Der Flughafen Köln-Bonn beabsichtigt die luftseitige Infrastruktur um einen mobilen Hangar-Vorbau zu ergänzen. Die Vergabeeinheit umfasst als Lieferleistung die Planung und Konstruktion sowie die Zertifizierung der Konstruktion/ des Kleinserienfahrzeug, Herstellung, Lieferung und Montage einer entsprechenden mobilen Stahl-Konstruktion. Der mobile Vorbau dient als Erweiterung der bestehenden Wartungshalle und soll eine wind- und wettergeschützte Unterstellung von Luftfahrzeugen bzw. von aus der Bestandshalle auskragenden Flugzeugteilen (Heck, Seiten- und Höhenleitwerk) für Wartungsvorgänge gewährleisten. Die Konstruktion ist mobil und beweglich (Quer- und Längsbewegung) – als Kleinserienfahrzeug – zu konzipieren; ein eigenständiges Antriebssystem soll die Manövrierfähigkeit gewährleisten. Der Vorbau ist als Satteldachkonstruktion mit horizontalem Firstbereich auszugestalten. Die Konstruktion ist dreiseitig geschlossen; zur bestehenden Wartungshalle ist die Fassade ohne Trag-/ Stützkonstruktion offen zu errichten. Die Inbetriebnahme des mobilen Hallenvorbaus ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt; spätestens jedoch zum Beginn des Sommerflugplans 2016 (Ende Quartal 1/ 2016) vorgesehen. Es wird ausdrücklich darauf verwiesen, dass eine rechtsverbindliche Vereinbarung mit dem etwaigen Nutzer des Beschaffungsobjektes noch nicht getroffen wurde. Aus diesem Grunde behält sich der Auftraggeber vor, insbesondere im Falle des Scheiterns einer solchen Vereinbarung, die Ausschreibung aufzuheben. Daneben bleibt § 30 SektVO unberührt. Erst nach Vorliegen der rechtsverbindlichen Vereinbarung werden die Verdingungsunterlagen (voraussichtlich Ende des 3. Quartals 2015) an die Bieter versandt. Sollte diese Vereinbarung scheitern, wird das Vergabeverfahren bereits nach dem Teilnahmeantrag beendet.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-08-16.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-07-15.
Auftragsbekanntmachung (2015-07-15) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Flughafengeräte
Menge oder Umfang: Ein mobiler Hangar-Vorbau.3 200 0003 800 000
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Flughafengeräte📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Flughafen Köln Bonn GmbH
Postanschrift: Heinrich-Steinmann-Str. 12
Postleitzahl: 51147
Postort: Köln
Kontakt
E-Mail: egbert.boedecker@koeln-bonn-airport.de📧
Telefon: +49 2203404500📞
Fax: +49 2203402773 📠
Der Auftraggeber führt als Sektorenauftraggeber nach § 98 Nr. 4 GWB ein Verhandlungsverfahren nach SektVO durch; es handelt sich um ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnehmerwettbewerb.
Die Bewerber haben zu beachten, dass sämtliche in der Bekanntmachung angegebenen Erklärungen und Nachweise (Punkt III.2.1 bis 3) vollständig beigefügt werden. Ein Verweis auf etwaige frühere Bewerbungen des Bewerbers beim Auftraggeber ist unzulässig. Der Teilnahmeantrag ist in allen Bestandteilen in deutscher Sprache einzureichen, bei fremdsprachigen Dokumenten in deutscher Übersetzung. Die Anträge werden nicht zurückgesandt und verbleiben im Besitz des Auftraggebers. Die Übersendung des Teilnahmeantrags per E-Mail ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag kann digital unter Ziffer I.1) sowie in Papier abgegeben werden. Bei postalischer/persönlicher Abgabe ist der Teilnahmeantrag außen mit der Angabe „Mobiler Hallenvorbau“ zu beschriften und bei der unter Ziffer I.1) angegebenen Adresse in einem festverschlossenen Umschlag einzureichen.
Der Firmensitz des Auftraggebers befindet sich im sensiblen Sicherheitsbereich des Flughafens. Der Bewerber kann seinen Teilnahmeantrag auch persönlich abgeben. Dabei muss er beachten, dass Mitarbeiter des Bewerbers, die den Sicherheitsbereich betreten möchten, mindestens 48 Stunden (Montag bis Freitag, ohne Wochenende) vorher das Formular „Antrag auf Ausstellung eines Tages-/Besucherausweises“ unter www.koeln-bonn-airport.de in der Kategorie „B2B“ unter dem Kapitel „Zugang zum Sicherheitsbereich heruntergeladen, ausgefüllt und per Fax an die Nummer gemäß Punkt I.1) Kontaktstelle gesendet haben müssen. In der Registration an der Zentralen Kontrollstelle erhält dann der Mitarbeiter des Bewerbers bei Vorlage seines gültigen Personalausweises einen Tages-/Besucherausweis und wird zur Abgabestelle H2B begleitet.
Die Teilnahmeanträge / Angebote können unter kostenlos hochgeladen werden, s. Ziffer I.1).
Für den Download / Upload der Unterlagen lassen Sie sich bitte bei subreport ELViS kostenfrei unter www.subreportelvis.de/elvis/secure/anmeldung registrieren. Ein Abonnement ist mit der Registrierung nicht verbunden. Zur Authentifizierung benötigen Sie dazu eine Signaturkarte mit Kartenleser bzw. Kennung und Passwort Weitere Informationen rund um die elektronische Vergabe erhalten Sie unter www.subreport.de oder direkt bei
subreport Verlag Schawe GmbH
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Der Versand der Verdingungsunterlagen (Erhalt eines Passwortes zum Download der Unterlagen) sowie die Kommunikation in der Angebotsphase erfolgen ausschließlich über elektronische Vergabe.
Der Auftraggeber weist darauf hin, dass allein der Inhalt dieser EU-weiten Veröffentlichung maßgeblich ist, wenn die Bekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien veröffentlicht wird und der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen Bekanntmachungen nicht vollständig, unrichtig, verändert oder mit weiteren Angaben wiedergegeben wird.
Es darf nur ein Teilnahmeantrag bzw. Angebot abgegeben werden, an dem ein Bieter entweder in einer Bietergemeinschaft beteiligt ist oder das ein Bieter alleine abgibt. Falls Angebote mit Mehrfachbeteiligungen eingehen, werden alle Angebote vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Sollte die Auswahl der Bieter für die zweite Stufe des Vergabeverfahrens (Verhandlungsverfahren) zu einer Mehrfachbeteiligung von Unterauftragnehmern führen, wird der Auftraggeber einzelfallbezogen entscheiden, ob ein Ausschluss unter dem Gesichtspunkt einer Wettbewerbsbeeinflussung geboten ist.
Erläuterungen zum Ablauf des Verfahrens:
a) Formelle Prüfung der Teilnahmeanträge:
Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingehenden Teilnahmeanträge anhand der in der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise und Erklärungen zur Beurteilung der Eignung (Eignungsvoraussetzungen) zunächst auf Vollständigkeit prüfen. Der Auftraggeber behält sich vor fehlende Nachweise und Erklärungen nachzufordern. Verzichtet der Auftraggeber auf das Nachfordern, werden unvollständige Teilnahmeanträge ausgeschlossen. Dies gilt auch für Teilnahmeanträge, die ggf. nach einer Nachforderung weiterhin unvollständig sind.
Inhaltliche Defizite vorgelegter Nachweise und Erklärungen führen bei der formellen Prüfung nicht zwingend zum Ausschluss des Teilnahmeantrags, sondern werden im Rahmen der grundsätzlichen Eignungsfeststellung (nachfolgend b) berücksichtigt und haben bei einer ggf. erforderlichen Bewertung der Teilnahmeanträge gemäß der nachfolgend dargestellten Grundsätze Abwertungen zur Folge.
b) Prüfung der Teilnahmeanträge auf Einhaltung der inhaltlichen Mindestvorgaben sowie auf Nachweis der grundsätzlichen Eignung:
Der Auftraggeber wird die vollständigen Teilnahmeanträge (ggf. nach Nachforderung fehlender Erklärungen und Angaben, s. o.) inhaltlich darauf prüfen, ob die in der vorliegenden Bekanntmachung enthaltenen Mindestvorgaben eingehalten werden. Soweit nach Ziffer Mindestvorgaben gemacht werden, müssen diese bei allen Kooperationsformen nach der vorliegenden Bekanntmachung von den beteiligten Unternehmen insgesamt erfüllt werden. Die jeweiligen Angaben werden addiert.
Teilnahmeanträge, die ggf. benannte Mindestanforderungen nicht einhalten werden nicht berücksichtigt. Dies gilt auch für Teilnahmeanträge, bei denen – ohne dass für die jeweiligen Nachweise und Erklärungen Mindestbedingungen formuliert wurden – die grundsätzliche Eignung aufgrund der jeweiligen Erklärungsinhalte nicht bejaht werden kann.
c) Nach Öffnung der Angebote führt der Auftraggeber auf Grundlage der Zuschlagskriterien eine Zwischenbewertung durch. Nur die führenden Bieter (maximal fünf) werden zu Verhandlungen eingeladen. Der Auftraggeber behält sich vor weitere Bieter einzuladen. Nach dem Vorliegen der Angebote der letzten Preisrunde wird der Auftraggeber die Angebote und die Ergebnisse der Verhandlungen gemäß den Zuschlagskriterien bewerten und eine Vergabeentscheidung treffen.
Der Auftraggeber führt als Sektorenauftraggeber nach § 98 Nr. 4 GWB ein Verhandlungsverfahren nach SektVO durch; es handelt sich um ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnehmerwettbewerb.
Die Bewerber haben zu beachten, dass sämtliche in der Bekanntmachung angegebenen Erklärungen und Nachweise (Punkt III.2.1 bis 3) vollständig beigefügt werden. Ein Verweis auf etwaige frühere Bewerbungen des Bewerbers beim Auftraggeber ist unzulässig. Der Teilnahmeantrag ist in allen Bestandteilen in deutscher Sprache einzureichen, bei fremdsprachigen Dokumenten in deutscher Übersetzung. Die Anträge werden nicht zurückgesandt und verbleiben im Besitz des Auftraggebers. Die Übersendung des Teilnahmeantrags per E-Mail ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag kann digital unter Ziffer I.1) sowie in Papier abgegeben werden. Bei postalischer/persönlicher Abgabe ist der Teilnahmeantrag außen mit der Angabe „Mobiler Hallenvorbau“ zu beschriften und bei der unter Ziffer I.1) angegebenen Adresse in einem festverschlossenen Umschlag einzureichen.
Der Firmensitz des Auftraggebers befindet sich im sensiblen Sicherheitsbereich des Flughafens. Der Bewerber kann seinen Teilnahmeantrag auch persönlich abgeben. Dabei muss er beachten, dass Mitarbeiter des Bewerbers, die den Sicherheitsbereich betreten möchten, mindestens 48 Stunden (Montag bis Freitag, ohne Wochenende) vorher das Formular „Antrag auf Ausstellung eines Tages-/Besucherausweises“ unter www.koeln-bonn-airport.de in der Kategorie „B2B“ unter dem Kapitel „Zugang zum Sicherheitsbereich heruntergeladen, ausgefüllt und per Fax an die Nummer gemäß Punkt I.1) Kontaktstelle gesendet haben müssen. In der Registration an der Zentralen Kontrollstelle erhält dann der Mitarbeiter des Bewerbers bei Vorlage seines gültigen Personalausweises einen Tages-/Besucherausweis und wird zur Abgabestelle H2B begleitet.
Die Teilnahmeanträge / Angebote können unter kostenlos hochgeladen werden, s. Ziffer I.1).
Für den Download / Upload der Unterlagen lassen Sie sich bitte bei subreport ELViS kostenfrei unter www.subreportelvis.de/elvis/secure/anmeldung registrieren. Ein Abonnement ist mit der Registrierung nicht verbunden. Zur Authentifizierung benötigen Sie dazu eine Signaturkarte mit Kartenleser bzw. Kennung und Passwort Weitere Informationen rund um die elektronische Vergabe erhalten Sie unter www.subreport.de oder direkt bei
Der Versand der Verdingungsunterlagen (Erhalt eines Passwortes zum Download der Unterlagen) sowie die Kommunikation in der Angebotsphase erfolgen ausschließlich über elektronische Vergabe.
Der Auftraggeber weist darauf hin, dass allein der Inhalt dieser EU-weiten Veröffentlichung maßgeblich ist, wenn die Bekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien veröffentlicht wird und der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen Bekanntmachungen nicht vollständig, unrichtig, verändert oder mit weiteren Angaben wiedergegeben wird.
Es darf nur ein Teilnahmeantrag bzw. Angebot abgegeben werden, an dem ein Bieter entweder in einer Bietergemeinschaft beteiligt ist oder das ein Bieter alleine abgibt. Falls Angebote mit Mehrfachbeteiligungen eingehen, werden alle Angebote vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Sollte die Auswahl der Bieter für die zweite Stufe des Vergabeverfahrens (Verhandlungsverfahren) zu einer Mehrfachbeteiligung von Unterauftragnehmern führen, wird der Auftraggeber einzelfallbezogen entscheiden, ob ein Ausschluss unter dem Gesichtspunkt einer Wettbewerbsbeeinflussung geboten ist.
Erläuterungen zum Ablauf des Verfahrens:
a) Formelle Prüfung der Teilnahmeanträge:
Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingehenden Teilnahmeanträge anhand der in der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise und Erklärungen zur Beurteilung der Eignung (Eignungsvoraussetzungen) zunächst auf Vollständigkeit prüfen. Der Auftraggeber behält sich vor fehlende Nachweise und Erklärungen nachzufordern. Verzichtet der Auftraggeber auf das Nachfordern, werden unvollständige Teilnahmeanträge ausgeschlossen. Dies gilt auch für Teilnahmeanträge, die ggf. nach einer Nachforderung weiterhin unvollständig sind.
Inhaltliche Defizite vorgelegter Nachweise und Erklärungen führen bei der formellen Prüfung nicht zwingend zum Ausschluss des Teilnahmeantrags, sondern werden im Rahmen der grundsätzlichen Eignungsfeststellung (nachfolgend b) berücksichtigt und haben bei einer ggf. erforderlichen Bewertung der Teilnahmeanträge gemäß der nachfolgend dargestellten Grundsätze Abwertungen zur Folge.
b) Prüfung der Teilnahmeanträge auf Einhaltung der inhaltlichen Mindestvorgaben sowie auf Nachweis der grundsätzlichen Eignung:
Der Auftraggeber wird die vollständigen Teilnahmeanträge (ggf. nach Nachforderung fehlender Erklärungen und Angaben, s. o.) inhaltlich darauf prüfen, ob die in der vorliegenden Bekanntmachung enthaltenen Mindestvorgaben eingehalten werden. Soweit nach Ziffer Mindestvorgaben gemacht werden, müssen diese bei allen Kooperationsformen nach der vorliegenden Bekanntmachung von den beteiligten Unternehmen insgesamt erfüllt werden. Die jeweiligen Angaben werden addiert.
Teilnahmeanträge, die ggf. benannte Mindestanforderungen nicht einhalten werden nicht berücksichtigt. Dies gilt auch für Teilnahmeanträge, bei denen – ohne dass für die jeweiligen Nachweise und Erklärungen Mindestbedingungen formuliert wurden – die grundsätzliche Eignung aufgrund der jeweiligen Erklärungsinhalte nicht bejaht werden kann.
c) Nach Öffnung der Angebote führt der Auftraggeber auf Grundlage der Zuschlagskriterien eine Zwischenbewertung durch. Nur die führenden Bieter (maximal fünf) werden zu Verhandlungen eingeladen. Der Auftraggeber behält sich vor weitere Bieter einzuladen. Nach dem Vorliegen der Angebote der letzten Preisrunde wird der Auftraggeber die Angebote und die Ergebnisse der Verhandlungen gemäß den Zuschlagskriterien bewerten und eine Vergabeentscheidung treffen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Flughafen Köln-Bonn beabsichtigt die luftseitige Infrastruktur um einen mobilen Hangar-Vorbau zu ergänzen. Die Vergabeeinheit umfasst als Lieferleistung die Planung und Konstruktion sowie die Zertifizierung der Konstruktion/ des Kleinserienfahrzeug, Herstellung, Lieferung und Montage einer entsprechenden mobilen Stahl-Konstruktion. Der mobile Vorbau dient als Erweiterung der bestehenden Wartungshalle und soll eine wind- und wettergeschützte Unterstellung von Luftfahrzeugen bzw. von aus der Bestandshalle auskragenden Flugzeugteilen (Heck, Seiten- und Höhenleitwerk) für Wartungsvorgänge gewährleisten. Die Konstruktion ist mobil und beweglich (Quer- und Längsbewegung) – als Kleinserienfahrzeug – zu konzipieren; ein eigenständiges Antriebssystem soll die Manövrierfähigkeit gewährleisten. Der Vorbau ist als Satteldachkonstruktion mit horizontalem Firstbereich auszugestalten. Die Konstruktion ist dreiseitig geschlossen; zur bestehenden Wartungshalle ist die Fassade ohne Trag-/ Stützkonstruktion offen zu errichten.
Der Flughafen Köln-Bonn beabsichtigt die luftseitige Infrastruktur um einen mobilen Hangar-Vorbau zu ergänzen. Die Vergabeeinheit umfasst als Lieferleistung die Planung und Konstruktion sowie die Zertifizierung der Konstruktion/ des Kleinserienfahrzeug, Herstellung, Lieferung und Montage einer entsprechenden mobilen Stahl-Konstruktion. Der mobile Vorbau dient als Erweiterung der bestehenden Wartungshalle und soll eine wind- und wettergeschützte Unterstellung von Luftfahrzeugen bzw. von aus der Bestandshalle auskragenden Flugzeugteilen (Heck, Seiten- und Höhenleitwerk) für Wartungsvorgänge gewährleisten. Die Konstruktion ist mobil und beweglich (Quer- und Längsbewegung) – als Kleinserienfahrzeug – zu konzipieren; ein eigenständiges Antriebssystem soll die Manövrierfähigkeit gewährleisten. Der Vorbau ist als Satteldachkonstruktion mit horizontalem Firstbereich auszugestalten. Die Konstruktion ist dreiseitig geschlossen; zur bestehenden Wartungshalle ist die Fassade ohne Trag-/ Stützkonstruktion offen zu errichten.
Die Inbetriebnahme des mobilen Hallenvorbaus ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt; spätestens jedoch zum Beginn des Sommerflugplans 2016 (Ende Quartal 1/ 2016) vorgesehen.
Es wird ausdrücklich darauf verwiesen, dass eine rechtsverbindliche Vereinbarung mit dem etwaigen Nutzer des Beschaffungsobjektes noch nicht getroffen wurde. Aus diesem Grunde behält sich der Auftraggeber vor, insbesondere im Falle des Scheiterns einer solchen Vereinbarung, die Ausschreibung aufzuheben.
Es wird ausdrücklich darauf verwiesen, dass eine rechtsverbindliche Vereinbarung mit dem etwaigen Nutzer des Beschaffungsobjektes noch nicht getroffen wurde. Aus diesem Grunde behält sich der Auftraggeber vor, insbesondere im Falle des Scheiterns einer solchen Vereinbarung, die Ausschreibung aufzuheben.
Daneben bleibt § 30 SektVO unberührt.
Erst nach Vorliegen der rechtsverbindlichen Vereinbarung werden die Verdingungsunterlagen (voraussichtlich Ende des 3. Quartals 2015) an die Bieter versandt.
Sollte diese Vereinbarung scheitern, wird das Vergabeverfahren bereits nach dem Teilnahmeantrag beendet.
Menge oder Umfang: Ein mobiler Hangar-Vorbau.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 3 200 000 💰
3 800 000 💰
Referenznummer: E88871266
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Flughafen Köln Bonn.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Unternehmen die sich bewerben, haben den Nachweis zu führen, dass sie quantitativ und qualitativ in der Lage sind, unter Einhaltung aller gesetzlichen Anforderungen, ein Vorhaben in der beschriebenen Größenordnung, Komplexität, den flughafenspezifischen Besonderheiten und im vorgegebenen Zeitrahmen erfolgreich und termingerecht zu bearbeiten.
Unternehmen die sich bewerben, haben den Nachweis zu führen, dass sie quantitativ und qualitativ in der Lage sind, unter Einhaltung aller gesetzlichen Anforderungen, ein Vorhaben in der beschriebenen Größenordnung, Komplexität, den flughafenspezifischen Besonderheiten und im vorgegebenen Zeitrahmen erfolgreich und termingerecht zu bearbeiten.
Die unter Ziffer III.2.1 bis III.2.3 aufgeführten Erklärungen und Nachweise sind in deutscher Sprache – bei ausländischen Bewerbern entsprechende Erklärungen / Nachweise des Herkunftslandes in deutscher Übersetzung, die mit den geforderten vergleichbar sind – vorzulegen. Die Erklärungen / Nachweise können in Kopie beigefügt werden. Es bleibt vorbehalten, die Originale dieser Kopien anzufordern. Die Bewerber haben zu beachten, dass Vordrucke zu den Eignungsnachweise unter http://www.koeln-bonn-airport.de/b2b/einkauf/dokumente.html. zur Verfügung stehen.
Die unter Ziffer III.2.1 bis III.2.3 aufgeführten Erklärungen und Nachweise sind in deutscher Sprache – bei ausländischen Bewerbern entsprechende Erklärungen / Nachweise des Herkunftslandes in deutscher Übersetzung, die mit den geforderten vergleichbar sind – vorzulegen. Die Erklärungen / Nachweise können in Kopie beigefügt werden. Es bleibt vorbehalten, die Originale dieser Kopien anzufordern. Die Bewerber haben zu beachten, dass Vordrucke zu den Eignungsnachweise unter http://www.koeln-bonn-airport.de/b2b/einkauf/dokumente.html. zur Verfügung stehen.
a) Eigenerklärung zur Eignung
b) Aktueller Auszug aus dem Handelsregister (max. 6 Monate alt, maßgebend ist der Schlusstermin für die Abgabe der Angebote),
c) Aktueller Auszug aus dem Gewerbezentralregister (max. 6 Monate alt, maßgebend ist der Schlusstermin für die Abgabe der Angebote),
d) Vorlage Berufshaftpflichtversicherung über 5.000.000,- EUR je Versicherungsfallnachzuweisen,
e) Eigenerklärung zur positiven Zuverlässigkeitsüberprüfung.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
A) Erklärung zum Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre
b) Erklärung zu den Arbeitskräften der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Nur solche Bewerber/Bewerbergemeinschaften, welche die Mindest-Eignungskriterien gemäß III.2.3) erfüllen, werden im weiteren Vergabeverfahren berücksichtigt. Bewerber, welche einen derartigen Nachweis (Mindesteignungskriterien) nicht erbringen können, werden beim Vergabeverfahren nicht berücksichtigt und ausgeschlossen.
Nur solche Bewerber/Bewerbergemeinschaften, welche die Mindest-Eignungskriterien gemäß III.2.3) erfüllen, werden im weiteren Vergabeverfahren berücksichtigt. Bewerber, welche einen derartigen Nachweis (Mindesteignungskriterien) nicht erbringen können, werden beim Vergabeverfahren nicht berücksichtigt und ausgeschlossen.
Ausführung von Leistungen in den letzten 10 abgeschlossenen Geschäftsjahren, die mit der zu vergebenen Leistung relevant vergleichbar sind:
a) Planung:
i. Stahlbaukonstruktion mit Bauwerkskosten über EUR 1 Mio. netto und/ oder
ii. Konstruktion von Kleinserienfahrzeug mit Herstellungskosten über EUR 500 Tausend netto und/ oder
iii. Ingenieurbauwerke mit Bauwerkskosten über EUR 1 Mio. netto und/ oder
iv. Tragwerksplanung im Stahlbau Lph 3-8
v. Generalplanung
b) Ausführung:
i. Stahlbaukonstruktion mit Bauwerkskosten von mindestens EUR 1. Mio. netto und/ oder
ii. Kleinserienfahrzeug mit Herstellungskosten von mindestens EUR 500 Tausend netto
c) Personenbezogenen Referenzen Projektleiter Planung
i. Mindestens 10 Jahre Berufserfahrung in der Objektplanung
ii. Mindestens ein Projekt als Leiter des Planungsteams
i. Mindestens 10 Jahre Berufserfahrung in der Ausführung
ii. Mindestens ein Projekt als Projektleiter der Ausführung mit mindestens EUR 1 Mio. netto Bauwerkskosten.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
1. Es sind Sicherheiten für die Vertragserfüllung (10 % der Nettoauftragssumme) und für Mängelansprüche ( 5 % der Nettoschlussrechnungssumme) zu gegeben,
2. Der Auftragnehmer hat im Auftragsfall den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung bis zu einer Versicherungssumme von 5.000.000,- EUR je Versicherungsfallnachzuweisen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß Verdingungsunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften sind zugelassen. Es ist aufzuzeigen, wer an der Bietergemeinschaft beteiligt ist. Dem Auftraggeber ist ein bevollmächtigter Vertreter aus der Bietergemeinschaft zu benennen. Die Übernahme der gesamtschuldnerischen Haftung ist durch jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Im Angebot ist detailliert die aufgabenspezifische Aufteilung der Leistungserbringung darzulegen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Bietergemeinschaften sind zugelassen. Es ist aufzuzeigen, wer an der Bietergemeinschaft beteiligt ist. Dem Auftraggeber ist ein bevollmächtigter Vertreter aus der Bietergemeinschaft zu benennen. Die Übernahme der gesamtschuldnerischen Haftung ist durch jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Im Angebot ist detailliert die aufgabenspezifische Aufteilung der Leistungserbringung darzulegen.
Geforderte Nachweise sind von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft zu erbringen.
Eine Nichtvorlage/Nichtabgabe oder unvollständige Abgabe der vor genannten Erklärungen mit dem Angebot führt für die Bietergemeinschaft automatisch zum Ausschluss vom weiteren Verfahren.
Sonstige besondere Bedingungen:
1 ) Es wird nochmals ausdrücklich darauf verwiesen, dass eine rechtsverbindliche Vereinbarung mit dem etwaigen Nutzer des Beschaffungsobjektes noch nicht getroffen wurde. Aus diesem Grunde behält sich der Auftraggeber vor, insbesondere im Falle des Scheiterns einer solchen Vereinbarung, die Ausschreibung aufzuheben.
1 ) Es wird nochmals ausdrücklich darauf verwiesen, dass eine rechtsverbindliche Vereinbarung mit dem etwaigen Nutzer des Beschaffungsobjektes noch nicht getroffen wurde. Aus diesem Grunde behält sich der Auftraggeber vor, insbesondere im Falle des Scheiterns einer solchen Vereinbarung, die Ausschreibung aufzuheben.
Daneben bleibt § 30 SektVO unberührt.
Erst nach Vorliegen der rechtsverbindlichen Vereinbarung werden die Verdingungs-unterlagen (voraussichtlich Ende des 3. Quartals 2015) an die Bieter versandt.
Sollte diese Vereinbarung scheitern, wird das Vergabeverfahren bereits nach dem Teilnahmeantrag beendet.
2) Die nachfolgenden Verpflichtungserklärungen zum TVgG-NRW werden mittels Vordrucken abgefragt:
*) Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestlohn für Dienst- und Bauleistungen nach Vorgaben des § 4 TVgG-NRW, (Formblatt: Anlage 11, Kapitel 2)
*) Verpflichtungserklärung zur Frauenförderung oder Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie § 19 TVgG-NRW, (Formblatt: Anlage 13, Kapitel 2).