Objektplanung Umbau eines Gasometers als Planetarium Das in den 1970er Jahren errichtete Raumflugplanetarium auf der Peißnitzinsel wurde in Folge des Junihochwassers 2013 so stark beschädigt, dass eine weitere Nutzung ausgeschlossen ist. Wegen des wirtschaftlichen Totalschadens und der Lage innerhalb eines Hochwasserschutzgebietes (Berücksichtigung des § 78 WHG) ist die Verlagerung des Planetariums an einen anderen Standort unter technischen und wirtschaftlichen Aspekten unumgänglich. Die Stadt Halle (Saale) beschloss im November 2014 daher einen Ersatzneubau des Planetariums im Gasometer am hochwassergeschütztem Standort auf dem Holzplatz. Dabei sollen das Planetarium, ein Veranstaltungsraum und eine Dauerausstellung in den bestehenden Gasometer integriert werden. Dafür soll im Gasometer eine Zwischendecke eingebaut und der gesamte Bau mit einer Kuppel nach oben hin abgeschlossen werden. Die Sternenwarte soll auf einen angebauten Turm aufgesetzt werden. Gemäß dem vorliegenden Gutachten werden für das gesamte Projekt brutto ca. 9,5 Mio. EUR Baukosten einschl. Baunebenkosten veranschlagt.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-10-12.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-09-09.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2015-09-09) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
Menge oder Umfang:
Der Vertrag wird stufenweise geschlossen.Gegenstand des ausgeschriebenen Auftrages sind Leistungen der Objektplanung der Leistungsphasen 3-9 gemäß Teil 3 Objektplanung Gebäude und Innenräume §§ 34 i.V.m. Anlage 10 HOAI.Es wird darauf hingewiesen, dass der Auftraggeber einen Projektsteuerer beauftrag hat, es werden daher nicht alle Leistungsphasen zu 100 % beauftragt.
Der Vertrag wird stufenweise geschlossen.Gegenstand des ausgeschriebenen Auftrages sind Leistungen der Objektplanung der Leistungsphasen 3-9 gemäß Teil 3 Objektplanung Gebäude und Innenräume §§ 34 i.V.m. Anlage 10 HOAI.Es wird darauf hingewiesen, dass der Auftraggeber einen Projektsteuerer beauftrag hat, es werden daher nicht alle Leistungsphasen zu 100 % beauftragt.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Halle (Saale), Rechtsamt, Zentrale Vergabestelle Team VOL
Postanschrift: Marktplatz 1
Postleitzahl: 06108
Postort: Halle (Saale)
Kontakt
Internetadresse: http://www.halle.de🌏
E-Mail: sieglinde.voigt-kremal@halle.de📧
Telefon: +49 3452214445📞
Fax: +49 3452214447 📠
Referenz Daten
Absendedatum: 2015-09-09 📅
Einreichungsfrist: 2015-10-12 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-09-15 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 178-323626
ABl. S-Ausgabe: 178
Zusätzliche Informationen
Für die Angebotserarbeitung wird keine Entschädigung gezahlt.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Objektplanung Umbau eines Gasometers als Planetarium
Das in den 1970er Jahren errichtete Raumflugplanetarium auf der Peißnitzinsel wurde in Folge des Junihochwassers 2013 so stark beschädigt, dass eine weitere Nutzung ausgeschlossen ist.
Wegen des wirtschaftlichen Totalschadens und der Lage innerhalb eines Hochwasserschutzgebietes (Berücksichtigung des § 78 WHG) ist die Verlagerung des Planetariums an einen anderen Standort unter technischen und wirtschaftlichen Aspekten unumgänglich. Die Stadt Halle (Saale) beschloss im November 2014 daher einen Ersatzneubau des Planetariums im Gasometer am hochwassergeschütztem Standort auf dem Holzplatz.
Wegen des wirtschaftlichen Totalschadens und der Lage innerhalb eines Hochwasserschutzgebietes (Berücksichtigung des § 78 WHG) ist die Verlagerung des Planetariums an einen anderen Standort unter technischen und wirtschaftlichen Aspekten unumgänglich. Die Stadt Halle (Saale) beschloss im November 2014 daher einen Ersatzneubau des Planetariums im Gasometer am hochwassergeschütztem Standort auf dem Holzplatz.
Dabei sollen das Planetarium, ein Veranstaltungsraum und eine Dauerausstellung in den bestehenden Gasometer integriert werden. Dafür soll im Gasometer eine Zwischendecke eingebaut und der gesamte Bau mit einer Kuppel nach oben hin abgeschlossen werden. Die Sternenwarte soll auf einen angebauten Turm aufgesetzt werden. Gemäß dem vorliegenden Gutachten werden für das gesamte Projekt brutto ca. 9,5 Mio. EUR Baukosten einschl. Baunebenkosten veranschlagt.
Dabei sollen das Planetarium, ein Veranstaltungsraum und eine Dauerausstellung in den bestehenden Gasometer integriert werden. Dafür soll im Gasometer eine Zwischendecke eingebaut und der gesamte Bau mit einer Kuppel nach oben hin abgeschlossen werden. Die Sternenwarte soll auf einen angebauten Turm aufgesetzt werden. Gemäß dem vorliegenden Gutachten werden für das gesamte Projekt brutto ca. 9,5 Mio. EUR Baukosten einschl. Baunebenkosten veranschlagt.
Menge oder Umfang:
Der Vertrag wird stufenweise geschlossen.
Gegenstand des ausgeschriebenen Auftrages sind Leistungen der Objektplanung der Leistungsphasen 3-9 gemäß Teil 3 Objektplanung Gebäude und Innenräume §§ 34 i.V.m. Anlage 10 HOAI.
Es wird darauf hingewiesen, dass der Auftraggeber einen Projektsteuerer beauftrag hat, es werden daher nicht alle Leistungsphasen zu 100 % beauftragt.
Beschreibung der Optionen:
Es erfolgt eine stufenweise/optionale Beauftragung.
Erste Stufe: Leistungsphase 3
Zweite Stufe: Leistungsphase 4
Dritte Stufe: Leistungsphase 5-7
Vierte Stufe: Leistungsphase 8
Fünfte Stufe: Leistungsphase 9
(Leistungen der Leistungsphase 9 können später erbracht werden)
Mit dem Zuschlag wird zunächst nur die Objektplanungsleistung der Leistungsphase 3 beauftragt. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der weiteren Leistungsphasen besteht nicht.
Referenznummer: FB 24 HW-41-VOF-07-2015
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Halle (Saale).
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Bei Arbeits- / Planungsgemeinschaften ist die Erklärung der Arbeits- / Planungsgemeinschaften von jedem ARGE-Partner bzw. auch für solche Unternehmen (Nachunternehmer) auszufüllen, deren sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages zu bedienen beabsichtigt.
Bei Arbeits- / Planungsgemeinschaften ist die Erklärung der Arbeits- / Planungsgemeinschaften von jedem ARGE-Partner bzw. auch für solche Unternehmen (Nachunternehmer) auszufüllen, deren sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages zu bedienen beabsichtigt.
Bei der Zusammenstellung der Unterlagen ist darauf zu achten, dass nur Erklärungen und Nachweise eingereicht werden, die notwendig sind. Zusätzliche Informationen, die nicht dem Nachweis der geforderten Angaben dienen, werden nicht berücksichtigt. Die Nachweise können auch in Kopie eingereicht werden. Der Auftraggeber kann, wenn er dies für erforderlich hält, zur Überprüfung die Nachreichung des Originals verlangen. Alle Eigenerklärungen sind jedoch nur im Original gültig.
Bei der Zusammenstellung der Unterlagen ist darauf zu achten, dass nur Erklärungen und Nachweise eingereicht werden, die notwendig sind. Zusätzliche Informationen, die nicht dem Nachweis der geforderten Angaben dienen, werden nicht berücksichtigt. Die Nachweise können auch in Kopie eingereicht werden. Der Auftraggeber kann, wenn er dies für erforderlich hält, zur Überprüfung die Nachreichung des Originals verlangen. Alle Eigenerklärungen sind jedoch nur im Original gültig.
1.) Jedes Mitglied einer Arbeits- / Planungsgemeinschaften muss erklären, dass es sich am Vergabeverfahren ausschließlich als Mitglied dieser Arbeits- / Planungsgemeinschaften beteiligt und in keiner anderen Weise als Bewerber an dem Vergabeverfahren beteiligt ist. Es muss weiter erklären, dass es im Falle der Beauftragung gemeinsam mit allen weiteren Mitgliedern der Arbeits- / Planungsgemeinschaften gesamtschuldnerisch haftet. Es muss ein bevollmächtigter Vertreter der Arbeits- / Planungsgemeinschaften benannt werden, der berechtigt ist, im Namen der Mitglieder der Arbeits- / Planungsgemeinschaften mit Wirkung für und gegen diese rechtsverbindliche Erklärungen im Vergabeverfahren abzugeben und entgegenzunehmen.
1.) Jedes Mitglied einer Arbeits- / Planungsgemeinschaften muss erklären, dass es sich am Vergabeverfahren ausschließlich als Mitglied dieser Arbeits- / Planungsgemeinschaften beteiligt und in keiner anderen Weise als Bewerber an dem Vergabeverfahren beteiligt ist. Es muss weiter erklären, dass es im Falle der Beauftragung gemeinsam mit allen weiteren Mitgliedern der Arbeits- / Planungsgemeinschaften gesamtschuldnerisch haftet. Es muss ein bevollmächtigter Vertreter der Arbeits- / Planungsgemeinschaften benannt werden, der berechtigt ist, im Namen der Mitglieder der Arbeits- / Planungsgemeinschaften mit Wirkung für und gegen diese rechtsverbindliche Erklärungen im Vergabeverfahren abzugeben und entgegenzunehmen.
2.) Der Bewerber bzw. die Arbeits- / Planungsgemeinschaften muss erklären, ob der Einsatz von qualifizierten Nachunternehmern, die einen Leistungsbestandteil verantworten und auf die sich der Bewerber bzw. die Arbeits- / Planungsgemeinschaften hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit stützt, vorgesehen ist. Ist dies der Fall, kann vom Auftraggeber die Vorlage einer Verpflichtungserklärung verlangt werden.
2.) Der Bewerber bzw. die Arbeits- / Planungsgemeinschaften muss erklären, ob der Einsatz von qualifizierten Nachunternehmern, die einen Leistungsbestandteil verantworten und auf die sich der Bewerber bzw. die Arbeits- / Planungsgemeinschaften hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit stützt, vorgesehen ist. Ist dies der Fall, kann vom Auftraggeber die Vorlage einer Verpflichtungserklärung verlangt werden.
3.) Der Bewerber bzw. die Arbeits- / Planungsgemeinschaften muss erklären, dass weder beim Bewerber noch bei einem Mitglied der Arbeits- / Planungsgemeinschaften Ausschlussgründe wegen im Sinne nach § 4 Abs. 6 Buchst. a – g und Abs. 9 Buchst. a – d VOF vorliegen. Diese Erklärung muss auch jeder qualifizierte Nachunternehmer jeweils für sich abgeben.
3.) Der Bewerber bzw. die Arbeits- / Planungsgemeinschaften muss erklären, dass weder beim Bewerber noch bei einem Mitglied der Arbeits- / Planungsgemeinschaften Ausschlussgründe wegen im Sinne nach § 4 Abs. 6 Buchst. a – g und Abs. 9 Buchst. a – d VOF vorliegen. Diese Erklärung muss auch jeder qualifizierte Nachunternehmer jeweils für sich abgeben.
4.) Angaben zu wirtschaftlichen und/oder rechtlichen Verknüpfungen zu anderen Unternehmen nach § 4 Abs. 2 VOF.
5.) Nachweis über die Führung der Berufsbezeichnung Architekt durch wenigstens einen Büroinhaber des Bewerbers bzw. der Arbeits- / Planungsgemeinschaften
6.) Angabe von Name und Qualifikation der Person/en, die die Leistung tatsächlich erbringt/en nach § 4 Abs. 3 VOF. Sofern es sich beim Bewerber um eine juristische Person handelt, ist die Qualifikation des für die Erbringung der ausgeschriebenen Leistungen verantwortlichen Berufsangehörigen nach § 19 Abs. 3 VOF (siehe auch Ziff. III.3.2) nachzuweisen.
6.) Angabe von Name und Qualifikation der Person/en, die die Leistung tatsächlich erbringt/en nach § 4 Abs. 3 VOF. Sofern es sich beim Bewerber um eine juristische Person handelt, ist die Qualifikation des für die Erbringung der ausgeschriebenen Leistungen verantwortlichen Berufsangehörigen nach § 19 Abs. 3 VOF (siehe auch Ziff. III.3.2) nachzuweisen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Jeder Bewerber darf sich nur einmal bewerben. Das gilt auch für Niederlassungen des Bewerbers, auch wenn sie wirtschaftlich unabhängig sind.
Der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft muss mit der Bewerbung folgende Erklärungen und Nachweise zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit vorlegen.
1. Angabe der Gesamtumsätze des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft in den letzten drei Geschäftsjahren gemäß § 5 Abs. 4c) VOF (siehe Formblatt D)
2. Angabe der Anzahl der insgesamt beschäftigten Mitarbeiter des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft in den letzten drei Geschäftsjahren (siehe Formblatt D)
3. Nachweis der Betriebshaftpflichtversicherung, mit Nennung der Deckungssumme gemäß § 5 Abs. 4c) VOF mit einer mind. Deckungssumme von 3.000.000,00 EUR für Personenschäden und 1.500.000,00 EUR für Sachschäden.
4. Der Bewerber bzw. die Arbeits- / Planungsgemeinschaft muss erklären, dass weder beim Bewerber noch bei einem Mitglied der Arbeits- / Planungsgemeinschaft Ausschlussgründe wegen im Sinne nach § 4 Abs. 6 Buchst. a – g und Abs. 9 Buchst. a – d VOF vorliegen. Diese Erklärung muss auch jeder qualifizierte Nachunternehmer jeweils für sich abgeben.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
4. Der Bewerber bzw. die Arbeits- / Planungsgemeinschaft muss erklären, dass weder beim Bewerber noch bei einem Mitglied der Arbeits- / Planungsgemeinschaft Ausschlussgründe wegen im Sinne nach § 4 Abs. 6 Buchst. a – g und Abs. 9 Buchst. a – d VOF vorliegen. Diese Erklärung muss auch jeder qualifizierte Nachunternehmer jeweils für sich abgeben.
5. Jahresabschlüsse der letzten 3 Geschäftsjahre, soweit deren Veröffentlichung nach dem Gesellschaftsrecht des Staates, in dem der Bewerber ansässig ist, vorgeschrieben ist.
6. gültige Unbedenklichkeitserklärung des Finanzamtes, die nicht älter als 6 Monate ist. Die Frist wird ab dem Tag des Ablaufs der in der Vergabebekanntmachung genannten Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge zurückberechnet; dies gilt auch für den Fall einer nachträglichen Verlängerung der Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
6. gültige Unbedenklichkeitserklärung des Finanzamtes, die nicht älter als 6 Monate ist. Die Frist wird ab dem Tag des Ablaufs der in der Vergabebekanntmachung genannten Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge zurückberechnet; dies gilt auch für den Fall einer nachträglichen Verlängerung der Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge.
Die Formblätter sind für die Teilnahmeanträge zwingend zu verwenden.
Mindeststandards:
Der durchschnittliche Gesamtumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre muss mindestens 1.000.000,00 Euro betragen.
Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter des Bewerbers bzw. der Arbeits- / Planungsgemeinschaften der letzten 3 Jahre muss mindestens 10 Personen betragen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
— Nachweise gemäß § 5(5) e) VOF
— Nachweis über Vorhaltung von CAD-Systemen zur Planerstellung mit Angabe des Systems, welches verwendet wird.
— Vorlage der nachstehenden Objektplanungsreferenzen aus den letzten 5 Jahren über vergleichbare Leistungen für Neubauten oder komplexe Sanierungen (mindestens Objektplanung LP 3 bis 7 nach § 34 HOAI mit Angabe des Auftraggebers und des dortigen Ansprechpartners, einer Projektbeschreibung, ggf. der Funktion des Bewerbers innerhalb der Arbeitsgemeinschaft sowie der Auftragssumme der Leistung und der bearbeiten Leistungsphasen (siehe auch Formblatt D),
— Vorlage der nachstehenden Objektplanungsreferenzen aus den letzten 5 Jahren über vergleichbare Leistungen für Neubauten oder komplexe Sanierungen (mindestens Objektplanung LP 3 bis 7 nach § 34 HOAI mit Angabe des Auftraggebers und des dortigen Ansprechpartners, einer Projektbeschreibung, ggf. der Funktion des Bewerbers innerhalb der Arbeitsgemeinschaft sowie der Auftragssumme der Leistung und der bearbeiten Leistungsphasen (siehe auch Formblatt D),
— 3 Objektplanungsreferenzen Umbau/Sanierung aus den letzten 5 Jahren mit einem Mindestleistungsumfang LP 3-7 nach § 34 HOAI 2013 und einem Bauvolumen von mind. 3 Mio. EUR
— 3 Objektplanungsreferenzen Neubau aus den letzten 5 Jahren mit einem Mindestleistungsumfang LP 3-7 nach § 34 HOAI 2013 und einem Bauvolumen von mind. 3 Mio. EUR
— 3 Objektplanungsreferenzen Denkmalobjekte aus den letzten 5 Jahren mit einem Mindestleistungsumfang LP 3-7 nach § 34 HOAI 2013 und einem Bauvolumen von mind. 3 Mio. EUR
— 3 Objektplanungsreferenzen mit Fördermitteleinbindung aus den letzten 5 Jahren mit einem Mindestleistungsumfang LP 3-7 nach § 34 HOAI 2013 und einer Fördermitteleinbindung von mind. 3 Mio. EUR
— 3 Objektplanungsreferenzen für den Umbau eines Gasometers aus den letztes 5 Jahren
— 3 Objektplanungsreferenzen aus den letzten 5 Jahren mit Erbringung der LP…
… 8 nach § 34 HOAI 2013 für Bauprojekte mit Baukosten von mindestens 4 Mio. EUR
… 9 nach § 34 HOAI 2013 für Bauprojekte mit Baukosten von mindestens 4 Mio. EUR
Die Formblätter sind für die Teilnahmeanträge zwingend zu verwenden.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Berufshaftpflichtversicherung Mindestdeckungssumme 3.000.000,00 Euro für Personenschäden, 1.500.000 Euro für Sach- und Vermögensschäden. Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Bestätigung des Versicherers erfüllt werden, mit welcher dieser eine Aufstockung im Auftragsfall bestätigt. Bei Arbeits- / Planungsgemeinschaften ist die Deckungssumme von allen Mitgliedern (ggf. Objektkonkret) vorzuweisen, siehe auch III.2.2. (Ausschlusskriterien).
Berufshaftpflichtversicherung Mindestdeckungssumme 3.000.000,00 Euro für Personenschäden, 1.500.000 Euro für Sach- und Vermögensschäden. Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Bestätigung des Versicherers erfüllt werden, mit welcher dieser eine Aufstockung im Auftragsfall bestätigt. Bei Arbeits- / Planungsgemeinschaften ist die Deckungssumme von allen Mitgliedern (ggf. Objektkonkret) vorzuweisen, siehe auch III.2.2. (Ausschlusskriterien).
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: AVB, HOAI, in der geltenden Fassung (bei Büro im Inland).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Arbeits- / Planungsgemeinschaften sind zugelassen. Mit der Bewerbung ist eine Erklärung über Rechtsform, den bevollmächtigten Vetreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder vorzulegen. Arbeits- / Planungsgemeinschaften müssen sämtliche geforderte Nachweise für alle Mitglieder der Arbeits- / Planungsgemeinschaft vorlegen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Arbeits- / Planungsgemeinschaften sind zugelassen. Mit der Bewerbung ist eine Erklärung über Rechtsform, den bevollmächtigten Vetreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder vorzulegen. Arbeits- / Planungsgemeinschaften müssen sämtliche geforderte Nachweise für alle Mitglieder der Arbeits- / Planungsgemeinschaft vorlegen.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Berufsqualifikation Architekt.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
— 3 Objektplanungsreferenzen Umbau/Sanierung aus den letzten 5 Jahren mit einem Mindestleistungsumfang LP 3-7 nach § 34 HOAI 2013 – 32,5 %
— 3 Objektplanungsreferenzen Neubau aus den letzten 5 Jahren mit einem Mindestleistungsumfang LP 3-7 nach § 34 HOAI 2013 – 20 %
— 3 Objektplanungsreferenzen Denkmalobjekte aus den letzten 5 Jahren mit einem Mindestleistungsumfang LP 3-7 nach § 34 HOAI 2013 – 17,5 %
— 3 Objektplanungsreferenzen mit Fördermitteleinbindung aus den letzten 5 Jahren mit einem Mindestleistungsumfang LP 3-7 nach § 34 HOAI 2013 und einer Fördermitteleinbindung von mind. 3 Mio. EUR – 17,5 %
— 3 Objektplanungsreferenzen für den Umbau eines Gasometers aus den letztes 5 Jahren mit einem Mindestleistungsumfang LP 3-7 nach §34 HOAI 2013 – 7,5 %
— 3 Objektplanungsreferenzen aus den letzten 5 Jahren mit Erbringung der LP…
… 8 nach § 34 HOAI 2013 für Bauprojekte mit Baukosten* von mindestens 4 Mio. EUR – 2,5 %
… 9 nach § 34 HOAI 2013 für Bauprojekte mit Baukosten von mindestens 4 Mio. EUR – 2,5 %
* Baukosten beinhalten die Nettobaukosten der Kostengruppen 200 bis 700
Die Detailmatrix ist Bestandteil der Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2015-10-21 📅
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2015-11-27 📅
Öffnungsort: entfällt
Ort des Eröffnungstermins: entfällt
Vergabekriterien
Kriterium: 1. 1 Honorarangebot (10)
2. 2 Projektorganisation (45)
3. 3 Projektmanagement (45)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Nationale Registrierungsnummer: DE 110/144/40390
Kontakt
Kontaktperson: Fachbereich Recht, Team Submission
Sieglinde Voigt-Kremal
Internetadresse: www.halle.de🌏
Adresse des Käuferprofils: www.halle.de🌏
URL der Dokumente: www.halle.de – Ausschreibungen – neu registrieren (bzw. einloggen) – herunterladen, es werden keine Unterlagen mit der Post versendet 🌏
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2015-12-01 📅
Datum des Endes: 2019-01-01 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: FB 24 HW-41-VOF-07-2015
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: 1. Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt
Postanschrift: Ernst-Kamieth-Straße 2
Postort: Halle (Saale)
Postleitzahl: 06112
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3455140📞
Fax: +49 3455141115 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Vergaberügen sind unverzüglich (definiert in § 122 BGB) bei der unter Punkt VI.4.3) benannten Stelle zu erheben. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zu der in dieser
Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe des Angebots bei der unter Punkt VI.4.3) benannten Stelle zu rügen. Frist für die Beantragung eines Nachprüfungsverfahrens nach § 107 ff GWB (bei Ablehnung einer Rüge): spätestens 15 Kalendertage nach Eingang der Mittelung des Auftraggebers, einer Vergaberüge des Unternehmens, welches eine Verletzung seiner Rechte nach den §§ 97 ff GWB geltend macht, nicht abhelfen zu wollen.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe des Angebots bei der unter Punkt VI.4.3) benannten Stelle zu rügen. Frist für die Beantragung eines Nachprüfungsverfahrens nach § 107 ff GWB (bei Ablehnung einer Rüge): spätestens 15 Kalendertage nach Eingang der Mittelung des Auftraggebers, einer Vergaberüge des Unternehmens, welches eine Verletzung seiner Rechte nach den §§ 97 ff GWB geltend macht, nicht abhelfen zu wollen.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Stadt Halle (Saale), Fachbereich Recht, Vergabestelle
Postanschrift: Marktplatz 1
Postleitzahl: 06108
Telefon: +49 3452214440📞
Internetadresse: www.halle.de🌏
Fax: +49 3452214447 📠
Quelle: OJS 2015/S 178-323626 (2015-09-09)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-01-25) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Telefon: +49 345-221-4445📞
Fax: +49 345-221-4447 📠