Moderationsprozess für die Qualitätsoffensive Innenstadt Elberfeld – VOF-Verfahren

Stadt Wuppertal, Ressort Stadtentwicklung und Städtebau

Das für die Prozessdurchführung erforderliche Fachbüro soll die Durchführung einer dauerhaften Innenstadtkonferenz von der vorbereitenden Phase bis hin zur Ergebnispräsentation und der Ableitung der sich daraus ergebenden Themenwerkstätten organisieren. Die Innenstadtkonferenz soll als dialogisches, konsensorientiertes Verfahren einen öffentlichen Diskurs über die künftige Entwicklung der Innenstadt ermöglichen. Es ist deshalb sinnvoll auch die Grundannahmen, Vorgaben und Schlussfolgerungen für die Entwicklung des Gebietes mit den beteiligten Interessensgruppen zu erarbeiten und in der Öffentlichkeit zu diskutieren, ehe sie in den politischen Entscheidungsprozess gelangen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-01-21. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-12-15.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-12-15 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2015-12-15)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Menge oder Umfang:
— Fachliche und methodische Konzeption einer Innenstadtkonferenz mit den genannten inhaltlichen Arbeitsschwerpunkten.— Planung und eigenverantwortliche Vorbereitung der Innenstadtkonferenz, Durchführung der Innenstadtkonferenz mit Ansprache und Aktivierung der beteiligten AkteurInnen und BewohnerInnen, Moderation und Prozessbegleitung der Innenstadtkonferenzen sowie die Visualisierung, Ausarbeitung und Präsentation der Ergebnisse sowie eine Abschluss-Dokumentation zu den Projekten. Hinsichtlich der Ansprache der jeweiligen AkteurInnen, BewohnerInnen, etc. soll auch ein Kommunikationskonzept eingereicht werden, aus dem hervorgeht, wie die Beteiligten in den jeweils unterschiedlichen Strukturen angesprochen/aktiviert werden sollen.— Durchführung der Themenwerkstätten und inhaltliche Zielführung anhand von Gutachter-, Expertengesprächen mit relevanten Vertretern der EigentümerInnen, mit der Verwaltung, den ansässigen AkteurInnen, etc.— Nachbereitung und Dokumentation der Themenwerkstätten auch für die Vorstellung in den politischen Gremien.— Aufbau einer Internetplattform zur Innenstadtkonferenz und den daraus abgeleiteten Themenwerkstätten.— Zusammenfassung von Teilergebnissen der Themenwerkstätten als Leistungsbeschreibung für nachfolgende Wettbewerbe.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Wuppertal, Ressort Stadtentwicklung und Städtebau
Postanschrift: Johannes-Rau-Platz 1
Postleitzahl: 42275
Postort: Wuppertal
Kontakt
Internetadresse: http://www.wuppertal.de 🌏
E-Mail: mathis.guenther@stadt.wuppertal.de 📧
Telefon: +49 2025635398 📞
Fax: +49 2025638043 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-12-15 📅
Einreichungsfrist: 2016-01-21 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-12-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 246-447849
ABl. S-Ausgabe: 246
Zusätzliche Informationen
Auf die Ausschlusswirkung (Präklusion) des § 107 GWB von verspäteten Rügen wird ausdrücklich hingewiesen. Hinweise und Regelungen zum Tariftreue und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen (TVgG-NRW) siehe unter www.wuppertal.de/ausschreibungen

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das für die Prozessdurchführung erforderliche Fachbüro soll die Durchführung einer dauerhaften Innenstadtkonferenz von der vorbereitenden Phase bis hin zur Ergebnispräsentation und der Ableitung der sich daraus ergebenden Themenwerkstätten organisieren. Die Innenstadtkonferenz soll als dialogisches, konsensorientiertes Verfahren einen öffentlichen Diskurs über die künftige Entwicklung der Innenstadt ermöglichen. Es ist deshalb sinnvoll auch die Grundannahmen, Vorgaben und Schlussfolgerungen für die Entwicklung des Gebietes mit den beteiligten Interessensgruppen zu erarbeiten und in der Öffentlichkeit zu diskutieren, ehe sie in den politischen Entscheidungsprozess gelangen.
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Menge oder Umfang:
— Fachliche und methodische Konzeption einer Innenstadtkonferenz mit den genannten inhaltlichen Arbeitsschwerpunkten.
— Planung und eigenverantwortliche Vorbereitung der Innenstadtkonferenz, Durchführung der Innenstadtkonferenz mit Ansprache und Aktivierung der beteiligten AkteurInnen und BewohnerInnen, Moderation und Prozessbegleitung der Innenstadtkonferenzen sowie die Visualisierung, Ausarbeitung und Präsentation der Ergebnisse sowie eine Abschluss-Dokumentation zu den Projekten. Hinsichtlich der Ansprache der jeweiligen AkteurInnen, BewohnerInnen, etc. soll auch ein Kommunikationskonzept eingereicht werden, aus dem hervorgeht, wie die Beteiligten in den jeweils unterschiedlichen Strukturen angesprochen/aktiviert werden sollen.
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— Durchführung der Themenwerkstätten und inhaltliche Zielführung anhand von Gutachter-, Expertengesprächen mit relevanten Vertretern der EigentümerInnen, mit der Verwaltung, den ansässigen AkteurInnen, etc.
— Nachbereitung und Dokumentation der Themenwerkstätten auch für die Vorstellung in den politischen Gremien.
— Aufbau einer Internetplattform zur Innenstadtkonferenz und den daraus abgeleiteten Themenwerkstätten.
— Zusammenfassung von Teilergebnissen der Themenwerkstätten als Leistungsbeschreibung für nachfolgende Wettbewerbe.
Beschreibung der Optionen: Verlängerung um 3 weitere Jahre möglich.
Vorläufiger Zeitplan für die Nutzung von Optionen: 36 Monate
Zahl der möglichen Verlängerungen: 3
Dauer: 24 Monate
Referenznummer: L-0317-15
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Wuppertal.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die geforderten Nachweise gem. III.2.1) bis III.2.3) sind in einem zwingend auszufüllenden Bewerbungsformular zusammengefasst. Die Bewerbungsunterlagen sind erhältlich auf schriftliche Anforderung per Post oder Telefax bei der Zentralen Vergabestelle der Stadt Wuppertal (siehe I.1). Projekttitel „Ausschreibung nach VOF zur Angebotsabgabe für den umfassenden Moderationsprozess der Qualitätsoffensive Innenstadt Elberfeld“ – Vergabe-Nr. L-0317-15. Der Versand der Unterlagen über die Vergabestelle erfolgt für das Bewerbungsformular in Papierform per Post. Das Bewerbungsformular ist vollständig ausgefüllt und von dem Büroinhaber, einem Geschäftsführer und/oder dem bevollmächtigten Vertreter rechtsverbindlich unterschrieben im Original fristgerecht abzugeben. Mit der Bewerbung sind alle geforderten Nachweise und Erklärungen einzureichen. Im Falle einer Bietergemeinschaft sind alle Bewerbungsunterlagen vollständig ausgefüllt für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft separat einzureichen. Fehlende Erklärungen und Nachweis, die bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist nicht vorgelegt wurden, können auf Anforderung bis zum Ablauf einer bestimmten Nachfrist nachgereicht werden. Der Bewerber hat jedoch keinen Anspruch darauf, dass der Auslober von dieser Regelung gebraucht macht. Zu allen Referenzen sind maximal jeweils 2 DIN A4 Seiten mit aussagekräftigen Informationen (Fotos, wesentliche Kenndaten) beizufügen.
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Die Einreichung der Bewerbung hat auf dem Postweg in Papierform oder per Handabgabe in einem geschlossenen Umschlag zu erfolgen.
Die vollständigen Bewerbungsunterlagen sind zu richten an:
per Post: Stadt Wuppertal, Zentrale Vergabestelle, Johannes-Rau-Platz 1, 42275 Wuppertal (siehe Punkt 1.1) per Handabgabe (in einem verschlossenen Umschlag): identische Adresse.
Grundsätzlich werden keine Bewerbungsunterlagen zurück gegeben.
Rechtslage geforderte Nachweise: Mit der Bewerbung zwingend abzugeben sind:
— Auskunft, ob/auf welche Art wirtschaftliche Verknüpfungen gem. VOF § 4(2) mit anderen Unternehmen bestehen,
— der Nachweis der Unterschriftsberechtigung ist bei juristischen Personen durch die Vorlage eines aktuellen Auszugs aus dem Handelsregister zu Fuhren bzw. durch Vorlage einer Handlungsvollmacht (nicht älter als 6 Monate),
— aktuellen Auszug der Eintragung des Bewerbers bzw. der Mitglieder der Bietergemeinschaft in das Berufs- oder Handelsregister,
— Nachweis (Kopie) der Eintragung in die Architektenkammer (Eintrag als Stadtplaner) oder entsprechender EU-Nachweis § 19 Abs. 1,3 VOF,
— Erklärung, dass keine Ausschlusskriterien gem. VOF § 4 (6) a-g und (9) a-e vorliegen,
— Erklärung zum Verpflichtungsgesetz,
— Verpflichtungserklärung gem. Tariftreue- und Vergabegesetz NRW,
— Nachweis, Kopie (nicht älter als 10 Monate) einer gültigen Berufshaftpflicht bei einem in der EG zugelassenen Haftpflichtversicherer.
Bei Arbeitsgemeinschaften muss sich der Versicherungsschutz in voller Höhe auf alle Mitglieder erstrecken. Der Nachweis zur Haftpflichtversicherung ist bei Bietergemeinschaften für jedes Mitglied in voller Höhe getrennt zu führen (als Anlage zwingend beizufügen).
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— Die o. g. Nachweise sind bei Bietergemeinschaften für jedes Mitglied getrennt zu führen.
Fehlende Erklärungen und Nachweise, die bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist nicht vorgelegt wurden, können auf Anforderung bis zum Ablauf einer bestimmten Nachfrist nachgereicht werden. Der Bewerber hat jedoch keinen Anspruch darauf, dass der Auslober von dieser Regelung Gebrauch macht.
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Vor Zuschlagserteilung zwingend vorzulegen:
— Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung gem. 111.1.1).
Die o. g. Nachweise sind bei Bietergemeinschaften für jedes Mitglied getrennt zu führen.
Alle Nachweise sind in deutscher Sprache abzufassen. Anderssprachigen Dokumenten muss eine Übersetzung beigefügt werden (Eigenübersetzung ist ausreichend).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mit der Bewerbung zwingend abzugeben sind: Nachweise gem. VOF § 5 (4 a-c):
— Nachweis gem. § 5 (4 a) einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung (siehe 11 1.1.1).
Die o. g. Nachweise sind bei Bietergemeinschaften für jedes Mitglied getrennt zu führen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Mindeststandards siehe im Text und im Bewerbungsformular.
Kostenübersicht:
Die Maßnahmen zur Kostenübersicht beziehen sich auf die ausgeschriebenen Leistungen. Es werden Verfahrensvorschläge und Vorgehensansätze zur Abwicklung der Qualitätsoffensive Innenstadt erwartet. Die Angabe der Pauschalen ist wichtig um den Realitätsbezug zum Projekt zu belegen.
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— Matrix mit Pauschalen:
Die bereits bekannten Kosten sollen tabellarisch eingereicht werden z. B.: Stunden-, Monatssätze. Es ist eine transparente Übersicht über die Kosten zu erstellen. Dabei sind mindestens die Stunden-, Monatssätze und mögliche Nebenkosten aufzuführen.
— Personelle Besetzung für das Projekt:
Auskunft über die Anzahl der qualifizierten Mitarbeiter, die das Projekt betreuen bzw. für das Projekt zur Verfügung stehen, hier zählen auch die Fachplanungsbüros zu, Personaleinsatzplanung.
Mindeststandards:
Schlüssige Umsatzzahlen der letzten 3 Jahre aus Honorarumsätzen. Der Umsatz gibt Aufschluss über die finanzielle und wirtschaftliche Eignung der Bewerber und ob die Bewerber in der Lage sind, ein derart komplexes Projekt zu bearbeiten.
— Honorarumsätze aus Moderationsverfahren:
Honorarumsätze aus Moderationsverfahren der 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre netto (excl. MwSt.):
1) Bewerbergemeinschaften und Bewerber haben die Honorarumsätze getrennt nach Mitgliedern/Unternehmen sowie summiert für alle Mitglieder/Unternehmen anzugeben, wobei Binnenumsätze der Mitglieder/Unternehmen für Leistungen untereinander heraus zurechnen sind.
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2) Bei nicht kalenderjahrgleichen Wirtschaftsjahren oder Rumpfwirtschaftsjahren sind Beginn und Ende der Wirtschaftsjahre separat, ggf. in einer gesonderten Anlage, zu vermerken.
Die erzielten Honorarumsätze müssen einen Wert von 30 % der Gesamtumsatzsumme des Umsatzvolumens für Moderationsverfahren erreichen (netto excl. MwSt.).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Mit der Bewerbung zwingend abzugeben sind:
Nachweise gem. VOF § 5 (5 a-d, h):
a.) gem. VOF § 5 (5a) Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers/der Führungskraft des
Unternehmens /der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen (Berufszulassung, Diplomurkunden bzw. Kammereintragungsbescheinigungen), Nachweise sind zwingend (Kopie) dem Teilnahmeantrag beizufügen.
b.) gem. VOF § 5 (5b) Referenzlisten des Bewerbers (Büros) der in den letzten 5 Kalenderjahren (seit 2010 einschl. bis Veröffentlichung) erbrachten Leistungen in den geforderten Fachbereichen/in der geforderten Größenordnung und Komplexität. Vom Bewerber/ Büro der Bietergemeinschaft sind 3 Referenzen anzugeben die mit den 9 Punkten vergleichbar sein müssen. Auf dem Bewerbungsformular muss klar erkennbar sein, welche Referenz dem jeweiligen Mitglied der Bietergemeinschaft zuzuordnen ist. Es ist jeweils je Referenz ein Referenzschreiben des AG (mit Angabe Referenzgeber sowie Tel. Nr. für Auskunftseinholung) mit der Bestätigung der Einhaltung der Kosten, Termine und Qualitäten beizufügen. Sollte der AG keine Referenzschreiben ausstellen oder nicht alle Komponenten im Referenzschreiben enthalten sein, muss der Bewerber eine entsprechende Eigenerklärung beilegen. Ergänzend zu den im Bewerbungsformular angeforderten Angaben der Referenzobjekte sind weitere objektspezifische Informationen zu diesen aufgeführten Objekten auf Zusatzseiten (genau 2 DIN A4 Seite je Referenz) zwingend beizulegen.
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Es sind je Referenz Mindestkriterien zu erfüllen. Die Angaben zur Erfüllung der Mindestkriterien und der Zusatzpunkte werden vom Bewerber selbst und eigenverantwortlich im Bewerbungsformular vorgenommen. Beim Erkennen einer falschen Einstufung oder unwahrer Angaben erfolgt zwingend der Ausschluss aus dem Verfahren. Bei Nichterfüllung erfolgt der Ausschluss. Für die Erfüllung weiterer Kriterien werden Zusatzpunkte vergeben siehe Bewerbungsbogen.
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Referenzen: mit öffentlichen Auftraggebern 2 Zusatzpunkte,
Referenzen: Projektvolumen größer als 300 000 EUR 2 Zusatzpunkte,
Referenzen: Interdisziplinäre Zusammenarbeit 2 Zusatzpunkte,
Referenzen: Arbeitsgruppe geführt mit 40 Personen und mehr 2 Zusatzpunkte,
Referenzen: Umsetzung der Ergebnisse in Plangrafik 2 Zusatzpunkte.
Beschreibung der personellen Besetzung VOF § 5 (5) d.
c.) Mitarbeiteranzahl und -struktur des Bewerbers in den letzten 3 Jahren (Gesamtbüro) für die entsprechende Dienstleistung Moderationsverfahren/Entwicklung von Leitbildern (Jährliches Mittel 2012-2014). Bei Bietergemeinschaften wird die Anzahl der Mitarbeiter addiert und dann gewertet. Bei Nichterfüllung des Mindestkriteriums erfolgt der Ausschluss. Durchschnittliche Mitarbeiteranzahl (Gesamt im Mittel der letzten 3 Jahre). Durchschnittliche Mitarbeiterzahl im Büro gesamt im Mittel der letzten 3 Jahre 1-3 Mitarbeiter 1 Punkt/ 4-5 Mitarbeiter 2 Punkte/ 6-7 Mitarbeiter 3 Punkte/ Mehr als 7 Mitarbeiter 4 Punkte.
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d.) Gem. VOF § 5 (5h) Über die Auftragsanteile, die nicht durch das eigene Büro erbracht werden (bei Leistungserbringung in Bietergemeinschaft) sind Angaben gewünscht, ob und in welcher Weise bereits zusammengearbeitet wurde (informatorisch). Wenn die Leistungserbringung nicht zu 100 % durch das eigene Büro bzw. die Bietergemeinschaft erfolgt, dann ist die Benennung der Teilleistungen des Auftrags, welche an andere Büros untervergeben werden sollen, erforderlich. (Benennung der Mitglieder der Bietergemeinschaft, Benennung der Teilleistungen der einzelnen Büros, Benennung der/des bevollmächtigten Vertreters der Bietergemeinschaft.) Es besteht das Erfordernis, alle Bewerbungsunterlagen vollständig ausgefüllt für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft separat einzureichen.
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Mindeststandards:
Die Referenzen müssen folgende Punkte beinhalten um hinsichtlich der Art vergleichbar zu sein:
1. Nachweise zu Kenntnissen und Erfahrungen bei partizipatorisch entwickelten Innenstadtkonzepten,
2. Nachweise zu Erfahrungen bei der Durchführung von Planungsworkshops,
3. Nachweise zu Erfahrungen in der Ansprache und Aktivierung von AkteurInnen,
4. Hohe soziale Kompetenz im Umgang mit spannungs- geladenen Arbeits- und Kommunikationsprozessen,
5. Nachweise zur Erfahrung in der Entwicklung von Leitbildern,
6. Nachweise zu Erfahrungen bei der Entwicklung von integrierten Entwicklungskonzepten,
7. Planerische und gestalterische Fähigkeiten bezogen auf die angesprochenen Themen,
8. Erarbeitung von Grundlagen für mögliche weiterqualifizierende Wettbewerbe,
9. Nachweise zu erstellten Abschlussdokumentationen.
Dabei sind 6 von 9 Punkten zwingend zu erfüllen. Bei Nichterfüllung wird die Bewerbung ausgeschlossen.
Eine der o. g. Referenzprojekte ist über die formalen Eignungskriterien hinaus inhaltlich zu konkretisieren. Der Referenzgeber wird von der Prüfungskommission abtelefoniert.
— Messbare Erfolge der Projekte.
Muss folgende Angaben beinhalten:
Name und Adresse des Auftraggebers sowie Benennung eines Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer, Zeitraum der Leistungserbringung, Darstellung der erbrachten Leistungen, Beschreibung des Referenzprojektes und den daraus resultierenden Ergebnissen.
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— Risikomanagement und Krisenmanagement bei den vorherigen Projekten.
Name und Adresse des Auftraggebers sowie Benennung eines Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer, Zeitraum der Leistungserbringung, Darstellung der erbrachten Leistungen, Beschreibung des Referenzprojektes und den daraus resultierenden Ergebnissen sowie den Umgang mit dem Krisenmanagement (Störmaßnahmen/Gegenmaßnahmen).
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— Referenzschreiben des/r Büros.
Vom Bewerber muss eine Vorlage von einer schriftlichen Referenzauskunft des Auftraggebers zu den beigefügten Referenzprojekten mit Aussagen zur Kosten- und Terminsicherheit sowie zur Ausübung der Tätigkeiten beigelegt werden. Wenn nicht alle Komponenten enthalten sind oder der AG keine Referenzschreiben ausstellt, muss der Bewerber eine entsprechende Eigenerklärung beilegen.
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— Interne Projektorganisation und Personaleinsatzplanung – Organisation, Information, Koordination, Dokumentation.
Nachweis über die interne Qualitätssicherung – Organisation, Information, Koordination, Dokumentation bei der und über die Projektarbeit nach DIN EN ISO 9001 oder vergleichbar. Der Bewerber muss ein bürointernes Qualitätsmanagement nachweisen.
c) mind. 3 festangestellte (in Vollzeit) mind. 1 Stadtplaner, Dipl.-lng. (im Mittel der letzten 3 Jahre) für die entsprechende Dienstleistung.
Nachweise über die Qualifikation des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft werden in tabellarischer Form gefordert:
Referenzen Teamleiter/Referenzen Stellvertreter/Lebenslauf Teamleiter/Lebenslauf Stellvertreter/Lebenslauf Mitarbeiter/Anzahl der qualifizierten Mitarbeiter/Berufserfahrung der beteiligten Personen/Aufschlüsselung über die Fachplanungsbüros und deren Angestellte/Lebenslauf und Referenzen der jeweiligen Teamleiter.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Siehe Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Stadtplaner vgl. S. 22 Ausschreibung.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Zahlungsweise für die Unterlagen:
Gegen Verrechnungsscheck in vorgenannter Höhe sind die Unterlagen nur in Papierform bei der Stadt Wuppertal, Zentrale Vergabestelle, Johannes-Rau-Platz 1, 42275 Wuppertal erhältlich.
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2016-03-31 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2016-01-21 📅
Öffnungsort: Zentrale Vergabestelle, Johannes-Rau.Platz 1, 42275 Wuppertal.
Ort des Eröffnungstermins: Zentrale Vergabestelle, Johannes-Rau.Platz 1, 42275 Wuppertal.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Stadt Wuppertal, Ressort Stadtentwicklung und Städtebau
Herrn Günther
Internetadresse: www.wuppertal.de 🌏
Name: Stadt Wuppertal, Zentrale Vergabestelle, 004.2, Zi. A-76
Kontaktperson: Frau Pastner
Telefon: +49 2025635457 📞
Fax: +49 2025638536 📠

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: L-0317-15

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland Spruchkörper Düsseldorf über Bezirksregierung Düsseldorf
Postanschrift: Am Bonneshof 35
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40474
Land: Deutschland 🇩🇪
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Stadt Wuppertal, Zentrale Vergabestelle, 004.2
Postanschrift: Johannes-Rau-Platz 1
Postort: Wuppertal
Postleitzahl: 42275
Fax: +49 2025638536 📠
Quelle: OJS 2015/S 246-447849 (2015-12-15)