.3) b) der vorliegenden Bekanntmachung die Angaben der benannten Unternehmen addiert.
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Auf Ziffer VI.3) b) und Ziffer VI.3) e) der vorliegenden Bekanntmachung wird verwiesen.
Für die Verwendung eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens wird auf Ziffer VI.3) d) der vorliegenden Bekanntmachung verwiesen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
a) Benennung der Anzahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich (2012, 2013, 2014 – für jedes Geschäftsjahr getrennt) sowie der aktuell beschäftigten Arbeitskräfte (getrennt nach Objektplanung und Tragwerksplanung für Brücken), zudem gegliedert nach Berufsgruppen sowie nach Anzahl, welche im Geschäftsbereich tätig sind, in den die Erbringung der ausgeschriebenen Leistungen fällt.
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Mindestanforderungen zu a):
(1) Das für die Objektplanung Ingenieurbauwerke vorgesehene Unternehmen muss aktuell über mindestens 20 fest angestellte Beschäftigte, die im Bereich der Objektplanung/Tragwerksplanung (Lph. 2-8 HOAI) tätig sind, verfügen.
b) Darstellung der Geschäftsbereiche des Unternehmens, z. B. durch Vorlage eines Organigramms (Gliederungsplans) mit Angaben zu den Personalkapazitäten des Unternehmens, insbesondere für die Zuständigkeiten, in die die hier ausgeschriebenen Leistungen fallen.
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c) Nachweise zur Referenzlage in Bezug auf die Bereiche Projektabwicklung als Generalplaner, Objektplanung und Tragwerksplanung für Brücken, Technische Ausrüstung, Bauoberleitung und örtliche Bauüberwachung sowie Baulogistik.
Erwartet werden insbesondere die folgenden Angaben für jedes Referenzprojekt:
aa) Name des Auftraggebers und Kontaktdaten, Bezeichnung und Standort der Referenz;
bb) Angabe des ausführenden Standorts des Bewerbers;
cc) Zeitraum der Leistungserbringung;
dd) Kurzbeschreibung des Umfangs der Referenz insbesondere mit folgenden Angaben zu:
— Investitionsvolumen des Projektes in ca. Mio. EUR (untergliedert nach KGR gem. DIN 276, 1. Ebene),
— Komplexität des Projektes (Einordnung des Objekts in eine Honorarzone über Anlage 12 Nummer 12.1 zu § 44, sowie über Anlage 13 Nummer 13.1 zu § 48 und über Anlage 14 Nummer 14.1 zu §52, HOAI (2013)),
— Art der Baumaßnahme, insbesondere Angabe, ob
— Neubau, Umbau oder Sanierung,
— Datum der Fertigstellung und der Inbetriebnahme.
ee) Art und Umfang der erbrachten Leistungen:
— Beschreibung der erbrachten Leistungen und Angabe, in welcher Position (z. B. als Auftragnehmer, als Nachunternehmer, als Generalplaner, etc.) die Leistung erbracht wurde,
— Angabe der erbrachten Leistungsphasen (nach HOAI) bzgl. Objektplanung für Ingenieurbauwerke und Tragwerksplanung, sowie sonstige Leistungen,
— Angabe der erbrachten Leistungen für die Baulogistik gemäß AHO Heft 25,
— Angabe, ob die Objektüberwachung durchgeführt wurde.
ff) Besondere Umstände der Leistungserbringung, insbesondere:
— überwiegende Abwicklung im laufenden Betrieb,
— Eingriff in den baulichen und technischen Bestand.
gg) Angabe der weiteren an dem Referenzprojekt beteiligten Planer.
Mindestanforderungen zu c)
(1) Der Bewerber muss an mindestens einem Referenzprojekt als Hauptauftragnehmer verantwortlich mitgewirkt haben, das die folgenden Anforderungen erfüllt (Referenz Generalplanertätigkeit):
Das Referenzprojekt
— wurde seit dem 1.1.2007 fertig gestellt und in Betrieb genommen,
— wurde von dem Bewerber als Hauptauftragnehmer im Generalplaner-Modell abgewickelt,
— Als Leistungsbereiche wurden mindestens Objektplanung und Tragwerksplanung bearbeitet,
— Das Referenzprojekt hat ein Baukostenvolumen von mindestens 20 000 000 EUR,
— Das Referenzprojekt wird gemäß der Objektliste der HOAI (2013), Anlage 12, Ziffer 12.2 Gruppe 6 mindestens der Honorarzone III zugerechnet.
(2) Der Bewerber muss an mindestens einem Referenzprojekt als Objektplaner für Ingenieurbauwerke oder Tragwerksplaner verantwortlich mitgewirkt haben, das die folgenden Anforderungen erfüllt (Referenz Objektplanung „Ingenieurbauwerke“/Tragwerksplanung Brücken):
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Das Referenzprojekt zur Objektplanung „Ingenieurbauwerke“/Tragwerksplanung Brücken:
— wurde vom Bewerber als Objektplaner „Ingenieurbauwerke“ erbracht,
— umfasst Objektplanungsleistungen für Ingenieurbauwerke [mindestens Leistungsphasen 3 bis 5 nach HOAI],
(3) Der Bewerber muss an mindestens einem Referenzprojekt als Bauoberleitung und örtliche Bauüberwachung verantwortlich mitgewirkt haben, das die folgenden Anforderungen erfüllt (Referenz Bauoberleitung und örtliche Bauüberwachung):
Das Referenzprojekt zur Bauoberleitung und örtlichen Bauüberwachung:
— umfasst Leistungen der Bauoberleitung und örtlichen Bauüberwachung [Leistungsphase 8 nach HOAI],
— wurde vom Bewerber als Bauoberleitung und örtliche Bauüberwachung erbracht,
(4) Der Bewerber muss an mindestens einem Referenzprojekt als Baulogistik-Planer verantwortlich mitgewirkt haben, das die folgenden Anforderungen erfüllt (Referenz Baulogistik):
Das Referenzprojekt zur Baulogistik:
— umfasst Planungsleistungen für die Baulogistik [mindestens Leistungsphasen 3 und 4 nach AHO Heft 25],
— wurde vom Bewerber als Generalplaner oder als Baulogistik-Planer erbracht,
Auf Ziffer VI.3) b) und Ziffer VI.3) e) der vorliegenden Bekanntmachung wird verwiesen.
Für die Verwendung eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens wird auf Ziffer VI.3) d) der vorliegenden Bekanntmachung verwiesen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Künftige Bietergemeinschaften müssen den Teilnahmeantrag als Bewerbergemeinschaft einreichen. Zum Nachweis des Vorliegens einer Bewerbergemeinschaft muss eine ausdrückliche Erklärung der Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag – und zusätzlich zum vorgesehenen Bewerbungsbogen – eingereicht werden, in welcher die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft benannt werden sowie dasjenige Mitglied der Bewerbergemeinschaft, welches die Bewerbergemeinschaft im vorliegenden Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. Die vorbeschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung muss von sämtlichen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnet sein.
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Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Die Planungsleistungen sind durch Personen zu erbringen, die berechtigt sind, die Berufsbezeichnung „Ingenieur“ zu tragen, und über die erforderlichen Nachweise verfügen. Für juristische Personen gilt, dass sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen müssen, der berechtigt ist, die Berufsbezeichnung „Ingenieur“ zu tragen, und über die erforderlichen Nachweise verfügt. Ein entsprechender Nachweis ist den Bewerbungsunterlagen beizulegen.
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Als Nachweis dient die Kopie entsprechender Urkunden.
Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist. Juristische Personen erfüllen diese Voraussetzungen, sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungs- bzw. Ingenieurleistungen gerichtet ist und sie einen verantwortlichen Berufsangehörigen im vorstehenden Sinne benennen.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Flughafen München GmbH -Beschaffung-
Frau Renate Lohmair

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern – Vergabekammer Südbayern
Postort: München
Postleitzahl: 80534
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de 📧
Telefon: +49 8921762411 📞
Fax: +49 8921762847 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Rügeobliegenheiten nach § 107 Abs. 3 GWB wird verwiesen. Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 107 Abs. 3 S.1 Nr. 4 GWB insbesondere unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Wie oben Ziffer VI.4.1
Quelle: OJS 2015/S 208-378543 (2015-10-22)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-06-06)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Postanschrift: Nordallee 25, München - Flughafen
Kontakt
Fax: +49 89975-61216 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-06-06 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-06-10 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 111-198533
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 208-378543
ABl. S-Ausgabe: 111

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2016/S 111-198533 (2016-06-06)