Offenes Verfahren nach VOL/A-EG: Umschlagstelle für PPK, Containergestellung an den Recyclinghöfen und für die Vereinssammlungen, sowie Transport der Container zur Umschlagstelle für die Entsorgungs-Betriebe der Stadt Ulm (EBU)

Stadt Ulm, Zentrale Dienste/Beschaffung

Die Stadt Ulm ist als entsorgungspflichtige Körperschaft für die Entsorgung und Verwertung von Abfällen zuständig und hat diese Aufgabe auf die Entsorgungs-Betriebe der Stadt Ulm (EBU) übertragen.
Diese Ausschreibung beinhaltet die Weiterführung von Sammlung und Umschlag von gemischtem Altpapier und Kartonagen des Auftraggebers.
Nachfolgend sind die wesentlichen vom Auftragnehmer zu erbringenden Leistungen dargestellt:
— Bereitstellung einer Umschlagstelle für die Sammelware von PPK für die beiden Sammelgruppen Mischpapier und Kartonagen, sowie optional die Meldung von Mengenströmen gemäß VerpackV § 6
— Containergestellung und Abfuhr von Abrollcontainern und Presscontainern an 7 Recyclinghöfen zur Umschlagstelle
— Containergestellung und Abfuhr der Container im Rahmen der Bündelsammlung der Vereine
Die detaillierten Leistungsbeschreibungen sind in den Vertragsunterlagen dargestellt.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-02-02. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-12-18.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-12-18 Auftragsbekanntmachung
2016-03-08 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2015-12-18)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen im Zusammenhang mit Siedlungs- und anderen Abfällen
Menge oder Umfang:
Los 1: Umschlagstelle für PPK Sammelware von der Blauen Tonne, den Recyclinghöfen und den Vereinssammlungen für die beiden Sammelgruppen Mischpapier und Kartonage— Altpapiermenge: ca. 8.200 bis 10.200 Mg/aLos 2: Containerstellung und Transport von 38m3 Abrollcontainer und 20m3 Presscontainer an den Recyclinghöfen— Altpapiermenge: ca. 2.451 Mg/a (Sortentrennung: Mischpapier: ca. 1.395 Mg/a; Kartonagen: ca. 1.056 Mg/a)Los 3: Containergestellung und Transport für Vereinssammlungen— Altpapiermenge: ca. 556 Mg/a.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen im Zusammenhang mit Siedlungs- und anderen Abfällen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Ulm, Zentrale Dienste/Beschaffung
Postanschrift: Frauenstraße 138
Postleitzahl: 89073
Postort: Ulm
Kontakt
Internetadresse: http://www.ulm.de/ulm 🌏
E-Mail: y.ruopp@ulm.de 📧
Telefon: +49 7311611133 📞
Fax: +49 731161801133 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-12-18 📅
Einreichungsfrist: 2016-02-02 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-12-23 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 248-452355
ABl. S-Ausgabe: 248
Zusätzliche Informationen
Die Vergabestelle behält sich vor, bei Abgabe des Angebots nicht beiliegende bzw. den Anforderungen nicht genügende Nachweise und Erklärungen unter Fristsetzung nachzufordern. Ein Anspruch der Bieter besteht nicht. Sollte ein Bieter der Nachforderung nicht oder nicht fristgerecht nachkommen, wird sein Angebot gemäß § 19 EG Abs. 3 lit. a) VOL/A ausgeschlossen. Ebenso behält sich die Vergabestelle vor, zum Nachweis der Eigenerklärungen folgende Nachweise nachzufordern: Unbedenklichkeitsbescheinigung zur Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge, Versicherungsschein zur Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung, Handelsregisterauszug, Bestätigung der Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft, Bescheinigung über keine Steuerrückstände, Genehmigungen der Entsorgungseinrichtungen. Die Nachweise sind innerhalb von 5 Arbeitstagen bei der Vergabestelle vorzulegen. Geforderte Eignungsnachweise, die in Form einer gültigen Präqualifizierung vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig. Ein Unternehmen kann sich, auch als Mitglied einer Bietergemeinschaft, zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen. Es muss in diesem Fall dem Auftraggeber nachweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel bei der Erfüllung des Auftrags zur Verfügung stehen, indem es beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt (§ 7 EG Abs. 9 VOL/A).
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Ulm ist als entsorgungspflichtige Körperschaft für die Entsorgung und Verwertung von Abfällen zuständig und hat diese Aufgabe auf die Entsorgungs-Betriebe der Stadt Ulm (EBU) übertragen.
Diese Ausschreibung beinhaltet die Weiterführung von Sammlung und Umschlag von gemischtem Altpapier und Kartonagen des Auftraggebers.
Nachfolgend sind die wesentlichen vom Auftragnehmer zu erbringenden Leistungen dargestellt:
— Bereitstellung einer Umschlagstelle für die Sammelware von PPK für die beiden Sammelgruppen Mischpapier und Kartonagen, sowie optional die Meldung von Mengenströmen gemäß VerpackV § 6
— Containergestellung und Abfuhr von Abrollcontainern und Presscontainern an 7 Recyclinghöfen zur Umschlagstelle
— Containergestellung und Abfuhr der Container im Rahmen der Bündelsammlung der Vereine
Die detaillierten Leistungsbeschreibungen sind in den Vertragsunterlagen dargestellt.
Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Umschlagstelle für PPK Sammelware von der Blauen Tonne, den Recyclinghöfen und den Vereinssammlungen für die beiden Sammelgruppen Mischpapier und Kartonage
Kurze Beschreibung:
— Stellung einer Umschlagstelle innerhalb des Radius von 10 km um den Betriebssitz des
Auftraggebers— Umschlag von Altpapier aus der Erfassung an Wertstoffhöfen und aus Vereinssammlungen sowie über die Blaue Tonne gesammelten Altpapiers durch die EBU— Umschlagstelle ist vom Auftragnehmer zu betreiben— Übergabe des Altpapiers an den vom Auftraggeber benannten Transporteur— Altpapiermenge: ca. 8.200 bis 10.200 Mg/a— Meldung Mengenströme gemäß VerpackV §6 (Bedarfsposition).
Auftraggebers
— Umschlag von Altpapier aus der Erfassung an Wertstoffhöfen und aus Vereinssammlungen sowie über die Blaue Tonne gesammelten Altpapiers durch die EBU
— Umschlagstelle ist vom Auftragnehmer zu betreiben
— Übergabe des Altpapiers an den vom Auftraggeber benannten Transporteur
— Altpapiermenge: ca. 8.200 bis 10.200 Mg/a
— Meldung Mengenströme gemäß VerpackV §6 (Bedarfsposition).
Menge oder Umfang: — Altpapiermenge: ca. 8.200 bis 10.200 Mg/a.
Zusätzliche Angaben zu den Losen:
Notwendige Vorbereitungen zur Leistungserbringung können nach der Zuschlagserteilung beginnen.
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Containerstellung und Transport von 38m³ Abrollcontainer und 20m³ Presscontainer an den Recyclinghöfen
Kurze Beschreibung:
— Erfassung des Altpapiers an den bestehenden Wertstoffhöfen in
38/40-m3-Containern— Getrennte Erfassung von Mischpapier und Kartonagen— Gestellung der benötigten Container durch den Auftragnehmer, Farbe RAL 9007— Abfuhr der Container auf Abruf— Transport des Altpapiers zur vom Auftragnehmer von Los 1 zu stellenden Umschlagstelle im Umkreis von 10 km um den Betriebssitz der EBU— Altpapiermenge: ca. 2.451 Mg/a (Sortentrennung: Mischpapier: ca. 1.395 Mg/a; Kartonagen: ca. 1.056 Mg/a).
38/40-m3-Containern
— Getrennte Erfassung von Mischpapier und Kartonagen
— Gestellung der benötigten Container durch den Auftragnehmer, Farbe RAL 9007
— Abfuhr der Container auf Abruf
— Transport des Altpapiers zur vom Auftragnehmer von Los 1 zu stellenden Umschlagstelle im Umkreis von 10 km um den Betriebssitz der EBU
— Altpapiermenge: ca. 2.451 Mg/a (Sortentrennung: Mischpapier: ca. 1.395 Mg/a; Kartonagen: ca. 1.056 Mg/a).
Menge oder Umfang: — Altpapiermenge: ca. 2.451 Mg/a (Sortentrennung: Mischpapier: ca. 1.395 Mg/a; Kartonagen: ca. 1.056 Mg/a).
Losnummer: 3
Bezeichnung des Loses: Containergestellung und Transport für Vereinssammlungen
Kurze Beschreibung:
— Gestellung der benötigten 38/40-m3-Container durch den Auftragnehmer auf
Anforderung— Transport des Altpapiers zur vom Auftragnehmer von Los 1 zu stellenden Umschlagstelle im Umkreis von 10 km um den Betriebssitz der EBU— Altpapiermenge: ca. 556 Mg/a.
Anforderung
— Altpapiermenge: ca. 556 Mg/a.
Menge oder Umfang: — Altpapiermenge: ca. 556 Mg/a.
Los 1: Umschlagstelle für PPK Sammelware von der Blauen Tonne, den Recyclinghöfen und den Vereinssammlungen für die beiden Sammelgruppen Mischpapier und Kartonage
— Altpapiermenge: ca. 8.200 bis 10.200 Mg/a
Los 2: Containerstellung und Transport von 38m
— Altpapiermenge: ca. 2.451 Mg/a (Sortentrennung: Mischpapier: ca. 1.395 Mg/a; Kartonagen: ca. 1.056 Mg/a)
Los 3: Containergestellung und Transport für Vereinssammlungen
Beschreibung der Optionen:
Los 1:
— Meldung Mengenströme gemäß VerpackV §6 (Bedarfsposition).
Referenznummer: EBU_Altpapier_2015/3

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
— Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 6 EG Abs. 6 VOL/A sowie § 6 EG Abs. 4 (bei Bietergemeinschaften für jedes einzelne Mitglied):
Der Bieter erklärt, dass
o über das Vermögen nicht das Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt noch dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist.
o sich die Firma nicht in Liquidation befindet.
o nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die seine Zuverlässigkeit als Bieter in Frage stellt, insbesondere in den letzten zwei Jahren nicht mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 EUR belegt worden ist (§ 21 Arbeitnehmerentsendegesetz, § 21 Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetz, § 19 Mindestlohngesetz).
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o die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt wurde.
o im Vergabeverfahren keine vorsätzlich unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf die Eignung abgegeben wurden.
o Personen, deren Verhalten der Firma zuzurechnen ist, nicht aufgrund eines rechtsgültigen Urteils wegen Verstoßes gegen eine der in § 6 EG Abs. 4 VOL/A genannten Vorschrift verurteilt worden ist.
o er die gewerberechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der angebotenen Leistung erfüllt.
— Eigenerklärung zum Gewerbezentralregister nach § 150a GewO (bei Bietergemeinschaften für jedes einzelne Mitglied)
— Eigenerklärung über die Eintragung im Handels- oder Berufsregister bzw. zur Gewerbeanmeldung (sofern hierzu eine Eintragungspflicht besteht) (bei Bietergemeinschaften für jedes einzelne Mitglied).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— Angabe des Gesamtumsatzes sowie des Teilumsatzes im Hinblick auf die ausgeschriebene Leistung, jeweils bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre (bei Bietergemeinschaften für jedes einzelne Mitglied)
— Erklärung über das Bestehen einer Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung mit Angabe der Versicherung und der tatsächlichen Deckungssumme bzw. deren Abschluss im Auftragsfall.
Mindeststandards:
Die Deckungssumme der Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung muss mindestens 1,5 Mio. EUR für Personen,- Sach- und Umweltschäden sowie sonstigen Schäden je Schadensereignis und Versicherungsjahr betragen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
— Eigenerklärung zum eigesetzten Personal
Der Bieter erklärt, dass
o er über qualifiziertes und geschultes Personal verfügt und,
o dieses Personal für die ausschreibungsgegenständlichen Leistungen eingesetzt wird.
— Eigenerklärung zur Unternehmensorganisation
o er eine Betriebsordnung, ein Betriebshandbuch und ein Betriebstagebuch besitzt und diese entsprechend geführt werden.
o bei Bedarf ein aktuelles polizeiliches Führungszeugnis des Unternehmers / Niederlassungsleiters des für die Leistungen verantwortlichen Betriebes vorgelegt wird.
— Vorlage von Referenzen
Liste der Referenzen auf dem Gebiet der ausgeschriebenen oder vergleichbaren Leistungen aus den letzten drei Jahren mit Angabe des Leistungsumfangs (Mengen), der Leistungszeit sowie der Referenzgeber mit Ansprechpartner und Telefonnummer. Dies gilt auch für ggf. zu beteiligende Nachunternehmer für den zu übernehmenden Leistungsteil.
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— Nachweis der Genehmigung(en) der Anlagen und Einrichtungen zur Erbringung der Leistung
Als Nachweis der Genehmigung(en) kann z.B. das EfbV-Zertifikat mit Liste der Tätigkeiten und Abfallarten oder ein Auszug aus dem Genehmigungsbescheid mit Abfallart und Menge vorgelegt werden oder vergleichbare Nachweise.
— Beschreibung der Betriebsstandorte und deren Einrichtungen, von dem aus die Leistungserbringung erfolgt (Los 1)
— Anzahl und Beschreibung der Fahrzeuge (Los 2 und Los 3)
Anzahl der verfügbaren bzw. ggf. zu beschaffenden Fahrzeuge sowie deren Baujahr mit Nachweis / Erklärung der Emissionen aus den Antriebsmotoren der Fahrzeuge (Euro-Norm).
— Beschreibung der Maßnahmen des Unternehmens zur Gewährleistung der Qualität der zu erbringenden Dienstleistung.
Insbesondere kann dies z.B. durch ein Zertifikat der DIN ISO 9001 oder vergleichbar nachgewiesen werden.
— Beschreibung der Maßnahmen des Unternehmens zum Schutz der Umwelt im Rahmen der zu erbringenden Dienstleistung.
Insbesondere kann dies z.B. durch ein Zertifikat der DIN ISO 14001 oder vergleichbar nachgewiesen werden.
Mindeststandards:
— Vorlage von Referenzen
Mindestanforderungen: Umschlag von mindestens 9.200 Mg/a PPK an einem bestehenden Betriebsstandort des Auftragnehmers, sowie die container- oder behältergestützte (Depotcontainer oder andere Umleercontainer, Abfallbehälter – MGB) Sammlung von mindestens 4.000 Mg Abfall pro Jahr. Die Referenzen sind für mindestens 24 aufeinander folgende Monate vorzulegen. (Es gilt die Summe der Referenzen).
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— Anzahl und Beschreibung der Fahrzeuge (Los 2 und Los 3)
Die Fahrzeuge (Los 2 und Los 3) müssen mindestens dem Stand der Technik entsprechen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
(1) Für die vereinbarten Sicherheiten gelten die §§ 232 bis 240 BGB entsprechend, soweit sich aus den nachstehenden Bestimmungen nichts anderes ergibt. Die Sicherheiten dienen dazu, die vertragsgemäße Ausführung der Leistungen und die Gewährleistung, einschließlich eventueller Schadenersatzansprüche bei Rücktritt, Nichterfüllung oder Beendigung des Vertrages, sicherzustellen.
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(2) Als Sicherheit für die Erfüllung sämtlicher Verpflichtungen aus dem Vertrag hat der Auftragnehmer eine unbefristete selbstschuldnerische Bürgschaft (Bankbürgschaft) in Höhe von 5 % des Bruttogesamtauftragswertes innerhalb von 14 Tagen nach Inkrafttreten des Vertrages (= Zuschlagserteilung) vorzulegen. Die Bürgschaftssumme kann nach dem 01. Mai 2017, bei durchgehend ordnungsgemäßer Leistungserbringung entsprechend der Restlaufzeit reduziert werden. Die Bürgschaft (Bankbürgschaft) ist von einem in der Europäischen Union zugelassenen Kreditinstitut oder Kreditversicherer mit der ausdrücklichen Bestimmung, dass die Bürgschaft deutschem Recht unterliegt, zu stellen.
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(3) Die Bürgschaftsurkunde enthält folgende Erklärungen des Bürgen:
— „Der Bürge übernimmt für den Auftragnehmer die selbstschuldnerische Bürgschaft nach deutschem Recht.
— Auf die Einreden der Anfechtbarkeit und der Aufrechenbarkeit sowie der Vorausklage gemäß §§ 770, 771 BGB wird verzichtet. Der Verzicht auf die Einrede der Aufrechenbarkeit gilt nicht für unbestrittene oder rechtskräftig festgestellte Gegenforderungen des Hauptschuldners.
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— Die Bürgschaft ist unbefristet; sie erlischt mit der Rückgabe dieser Bürgschaftsurkunde.
— Die Bürgschaftsforderung verjährt nicht vor der gesicherten Hauptforderung. Nach Abschluss des Bürgschaftsvertrages getroffene Vereinbarungen über die Verjährung der Hauptforderung zwischen dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer sind für den Bürgen nur im Falle seiner schriftlichen Zustimmung bindend.“
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(4) Die Bürgschaft muss die ausdrückliche Vereinbarung des Gerichtsstandes gemäß § 26 Abs. 4 für alle Streitigkeiten über die Gültigkeit der Bürgschaftsvereinbarung enthalten.
(5) Nimmt der Auftraggeber die Bürgschaft während der Dauer des Vertragsverhältnisses berechtigterweise in Anspruch, ist der Auftragnehmer verpflichtet, die Bürgschaft auf Verlangen des Auftraggebers wieder in voller Höhe vorzulegen.
(6) Die Urkunde über die Bürgschaft wird nach Beendigung des Vertrages zurückgegeben, wenn der Auftragnehmer die Leistungen vertragsgemäß erfüllt und etwaig erhobene berechtigte Ansprüche auf Schadenersatz befriedigt hat.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Für die Durchführung dieser Aufgabe sind die Bestimmungen des Vertrages (inkl. Anlagen), die damit zusammenhängenden Gesetze, Richtlinien und Verordnungen der Europäischen Union, der Bundesrepublik Deutschland, des Landes Baden-Württemberg sowie die Abfallsatzung der Stadt Ulm – in der jeweils geltenden Fassung – maßgebend. Anders lautende Geschäfts-, Liefer- oder Zahlungsbedingungen des Auftragnehmers werden nicht Bestandteil des Vertrages.
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Geben mehrere Unternehmen gemeinschaftlich ein Angebot ab, so hat die Bietergemeinschaft mit ihrem Angebot eine von allen Mitgliedern unterschriebene Erklärung abzugeben. In dieser Erklärung muss die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall zugesichert werden. Des Weiteren sind alle Mitglieder der Bietergemeinschaft aufzuführen und der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter, der die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, zu benennen. Darüber hinaus ist zur erklären, dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
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Für die Abgabe der Erklärung ist das beigefügte Formular „Erklärung der Bietergemeinschaften“ zu verwenden.
Für die Abgabe des Angebots ist die Unterschrift des benannten bevollmächtigten Vertreters ausreichend.
Bieter, die sich mehrfach – sei es als einzelnes Unternehmen, Mitglied einer Bietergemeinschaft oder Nachunternehmer – an diesem Vergabeverfahren beteiligen, können wegen Verstoßes gegen das Wettbewerbsprinzip ausgeschlossen werden.
Die Eignung der Bietergemeinschaft muss entspr. Ziff. 5.1 des Leitfadens mit Bewerbungsbedingungen nachgewiesen werden.
Sonstige besondere Bedingungen:
(1) Die Beauftragung von Unterauftragnehmern ist zulässig. Der Auftragnehmer hat spätestens sechs Wochen vor dem geplanten Einsatz die Unterbeauftragung unter Benennung des Unterauftragnehmers schriftlich beim Auftraggeber zu beantragen. Diesem Antrag sind geeignete Nachweise zur technischen Leistungsfähigkeit und zur Zuverlässigkeit des Unterauftragnehmers beizufügen. Der Auftraggeber kann einen Unterauftragnehmer bei mangelnder technischer Leistungsfähigkeit oder fehlender Zuverlässigkeit innerhalb von zehn Werktagen nach Eingang des Antrags ablehnen.
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(2) Eine Änderung der Unterbeauftragung ist nur mit schriftlicher Zustimmung des Auftraggebers möglich. Die Zustimmung darf von Seiten des Auftraggebers nur aus wichtigem Grund verweigert werden; die Regelung des § 15 Abs. 1 Satz 6 des Vertrages bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund ist insbesondere eine nicht ausreichende technische Leistungsfähigkeit, Fachkunde oder eine mangelnde Zuverlässigkeit.
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(3) Für Schäden Dritter, welche die Unterauftragnehmer im Zuge ihrer Leistungserbringung verursachen, haftet der Auftragnehmer.

Verfahren
Zahlungsweise für die Unterlagen:
Bei Abholung 15 EUR
Bei Zusendung 18 EUR
Die Gebühr ist als Banküberweisung an
Stadt Ulm, IBAN: DE27 6305 0000 0000 1000 72, BIC (SWIFT-Code): SOLADES1ULM
zu zahlen.
Verwendungszweck: 330060 EBU Ausschr. Altpapier
Die Gebühr wird nicht zurückerstattet. Kein Bargeld!
Die Versendung der Unterlagen erfolgt nach Vorlage eines Nachweises (Kopie der Überweisung) über die Zahlung der Kosten für die Vervielfältigung.
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2016-04-15 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Frau Yvonne Ruopp

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2016-05-01 📅
Datum des Endes: 2018-12-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: EBU_Altpapier_2015/3
Zusätzliche Informationen
Die Vergabestelle behält sich vor, bei Abgabe des Angebots nicht beiliegende bzw. den Anforderungen nicht genügende Nachweise und Erklärungen unter Fristsetzung nachzufordern. Ein Anspruch der Bieter besteht nicht. Sollte ein Bieter der Nachforderung nicht oder nicht fristgerecht nachkommen, wird sein Angebot gemäß § 19 EG Abs. 3 lit. a) VOL/A ausgeschlossen.
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Ebenso behält sich die Vergabestelle vor, zum Nachweis der Eigenerklärungen folgende Nachweise nachzufordern: Unbedenklichkeitsbescheinigung zur Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge, Versicherungsschein zur Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung, Handelsregisterauszug, Bestätigung der Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft, Bescheinigung über keine Steuerrückstände, Genehmigungen der Entsorgungseinrichtungen. Die Nachweise sind innerhalb von 5 Arbeitstagen bei der Vergabestelle vorzulegen.
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Geforderte Eignungsnachweise, die in Form einer gültigen Präqualifizierung vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Ein Unternehmen kann sich, auch als Mitglied einer Bietergemeinschaft, zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen. Es muss in diesem Fall dem Auftraggeber nachweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel bei der Erfüllung des Auftrags zur Verfügung stehen, indem es beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt (§ 7 EG Abs. 9 VOL/A).
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg
Postanschrift: Karl-Friedrich-Straße 17
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76133
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 7219264049 📞
Fax: +49 7219263985 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es wird darauf hingewiesen, dass Verstöße gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren unverzüglich nach erkennen gegenüber der Vergabestelle gerügt werden müssen. Verstöße die in der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Angebotsfrist gegenüber der Vergabestelle zu rügen (vgl. § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 – 3 GWB).
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Hilft der Auftraggeber der Rüge in ihrem Antwortschreiben nicht ab, so kann der betreffende Bewerber nur innerhalb von maximal 15 Kalendertage nach Eingang des Antwortschreibens des Auftraggebers ein Nachprüfungsverfahren bei der Vergabekammer beantragen (vgl. § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).
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Quelle: OJS 2015/S 248-452355 (2015-12-18)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-03-08)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Telefon: +49 731161-1133 📞
Fax: +49 731161-801133 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-03-08 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-03-11 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 050-083533
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 248-452355
ABl. S-Ausgabe: 50

Auftragsvergabe

1️⃣
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-02-29 📅
Name: Veolia Umweltservice Süd GmbH & Co. KG
Postort: Backnang
Postleitzahl: 71522
Land: Deutschland 🇩🇪

2️⃣

3️⃣
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
3

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Telefon: +49 721/926-4049 📞
Fax: +49 721/926-3985 📠
Quelle: OJS 2016/S 050-083533 (2016-03-08)