Neubau des Jod-Schwefelbades (Badehaus) in Bad Wiessee; Leistungen der Objektplanung, LPh 3 anteilig (Kostenberechnung) bis LPh 5 mit der Option auf LPh 6 bis 9
Die Gemeinde Bad Wiessee beabsichtigt, als Grundstückseigentümerin auf der Freifläche westlich des Badeparks in Bad Wiessee ein neues Jod-Schwefelbad (Badehaus) für die Anwendungen des Jod-Schwefelwassers mit einer Bruttogeschossfläche von ca. 1 200 m² zu errichten. Dabei sollen neben den Flächen für die Bäder und Wannen u. a. Räumlichkeiten für Personal und eine Arztpraxis entstehen. Um die Machbarkeit des Vorhabens zu prüfen, hat die Gemeinde bereits das Studio Matteo Thun & Partners S. r. l. mit der Vor- und Teilen der Entwurfsplanung beauftragt. Danach soll ein eingeschossiger Holzbau entstehen. Mit dem vorliegenden Vergabeverfahren wird ein Architekt für die weiteren Planungsleistungen auf Grundlage der Entwurfsplanung des Studios Matteo Thun & Partner S. r. l. gesucht. Umfasst sind die Leistungsphasen 3 anteilig (Kostenberechnung) und 4 bis 9 gemäß § 34 HOAI 2013. Die Gemeinde beabsichtigt, die Leistungen stufenweise zunächst bis einschließlich Leistungsphase 5 zu beauftragen. Eine Weiterbeauftragung der Leistungshasen 6 bis 9 bleibt vorbehalten. Angestrebt wird ein Baubeginn des neuen Badehauses im Juni 2016 und die Fertigstellung bis zum Frühjahr 2017. Die zur Einhaltung dieser Zieltermine erforderlichen Kapazitäten müssen vorhanden sein. Die Vergütung erfolgt auf der Grundlage der HOAI 2013 in Verbindung mit DIN 276-1 2008/12. Eine detaillierte Leistungsbeschreibung (Raumplanung, Entwurfsplanung und Entwurf des Objektplanervertrages) wird die Gemeinde mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe an die ausgewählten Bewerber versenden.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-01-18.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-12-18.
Auftragsbekanntmachung (2015-12-18) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gemeinde Bad Wiessee
Postanschrift: Sanktjohanserstraße 12
Postleitzahl: 83707
Postort: Bad Wiessee
Kontakt
Internetadresse: http://www.bad-wiessee.de🌏
E-Mail: mail@vonangerer.de📧
Telefon: +49 89561602📞
Fax: +49 89561658 📠
Die Formblätter für den Teilnahmeantrag und der Link zu der Vorplanung des Studios Matteo Thun & Partners S. r. l., können auf der unter I.1) genannten Internet-Adresse des Auftraggebers (www.bad-wiessee.de) abgerufen werden.
Fragen zum Teilnahmewettbewerb sind bis zum 6.1.2016 an die unter I.1) benannte Kontaktstelle zu richten. Der Auftraggeber bemüht sich, auch verspätete Anfragen zu beantworten. Verspätete Anfragen erfolgen auf eigenes Risiko des Bewerbers.
Bewerbungen sind mit formlosem Anschreiben, einer kurzen Beschreibung des Bewerbers (Zahl der Beschäftigten, Dauer des Bestehens des Büros etc.) und allen geforderten Erklärungen und Nachweisen schriftlich sowie in elektronischer Form auf CD-ROM oder Memory Stick in einem verschlossenen Umschlag an die unter I.1) benannte Kontaktstelle zu senden oder dort abzugeben; Bewerbungen gehen in das Eigentum des Auftraggebers über. Die Übermittlung per E-Mail oder Telefax ist nicht zugelassen.
Der Umschlag ist wie folgt zu beschriften:
— Teilnahmeantrag zur Ausschreibung „Objektplanungsleistungen Badehaus Bad Wiessee“ Nur von der Kontaktstelle zu öffnen.
Teilnahmeanträge, die nicht fristgerecht bei der unter I.1) benannten Kontaktstelle eingehen, werden nicht berücksichtigt.
Die Bewerber haben diejenigen Teile ihres Teilnahmeantrages, die ein Fabrikations-, Betriebs- oder Geschäftsgeheimnis beinhalten, deutlich zu kennzeichnen. Geschieht dies nicht, kann die Vergabekammer im Falle eines Nachprüfverfahrens von der Zustimmung zur Einsichtnahme durch andere Verfahrensbeteiligte (etwa durch andere Bewerber) ausgehen (vgl. § 111 Abs. 3 Satz 2 GWB).
Die Formblätter für den Teilnahmeantrag und der Link zu der Vorplanung des Studios Matteo Thun & Partners S. r. l., können auf der unter I.1) genannten Internet-Adresse des Auftraggebers (www.bad-wiessee.de) abgerufen werden.
Fragen zum Teilnahmewettbewerb sind bis zum 6.1.2016 an die unter I.1) benannte Kontaktstelle zu richten. Der Auftraggeber bemüht sich, auch verspätete Anfragen zu beantworten. Verspätete Anfragen erfolgen auf eigenes Risiko des Bewerbers.
Bewerbungen sind mit formlosem Anschreiben, einer kurzen Beschreibung des Bewerbers (Zahl der Beschäftigten, Dauer des Bestehens des Büros etc.) und allen geforderten Erklärungen und Nachweisen schriftlich sowie in elektronischer Form auf CD-ROM oder Memory Stick in einem verschlossenen Umschlag an die unter I.1) benannte Kontaktstelle zu senden oder dort abzugeben; Bewerbungen gehen in das Eigentum des Auftraggebers über. Die Übermittlung per E-Mail oder Telefax ist nicht zugelassen.
Der Umschlag ist wie folgt zu beschriften:
— Teilnahmeantrag zur Ausschreibung „Objektplanungsleistungen Badehaus Bad Wiessee“ Nur von der Kontaktstelle zu öffnen.
Teilnahmeanträge, die nicht fristgerecht bei der unter I.1) benannten Kontaktstelle eingehen, werden nicht berücksichtigt.
Die Bewerber haben diejenigen Teile ihres Teilnahmeantrages, die ein Fabrikations-, Betriebs- oder Geschäftsgeheimnis beinhalten, deutlich zu kennzeichnen. Geschieht dies nicht, kann die Vergabekammer im Falle eines Nachprüfverfahrens von der Zustimmung zur Einsichtnahme durch andere Verfahrensbeteiligte (etwa durch andere Bewerber) ausgehen (vgl. § 111 Abs. 3 Satz 2 GWB).
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Gemeinde Bad Wiessee beabsichtigt, als Grundstückseigentümerin auf der Freifläche westlich des Badeparks in Bad Wiessee ein neues Jod-Schwefelbad (Badehaus) für die Anwendungen des Jod-Schwefelwassers mit einer Bruttogeschossfläche von ca. 1 200 m² zu errichten. Dabei sollen neben den Flächen für die Bäder und Wannen u. a. Räumlichkeiten für Personal und eine Arztpraxis entstehen.
Die Gemeinde Bad Wiessee beabsichtigt, als Grundstückseigentümerin auf der Freifläche westlich des Badeparks in Bad Wiessee ein neues Jod-Schwefelbad (Badehaus) für die Anwendungen des Jod-Schwefelwassers mit einer Bruttogeschossfläche von ca. 1 200 m² zu errichten. Dabei sollen neben den Flächen für die Bäder und Wannen u. a. Räumlichkeiten für Personal und eine Arztpraxis entstehen.
Um die Machbarkeit des Vorhabens zu prüfen, hat die Gemeinde bereits das Studio Matteo Thun & Partners S. r. l. mit der Vor- und Teilen der Entwurfsplanung beauftragt. Danach soll ein eingeschossiger Holzbau entstehen.
Mit dem vorliegenden Vergabeverfahren wird ein Architekt für die weiteren Planungsleistungen auf Grundlage der Entwurfsplanung des Studios Matteo Thun & Partner S. r. l. gesucht. Umfasst sind die Leistungsphasen 3 anteilig (Kostenberechnung) und 4 bis 9 gemäß § 34 HOAI 2013. Die Gemeinde beabsichtigt, die Leistungen stufenweise zunächst bis einschließlich Leistungsphase 5 zu beauftragen. Eine Weiterbeauftragung der Leistungshasen 6 bis 9 bleibt vorbehalten. Angestrebt wird ein Baubeginn des neuen Badehauses im Juni 2016 und die Fertigstellung bis zum Frühjahr 2017. Die zur Einhaltung dieser Zieltermine erforderlichen Kapazitäten müssen vorhanden sein.
Mit dem vorliegenden Vergabeverfahren wird ein Architekt für die weiteren Planungsleistungen auf Grundlage der Entwurfsplanung des Studios Matteo Thun & Partner S. r. l. gesucht. Umfasst sind die Leistungsphasen 3 anteilig (Kostenberechnung) und 4 bis 9 gemäß § 34 HOAI 2013. Die Gemeinde beabsichtigt, die Leistungen stufenweise zunächst bis einschließlich Leistungsphase 5 zu beauftragen. Eine Weiterbeauftragung der Leistungshasen 6 bis 9 bleibt vorbehalten. Angestrebt wird ein Baubeginn des neuen Badehauses im Juni 2016 und die Fertigstellung bis zum Frühjahr 2017. Die zur Einhaltung dieser Zieltermine erforderlichen Kapazitäten müssen vorhanden sein.
Die Vergütung erfolgt auf der Grundlage der HOAI 2013 in Verbindung mit DIN 276-1 2008/12.
Eine detaillierte Leistungsbeschreibung (Raumplanung, Entwurfsplanung und Entwurf des Objektplanervertrages) wird die Gemeinde mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe an die ausgewählten Bewerber versenden.
Beschreibung der Optionen: Beauftragung der LPh 6 bis 9.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 83707 Bad Wiessee.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Für die geforderten Angaben gemäß III.2.1) und III.2.3) sind Formblätter zu verwenden, die bei der unter I.1) benannten Kontaktstelle vom Bewerber anzufordern, vollständig auszufüllen und rechtsverbindlich zu unterschreiben sind. Dem Teilnahmeantrag sind die folgenden Eigenerklärungen und Nachweise in der hier angegebenen Reihenfolge beizufügen:
Für die geforderten Angaben gemäß III.2.1) und III.2.3) sind Formblätter zu verwenden, die bei der unter I.1) benannten Kontaktstelle vom Bewerber anzufordern, vollständig auszufüllen und rechtsverbindlich zu unterschreiben sind. Dem Teilnahmeantrag sind die folgenden Eigenerklärungen und Nachweise in der hier angegebenen Reihenfolge beizufügen:
1. Erklärung zur wirtschaftlichen Verknüpfung und zu relevanten Kooperationen (§ 4 Abs. 2 VOF),
2. Eigenerklärung zu Ausschlussgründen (§ 4 Abs. 6 und 9 VOF),
3. Nachweis der beruflichen Qualifikation des Bewerbers nach § 19 Abs. 1 VOF (Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“).
Im Falle von Bewerbergemeinschaften hat jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft die nach Ziff. III. 2.1) geforderten Angaben zu erbringen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Mindestens drei und höchstens 6 Referenzen über Leistungen der Objektplanung (LPh 5 bis 8) für Gebäude mit einer Bruttogeschossfläche von mindestens 1.000 qm, die seit 2008 fertiggestellt wurden,
— davon mindestens eine Referenz für ein Gebäude in Holzbauweise bzw. Holzmischbauweise und
— davon mindestens eine Referenz für die Weiterführung der Vor- und/oder Entwurfsplanung eines anderen Architekten.
Folgende Angaben sind bei allen Referenzen erforderlich:
— Gebäudetyp – Art der Nutzung,
— Bezeichnung der Maßnahme und Ort des Bauvorhabens,
— Leistungszeitraum und Fertigstellungsjahr,
— Auftraggeber mit Adresse und Telefonnummer,
— Angaben zu den Leistungsphasen der tatsächlich erbrachten Leistungen,
— Name des Urhebers, soweit der Bewerber nicht Urheber des Projektes ist,
— Gebäudegröße,
— Baukosten.
Zusätzlich ist jedes Referenzobjekt auf einem DIN A 4 Blatt einseitg bedruckt mit Fotos/Plänen darzustellen.
Im Falle von Bewerbergemeinschaften können die Referenzen von unterschiedlichen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft stammen, solange für die Bewerbergemeinschaft insgesamt die geforderte Mindestanzahl an Referenzen erreicht wird.
Bewerber können sich zum Nachweis ihrer Eignung auch auf Referenzen verbundener Unternehmen oder benannter Nachunternehmer berufen. In diesem Fall sind von dem verbundenen Unternehmen bzw. dem benannten Nachunternehmer neben dem Formblatt für Referenzen zusätzlich die Formblätter für verbundene Unternehmen/benannte Nachunternehmer auszufüllen sowie die nach Ziff. III.2.1) geforderten Angaben vorzulegen.
Bewerber können sich zum Nachweis ihrer Eignung auch auf Referenzen verbundener Unternehmen oder benannter Nachunternehmer berufen. In diesem Fall sind von dem verbundenen Unternehmen bzw. dem benannten Nachunternehmer neben dem Formblatt für Referenzen zusätzlich die Formblätter für verbundene Unternehmen/benannte Nachunternehmer auszufüllen sowie die nach Ziff. III.2.1) geforderten Angaben vorzulegen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 2 500 000 EUR für Personenschäden und von mindestens 1 000 000 EUR für sonstige Schäden bei einem Mitgliedstaat der EU oder bei einem Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen. Die Gesamtleistung des Versicherers für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres darf das Doppelte der vorbezeichneten Deckungssummen nicht unterschreiten.
Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 2 500 000 EUR für Personenschäden und von mindestens 1 000 000 EUR für sonstige Schäden bei einem Mitgliedstaat der EU oder bei einem Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen. Die Gesamtleistung des Versicherers für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres darf das Doppelte der vorbezeichneten Deckungssummen nicht unterschreiten.
Der Versicherungsnachweis ist mit Angebotsabgabe vorzulegen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften müssen gesamtschuldnerisch haften und einen für ihre Vertretung in dem Vergabeverfahren bevollmächtigten Vertreter benennen, der durch eine unterschriebene Erklärung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert ist, für diese das Vergabeverfahren durchzuführen (Formblatt aus Bewerbungsunterlagen). Jedes Mitglied der Bietergemeinschaft muss teilnahmeberechtigt sein.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Bewerbergemeinschaften müssen gesamtschuldnerisch haften und einen für ihre Vertretung in dem Vergabeverfahren bevollmächtigten Vertreter benennen, der durch eine unterschriebene Erklärung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert ist, für diese das Vergabeverfahren durchzuführen (Formblatt aus Bewerbungsunterlagen). Jedes Mitglied der Bietergemeinschaft muss teilnahmeberechtigt sein.
Sonstige besondere Bedingungen:
Die Entwurfsplanung für das Badehaus des Studios Matteo Thun & Partners S. r. l. dient als Grundlage für die ausgeschriebenen weiteren Planungsleistungen.
Im Rahmen des Vergabeverfahrens wird den Bewerbern die Vorplanung des Studios Matteo Thun & Partners S.r.l. zur Verfügung gestellt. Bis zur Auftragserteilung im März 2016 wird die Entwurfsplanung vorliegen, welche dann Grundlage für die weiteren Leistungen ist.
Im Rahmen des Vergabeverfahrens wird den Bewerbern die Vorplanung des Studios Matteo Thun & Partners S.r.l. zur Verfügung gestellt. Bis zur Auftragserteilung im März 2016 wird die Entwurfsplanung vorliegen, welche dann Grundlage für die weiteren Leistungen ist.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
§ 19 Abs. 1 VOF; Berufsbezeichnung „Architekt“.
Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2013/55/EU über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2013/55/EU über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Teilnahmeanträge werden zunächst auf die Einhaltung der formellen Mindestbedingungen überprüft. Der Auftraggeber behält sich vor, Bewerber zur Vervollständigung unvollständiger Referenzen aufzufordern. Fehlende, unvollständige und/oder unrichtige Auskünfte können zum Ausschluss des Bewerbers führen.Die Wertung der Teilnahmeanträge erfolgt anhand der vorgelegten Referenzen. Es werden nur Referenzen gewertet, für die jeweils ein Formblatt vollständig ausgefüllt ist und die die unter Ziff. III.2.3) genannten Voraussetzungen erfüllen. Es werden maximal sechs Referenzen nach Ziff. III.2.3) gewertet. Für jede wertungsfähige Referenz erhält der Bewerber einen Punkt. Für jede Referenz kann jeweils ein Zusatzpunkt für Holzbauweise bzw. Holzmischbauweise und für maximal zwei Referenzen jeweils ein Zusatzpunkt für die Weiterführung der Planung eines anderen Architekten erlangt werden. Es können somit insgesamt maximal 14 Punkte erreicht werden.Unter den Bewerbern, die gültige Teilnahmeanträge abgeben, wählt der Auftraggeber drei bis fünf Bewerber mit der höchsten Punktzahl aus und fordert diese zur Angebotsabgabe auf. Erreichen mehrere Bewerber die gleiche Punktzahl und müsste zwischen diesen ausgewählt werden, um die geplante Bieterzahl einzuhalten, wird zwischen diesen Bewerbern nicht ausgewählt, sondern der Kreis der zur Angebotsabgabe aufgeforderten Unternehmen entsprechend ausgeweitet.
Die Teilnahmeanträge werden zunächst auf die Einhaltung der formellen Mindestbedingungen überprüft. Der Auftraggeber behält sich vor, Bewerber zur Vervollständigung unvollständiger Referenzen aufzufordern. Fehlende, unvollständige und/oder unrichtige Auskünfte können zum Ausschluss des Bewerbers führen.Die Wertung der Teilnahmeanträge erfolgt anhand der vorgelegten Referenzen. Es werden nur Referenzen gewertet, für die jeweils ein Formblatt vollständig ausgefüllt ist und die die unter Ziff. III.2.3) genannten Voraussetzungen erfüllen. Es werden maximal sechs Referenzen nach Ziff. III.2.3) gewertet. Für jede wertungsfähige Referenz erhält der Bewerber einen Punkt. Für jede Referenz kann jeweils ein Zusatzpunkt für Holzbauweise bzw. Holzmischbauweise und für maximal zwei Referenzen jeweils ein Zusatzpunkt für die Weiterführung der Planung eines anderen Architekten erlangt werden. Es können somit insgesamt maximal 14 Punkte erreicht werden.Unter den Bewerbern, die gültige Teilnahmeanträge abgeben, wählt der Auftraggeber drei bis fünf Bewerber mit der höchsten Punktzahl aus und fordert diese zur Angebotsabgabe auf. Erreichen mehrere Bewerber die gleiche Punktzahl und müsste zwischen diesen ausgewählt werden, um die geplante Bieterzahl einzuhalten, wird zwischen diesen Bewerbern nicht ausgewählt, sondern der Kreis der zur Angebotsabgabe aufgeforderten Unternehmen entsprechend ausgeweitet.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2016-01-29 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Dipl. Ing. Architekt Eberhard von Angerer, Lohensteinstr. 22, 81241 München
Internetadresse: www.bad-wiessee.de🌏
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2016-03-31 📅
Datum des Endes: 2017-03-31 📅
Zusätzliche Informationen
Die Formblätter für den Teilnahmeantrag und der Link zu der Vorplanung des Studios Matteo Thun & Partners S. r. l., können auf der unter I.1) genannten Internet-Adresse des Auftraggebers (www.bad-wiessee.de) abgerufen werden.
Fragen zum Teilnahmewettbewerb sind bis zum 6.1.2016 an die unter I.1) benannte Kontaktstelle zu richten. Der Auftraggeber bemüht sich, auch verspätete Anfragen zu beantworten. Verspätete Anfragen erfolgen auf eigenes Risiko des Bewerbers.
Bewerbungen sind mit formlosem Anschreiben, einer kurzen Beschreibung des Bewerbers (Zahl der Beschäftigten, Dauer des Bestehens des Büros etc.) und allen geforderten Erklärungen und Nachweisen schriftlich sowie in elektronischer Form auf CD-ROM oder Memory Stick in einem verschlossenen Umschlag an die unter I.1) benannte Kontaktstelle zu senden oder dort abzugeben; Bewerbungen gehen in das Eigentum des Auftraggebers über. Die Übermittlung per E-Mail oder Telefax ist nicht zugelassen.
Bewerbungen sind mit formlosem Anschreiben, einer kurzen Beschreibung des Bewerbers (Zahl der Beschäftigten, Dauer des Bestehens des Büros etc.) und allen geforderten Erklärungen und Nachweisen schriftlich sowie in elektronischer Form auf CD-ROM oder Memory Stick in einem verschlossenen Umschlag an die unter I.1) benannte Kontaktstelle zu senden oder dort abzugeben; Bewerbungen gehen in das Eigentum des Auftraggebers über. Die Übermittlung per E-Mail oder Telefax ist nicht zugelassen.
Der Umschlag ist wie folgt zu beschriften:
— Teilnahmeantrag zur Ausschreibung „Objektplanungsleistungen Badehaus Bad Wiessee“ Nur von der Kontaktstelle zu öffnen.
Teilnahmeanträge, die nicht fristgerecht bei der unter I.1) benannten Kontaktstelle eingehen, werden nicht berücksichtigt.
Die Bewerber haben diejenigen Teile ihres Teilnahmeantrages, die ein Fabrikations-, Betriebs- oder Geschäftsgeheimnis beinhalten, deutlich zu kennzeichnen. Geschieht dies nicht, kann die Vergabekammer im Falle eines Nachprüfverfahrens von der Zustimmung zur Einsichtnahme durch andere Verfahrensbeteiligte (etwa durch andere Bewerber) ausgehen (vgl. § 111 Abs. 3 Satz 2 GWB).
Die Bewerber haben diejenigen Teile ihres Teilnahmeantrages, die ein Fabrikations-, Betriebs- oder Geschäftsgeheimnis beinhalten, deutlich zu kennzeichnen. Geschieht dies nicht, kann die Vergabekammer im Falle eines Nachprüfverfahrens von der Zustimmung zur Einsichtnahme durch andere Verfahrensbeteiligte (etwa durch andere Bewerber) ausgehen (vgl. § 111 Abs. 3 Satz 2 GWB).
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Südbayern bei der Regierung von Oberbayern
Postort: München
Postleitzahl: 80534
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de📧
Telefon: +49 8921762411📞
Fax: +49 8921762847 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein (§ 107 Abs. 1 GWB).
Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht (§ 107 Abs. 2 GWB).
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht (§ 107 Abs. 2 GWB).
Ein Nachprüfungsverfahren ist nach § 107 Abs. 3 S. 1 GWB unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung und/oder den Bewerbungsunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in den Vergabeunterlagen benannten Frist zur Angebotsabgabe gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.