Objektplanung gemäß Teil 1 und Teil 3, Abschnitt 3, HOAI 2013 (Ingenieurbauwerke) und Tragwerksplanung gemäß Teil 1 und Teil 4, Abschnitt 1, HOAI 2013 für die Sanierung von Kaimauern am Zollkanal in Hamburg

Freie und Hansestadt Hamburg/Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen, vertreten durch die ReGe Hamburg Projekt-Real

Allgemeines
Der Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen hat die ReGe Hamburg Projekt-Realisierungsgesellschaft mbH mit dem Projektmanagement und Wahrnehmung der Bauherrenfunktion zur Sanierung von Kaimauern beauftragt.
Der Auftragsgegenstand ist die Erbringung der Objekt- und Tragwerksplanung für zwei Kaimauerbereiche am Zollkanal:
— Kaimauer am Zollkanal / „Zollamt“ (Länge ca. 55 m)
— Kaimauer am Zollkanal / „Brook“ (Länge ca. 165 m)
Die Kaimauern sind ca. 120 Jahre alt und unterliegen dem Tideeinfluss der Elbe. Die Kaimauern liegen an Freiflächen und bestehen aus Ziegelmauerwerk; sie sind auf Holzpfählen gegründet. Die Pfahlköpfe sind in einer Dämmerschicht eingebunden, die wasser- und landseitig durch eine Holzspundwand eingefasst ist. An den Kaimauern wurden auf der Wasserseite teilweise erhebliche Schäden in Form von Rissen und Verformungen sowie hinter den Kaimauern Versackungen festgestellt. Im Bereich der Wasserwechselzone ist es teilweise zu Ausspülungen im Dämmer gekommen. Die Holzspundwand ist teilweise durch Schlick bedeckt.
Die voraussichtlichen Kosten der Sanierung werden nach derzeitigem Kenntnisstand auf rund 3,8 Mio. EUR (netto) beziffert.
Die 55 m lange Kaimauer „Zollamt“ wurde bereits im Zeitraum von 2009 bis 2012 in der Form saniert, dass der Mauerwerksblock oberhalb der Holzpfähle komplett erneuert wurden.
Der Planungsauftrag beinhaltet alle Leistungsphasen der Leistungsbilder Ingenieurbauwerke und Tragwerksplanung. Auf Basis der Entwurfsplanung, die bis Mitte Mai 2016 abgeschlossen sein soll, soll zunächst eine Kostenberechnung und ein Zeitplan entwickelt, die Risiken aufgezeigt und damit die Grundlagen für die weiteren Planungs- und Baurealisierungsschritte geschaffen werden. In diese Planung sollen auch die Belange des Denkmalschutzes einfließen. Vorrangig ist, die vorhandene Substanz zu erhalten und in Stand zu setzen.
Für beide Kaimauern „Zollamt“ und „Brook“ sind jeweils einzelne Planungsunterlagen zu erstellen.
Zur weiteren Überprüfung und Präzisierung des bisher festgestellten Schadensumfangs an den Kaimauern (Mauerwerk, Pfahlköpfe) sollen bei Erfordernis zusätzliche Gutachter beauftragt werden. Für die Sanierungsbereiche besteht keine Kampfmittelfreiheit.
Die Fertigstellung der Sanierungsarbeiten für beide Kaimauern „Zollamt“ und „Brook“ ist für 2017 vorgesehen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-11-05. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-10-06.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-10-06 Auftragsbekanntmachung
2016-10-18 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2015-10-06)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Menge oder Umfang:
Objektplanung gemäß Teil 1, Teil 3, Abschnitt 3 §40 ff. der HOAI 2013 (Ingenieurbauwerke) mit den Leitungsphasen 1 – 9 (stufenweise Beauftragung) und Teil 4 Abschnitt 1 §48 ff. der HOAI 2013 (Tragwerksplanung) mit der Leistungsphase1 bis 6 für die Sanierung der Kaimauern am Zollkanal.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Freie und Hansestadt Hamburg/Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen, vertreten durch die ReGe Hamburg Projekt-Realisierungsgesellschaft mbH
Postanschrift: Überseeallee 1
Postleitzahl: 20457
Postort: Hamburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.rege.hamburg 🌏
E-Mail: armin.daum@rege-hamburg.de 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-10-06 📅
Einreichungsfrist: 2015-11-05 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-10-10 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 197-357694
ABl. S-Ausgabe: 197
Zusätzliche Informationen
1. Zu Ziff. IV.1.1) dieser Bekanntmachung: Das Vergabeverfahren wird als Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Soweit in dieser Bekanntmachung auf Vorschriften der VOF verwiesen wird, ist damit die Vergabeordnung für freiberufliche Leistungen – VOF gemeint. Der durch diese Bekanntmachung eingeleitete Teilnahmewettbewerb ist Teil des Verhandlungsverfahrens und dient der Eignungsprüfung und –bewertung der Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften. Die Vergabeunterlagen werden nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs nur an die im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bewerber versandt. 2. Zu dieser Bekanntmachung allgemein: Die Einreichung eines Teilnahmeantrags hat unter Verwendung des beim Auftraggeber ver-fügbaren Bewerbungsbogens zu erfolgen. Der Bewerbungsbogen kann bei der Stelle gemäß Ziff. I.1) dieser Bekanntmachung per E-Mail unter Berücksichtigung der geltenden Verfahrensfristen angefordert werden. Formlose Teilnahmeanträge werden nicht berücksichtigt. Die Versendung des Bewerbungsbogens erfolgt ausschließlich per E-Mail an die vom Interessenten in der Anforderung zu benennende E-Mail-Adresse. Der Bewerbungsbogen und die vorgegebenen Vordrucke müssen an den entsprechend kenntlich gemachten Stellen ausgefüllt bzw. unterschrieben werden. Änderungen an dem Bewerbungsbogen und den Vordrucken sind unzulässig und führen zum Ausschluss der Bewerbung. Neben dem Original ist eine vollständige Kopie des Teilnahmeantrags (Bewerbungsbogen nebst aller Anlagen) auf einem Datenträger (PDF-Datei als Scan vom Original) beizufügen, wobei im Falle von Abweichungen allein das Original maßgeblich ist. Fehlende Angaben, Erklärungen und Nachweise, die bis zum Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge nicht vorgelegt wurden, können auf Anforderung des Auftraggebers bis zum Ablauf einer vom Auftraggeber zu bestimmenden Frist nachgereicht werden. Ein An-spruch der Bewerber auf Nachreichung fehlender Angaben, Erklärungen oder Nachweise besteht nicht. Die Bewerbung und zugehörige Unterlagen werden nicht zurückgesandt. Ausländische Bewerber können an der Stelle der geforderten Eignungsnachweise auch ver-gleichbare Nachweise vorlegen. Sie werden anerkannt, wenn sie nach Maßgabe der Rechts-vorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden. Bei Dokumenten in anderen als der deutschen Sprache sind neben dem fremdsprachigen Original auch Übersetzungen in die deutsche Sprache vorzulegen Bewerbergemeinschaften sind zugelassen und müssen als solche im Bewerbungsbogen kenntlich gemacht werden. Jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft muss die Anforderungen an die Berufsqualifikation erfüllen (Ziff. III.3.1 dieser Bekanntmachung). Ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft ist in der von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft zu unterzeichnenden Bewerbergemeinschaftserklärung als bevollmächtigter Vertreter zu benennen. Es ist ausreichend, wenn der Bewerbungsbogen vom bevollmächtigten Vertreter der Bewerbergemeinschaft unterzeichnet wird. Zudem verpflichten sich alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft in der Bewerbergemeinschaftserklärung, im Auftragsfall zu einer gesamtschuldnerischen Haftung und zur Bildung einer Arbeitsgemeinschaft. Jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft darf nur eine Bewerbung einreichen. Der Bewerber kann sich zum Nachweis seiner Eignung auf Unterauftragnehmer berufen. Jeder Unterauftragnehmer muss die Anforderungen an die Berufsqualifikation erfüllen (Ziff. III.3.1 dieser Bekanntmachung) und ist im Bewerbungsbogen zu benennen. Im Falle des Einsatzes von Unterauftragnehmern ist zudem eine „Unterauftragnehmererklärung“ von jedem Unterauftragnehmer zu unterzeichnen und einzureichen. Darin ist anzugeben, welche Leistungen der Unterauftragnehmer übernehmen soll. Gleichzeitig verpflichtet sich der Unterauftragnehmer für den Fall der Zuschlagserteilung für diese Leistungen zur Verfügung zu stehen. 3. Zu Ziff. IV.1.2) dieser Bekanntmachung: Sollte sich bei der Prüfung und Wertung der Teilnahmeanträge herausstellen, dass weniger als vier Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften für die zu vergebenden Objekt- und Tragwerksplanungen geeignet sind, können auch weniger Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften für das weitere Verfahren ausgewählt werden. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich der Auftraggeber vor, die Teilnehmeranzahl zu erhöhen oder gem. §10 (3) VOF unter den verbliebenen Bewerbern zu losen. 4. Zu Ziff. III.2) und IV.1.2) dieser Bekanntmachung: Ein Verweis auf frühere Teilnahmeanträge/Bewerbungen ist nicht ausreichend. Soweit Anga-ben, Erklärungen und Nachweise in Form von Eigenerklärungen mit dem Teilnahmeantrag einzureichen sind oder der Auftraggeber Bedenken hinsichtlich der Eignung hat, behält sich der Auftraggeber vor, die Vorlage von weiteren Unterlagen (Originale, Bestätigungen o.ä.) innerhalb einer angemessenen Frist zu verlangen. Im Übrigen ist Ziff. IV.1.2) zu beachten. 5. Zu Ziff. III.2.3) Nr. 3 dieser Bekanntmachung: Der Bewerber hat sicherzustellen, dass der im Teilnahmeantrag anzugebende Projektleiter im Falle der Auswahl des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft im Zuschlagsfall in dieser Funktion zur Verfügung steht. 6. Hinweis für die Erstellung und Einreichung des Teilnahmeantrags: Jeder Bewerber, jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft, jeder Unterauftragnehmer muss die – gemäß der unter Ziff. III.2) dieser Bekanntmachung geforderten – Angaben, Erklärungen und Nachweise einreichen. Es sind nur die in dieser Bekanntmachung geforderten Unterlagen einzureichen. Zusätzliche Unterlagen (Prospekte, Mappen, sonstiges Bewerbungsmaterial), die nicht gefordert sind, werden nicht berücksichtigt. Der Bewerbungsbogen und die dazugehörigen Vordrucke sind auszufüllen, an den gekennzeichneten Stellen zu unterschreiben (gescannte oder kopierte Unterschriften werden nicht zugelassen) und bis zu dem in dieser Bekanntmachung genannten Termin für den Eingang der Teilnahmeanträge (vgl. Ziff. IV.3.4) im Original bei der Stelle gemäß Ziff. I.1 einzureichen. Bewerbungen per Fax oder E-Mail sind nicht zugelassen. Maßgeblich ist der rechtzeitige Zu-gang, nicht die rechtzeitige Aufgabe zur Post! Bewerbungen, die nach dem genannten Termin eingeliefert werden, können nicht berücksichtigt werden. Die Bewerbung ist in einem als Teilnahmeantrag gekennzeichneten, verschlossenen Um-schlag einzureichen. Ein entsprechender Vordruck für einen Aufkleber zur Kennzeichnung wird als Anlage zum Bewerbungsbogen zur Verfügung gestellt.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Allgemeines
Der Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen hat die ReGe Hamburg Projekt-Realisierungsgesellschaft mbH mit dem Projektmanagement und Wahrnehmung der Bauherrenfunktion zur Sanierung von Kaimauern beauftragt.
Der Auftragsgegenstand ist die Erbringung der Objekt- und Tragwerksplanung für zwei Kaimauerbereiche am Zollkanal:
— Kaimauer am Zollkanal / „Zollamt“ (Länge ca. 55 m)
— Kaimauer am Zollkanal / „Brook“ (Länge ca. 165 m)
Die Kaimauern sind ca. 120 Jahre alt und unterliegen dem Tideeinfluss der Elbe. Die Kaimauern liegen an Freiflächen und bestehen aus Ziegelmauerwerk; sie sind auf Holzpfählen gegründet. Die Pfahlköpfe sind in einer Dämmerschicht eingebunden, die wasser- und landseitig durch eine Holzspundwand eingefasst ist. An den Kaimauern wurden auf der Wasserseite teilweise erhebliche Schäden in Form von Rissen und Verformungen sowie hinter den Kaimauern Versackungen festgestellt. Im Bereich der Wasserwechselzone ist es teilweise zu Ausspülungen im Dämmer gekommen. Die Holzspundwand ist teilweise durch Schlick bedeckt.
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Die voraussichtlichen Kosten der Sanierung werden nach derzeitigem Kenntnisstand auf rund 3,8 Mio. EUR (netto) beziffert.
Die 55 m lange Kaimauer „Zollamt“ wurde bereits im Zeitraum von 2009 bis 2012 in der Form saniert, dass der Mauerwerksblock oberhalb der Holzpfähle komplett erneuert wurden.
Der Planungsauftrag beinhaltet alle Leistungsphasen der Leistungsbilder Ingenieurbauwerke und Tragwerksplanung. Auf Basis der Entwurfsplanung, die bis Mitte Mai 2016 abgeschlossen sein soll, soll zunächst eine Kostenberechnung und ein Zeitplan entwickelt, die Risiken aufgezeigt und damit die Grundlagen für die weiteren Planungs- und Baurealisierungsschritte geschaffen werden. In diese Planung sollen auch die Belange des Denkmalschutzes einfließen. Vorrangig ist, die vorhandene Substanz zu erhalten und in Stand zu setzen.
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Für beide Kaimauern „Zollamt“ und „Brook“ sind jeweils einzelne Planungsunterlagen zu erstellen.
Zur weiteren Überprüfung und Präzisierung des bisher festgestellten Schadensumfangs an den Kaimauern (Mauerwerk, Pfahlköpfe) sollen bei Erfordernis zusätzliche Gutachter beauftragt werden. Für die Sanierungsbereiche besteht keine Kampfmittelfreiheit.
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Die Fertigstellung der Sanierungsarbeiten für beide Kaimauern „Zollamt“ und „Brook“ ist für 2017 vorgesehen.
Beschreibung der Optionen:
Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung:
1. Stufe:
Lph. 1 – 3 Objektplanung / Ingenieurbauwerke (Grundlagenermittlung, Vorplanung und Entwurfsplanung mit ausführlicher Kostenberechnung auf Basis eines bepreisten Leistungsverzeichnisses)
Lph. 1 – 3 Fachplanung / Tragwerksplanung (Grundlagenermittlung, Vorplanung und Entwurfsplanung)
2. Stufe:
Lph. 4 – 7, Objektplanung / Ingenieurbauwerke (Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung, Vorbereiten der Vergabe und Mitwirken bei der Vergabe)
Lph. 4 – 6 Fachplanung / Tragwerksplanung (Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe)
3. Stufe:
Lph. 8 + 9 Objektplanung / Ingenieurbauwerke (Bauoberleitung einschließlich örtliche Bauüberwachung, Objektbetreuung und Dokumentation)
Mit der Beauftragung erfolgt der Abruf der Stufe 1. Ein Anspruch auf die Beauftragung der weiteren Stufen besteht auch bei Bedarf nicht.
Dauer: 17 Monate
Referenznummer: SKFS_Kaimauer Zollkanal
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Hamburg.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die nachstehenden Angaben, Erklärungen und Nachweise sind von den Bewerbern vorzulegen. Hierfür ist zwingend der Bewerbungsbogen, der bei der Stelle gemäß Ziff. I.1) abzufordern ist, auszufüllen.
Im Falle von Bewerbergemeinschaften und im Falle von Unterauftragnehmern sind die nachstehenden Angaben, Erklärungen und Nachweise von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. jedem Unterauftragnehmer vorzulegen, es sei denn es ist nachstehend oder in dem Bewerbungsbogen ausdrücklich etwas anderes geregelt.
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1. (Falls zutreffend) Angaben zu Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft und von Unterauftragnehmern (Vordruck)
2. Erklärung darüber, dass keiner der in § 4 Abs. 6 a) bis g) sowie § 4 Abs. 9 a) bis e) VOF genannten Ausschlussgründe auf den Bewerber zutreffen (Vordruck)
3. Erklärung, ob, mit wem und auf welche Art der Bewerber, das Mitglied der Bewerbergemeinschaft mit Unternehmen wirtschaftlich verknüpft ist. (Vordruck)
4. (falls zutreffend) Bewerbergemeinschaftserklärung (Vordruck)
5. (falls zutreffend) Unterauftragnehmererklärung (Vordruck).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die nachstehenden Angaben, Erklärungen und Nachweise sind von den Bewerbern vorzulegen. Hierfür ist zwingend der Bewerbungsbogen, der bei der Stelle gemäß Ziff. I.1) abzufordern ist, auszufüllen.
1. Nachweis (oder Erklärung zu) einer Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zu-gelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut in Form einer Kopie der Versicherungspolice nicht älter als 12 Monate mit Deckungssummen von mind. 2 000 000 EUR für Personenschäden und von mind. 2 000 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden, wobei die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme betragen muss; bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (d. h. ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander und gesondert mit den geforderten Deckungssummen abgesichert werden. Als Nachweis ausreichend ist die verbindliche Erklärung (nicht älter als 12 Monate) der vorgenannten Versicherer, dass entsprechender Versicherungsschutz im Zuschlagsfalle zur Verfügung gestellt wird. (kein Vordruck)
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2. Erklärung über den Umsatz des Bewerbers (netto, ohne Umsatzsteuer) mit Objektplanung für Ingenieurbauwerke gemäß § 41 und Fachplanung / Tragwerksplanung gemäß §49 der HOAI in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2012, 2013, 2014).
Mindestbedingung:
Der Umsatz mit Leistungen der Objektplanung für Ingenieurbauwerke gemäß § 41 und Fachplanung / Tragwerksplanung gemäß §49 der HOAI in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2012, 2013, 2014) muss mindestens 1 500 000 EUR (netto) pro Jahr erreichen.
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Sofern in Bewerbergemeinschaft bzw. mit Unterbeauftragungen angeboten wird, muss die Summe dieser Umsätze aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft bzw. inkl. der Unterauftragnehmer zusammen den genannten Mindestwert erreichen. In der Erklärung sind die Umsatzzahlen jeweils pro Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder Unterauftragnehmer einzeln anzugeben. (Vordruck).
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die nachstehenden Angaben, Erklärungen und Nachweise sind von den Bewerbern vorzulegen. Hierfür ist zwingend der Bewerbungsbogen, der bei der Stelle gemäß Ziff. I.1) abzufordern ist, auszufüllen.
1. Erklärung zur Anzahl der festangestellten Ingenieure/-innen in den letzten drei Kalenderjahren (2012, 2013, 2014).
Mindestbedingung:
Dabei sind für jedes Kalenderjahr mind. 10 festangestellte Ingenieure/-innen im Durchschnitt nachzuweisen.
Sofern in Bewerbergemeinschaft bzw. mit Unterbeauftragungen angeboten wird, muss die Anzahl der festangestellten Ingenieure/-innen aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft bzw. inkl. der Unterauftragnehmer zusammen den genannten Mindestwert erreichen. In der Erklärung sind die Mitarbeiterzahlen jeweils pro Mitglied der Bewerbergemeinschaft und/oder Unterauftragnehmer einzeln anzugeben. (Vordruck)
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2. Erklärung zur Erfahrung des Bewerbers mit vergleichbaren Projekten als Mindestanforderung. Der Bewerber muss Erfahrungen in der Objektplanung für Ingenieurbauwerke gem. § 41 und der Fachplanung / Tragwerksplanung gem. § 49 HOAI für Bauwerke über 1 Mio. Euro anrechenbare Kosten netto (KG 300 nach DIN 276) nachweisen und die Referenzprojekte müssen nach dem Stichtag 1.1.2005 fertiggestellt worden sein.
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Darüber hinaus muss er Erfahrungen mit folgenden Planungsaufgaben als Mindestanforderung erfüllen:
— Nachrechnung der Standsicherheit von historischen Bestandsbauwerken älter als Bj. 1930
— Kaimauersanierung im tidebeeinflussten Bereich
— Objektplanung Lph 5 und 8 in Verbindung mit Tragwerksplanung Lph 3
Dazu gibt der Bewerber eine Eigenerklärung unter Angabe mindestens eines Referenzprojektes ab. Diese Referenzprojekte müssen nicht identisch sein mit den nachstehend geforderten Referenzprojekten. (Vordruck).
3. Darstellung von vergleichbaren Referenzprojekten.
Die Referenzen müssen Leistungen der Objekt- und Tragwerksplanung beinhalten und jeweils folgende Mindestanforderungen erfüllen:
Anrechenbare Kosten (netto) bzw. die Grundlage der Honorarermittlung waren (KG 300 nach DIN 276, netto) > 750 000 EUR für die Objekt- und Tragwerksplanung; Sanierung einer Kaimauer und die Referenzprojekte müssen nach dem Stichtag 01.01.2005 fertiggestellt worden sein. Des Weiteren muss die Leistungsphase 3 der Objektplanung für Ingenieurbauwerke und die Leistungsphase 3 der Fachplanung / Tragwerksplanung erbracht worden sein.
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Sofern das Referenzprojekt in Planungsgemeinschaft oder anderweitig mit anderen Planern bearbeitet wurde, muss der prozentuale Leistungsanteil des beteiligten Unternehmens/Büros an den jeweiligen Leistungsphasen mindestens 50 % ausmachen. (Vordruck – für jede Referenz gesondert auszufüllen)
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Hinweis: Die Zahl der einzureichenden Referenzen nach dieser Ziffer 3 ist nicht der Höhe nach begrenzt. Es wird jedoch auf die Mindestbedingungen sowie die Wertungssystematik für die Referenzen, insbesondere die degressive Gewichtung verwiesen (vgl. Ziff. IV.1.2).
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4. Erfahrung des eingesetzten Projektleiters. Darstellung, dass und wie viele Projekte der ein-gesetzte Projektleiter mit Baukosten (KG 300 nach DIN 276, netto) > 750 000 EUR als Projektleiter realisiert hat. Mindestanforderung ist der Nachweis, dass der Projektleiter ein Projekt mit Baukosten (KG 300 nach DIN 276, netto) > 750 000 EUR als Projektleiter realisiert hat. (Vordruck).
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Im Zuschlagsfall: Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut mit Deckungssummen von mind. 2 000 000 EUR für Personenschäden und von mind. 2 000 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden, wobei die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme betragen muss; bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (d. h. ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) müssen beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander und gesondert mit den geforderten Deckungssummen abgesichert werden.
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerische Haftung mit bevollmächtigtem Vertreter.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Teilnahmeberechtigt sind Ingenieurinnen/Ingenieure aus den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) sowie aus Staaten, die Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen (GPA) sind (=Zulassungsbereich):
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1. Natürliche Personen: Im Zulassungsbereich ansässige natürliche Personen, die freiberuflich tätig und entsprechend den Regelungen ihres Heimatstaates berechtigte sind, die Berufsbezeichnung Ingenieurin/Ingenieur zu führen. Ist in dem Heimatstaat der Person die Berufsbezeichnung nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Voraussetzung, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis als Ingenieur verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG gewährleistet ist.
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2. Juristische Personen, die am Tag der Bekanntmachung folgende Zulassungsvoraussetzungen erfüllen:
Geschäftssitz im Zulassungsbereich; zum Geschäftszweck gehört die Erbringung von Planungsleistungen, die der gegenständlichen Aufgabe entsprechen; die für die Durchführung der Aufgabe verantwortliche Person erfüllt die fachlichen Voraussetzungen, die an natürliche Personen (s.o.) gestellt sind. Bei Bewerbergemeinschaften muss jedes Mitglied teilnahmeberechtigt sein.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 4
Objektive Auswahlkriterien:
Der Auftraggeber wählt anhand der im Bewerbungsbogen und der in den dazugehörigen An-lagen erteilten Auskünfte unter den Bewerbern, die nicht aufgrund der formalen Kriterien, der möglichen Ausschlusskriterien/Teilnahmehindernisse oder der Nichterfüllung der Mindestanforderungen ausgeschlossen wurden, diejenigen Bewerber aus, die zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren aufgefordert werden. Sollten mehr als 4 Bewerber sich als geeignet qualifizieren, trifft der Auftraggeber eine Auswahlentscheidung anhand der Kriterien „Referenzprojekte“ und „Projektleiter“. Dabei wendet der Auftraggeber folgenden Wertungsmechanismus an: Das Kriterium „Referenzprojekte“ fließt mit 80 % in die Gesamtwertung ein. Beim Kriterium „Referenzprojekte“ werden alle angegebenen Referenzprojekte gewertet, sofern diese die vorgenannten Mindestanforderungen (Baukosten > 750 000 EUR, Kaimauersanierung, Objekt-planung Lph 3, Tragwerksplanung Lph 3) erfüllen. Bei der Wertung wird auf einer ersten Stufe die Vergleichbarkeit des Referenzprojektes zu dem ausgeschriebenen Projekt in Bezug auf die Baukosten und die Bauaufgabe (Qualität) und auf einer zweiten Stufe die Anzahl der wertbaren Referenzprojekte (Quantität) berücksichtigt. 1. Stufe: Vergleichbarkeit der Baukosten und der Bauaufgabe („Qualität“) Bei der Vergleichbarkeit der Referenzprojekte in Bezug auf die anrechenbaren Kosten (KG 300 nach DIN 276, netto) können pro Referenzprojekt maximal 6 Punkte erreicht werden. Die Punkte werden wie folgt vergeben (siehe auch III 2.3 Ziffer 2): 1) Baukosten EUR 750 000 – 1 500 000 = 3 Punkte [Mindestanforderung]2) Baukosten > EUR 1 500 000 – 3 000 000 = 5 Punkte3) Baukosten > EUR 3 000 000 = 6 Punkte Bei der Vergleichbarkeit der Referenzprojekte in Bezug auf die Bauaufgabe können pro Referenzprojekt maximal 33 Punkte erreicht werden. Die Punkte werden wie folgt vergeben (siehe auch III 2.3 Ziffer 3): – Kaimauersanierung [Mindestanforderung] = 1,00 Pkt.- Kaimauersanierung im tidebeeinflussten Bereich = 2,00 Pkt.- Kaimauer auf Holzpfählen gegründet = 3,00 Pkt.- Mauerwerkssanierung = 1,00 Pkt.- Nachrechnung der Standsicherheit eines Bestandsbauwerks = 2,00 Pkt.- Nachrechnung der Standsicherheit eines Bestandsbauwerks älter als Bj. 1930 = 1,00 Pkt.Leistungsumfang (min. zu 50 % bearbeitete Leistungsphasen) – Objektplanung- Leistungsphase 1 = 1,00 Pkt.- Leistungsphase 2 = 2,00 Pkt.- Leistungsphase 3 = 1,00 Pkt. [Mindestanforderung]- Leistungsphase 4 = 1,00 Pkt.- Leistungsphase 5 = 3,00 Pkt.- Leistungsphase 6 = 2,00 Pkt.- Leistungsphase 7 = 1,00 Pkt.- Leistungsphase 8 = 1,00 Pkt.- Örtliche Bauüberwachung = 2,00 Pkt.Leistungsumfang (min. zu 50 % bearbeitete Leistungsphasen) – Tragwerksplanung- Leistungsphase 2 = 2,00 Pkt.- Leistungsphase 3 = 1,00 Pkt. [Mindestanforderung]- Leistungsphase 4 = 3,00 Pkt.- Leistungsphase 5 = 3,00 Pkt.2. Stufe: Berücksichtigung der Anzahl der Referenzprojekte („Quantität“)Auf der zweiten Stufe wird berücksichtigt, wie viele wertbare Referenzprojekte der Bewerber vorweisen kann. Dazu werden die Referenzprojekte zunächst nach absteigender Punktzahl sortiert und für jedes Referenzprojekt ein Rangplatz in einer Tabelle ermittelt. Das heißt, das auf der ersten Stufe („Qualität“) mit den meisten Punkten versehene Referenzprojekt kommt auf Rangplatz 1, das zweitbeste auf Rangplatz 2, das drittbeste auf Rangplatz 3 usw.Es wird nunmehr eine degressive Wichtung der Referenzprojekte nach absteigender Rang-folge der Referenzpunkte vorgenommen. Die Punkte für die ersten beiden Referenzprojekte fließen zu 100 % in die Wertung ein. Die Punktzahlen für die weiteren Referenzprojekte werden jeweils mit einem degressiven Faktor multipliziert. Dieser Faktor ist der Quotient aus 1 (Dividend) und dem quadrierten Rangplatz der Referenz (Divisor), wobei von dem Rangplatz jeweils vorher die Zahl 1 subtrahiert wird. Als Formel kann dies wie folgt ausgedrückt werden, wobei „n“ der Rangplatz des Referenzprojektes in der Tabelle und „WF“ der zu ermittelnde Wertungsfaktor ist: WF = 1/(n-1)^2. Das heißt im Ergebnis: Die Punktzahl für das drittbesten Referenzprojekt wird mit dem Faktor 0,25 multipliziert, die Punktzahl der viertbesten Referenz mit dem Faktor 0,111 multipliziert, die fünftbeste Referenz mit dem Faktor 0,063, die sechst-beste Referenz mit dem Faktor 0,040 multipliziert usw.Die Wichtung der erreichten Punkte bei dem Kriterium „Referenzen“ erfolgt wie folgt: Der Bewerber mit der höchsten Punktzahl aus den Referenzprojekten erhält 100 Wertungspunkte. Die Punktzahl aller anderen Bewerber wird hierzu ins Verhältnis gesetzt. Es kommt folgende Formel zur Anwendung, wobei „RP“ die erreichte Punktzahl des jeweiligen Bieters, RPmax die erreichte maximalen Punktzahl eines Bewerbers und „WP“ die zu ermittelnden Wertungspunkte darstellen: WP=RP/RPmax x100.Beispiel:Die Höchstpunktzahl aus der Wertung der Referenzprojekte beträgt 80 Punkte (RPmax). Die erreichte Punktzahl des Bewerbers beträgt 60 Punkte (RP). Nach Anwendung der oben beschrieben Formel erhält er 75 Wertungspunkte (WP). Das Kriterium „Projektleiter“ fließt mit 20 % in die Gesamtwertung ein. Beim Kriterium „Projektleiter“ werden die angegebenen Projektleiter-Referenzen gewertet, sofern die Baukosten des angegebenen Projekts 0,75 EUR Mio. (KG 300 nach DIN 276, netto) übersteigen und der vorgeschlagene Projektleiter dieses Projekt als Projektleiter realisiert hat. Für ein solches Projekt erhält der Bewerber 10 Punkte, für zwei solcher Projekte 20 Punkte, für drei solcher Projekte 23 Punkte und für 4 oder mehr solcher Projekte 25 Punkte. Der Auftraggeber behält sich vor, die Angaben der Bewerber zu überprüfen. Bei falschen Angaben bleibt ein Ausschluss von der Wettbewerbsteilnahme vorbehalten.Es kann somit eine Gesamtsumme von 125 Wertungspunkten maximal erreicht werden.Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich der Auftraggeber vor, die Teilnehmeranzahl zu erhöhen oder gem. §10 (3) VOF unter den verbliebenen Bewerbern zu losen.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Armin Daum
Internetadresse: www.rege.hamburg 🌏
Name: ReGe Hamburg Projekt-Realisierungsgesellschaft mbH
Kontaktperson: Frau Heike Tschan
Telefon: +49 4038088085 📞
E-Mail: heike.tschan@rege-hamburg.de 📧
Fax: +49 4038088010 📠
URL der Dokumente: www.rege.hamburg 🌏
E-Mail: vergabekammer@bsw.hamburg 📧

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: SKFS_Kaimauer Zollkanal
Zusätzliche Informationen
1. Zu Ziff. IV.1.1) dieser Bekanntmachung:
Das Vergabeverfahren wird als Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durchgeführt.
Soweit in dieser Bekanntmachung auf Vorschriften der VOF verwiesen wird, ist damit die Vergabeordnung für freiberufliche Leistungen – VOF gemeint. Der durch diese Bekanntmachung eingeleitete Teilnahmewettbewerb ist Teil des Verhandlungsverfahrens und dient der Eignungsprüfung und –bewertung der Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften. Die Vergabeunterlagen werden nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs nur an die im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bewerber versandt.
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2. Zu dieser Bekanntmachung allgemein:
Die Einreichung eines Teilnahmeantrags hat unter Verwendung des beim Auftraggeber ver-fügbaren Bewerbungsbogens zu erfolgen. Der Bewerbungsbogen kann bei der Stelle gemäß Ziff. I.1) dieser Bekanntmachung per E-Mail unter Berücksichtigung der geltenden Verfahrensfristen angefordert werden. Formlose Teilnahmeanträge werden nicht berücksichtigt. Die Versendung des Bewerbungsbogens erfolgt ausschließlich per E-Mail an die vom Interessenten in der Anforderung zu benennende E-Mail-Adresse.
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Der Bewerbungsbogen und die vorgegebenen Vordrucke müssen an den entsprechend kenntlich gemachten Stellen ausgefüllt bzw. unterschrieben werden. Änderungen an dem Bewerbungsbogen und den Vordrucken sind unzulässig und führen zum Ausschluss der Bewerbung.
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Neben dem Original ist eine vollständige Kopie des Teilnahmeantrags (Bewerbungsbogen nebst aller Anlagen) auf einem Datenträger (PDF-Datei als Scan vom Original) beizufügen, wobei im Falle von Abweichungen allein das Original maßgeblich ist.
Fehlende Angaben, Erklärungen und Nachweise, die bis zum Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge nicht vorgelegt wurden, können auf Anforderung des Auftraggebers bis zum Ablauf einer vom Auftraggeber zu bestimmenden Frist nachgereicht werden. Ein An-spruch der Bewerber auf Nachreichung fehlender Angaben, Erklärungen oder Nachweise besteht nicht.
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Die Bewerbung und zugehörige Unterlagen werden nicht zurückgesandt.
Ausländische Bewerber können an der Stelle der geforderten Eignungsnachweise auch ver-gleichbare Nachweise vorlegen. Sie werden anerkannt, wenn sie nach Maßgabe der Rechts-vorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden.
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Bei Dokumenten in anderen als der deutschen Sprache sind neben dem fremdsprachigen Original auch Übersetzungen in die deutsche Sprache vorzulegen
Bewerbergemeinschaften sind zugelassen und müssen als solche im Bewerbungsbogen kenntlich gemacht werden. Jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft muss die Anforderungen an die Berufsqualifikation erfüllen (Ziff. III.3.1 dieser Bekanntmachung). Ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft ist in der von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft zu unterzeichnenden Bewerbergemeinschaftserklärung als bevollmächtigter Vertreter zu benennen. Es ist ausreichend, wenn der Bewerbungsbogen vom bevollmächtigten Vertreter der Bewerbergemeinschaft unterzeichnet wird. Zudem verpflichten sich alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft in der Bewerbergemeinschaftserklärung, im Auftragsfall zu einer gesamtschuldnerischen Haftung und zur Bildung einer Arbeitsgemeinschaft. Jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft darf nur eine Bewerbung einreichen.
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Der Bewerber kann sich zum Nachweis seiner Eignung auf Unterauftragnehmer berufen. Jeder Unterauftragnehmer muss die Anforderungen an die Berufsqualifikation erfüllen (Ziff. III.3.1 dieser Bekanntmachung) und ist im Bewerbungsbogen zu benennen. Im Falle des Einsatzes von Unterauftragnehmern ist zudem eine „Unterauftragnehmererklärung“ von jedem Unterauftragnehmer zu unterzeichnen und einzureichen. Darin ist anzugeben, welche Leistungen der Unterauftragnehmer übernehmen soll. Gleichzeitig verpflichtet sich der Unterauftragnehmer für den Fall der Zuschlagserteilung für diese Leistungen zur Verfügung zu stehen.
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3. Zu Ziff. IV.1.2) dieser Bekanntmachung:
Sollte sich bei der Prüfung und Wertung der Teilnahmeanträge herausstellen, dass weniger als vier Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften für die zu vergebenden Objekt- und Tragwerksplanungen geeignet sind, können auch weniger Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften für das weitere Verfahren ausgewählt werden. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich der Auftraggeber vor, die Teilnehmeranzahl zu erhöhen oder gem. §10 (3) VOF unter den verbliebenen Bewerbern zu losen.
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4. Zu Ziff. III.2) und IV.1.2) dieser Bekanntmachung:
Ein Verweis auf frühere Teilnahmeanträge/Bewerbungen ist nicht ausreichend. Soweit Anga-ben, Erklärungen und Nachweise in Form von Eigenerklärungen mit dem Teilnahmeantrag einzureichen sind oder der Auftraggeber Bedenken hinsichtlich der Eignung hat, behält sich der Auftraggeber vor, die Vorlage von weiteren Unterlagen (Originale, Bestätigungen o.ä.) innerhalb einer angemessenen Frist zu verlangen. Im Übrigen ist Ziff. IV.1.2) zu beachten.
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5. Zu Ziff. III.2.3) Nr. 3 dieser Bekanntmachung:
Der Bewerber hat sicherzustellen, dass der im Teilnahmeantrag anzugebende Projektleiter im Falle der Auswahl des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft im Zuschlagsfall in dieser Funktion zur Verfügung steht.
6. Hinweis für die Erstellung und Einreichung des Teilnahmeantrags:
Jeder Bewerber, jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft, jeder Unterauftragnehmer muss die – gemäß der unter Ziff. III.2) dieser Bekanntmachung geforderten – Angaben, Erklärungen und Nachweise einreichen. Es sind nur die in dieser Bekanntmachung geforderten Unterlagen einzureichen. Zusätzliche Unterlagen (Prospekte, Mappen, sonstiges Bewerbungsmaterial), die nicht gefordert sind, werden nicht berücksichtigt.
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Der Bewerbungsbogen und die dazugehörigen Vordrucke sind auszufüllen, an den gekennzeichneten Stellen zu unterschreiben (gescannte oder kopierte Unterschriften werden nicht zugelassen) und bis zu dem in dieser Bekanntmachung genannten Termin für den Eingang der Teilnahmeanträge (vgl. Ziff. IV.3.4) im Original bei der Stelle gemäß Ziff. I.1 einzureichen. Bewerbungen per Fax oder E-Mail sind nicht zugelassen. Maßgeblich ist der rechtzeitige Zu-gang, nicht die rechtzeitige Aufgabe zur Post! Bewerbungen, die nach dem genannten Termin eingeliefert werden, können nicht berücksichtigt werden.
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Die Bewerbung ist in einem als Teilnahmeantrag gekennzeichneten, verschlossenen Um-schlag einzureichen. Ein entsprechender Vordruck für einen Aufkleber zur Kennzeichnung wird als Anlage zum Bewerbungsbogen zur Verfügung gestellt.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
Postanschrift: Neuenfelder Straße 19
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 21109
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@bsw.hamburg.de 📧
Telefon: +49 40428402441 📞
Internetadresse: http://www.hamburg.de/behoerdenfinder/hamburg/11335239/ 🌏
Fax: +49 40428402039 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß §107 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß §107 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit
— der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens
bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt
werden,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt
— mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2015/S 197-357694 (2015-10-06)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-10-18)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 526 239,20 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Freie und Hansestadt Hamburg/Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermägen, vertreten durch die ReGe Hamburg Projekt-Realisierungsgesellschaft mbH
Kontakt
Telefon: +49 40380880-00 📞
Fax: +49 40380880-10 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-10-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-10-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 204-369747
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 197-357694
ABl. S-Ausgabe: 204

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-03-10 📅
Name: Ingenieurbüro Dr. Binnewies
Postanschrift: Dammtorstraße 25
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 20354
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen – Vergaberecht, zentrale Vergabeaufsicht und Zivilrecht
Internetadresse: https://www.hamburg.de/behoerdenfinder/hamburg/11335239/ 🌏
Fax: +49 40427310499 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 107 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 107 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:
— der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat;
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
— mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2016/S 204-369747 (2016-10-18)