Nachhaltige Sanierung Landtagsgebäude Rheinland-Pfalz, SAP 600 13 5013, Vergabenummer 15 D 0059, Architektenleistung ab Leistungsphase 6 (Vorbereitung der Vergabe)

Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium der Finanzen, dieses vertreten durch den Landesbetrieb Liegenschafts- und

Aufgabenstellung:
Der Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung, Niederlassung Mainz projektiert die Nachhaltige energetische Sanierung des Landtagsgebäudes Rheinland-Pfalz, Platz der Mainzer Republik 1, 55116 Mainz.
Der rheinland-pfälzische Landtag befindet sich im historischen Deutschhaus in Mainz. Das barocke Palais mit den beiden vorgelagerten sogenannten Kavaliersgebäuden wurde bis 1951 nach weitgehender Kriegszerstörung wieder aufgebaut. Seither wurden immer wieder Teilbereiche des Gebäudes modernisiert, ohne dabei grundlegende Mängel – insbesondere im Bereich des Brandschutzes und der gebäudetechnischen Anlagen sowie der Barrierefreiheit – beheben zu können.
Im Jahr 2013-14 wurde für das Landtagsgebäude und die Kavaliersgebäude ein Planungswettbewerb (Objektplanungsleistungen) für eine umfassende und nachhaltige Sanierung durchgeführt. Als Ergebnis des Wettbewerbs können die beschriebenen Mängel behoben und die Funktionszusammenhänge und der Raumbestand innerhalb des Landtagsgebäudes optimiert werden. Zusätzlich wird das historische Landtagsgebäude um einen kleinen Anbau ergänzt.
Weitere wichtige Ziele bei der Sanierung des rheinland-pfälzischen Landtages sind anspruchsvolle Vorgaben zum energieeffizienten und nachhaltigen Bauen. Zusätzlich müssen die Belange des Denkmalschutzes bei der Neugestaltung des Gebäudes berücksichtigt werden. Der Bestand soll energetisch saniert werden, soweit dies im Rahmen des historischen Gebäudes und unter Berücksichtigung der Belange des Denkmalschutzes möglich ist. Für den Bereich des Anbaus wird ein bestmöglicher Energiestandard (Passivhaus) angestrebt. Grundlagen der Planung sind die Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit gemäß §7 Landeshaushaltsordnung, die funktionalen Zweckmäßigkeiten, die gestalterischen Belange und öffentlich-rechtlichen Anforderungen.
Das Land Rheinland-Pfalz – vertreten durch das Ministerium der Finanzen – hat den 1. Preisträger des Wettbewerbs mit Planungsleistungen bis Leistungsphase 5 beauftragt.
Im hier vorliegenden Verfahren werden Leistungen der Leistungsphasen 6-9 ausgeschrieben.
Aus der aktuellen Planung heraus ergeben sich für das Projekt folgende Kenngrößen:
BGF Bestandsgebäude ca. 8 500²
BRI Bestandsgebäude ca. 37 000 cbm
Nutzflächen u. a.:
Plenarbereich: ca. 650² NF
öffentlicher Bereich mit Foyer, Besucher-, Ausstellungs- und Sitzungs- und Besprechungsbereichen sowie öffentliche Gastronomie: ca. 2 300² NF
Bereiche der Landtagsverwaltung: ca. 1 100² NF
Herstellungskosten (KG 300 und KG 400):
geschätzt 18 500 000 EUR netto
Durchführungszeitraum
Die umfänglichen vorbereitenden Maßnahmen für das Bauvorhaben erfolgen zeitnah. Der Rahmenterminplan sieht eine Einarbeitungsphase von ca. 2 Monaten bis Ende Juli 2015 vor. Im Anschluss sind ab Ende Juli 2015 Ausschreibung und Vergabe von bauvorbereitenden Maßnahmen wie Baustelleneinrichtung, Demontage/Entkernung vorgesehen. Im Anschluss daran sind ab Anfang November 2015, Ausschreibung und Vergabe für Gründung und Verbau vorgesehen.
Erforderliche archäologischen Grabungen erfolgen ab Februar 2016.
Ausschreibung und Vergabe für die oberirdischen Gebäudeteile sollen im Nov. 2015 begonnen werden.
Während der gesamten Bauausführungsphase muss eine Präsenz des AN vor Ort gegeben sein, so dass ein zügiger Bauablauf gewährleistet wird. Hierzu wird der AN verpflichtet, an der Baustelle ein Büro nach Vorgabe des AG ausreichend zu besetzen. Die Räume werden dem AN vom AG zur Verfügung gestellt.
Für diese anspruchsvolle Aufgabe wird ein sowohl in Fragen der Fortführung der Gestaltungsabsichten aus der Entwurfs- und Ausführungsplanung als auch in der Bauabwicklung versiertes und leistungsfähiges Planungsbüro gesucht.
Beauftragung:
Folgende Leistungen werden auf der Grundlage der HOAI beauftragt:
Für Gebäude und raumbildende Ausbauten gem. HOAI werden zunächst nur Leistungen der LPH 6 (Vorbereitung der Vergabe), auf Basis einer vorliegenden und mit dem Nutzer abgestimmten HU-Bau Entwurfsplanung beauftragt.
Es besteht die Absicht, weitere Leistungen der LHP 7 (Mitwirkung bei der Vergabe), LPH 8 (Objektüberwachung) und LPH 9 (Dokumentation), ergänzt durch besondere Leistungen (insbesondere Leistungen bezüglich des „Nachhaltigen Bauens"), stufenweise zu übertragen (Stufenvertrag). Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der weiteren Leistungen besteht nicht.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-03-04. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-02-02.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-02-02 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2015-02-02)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Menge oder Umfang: 1 700 000
Gesamtwert des Auftrags: 1 700 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium der Finanzen, dieses vertreten durch den Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung, Niederlassung Mainz, vertreten durch den Niederlassungsleiter
Postanschrift: Fritz-Kohl-Straße 9
Postleitzahl: 55122
Postort: Mainz
Kontakt
Internetadresse: http://www.lbbnet.de 🌏
E-Mail: vergabe.mainz@lbbnet.de 📧
Telefon: +49 61319660 📞
Fax: +49 6131966100 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-02-02 📅
Einreichungsfrist: 2015-03-04 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-02-07 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 027-045389
ABl. S-Ausgabe: 27
Zusätzliche Informationen
Die angegebene Vertragslaufzeit unter II.3) von 46 Monaten umfasst nicht die Frist von 4 Jahren für Mängelansprüche nach VOB/B. Bei der Angabe unter II.2.1) handelt es sich um das geschätzte Honorar bei Beauftragung aller Optionen des Stufenvertrages. Unter http://www.vergabe.rlp.de/VMPCenter/ finden Sie weitere Informationen zum Verfahren. Sofern die Vergabestelle dies ermöglicht, können Sie dort die Vergabeunterlagen kostenlos anfordern und herunterladen und Nachrichten der Vergabestelle einsehen. Zusätzlich können die Vergabeunterlagen unter der E-Mail-Adresse vergabe.mainz@lbbnet.de kostenlos angefordert werden. Vorbefasste Bewerber: Es ist möglich, dass sich am Verfahren ein vorgefasster Teilnehmer beteiligt. Die bisher erbrachten Planungsleistungen können montags bis donnerstags während der Dienstzeiten von 9:00 bis 14:00 Uhr nach vorheriger telefonischer Anmeldung (Tel.: +49 9660), in den Diensträumen des Auftraggebers (Adresse Kontaktstelle siehe Zif. I.1)) eingesehen werden. Die Unterlagen werden allen Bietern, die zur Vergabeverhandlung geladen werden, in digitaler Form zur Verfügung gestellt.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Aufgabenstellung:
Der Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung, Niederlassung Mainz projektiert die Nachhaltige energetische Sanierung des Landtagsgebäudes Rheinland-Pfalz, Platz der Mainzer Republik 1, 55116 Mainz.
Der rheinland-pfälzische Landtag befindet sich im historischen Deutschhaus in Mainz. Das barocke Palais mit den beiden vorgelagerten sogenannten Kavaliersgebäuden wurde bis 1951 nach weitgehender Kriegszerstörung wieder aufgebaut. Seither wurden immer wieder Teilbereiche des Gebäudes modernisiert, ohne dabei grundlegende Mängel – insbesondere im Bereich des Brandschutzes und der gebäudetechnischen Anlagen sowie der Barrierefreiheit – beheben zu können.
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Im Jahr 2013-14 wurde für das Landtagsgebäude und die Kavaliersgebäude ein Planungswettbewerb (Objektplanungsleistungen) für eine umfassende und nachhaltige Sanierung durchgeführt. Als Ergebnis des Wettbewerbs können die beschriebenen Mängel behoben und die Funktionszusammenhänge und der Raumbestand innerhalb des Landtagsgebäudes optimiert werden. Zusätzlich wird das historische Landtagsgebäude um einen kleinen Anbau ergänzt.
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Weitere wichtige Ziele bei der Sanierung des rheinland-pfälzischen Landtages sind anspruchsvolle Vorgaben zum energieeffizienten und nachhaltigen Bauen. Zusätzlich müssen die Belange des Denkmalschutzes bei der Neugestaltung des Gebäudes berücksichtigt werden. Der Bestand soll energetisch saniert werden, soweit dies im Rahmen des historischen Gebäudes und unter Berücksichtigung der Belange des Denkmalschutzes möglich ist. Für den Bereich des Anbaus wird ein bestmöglicher Energiestandard (Passivhaus) angestrebt. Grundlagen der Planung sind die Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit gemäß §7 Landeshaushaltsordnung, die funktionalen Zweckmäßigkeiten, die gestalterischen Belange und öffentlich-rechtlichen Anforderungen.
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Das Land Rheinland-Pfalz – vertreten durch das Ministerium der Finanzen – hat den 1. Preisträger des Wettbewerbs mit Planungsleistungen bis Leistungsphase 5 beauftragt.
Im hier vorliegenden Verfahren werden Leistungen der Leistungsphasen 6-9 ausgeschrieben.
Aus der aktuellen Planung heraus ergeben sich für das Projekt folgende Kenngrößen:
BGF Bestandsgebäude ca. 8 500²
BRI Bestandsgebäude ca. 37 000 cbm
Nutzflächen u. a.:
Plenarbereich: ca. 650² NF
öffentlicher Bereich mit Foyer, Besucher-, Ausstellungs- und Sitzungs- und Besprechungsbereichen sowie öffentliche Gastronomie: ca. 2 300² NF
Bereiche der Landtagsverwaltung: ca. 1 100² NF
Herstellungskosten (KG 300 und KG 400):
geschätzt 18 500 000 EUR netto
Durchführungszeitraum
Die umfänglichen vorbereitenden Maßnahmen für das Bauvorhaben erfolgen zeitnah. Der Rahmenterminplan sieht eine Einarbeitungsphase von ca. 2 Monaten bis Ende Juli 2015 vor. Im Anschluss sind ab Ende Juli 2015 Ausschreibung und Vergabe von bauvorbereitenden Maßnahmen wie Baustelleneinrichtung, Demontage/Entkernung vorgesehen. Im Anschluss daran sind ab Anfang November 2015, Ausschreibung und Vergabe für Gründung und Verbau vorgesehen.
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Erforderliche archäologischen Grabungen erfolgen ab Februar 2016.
Ausschreibung und Vergabe für die oberirdischen Gebäudeteile sollen im Nov. 2015 begonnen werden.
Während der gesamten Bauausführungsphase muss eine Präsenz des AN vor Ort gegeben sein, so dass ein zügiger Bauablauf gewährleistet wird. Hierzu wird der AN verpflichtet, an der Baustelle ein Büro nach Vorgabe des AG ausreichend zu besetzen. Die Räume werden dem AN vom AG zur Verfügung gestellt.
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Für diese anspruchsvolle Aufgabe wird ein sowohl in Fragen der Fortführung der Gestaltungsabsichten aus der Entwurfs- und Ausführungsplanung als auch in der Bauabwicklung versiertes und leistungsfähiges Planungsbüro gesucht.
Beauftragung:
Folgende Leistungen werden auf der Grundlage der HOAI beauftragt:
Für Gebäude und raumbildende Ausbauten gem. HOAI werden zunächst nur Leistungen der LPH 6 (Vorbereitung der Vergabe), auf Basis einer vorliegenden und mit dem Nutzer abgestimmten HU-Bau Entwurfsplanung beauftragt.
Es besteht die Absicht, weitere Leistungen der LHP 7 (Mitwirkung bei der Vergabe), LPH 8 (Objektüberwachung) und LPH 9 (Dokumentation), ergänzt durch besondere Leistungen (insbesondere Leistungen bezüglich des „Nachhaltigen Bauens"), stufenweise zu übertragen (Stufenvertrag). Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der weiteren Leistungen besteht nicht.
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Dauer: 46 Monate
Referenznummer: SAP 600 13 5013, Vergabenummer 15 D0059
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Mainz.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
— Der Bewerbungsbogen muss vollständig ausgefüllt sein;
— Auskunft zu wirtschaftlichen Verknüpfungen mit Unternehmen, die Ausführungs- oder Lieferinteressen verfolgen (§ 4(2) VOF 2009) als Eigenerklärung;
— Erklärung nach § 4 (6) und (9) VOF 2009, dass keine Ausschlussgründe vorliegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Erklärungen über:
— den Gesamtumsatz;
— den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen des Bewerbers der letzten drei Geschäftsjahre nach § 5 Abs. 4 Nr.: c VOF 2009.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Nachweis gemäß § 5 Abs. 5 Nr. a, b, c, d, f und h VOF 2009; entsprechende Formblätter werden mit den Ausschreibungsunterlagen zur Verfügung gestellt.
Allgemeines:
Die tatsächlichen Leistungserbringer im Auftragsfall, wie der Projektleiter (PL), der Bauleiter (BL) und die verantwortlichen Projektbearbeiter (PB), sind gemäß § 4 (3) VOF 2009 namentlich zu benennen und mit beruflicher Qualifikation anzugeben. Der Nachweis der fachlichen Qualifikation ist durch Vorlage der Berufszulassung, durch Angaben zur Berufserfahrung in Jahren sowie durch Referenzen zu führen.
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Der Projektleiter muss die Berufserfahrung von min. 5 Jahren (in der entsprechenden Dienstleistung) nachweisen.
Für die Objektüberwachung ist zusätzlich eine angemessene Baustellenpraxis von mind. 5 Jahren Voraussetzung.
Die Referenzprojekte müssen für das Büro die Leistungsphasen 6 und 8, für den PL die Leistungsphasen 6 und für den BL die Leistungsphase 8 umfassen.
Die Referenzen des Büros, des Projektleiters und des Bauleiters dürfen nachweislich nicht länger als 10 Jahre (Fertigstellung) zurückliegen,
d.h., Leistungserbringung der LPH. 6 und 8 zwingend in den Jahren 2005 bis 2015.
Zu folgenden Wertungskriterien sind Referenzprojekte anzugeben:
Für das Büro:
Wertungskriterium 1:
Realisierung eines vergleichbar komplexen Gebäudes mit umfassender Sanierung denkmalgeschützter historischer Baubsubstanz einschließlich Rückbau wesentlicher tragender Bauteile und Ertüchtigung von Bestandsbauteilen und einer Nutzfläche von mind. 2 000², mindestens 3 Nutzungsbereichen, Beauftragung mindestens Honorarzone IV Mindestsatz.
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Zum Nachweis der Eignung ist mind. 1 Referenz mit vergleichbarem Leistungsgegenstand mit den Bewerbungsunterlagen vorzulegen.
Wertungskriterium 2:
Realisierung eines Gebäudes mit Publikumsverkehr, Konferenz-, Besprechungs- bzw. Veranstaltungsräumen mit mindestens 1 000² Nutzfläche, Beauftragung mindestens Honorarzone IV Mindestsatz.
Für den PL:
Für den BL:
Realisierung eines vergleichbar komplexen Gebäudes mit umfassender Sanierung denkmalgeschützter historischer Baubsubstanz einschließlich Rückbau wesentlicher tragender Bauteile und Ertüchtigung von Bestandsbauteilen und einer Nutzfläche von mind. 2.000 qm, mindestens 3 Nutzungsbereichen, Beauftragung mindestens Honorarzone IV Mindestsatz.
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Zum Nachweis der Eignung ist mind. 1 Referenz, mit vergleichbarem Leistungsgegenstand, mit den Bewerbungsunterlagen vorzulegen.
Realisierung eines Gebäudes mit Publikumsverkehr, Konferenz-, Besprechungs- bzw. Veranstaltungsräumen mit mindestens 1.000 qm Nutzfläche, Beauftragung mindestens Honorarzone IV Mindestsatz.
Zu den Referenzprojekten sind folgende Mindestangaben über ein Projektdatenblatt abzugeben:
a) Planungszeit (von/bis),
b) Bauzeit (von/bis),
c) erbrachte Leistungsphasen,
d) beauftragte Honorarzone,
e) Anzahl der Nutzungsbereiche,
f) Nutzfläche NF 1-6,
g) Gesamtbaukosten KG 200-600 (EUR, brutto),
h) Grundriss, Ansicht und Foto,
i) Art der Maßnahme (Umbau, Sanierung, Erweiterung) mit kurzer stichpunktartigen Beschreibung der Maßnahme,
j) Ort der Ausführung,
k) Angabe nach welcher EnEV das Projekt verwirklicht wurde,
l) objektbezogener Ansprechpartner (Name und Telefonnummer).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Die Erklärung eines in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraums zugelassenen Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers, dass der Versicherer mit dem Bewerber im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung über mindestens 3 000 000 EUR bei Personenschäden und mindestens 3 000 000 EUR bei sonstigen Schäden abzuschließen bereit ist oder eine solche Versicherung bereits ständig abgeschlossen ist, ist dem Teilnahmeantrag beizufügen. Die Erklärung darf bei Einreichung der Unterlagen nicht älter als 1 Jahr sein.
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Der AN muss eine Berufshaftpflichtversicherung während der gesamten Vertragszeit unterhalten und ist verpflichtet, dem AG jährlich eine aktuelle Versicherungsbescheinigung vorzulegen. Der AN muss gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungs-summen besteht. Die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
— Bietergemeinschaften (BG) müssen einen bevollmächtigten Vertreter bestimmen und sich vertraglich zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichtet haben;
— Bietergemeinschaften, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen;
— Mehrfachbewerbungen (für mehrere Bieter) werden ausgeschlossen. Im Falle einer unzulässigen Doppelbewerbung müssen zur Wahrung des Wettbewerbprinzips beide betroffenen Bieter ausgeschlossen werden;
— zur Teilnahme berechtigt sind Bietergemeinschaften aus Architekten/Innen, Ingenieuren/Innen, bei denen jedes Mitglied die Anforderungen erfüllt, die an die natürlichen und juristischen Personen als Teilnehmer gestellt werden.
Sonstige besondere Bedingungen:
Einverständniserklärungen zur Sicherheitsüberprüfung sind von allen am Projekt beteiligten Mitarbeitern mit den Unterlagen zum Verhandlungsgespräch vorzulegen. Entsprechende Formblätter werden mit der Einladung zum Verhandlungsgespräch zugesendet.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt" und/oder „Ingenieur" und/oder „Beratender Ingenieur" und/oder „M.Sc" und/oder „Master Architecture" berechtigt sind. Ist in den jeweiligen Heimatstaaten die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so er-füllt die Anforderungen als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnach-weisen verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 89/48/EWG gewährleistet ist.
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Dies gilt für den Projektleiter (PL) und den Bauleiter (BL).
Einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: § 19 Abs. 1 und 2 VOF.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 8
Objektive Auswahlkriterien:
Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt bei Vollständigkeit der nach III.2.1) bis III.2.3) vorzulegenden Nachweise durch Bewertung der vorgelegten Unterlagen gemäß III.2.1) bis III.2.3), insbesondere der Referenzen. Bei Punktgleichheit von mehr als 8 Bewerbern entscheidet das Los über die Teilnahme am weiteren Verhandlungsverfahren.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: LBB Niederlassung Mainz

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: SAP 600 13 5013, Vergabenummer 15 D0059
Zusätzliche Informationen
Die angegebene Vertragslaufzeit unter II.3) von 46 Monaten umfasst nicht die Frist von 4 Jahren für Mängelansprüche nach VOB/B.
Bei der Angabe unter II.2.1) handelt es sich um das geschätzte Honorar bei Beauftragung aller Optionen des Stufenvertrages.
Unter http://www.vergabe.rlp.de/VMPCenter/ finden Sie weitere Informationen zum Verfahren.
Sofern die Vergabestelle dies ermöglicht, können Sie dort die Vergabeunterlagen kostenlos anfordern und herunterladen und Nachrichten der Vergabestelle einsehen.
Zusätzlich können die Vergabeunterlagen unter der E-Mail-Adresse vergabe.mainz@lbbnet.de kostenlos angefordert werden.
Vorbefasste Bewerber:
Es ist möglich, dass sich am Verfahren ein vorgefasster Teilnehmer beteiligt.
Die bisher erbrachten Planungsleistungen können montags bis donnerstags während der Dienstzeiten von 9:00 bis 14:00 Uhr nach vorheriger telefonischer Anmeldung (Tel.: +49 9660), in den Diensträumen des Auftraggebers (Adresse Kontaktstelle siehe Zif. I.1)) eingesehen werden.
Mehr anzeigen
Die Unterlagen werden allen Bietern, die zur Vergabeverhandlung geladen werden, in digitaler Form zur Verfügung gestellt.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland-Pfalz
Postort: Stiftsstraße 9
Postleitzahl: 55116
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
§ 107 (3) GWB
Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die auf Grund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf in der Bekanntmachung benannten Fristen zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Fristen zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101 b Abs. 1 Nr. 2 GWB.
§ 101 a Abs.1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Siehe VI.4.1)
Quelle: OJS 2015/S 027-045389 (2015-02-02)