Die Gemeinde Wenningstedt-Braderup befindet sich auf der Insel Sylt, einer der erfolgreichsten Tourismusdestinationen Deutschlands. Der touristische Erfolg hat über die letzten Jahrzehnte zu einem Verdrängungseffekt auf dem Wohnungsmarkt zulasten von bezahlbarem Dauerwohnraum für Einheimische geführt. Die Gemeinde hat sich das Ziel gesetzt, Menschen, die ihren Lebensmittelpunkt in der Gemeinde haben oder nehmen wollen, Wohnraum zu angemessenen wirtschaftlichen Bedingungen zur Verfügung zu stellen. Dem dient u. a. das Neubauvorhaben Osterwiese. Die Gemeinde beabsichtigt den Neubau von 10 Doppelhaushälften mit ca. 1 200 m² Wohnfläche (1.Bauabschnitt) sowie von 4-10 Mehrfamilienhäusern mit insgesamt ca. 47 Wohneinheiten und einer Gesamtwohnfläche von ca. 4 155 m² (2.Bauabschnitt) als Mietwohnungsbau für die Zielgruppe familienfreundliches Wohnen schlüsselfertig im Rahmen eines Global-Pauschal-Vertrages von einem in diesem Verfahren gesuchten Totalübernehmer errichten zu lassen. Es ist vorgesehen die Bauabschnitte parallel auszuführen. Der Totalübernehmer übernimmt die Gesamtverantwortung für Planung und Bau. Gegenstand des Bauauftrags ist die vollständige planerische Umsetzung inkl. der hierfür notwendigen Beratungs-/Fachplanungs- und Sonderleistungen, einschließlich der Herbeiführung aller baurechtlichen und sonstigen Genehmigungen sowie die schlüsselfertige Errichtung der Doppel-/Mehrfamilienhäuser inkl. Herstellung der Erschließung und Außenanlagen. Das zu beplanende und zu bebauende Grundstück (Flurstück 803 und 55/5) befindet sich auf der Nordseeinsel Sylt in innerörtlicher Lage der Gemeinde Wenningstedt-Braderup (Sylt) entlang der Straße Osterweg. Es setzt sich aus zwei zusammenhängenden Teilflächen mit einer Gesamtgrundstücksgröße von 14 144 m² zusammen. Die Nachbarbebauung wird größtenteils zu Dauer- und Ferienwohnzwecken genutzt. Die Bebauung hat sich planungsrechtlich nach dem für das Grundstück gültigen Bebauungsplan Nr. 3 in der Fassung seiner 3. Änderung zu richten. Ausgehend von derzeitigen städtebaulichen und wirtschaftlichen Vorüberlegungen der Auftraggeberin umfasst das Bauvorhaben schwerpunktmäßig folgende Maßnahmen: 1. Herrichtung und Betrieb der Baustelleneinrichtung über den gesamten Projektablauf. 2. Durchführung des Erd- und Grundbaus inkl. der nicht öffentlichen Erschließungsleistungen. 3. Neubau von 10 Doppelhaushälften mit einer durchschnittlichen Wohnfläche von ca. 120 m²/WE (1. Bauabschnitt). 4. Neubau von 4-10 Mehrfamilienhäusern mit insgesamt ca. 47 Mietwohnungen mit einer durchschnittlichen Wohnfläche von ca. 88 m²/WE (2. Bauabschnitt). Die Mehrfamilienhäuser werden mit Unterkellerung und Tiefgarage (ca. 36 Stellplätze) vorgesehen. Auch eine maximierte Tiefgarage mit 72 Stellplätzen (optional) und die Errichtung ohne Tiefgarage (optional) sind als Alternativpositionen anzubieten (darüber wird spätestens mit Auftragserteilung entschieden). 5. Errichtung der kompletten Außenanlagen inkl. Grünanlagen, Wege, Stellplätze, Wohnfolgeeinrichtungen, Einfriedungen etc. Die Leistungen des Totalübernehmers sind auf Basis einer funktionalen Leistungsbeschreibung zu erbringen. Im Rahmen des Architekturkonzeptes soll eine Bebauung mit individuellen Gebäuden und in aufgelockerter Anordnung umgesetzt werden. Entsprechender Materialwechsel soll die individuelle Gestaltung bekräftigen. Vor- und Rücksprünge in den Fassaden z. B. durch An- und Vorbauten und prägende Dachlandschaften zur Auflockerung der städtebaulichen Silhouette sind wünschenswert. Die innerörtliche Lage und die Nachbarbebauung sind in besonderer Weise – auch für die Realisierungsphase – zu beachten. Der Auftraggeber legt großen Wert auf die Wirtschaftlichkeit der Planung und der Bauweise. Dies betrifft sowohl die Errichtungs- als auch Betriebskosten während der Nutzungsphase. Die bauliche Umsetzung in Fertigteilbauweise wird ausdrücklich zugelassen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-12-01.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-10-23.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2015-10-23) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Bau kompletter Wohnhäuser
Menge oder Umfang:
“Vgl. II.1.5).Die nachfolgende Angabe zum geschätzten Wert bezieht sich auf die Objektkosten der Kostengruppen 200-700 DIN 276 (netto) inklusive einer...”
Menge oder Umfang
Vgl. II.1.5).Die nachfolgende Angabe zum geschätzten Wert bezieht sich auf die Objektkosten der Kostengruppen 200-700 DIN 276 (netto) inklusive einer Tiefgarage mit ca. 36 Stellplätzen.11 700 000
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Gesamtwert des Auftrags: 11 700 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bau kompletter Wohnhäuser📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gemeinde Wenningstedt-Braderup
Postanschrift: Strandstraße 25
Postleitzahl: 25996
Postort: Wenningstedt-Braderup (Sylt)
Kontakt
Internetadresse: http://www.wenningstedt.de🌏
E-Mail: henning.sieverts@wenningstedt.de📧
Telefon: +49 465144716📞
Fax: +49 465144740 📠
“Das Verfahren wird für alle Leistungen als Verhandlungsverfahren mit einem vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb gemäß § 101 Abs. 5 GWB, § 3 EG Abs. 1 Nr. 3...”
Zusätzliche Informationen
Das Verfahren wird für alle Leistungen als Verhandlungsverfahren mit einem vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb gemäß § 101 Abs. 5 GWB, § 3 EG Abs. 1 Nr. 3 VOB/A 2012 geführt. Es sind zunächst Teilnahmeanträge zu stellen. Die Auftraggeberin wählt anhand der Teilnahmebedingungen (III.2) und ggf. gemäß IV.1.2) die Teilnehmer am Verhandlungsverfahren aus, welche die Vergabeunterlagen erhalten und zu Erstangeboten aufgefordert werden.
Zu II.3): Die Angabe beruht auf einer Schätzung der Planungs- und Bauzeit, sie unterliegt der Konkretisierung im Verhandlungsverfahren.
Zu IV.1.3): Eine schrittweise Verringerung der Zahl der zu verhandelnden Angebote ist vorbehalten, ob und wann davon Gebrauch gemacht wird, entscheidet die Auftraggeberin nach ihrem Verfahrens-Ermessen; eine Verringerung würde stets auf der Grundlage der Zuschlagskriterien gemäß Vergabeunterlagen erfolgen.
Zu IV.3.4): Die Angabe betrifft das Ende der Teilnahmeantragsfrist. Die Angebotsfrist für die Erstangebote der aufgeforderten Teilnehmer endet am 8.3.2016.
Informationen im Verfahren werden grundsätzlich (soweit nicht anders bestimmt) per Post oder direkt übermittelt, die Auftraggeberin behält sich bei eiligen Informationen eine Übermittlung per Telefax oder E-Mail vor. Eine elektronische Abgabe von Teilnahmeanträgen oder Angeboten (per E-Mail) beim Auftraggeber ist mangels entsprechender Verschlüsselungsvorkehrungen nicht möglich (unbeschadet einer Beifügung von Datenträgern zu den schriftlichen Unterlagen). Per Post oder direkt übermittelte Teilnahmeanträge sind in einem verschlossenen Umschlag einzureichen und als solche deutlich zu kennzeichnen („Vergabe Neubauvorhaben Dauerwohnen Osterwiese. Teilnahmeantrag, nicht öffnen vor Fristablauf!“). In dem verschlossenen Umschlag soll auch ein Datenträger mit einer elektronischen Kopie des Teilnahmeantrags (PDF-Format) enthalten sein.
Für den Fall, dass den Unterlagen entsprechende und wirtschaftliche Angebote nicht fristgerecht eingehen werden, eine grundlegende Änderung der Vergabeunterlagen erforderlich wird oder andere schwer wiegende Gründe bestehen, bleibt der Abbruch des Verfahrens (Aufhebung entsprechend § 17 VOB/A) vorbehalten.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
“Die Gemeinde Wenningstedt-Braderup befindet sich auf der Insel Sylt, einer der erfolgreichsten Tourismusdestinationen Deutschlands. Der touristische Erfolg...”
Kurze Beschreibung
Die Gemeinde Wenningstedt-Braderup befindet sich auf der Insel Sylt, einer der erfolgreichsten Tourismusdestinationen Deutschlands. Der touristische Erfolg hat über die letzten Jahrzehnte zu einem Verdrängungseffekt auf dem Wohnungsmarkt zulasten von bezahlbarem Dauerwohnraum für Einheimische geführt. Die Gemeinde hat sich das Ziel gesetzt, Menschen, die ihren Lebensmittelpunkt in der Gemeinde haben oder nehmen wollen, Wohnraum zu angemessenen wirtschaftlichen Bedingungen zur Verfügung zu stellen. Dem dient u. a. das Neubauvorhaben Osterwiese.
“Die Gemeinde beabsichtigt den Neubau von 10 Doppelhaushälften mit ca. 1 200 m² Wohnfläche (1.Bauabschnitt) sowie von 4-10 Mehrfamilienhäusern mit insgesamt...”
Kurze Beschreibung
Die Gemeinde beabsichtigt den Neubau von 10 Doppelhaushälften mit ca. 1 200 m² Wohnfläche (1.Bauabschnitt) sowie von 4-10 Mehrfamilienhäusern mit insgesamt ca. 47 Wohneinheiten und einer Gesamtwohnfläche von ca. 4 155 m² (2.Bauabschnitt) als Mietwohnungsbau für die Zielgruppe familienfreundliches Wohnen schlüsselfertig im Rahmen eines Global-Pauschal-Vertrages von einem in diesem Verfahren gesuchten Totalübernehmer errichten zu lassen. Es ist vorgesehen die Bauabschnitte parallel auszuführen. Der Totalübernehmer übernimmt die Gesamtverantwortung für Planung und Bau. Gegenstand des Bauauftrags ist die vollständige planerische Umsetzung inkl. der hierfür notwendigen Beratungs-/Fachplanungs- und Sonderleistungen, einschließlich der Herbeiführung aller baurechtlichen und sonstigen Genehmigungen sowie die schlüsselfertige Errichtung der Doppel-/Mehrfamilienhäuser inkl. Herstellung der Erschließung und Außenanlagen. Das zu beplanende und zu bebauende Grundstück (Flurstück 803 und 55/5) befindet sich auf der Nordseeinsel Sylt in innerörtlicher Lage der Gemeinde Wenningstedt-Braderup (Sylt) entlang der Straße Osterweg. Es setzt sich aus zwei zusammenhängenden Teilflächen mit einer Gesamtgrundstücksgröße von 14 144 m² zusammen.
Mehr anzeigen Mehr anzeigen (9) “Die Nachbarbebauung wird größtenteils zu Dauer- und Ferienwohnzwecken genutzt. Die Bebauung hat sich planungsrechtlich nach dem für das Grundstück gültigen...”
Kurze Beschreibung
Die Nachbarbebauung wird größtenteils zu Dauer- und Ferienwohnzwecken genutzt. Die Bebauung hat sich planungsrechtlich nach dem für das Grundstück gültigen Bebauungsplan Nr. 3 in der Fassung seiner 3. Änderung zu richten.
“Ausgehend von derzeitigen städtebaulichen und wirtschaftlichen Vorüberlegungen der Auftraggeberin umfasst das Bauvorhaben schwerpunktmäßig folgende Maßnahmen:”
“1. Herrichtung und Betrieb der Baustelleneinrichtung über den gesamten Projektablauf.”
“2. Durchführung des Erd- und Grundbaus inkl. der nicht öffentlichen Erschließungsleistungen.”
“3. Neubau von 10 Doppelhaushälften mit einer durchschnittlichen Wohnfläche von ca. 120 m²/WE (1. Bauabschnitt).”
“4. Neubau von 4-10 Mehrfamilienhäusern mit insgesamt ca. 47 Mietwohnungen mit einer durchschnittlichen Wohnfläche von ca. 88 m²/WE (2. Bauabschnitt). Die...”
Kurze Beschreibung
4. Neubau von 4-10 Mehrfamilienhäusern mit insgesamt ca. 47 Mietwohnungen mit einer durchschnittlichen Wohnfläche von ca. 88 m²/WE (2. Bauabschnitt). Die Mehrfamilienhäuser werden mit Unterkellerung und Tiefgarage (ca. 36 Stellplätze) vorgesehen. Auch eine maximierte Tiefgarage mit 72 Stellplätzen (optional) und die Errichtung ohne Tiefgarage (optional) sind als Alternativpositionen anzubieten (darüber wird spätestens mit Auftragserteilung entschieden).
“Die Leistungen des Totalübernehmers sind auf Basis einer funktionalen Leistungsbeschreibung zu erbringen. Im Rahmen des Architekturkonzeptes soll eine...”
Kurze Beschreibung
Die Leistungen des Totalübernehmers sind auf Basis einer funktionalen Leistungsbeschreibung zu erbringen. Im Rahmen des Architekturkonzeptes soll eine Bebauung mit individuellen Gebäuden und in aufgelockerter Anordnung umgesetzt werden. Entsprechender Materialwechsel soll die individuelle Gestaltung bekräftigen. Vor- und Rücksprünge in den Fassaden z. B. durch An- und Vorbauten und prägende Dachlandschaften zur Auflockerung der städtebaulichen Silhouette sind wünschenswert.
“Die innerörtliche Lage und die Nachbarbebauung sind in besonderer Weise – auch für die Realisierungsphase – zu beachten. Der Auftraggeber legt großen Wert...”
Kurze Beschreibung
Die innerörtliche Lage und die Nachbarbebauung sind in besonderer Weise – auch für die Realisierungsphase – zu beachten. Der Auftraggeber legt großen Wert auf die Wirtschaftlichkeit der Planung und der Bauweise. Dies betrifft sowohl die Errichtungs- als auch Betriebskosten während der Nutzungsphase. Die bauliche Umsetzung in Fertigteilbauweise wird ausdrücklich zugelassen.
“Die nachfolgende Angabe zum geschätzten Wert bezieht sich auf die Objektkosten der Kostengruppen 200-700 DIN 276 (netto) inklusive einer Tiefgarage mit ca....”
Menge oder Umfang
Die nachfolgende Angabe zum geschätzten Wert bezieht sich auf die Objektkosten der Kostengruppen 200-700 DIN 276 (netto) inklusive einer Tiefgarage mit ca. 36 Stellplätzen.
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Beschreibung der Optionen:
“Alternativpositionen u. a. für Tiefgarage, s. oben II.1.5). Über diese wird spätestens mit Auftragserteilung entschieden, evtl. schon in der zweiten Angebotsrunde.”
Beschreibung der Optionen
Alternativpositionen u. a. für Tiefgarage, s. oben II.1.5). Über diese wird spätestens mit Auftragserteilung entschieden, evtl. schon in der zweiten Angebotsrunde.
“Ferner kann der Auftraggeber nach Zuschlagserteilung Leistungsänderungen und Zusatzleistungen für das Projekt nach Maßgabe der allgemeinen (und zu...”
Beschreibung der Optionen
Ferner kann der Auftraggeber nach Zuschlagserteilung Leistungsänderungen und Zusatzleistungen für das Projekt nach Maßgabe der allgemeinen (und zu verhandelnden) vertraglichen Regelungen (in Anlehnung an die diesbezüglichen Regelungen der VOB/B) verlangen.
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Dauer: 14 Monate Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
“Wenningstedt-Braderup (Sylt).”
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
“Am Verhandlungsverfahren können nur solche Bewerber beteiligt werden, welche die als Teilnahmebedingung geforderten Erklärungen und Nachweise erbracht haben...”
Befähigung zur Berufsausübung
Am Verhandlungsverfahren können nur solche Bewerber beteiligt werden, welche die als Teilnahmebedingung geforderten Erklärungen und Nachweise erbracht haben und über die erforderliche Eignung verfügen. Es sind dazu Teilnahmeanträge zu stellen, denen die geforderten Erklärungen (diese müssen wahrheitsgemäß sein) und Nachweise zur Eignung beizufügen sind. Die Teilnahmeanträge einschließlich der nach III.2.1)-III.2.3) geforderten Erklärungen und Nachweise sind bis zum Ende der Teilnahmeantragsfrist in schriftlicher Form – und möglichst auch auf Datenträger im PDF-Format – per Post oder direkt bei der Auftraggeberin (Kontaktstelle gemäß I.1)) einzureichen (Telefax oder E-Mail genügen insoweit nicht), soweit sie nicht als erst auf Anforderung vorzulegen genannt sind.
“Nachweise können auch in Kopie eingereicht werden; die Anforderung des Originals bleibt vorbehalten. Die Teilnahmeanträge sollten übersichtlich gestaltet...”
Befähigung zur Berufsausübung
Nachweise können auch in Kopie eingereicht werden; die Anforderung des Originals bleibt vorbehalten. Die Teilnahmeanträge sollten übersichtlich gestaltet sein, entsprechend der Nummerierung in dieser Bekanntmachung. Soweit unter III.2.1)-III.2.3) lediglich Erklärungen gefordert werden, behält sich die Auftraggeberin vor, zur Behebung von Zweifeln entsprechende Bescheinigungen oder Nachweise nachzufordern (auch nach dem Teilnahmewettbewerb). Sollten geforderte Erklärungen oder Nachweise fehlen oder unvollständig sein, kann der Bewerber nicht auf die Einräumung einer Gelegenheit zur Nachreichung vertrauen, das Recht dazu behält sich die Auftraggeberin aber vor.
Mehr anzeigen Mehr anzeigen (15) “Bei Bewerbergemeinschaften und anderen gemeinschaftlichen Bewerbungen ist die Eignung für die gesamte Bewerbergemeinschaft nachzuweisen, die Erklärungen und...”
Befähigung zur Berufsausübung
Bei Bewerbergemeinschaften und anderen gemeinschaftlichen Bewerbungen ist die Eignung für die gesamte Bewerbergemeinschaft nachzuweisen, die Erklärungen und Nachweise sind einzeln von jedem Mitglied (Unternehmen), ggf. bezogen auf seinen Leistungsbereich, vorzulegen, die Leistungsbereiche sind darzulegen. Die Anforderungen von III.1.3) sind zu beachten.
“Die Erklärungen und Nachweise müssen in jedem Fall (egal ob durch Bewerber, Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft oder Dritte, auf deren Leistungsfähigkeit...”
Befähigung zur Berufsausübung
Die Erklärungen und Nachweise müssen in jedem Fall (egal ob durch Bewerber, Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft oder Dritte, auf deren Leistungsfähigkeit der Bewerber sich beruft) zumindest die Leistungsbereiche Bau (Generalunternehmer, zumindest aber Rohbau) sowie Planung (Objektplanung, Technische Ausrüstung, auch soweit diese ggf. vom Bauunternehmen selbst erbracht werden sollen) umfassen. Soweit nachstehend auf die Eintragung in das Präqualifikationsverzeichnis abgestellt wird, gilt dies für Bauunternehmen, nicht ins Präqualifikationsverzeichnis eingetragene Planungsbüros haben die jeweils alternativ bezeichneten Erklärungen/Nachweise vorzulegen.
“Allgemein gilt: Will ein Unternehmen sich auf die Leistungsfähigkeit (z. B. wirtschaftliche, technische, personelle Kapazitäten, Referenzen) eines Dritten...”
Befähigung zur Berufsausübung
Allgemein gilt: Will ein Unternehmen sich auf die Leistungsfähigkeit (z. B. wirtschaftliche, technische, personelle Kapazitäten, Referenzen) eines Dritten für die o. g. Leistungsbereiche (Generalbau bzw. zumindest Rohbbau, Objektplanung, Planung Technische Ausrüstung) berufen, so sind zusätzlich zu den Nachweisen und Erklärungen für das Unternehmen auch für diesen Dritten die für das sich auf ihn berufende Unternehmen erforderlichen Erklärungen und Nachweise vorzulegen, bezogen auf den jeweiligen Leistungsbereich. Die ggf. im Zusammenhang mit einer Präqualifikation abgegebene allgemeine Erklärung, nur präqualifizierte Nachunternehmer einzusetzen, genügt dann nicht; vielmehr sind für den Dritten die unten geforderten Erklärungen/Nachweise (ggf. auch dessen Präqualifikationsnachweis) nötig. Der Nachweis, dass die Leistungsfähigkeit des Dritten zur Verfügung steht, ist spätestens auf gesonderte Anforderung zu führen, z. B. durch eine entsprechende Verpflichtungserklärung des Dritten für den Fall der Auftragserteilung. Eine vollständige Nachunternehmerliste über die o.g. Leistungsbereiche (Generalbau bzw. zumindest Rohbbau, Objektplanung, Planung Technische Ausrüstung) hinaus ist in diesem Verfahrensstadium nicht erforderlich, die spätere Anforderung bleibt vorbehalten, ebenso die entsprechende Eignungsprüfung.
“A. Angaben zu Firma, Sitz, Gegenstand und Geschäftsleitung des Unternehmens, auf Anforderung auch Nachweis der Eintragung in ein Berufs- oder...”
Befähigung zur Berufsausübung
A. Angaben zu Firma, Sitz, Gegenstand und Geschäftsleitung des Unternehmens, auf Anforderung auch Nachweis der Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister, soweit diese vorgeschrieben ist.
“B. Nachweis der Eintragung in das Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. oder folgende Eigenerklärungen...”
Befähigung zur Berufsausübung
B. Nachweis der Eintragung in das Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. oder folgende Eigenerklärungen zur Zuverlässigkeit:
“a) Eigenerklärung, ob ein Insolvenzverfahren oder vergleichbares Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden oder der Antrag mangels Masse...”
Befähigung zur Berufsausübung
a) Eigenerklärung, ob ein Insolvenzverfahren oder vergleichbares Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden oder der Antrag mangels Masse abgelehnt wurde oder ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde.
“b) Eigenerklärung, ob sich das Unternehmen in Liquidation befindet.”
“c) Eigenerklärung, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, welche die Zuverlässigkeit als Bewerber infrage stellt, insbesondere keine der...”
Befähigung zur Berufsausübung
c) Eigenerklärung, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, welche die Zuverlässigkeit als Bewerber infrage stellt, insbesondere keine der in § 6 EG Abs. 4 Nr. 1 VOB/A 2012 genannten Straftaten (Betrug, Subventionsbetrug gegen die EU, Geldwäsche, Bestechung, Steuerhinterziehung, kriminelle oder terroristische Vereinigung).
“d) Eigenerklärung, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben ordnungsgemäß erfüllt wurde.”
“e) Nachweis der Entrichtung der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung für die Beschäftigten, der nicht älter als ein Jahr sein und die von der...”
Befähigung zur Berufsausübung
e) Nachweis der Entrichtung der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung für die Beschäftigten, der nicht älter als ein Jahr sein und die von der ausstellenden Stelle festgelegte Gültigkeit nicht überschreiten darf. Erforderlich ist die Bescheinigung mindestens eines, möglichst jedoch aller im Unternehmen vertretenen Sozialversicherungsträger (nicht bloß eines Steuerberaters u. dgl.). Soweit für das Unternehmen die tarifvertragliche Verpflichtung besteht, ist auch der Nachweis der vollständigen Entrichtung der Beiträge zur gemeinsamen Einrichtung der Tarifvertragsparteien im Sinne von § 5 Nr. 3 Arbeitnehmer-Entsendegesetz zu erbringen.
“f) Für Bauunternehmen: Eigenerklärung, dass sich das Unternehmen bei der Berufsgenossenschaft angemeldet hat.”
“C. Für Bauunternehmen: Eigenerklärung, dass der Bewerber oder nach Satzung oder Gesetz Vertretungsberechtigte nicht in den letzten drei Jahren gemäß § 21...”
Befähigung zur Berufsausübung
C. Für Bauunternehmen: Eigenerklärung, dass der Bewerber oder nach Satzung oder Gesetz Vertretungsberechtigte nicht in den letzten drei Jahren gemäß § 21 Abs. 1 S. 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder nach der genannten Vorschrift oder § 6 S. 1 oder S. 2 Arbeitnehmerentsendegesetz einer Geldbuße von mehr als 2 500 EUR belegt worden ist.
“D. Eigenerklärung, dass der Bewerber oder nach Satzung oder Gesetz Vertretungsberechtigte seit dem Inkrafttreten des TTG SH nicht gegen die Verpflichtungen...”
Befähigung zur Berufsausübung
D. Eigenerklärung, dass der Bewerber oder nach Satzung oder Gesetz Vertretungsberechtigte seit dem Inkrafttreten des TTG SH nicht gegen die Verpflichtungen aus einer Verpflichtungserklärung nach § 4 TTG SH oder gegen seine Verpflichtung aus § 9 Abs. 1 Satz 1 TTG SH verstoßen hat. Diese Erklärung, dass die Voraussetzungen für eine Auftragssperre nicht vorliegen, ist gemäß § 16 Abs. 5 S. 1 TTG auch von allen Nachunternehmern und Verleihern von Arbeitskräften, soweit bereits bekannt, ansonsten im weiteren Verfahren, abzugeben.
“E. Auf gesonderte Anforderung: Nachweis der Bauvorlageberechtigung für den vorgesehenen Entwurfsverfasser.”
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
“F. Nachweis der Eintragung in das Präqualifikationsverzeichnis oder Eigenerklärung über den Umsatz des Unternehmens, jeweils bezogen auf den letzten 3...”
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
F. Nachweis der Eintragung in das Präqualifikationsverzeichnis oder Eigenerklärung über den Umsatz des Unternehmens, jeweils bezogen auf den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen.
“Bei Planungsbüros als Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft/Nachunternehmern bezieht sich diese Eigenerklärung über den Umsatz auf den Gesamtumsatz für...”
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Bei Planungsbüros als Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft/Nachunternehmern bezieht sich diese Eigenerklärung über den Umsatz auf den Gesamtumsatz für Planungsleistungen; soweit die Planungsleistungen vom Bauunternehmen selbst erbracht werden sollen, sind entsprechende Angaben zum Umsatzanteil für Planungsleistungen im Bauunternehmen zu machen (gesondert für Objektplanung / Planung Technische Ausrüstung).
Mehr anzeigen Mehr anzeigen (7) “G. Erklärung zur Aufgliederung des jährlichen Umsatzes in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (Verweis auf das Präqualifikationsverzeichnis genügt...”
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
G. Erklärung zur Aufgliederung des jährlichen Umsatzes in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (Verweis auf das Präqualifikationsverzeichnis genügt insoweit nicht), möglichst nach
“Bei Planungsbüros als Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft/Nachunternehmern bezieht sich die Eigenerklärung über die Aufgliederung des Umsatzes auf die...”
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Bei Planungsbüros als Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft/Nachunternehmern bezieht sich die Eigenerklärung über die Aufgliederung des Umsatzes auf die entsprechenden Planungsleistungen zu (1)-(3). Soweit die Planungsleistungen vom Bauunternehmen selbst erbracht werden sollen, sind entsprechende Angaben zur Umsatzaufgliederung für Planungsleistungen im Bauunternehmen zu machen (gesondert für Objektplanung/Planung Technische Ausrüstung).
“H. Nachweis zur Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung (für Planung und Bauausführung) mit Deckungssumme von mindestens 1 500 000 EUR für Personen-...”
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
H. Nachweis zur Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung (für Planung und Bauausführung) mit Deckungssumme von mindestens 1 500 000 EUR für Personen- und Sachschäden.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
“I. Nachweis der Eintragung in das Präqualifikationsverzeichnis für Bauunternehmen oder Eigenerklärung zur Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen...”
Technische und berufliche Fähigkeiten
I. Nachweis der Eintragung in das Präqualifikationsverzeichnis für Bauunternehmen oder Eigenerklärung zur Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren Jahres durchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, möglichst gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem technischen (bei Planungsbüros: planerischen) Leitungspersonal. Planungsbüros als Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft/Nachunternehmern haben ebenfalls eine entsprechende Eigenerklärung einzureichen; soweit die Planungsleistungen vom Bauunternehmen selbst erbracht werden sollen, sind entsprechende Angaben zum vom Bauunternehmen beschäftigten Personal für Planungsleistungen zu machen (gesondert für Objektplanung/Planung Technische Ausrüstung).
“J. Angabe über die Ausführung von Bauleistungen und Planungsleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren (Abschluss der Arbeiten nicht vor 2012, lfd....”
Technische und berufliche Fähigkeiten
J. Angabe über die Ausführung von Bauleistungen und Planungsleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren (Abschluss der Arbeiten nicht vor 2012, lfd. Projekte können nur bereits erbrachte Leistungen gewürdigt werden), jeweils mit Angabe der Art des Bauvorhabens, des Auftraggebers (möglichst mit Ansprechpartner und Kontaktdaten), der Gebäudegröße und des Investitionsvolumens, der erbrachten Leistungen und des Ausführungszeitraums, möglichst mit Referenzschreiben des Auftraggebers, jeweils bezogen auf Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind (nach Projektvolumen, Nutzungsart, Auftragstyp [schlüsselfertig/Modulbau], Schwierigkeitsgrad), und zwar aufgegliedert zumindest nach:
Mehr anzeigen Mehr anzeigen (6) “(1) Leistungen für Schlüsselfertigbau,”
“(2) Leistungen für Hochbau mit Wohnnutzung,”
“(3) Leistungen in Fertigteil-/Modulbauweise.”
“Bei Planungsbüros als Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft/Nachunternehmern beziehen sich die Referenzen auf die entsprechenden Planungsleistungen...”
Technische und berufliche Fähigkeiten
Bei Planungsbüros als Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft/Nachunternehmern beziehen sich die Referenzen auf die entsprechenden Planungsleistungen (mindestens Objektplanung Gebäude und Fachplanungen Technische Ausrüstung); soweit die Planungsleistungen vom Bauunternehmen selbst erbracht werden sollen, sind entsprechende Angaben zu vom Bauunternehmen erbrachten Planungsleistungen zu machen (gesondert für Objektplanung/Planung Technische Ausrüstung).
“K. Möglichst aussagekräftige Darstellung zur Befähigung zur Bewältigung der Totalübernehmer-Aufgabe (Projektorganisation) in dem Team der Bewerbung und der...”
Technische und berufliche Fähigkeiten
K. Möglichst aussagekräftige Darstellung zur Befähigung zur Bewältigung der Totalübernehmer-Aufgabe (Projektorganisation) in dem Team der Bewerbung und der für die o. g. Leistungsbereiche (Generalbau bzw. zumindest Rohbau, Objektplanung, Planung Technische Ausrüstung) vorgesehenen Unternehmen. Bei Bewerbergemeinschaften Benennung eines Unternehmens als bevollmächtigten Vertreter.
“L. Vorstellung der vorgesehenen Projektleitung (für Bau, Objektplanung, Planung Technische Ausrüstung) mit Angaben zur Qualifikation einschl. möglichst...”
Technische und berufliche Fähigkeiten
L. Vorstellung der vorgesehenen Projektleitung (für Bau, Objektplanung, Planung Technische Ausrüstung) mit Angaben zur Qualifikation einschl. möglichst persönlicher Referenzen.
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Mindeststandards:
“Zu J. (Referenzen): Erbrachte Bauleistungen bzw. Planungsleistungen für mindestens:”
“(1) ein Vorhaben des Schlüsselfertigbaus mit Investitionsvolumen von mind. 5 000 000 EUR (brutto),” Mehr anzeigen (1) “(2) ein Vorhaben des Hochbaus für Wohnnutzung mit Investitionsvolumen von mind. 5 000 000 EUR (brutto). Mehrfachnennung eines Vorhabens in beiden Kategorien möglich.”
Mindeststandards
(2) ein Vorhaben des Hochbaus für Wohnnutzung mit Investitionsvolumen von mind. 5 000 000 EUR (brutto). Mehrfachnennung eines Vorhabens in beiden Kategorien möglich.
Mehr anzeigen Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
“Sicherheiten für Vertragserfüllung und Gewährleistung, Näheres in den Vergabeunterlagen, die an die ausgewählten Teilnehmer ausgegeben werden.”
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
“Abschlagszahlungen werden nach einem in den Verhandlungen zu vereinbarenden Zahlungsplan für nachgewiesene vertragsgemäße Leistungen erbracht.”
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
“Gesamtschuldnerisch haftend mit einem Unternehmen als bevollmächtigtem Vertreter. Dieser ist bereits mit der Bewerbung zu benennen. Im Verfahren tritt mit...”
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Gesamtschuldnerisch haftend mit einem Unternehmen als bevollmächtigtem Vertreter. Dieser ist bereits mit der Bewerbung zu benennen. Im Verfahren tritt mit der Bewerbung (Teilnahmeantrag) grundsätzlich Bindung hinsichtlich der Zusammensetzung einer Bewerbergemeinschaft/Bietergemeinschaft oder ggf. benannter Nachunternehmer ein; spätere Änderungen setzen eine Zustimmung der Vergabestelle voraus, die von einer weiteren Eignungsprüfung und der Wahrung der erforderlichen rechtlichen Identität zwischen Bewerber und (möglichem) Zuschlagsempfänger abhängig ist, ein Anspruch auf die Zustimmung besteht nicht.
“Kartellrechtlich unzulässige Bietergemeinschaften werden ausgeschlossen. Die Vergabestelle behält sich vor, ergänzende Erklärungen und Unterlagen betreffend...”
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Kartellrechtlich unzulässige Bietergemeinschaften werden ausgeschlossen. Die Vergabestelle behält sich vor, ergänzende Erklärungen und Unterlagen betreffend die kartellrechtliche Zulässigkeit einer Bewerbergemeinschaft/Bietergemeinschaft abzufordern.
Mehr anzeigen Mehr anzeigen (2) “Mehrfachbewerbungen (parallele Beteiligung an mehreren Bewerbergemeinschaften oder an einer solchen und als Einzelbewerber) sind zum Schutz des...”
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Mehrfachbewerbungen (parallele Beteiligung an mehreren Bewerbergemeinschaften oder an einer solchen und als Einzelbewerber) sind zum Schutz des Geheimwettbewerbs unzulässig, sofern nicht mit der Bewerbung und den Angeboten jeweils der Nachweis erbracht wird, dass diese unabhängig voneinander und ohne Kenntnis jeweiliger konkurrierender Bewerbungen/Angebote erstellt wurden und kartellrechtlich zulässig sind. Die Einbindung desselben Nachunternehmers durch verschiedene Bewerber/Bieter ist zulässig, wenn der Geheimwettbewerb gewahrt bleibt, insbesondere der Nachunternehmer keinen bestimmenden Einfluss auf die Angebotsinhalte verschiedener Bieter oder Kenntnis von deren Angebotspreisen erlangt; auch darf die Beteiligung nicht dazu führen, dass ein Bieter den Angebotsinhalt eines anderen kennt. Der Auftraggeber kann diesbezügliche Nachweise verlangen. Verstöße gegen den Geheimwettbewerb ziehen grundsätzlich den Ausschluss aller Beteiligten vom Verfahren nach sich.
“Falls der Bewerber beabsichtigt, eine Projektgesellschaft (Einzweckgesellschaft für die Durchführung des Auftrags) oder sonst einen Dritten als...”
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Falls der Bewerber beabsichtigt, eine Projektgesellschaft (Einzweckgesellschaft für die Durchführung des Auftrags) oder sonst einen Dritten als Vertragspartner einzuschalten, ist dies anzugeben. Bewerbungen in der Form einer Projektgesellschaft sind möglich, alternativ ist (falls zuvor entsprechend angegeben) eine Überleitung auf eine Projektgesellschaft bei/nach Zuschlagserteilung unter zu verhandelnden Voraussetzungen hinsichtlich der Einbindung der jeweils verantwortlich ausführenden Unternehmen in die Auftragsdurchführung sowie das Haftungs- und Sicherheitenkonzept möglich. Bewirbt sich eine Projektgesellschaft oder ein anderer Einzelbewerber, gelten für die Beziehungen zu in die Bewerbung eingebundenen Gesellschaftern oder benannten verantwortlich ausführenden Unternehmen die vorgenannten Voraussetzungen entsprechend.
Mehr anzeigen
Sonstige besondere Bedingungen:
“Einhaltung der Verpflichtungen nach dem Tariftreue- und Vergabegesetz Schleswig-Holstein vom 31.5.2013 (TTG SH). Mit den indikativen Angeboten (noch nicht...”
Sonstige besondere Bedingungen
Einhaltung der Verpflichtungen nach dem Tariftreue- und Vergabegesetz Schleswig-Holstein vom 31.5.2013 (TTG SH). Mit den indikativen Angeboten (noch nicht den Teilnahmeanträgen) ist die Verpflichtungserklärung zur Tariftreue und Zahlung von Mindestentgelten gemäß § 4 Abs. 1-3 TTG SH als Angebotsbestandteil einzureichen. Dies gilt sowohl für die Bieter (bei Bietergemeinschaften sind die Verpflichtungserklärungen von allen Mitgliedern vorzulegen) als auch für ihre Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, soweit diese bei der Angebotsabgabe bekannt sind. § 9 TTG SH ist anzuwenden. Dem öffentlichen Auftraggeber und den zuständigen Behörden sind vertraglich Kontrollmöglichkeiten einzuräumen. Für den Fall von Verstößen gegen das TTG ist eine besondere Vertragsstrafe in Höhe von bis zu 5 % der Auftragssumme zu entrichten.
Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 4
Objektive Auswahlkriterien:
“[A.] Plausible Darlegung der Befähigung zur Totalübernehmer-Leistung in dem Team der jeweiligen Bewerbung (Gewichtung: 10 %).”
“[B.] Wirtschaftliche und technische Leistungsfähigkeit des (General-) Bauunternehmens (60 %), des Objektplaners (20 %), des TGA-Planers (10 %) – bei im...”
Objektive Auswahlkriterien
[B.] Wirtschaftliche und technische Leistungsfähigkeit des (General-) Bauunternehmens (60 %), des Objektplaners (20 %), des TGA-Planers (10 %) – bei im Bauunternehmen erbrachten Planungsleistungen werden die zu diesen Tätigkeiten gemachten Angaben herangezogen -, jeweils nach Maßgabe der nachfolgend genannten Kriterien und Gewichtung auf der Grundlage der eingereichten Erklärungen und Nachweise und deren Prüfung, und zwar bezogen jeweils auf: [B.1] Art der Referenzprojekte – gute Vergleichbarkeit (beim Bauunternehmen und Objektplaner einschl. Insellage) – (30 %), [B.2] Qualität der Referenzprojekte (planerische bzw. bauliche Wertigkeit gem. Beschreibung) (20 %) und [B.3] Zahl (10 %) der Referenzen, [B.4] Personalstärke (10 %), [B.5] Umsatzstärke (10 %), [B.6] Qualifikation der Projektleitung (20 %).Bewertungsmethode der Auswahlkriterien: Die Bewertung der Kriterien und Unterkriterien erfolgt grundsätzlich qualitativ auf einer fünfstufigen Punkte-Skala (sehr gut [10], gut [8], vollbefriedigend [6], befriedigend [4], ausreichend [2]; nicht ausreichende Bewertungen können von vornherein nicht berücksichtigt werden; ganzzahlige Zwischenwerte oberhalb von 2 sind möglich); wobei die vergebene Bewertung danach in Bezug zur Höchstpunktzahl gesetzt (Referenzierung) und dadurch relativ auf das Bewerberfeld gestaltet wird. In die Bewertung der Unterkriterien B.1 und B.2 (Art und Qualität von Referenzen) werden maximal fünf Projekte, die vom Bewerber hierfür benannt wurden (sonst erfolgt die Auswahl nach Größe), einbezogen und einzeln qualitativ gewertet. Die für die einzelnen Referenzprojekte vergebenen Punktzahlen werden aufaddiert. Dies gilt auch bei weniger als fünf benannten Referenzen. Die Addition erfolgt auch, wenn dadurch die Höchstpunktzahl der Skala (10 = sehr gut) überschritten wird. Um die Bewertung relativ auf das Bewerberfeld zu gestalten, erfolgt eine Referenzierung, indem die insoweit beste Bewerbung im Bewerberfeld auf die Höchstpunktzahl gesetzt und die anderen je nach vergebener Punktzahl dazu linear ins Verhältnis gesetzt werden (Dreisatz). Eine entsprechende Referenzierung erfolgt bei der qualitativen Bewertung (A., B.1, B.2, B.6 ) auch, wenn keine Bewerbung bezüglich eines Kriteriums die Höchstpunktzahl erreicht.Bei den quantitativen Unterkriterien B.4 und B.5 (Personalstärke und Umsatzstärke) wird der Durchschnitt der letzten 3 Jahre berücksichtigt, beim Kriterium B.3 (Zahl der Referenzen) die Gesamtzahl im selben Zeitraum. Der jeweils höchste Wert im geeigneten Bewerberfeld erhält die Höchstpunktzahl, der geringste die Mindestpunktzahl (ebenso falls die Angaben trotz formaler Vollständigkeit eine genaue Aussage nicht zulassen), dazwischen wird linear interpoliert. Hinweis: Die Zuschlagskriterien für den Vergleich der späteren Angebote werden erst mit den Vergabeunterlagen bekannt gegeben (vgl. IV.2.1)).
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Datum der Absendung der Aufforderungen: 2016-01-12 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Tourismus-Service Wenningstedt-Braderup GmbH & Co. KG
Henning Sieverts
Name: Tourismus-Service Wenningstedt-Braderup GmbH & Co. KG
Postanschrift: Strandstraße 25
Postort: Wenningstedt-Braderup
Postleitzahl: 25996
Land: Deutschland 🇩🇪
Kontaktperson: Geschäftsführung
URL für weitere Informationen: http://www.wenningstedt.de🌏
URL der Dokumente: http://www.wenningstedt.de🌏
URL der Teilnahme: http://www.wenningstedt.de🌏
Referenz Zusätzliche Informationen
“Das Verfahren wird für alle Leistungen als Verhandlungsverfahren mit einem vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb gemäß § 101 Abs. 5 GWB, § 3 EG Abs. 1 Nr. 3...”
Zusätzliche Informationen
Das Verfahren wird für alle Leistungen als Verhandlungsverfahren mit einem vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb gemäß § 101 Abs. 5 GWB, § 3 EG Abs. 1 Nr. 3 VOB/A 2012 geführt. Es sind zunächst Teilnahmeanträge zu stellen. Die Auftraggeberin wählt anhand der Teilnahmebedingungen (III.2) und ggf. gemäß IV.1.2) die Teilnehmer am Verhandlungsverfahren aus, welche die Vergabeunterlagen erhalten und zu Erstangeboten aufgefordert werden.
“Zu II.3): Die Angabe beruht auf einer Schätzung der Planungs- und Bauzeit, sie unterliegt der Konkretisierung im Verhandlungsverfahren.” Mehr anzeigen (4) “Zu IV.1.3): Eine schrittweise Verringerung der Zahl der zu verhandelnden Angebote ist vorbehalten, ob und wann davon Gebrauch gemacht wird, entscheidet die...”
Zusätzliche Informationen
Zu IV.1.3): Eine schrittweise Verringerung der Zahl der zu verhandelnden Angebote ist vorbehalten, ob und wann davon Gebrauch gemacht wird, entscheidet die Auftraggeberin nach ihrem Verfahrens-Ermessen; eine Verringerung würde stets auf der Grundlage der Zuschlagskriterien gemäß Vergabeunterlagen erfolgen.
“Zu IV.3.4): Die Angabe betrifft das Ende der Teilnahmeantragsfrist. Die Angebotsfrist für die Erstangebote der aufgeforderten Teilnehmer endet am 8.3.2016.”
“Informationen im Verfahren werden grundsätzlich (soweit nicht anders bestimmt) per Post oder direkt übermittelt, die Auftraggeberin behält sich bei eiligen...”
Zusätzliche Informationen
Informationen im Verfahren werden grundsätzlich (soweit nicht anders bestimmt) per Post oder direkt übermittelt, die Auftraggeberin behält sich bei eiligen Informationen eine Übermittlung per Telefax oder E-Mail vor. Eine elektronische Abgabe von Teilnahmeanträgen oder Angeboten (per E-Mail) beim Auftraggeber ist mangels entsprechender Verschlüsselungsvorkehrungen nicht möglich (unbeschadet einer Beifügung von Datenträgern zu den schriftlichen Unterlagen). Per Post oder direkt übermittelte Teilnahmeanträge sind in einem verschlossenen Umschlag einzureichen und als solche deutlich zu kennzeichnen („Vergabe Neubauvorhaben Dauerwohnen Osterwiese. Teilnahmeantrag, nicht öffnen vor Fristablauf!“). In dem verschlossenen Umschlag soll auch ein Datenträger mit einer elektronischen Kopie des Teilnahmeantrags (PDF-Format) enthalten sein.
“Für den Fall, dass den Unterlagen entsprechende und wirtschaftliche Angebote nicht fristgerecht eingehen werden, eine grundlegende Änderung der...”
Zusätzliche Informationen
Für den Fall, dass den Unterlagen entsprechende und wirtschaftliche Angebote nicht fristgerecht eingehen werden, eine grundlegende Änderung der Vergabeunterlagen erforderlich wird oder andere schwer wiegende Gründe bestehen, bleibt der Abbruch des Verfahrens (Aufhebung entsprechend § 17 VOB/A) vorbehalten.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Schleswig-Holstein
Postanschrift: Düsternbrooker Weg 94
Postort: Kiel
Postleitzahl: 24105
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@wimi.landsh.de📧
Telefon: +49 4319884640📞
Fax: +49 4319884702 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
“Das Vergabeverfahren unterliegt den Vorschriften über das Nachprüfungsverfahren von den Vergabekammern (§ 102 ff. GWB).”
“Gemäß § 107 Abs. 3 S. 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit” Mehr anzeigen (6) “1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,”
“2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten...”
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
“3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten...”
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe (vgl. oben unter VI.3)) oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
“4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.”
“Der vorstehende Satz gilt nicht für einen Antrag auf Feststellung einer Unwirksamkeit des Vertrags nach § 101b Abs. 1 Nr. 2 GWB.”
“Auch kann ein wirksam erteilter Zuschlag nicht aufgehoben werden (§ 114 Abs. 1 S. 1 GWB). Nach Zuschlagserteilung (Vertragsschluss) ist ein...”
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Auch kann ein wirksam erteilter Zuschlag nicht aufgehoben werden (§ 114 Abs. 1 S. 1 GWB). Nach Zuschlagserteilung (Vertragsschluss) ist ein Nachprüfungsantrag nicht mehr zulässig, ausgenommen Anträge auf Feststellung einer Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 GWB (wegen Verletzung der nachfolgend genannten Verpflichtung zur vorherigen Information aus § 101a GWB oder wegen unzulässiger unmittelbarer Vergabe). Der Auftraggeber versendet gemäß § 101a GWB spätestens zehn Tage vor Zuschlagserteilung per Fax oder auf elektronischem Wege an die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, eine Information über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, sowie über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung und den frühesten Zeitpunkt der Zuschlagserteilung. Dies gilt ebenso für solche Bewerber, denen zuvor keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde.
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Quelle: OJS 2015/S 209-378810 (2015-10-23)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-01-04) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
“Schlüsselfertiger Neubau von 10 Doppelhaushälften mit ca. 1 200 m”
Gesamtwert des Auftrags: 12 934 100 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Zusätzlicher CPV-Code: Bauarbeiten für Mehrfamilienhäuser und Einfamilienhäuser📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Nordfriesland🏙️
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
“S. II.1.4.”
Beschreibung der Optionen:
“Der Auftraggeber kann Leistungsänderungen und Zusatzleistungen für das Projekt nach Maßgabe der vertraglichen Regelungen (in Anlehnung an die...”
Beschreibung der Optionen
Der Auftraggeber kann Leistungsänderungen und Zusatzleistungen für das Projekt nach Maßgabe der vertraglichen Regelungen (in Anlehnung an die diesbezüglichen Regelungen der VOB/B) verlangen.
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-12-09 📅
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
“Das Vergabeverfahren unterliegt den Vorschriften über das Nachprüfungsverfahren vor den Vergabekammern (§ 102 ff. GWB in der vor dem 18.4.2016 geltenden...”
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Das Vergabeverfahren unterliegt den Vorschriften über das Nachprüfungsverfahren vor den Vergabekammern (§ 102 ff. GWB in der vor dem 18.4.2016 geltenden Fassung = a.F.). Gemäß § 107 Abs. 3 S. 1 GWB a.F. ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe (vgl. oben unter VI.3) oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Der vorstehende Satz gilt nicht für einen Antrag auf Feststellung einer Unwirksamkeit des Vertrags nach § 101b Abs. 1 Nr. 2 GWB a.F.
“Auch kann ein wirksam erteilter Zuschlag nicht aufgehoben werden (§ 114 Abs. 1 S. 1 GWB a.F.). Nach Zuschlagserteilung (Vertragsschluss) ist ein...”
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Auch kann ein wirksam erteilter Zuschlag nicht aufgehoben werden (§ 114 Abs. 1 S. 1 GWB a.F.). Nach Zuschlagserteilung (Vertragsschluss) ist ein Nachprüfungsantrag nicht mehr zulässig, ausgenommen Anträge auf Feststellung einer Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 GWB a.F. wegen Verletzung der Verpflichtung zur vorherigen Information aus § 101a GWB oder wegen unzulässiger unmittelbarer Vergabe. Eine solche Unwirksamkeit kann jedoch nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach Veröffentlichung der Bekanntmachung des vergebenen Auftrags im Amtsblatt der EU geltend gemacht worden ist (§ 101b Abs. 2 S. 2 GWB a.F.).
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Quelle: OJS 2017/S 003-002983 (2017-01-04)