Neubau einer integrierten Gesamtschule mit 2-Feld-Sporthalle am Riedberg in Frankfurt am Main – Leistung der Objektplanung

HA Hessen Agentur GmbH, Entwicklungsträger und Treuhänder der Stadt Frankfurt am Main

Die HA Hessen Agentur plant im Auftrag der Stadt Frankfurt am Main die Errichtung einer Integrierten Gesamtschule (IGS) in Form eines 4-zügigen Schulgebäudes mit 2-Feld-Sporthalle sowie Schul- und Pausenhöfe mit Spiel- und Bewegungsangeboten am Riedberg.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-01-25. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-12-14.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-12-14 Auftragsbekanntmachung
2016-11-21 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2015-12-14)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Menge oder Umfang: Leistung der Objektplanung gem. § 34 HOAI, LPH 1-9.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: HA Hessen Agentur GmbH, Entwicklungsträger und Treuhänder der Stadt Frankfurt am Main
Postanschrift: Altenhöferallee 131
Postleitzahl: 60438
Postort: Frankfurt am Main

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-12-14 📅
Einreichungsfrist: 2016-01-25 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-12-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 246-447546
ABl. S-Ausgabe: 246
Zusätzliche Informationen
Ein wesentlicher Bestandteil des Angebotes wird die Erstellung eines Entwurfansatzes (Konzept) sein, die mit 20 000 EUR netto (je Bieter) vergütet wird. Der genaue Umfang wird mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe erläutert. Die Bieter haben ihren Aufwand zur Angebotserstellung grundsätzlich so zu bemessen, dass keine Entschädigungspflicht des Auftraggebers über das Bearbeitungshonorar hinaus begründet wird. Nach derzeitigem Informationsstand ist es beabsichtigt ab dem 1.7.2016 die Auftragsvergabe an die Stadt Frankfurt am Main zu übergeben. Die HA Hessenagentur wird in dem Fall weiterhin für das operative Geschäft zuständig sein, jedoch als Dienstleister. Nachr. HAD-Ref.: 2916/254; nachr. V-Nr/AKZ: 60.004.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die HA Hessen Agentur plant im Auftrag der Stadt Frankfurt am Main die Errichtung einer Integrierten Gesamtschule (IGS) in Form eines 4-zügigen Schulgebäudes mit 2-Feld-Sporthalle sowie Schul- und Pausenhöfe mit Spiel- und Bewegungsangeboten am Riedberg.
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Die hierfür erforderlichen Planungsleistungen werden u.a. in folgenden VOF-Verfahren vergeben:
— Objektplanung gem. HOAI §§ 33 ff.;
— Freianlagen gem. HOAI §§ 38 ff.;
— Tragwerksplanung HOAI §§ 49 ff.;
— Technische Ausrüstung gem. HOAI §§ 53 ff.
Gegenstand der Beauftragung in diesem VOF-Verfahren sind die Leistungen der Objektplanung gem. § 34 HOAI, LPH 1-9.
Derzeit wird eine Machbarkeitsstudie von einem Planungsbüro durchgeführt. In diesem Rahmen werden die Randbedingungen und Umsetzungsvoraussetzungen in Abstimmung mit dem Stadtschulamt und der Hessen Agentur untersucht. Die Analyse, die die Grundlage für die Angebotserstellung bildet, wird voraussichtlich Anfang Februar 2016 abgeschlossen sein. Die Verfasser haben die Möglichkeit sich im Rahmen dieses Verfahrens zu bewerben.
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Das Grundstück (Block 2_587) in der Gräfin-Dönhoff-Straße 11, der Stadt Frankfurt am Main, ist im Bebauungsplan B803 Ä2 erfasst. Das Baugrundstück Gemarkung Kalbach, Flur 12, Flurstück 587/6 ist als Fläche für den Gemeindebedarf – Schule ohne weitere Festsetzungen ausgewiesen.
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Das Grundstück hat eine annähernd rechteckige Form und weist eine Größe von ca. 14 000 m
Die Errichtung der IGS muss unabhängig vom Abzug der NGO erfolgen. Der Schulbeginn der NGO ist zum Schuljahr 2017/ 18.
Auf Grund der erforderlichen Verfahrens- und Planungszeiträume erfolgt der Schulbeginn der IGS im Sommer 2017, in einem – vom Grundstück unabhängigen – Provisorium und ist nicht Teil der Leistung. Sollte der Schulneubau nicht in „einem Stück“ umgesetzt werden, so sind die erforderlichen – mit dem Bauherr abzustimmenden – Räume in zwei Ausbauschritten möglich.
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Nach erster Einschätzung ist für die Realisierung des gesamten Schulneubauvorhabens inkl. der planerischen Phasen ein Zeitrahmen von mind. 4 Jahren anzusetzen. Mit der Planung soll direkt nach Auftragsvergabe begonnen werden.
Verfahrenstermine (voraussichtlich):
Objektplanung:
Aufforderung zur Angebotsabgabe März 2016;
Beauftragung Mai 2016;
Freianlagen, Tragwerksplanung und Technisch Ausrüstung:
Bekanntmachung Januar 2016;
Aufforderung zur Angebotsabgabe April 2016;
Beauftragung Juni 2016;
Informationen zum Stadtteil Frankfurt Riedberg erhalten Sie auf: www.riedberg.de
Dauer: 48 Monate
Referenznummer: 60.004
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Gräfin-Dönhoff-Straße 11, 60438 Frankfurt am Main.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
— Ein ausgefüllter und von einem bevollmächtigten Vertreter des Büros/Unternehmens unterschriebener Teilnahmeantrag
— Nachweis der Berufszulassung (Architekt) des Auftragnehmers bzw. bei juristischen Personen der für die Dienstleistung verantwortlichen Person gemäß § 19 VOF Abs. 1,3 (Kopie genügt); bei ausländischen Bewerbern ist ein gleichwertiger Nachweis des Herkunftslandes vorzulegen,
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— Bei juristischen Personen ein aktueller Handelsregisterauszug (Kopie genügt). In Ermangelung eines solchen eine gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes,
— Angaben zur wirtschaftlichen Verknüpfung mit Dritten,
— Angaben des Auftrags (Art und Umfang), für den der Bewerber möglicherweise einen Unterauftrag zu erteilen beabsichtigt gemäß § 5 Abs. 5h VOF. Möchte sich der Bewerber zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und Fachkunde bei anderen Unternehmen bedienen, so muss er mit seiner Bewerbung den Nachweis führen, dass die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (§ 5 Abs. 6 VOF). Der Nachweis ist durch eine Nachunternehmer-Verpflichtungserklärung (Formblatt im Teilnahmeantrag) zu führen,
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— Angaben zu § 4 Abs. 6 und Abs. 9 VOF: Das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen und/oder Verurteilungen nach § 4 Abs. 6 und Abs. 9 VOF wird durch die Unterschrift des bevollmächtigten Vertreters im Bewerbungsbogen versichert. Die Nachforderung von Nachweisen wird vorbehalten.
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Hinweis:
Zur Bewerbung ist zwingend der vom Auftraggeber erstellte Teilnahmeantrag zu verwenden! Der von einem bevollmächtigten Vertreter unterzeichnete Teilnahmeantrag mit Anlagen ist unterschrieben und fristgerecht in Papierform bei der unter I.1) (Angebote/Teilnahmeanträge) genannten Adresse einzureichen (Büro Stadtbauplan, Darmstadt). Die Bewerbungsunterlagen sind von der Homepage des verfahrensbetreuenden Büros unter www.stadtbauplan.de/verfahren herunterzuladen. Die erforderlichen Angaben, Erklärungen sowie Nachweise zur Leistungsfähigkeit des Bewerbers sind im Falle von Bewerbergemeinschaften sowie bei einem vorgesehenen Einsatz von Nachunternehmern, deren Leistungsfähigkeit sich der Bewerber zum Nachweis seiner eigenen Leistungsfähigkeit (wirtschaftlich, finanziell, technisch) bedient, von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft sowie der Nachunternehmer nachzuweisen. Nichtvorlage bzw. nicht rechtzeitige Vorlage des von einem bevollmächtigten Vertreter unterschriebenen Teilnahmeantrags oder Teilnahmeanträge nur für Teilleistungen führen zum Ausschluss der Bewerbung. Vergaberechtsrelevante Mehrfachbeteiligungen, die zu einem Verstoß gegen den Geheimwettbewerb führen, sind ausgeschlossen. Die Bieter müssen mit der Angebotsabgabe nachvollziehbar darlegen und nachweisen, dass ein Verstoß gegen den Geheimwettbewerb ausgeschlossen werden kann. Führt der Bieter den vorstehend verlangten Nachweis nicht oder nicht ausreichend, wird vermutet, dass durch seine Mehrfachbeteiligung im Vergabeverfahren der Geheimwettbewerb verletzt ist. In diesem Fall werden beide Angebote ausgeschlossen.
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Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 4, § 5 Abs. 1, 3 und 9 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Umsatz des Bewerbers der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre in Euro netto für Einzelbewerber oder bei Bewerbergemeinschaften in Summe für Leistungen der Objektplanung Gebäude.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 5 Abs.1, 4 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Mindeststandards:
Mindesteignung: 500 000 EUR netto für Leistungen der Objektplanung für Gebäude im Mittel der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Referenzprojekte der letzten 8 Jahre (Abschluss der Leistung ohne LPH 9, nicht vor 2008) mit Leistungen der Objektplanung gemäß § 34 HOAI. Mindestgröße KG 300 + 400 mind. 5 000 000 EUR netto.
— 2 Referenzen aus dem Bereich „Schulbau“;
— 1 Referenz aus dem Bereich „Sporthalle“, mind. 2 500 000 EUR netto (KG 300 + 400);
— 1 Referenz vergl. Größenordnung min. 15 000 000 EUR netto (KG 300 + 400);
— 1 Referenz zu „zertifiziertes Passivhaus“;
— 2 Referenzen zu Gestaltung/Architektursprache (grafische Nachweise – möglichst max. 2 Seiten DIN A3 je Referenz);
— 2 Referenzen für öffentliche Auftraggeber.
Zu den einzelnen Referenzen sind jeweils nachvollziehbare und plausible Angaben in dem Teilnahmeantrag zu machen (Projektbeschreibung, Leistungsumfang und -zeitraum etc.).
Über die geforderten Nachweise hinaus abgegebene Unterlagen (z. B. Bürobroschüren o. ä.), bleiben unberücksichtigt. Maßgeblich sind die Angaben im Teilnahmeantrag! Es werden nur Referenzen gewertet, welche auf den Referenzblättern des Teilnahmeantrages benannt und beschrieben sind.
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Die Bewerbungsunterlagen sollen nicht gebunden/spiraliert sein oder in Ordnern eingereicht werden – Heftstreifen oder Büroklammern werden vorgezogen. Referenzen aus früheren Tätigkeiten in anderen Büros werden zugelassen, soweit eine Bescheinigung des früheren Arbeitgebers oder Auftraggebers vorliegt, dass diese Referenzen in leitender Position bearbeitet wurden. Bewerber, die nicht selbst ausreichend Erfahrung/Referenzen nachweisen können, können sich in Arbeitsgemeinschaft mit anderen Büros bewerben.
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Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 5 Abs. 1, 5, 8 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Mindeststandards: Mindestens 2 voll wertungsfähige Referenzen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Absichtserklärung zum Abschluss oder Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung über 2 000 000 EUR für Personenschäden und 1 000 000 EUR für sonstige Schäden im Falle einer Beauftragung soweit noch nicht vorhanden. (Eine entsprechende Eigenerklärung wird durch die Unterschrift im Teilnahmeantrag geleistet.).
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Abschlagszahlungen erfolgen in angemessenen zeitlichen Abständen für nachgewiesene Leistungen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Eine Bewerbergemeinschaft besteht im Falle der Aufforderung zur Angebotsabgabe als Bietergemeinschaft fort und wird im Falle der Zuschlagserteilung als Arbeitsgemeinschaft tätig. Die Mitglieder haften gesamtschuldnerisch und benennen einen bevollmächtigten Vertreter. Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag eine von sämtlichen Mitgliedern unterschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung (Formblatt im Teilnahmeantrag) mit dem Hinweis auf die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder im Original vorzulegen.
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Sonstige besondere Bedingungen:
Verpflichtungserklärung nach dem Hessischen Vergabe und Tariftreuegesetz (HVTG) zur Tariftreue (nach § 4 Abs. 1 bis 3 HVTG), Mindestentgelt (nach § 6 HVTG) und Nach- und Verleihunternehmen (nach § 8 Abs. 2 HVTG) (wird durch die Unterschrift des bevollmächtigten Vertreters im Bewerbungsbogen versichert).
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Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Gemäß § 49 und § 60 Abs. 2 HBO (Hessische Bauordnung) ist eine Bauvorlageberechtigung erforderlich, d. h. der Auftragnehmer bzw. bei juristischen Personen das Büro, müssen über mindestens einen in der Kammer eingetragenen Architekten oder Ingenieur oder vergleichbare Zulassung gem. § 19 VOF Abs. 1, 3 verfügen.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Bewertung der Referenzen erfolgt gemäß der Einzelbewertungsmatrix in den Bewerbungsunterlagen (Download unter www.stadtbauplan.de) in folgender Gewichtung (max. erreichbare Punkte 100);
Gewichtung:
— Umsatz 20 Punkte;
— 2 Referenzen Schulbau 20 Punkte;
— 1 Referenz Sporthalle 10 Punkte;
— 1 Referenz vergl. Größenordnung 10 Punkte;
— 1 Referenz zu „zertifiziertes Passivhaus“ 6 Punkte;
— 2 Referenzen Gestaltung/Architektursprache 24 Punkte;
— 2 Referenzen für öffentliche Auftraggeber 10 Punkte.
1. Umsatz:
Der Umsatz für vergleichbare Leistungen (Objektplanung) im Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, mind. 500 000 EUR netto (50 %), wird ab 1 000 000 EUR netto (100 %) mit voller Punktzahl bewertet. Zwischenwerte werden interpoliert.
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2. Referenzen:
Referenzen werden in allen Kategorien gewertet, deren geforderte Merkmale nachvollziehbar erfüllt sind. Grundsätzlich wertungsfähig sind Referenzen unter folgenden Voraussetzungen:
Referenzprojekte der letzten 8 Jahre (Abschluss der Leistung ohne LPH 9, nicht vor 2008) mit Leistungen der Objektplanung gemäß § 34 HOAI und Mindestgröße (KG 300+400) von 5 000 000 EUR netto (ausgenommen Ref. Gestaltung/Architektursprache und Sporthalle).
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Es muss sich um ein Neubauprojekt (Erweiterungsneubau ist zulässig) handeln.
(vgl. auch Einzelbewertungsmatrizen in den Bewerbungsunterlagen).
Bei laufenden Projekten ist der bis dahin erbrachte Anteil der aktuell laufenden Leistungsphase anzugeben.
Leistungsumfang: Bei mindestens zu 80 % erbrachtem vergleichbarem Leistungsumfang (von Grundleistungen gemäß § 34 HOAI) wird die Referenz voll bewertet. Wurden min. 40 % der Grundleistungen (aber weniger als 80 %) erbracht, wird dir Referenz zur Hälfte gewertet. Bei weniger als 40 % erbrachtem vergleichbarem Leistungsumfang wird die Referenz nicht gewertet. Bei Bewerbungen von Arbeitsgemeinschaften können Referenzen der Argepartner der vorgesehenen Leistungsaufteilung im Auftragsfall in Summe gewertet werden. (Beispiel: Referenz Büro A: LPH 1-5, Referenz Büro B LPH 6-9 = insgesamt 100 % Leistungsumfang).
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Es werden keine Sammelreferenzen oder Rahmenverträge gewertet.
3. Kriterien spezifische Anforderungen:
— Schulbau: Anwendungsbereich MSchulbauR; nicht gewertet werden Universitäten, Hochschulen, Kindertagesstätten, reine Schulturnhallen, o. ä. 20 Punkte = 2 oder mehr Referenzen, 10 Punkte = 1 Referenz, 0 Punkte = keine Referenz;
— vergleichbare Größenordnung: 20 Punkte ab 1 voll wertbaren Referenz mit min. 15 000 000 Euro netto (KG 300 + 400); 1 Punkt für eine Größe von 5 000 000 EUR netto, zwischen 5 000 000 netto und 15 000 000 EUR netto wird linear interpoliert, weniger als 5 000 000 EUR netto ergibt 0 Punkte;
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— Passivhaus 6 Punkte = 1 oder mehr Referenzen, 0 Punkte = keine Referenz (gewertet werden nur zertifizierte Passivhäuser);
— Gestaltung/Architektursprache: Auswahl von 2 realisierten Referenzprojekten mit vergleichbaren gestalterischen Anforderungen zur exemplarischen Darstellung der Architektursprache (grafischer Nachweis möglichst max. 2 Seiten DIN 3, je Referenz); max. 24 Punkte (die Bewertung erfolgt in vier Stufen) jeweils 100 % voll überzeugend, 67 % weitgehend überzeugend, 33 % teilweise überzeugend, 0 % kaum/nicht überzeugend. Werden mehr als 2 Referenzen für diese Kategorie eingereicht, werden die zwei zu wertenden Referenzen per Losverfahren bestimmt;
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— Öffentlicher Auftraggeber: Gewertet werden Referenzen mit bindender Anwendung des öffentlichen Vergaberechts. (max. 10 Punkte, 5 Punkte = 1 Referenz).
Sollten mehr als die gewünschte Anzahl Bewerber die Anforderungen gleich gut erfüllen, erfolgt die Auswahl durch Losverfahren aus dem Kreis der gleich gut geeignet erscheinenden Büros.
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Projektteam/-organisation (30)
2. Entwurfsansatz und Umsetzung (60)
3. Honorarangebot (10)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Platen
Name: Stadtbauplan GmbH
Postanschrift: Rheinstraße 40-42
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Kontaktperson: Herrn Jan Jetschmanegg
Telefon: +49 6151995728 📞
E-Mail: igs_r-arch@stadtbauplan.de 📧
URL für weitere Informationen: www.stadtbauplan.de 🌏
URL der Dokumente: http://www.stadtbauplan.de/verfahren/ 🌏
URL der Teilnahme: www.stadtbauplan.de 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 60.004
Zusätzliche Informationen
Ein wesentlicher Bestandteil des Angebotes wird die Erstellung eines Entwurfansatzes (Konzept) sein, die mit 20 000 EUR netto (je Bieter) vergütet wird. Der genaue Umfang wird mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe erläutert.
Die Bieter haben ihren Aufwand zur Angebotserstellung grundsätzlich so zu bemessen, dass keine Entschädigungspflicht des Auftraggebers über das Bearbeitungshonorar hinaus begründet wird.
Nach derzeitigem Informationsstand ist es beabsichtigt ab dem 1.7.2016 die Auftragsvergabe an die Stadt Frankfurt am Main zu übergeben.
Die HA Hessenagentur wird in dem Fall weiterhin für das operative Geschäft zuständig sein, jedoch als Dienstleister.
Nachr. HAD-Ref.: 2916/254;
nachr. V-Nr/AKZ: 60.004.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 / 6151126834 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen.
Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2015/S 246-447546 (2015-12-14)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-11-21)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die HA Hessen Agentur plant im Auftrag der Stadt Frankfurt am Main die Errichtung einer Integrierten Gesamtschule (IGS) in Form eines 4-zügigen Schulgebäudes mit 2-Feld-Sporthalle sowie Schul- und Pausenhöfe mit Spiel- und Bewegungsangeboten am Riedberg. Folgende Planungsleistungen sollen vergeben werden: — Objektplanung gem. HOAI §§ 33 ff; — Freianlagen gem. HOAI §§ 38 ff; — Tragwerksplanung HOAI §§ 49 ff; — Technische Ausrüstung gem. HOAI §§ 53 ff. Gegenstand der Beauftragung in diesem VOF-Verfahren waren die Leistungen der Objektplanung gem. § 34 HOAI, LPH 1 – 9. Nach erster Einschätzung ist für die Realisierung des gesamten Schulneubauvorhabens inkl. der planerischen Phasen ein Zeitrahmen von mind. 4 Jahren anzusetzen. Mit der Planung soll direkt nach Auftragsvergabe begonnen werden. Informationen zum Stadtteil Frankfurt Riedberg erhalten Sie auf: www.riedberg.de
Mehr anzeigen
Gesamtwert des Auftrags: 1 587 133 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Ort der Leistung
NUTS-Region: Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: https://www.hessen-agentur.de/ 🌏
E-Mail: info@hessen-agentur.de 📧
Telefon: +49 6119501781 📞

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-11-21 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-11-24 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 227-413724
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 246-447546
ABl. S-Ausgabe: 227
Zusätzliche Informationen
Zu V.2.3) „Der Auftragnehmer ist ein KMU“: Die Angaben hierzu wurden mutmaßlich mit „ja“ bzw. „nein“ vorgenommen. Das Verfahren wurde vor dem 18.4.2016 begonnen, entsprechende Daten wurden somit nicht abgefragt.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Folgende Planungsleistungen sollen vergeben werden:
— Objektplanung gem. HOAI §§ 33 ff;
— Freianlagen gem. HOAI §§ 38 ff;
— Tragwerksplanung HOAI §§ 49 ff;
Gegenstand der Beauftragung in diesem VOF-Verfahren waren die Leistungen der Objektplanung gem. § 34 HOAI, LPH 1 – 9.
Informationen zum Stadtteil Frankfurt Riedberg erhalten Sie auf:
Leistungen der Objektplanung gem. § 34 HOAI, LPH 1 – 9 für den Neubau einer integrierten Gesamtschule mit 2-Feld-Sporthalle am Riedberg in Frankfurt am Main.

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektteam / Projektorganisation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Entwurfsansatz / Umsetzung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 60
Kostenkriterium: Honorarangebot
Gewichtung der Kosten: 10

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-10-31 📅

Referenz
Zusätzliche Informationen
Zu V.2.3) „Der Auftragnehmer ist ein KMU“:
Die Angaben hierzu wurden mutmaßlich mit „ja“ bzw. „nein“ vorgenommen. Das Verfahren wurde vor dem 18.4.2016 begonnen, entsprechende Daten wurden somit nicht abgefragt.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834 📠
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2016/S 227-413724 (2016-11-21)