Oberhausen – Handbach – Planung und Bau eines Reinwasserpumpwerks

Emschergenossenschaft, Abt. 22-GM-30

Der Handbach ist ein Nebengewässer der Emscher. Er mündet bei km 10,80 rechtsseitig in die Emscher. Im Oberlauf ist der Handbach ein natürliches Gewässer, das z.T. verrohrt ist. Der Unterlauf des Handbaches ist als Schmutzwasserlauf ausgebildet. Er ist in diesem Teilstück ein genossenschaftliches Gewässer. Das Einzugsgebiet des Oberlaufes ist ein Poldergebiet. Aus diesem Grund wird im Istzustand das Mischwassernetz einschließlich der Oberläufe des Handbaches und des Laubgrabens über das vorhandene Pumpwerk OB- Handbach in den Unterlauf des Handbaches gepumpt.
Der Handbach soll entflochten werden. Dazu plant die Emschergenossenschaft im Unterlauf den Bau von Abwasserkanälen und einer Regenwasserbehandlungsanlage. Das Reinwasser des Handbach-Oberlaufes und des Laubgrabens soll durch ein neu zu bauendes Reinwasserpumpwerk in den Handbach gefördert werden.
Die geplante Förderleistung des Pumpwerks beträgt 1.790 l/s. Für die Maßnahme liegt eine Vorplanung vor. Die Entwurfs- und Genehmigungsplanung ist in Bearbeitung. Mit der Baumaßnahme soll Mitte 2016 begonnen werden.
In baulichem Zusammenhang mit dem Reinwasserpumpwerk befindet sich das bestehende Mischwasserpumpwerk. Dieses Mischwasserpumpwerk mit Trockenwetter- und Hochwassermaschinen ist neu auszulegen. Es umfasst sechs Pumpen mit Leistungen von 60 l/sec, 2 x 550 l/sec sowie 3 x 1.600 l/sec. Dem Mischwasserpumpwerk zugeordnet sind drei zu sanierende Druckrohrleitungen (DN300, DN1000, DN1400) mit einer Länge von jeweils 530 m.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-10-05. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-09-02.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-09-02 Auftragsbekanntmachung
2016-05-13 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2015-09-02)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Planungsleistungen im Bauwesen
Menge oder Umfang:
Gegenstand des Auftrags sind folgende Leistungen:(1) Ingenieurbauwerke gem. § 43 HOAI, Lph. 5-9 (Grundleistungen und ergänzende besondere Leistungen, z. B. örtliche Bauüberwachung)(2) Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI, Lph. 3-6 (Grundleistungen und ergänzende besondere Leistungen)(3) Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI, Lph. 5-9 (Grundleistungen und ergänzende besondere Leistungen); Anlagengruppen: 1 – Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen, 4 – Starkstromanlagen,8 – Gebäudeautomation und Automation von IngenieurbauwerkenDie optionalen Leistungen für das Mischwasserpumpwerk und die Druckrohrleitungen umfassen:(5) Ingenieurbauwerke gem. § 43 HOAI, Lph. 1-9 (Grundleistungen und ergänzende besondere Leistungen, z. B. örtliche Bauüberwachung)(6) Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI, Lph. 1-9 (Grundleistungen und ergänzende besondere Leistungen).
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Planungsleistungen im Bauwesen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Emschergenossenschaft, Abt. 22-GM-30
Postanschrift: Kronprinzenstraße 24
Postleitzahl: 45128
Postort: Essen
Kontakt
Internetadresse: http://www.eglv.de 🌏
E-Mail: pohl.markus@eglv.de 📧
Telefon: +49 2011042714 📞
Fax: +49 2011042748 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-09-02 📅
Einreichungsfrist: 2015-10-05 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-09-05 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 172-313338
ABl. S-Ausgabe: 172

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Handbach ist ein Nebengewässer der Emscher. Er mündet bei km 10,80 rechtsseitig in die Emscher. Im Oberlauf ist der Handbach ein natürliches Gewässer, das z.T. verrohrt ist. Der Unterlauf des Handbaches ist als Schmutzwasserlauf ausgebildet. Er ist in diesem Teilstück ein genossenschaftliches Gewässer. Das Einzugsgebiet des Oberlaufes ist ein Poldergebiet. Aus diesem Grund wird im Istzustand das Mischwassernetz einschließlich der Oberläufe des Handbaches und des Laubgrabens über das vorhandene Pumpwerk OB- Handbach in den Unterlauf des Handbaches gepumpt.
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Der Handbach soll entflochten werden. Dazu plant die Emschergenossenschaft im Unterlauf den Bau von Abwasserkanälen und einer Regenwasserbehandlungsanlage. Das Reinwasser des Handbach-Oberlaufes und des Laubgrabens soll durch ein neu zu bauendes Reinwasserpumpwerk in den Handbach gefördert werden.
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Die geplante Förderleistung des Pumpwerks beträgt 1.790 l/s. Für die Maßnahme liegt eine Vorplanung vor. Die Entwurfs- und Genehmigungsplanung ist in Bearbeitung. Mit der Baumaßnahme soll Mitte 2016 begonnen werden.
In baulichem Zusammenhang mit dem Reinwasserpumpwerk befindet sich das bestehende Mischwasserpumpwerk. Dieses Mischwasserpumpwerk mit Trockenwetter- und Hochwassermaschinen ist neu auszulegen. Es umfasst sechs Pumpen mit Leistungen von 60 l/sec, 2 x 550 l/sec sowie 3 x 1.600 l/sec. Dem Mischwasserpumpwerk zugeordnet sind drei zu sanierende Druckrohrleitungen (DN300, DN1000, DN1400) mit einer Länge von jeweils 530 m.
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Menge oder Umfang:
Gegenstand des Auftrags sind folgende Leistungen:
(1) Ingenieurbauwerke gem. § 43 HOAI, Lph. 5-9 (Grundleistungen und ergänzende besondere Leistungen, z. B. örtliche Bauüberwachung)
(2) Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI, Lph. 3-6 (Grundleistungen und ergänzende besondere Leistungen)
(3) Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI, Lph. 5-9 (Grundleistungen und ergänzende besondere Leistungen); Anlagengruppen: 1 – Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen, 4 – Starkstromanlagen,
8 – Gebäudeautomation und Automation von Ingenieurbauwerken
Die optionalen Leistungen für das Mischwasserpumpwerk und die Druckrohrleitungen umfassen:
(5) Ingenieurbauwerke gem. § 43 HOAI, Lph. 1-9 (Grundleistungen und ergänzende besondere Leistungen, z. B. örtliche Bauüberwachung)
(6) Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI, Lph. 1-9 (Grundleistungen und ergänzende besondere Leistungen).
Beschreibung der Optionen:
Leistungen der Planung für das Mischwasserpumpwerk und die Druckrohrleitungen:
(1) Ingenieurbauwerke gem. § 43 HOAI, Lph. 1-9 (Grundleistungen und ergänzende besondere Leistungen, z. B. örtliche Bauüberwachung)
(2) Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI, Lph. 1-9 (Grundleistungen und ergänzende besondere Leistungen).
Referenznummer: Projekt-Nr. 1.487
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Essen Oberhausen.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Gibt eine Bewerbergemeinschaft einen Teilnahmeantrag ab, ist es erforderlich, dass jedes einzelne Mitglied der Bewerbergemeinschaft die nachbenannten Eigenerklärungen zur Zuverlässigkeit abgibt. Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie zur Fachkunde sind die Ausführungen in Ziffer III.2.2 und III.2.3 zu beachten. Zum Nachweis der Fachkunde sind die Referenzen je Bewerbergemeinschaftsmitglied nur für den zu übernehmenden Leistungsteil nachzuweisen. Der technische Leiter für das Projekt ist nur von dem Bewerbergemeinschaftsmitglied zu nennen, das ihn stellt, im Übrigen ist die Aufgabenteilung zwischen den Bewerbergemeinschaftsmitgliedern im Organigramm zu berücksichtigen. Die weiteren Erklärungen zur Fachkunde sind ohne Einschränkung einzureichen.
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Ein Bewerber kann sich zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit oder Fachkunde (technische Leistungsfähigkeit) der Fähigkeiten von Nachunternehmern (hierzu zählen auch freie Mitarbeiter, Konzernunternehmen sowie sonstige Dritte) bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm/ihr und diesem Unternehmen bestehenden Verbindungen. Für diesen Fall ist eine Verpflichtungserklärung des entsprechenden Nachunternehmers dem Teilnahmeantrag beizufügen. Weiter hat der Nachunternehmer seine Zuverlässigkeit anhand der nachbenannten Erklärungen mit dem Teilnahmeantrag nachzuweisen. Zudem sind Erklärungen zur finanziellen Leistungsfähigkeit und zur Fachkunde gemäß dem in III.2.2 und III.2.3 genannten Anforderungen einzureichen. Zum Nachweis der Fachkunde sind die Referenzen nur für den zu übernehmenden Leistungsteil nachzuweisen. Der technische Leiter für das Projekt ist nur zu nennen, soweit er vom Nachunternehmer gestellt wird, im Übrigen ist der Nachunternehmer aber im Organigramm zu berücksichtigen. Die weiteren Erklärungen zur Fachkunde sind ohne Einschränkung einzureichen.
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Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Hierzu ist beim Auftraggeber (siehe I.1) schriftlich bzw. per Mail ein entsprechender Bewerbungsbogen mit dem Projekttitel: „Reinwasserpumpwerk Handbach“ anzufordern. Alle geforderten Erklärungen und Nachweise sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Nachforderungen bleiben vorbehalten.
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Folgende Erklärungen sind mit der Bewerbung in der angegebenen Reihenfolge einzureichen:
1. Eigenerklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen und Zusammenarbeit mit anderen gemäß § 4 VOF.
2. Eigenerklärung gemäß Anhang 1 zum Bewerbungsbogen, dass
a) über das Vermögen des Bewerbers nicht das Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist nach den Bestimmungen des Landes, in dem das Unternehmen des Bewerbers seinen Sitz hat und eine Erklärung, dass sich der Bewerber nicht in Liquidation befindet.
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b) der Bewerber nicht aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden ist, die seine berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellen.
c) der Bewerber im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit keine schweren Verfehlungen begangen hat.
d) der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben ordnungsgemäß nachgekommen ist nach den Bestimmungen des Landes, in dem das Unternehmen des Bewerbers seinen Sitz hat.
e) sich der Bewerber bei der Erteilung von Auskünften, die nach §§ 4, 5 und 10 VOF eingeholt werden können, nicht in erheblichem Maße falscher Erklärungen schuldig gemacht hat oder diese Auskünfte unberechtigter Weise nicht erteilt hat.
3. Verpflichtungserklärung gemäß Anhang 2 (bzw. Anhang 10) und Anhang 3 (bzw. Anhang 10.1) zum Bewerbungsbogen des Bieters und bereits aller bekannter Nachunternehmer zur Tariftreue gemäß dem Anhang zum Bewerbungsbogen. Soweit in Ausnahmefällen kein für allgemeinverbindlich erklärter Tarifvertrag gelten sollte, müssen sich Bieter und Nachunternehmer verpflichten, im Auftragsfall ein Mindeststundenentgelt von EUR 8,85 für die Ausführung des Auftrages zu zahlen.
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4. Erklärung zur Frauenförderung gemäß Anhang 5 (bzw. Anhang 10.3) zum Bewerbungsbogen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Alle geforderten Erklärungen und Nachweise sind unter Verwendung des unter III.2.1 benannten Bewerbungsbogens mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Nachforderungen bleiben vorbehalten.
5. Eine Bankenerklärung zur finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit.
6. Nachweis oder Eigenerklärung, dass der Bewerber über eine Betriebs- bzw. Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 1 500 000 EUR für Personenscghäden sowie 1 500 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden je Versicherungsjahr verfügt. Verfügt der Bewerber bei Abgabe des Teilnahmeantrages noch nicht über den geforderten Versicherungsschutz, kann er mit dem Teilnahmeantrag versichern, den Versicherungsschutz im Auftragsfall entsprechend aufzustocken.
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7. Eine Erklärung über den Gesamtumsatz des Dienstleistungserbringers und seinen Umsatz für vergleichbare Dienstleistungen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (Bezogen auf alle Niederlassungen sowie der bearbeitenden Niederlassung).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die Vorbemerkungen zu III.2.1 sowie zum evtl. Einsatz von Nachunternehmern gelten sinngemäß auch für III.2.3).
Alle geforderten Erklärungen und Nachweise sind unter Verwendung des unter III.2.1 benannten Bewerbungsbogens mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Nachforderungen bleiben vorbehalten.
8. Angabe aus der die technische Leitung für die anzubietenden Leistungen hervor geht (Projektbezogenes Organigramm mit Benennung der für das Projekt vorgesehenen Projektleitung sowie der verantwortlichen Mitarbeiter der jeweiligen Fachdisziplinen: Objektplanung/Ingenieurbauwerke, Maschinenbautechnik, Elektrotechnik, Tragwerksplanung.
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9. Lebensläufe der Personen aus dem Organigramm unter Punkt 8; Nachweis der Berufszulassung bzw. der beruflichen Befähigung des Bewerbers und/oder der Führungskräfte des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistungen verantwortlichen Person oder Personen
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10. Vergleichbare Leistungen des Bewerbers bzw. seiner sich bewerbenden Niederlassung zu Projekten der Planung komplexer Abwas-serprojekte, die in den letzten fünf Jahren abgeschlossen oder bearbeitet wurden mit projektbezogenen Angaben gem. Bewerbungsbogen
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11. Vergleichbare Leistungen des Projektleiters/der Projektleiterin zur Leitung von Projekten der Planung vergleichbarer komplexer Abwas-serprojekte mit projektbezogenen Angaben gem. Bewerbungsbogen
12. Angaben zu den Erfahrungen und Qualifikationen der für bestimmte Teilbereiche vorgesehenen verantwortlichen Mitarbeiter des Bewerbers (Objektplanung/Ingenieurbauwerke, Maschinenbautechnik, Elektrotechnik) in Form persönlicher Referenzen mit projektbezogenen Angaben gem. Bewerbungsbogen
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13. Eine Erklärung, aus der das jährliche Mittel der von dem Dienstleistungserbringer in den letzten drei Jahren Beschäftigten und die Anzahl seiner Führungskräfte ersichtlich ist (bezogen auf alle Niederlassungen sowie der bearbeitenden Niederlassung).
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14. Eine Erklärung, aus der hervorgeht, über welche Ausstattung, welche Geräte und welche technische Ausrüstung (Standardsoftware, fachspezifische Software, etc.) der Dienstleistungserbringer für die Dienstleistung verfügen wird.
15. Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers zur Gewährleistung der Qualität.
16. Angabe des Auftragsanteils, für den der Dienstleistungserbringer möglicherweise einen Unterauftrag zu erteilen beabsichtigt. Soweit sich der Bewerber auf die Eignung seiner Nachunternehmer berufen möchte, gelten die vorstehenden Hinweise.
Mindeststandards:
Mindestens eine Referenz des Bewerbers aus den letzten fünf Jahren zur Planung eines Pumpwerks mit einer Förderleistung von mehr als 1.000 l/sec.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme in Höhe von mindestens:
Personenschäden 1 500 000 EUR
Sach- und Vermögensschäden 1 500 000 EUR
Bei geringerer Deckungshöhe eine Zusicherung des Bewerbers, dass die Höhe der Haftpflicht bei Auftragserteilung angepasst wird.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Eine Bewerbergemeinschaft hat mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterschriebene Erklärung abzugeben,
— in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird;
— in der alle Mitglieder mit postalischer Anschrift aufgeführt werden;
— in der ein von allen für die Durchführung des Vertrages gegenüber dem Auftraggeber bevollmächtigter Vertreter benannt und erklärt wird, dass dieser Vertreter gegenüber dem Auftraggeber alle Mitglieder rechtsverbindlich vertreten wird;
— in der die postalische Anschrift des Vertreters angegeben wird, über den der gesamte Schriftverkehr abgewickelt wird.
Es ist grundsätzlich unzulässig, als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und gleichzeitig als einzelner Bewerber am Vergabeverfahren teilzunehmen. Ein solches Verhalten ist regelmäßig als unzulässige wettbewerbsbeschränkende Abrede zu werten und führt zum Ausschluss vom weiteren Verfahren. Dies gilt nur dann nicht, wenn der Bewerber mit seinem Teilnahmeantrag nachweist, dass die Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt werden. Gleiches gilt für den Fall, dass sich ein Bewerber an verschiedenen Bewerbergemeinschaften beteiligt.
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Sonstige besondere Bedingungen: Auf den Auftrag findet das TVgG-NRW Anwendung.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Teilnahmeberechtigt sind:
1. Natürliche Personen, die freiberuflich tätig sind und entsprechend der Regelungen ihres Heimatstaates berechtigt sind, die Berufsbezeichnung „Architekt“ bzw. „Ingenieur“ zu führen. Ist in dem Heimatstaat der Personen die Berufsbezeichnung nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Voraussetzungen, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis als Ingenieur/Architekt verfügt, dessen Anerkennung nach Richtlinie 2005/36/EG oder 2001/19/EG gewährleistet ist.
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2. Juristische Personen, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/ Planungsleistungen gehören, sofern einer der Gesellschafter oder der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person und der verantwortliche Projektbearbeiter die an die natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllen.
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3. Bewerbergemeinschaften aus natürlichen und/oder juristischen Personen: Bei Bewerbergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied die Anforderungen erfüllen, die an die natürlichen Personen gestellt werden.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die eingegangenen Teilnahmeanträge werden nach Überprüfung der formalen Kriterien aus Abschnitt III.2 einer Punktebewertung gemäß folgender Eignungskriterien unterzogen (siehe auch Bewerberbogen):Qualität der Referenzen des Bewerbers (Gewichtung 50 %), Erfahrung und Qualifikation des Projektleiters/der Projektleiterin (Gewichtung 20 %), Erfahrung und Qualifikation des Projektteams (Gewichtung 30 %). Je Kriterium werden maximal 5 Wertungspunkte vergeben. Es findet eine vergleichende Wertung statt. 5 Wertungspunkte werden vergeben, wenn die Leistungen im Vergleich zu mehreren Mitbewerbern herausragend sind, 4 Wertungspunkte, wenn die Leistungen im Vergleich zu mehreren Mitbewerbern besser sind, 3 Wertungspunkte, wenn die Leistungen im Vergleich zu den Mitbewerbern vergleichbar sind, 2 Wertungspunkte, wenn die Leistungen im Vergleich zu mehreren Mitbewerbern schlechter und 1 Wertungspunkt, wenn die Leistungen im Vergleich zu allen Mitbewerbern schlechter ist. Die einzelnen vorgenannten Kriterien werden wie folgt gewichtet:Qualität der Referenzen des Bewerbers, maximal 5 Wertungspunkte, Gewichtung 50 %, mögliche Gesamtpunktzahl 250;Erfahrung und Qualifikation des Projektleiters/der Projektleiterin, maximal 5 Wertungspunkte, Gewichtung 20 %, mögliche Gesamtpunktzahl 100;Erfahrung und Qualifikation des Projektteams, maximal 5 Wertungspunkte, Gewichtung 30, mögliche Gesamtpunktzahl 150Maximal erreichbare Gesamtpunktzahl: 500 PunkteDie Rangfolge richtet sich nach der erreichten Gesamtpunktzahl.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Markus Pohl
E-Mail: poststelle@brd.nrw.de 📧

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2016-07-01 📅
Datum des Endes: 2020-12-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: Projekt-Nr. 1.487

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland bei der Bezirksregierung Köln – Spruchkörper Düsseldorf
Postanschrift: Zeughausstr. 2-10
Postort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: poststelle@brd.nrw.de 📧
Telefon: +49 2114753131 📞
Internetadresse: http://www.brd.nrw.de 🌏
Fax: +49 2114753989 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Hinweis zur Geltendmachung von Vergaberechtsverstößen vor der Vergabekammer:
Die Vergabestelle weist darauf hin, dass ein Nachprüfungsantrag nur zulässig ist, soweit.
— der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber der Vergabestelle unverzüglich, spätestens innerhalb von 14 Tagen nach Erkennen gerügt hat,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber der Vergabestelle gerügt hat,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens mit Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt wird.
Weitere Einzelheiten können § 107 GWB entnommen werden.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2015/S 172-313338 (2015-09-02)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-05-13)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Verfahrensart: V: Auftragsvergabe ohne vorherige Bekanntmachung
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-05-13 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-05-18 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 094-169764
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 172-313338
ABl. S-Ausgabe: 94

Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Essen / Oberhausen.

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Herangehensweise an die Aufgabenstellung (30)
2. Gewährleistung der sachgerechten und qualitätvollen Erbringung der Leistungen der Projektleitung (10)
3. Gewährleistung der sachgerechten und qualitätvollen Erbringung der Leistungen der Tragwerksplanung (10)
4. Gewährleistung der sachgerechten und qualitätvollen Erbringung der Leistungen der Technischen Ausrüstung (10)
5. Klarheit der Organisation/der Schnittstellen und Sicherstellung ausreichender Kapazitäten (10)
6. Honorar (30)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-05-09 📅
Name: Bietergemeinschaft Pöyry Deutschland GmbH / Spiekermann consulting engeneers GmbH
Postanschrift: Lazarettstr. 15
Postort: Essen
Postleitzahl: 45127
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: dirk.koepke@poyry.com 📧
Internetadresse: www.poyry.de 🌏
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Vergabestelle weist darauf hin, dass ein Nachprüfungsantrag nur zulässig ist, soweit:
Quelle: OJS 2016/S 094-169764 (2016-05-13)