Beim Bau des JadeWeserPorts sowie bei der Durchführung der Deichverstärkungen Cäciliengroden (1995-2000) und Augustgroden (2000-2004) entstanden erhebliche Beeinträchtigungen von verschiedenen Schutzgütern im Außenbereich, für die gemäß der naturschutzfachlichen Eingriffsregelung (§ 15 BNatSchG) Ausgleichs- bzw. Ersatzmaßnahmen durchzuführen sind. Gemäß den Bestimmungen in den jeweiligen Planfeststellungsverfahren sind als Maßnahmen u. a. die Entwicklung von Salzwiesen bzw. die Öffnung des Sommerdeiches im Langwarder Groden durchzuführen. Die Entwicklung der Kompensationsmaßnahmen soll durch ein Monitoringprogramm über einen Zeitraum von weiteren elf Jahren begleitet werden. Die Durchführung dieses Monitorings über den genannten Zeitraum ist Gegenstand dieser Ausschreibung. Das Monitoring betrifft die ca. 150 ha große ausgedeichte, modellierte und tidebeeinflusste Grodenfläche und umfasst insbesondere die Erfassung der Morphologie, der Vegetation, der Brut- und Gastvögel, der Fische und Makrozoobenthos, der Sedimentation und Laufkäfer mit entsprechender Berichterstellung.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-01-11.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-12-09.
Auftragsbekanntmachung (2015-12-09) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Landschaftsgestaltung
Menge oder Umfang: Vgl. II.1.5).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Landschaftsgestaltung📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: JadeWeserPort Realisierungs GmbH & Co. KG
Postanschrift: Pazifik 1
Postleitzahl: 26388
Postort: Wilhelmshaven
Kontakt
Internetadresse: http://www.jadeweserport.de🌏
E-Mail: j.ehmen@jadeweserport.de📧
Telefon: +49 44214098046📞
1. Der Auftraggeber ist Sektorenauftraggeber nach § 98 Nr. 4 GWB.
2. Die Leistungen werden im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb vergeben.
3. Die zur Abgabe eines Teilnahmeantrages zu verwendenden Formblätter können beim Auftraggeber bei der in Abschnitt I.1) genannten Kontaktstelle per E-Mail (j.ehmen@jadeweserport.de) angefordert werden.
4. Der Auftraggeber beabsichtigt maximal 5 Bewerber zur Angebotsabgabe aufzufordern. Sollten mehr als 5 Bewerber geeignet sein, erfolgt die Auswahl nach folgendem Modus:
Auswahlkriterium 1: Größe der im Rahmen der gemäß Abschnitt III.2.3) für den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft benannten Referenzprojekte zusammenhängend betreuten Flächen mit 35 %;
Auswahlkriterium 2: Dauer des im Rahmen der gemäß Abschnitt III.2.3) für den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft benannten Referenzprojekte durchgeführten Monitorings mit 35 %;
Auswahlkriterium 3: Größe der im Rahmen der gemäß Abschnitt III.2.3) für den Projektleiter benannten Referenzprojekte zusammenhängend betreuten Flächen mit 15 %;
Auswahlkriterium 4: Dauer des im Rahmen der gemäß Abschnitt III.2.3) für den Projektleiter benannten Referenzprojekte durchgeführten Monitorings mit 15 %;
Der Auftraggeber bewertet jedes der genannten Kriterien mit Punkten. Die Bewertungsmatrix liegt den Teilnahmeunterlagen bei, die beim Auftraggeber bei der in Abschnitt I.1) genannten Kontaktstelle per E-Mail (j.ehmen@jadeweserport.de) angefordert werden können. Die vom Bewerber je Kriterium erreichte Punktzahl wird mit der jeweiligen Gewichtung des Kriteriums multipliziert. Die Gesamtzahl der Punkte wird durch Addition der gewichteten Punktezahlen der Kriterien ermittelt. Die für die Bewerberauswahl maßgebliche Bewerberreihenfolge ergibt sich aus den Gesamtpunktzahlen, die die einzelnen Bewerber erlangt haben. Bei Punktgleichheit entscheidet das Losverfahren.
5. Der Teilnahmeantrag ist 3-fach schriftlich sowie 1-fach in elektronischer Form (CD-ROM) innerhalb der in Abschnitt IV.3.4) genannten Frist in einem verschlossenen Umschlag bei der in Abschnitt I.1) genannten Kontaktstelle einzureichen. Der Teilnahmeantrag ist wie folgt zu kennzeichnen: „Teilnahmeantrag Monitoring Langwarder Groden – nicht unbefugt öffnen“. Es werden nur fristgerecht eingehende Teilnahmeanträge berücksichtigt. Teilnahmeanträge per Telefax oder E-Mail sind nicht zugelassen und werden nicht berücksichtigt. Für den Fall von Abweichungen oder Widersprüchen zwischen der schriftlichen Fassung und der elektronischen Form des Teilnahmeantrags hat die schriftliche Fassung Vorrang.
6. Erklärungen und Nachweise sind in deutscher Sprache vorzulegen. Erforderlichenfalls ist neben dem Original eine deutsche Übersetzung der Erklärungen und Nachweise vorzulegen. Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft trägt die Verantwortung für die korrekte Übersetzung der Erklärungen und Nachweise.
7. Eingereichte Unterlagen werden nicht zurückgesandt und gehen – unter Wahrung des Betriebs-und Geschäftsgeheimnisses – in das Eigentum des Auftraggebers über. Es erfolgt keine Erstattung der Kosten für die Erstellung des Teilnahmeantrags/des Angebots oder Entschädigung für die Teilnahme am Vergabeverfahren.
8. Rückgriff auf Ressourcen Dritter:
Beabsichtigt der Bewerber (Einzelbewerber oder Bewerbergemeinschaft) sich zum Nachweis seiner finanziellen, wirtschaftlichen oder technischen Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten Dritter (Nachunternehmer) zu berufen, so muss er durch eine entsprechende Verpflichtungserklärung des Dritten nachweisen, dass die in Bezug genommenen Kapazitäten im Auftragsfall tatsächlich zur Verfügung stehen. Die unter Ziffer III.2.1) bis III.2.2) der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise und Erklärungen sind in diesem Fall auch für den Nachunternehmer vorzulegen. Die Nachweise und Erklärungen zur technischen Leistungsfähigkeit (Ziffer III.2.3) müssen für die Dritten (Nachunternehmer) insoweit vorgelegt werden, als sich ein Bewerber (Einzelbewerber oder Bewerbergemeinschaft) zum Nachweis der Eignung auf diese Ressourcen des Dritten beruft.
1. Der Auftraggeber ist Sektorenauftraggeber nach § 98 Nr. 4 GWB.
2. Die Leistungen werden im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb vergeben.
3. Die zur Abgabe eines Teilnahmeantrages zu verwendenden Formblätter können beim Auftraggeber bei der in Abschnitt I.1) genannten Kontaktstelle per E-Mail (j.ehmen@jadeweserport.de) angefordert werden.
4. Der Auftraggeber beabsichtigt maximal 5 Bewerber zur Angebotsabgabe aufzufordern. Sollten mehr als 5 Bewerber geeignet sein, erfolgt die Auswahl nach folgendem Modus:
Auswahlkriterium 1: Größe der im Rahmen der gemäß Abschnitt III.2.3) für den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft benannten Referenzprojekte zusammenhängend betreuten Flächen mit 35 %;
Auswahlkriterium 2: Dauer des im Rahmen der gemäß Abschnitt III.2.3) für den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft benannten Referenzprojekte durchgeführten Monitorings mit 35 %;
Auswahlkriterium 3: Größe der im Rahmen der gemäß Abschnitt III.2.3) für den Projektleiter benannten Referenzprojekte zusammenhängend betreuten Flächen mit 15 %;
Auswahlkriterium 4: Dauer des im Rahmen der gemäß Abschnitt III.2.3) für den Projektleiter benannten Referenzprojekte durchgeführten Monitorings mit 15 %;
Der Auftraggeber bewertet jedes der genannten Kriterien mit Punkten. Die Bewertungsmatrix liegt den Teilnahmeunterlagen bei, die beim Auftraggeber bei der in Abschnitt I.1) genannten Kontaktstelle per E-Mail (j.ehmen@jadeweserport.de) angefordert werden können. Die vom Bewerber je Kriterium erreichte Punktzahl wird mit der jeweiligen Gewichtung des Kriteriums multipliziert. Die Gesamtzahl der Punkte wird durch Addition der gewichteten Punktezahlen der Kriterien ermittelt. Die für die Bewerberauswahl maßgebliche Bewerberreihenfolge ergibt sich aus den Gesamtpunktzahlen, die die einzelnen Bewerber erlangt haben. Bei Punktgleichheit entscheidet das Losverfahren.
5. Der Teilnahmeantrag ist 3-fach schriftlich sowie 1-fach in elektronischer Form (CD-ROM) innerhalb der in Abschnitt IV.3.4) genannten Frist in einem verschlossenen Umschlag bei der in Abschnitt I.1) genannten Kontaktstelle einzureichen. Der Teilnahmeantrag ist wie folgt zu kennzeichnen: „Teilnahmeantrag Monitoring Langwarder Groden – nicht unbefugt öffnen“. Es werden nur fristgerecht eingehende Teilnahmeanträge berücksichtigt. Teilnahmeanträge per Telefax oder E-Mail sind nicht zugelassen und werden nicht berücksichtigt. Für den Fall von Abweichungen oder Widersprüchen zwischen der schriftlichen Fassung und der elektronischen Form des Teilnahmeantrags hat die schriftliche Fassung Vorrang.
6. Erklärungen und Nachweise sind in deutscher Sprache vorzulegen. Erforderlichenfalls ist neben dem Original eine deutsche Übersetzung der Erklärungen und Nachweise vorzulegen. Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft trägt die Verantwortung für die korrekte Übersetzung der Erklärungen und Nachweise.
7. Eingereichte Unterlagen werden nicht zurückgesandt und gehen – unter Wahrung des Betriebs-und Geschäftsgeheimnisses – in das Eigentum des Auftraggebers über. Es erfolgt keine Erstattung der Kosten für die Erstellung des Teilnahmeantrags/des Angebots oder Entschädigung für die Teilnahme am Vergabeverfahren.
8. Rückgriff auf Ressourcen Dritter:
Beabsichtigt der Bewerber (Einzelbewerber oder Bewerbergemeinschaft) sich zum Nachweis seiner finanziellen, wirtschaftlichen oder technischen Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten Dritter (Nachunternehmer) zu berufen, so muss er durch eine entsprechende Verpflichtungserklärung des Dritten nachweisen, dass die in Bezug genommenen Kapazitäten im Auftragsfall tatsächlich zur Verfügung stehen. Die unter Ziffer III.2.1) bis III.2.2) der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise und Erklärungen sind in diesem Fall auch für den Nachunternehmer vorzulegen. Die Nachweise und Erklärungen zur technischen Leistungsfähigkeit (Ziffer III.2.3) müssen für die Dritten (Nachunternehmer) insoweit vorgelegt werden, als sich ein Bewerber (Einzelbewerber oder Bewerbergemeinschaft) zum Nachweis der Eignung auf diese Ressourcen des Dritten beruft.
Objekt Umfang der Beschaffung
Dienstleistungskategorie: 12
Kurze Beschreibung:
Beim Bau des JadeWeserPorts sowie bei der Durchführung der Deichverstärkungen Cäciliengroden (1995-2000) und Augustgroden (2000-2004) entstanden erhebliche Beeinträchtigungen von verschiedenen Schutzgütern im Außenbereich, für die gemäß der naturschutzfachlichen Eingriffsregelung (§ 15 BNatSchG) Ausgleichs- bzw. Ersatzmaßnahmen durchzuführen sind. Gemäß den Bestimmungen in den jeweiligen Planfeststellungsverfahren sind als Maßnahmen u. a. die Entwicklung von Salzwiesen bzw. die Öffnung des Sommerdeiches im Langwarder Groden durchzuführen.
Beim Bau des JadeWeserPorts sowie bei der Durchführung der Deichverstärkungen Cäciliengroden (1995-2000) und Augustgroden (2000-2004) entstanden erhebliche Beeinträchtigungen von verschiedenen Schutzgütern im Außenbereich, für die gemäß der naturschutzfachlichen Eingriffsregelung (§ 15 BNatSchG) Ausgleichs- bzw. Ersatzmaßnahmen durchzuführen sind. Gemäß den Bestimmungen in den jeweiligen Planfeststellungsverfahren sind als Maßnahmen u. a. die Entwicklung von Salzwiesen bzw. die Öffnung des Sommerdeiches im Langwarder Groden durchzuführen.
Die Entwicklung der Kompensationsmaßnahmen soll durch ein Monitoringprogramm über einen Zeitraum von weiteren elf Jahren begleitet werden. Die Durchführung dieses Monitorings über den genannten Zeitraum ist Gegenstand dieser Ausschreibung. Das Monitoring betrifft die ca. 150 ha große ausgedeichte, modellierte und tidebeeinflusste Grodenfläche und umfasst insbesondere die Erfassung der Morphologie, der Vegetation, der Brut- und Gastvögel, der Fische und Makrozoobenthos, der Sedimentation und Laufkäfer mit entsprechender Berichterstellung.
Die Entwicklung der Kompensationsmaßnahmen soll durch ein Monitoringprogramm über einen Zeitraum von weiteren elf Jahren begleitet werden. Die Durchführung dieses Monitorings über den genannten Zeitraum ist Gegenstand dieser Ausschreibung. Das Monitoring betrifft die ca. 150 ha große ausgedeichte, modellierte und tidebeeinflusste Grodenfläche und umfasst insbesondere die Erfassung der Morphologie, der Vegetation, der Brut- und Gastvögel, der Fische und Makrozoobenthos, der Sedimentation und Laufkäfer mit entsprechender Berichterstellung.
Dauer: 132 Monate
Referenznummer: 5112-00-01 / 011916
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Langwarder Groden, Gemeinde Butjadingen, Landkreis Wesermarsch.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Mit dem Teilnahmeantrag sind von jedem Bewerber/jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft zwingend folgende Angaben/Eigenerklärungen abzugeben:
Eigenerklärung gemäß einem bei der in Abschnitt I.1) genannten Kontaktstelle anzufordernden Formblatt:
1. dass keine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, wegen Verstoßes gegen eine der in § 21 Abs. 1 Nr. 1-7 SektVO aufgeführten Vorschriften rechtskräftig verurteilt worden ist und keine schwere Verfehlung nachweislich vorliegt, durch die die Zuverlässigkeit des Unternehmens oder einer Person, die für das Unternehmen verantwortlich handelt, in Frage gestellt wird, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 5 SektVO; ein Verhalten ist einem Unternehmen zuzurechnen, wenn eine Person, die für die Führung der Geschäfte verantwortlich handelt, selbst gehandelt hat oder ein Aufsichts- oder Organisationsverschulden dieser Person im Hinblick auf das Verhalten einer anderen für das Unternehmen handelnden Person vorliegt, vgl. § 21 Abs. 2 SektVO;
1. dass keine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, wegen Verstoßes gegen eine der in § 21 Abs. 1 Nr. 1-7 SektVO aufgeführten Vorschriften rechtskräftig verurteilt worden ist und keine schwere Verfehlung nachweislich vorliegt, durch die die Zuverlässigkeit des Unternehmens oder einer Person, die für das Unternehmen verantwortlich handelt, in Frage gestellt wird, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 5 SektVO; ein Verhalten ist einem Unternehmen zuzurechnen, wenn eine Person, die für die Führung der Geschäfte verantwortlich handelt, selbst gehandelt hat oder ein Aufsichts- oder Organisationsverschulden dieser Person im Hinblick auf das Verhalten einer anderen für das Unternehmen handelnden Person vorliegt, vgl. § 21 Abs. 2 SektVO;
2. dass das Unternehmen nachweislich keine schwere Verfehlung begangen hat, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt (§ 21 Abs. 4 Nr. 5 SektVO);
3. dass das Unternehmen keine unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit (Eignung) abgibt oder diese Auskünfte nicht unberechtigt nicht erteilt (§ 21 Abs. 4 Nr. 4 SektVO);
4. dass die Eintragung in das Berufs- bzw. Handelsregister vorliegt (nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft ansässig ist);
5. ob und ggf. welche Einträge im Gewerbezentralregister für das Unternehmen sowie seine geschäftsführenden natürlichen Personen vorliegen;
Die Eigenerklärung hat unter Verwendung des vorgegebenen Formblatts zu erfolgen. Die Eigenerklärung ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft abzugeben. Zu den in der Eigenerklärung geforderten Angaben sind mit dem Teilnahmeantrag keine Bescheinigungen oder Erklärungen von Behörden oder sonstigen Einrichtungen vorzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Bestätigung der in der Eigenerklärung gemachten Angaben durch weitergehende, im Formblatt aufgeführte Nachweise zu verlangen. Weitere Hinweise siehe Abschnitt VI).
Die Eigenerklärung hat unter Verwendung des vorgegebenen Formblatts zu erfolgen. Die Eigenerklärung ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft abzugeben. Zu den in der Eigenerklärung geforderten Angaben sind mit dem Teilnahmeantrag keine Bescheinigungen oder Erklärungen von Behörden oder sonstigen Einrichtungen vorzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Bestätigung der in der Eigenerklärung gemachten Angaben durch weitergehende, im Formblatt aufgeführte Nachweise zu verlangen. Weitere Hinweise siehe Abschnitt VI).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mit dem Teilnahmeantrag sind von jedem Bewerber/jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft zwingend folgende Angaben/Eigenerklärungen abzugeben:
I. Eigenerklärung gemäß einem bei der in Abschnitt I.1) genannten Kontaktstelle anzufordernden Formblatt:
1. dass über das Vermögen ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren weder beantragt noch eröffnet wurde und dass ein Antrag auf Eröffnung nicht mangels Masse abgelehnt worden ist (§ 21 Abs. 4 Nr. 1 SektVO);
2. dass sich das Unternehmen nicht im Verfahren der Liquidation befindet (§ 21 Abs. 4 Nr. 2 SektVO);
3. dass das Unternehmen die Pflicht zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung nicht verletzt oder verletzt hat (§ 21 Abs. 4 Nr. 3 SektVO);
4. Angaben zum Umsatz (in EUR) des Unternehmens, welches sich als Bewerber oder Mitglied einer Bewerbergemeinschaft bewirbt, jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre für Leistungen, die mit dem Auftragsgegenstand vergleichbar sind;
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
4. Angaben zum Umsatz (in EUR) des Unternehmens, welches sich als Bewerber oder Mitglied einer Bewerbergemeinschaft bewirbt, jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre für Leistungen, die mit dem Auftragsgegenstand vergleichbar sind;
5. Angaben zum Gesamtumsatz (in EUR) des Unternehmens, welches sich als Bewerber oder Mitglied einer Bewerbergemeinschaft bewirbt, jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
6. Angabe zur Entwicklung der Mitarbeiterzahlen – gestaffelt nach Berufsgruppen – für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
II. Darstellung der Organisationsstruktur des Unternehmens, der Standorte und der Niederlassungen (auch für präqualifizierte Bewerber).
Die Eigenerklärung hat unter Verwendung des vorgegebenen Formblatts zu erfolgen. Die Eigenerklärung ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft abzugeben. Zu den in der Eigenerklärung geforderten Angaben sind mit dem Teilnahmeantrag keine Bescheinigungen oder Erklärungen von Behörden oder sonstigen Einrichtungen vorzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Bestätigung der in der Eigenerklärung gemachten Angaben durch weitergehende, im Formblatt aufgeführte Nachweise zu verlangen. Weitere Hinweise siehe Abschnitt VI).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Die Eigenerklärung hat unter Verwendung des vorgegebenen Formblatts zu erfolgen. Die Eigenerklärung ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft abzugeben. Zu den in der Eigenerklärung geforderten Angaben sind mit dem Teilnahmeantrag keine Bescheinigungen oder Erklärungen von Behörden oder sonstigen Einrichtungen vorzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Bestätigung der in der Eigenerklärung gemachten Angaben durch weitergehende, im Formblatt aufgeführte Nachweise zu verlangen. Weitere Hinweise siehe Abschnitt VI).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Mit dem Teilnahmeantrag sind von jedem Bewerber zwingend folgende Angaben zu machen:
Eigenerklärung gemäß einem bei der in Abschnitt I.1) genannten Kontaktstelle anzufordernden Formblatt:
1. Benennung von Referenzen aus den letzten 15 abgeschlossenen Geschäftsjahren zu mit dem ausgeschriebenen Auftrag vergleichbaren Leistungen im Wattenmeer der Nordsee mit Angaben zu:
— Auftragssumme;
— Ausführungszeitraum;
— Ausführungsort;
— stichwortartige Beschreibung des Projekts mit Angabe der Objekt-/Flächengröße;
— stichwortartige Benennung des mit eigenem Personal ausgeführten maßgeblichen Leistungsumfanges;
— Angabe zur vertraglichen Bindung (Hauptauftragnehmer, ARGE-Partner, Nachunternehmer);
— Benennung der Kontaktdaten (E-Mail, Telefon) eines Ansprechpartners beim Auftraggeber.
Mindestanforderungen:
Durch die Referenzen muss insgesamt zwingend die Durchführung folgender Leistungen im Wattenmeer der Nordsee nachgewiesen werden:
— Monitoring im Zusammenhang mit der Planung von Maßnahmen zur Renaturierung und Gestaltung von tidebeeinflussten Salzwiesen über eine Dauer von mindestens drei Jahren,
— Planung von Maßnahmen zur Renaturierung von Salzwiesen, u. a. durch Deichöffnungen und/oder die Herstellung natürlicher Prielstrukturen zur Wiederherstellung des Tideeinflusses (Entwurfsplanung/Ausführungsplanung),
— Pflege-/Entwicklungsplanung und Bestandserfassungen hinsichtlich der Vegetationsentwicklungen, der Entwicklung der Avifauna sowie der Sedimentationsentwicklung nach der Herstellung oder Renaturierung von tidebeeinflussten Salzwiesen,
— ökologische Baubegleitung und/oder Bauleitung zu Renaturierungsprojekten von tidebeeinflussten Salzwiesen.
Mindestens eine der benannten Referenzen muss zumindest drei der vorgenannten vier Leistungsbereiche abdecken.
2. Benennung des für die Leistungserbringung vorgesehenen Projektleiters mit Darstellung der beruflichen Qualifikation und fachbezogenen Erfahrungen. Der Projektleiter muss über eigene Projekterfahrungen/Referenzen (aus den vergangenen 15 abgeschlossenen Geschäftsjahren) zu mit dem ausgeschriebenen Auftrag vergleichbaren Leistungen im Wattenmeer der Nordsee verfügen. Benennung dieser Referenzen mit Angaben zu:
2. Benennung des für die Leistungserbringung vorgesehenen Projektleiters mit Darstellung der beruflichen Qualifikation und fachbezogenen Erfahrungen. Der Projektleiter muss über eigene Projekterfahrungen/Referenzen (aus den vergangenen 15 abgeschlossenen Geschäftsjahren) zu mit dem ausgeschriebenen Auftrag vergleichbaren Leistungen im Wattenmeer der Nordsee verfügen. Benennung dieser Referenzen mit Angaben zu:
— stichwortartige Benennung der vom benannten Projektleiter ausgeführten maßgeblichen Leistungen; insbesondere Angabe zu Rolle des benannten Projektleiters (Projektleiter/stellvertretender Projektleiter);
Durch die für den Projektleiter benannten Referenzen muss zwingend die Durchführung folgender Leistung im Wattenmeer der Nordsee nachgewiesen werden:
— Monitoring im Zusammenhang mit der Planung von Maßnahmen zur Renaturierung und Gestaltung von tidebeeinflussten Salzwiesen über eine Dauer von mindestens drei Jahren.
Darüber hinaus muss für den Projektleiter die Durchführung mindestens einer der folgenden weiteren Leistungen im Wattenmeer der Nordsee nachgewiesen werden:
— Planung von Maßnahmen zur Renaturierung von Salzwiesen, u. a. durch Deichöffnungen und/oder die Herstellung natürlicher Prielstrukturen zur Wiederherstellung des Tideeinflusses (Entwurfsplanung / Ausführungsplanung),
— ökologische Baubegleitung und/oder Bauleitung zu Renaturierungsprojekten von tide-beeinflussten Salzwiesen.
Die nachzuweisenden Leistungen müssen nicht durch eine Referenz abgedeckt sein, sondern können durch mehrere Referenzen nachgewiesen werden.
3. Die unter den Ziffern 1. und 2. aufgeführten Anforderungen müssen im Falle einer Bewerbergemeinschaft durch die Bewerbergemeinschaft insgesamt erfüllt sein. Für die Beurteilung der technischen Leistungsfähigkeit einer Bewerbergemeinschaft wird die Bewerbergemeinschaft als Ganzes beurteilt. Es ist daher ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die geforderten Erklärungen und Nachweise erbringt. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft hat daher auch nur die Benennung eines Projektleiters für die Bewerbergemeinschaft insgesamt zu erfolgen.
3. Die unter den Ziffern 1. und 2. aufgeführten Anforderungen müssen im Falle einer Bewerbergemeinschaft durch die Bewerbergemeinschaft insgesamt erfüllt sein. Für die Beurteilung der technischen Leistungsfähigkeit einer Bewerbergemeinschaft wird die Bewerbergemeinschaft als Ganzes beurteilt. Es ist daher ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die geforderten Erklärungen und Nachweise erbringt. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft hat daher auch nur die Benennung eines Projektleiters für die Bewerbergemeinschaft insgesamt zu erfolgen.
4. Die Eigenerklärung hat unter Verwendung des vorgegebenen Formblatts zu erfolgen. Die Eigenerklärung ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft abzugeben. Zu den in der Eigenerklärung geforderten Angaben sind mit dem Teilnahmeantrag keine Bescheinigungen oder Erklärungen von Behörden oder sonstigen Einrichtungen vorzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Bestätigung der in der Eigenerklärung gemachten Angaben durch weiter-gehende, im Formblatt aufgeführte Nachweise zu verlangen. Weitere Hinweise siehe Abschnitt VI).
4. Die Eigenerklärung hat unter Verwendung des vorgegebenen Formblatts zu erfolgen. Die Eigenerklärung ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft abzugeben. Zu den in der Eigenerklärung geforderten Angaben sind mit dem Teilnahmeantrag keine Bescheinigungen oder Erklärungen von Behörden oder sonstigen Einrichtungen vorzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Bestätigung der in der Eigenerklärung gemachten Angaben durch weiter-gehende, im Formblatt aufgeführte Nachweise zu verlangen. Weitere Hinweise siehe Abschnitt VI).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Gemäß Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Zum Nachweis des Vorliegens einer Bewerbergemeinschaft muss eine Erklärung der Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag eingereicht werden, in welchem die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft benannt werden sowie dasjenige Mitglied der Bewerbergemeinschaft, welches die Bewerbergemeinschaft im vorliegenden Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. Die Erklärung der Bewerbergemeinschaft muss von sämtlichen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnet sein.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Zum Nachweis des Vorliegens einer Bewerbergemeinschaft muss eine Erklärung der Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag eingereicht werden, in welchem die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft benannt werden sowie dasjenige Mitglied der Bewerbergemeinschaft, welches die Bewerbergemeinschaft im vorliegenden Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. Die Erklärung der Bewerbergemeinschaft muss von sämtlichen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnet sein.
Weitere Hinweise siehe Abschnitt VI.).
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: JadeWeserPort Realisierungs GmbH & Co. KG
Johann Ehmen
E-Mail: vergabekammer@mw.niedersachsen.de📧
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Niedersachsen beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Regierungsvertretung Lüneburg
Postanschrift: Auf der Hude 2
Postort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@mw.niedersachsen.de📧
Telefon: +49 413115-1336/1335/1334📞
Internetadresse: www.mw.niedersachsen.de🌏
Fax: +49 413115152943 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Es wird darauf hingewiesen, dass ein Nachprüfungsantrag gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB unzulässig ist, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung eines Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Weiter wird auf die Rügeobliegenheiten gemäß § 107 Abs. 3 GWB verwiesen.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Es wird darauf hingewiesen, dass ein Nachprüfungsantrag gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB unzulässig ist, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung eines Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Weiter wird auf die Rügeobliegenheiten gemäß § 107 Abs. 3 GWB verwiesen.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2015/S 241-438382 (2015-12-09)