Neubau Archäologisches Zentrum Mainz (AZM), Freianlagen, SAP 600 10 5009, 15D0480 Leistungen Freianlagenplanung gem. Teil 3 Abschnitt 2 HOAI 2013
Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium der Finanzen, dieses vertreten durch den Landesbetrieb Liegenschafts- und
Der Auftrag umfasst die Planung der Freianlagen gem. Teil 3 Abschnitt 2 HOAI 2013 für den Neubau des Archäologischen Zentrums Mainz.
DeadlineDie Frist für den Eingang der Angebote war 2015-09-18. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-08-18.
AnbieterDie folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
| Datum | Dokument |
|---|---|
| 2015-08-18 | Auftragsbekanntmachung |
| 2016-03-29 | Bekanntmachung über vergebene Aufträge |
Auftragsbekanntmachung (2015-08-18)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Landschaftsgestaltung
Menge oder Umfang:
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Landschaftsgestaltung 📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium der Finanzen, dieses vertreten durch den Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung, Niederlassung Mainz, vertreten durch den Niederlassungsleiter
Postanschrift: Fritz-Kohl-Straße 9
Postleitzahl: 55122
Postort: Mainz
Kontakt
Internetadresse: http://www.lbbnet.de 🌏
E-Mail: vergabe.mainz@lbbnet.de 📧
Telefon: +49 61319660 📞
Fax: +49 6131966100 📠
Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-08-18 📅
Einreichungsfrist: 2015-09-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-08-22 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 162-297023
ABl. S-Ausgabe: 162
Zusätzliche Informationen
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Menge oder Umfang:
Referenznummer: 15D0480
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Mainz.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Geforderte Kautionen und Garantien:
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: LBB Niederlassung Mainz
Sarah Wloka
Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 15D0480
Zusätzliche Informationen
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland-Pfalz
Postanschrift: Stiftsstraße 9
Postort: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Siehe VI.4.1)
Quelle: OJS 2015/S 162-297023 (2015-08-18)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Landschaftsgestaltung
Menge oder Umfang:
Die Leistungen des Auftragnehmers (AN) umfassen die Planung der Freianlagen gem. Teil 3 Abschnitt 2 HOAI 2013 für den Neubau des Archäologischen Zentrums Mainz, Lph. 3 und 5 bis 9 gem. § 39 HOAI 2013.303 000
Gesamtwert des Auftrags: 303 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Landschaftsgestaltung 📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium der Finanzen, dieses vertreten durch den Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung, Niederlassung Mainz, vertreten durch den Niederlassungsleiter
Postanschrift: Fritz-Kohl-Straße 9
Postleitzahl: 55122
Postort: Mainz
Kontakt
Internetadresse: http://www.lbbnet.de 🌏
E-Mail: vergabe.mainz@lbbnet.de 📧
Telefon: +49 61319660 📞
Fax: +49 6131966100 📠
Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-08-18 📅
Einreichungsfrist: 2015-09-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-08-22 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 162-297023
ABl. S-Ausgabe: 162
Zusätzliche Informationen
Die angegebene Vertragslaufzeit unter II.3 von 50 Monaten beinhaltet nicht die Dauer von 4 Jahren für den Anspruch auf Mängelbeseitigung gem. § 13 Abs. 4 VOB/B.
.
Bei der Angabe unter II.2.1 handelt es sich um das geschätzte Honorar bei Beauftragung aller Optionen des
Stufenvertrages.
.
Zu Bietergemeinschaften:
Bietergemeinschaften, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen.
Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft ist darzustellen.
Die Funktionen, Abläufe und Zuständigkeiten der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sind in einem Organigramm, welches dem Teilnahmeantrag beizufügen ist, nachvollziehbar darzustellen.
Für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft ist ein eigener Bewerbungsbogen zu erstellen.
.
Zu Unteraufträgen:
Beabsichtigt der Bewerber, sich bei der Erfüllung eines Auftrages der Fähigkeiten anderer Unternehmer zu bedienen, muss er die dafür vorgesehenen Teilleistungen in seiner Bewerbung bezeichnen. Zum Nachweis, dass ihm die erforderlichen Fähigkeiten (Mittel, Kapazitäten) der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, hat er die Unternehmen zu benennen und entsprechende Verpflichtungserklärungen dieser Unternehmen mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
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Der Teilnahmeantrag muss die in den Vergabeunterlagen geforderten Erklärungen und Angaben enthalten. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen.
Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Alle Eintragungen müssen dokumentenecht sein. Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig.
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Unter http://www.vergabe.rlp.de finden Sie weitere Informationen zum Verfahren.
Sofern die Vergabestelle dies ermöglicht, können Sie dort die Vergabeunterlagen kostenlos anfordern und
herunterladen und Nachrichten der Vergabestelle einsehen. Es gelten hierfür die AGB des Vergabemarktplatzes.
.
Vorbefasste Bewerber:
Eine Machbarkeitsstudie für den Archäologischen Platz, eine Entwurfsplanung für die Funktionsbereiche Anlieferhof, Parkplatz und Neutorpark mit Bushaltestelle sowie die, für die bauaufsichtliche Genehmigung erforderlichen Unterlagen und Angaben wurden unter Mitwirkung freiberuflich Tätiger bereits erbracht.
.
Die Unterlagen können montags bis donnerstags während der Dienstzeiten von 9:00 bis 14:00 Uhr nach
vorheriger telefonischer Anmeldung (Tel. +49 966 249), in den Diensträumen des Auftraggebers (Adresse
Kontaktstelle siehe Zif. I.1) eingesehen werden.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Auftrag umfasst die Planung der Freianlagen gem. Teil 3 Abschnitt 2 HOAI 2013 für den Neubau des Archäologischen Zentrums Mainz.
Aufgabenstellung:
Mit dem Ziel, die archäologischen Zeugnisse überregionaler Geschichte an einem Standort zu
konzentrieren, wird am südwestlichen Rand der Mainzer Innenstadt der Neubau eines „Archäologischen
Zentrums Mainz 1. Bauabschnitt“ (AZM) errichtet.
Das Baugrundstück umfasst neben dem Neubau AZM das Museum für Antike Schifffahrt (MufAS) und die unter Denkmalschutz stehende ehemalige Neutorschule. Im Nord-Osten begrenzt die Rheinstraße das Grundstück, im Süd-Westen bildet ein Bahndamm die Grundstücksgrenze. Auf der östlichen Seite befindet sich der Neutorpark, der ebenfalls zum Baugrundstück gehört. Im Bereich des Neutorparks an der Rheinstraße befindet sich zudem eine Bushaltestelle.
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Die Freianlage des Baugrundstücks besteht aus mehreren Funktionsbereichen, die im Rahmen der Neubaumaßnahme geplant und hergestellt werden sollen. Insgesamt umfasst die Freianlage ca. 8.800m
Archäologischer Platz
Zwischen dem Neubau des AZM und den erhaltenen Gebäudeflügeln der Neutorschule soll auf den Flächen des ehemaligen Schulhofs und der für den Fußgängerverkehr entwidmeten Neutorstraße ein neuer sog. Archäologischer (Stadt-)Platz entstehen.
Die ehemalige Neutorschule wurde in mehreren Bauphasen errichtet. Der überwiegende Teil entstand jedoch von 1924 bis 1926. Von der Neutorschule werden sowohl das zweigeschossige Hauptgebäude als auch der eingeschossige Westflügel erhalten. Der Nord- und Ostflügel des unter Denkmalschutz stehenden ehemaligen Schulgebäudes wurden für den Neubau bereits rückgebaut.
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Auf dem ehemaligen Schulhof wachsen acht Platanen, die zwingend erhalten (Auflage der Stadt Mainz) und in die neue Platzgestaltung integriert werden müssen.
Das Alter der Bäume der Art Platanus x acerifolia (Ahornblättrige Platane) ist fortgeschritten: die Höhe der Platanen beträgt zwischen 20 und 27 Metern, die Kronendurchmesser betragen zwischen 12 und 18 Metern und die Stämme weisen Durchmesser zwischen 200 und 400 Zentimetern auf.
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Die Bäume wurden von einem Sachverständigen der Alterungsphase zugeordnet. Die Vitalität wurde im Zuge der Baumkontrolle 2013 jeweils mit 0 (= Exploration) bewertet. Die aktuelle Einschätzung und das fortgeschrittene Alter führen zu einer Einstufung der Vitalität in die Degenerationsphase (Kronenverzweigung aus kürzeren Langtrieben, seitliche Verzweigung aus Kurztrieben (Spießstrukturen), Kronenbild zerfranst, Desynchronisation des Wachstums, nach: Roloff, A. (2001): Baumkronen. Verständnis, Zusammenhänge und Anwendung).
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Die Gestaltung des Archäologischen Platzes soll sowohl den Neubau als auch die denkmalgeschützte ehemalige Neutorschule aufgreifen. Der Platz dient insbesondere auch der fußläufigen Verbindung zwischen der Oberstadt, dem Volkspark und der Altstadt sowie dem Winterhafen, soll aber auch für Veranstaltungen genutzt werden und eine hohe Aufenthaltsqualität bieten.
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Anlieferhof
Zwischen dem MufAS und dem Neubau AZM ist ein Anlieferhof für die beiden Museen geplant. Für die neue Entwässerung wird hier im ersten Halbjahr 2016 ein Staukanal zur Wasserrückhaltung verlegt. Der Hof soll auch später wieder als Parkplatz für die Mitarbeiter beider Häuser genutzt werden.
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Parkplatz
Weitere Stellplätze sollen hinter der ehemaligen Neutorschule zwischen dem Hauptgebäude und dem Bahndamm hergestellt werden.
Neutorpark und Bushaltestelle
Im Bereich des Neutorparks müssen zur Verlegung von Ver- und Entsorgungsleitungen umfassende Eingriffe vorgenommen werden. Die Wiederherstellung und Gestaltung der Grünfläche und auch die Planung der Bushaltestelle an der Rheinstraße sind Teil der Freianlagenplanung.
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Für die anspruchsvolle Aufgabe der Freianlagenplanung wird ein sowohl in Fragen der Gestaltung als auch in der Bauabwicklung versiertes und leistungsfähiges Planungsbüro gesucht.
Projektstand:
Derzeit wird die Ausführungsplanung des Gebäudes erstellt.
Die bauaufsichtliche Zustimmung wurde 2014 erteilt. Aus diesem Grund ist die Bearbeitung der Leistungsphase 4 nicht mehr erforderlich. Die Berücksichtigung der genehmigten Angaben (insb. Grünflächensatzung und Baumsatzung betreffend) wird vorausgesetzt. Für den Archäologischen Platz wurde bereits eine Machbarkeitsstudie angefertigt. Für die übrigen Funktionsbereiche liegt eine abgestimmte Entwurfsplanung vor, die die Grundlage für die weitere Ausführungsplanung bildet. Notwendige Abstimmungen, die Infrastruktur betreffend, wurden auf diesen Grundlagen getroffen.
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Ab August dieses Jahres werden umfassende Umlegungsarbeiten der Ver- und Entsorgungsleitungen durch die Stadtwerke Mainz auf dem Baugrundstück durchgeführt. Zeitgleich wird eine, die Baugrube umschließende wasserdichte Bohrpfahlwand errichtet. Diese dient der Wasserhaltung. Das Baufeld wird seitens Landesarchäologie ab Ende September 2015 untersucht. Diese archäologischen Grabungen werden vorrausichtlich Mitte September 2016 abgeschlossen sein. Der Rohbau soll dann voraussichtlich im Oktober 2016 beginnen.
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Beauftragung:
Folgende Leistungen werden auf der Grundlage der HOAI beauftragt:
Für Freianlagen gem. § 39 HOAI werden zunächst die Leistungen der Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung) und Leistungsphase 5 (Ausführungsplanung) beauftragt.
Die Leistungen der Leistungsphase 3 werden für den Funktionsbereich „Archäologischer Platz“ beauftragt. Ab
Leistungsphase 5 werden die Leistungen für alle Funktionsbereiche beauftragt.
Es besteht die Absicht, weitere Leistungen der, Leistungsphase 6 (Vorbereitung der Vergabe), Leistungsphase 7 (Mitwirkung bei der Vergabe), Leistungsphase 8 (Objektüberwachung – Bauüberwachung und Dokumentation) und Leistungsphase 9 (Objektbetreuung), ggf. ergänzt durch besondere Leistungen, stufenweise zu übertragen (Stufenvertrag). Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der weiteren Leistungen bzw. der besonderen Leistungen besteht nicht.
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Durchführungszeitraum:
Der Rahmenterminplan sieht eine Einarbeitungsphase von ca. 2 Monaten bis Ende 2015 vor. Parallel zur Einarbeitung muss die Ausführungsplanung des Anlieferhofs erstellt werden, sodass die Ausschreibung und Ausführung des Staukanals (seitens Tiefbau) im ersten Halbjahr 2016 erfolgen kann. Aus diesem Grund müssen die Planungen unmittelbar nach Beauftragung begonnen werden.
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Die Leistungen des Auftragnehmers (AN) umfassen die Planung der Freianlagen gem. Teil 3 Abschnitt 2 HOAI 2013 für den Neubau des Archäologischen Zentrums Mainz, Lph. 3 und 5 bis 9 gem. § 39 HOAI 2013.
Dauer: 50 Monate Referenznummer: 15D0480
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Mainz.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Auszug aus dem gerichtlichen Register (Berufs-, Handels- oder Partnerschaftsregister) oder in Ermangelung eines solchen, eine Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes, sofern die Gesellschaftsform dies erfordert.
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Auskunft zu wirtschaftlichen Verknüpfungen mit Unternehmen, die Ausführungs- oder Lieferinteressen verfolgen und auf welche Art sie auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeiten (gem. § 4 Abs. 2 VOF 2009), als Eigenerklärung.
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Erklärung, dass keine der nachfolgend aufgeführten Ausschlussgründe gem. § 4 Abs. 6 und § 4 Abs. 9 VOF 2009 vorliegen, als Eigenerklärung:
§ 4 (6) Ein Bewerber oder Bieter ist von der Teilnahme an einem Vergabeverfahren wegen Unzuverlässigkeit auszuschließen, wenn der Auftraggeber Kenntnis davon hat, dass eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zu zurechnen ist, rechtskräftig verurteilt worden ist:
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a) § 129 des Strafgesetzbuches (StGB) (Bildung krimineller Vereinigungen), § 129a StGB (Bildung terroristischer Vereinigungen), § 129b StGB (kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland),
b) § 261 StGB (Geldwäsche, Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte),
c) § 263 StGB (Betrug), soweit sich die Straftatgegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag verwaltet werden,
d) § 264 StGB (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag verwaltet werden,
e) § 334 StGB (Bestechung), auch in Verbindung mit Artikel 2 des EU-Bestechungsgesetzes, Artikel 2 § 1 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung, Artikel 7 Absatz 2 Nummer 10 des Vierten Strafrechtsänderungsgesetzes und § 2 des Gesetzes über das Ruhender Verfolgungsverjährung und die Gleichstellung der Richter und Bediensteten des Internationalen Strafgerichtshofes,
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f) Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung (Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem Geschäftsverkehr),
g) § 370 der Abgabenordnung, auch in Verbindung mit § 12 des Gesetzes zur Durchführung der gemeinsamen Marktorganisationen und der Direktzahlungen (MOG), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag verwaltet werden.
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Einem Verstoß gegen diese Vorschriften gleichgesetzt sind Verstöße gegen entsprechende Strafnormen anderer Staaten. Ein Verhalten einer rechtskräftig verurteilten Person ist einem Bewerber oder Bieter zuzurechnen, wenn sie für diesen Bewerber oder Bieter bei der Führung der Geschäfte selbst verantwortlich gehandelt hat oder ein Aufsichts- oder Organisationsverschulden gemäß § 130 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) dieser Person im Hinblick auf das Verhalten einer anderen für den Bewerber oder Bieter handelnden, rechtskräftig verurteilten Person vorliegt.
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§ 4 (9) Von der Teilnahme am Vergabeverfahren können Bewerber oder Bieter ausgeschlossen werden,
a) die sich im Insolvenzverfahren oder in Liquidation befinden oder ihre Tätigkeit eingestellt haben oder sich aufgrund eines in den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrens in einer entsprechenden Lage befinden,
b) die aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden sind, die ihre berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellen,
c) die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit eine schwere Verfehlung begangen haben, die vom Auftraggeber nachweislich festgestellt wurde,
d) die ihre Verpflichtung zur Zahlung der Steuern und Abgaben nicht erfüllt haben,
e) die sich bei der Erteilung von Auskünften, die nach den §§ 4, 5 und 10 eingeholt werden können, in erheblichem Maß falscher Erklärungen schuldig gemacht haben oder diese Auskünfte unberechtigterweise nicht erteilen.
Die Anforderung von Originalen wird vorbehalten.
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung, wie unter III.1.1) beschrieben.
Erklärungen des Bewerbers (Einzelunternehmen bzw. Bietergemeinschaft (BG)) über den Gesamtumsatz und den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre gem. § 5 Abs. 4 Nr. c VOF 2009.
Der Gesamtumsatz gem. § 5 Abs. 4 Nr. c VOF 2009 muss min. 100.00,00 EUR pro Jahr betragen, der Umsatz für entsprechende Dienstleistungen gem. § 5 Abs. 4 Nr. c VOF 2009 muss min. 50.000 EUR pro Jahr betragen.
Der Gesamtumsatz und der Umsatz für entsprechende Dienstleistungen der Mitglieder einer Bietergemeinschaft bzw. der benannten Nachunternehmer, welche die Leistung tatsächlich erbringen, werden jeweils addiert.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Nachweise gem. § 5 Abs. 5 lit. a, b, c, d, e, f und h VOF 2009; entsprechende Formblätter werden mit den Ausschreibungsunterlagen zur Verfügung gestellt.
Allgemeines:
Die tatsächlichen Leistungserbringer im Auftragsfall, wie der Projektleiter (PL), der Bauleiter (BL) und die verantwortlichen Projektbearbeiter (PB), sind gemäß § 4 (3) VOF 2009 namentlich zu benennen und mit beruflicher Qualifikation anzugeben. Der Nachweis der fachlichen Qualifikation ist durch Vorlage der Berufszulassung, durch Angaben zur Berufserfahrung in Jahren sowie durch Referenzen zu führen.
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Die für die Erbringung der Leistungen benannten müssen eine abgeschlossene Hochschulausbildung (Dipl. Ing. TU/TH/FH) bzw. Master oder eine vergleichbare Berufszulassung nachweisen.
Der Projektleiter muss eine Berufserfahrung von min. 5 Jahren (in der entsprechenden Dienstleistung) nachweisen.
Der Bauleiter muss eine Berufserfahrung von mind. 5 Jahren (in der entsprechenden Dienstleistung) in den LPH 6-8 nachweisen.
Die Referenzprojekte müssen für das Büro die Leistungsphasen 3 und 5-8, für den PL die Leistungsphasen 3 und 5-6 und für den BL die Leistungsphase 8 umfassen.
Die Referenzen des Büros, des Projektleiters und des Bauleiters dürfen nachweislich nicht länger als 10 Jahre (Fertigstellung) zurückliegen,
d.h., Leistungserbringung der LPH. 8 zwingend in den Jahren 2005 bis 2015.
Zu folgenden Wertungskriterien sind Referenzprojekte
anzugeben:
Für das Büro:
Wertungskriterium 1:
Planung und Realisierung von Fußgängerbereichen oder Stadtplätzen mit vergleichbaren Anforderungen an Gestaltungsqualität und Ausstattung mit mindestens 3.500 qm Fläche und mindestens Honorarzone IV Mindestsatz.
Zum Nachweis der Eignung ist mind. 1 Referenz, mit vergleichbarem Leistungsgegenstand, mit den Bewerbungsunterlagen vorzulegen.
Wertungskriterium 2:
Planung und Realisierung von Freiflächen mit Bauwerksbezug auf ein Einzeldenkmal mit vergleichbaren Anforderungen an Gestaltungsqualität und Ausstattung mit mindestens 2.500 qm Fläche
Zum Nachweis der Eignung ist mind. 1 Referenz, mit vergleichbarem Leistungsgegenstand, mit den Bewerbungsunterlagen vorzulegen
Wertungskriterium 3:
Planung und Realisierung von Freiflächen mit Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs oder vergleichbaren Nutzungen
Für den PL:
Planung und Realisierung von Fußgängerbereichen oder Stadtplätzen mit vergleichbaren Anforderungen an Gestaltungsqualität und Ausstattung mit mindestens 2.500 qm Fläche und mindestens Honorarzone IV Mindestsatz.
Für den BL:
Für die Darstellung der Referenzen gilt allgemein:
Maximal 2 DIN A4-Seiten je Referenz. Der Nachweis ist über ein vom AG vorgegebenes Projektdatenblatt zu führen, welches mindestens nachfolgende Angaben enthält: 1 x Lageplan, Fotos, Visualisierungen, ggf. verkleinerter Grundriss; Leistungszeit; Ort der Ausführung; textliche Kurzbeschreibung; Angabe der erbrachten Leistungsphasen; Benennung des Auftraggebers der Dienstleistung mit Angabe des verfügbaren Ansprechpartners und der Telefonnummer.
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Der Bewerber/das Unternehmen hat ein Organigramm des geplanten Projektteams mit Angabe der technischen Leitung (§ 4 (3) u. § 5 (5) c VOF) einzureichen.
Er hat des Weiteren eine Liste beizufügen, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber oder Bieter in den letzten drei Jahren Beschäftigten gesamt, Beschäftigten der Fachrichtung (entsprechend der geforderten Dienstleistung) und die Anzahl seiner Führungskräfte (§ 5 (5) d VOF) hervorgeht.
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Das jährliche Mittel der vom Bewerber oder Bieter in den letzten drei Jahren Beschäftigten…
… gesamt inkl. der Führungskräfte muss min. 4 Beschäftigte betragen.
… der Fachrichtung (entsprechend der geforderten Dienstleistung) muss min. 2 Beschäftigte betragen.
Der Bewerber oder Bieter hat darüber hinaus die Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität zu beschreiben (§ 5 (5) f VOF) und anzugeben, welche Teile des Auftrages er unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt (§ 5 (5) h VOF).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Die Erklärung eines in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers, dass sie mit dem Bewerber im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung über mindestens 1,5 Mio. EUR bei Personenschäden und mindestens 1,0 Mio. EUR bei sonstigen Schäden bereit ist abzuschließen oder eine solche Versicherung bereits ständig abgeschlossen ist, ist vor Vertragsabschluß vorzulegen. Die Erklärung darf nicht älter als 1 Jahr sein.
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Der Auftragnehmer / die Arbeitsgemeinschaft muss eine Berufshaftpflichtversicherung währen der gesamten Vertragszeit unterhalten und ist verpflichtet, dem AG jährlich eine aktuelle Versicherungsbescheinigung vorzulegen. Der Auftragnehmer / die Arbeitsgemeinschaft hat zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssumme besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt.
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Die Vergütung der Leistungen richtet sich nach den maßgebenden Regelungen der Verordnung über die Honorare für Architekten- und Ingenieurleistungen (HOAI) in der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Fassung, soweit der AN seinen Geschäftssitz innerhalb des Hoheitsgebiets der Bundesrepublik Deutschland hat und die Leistungen vom Hoheitsgebiet der Bundesrepublik Deutschland aus erbracht werden (§ 1 HOAI), sowie den „Allgemeinen Vertragsbestimmungen zu den Verträgen mit freiberuflich Tätigen“ gem. RBBau (in der auf das Land RLP angepassten Fassung).
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Auf Antrag des AN werden Abschlagszahlungen für die nachgewiesenen vertragsgemäßen Leistungen und Nebenkosten einschließlich des darauf entfallenden bzw. dazu ausgewiesenen Umsatzsteuerbetrages gewährt. Die Forderungsaufstellung (Abschlagsrechnung) muss prüffähig sein.
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Abschlagszahlungen werden 18 Werktage nach Zugang der prüffähigen Abschlagsrechnung bzw. der Versen-dung der Ersatzabschlagsrechnung fällig.
Als Sicherheit behält der AG von jeder Zahlung jeweils 5 v.H. bis zu einer Höhe von 5 v.H. des tatsächlichen Gesamthonorars (Auftragssumme) ein. Der AN kann stattdessen auch eine Bankbürgschaft stellen.
Die Teilnahme von Bietergemeinschaften (BG) ist unter der Voraussetzung zulässig, dass diese im Auftragsfall die Form einer Arbeitsgemeinschaft (Arge) annehmen, einen bevollmächtigten Vertreter bestimmen und sich vertraglich zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten (siehe Bewerbungsbogen zum Teilnahmewettbe-werb).
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Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft ist darzustellen.
Mehrfachbewerbungen (für mehrere Bieter) werden ausgeschlossen. Im Falle einer unzulässigen
Doppelbewerbung müssen zur Wahrung des Wettbewerbprinzips beide betroffenen Bieter ausgeschlossen
werden.
Natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung
„Landschaftsarchitekt“ und/oder „Ingenieur“ und/oder „Beratender Ingenieur“ und/oder „M.Sc“ und/oder „Master Architecture“ berechtigt sind. Ist in den jeweiligen Heimatstaaten die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die Anforderungen als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweisen verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 89/48/EWG gewährleistet ist.
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Dies gilt für den/die Projektleiter(in) (PL) und den/die Bauleiter(in) (BL).
Einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: § 19 Abs. 1 und 2 VOF.
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt nach formaler Prüfung der Vollständigkeit der nach III.2.1 bis III.2.3 vorzulegenden Nachweise, auf der Grundlage einer einheitlichen Bewertungsmatrix, welche in der Aufforderung zur Teilnahme am Wettbewerb aufgeführt und näher erläutert ist. Die Bewerber mit der höchsten Bewertung werden zur Verhandlung aufgefordert. Bei Punktgleichheit von mehr als 5 Bewerbern entscheidet das Los über die Teilnahme am weiteren Verhandlungsverfahren.
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Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: LBB Niederlassung Mainz
Sarah Wloka
Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 15D0480
Zusätzliche Informationen
Die angegebene Vertragslaufzeit unter II.3 von 50 Monaten beinhaltet nicht die Dauer von 4 Jahren für den Anspruch auf Mängelbeseitigung gem. § 13 Abs. 4 VOB/B.
Bei der Angabe unter II.2.1 handelt es sich um das geschätzte Honorar bei Beauftragung aller Optionen des
Stufenvertrages.
Zu Bietergemeinschaften:
Bietergemeinschaften, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen.
Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft ist darzustellen.
Die Funktionen, Abläufe und Zuständigkeiten der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sind in einem Organigramm, welches dem Teilnahmeantrag beizufügen ist, nachvollziehbar darzustellen.
Für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft ist ein eigener Bewerbungsbogen zu erstellen.
Zu Unteraufträgen:
Beabsichtigt der Bewerber, sich bei der Erfüllung eines Auftrages der Fähigkeiten anderer Unternehmer zu bedienen, muss er die dafür vorgesehenen Teilleistungen in seiner Bewerbung bezeichnen. Zum Nachweis, dass ihm die erforderlichen Fähigkeiten (Mittel, Kapazitäten) der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, hat er die Unternehmen zu benennen und entsprechende Verpflichtungserklärungen dieser Unternehmen mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
Mehr anzeigen
Der Teilnahmeantrag muss die in den Vergabeunterlagen geforderten Erklärungen und Angaben enthalten. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen.
Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Alle Eintragungen müssen dokumentenecht sein. Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig.
Unter http://www.vergabe.rlp.de finden Sie weitere Informationen zum Verfahren.
Sofern die Vergabestelle dies ermöglicht, können Sie dort die Vergabeunterlagen kostenlos anfordern und
herunterladen und Nachrichten der Vergabestelle einsehen. Es gelten hierfür die AGB des Vergabemarktplatzes.
Vorbefasste Bewerber:
Eine Machbarkeitsstudie für den Archäologischen Platz, eine Entwurfsplanung für die Funktionsbereiche Anlieferhof, Parkplatz und Neutorpark mit Bushaltestelle sowie die, für die bauaufsichtliche Genehmigung erforderlichen Unterlagen und Angaben wurden unter Mitwirkung freiberuflich Tätiger bereits erbracht.
Mehr anzeigen
Die Unterlagen können montags bis donnerstags während der Dienstzeiten von 9:00 bis 14:00 Uhr nach
vorheriger telefonischer Anmeldung (Tel. +49 966 249), in den Diensträumen des Auftraggebers (Adresse
Kontaktstelle siehe Zif. I.1) eingesehen werden.
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland-Pfalz
Postanschrift: Stiftsstraße 9
Postort: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
§ 107 (3) GWB
Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die auf Grund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens
bis Ablauf in der Bekanntmachung benannten Fristen zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber
dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens
bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Fristen zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge abhelfen zu wollen,
vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101 b Abs. 1 Nr. 2
GWB.
§ 101 a Abs.1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Name: Siehe VI.4.1)
Quelle: OJS 2015/S 162-297023 (2015-08-18)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-03-29)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 231 266 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium der Finanzen, vertreten durch den Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung, Niederlassung Mainz, vertreten durch den Niederlassungsleiter
Kontakt
Telefon: +49 6131-9660 📞
Fax: +49 6131-966100 📠
Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-03-29 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-03-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 063-109296
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 162-297023
ABl. S-Ausgabe: 63
Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: 15D0480 / SAP 600 10 5009
Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Vorstellung des Büros und des Projektteams in Bezug auf die konkrete Auftragsabwicklung (20)
2. Angaben zur Arbeitsweise im Hinblick auf die zu vergebende Leistung und Konzeptionelle Vorgehensweise, vertiefende Angaben des Bewerbers zu technischen Belangen bei der Umsetzung der geplanten Maßnahme (45)
3. Qualität der Präsentation (10)
4. Honorar (25)
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-12-29 📅
Name: Die LandschaftsArchitekten. Bittkau – Bartfelder + Ingenieure GbR
Postanschrift: Taunusstraße 47
Postort: Wiesbaden
Postleitzahl: 65183
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammern Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwkel.rlp.de 📧
Telefon: +49 6131162234 📞
Internetadresse: http://www.mwkel.rlp.de 🌏
Fax: +49 6131162113 📠
Quelle: OJS 2016/S 063-109296 (2016-03-29)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 231 266 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium der Finanzen, vertreten durch den Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung, Niederlassung Mainz, vertreten durch den Niederlassungsleiter
Kontakt
Telefon: +49 6131-9660 📞
Fax: +49 6131-966100 📠
Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-03-29 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-03-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 063-109296
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 162-297023
ABl. S-Ausgabe: 63
Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: 15D0480 / SAP 600 10 5009
Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Vorstellung des Büros und des Projektteams in Bezug auf die konkrete Auftragsabwicklung (20)
2. Angaben zur Arbeitsweise im Hinblick auf die zu vergebende Leistung und Konzeptionelle Vorgehensweise, vertiefende Angaben des Bewerbers zu technischen Belangen bei der Umsetzung der geplanten Maßnahme (45)
3. Qualität der Präsentation (10)
4. Honorar (25)
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-12-29 📅
Name: Die LandschaftsArchitekten. Bittkau – Bartfelder + Ingenieure GbR
Postanschrift: Taunusstraße 47
Postort: Wiesbaden
Postleitzahl: 65183
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammern Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwkel.rlp.de 📧
Telefon: +49 6131162234 📞
Internetadresse: http://www.mwkel.rlp.de 🌏
Fax: +49 6131162113 📠
Quelle: OJS 2016/S 063-109296 (2016-03-29)
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