Neubau Tunnel Stellingen (BA 03), A7, AS HH-Othmarschen - Lgr. HH/SH

DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH

Im Vergabeabschnitt wird die Autobahn ab dem nördlichen Widerlager des Brückenbauwerks „Langenfelder Brücke“ über die Bahnanlagen bis zur Station = Betriebskilometer 149 + 330 und innerhalb des Abschnittes auf einer Länge von 935 m in einem Tunnel geführt. Damit verbunden sind die Anpassung bzw. der Neubau der Ingenieurbauwerke, der Neubau der Entwässerung, der Neubau der Fahrbahnbefestigung, der Neubau von Lärmschutzwänden und -wällen sowie die Anpassung von vorhandenen Lärmschutzwällen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-07-02. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-05-21.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-05-21 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2015-05-21)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bau von Straßentunnels
Menge oder Umfang:
8-/10-streifige Erweiterung der vorhandenen Autobahn A7 mit Neubau eines 2-zelligen Tunnels einschließlich Technischer Ausrüstung mit folgenden Hauptmassen:— ca. 90 000 m2 grundhafter Straßenbau mit Asphaltbefestigung einschließlich offenporiger Asphalt;— ca. 900 m 2-zelliger Tunnel in offener Bauweise und betriebs- und erweiterter verkehrstechnischer Ausstattung nach RABT;— Verkehrsbeeinflussungsanlage auf ca. 3 km;— Neubau von Schutz- und Leiteinrichtungen;— Neubau von Lärmschutzanlagen.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bau von Straßentunnels 📦

Verfahren
Verfahrensart: Nicht offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH
Postanschrift: Zimmerstraße 54
Postleitzahl: 10117
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.deges.de 🌏
E-Mail: vv-bau@deges.de 📧
Telefon: +49 3020243218 📞
Fax: +49 3020243791 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-05-21 📅
Einreichungsfrist: 2015-07-02 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-05-23 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 099-178442
ABl. S-Ausgabe: 99
Zusätzliche Informationen
Die Teilnahme- und Vergabeunterlagen werden ausschließlich auf der E-Vergabeplattform www.evergabe-online.de kostenlos bereitgestellt. Es erfolgt kein Versand in Papierform. Elektronische Angebotsabgabe ist nicht zugelassen.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Im Vergabeabschnitt wird die Autobahn ab dem nördlichen Widerlager des Brückenbauwerks „Langenfelder Brücke“ über die Bahnanlagen bis zur Station = Betriebskilometer 149 + 330 und innerhalb des Abschnittes auf einer Länge von 935 m in einem Tunnel geführt. Damit verbunden sind die Anpassung bzw. der Neubau der Ingenieurbauwerke, der Neubau der Entwässerung, der Neubau der Fahrbahnbefestigung, der Neubau von Lärmschutzwänden und -wällen sowie die Anpassung von vorhandenen Lärmschutzwällen.
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Menge oder Umfang:
8-/10-streifige Erweiterung der vorhandenen Autobahn A7 mit Neubau eines 2-zelligen Tunnels einschließlich Technischer Ausrüstung mit folgenden Hauptmassen:
— ca. 90 000 m
— ca. 900 m 2-zelliger Tunnel in offener Bauweise und betriebs- und erweiterter verkehrstechnischer Ausstattung nach RABT;
— Verkehrsbeeinflussungsanlage auf ca. 3 km;
— Neubau von Schutz- und Leiteinrichtungen;
— Neubau von Lärmschutzanlagen.
Dauer: 65 Monate
Referenznummer: A703250250-2
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Freie und Hansestadt Hamburg, Bezirk Eimsbüttel, Stadtteil Stellingen.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Angaben, ob ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt wurde oder ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde, ob sich das Unternehmen in der Liquidation befindet, dass nachweislich keine schweren Verfehlungen begangen wurden, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellen, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt wurde, dass sich das Unternehmen bei der Berufsgenossenschaft angemeldet hat.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Nachweis der Eignung durch Angabe:
— des Umsatzes des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen;
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— zur Ausführung von Leistungen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Nachweis der Eignung durch:
— Angabe der Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem technischen Leitungspersonal;
— die Eintragung in das Berufsregister ihres Sitzes oder Wohnsitzes.
Mit dem Teilnahmeantrag sind einzureichen:
— Gültige Präqualifikationsnachweise (PQ VOB) für die unter Pkt. Mindeststandards genannten PQ-Leistungsbereiche. Sofern der Bieter/die Bietergemeinschaft für einzelne der vorgenannten Leistungsbereiche nicht präqualifiziert ist, sind Eigenerklärungen gem. Formblatt HVA B-StB „Eigenerklärung Eignung“ abzugeben und falls das Angebot in die engere Wahl kommt, auf gesondertes Verlangen die darin genannten Unterlagen vorzulegen. Dies gilt auch für den vorgesehenen Einsatz anderer Unternehmen.
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— Ausbildungs-, Referenz- und weitere Unterlagen zum Nachweis der geforderten Mindeststandards (beziehen sich darin geforderte Nachweise auf nationale deutsche Vorschriften, so werden Nachweise, die sich auf vergleichbare nationale Vorschriften anderer EU-Länder beziehen, ebenso anerkannt).
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Mindeststandards:
Referenznachweise des Bewerbers und des/der Projektleiter:
— Neubau Tunnel für Bundesfernstraße oder vergleichbar mit mindestens 4 Fahrstreifen und mindestens 600 m Länge;
— Straßenbau mit mindestens 4 Fahrstreifen mit mindestens grundhafte Erneuerung im Innerstädtischen Bereich oder vergleichbar unter laufendem Verkehr;
— betriebstechnische Ausstattung eines Tunnels mit mindestens 600 m Länge nach RABT;
— erweiterte verkehrstechnische Ausstattung eines Tunnels nach RABT.
Nachweise der Ausbildung und Berufserfahrung des/der Projektleiter:
— 1. PL: Hochschul-/Fachhochschulabschluss Bauingenieurwesen;
— 2. PL, sofern vorgesehen: Hochschul-/Fachhochschulabschluss;
— mind. 8 Jahre Berufserfahrung in der Projektleitung in Infrastrukturprojekten;
Referenznachweise des Planungskoordinators:
— Planungskoordination / ZTV ING Koordination für eine Baumaßnahme Tunnel mit Ausstattung nach RABT mit einer Mindestlänge 600 m;
Nachweise für die PQ VOB-Leistungsbereiche des/der für den Tunnelbau vorgesehenen Unternehmen:
— 214-01 Bohrarbeiten;
— 214-02 Verbauarbeiten;
— 214-03 Ramm-, Rüttel- und Pressarbeiten;
— 311-01 Betonarbeiten;
— 311-03 Spannbetonarbeiten.
Referenznachweise des/der für den Tunnelbau vorgesehene/n Unternehmen:
— Neubau Tunnel in offener Bauweise in Stahl- oder Spannbeton-bauweise in Ortbetonbauweise, mit einer Mindestlänge von 300 m;
— Neubau zweizelliger Tunnelquerschnitt mit mindestens 4 Fahrstreifen;
— Innerstädtische Baustelle oder Baumaßnahme unter laufendem Verkehr;
— Neubau Baugrubenverbau mit Rückverankerung;
— Neubau Bohrpfahlgründung;
— Neubau Rahmenartiger Anschluss Wand an Deckel.
Nachweise der Ausbildung und Berufserfahrung des Teilprojektleiters Tunnelbau:
— Hochschul- oder Fachhochschulabschluss, Technikerabschluss im Bauingenieurwesen;
— mind. 8 Jahre Berufserfahrung in der Projektleitung Tunnelbau;
Referenznachweise des Teilprojektleiters Tunnelbau:
— Neubau Tunnel in offener Bauweise in Stahl- oder Spannbetonbauweise in Ortbetonbauweise, mit einer Mindestlänge von 300 m;
— Neubau 2-zelliger Tunnelquerschnitt mit mindestens 4 Fahrstreifen;
— Neubau Bohrpfahlgründung.
Nachweise für die PQ VOB-Leistungsbereiche des/der für die betriebstechnische Ausrüstung vorgesehenen Unternehmen:
— 312-03 Tunnelausstattung;
— 441-05 Ausstattung der Straßen.
Referenznachweise des/der für die betriebstechnische Ausrüstung vorgesehenen Unternehmen und des Teilprojektleiters betriebstechnische Ausstattung:
— verkehrstechnische Ausstattung Tunnel nach RABT (mindestens Grundausstattung);
— Tunnel mit mindestens 10 Strahlventilatoren und Lüftersteuerung;
— Druckerhöhungsanlage;
— Tunnelsteuerung;
— Tunnel mit Telefonanlage;
— Betriebsgebäude mit Einbruchsmeldeanlage;
— Tunnel mit Videoanlage digitaler Speicherung mind. 10 Kameras;
— USV-Anlage;
— Erstellung Visualisierung/Leittechnik mit Win CC OA oder andere Leittechniksoftware für Tunnelanlagen mit einheitlicher Bedienoberfläche für mehr als 3 Nutzergruppen und mindestens 2 Bedienarbeitsplätze.
Nachweise der Ausbildung und Berufserfahrung des Teilprojektleiters betriebstechnische Ausstattung:
— Hochschul-/Fachhochschulabschluss Bauingenieurwesen oder Elektrotechnik oder Verkehrsingenieurwesen oder vergleichbar;
— mind. 8 Jahre Berufserfahrung in der Projektleitung Tunnelbetriebstechnik.
Nachweise für die PQ VOB-Leistungsbereiche des/der für die verkehrstechnische Ausstattung vorgesehenen Unternehmen:
Referenznachweise des/der für die verkehrstechnische Ausstattung vorgesehenen Unternehmen:
— Ausstattung mit Streckenstationen nach Technischen Lieferbedingungen für Streckenstationen (TLS 2002 oder neuere Fassung);
— Schnittstelle zwischen Verkehrstechnik Tunnel und der Zentralen Leittechnik der Betriebstechnik Tunnel;
— Verkehrsbeeinflussungsanlage auf Bundesfernstraßen außerorts oder vergleichbaren Straßen;
— Verkehrstechnische Ausstattung eines Tunnels mit Erweiterter Ausstattung gemäß RABT 2006;
— Unterzentrale/Verkehrsrechner für die Steuerung der verkehrstechnischen Ausstattung eines Tunnels auf Grundlage einer Steuerungsmatrix und nach MARZ 1999;
— Verkehrstechnische Ausstattung eines Tunnels mit mindestens 1 Anschlussstelle im Tunnel oder für die verkehrstechnische Ausstattung einer Tunnelkette;
Nachweise der Ausbildung und Berufserfahrung des Teilprojektleiters verkehrstechnische Ausstattung:
— mind. 8 Jahre Berufserfahrung in der Projektleitung verkehrstechnische Ausstattung.
Referenznachweise des Teilprojektleiters verkehrstechnische Ausstattung:
— Unterzentrale/Verkehrsrechner für die Steuerung der verkehrstechnischen Ausstattung eines Tunnels auf Grundlage einer Steuerungsmatrix und nach MARZ 1999.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Bürgschaft für Vertragserfüllung und Mängelansprüche in Höhe von 5 v. H. der Brutto-Auftragssumme, die nach Vorliegen der prüffähigen Schlussrechnung bis auf 3 v. H. der Schlussrechnungssumme freigegeben werden kann.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Abschlagszahlungen und Schlusszahlung nach VOB/B und ZVB/E-StB.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft mit bevollmächtigtem Vertreter.

Verfahren
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch die Freie und Hansestadt Hamburg
Kontakt
Kontaktperson: Abteilung VV
Internetadresse: www.deges.de 🌏
Adresse des Käuferprofils: www.bund.de 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: A703250250-2

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Hamburg
Postanschrift: Neuenfelder Straße 19
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 21109
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@bsu.hamburg.de 📧
Telefon: +49 40428402441 📞
Fax: +49 40428402039 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Unzulässigkeit eines Nachprüfungsantrages nach Ablauf der Frist des § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB (15 Tage nach Eingang des Nichtabhilfebescheids auf eine Rüge) wird hingewiesen.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Siehe I.1)
Quelle: OJS 2015/S 099-178442 (2015-05-21)