Neubau der Schimper Gemeinschaftsschule Generalplanerleistungen Hochbau

Zweckverband Unterer Leimbach

Das vorhandene 3-geschossige Hauptgebäude und die Turnhalle mit Keller wurden 1970 in Betonskelettbauweise errichtet. Es ist mit einer Aluminium Fassade (Pfosten-Riegelkonstruktion) verkleidet. In diesem Gebäude werden aktuell 628 Schüler unterrichtet. Die Schule wird zu einer Gemeinschaftsschule weiterentwickelt, dies hat zur Folge, dass die zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten nicht den erforderlichen Unterrichtskonzepten, der Inklusion und einem Ganztagesbetrieb entsprechen. Das Hauptgebäude weist zudem erhebliche gebäudetechnische Mängel auf, die im Rahmen einer umfassenden Sanierung nur mit einem unverhältnismäßig großen Aufwand zu beseitigen wären. Damit die erforderlichen Gesamträumlichkeiten zur Verfügung gestellt werden könnten, wäre ein Anbau unumgänglich.
Die Turnhalle ist über einen Zugangstrakt mit Vorraum mit dem Hauptgebäude verbunden, sie ist selbst aber nicht erneuerungsbedürftig. Der Zugangstrakt ist im Rahmen des Abrisses des Hauptgebäudes mit zu entfernen. Die dadurch entstandene Fassadenlücke an der Turnhalle ist entweder Analog der vorhandenen Fassadenausführung zu schließen oder als neuer Eingangsbereich herzustellen.
Damit die Weiterentwicklung zur Gemeinschaftsschule möglich ist, ist nach den bisherigen Planungen ein neues Schulgebäude zu errichten, das einen Ganztagesbetrieb mit Mensa für ca. 720 Schüler in 6 Stufen und 5 Zügen ermöglicht. Der laufende Schulbetrieb ist während der Errichtung eines separaten Neubaus in vollem Umfang im vorhandenen Hauptgebäude zu gewährleisten. Für den Neubau stehen auf dem Gelände der Schule Flächen zur Verfügung. Für die Neubaufläche ist einen Baugrunduntersuchung noch vorzunehmen. Die Turnhalle ist im Zuge des Neubaus mit einer neuen Lautsprecheranlage auszustatten, die an die Anlage des Neubaus anzuschließen ist. Das neue Schulgebäude ist an die Fernwärme der Stadtwerke Schwetzingen anzubinden. Der Altbau ist nach erfolgreicher Inbetriebnahme des Neubaus abzureißen und ein neuer Schulhof herzustellen. Im Rahmen der Neubaumaßnahme ist die Situation des Urheberechts für den abzureißenden Altbau vollumfänglich zu klären und vertraglich zu regeln.
Zur Entscheidungsfindung, ob das vorhandene Gebäude saniert wird oder ein Neubau vorzuziehen ist, wurde eine Machbarkeitsstudie erstellt. Aus dieser Studie stammen auch die ersten Kostenvorstellungen für einen Neubau und Abbruch des vorhandenen Gebäudes, in Höhe von 21 500 000 EUR inkl. MWST.
Aus der Machbarkeitsstudie ergibt sich unter Berücksichtigung einer 4 Zügigkeit mit 6 Stufen für ca. 672 Schüler, eine Programmfläche von 6 708 m² und eine Bruttogeschossfläche von ca. 11 200 m². Der Raumbedarf geht von einem pädagogischen Konzept mit Lernlandschaften aus.
Die 4 zügige Machbarkeitsstudie ist den Unterlagen beigefügt.
In der Zwischenzeit hat sich herausgestellt, dass ein Schulbetrieb mit 5 Zügen, 6 Stufen und 720 Schüler notwendig ist. Die Programmfläche beträgt ca. 7 308 m² und die Bruttogeschossfläche ca. 12 200 m². Für die Umsetzung stehen 22 000 000 EUR inkl. MwSt. zur Verfügung. Dieser Betrag entspricht dem maximalen Finanzbudget das zur Verfügung steht. In diesem Betrag sind alle Planungs-, juristischen Beratungs- und Projektmanagement- und Baukosten enthalten.
Die Schule hat im Jahr 2013 ein Gemeinschaftsschulkonzept erarbeitet, die für die Projektumsetzung erforderlichen Teile sind den Unterlagen beigefügt. Aus diesen sind die beabsichtigten Lernmethoden, pädagogischen Ansätze, Raumbedürfnisse ableitbar.
Es ist davon auszugehen, dass die Maßnahme vom Land Baden-Württemberg gefördert wird. Aufgrund des voraussichtlichen Bauvolumens ist die Maßnahme vollumfänglich stringent nach den nationalen und den EU Vergaberegelungen sowie den Zuschussbedingungen abzuwickeln.
Es sollen im Laufe dieses Jahres vom Land Baden-Württemberg neue Schulbauförderrichtlinien erlassen werden, diese sind bei der Umsetzung des Projektes zwingend zu beachten.
Die planerische Umsetzung der Neubaumaßnahme soll mittels eines Generalplaners erfolgen.
Die Maßnahme soll mit einem Projektmanagement begleitet werden.

Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-02-27. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-01-09.

Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer?

Wie?

Wo?

Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-01-09 Auftragsbekanntmachung
2015-01-19 Ergänzende Angaben
2015-02-16 Ergänzende Angaben
2016-01-04 Bekanntmachung über vergebene Aufträge