Neubau BiologieCampus im Forschungszentrum Jülich; Planung der Freianlagen und Ingenieurbauwerke

Forschungszentrum Jülich GmbH

Planung des Leistungsbildes Freianlagen und Ingenieurbauwerke nach HOAI für den Neubau unseres BiologieCampus auf dem Gelände.
6. Aufgabenstellung:
Das Forschungszentrum Jülich legt besonderen Wert auf die Verwirklichung nachhaltigkeitsorientierter Ziele. „Nachhaltigkeit der Architektur“ definiert die Ausgewogenheit ökonomischer, ökologischer und sozialer Belange mit langfristiger Werthaltigkeit in der Erstellung und im Betrieb eines Gebäudes.
Entsprechende Maßnahmen sind in der Gesamtkonzeption des Neubaus und der technischen Anlagen zu berücksichtigen.
6.1. Freianlagen (Außenanlage):
Die Planungsleistung Freianlagen/Ingenieurbau beinhaltet eine mit allen Fachplanern (insbesondere dem Objektplaner) abgestimmte vollständige Erschließungsplanung.
Es sind für Lieferverkehr, für Ver- und Entsorgung, Gaslager sowie für die Feuerwehr Wege und Zu- bzw. Umfahrten erforderlich. Die verkehrstechnischen Anforderungen – insbesondere auch des Brandschutzes – sind bei der Planung im Sinne einer sinnvollen Anordnung und angemessenen Gestaltung der Wege zu berücksichtigen.
Die Stellplätze auf dem Campus sind bisher größtenteils direkt und dezentral den Gebäuden zugeordnet. Im Zuge der Umstrukturierung des Forschungszentrums durch den Masterplan sollen die Stellplatzflächen peripher entlang der Ringstraße organisiert werden. Stellplätze sind daher nicht oder nur im geringen Maße Bestandteil der Planung.
6.2. Ingenieurbauwerke (Medien-Erschließung):
Im Rahmen der Erschließungsplanung für das Gebäude sind insbesondere folgende Medientrassen zu planen:
— Schmutz-, Betriebs- und Regenwasserkanäle;
— Trinkwasserleitungen;
— Gasleitungen;
— Fernwärmeleitungen;
— Kühl- und Kaltwasserleitungen;
— Leerrohrtrasse für Nachrichtenleitungen;
— Gräben für elektrische Leitungen.
Die Straßenprofile im Bereich des Baufeldes verfügen aktuell über die Ver- und Ent-sorgungsstränge aller notwendigen Medien.
Eine derzeit noch quer durch das Wettbewerbsgebiet verlaufende Abwasser- und Stromleitung soll im Zuge der Planung aus dem Baufeld entfernt/umverlegt werden. Planung und Koordination des Umschlusses sind Bestandteil der Planung.
Zur Minimierung der Einleitung des Regenwassers, soll dieses teilweise über eine Zisterne als Brauchwasser für die WC-Spülung genutzt werden. Die Versickerung des überschüssigen Niederschlagswassers auf oder in unmittelbarer Nähe des Baufeldes erfolgen. Erwartet wird ein plausibles Regenwasserkonzept, sowie eine Außenraumgestaltung, in die das Gebäudekonzept mit einbezogen ist und das ein ganzheitliches energetisches Konzept unterstützt.
Die anrechenbaren Kosten (Freianlagen und Ingenieurbauwerke) wurden vom AG im Vorfeld ermittelt, Stand: 10.3.2014 (ohne Mehrwertsteuer):
KGR 200 Herrichten und Erschließen 580 855,50 EUR.
KGR 500 Außenanlagen 968 092,50 EUR.
Die Bewerbungsunterlagen mit weiteren Informationen zum Projekt und zur Leistungserbringung können kostelos unter http://www.fz-juelich.de/portal/DE/Service/Beschaffungen/Ausschreibungen/_node.html heruntergeladen werden.

Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-09-08. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-08-04.

Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer?

Wie?

Wo?

Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-08-04 Auftragsbekanntmachung
2016-02-04 Bekanntmachung über vergebene Aufträge