Das Universitätsklinikum Jena ist das einzige Universitätsklinikum des Freistaats Thüringen und der größte Arbeitgeber der Region. Es verfügt über 26 Kliniken und Polikliniken mit ca. 1.400 vollstationären Planbetten und 25 Institute. Das UK Jena ist ein Haus der Maximalversorgung und übernimmt gleichzeitig die Funktion des Stadtkrankenhauses für die Stadt Jena und Umgebung. Jährlich werden rund 264.000 Patienten stationär und ambulant versorgt. Das Universitätsklinikum Jena beabsichtigt, das zurzeit in Betrieb befindliche Patiententelefon- und Fernsehsystem in den bettenführenden Stationen des Klinikums zu ersetzen. Aktuell besteht ein Gestattungsvertrag mit einer Laufzeit über den vorgesehenen Leistungsbeginn hinaus. Eine anforderungskonforme und angemessene Vertragsbeendigung wird angestrebt. Der ausgelobte Leistungsumfang umfasst die Ausstattung aller stationären Bereiche des Universitätsklinikums an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet Jena und zukünftig vorwiegend am Standort Lobeda. Der 2. Bauabschnitt des Klinikumneubaus des Universitätsklinikums Jena beinhaltet die Integration des größten Teils der bisher noch in der Innenstadt Jenas verbliebenen Kliniken und Funktionsbereiche an den Zentralstandort Jena- Lobeda. Das durch einen GU derzeit realisierte Bauvorhaben beinhaltet im Wesentlichen die Errichtung der Geba?ude der Medizinischen Zentren II, III und IV (MZ II, MZ III und MZ IV), dem Forschungs- und Institutsgeba?ude (FUI) sowie die Sanierung und den Umbau des Systemfertigbaus (SFB). Die bauliche Realisierung des Vorhabens wird in 2 Abschnitten erfolgen: - dem 1. Teilbauabschnitt (1. TBA), mit der Errichtung des MZ II, des MZ IV und des FUI sowie - dem 2. Teilbauabschnitt (2. TBA), mit der Errichtung des MZ III und Sanierung/Umbau des Systemfertigbaus (SFB). Der 2. Bauabschnitt des Neubaus sieht u. a. die Unterbringung der nachfolgend aufgefu?hrten Kliniken, Institute und Einrichtungen vor. Kliniken: - Kliniken für Innere Medizin I bis III - Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe - Klinik für Kinder- und Jugendmedizin - Klinik für Chirurgie, Abt. Kinderchirurgie - Klinik für Dermatologie - Klinik für Urologie - Klinik für Radioonkologie (Nuklearmedizin / Strahlentherapie) - Klinik für Augenheilkunde - Klinik für HNO - Klinik für Geriatrie - Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin - OP-Bereich stationär/ambulant Institute: - Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie - Institut für Pathologie - Institut für Rechtsmedizin Sonstige Einrichtungen: - Einrichtungen der Forschung und Lehre - Infrastrukturelle Einrichtungen des Klinikums Für das FUI ist eine vorgezogene Fertigstellung in 2015 vorgesehen. Der 1. TBA mit den Gebäuden MZ II und IV wird im Frühjahr 2016 fertiggestellt; der 2. TBA mit dem MZ III und der Sanierung/Umbau des Systemfertigbaus (SFB) bis zum Frühjahr 2018. Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Entwicklung einer Lösung zum Kauf, der Installation und dem Betrieb einer Patienten-Multimedia Plattform auf der Basis eines Full Managed Services für ca. 1.300 Betten. Entwicklungsziel ist die Bereitstellung des Lösungsangebots auf Tablets in Kombination mit Flat-TVs. Neben der Bereitstellung einer technischen Lösung für Entertainment und Infotainment ist die Optimierung von Prozessen im gesamten Klinikumfeld ein Primärziel für das Universitätsklinikum. Dabei ist eine stufenweise Implementierung beginnend mit dem 1.TBA des Neubaus vorgesehen. In Abhängigkeit von der endverhandelten Lösung und der vertraglichen Regelung mit dem aktuellen Gestattungsvertragspartner ist nachfolgend eine stufenweise Implementierung und Überleitung im gesamten Bestand vorgesehen. Die genaue Ausgestaltung wird Gegenstand des Vergabeverfahrens.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-04-28.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-03-30.
Auftragsbekanntmachung (2015-03-30) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Multimediaausrüstung
Menge oder Umfang:
Entwicklungsziel ist die Bereitstellung des Lösungsangebots auf Tablets in Kombination mit Flat-TVs. Neben der Bereitstellung einer technischen Lösung für Entertainment und Infotainment ist die Optimierung von Prozessen im gesamten Klinikumfeld ein Primärziel für das Universitätsklinikum. Die eingesetzte Technologie muss das Personal entlasten, schlankere Prozesse ermöglichen und so direkt zum Benefit im Kerngeschäft beitragen können. Hierbei sind Synergien und Problemstellungen einzubeziehen. Sämtliche Betrachtungen und Überlegungen orientieren sich ganzheitlich an technischen, betrieblichen und kaufmännischen Aspekten.Die Plattform wird an mehreren Standorten auf dem Campus des Universitätsklinikums Jena aufgebaut werden. Ein weiteres Ziel ist der Einsatz von standardisierten, weitgehend handelsüblichen Devices, welche zusätzlich den klinikspezifischen Anforderungen z.B. Desinfektion, Sichtschutz, Lademöglichkeit und Patiententauglichkeit genügen. Ferner sollen Patienten die Möglichkeit haben sich über eigene Devices (BYOD) in das System einzubinden.Über das System sind den Patienten neben Services wie Internet, TV inkl. Pay-TV, Mediathek etc. auch klinikspezifische Dienste (Aufklärungsfilme und Bögen, Menübestellung, Kioskbestellung, Patienteninfothek, etc.) bereitzustellen. Ferner soll der Patient die Möglichkeit erhalten software as a service zu nutzen z.B. Maxdome, Amazon, Spotify etc.. Die Bedienung der bereitgestellten Services und Dienste soll mittels einer APP über die Tablets erfolgen. Innerhalb dieser APP soll ein mehrstufiges Authentifizierungs- und Nutzungskonzept abgebildet werden. Die uneingeschränkte Nutzung von frei zugänglichen Bereichen wie Menü etc. soll von kostenpflichtigen Diensten unabhängig erfolgen können.Für die Abrechnung ist ein Patientenabrechnungssystem mit Unterstützung elektronischer Bezahlsysteme zwingend erforderlich. Kassenautomaten oder anderweitige Inkassoterminals sind ausgeschlossen. Die Lösung muss über eine Verbindung zum bestehenden Krankenhaus Informations- System verfügen. Aufnahme und individuelle Patientendaten müssen innerhalb der Applikationen Berücksichtigung finden.Das Universitätsklinikum Jena stellt zum Jahreswechsel 2015/2016 ein Patienten(aufnahme)portal den Patienten zur Verfügung. Über dieses Portal wird dem Patienten die Möglichkeit gegeben sich früh mit dem erwarteten Ablauf zum anstehenden Aufenthalt im Krankenhaus zu informieren und bereits Informationen für die administrative und medizinische Aufnahme einzubringen. Dieses Verfahren wird als Web-Anwendung in der Integration mit mehreren Verfahren unter Anwendung aktueller Verschlüsselungsverfahren zur Kommunikation bereitgestellt. Hier sollen sich die Serviceangebote des neuen Patientenentertainmentsystems integrieren.Die erforderliche WLAN-Infrastruktur als Transportmedium ist vorhanden. Sowohl die Netzwerkinfrastruktur zur Anbindung der Flat-TVs als auch alle benötigten Netzwerkkomponenten werden bauseits bereitgestellt.Telefonie ist kein Bestandteil der Lösung und wird unabhängig von der Multimedia Lösung realisiert. Eine Kopplung zum Kommunikationssystem des Klinikums erfolgt nicht.Der Umfang des geforderten Managed Services umfasst neben allen Serviceleistungen zur Wiederherstellung der Funktionalitäten die Erbringung von Betriebsleistungen wie die Bereitstellung eines Service Desk für Mitarbeiter und Patienten mit qualifiziertem First Level Support, Dokumentation, Datensicherung etc.. Es soll zusätzlich eine temporäre Unterstützung der Klinik IT im Bereich des Betriebs des aktiven Datennetzes erfolgen.Alle definierten Leistungen unterliegen einem definierten Service Level zur Sicherung der Qualität. Ein wesentlicher Bestandteil der Gesamtlösung ist die Entwicklung und Umsetzung eines Betreuungs- und Vermarktungskonzeptes. Diese Dienstleistungen soll ebenfalls der Managed Service Partner, weitgehend eigenverantwortlich, erbringen. Die Ausprägung des Vermarktungskonzeptes soll ebenfalls im Dialog entwickelt werden.
Entwicklungsziel ist die Bereitstellung des Lösungsangebots auf Tablets in Kombination mit Flat-TVs. Neben der Bereitstellung einer technischen Lösung für Entertainment und Infotainment ist die Optimierung von Prozessen im gesamten Klinikumfeld ein Primärziel für das Universitätsklinikum. Die eingesetzte Technologie muss das Personal entlasten, schlankere Prozesse ermöglichen und so direkt zum Benefit im Kerngeschäft beitragen können. Hierbei sind Synergien und Problemstellungen einzubeziehen. Sämtliche Betrachtungen und Überlegungen orientieren sich ganzheitlich an technischen, betrieblichen und kaufmännischen Aspekten.Die Plattform wird an mehreren Standorten auf dem Campus des Universitätsklinikums Jena aufgebaut werden. Ein weiteres Ziel ist der Einsatz von standardisierten, weitgehend handelsüblichen Devices, welche zusätzlich den klinikspezifischen Anforderungen z.B. Desinfektion, Sichtschutz, Lademöglichkeit und Patiententauglichkeit genügen. Ferner sollen Patienten die Möglichkeit haben sich über eigene Devices (BYOD) in das System einzubinden.Über das System sind den Patienten neben Services wie Internet, TV inkl. Pay-TV, Mediathek etc. auch klinikspezifische Dienste (Aufklärungsfilme und Bögen, Menübestellung, Kioskbestellung, Patienteninfothek, etc.) bereitzustellen. Ferner soll der Patient die Möglichkeit erhalten software as a service zu nutzen z.B. Maxdome, Amazon, Spotify etc.. Die Bedienung der bereitgestellten Services und Dienste soll mittels einer APP über die Tablets erfolgen. Innerhalb dieser APP soll ein mehrstufiges Authentifizierungs- und Nutzungskonzept abgebildet werden. Die uneingeschränkte Nutzung von frei zugänglichen Bereichen wie Menü etc. soll von kostenpflichtigen Diensten unabhängig erfolgen können.Für die Abrechnung ist ein Patientenabrechnungssystem mit Unterstützung elektronischer Bezahlsysteme zwingend erforderlich. Kassenautomaten oder anderweitige Inkassoterminals sind ausgeschlossen. Die Lösung muss über eine Verbindung zum bestehenden Krankenhaus Informations- System verfügen. Aufnahme und individuelle Patientendaten müssen innerhalb der Applikationen Berücksichtigung finden.Das Universitätsklinikum Jena stellt zum Jahreswechsel 2015/2016 ein Patienten(aufnahme)portal den Patienten zur Verfügung. Über dieses Portal wird dem Patienten die Möglichkeit gegeben sich früh mit dem erwarteten Ablauf zum anstehenden Aufenthalt im Krankenhaus zu informieren und bereits Informationen für die administrative und medizinische Aufnahme einzubringen. Dieses Verfahren wird als Web-Anwendung in der Integration mit mehreren Verfahren unter Anwendung aktueller Verschlüsselungsverfahren zur Kommunikation bereitgestellt. Hier sollen sich die Serviceangebote des neuen Patientenentertainmentsystems integrieren.Die erforderliche WLAN-Infrastruktur als Transportmedium ist vorhanden. Sowohl die Netzwerkinfrastruktur zur Anbindung der Flat-TVs als auch alle benötigten Netzwerkkomponenten werden bauseits bereitgestellt.Telefonie ist kein Bestandteil der Lösung und wird unabhängig von der Multimedia Lösung realisiert. Eine Kopplung zum Kommunikationssystem des Klinikums erfolgt nicht.Der Umfang des geforderten Managed Services umfasst neben allen Serviceleistungen zur Wiederherstellung der Funktionalitäten die Erbringung von Betriebsleistungen wie die Bereitstellung eines Service Desk für Mitarbeiter und Patienten mit qualifiziertem First Level Support, Dokumentation, Datensicherung etc.. Es soll zusätzlich eine temporäre Unterstützung der Klinik IT im Bereich des Betriebs des aktiven Datennetzes erfolgen.Alle definierten Leistungen unterliegen einem definierten Service Level zur Sicherung der Qualität. Ein wesentlicher Bestandteil der Gesamtlösung ist die Entwicklung und Umsetzung eines Betreuungs- und Vermarktungskonzeptes. Diese Dienstleistungen soll ebenfalls der Managed Service Partner, weitgehend eigenverantwortlich, erbringen. Die Ausprägung des Vermarktungskonzeptes soll ebenfalls im Dialog entwickelt werden.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Multimediaausrüstung📦
Verfahren
Verfahrensart: Wettbewerblicher Dialog
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Universitätsklinikum Jena
Postanschrift: Paul-Schneider-Str. 2
Postleitzahl: 07747
Postort: Jena
Kontakt
Internetadresse: http://www.uniklinikum-jena.de/stabsstellevergabe.html🌏
E-Mail: vergabestelle@med.uni-jena.de📧
Telefon: +49 36419320180📞
Fax: +49 36419320082 📠
Die Wertungsmatrix zum Teilnahmewettbewerb ist zum kostenlosen upload im DTVP eingestellt - dazu ist eine kostenlose Registrierung des Bewerbers im Vergabeportal DTVP (http://www.dtvp.de/Center/) erforderlich.
Im Zuge des Teilnahmewettbewerbes werden keine weiteren Unterlagen versendet oder bereitgestellt.
Der verschlossene Umschlag des Teilnahmeantrages ist mit der Aufschrift: "Teilnahmeantrag für Patientenentertainment" zu kennzeichnen.
Nach Auswertung der Teilnahmeanträge werden die Verdingungsunterlagen mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe an die dafür ausgewählten Bewerber versendet.
Fragen zum Vergabeverfahren sind ausschließlich schriftlich, vorzugsweise per E-Mail an die Stabsstelle Vergabe zu richten.
Die Fragen der Bewerber werden beantwortet und in anonymisierter Form allen Bewerbern zur Verfügung gestellt.
Sie sind spätestens 6 Werktage vor Ablauf der Bewerbungsfrist einzureichen, damit gewährleistet ist, dass die Fragen im Interesse der Bewerber rechtzeitig bearbeitet und auch für das entsprechende Angebot seitens der Bewerber noch berücksichtigt werden können.
Bekanntmachungs-ID: CXP4YYAYYGW.
Die Wertungsmatrix zum Teilnahmewettbewerb ist zum kostenlosen upload im DTVP eingestellt - dazu ist eine kostenlose Registrierung des Bewerbers im Vergabeportal DTVP (http://www.dtvp.de/Center/) erforderlich.
Im Zuge des Teilnahmewettbewerbes werden keine weiteren Unterlagen versendet oder bereitgestellt.
Der verschlossene Umschlag des Teilnahmeantrages ist mit der Aufschrift: "Teilnahmeantrag für Patientenentertainment" zu kennzeichnen.
Nach Auswertung der Teilnahmeanträge werden die Verdingungsunterlagen mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe an die dafür ausgewählten Bewerber versendet.
Fragen zum Vergabeverfahren sind ausschließlich schriftlich, vorzugsweise per E-Mail an die Stabsstelle Vergabe zu richten.
Die Fragen der Bewerber werden beantwortet und in anonymisierter Form allen Bewerbern zur Verfügung gestellt.
Sie sind spätestens 6 Werktage vor Ablauf der Bewerbungsfrist einzureichen, damit gewährleistet ist, dass die Fragen im Interesse der Bewerber rechtzeitig bearbeitet und auch für das entsprechende Angebot seitens der Bewerber noch berücksichtigt werden können.
Bekanntmachungs-ID: CXP4YYAYYGW.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Universitätsklinikum Jena ist das einzige Universitätsklinikum des Freistaats Thüringen und der größte Arbeitgeber der Region. Es verfügt über 26 Kliniken und Polikliniken mit ca. 1.400 vollstationären Planbetten und 25 Institute. Das UK Jena ist ein Haus der Maximalversorgung und übernimmt gleichzeitig die Funktion des Stadtkrankenhauses für die Stadt Jena und Umgebung. Jährlich werden rund 264.000 Patienten stationär und ambulant versorgt.
Das Universitätsklinikum Jena ist das einzige Universitätsklinikum des Freistaats Thüringen und der größte Arbeitgeber der Region. Es verfügt über 26 Kliniken und Polikliniken mit ca. 1.400 vollstationären Planbetten und 25 Institute. Das UK Jena ist ein Haus der Maximalversorgung und übernimmt gleichzeitig die Funktion des Stadtkrankenhauses für die Stadt Jena und Umgebung. Jährlich werden rund 264.000 Patienten stationär und ambulant versorgt.
Das Universitätsklinikum Jena beabsichtigt, das zurzeit in Betrieb befindliche Patiententelefon- und Fernsehsystem in den bettenführenden Stationen des Klinikums zu ersetzen.
Aktuell besteht ein Gestattungsvertrag mit einer Laufzeit über den vorgesehenen Leistungsbeginn hinaus. Eine anforderungskonforme und angemessene Vertragsbeendigung wird angestrebt.
Der ausgelobte Leistungsumfang umfasst die Ausstattung aller stationären Bereiche des Universitätsklinikums an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet Jena und zukünftig vorwiegend am Standort Lobeda.
Der 2. Bauabschnitt des Klinikumneubaus des Universitätsklinikums Jena beinhaltet die Integration des größten Teils der bisher noch in der Innenstadt Jenas verbliebenen Kliniken und Funktionsbereiche an den Zentralstandort Jena- Lobeda.
Das durch einen GU derzeit realisierte Bauvorhaben beinhaltet im Wesentlichen die Errichtung der Geba?ude der Medizinischen Zentren II, III und IV (MZ II, MZ III und MZ IV), dem Forschungs- und Institutsgeba?ude (FUI) sowie die Sanierung und den Umbau des Systemfertigbaus (SFB).
Das durch einen GU derzeit realisierte Bauvorhaben beinhaltet im Wesentlichen die Errichtung der Geba?ude der Medizinischen Zentren II, III und IV (MZ II, MZ III und MZ IV), dem Forschungs- und Institutsgeba?ude (FUI) sowie die Sanierung und den Umbau des Systemfertigbaus (SFB).
Die bauliche Realisierung des Vorhabens wird in 2 Abschnitten erfolgen:
- dem 1. Teilbauabschnitt (1. TBA), mit der Errichtung des MZ II, des MZ IV und des FUI sowie
- dem 2. Teilbauabschnitt (2. TBA), mit der Errichtung des MZ III und Sanierung/Umbau des Systemfertigbaus (SFB).
Der 2. Bauabschnitt des Neubaus sieht u. a. die Unterbringung der nachfolgend aufgefu?hrten Kliniken, Institute und Einrichtungen vor.
Kliniken:
- Kliniken für Innere Medizin I bis III
- Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
- Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
- Klinik für Chirurgie, Abt. Kinderchirurgie
- Klinik für Dermatologie
- Klinik für Urologie
- Klinik für Radioonkologie (Nuklearmedizin / Strahlentherapie)
- Klinik für Augenheilkunde
- Klinik für HNO
- Klinik für Geriatrie
- Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin
- OP-Bereich stationär/ambulant
Institute:
- Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie
- Institut für Pathologie
- Institut für Rechtsmedizin
Sonstige Einrichtungen:
- Einrichtungen der Forschung und Lehre
- Infrastrukturelle Einrichtungen des Klinikums
Für das FUI ist eine vorgezogene Fertigstellung in 2015 vorgesehen. Der 1. TBA mit den Gebäuden MZ II und IV wird im Frühjahr 2016 fertiggestellt; der 2. TBA mit dem MZ III und der Sanierung/Umbau des Systemfertigbaus (SFB) bis zum Frühjahr 2018.
Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Entwicklung einer Lösung zum Kauf, der Installation und dem Betrieb einer Patienten-Multimedia Plattform auf der Basis eines Full Managed Services für ca. 1.300 Betten.
Entwicklungsziel ist die Bereitstellung des Lösungsangebots auf Tablets in Kombination mit Flat-TVs.
Neben der Bereitstellung einer technischen Lösung für Entertainment und Infotainment ist die Optimierung von Prozessen im gesamten Klinikumfeld ein Primärziel für das Universitätsklinikum.
Dabei ist eine stufenweise Implementierung beginnend mit dem 1.TBA des Neubaus vorgesehen. In Abhängigkeit von der endverhandelten Lösung und der vertraglichen Regelung mit dem aktuellen Gestattungsvertragspartner ist nachfolgend eine stufenweise Implementierung und Überleitung im gesamten Bestand vorgesehen. Die genaue Ausgestaltung wird Gegenstand des Vergabeverfahrens.
Dabei ist eine stufenweise Implementierung beginnend mit dem 1.TBA des Neubaus vorgesehen. In Abhängigkeit von der endverhandelten Lösung und der vertraglichen Regelung mit dem aktuellen Gestattungsvertragspartner ist nachfolgend eine stufenweise Implementierung und Überleitung im gesamten Bestand vorgesehen. Die genaue Ausgestaltung wird Gegenstand des Vergabeverfahrens.
Es werden Varianten akzeptiert ✅
Menge oder Umfang:
Entwicklungsziel ist die Bereitstellung des Lösungsangebots auf Tablets in Kombination mit Flat-TVs. Neben der Bereitstellung einer technischen Lösung für Entertainment und Infotainment ist die Optimierung von Prozessen im gesamten Klinikumfeld ein Primärziel für das Universitätsklinikum. Die eingesetzte Technologie muss das Personal entlasten, schlankere Prozesse ermöglichen und so direkt zum Benefit im Kerngeschäft beitragen können. Hierbei sind Synergien und Problemstellungen einzubeziehen. Sämtliche Betrachtungen und Überlegungen orientieren sich ganzheitlich an technischen, betrieblichen und kaufmännischen Aspekten.
Entwicklungsziel ist die Bereitstellung des Lösungsangebots auf Tablets in Kombination mit Flat-TVs. Neben der Bereitstellung einer technischen Lösung für Entertainment und Infotainment ist die Optimierung von Prozessen im gesamten Klinikumfeld ein Primärziel für das Universitätsklinikum. Die eingesetzte Technologie muss das Personal entlasten, schlankere Prozesse ermöglichen und so direkt zum Benefit im Kerngeschäft beitragen können. Hierbei sind Synergien und Problemstellungen einzubeziehen. Sämtliche Betrachtungen und Überlegungen orientieren sich ganzheitlich an technischen, betrieblichen und kaufmännischen Aspekten.
Die Plattform wird an mehreren Standorten auf dem Campus des Universitätsklinikums Jena aufgebaut werden. Ein weiteres Ziel ist der Einsatz von standardisierten, weitgehend handelsüblichen Devices, welche zusätzlich den klinikspezifischen Anforderungen z.B. Desinfektion, Sichtschutz, Lademöglichkeit und Patiententauglichkeit genügen. Ferner sollen Patienten die Möglichkeit haben sich über eigene Devices (BYOD) in das System einzubinden.
Die Plattform wird an mehreren Standorten auf dem Campus des Universitätsklinikums Jena aufgebaut werden. Ein weiteres Ziel ist der Einsatz von standardisierten, weitgehend handelsüblichen Devices, welche zusätzlich den klinikspezifischen Anforderungen z.B. Desinfektion, Sichtschutz, Lademöglichkeit und Patiententauglichkeit genügen. Ferner sollen Patienten die Möglichkeit haben sich über eigene Devices (BYOD) in das System einzubinden.
Über das System sind den Patienten neben Services wie Internet, TV inkl. Pay-TV, Mediathek etc. auch klinikspezifische Dienste (Aufklärungsfilme und Bögen, Menübestellung, Kioskbestellung, Patienteninfothek, etc.) bereitzustellen. Ferner soll der Patient die Möglichkeit erhalten software as a service zu nutzen z.B. Maxdome, Amazon, Spotify etc.. Die Bedienung der bereitgestellten Services und Dienste soll mittels einer APP über die Tablets erfolgen. Innerhalb dieser APP soll ein mehrstufiges Authentifizierungs- und Nutzungskonzept abgebildet werden. Die uneingeschränkte Nutzung von frei zugänglichen Bereichen wie Menü etc. soll von kostenpflichtigen Diensten unabhängig erfolgen können.
Über das System sind den Patienten neben Services wie Internet, TV inkl. Pay-TV, Mediathek etc. auch klinikspezifische Dienste (Aufklärungsfilme und Bögen, Menübestellung, Kioskbestellung, Patienteninfothek, etc.) bereitzustellen. Ferner soll der Patient die Möglichkeit erhalten software as a service zu nutzen z.B. Maxdome, Amazon, Spotify etc.. Die Bedienung der bereitgestellten Services und Dienste soll mittels einer APP über die Tablets erfolgen. Innerhalb dieser APP soll ein mehrstufiges Authentifizierungs- und Nutzungskonzept abgebildet werden. Die uneingeschränkte Nutzung von frei zugänglichen Bereichen wie Menü etc. soll von kostenpflichtigen Diensten unabhängig erfolgen können.
Für die Abrechnung ist ein Patientenabrechnungssystem mit Unterstützung elektronischer Bezahlsysteme zwingend erforderlich. Kassenautomaten oder anderweitige Inkassoterminals sind ausgeschlossen. Die Lösung muss über eine Verbindung zum bestehenden Krankenhaus Informations- System verfügen. Aufnahme und individuelle Patientendaten müssen innerhalb der Applikationen Berücksichtigung finden.
Für die Abrechnung ist ein Patientenabrechnungssystem mit Unterstützung elektronischer Bezahlsysteme zwingend erforderlich. Kassenautomaten oder anderweitige Inkassoterminals sind ausgeschlossen. Die Lösung muss über eine Verbindung zum bestehenden Krankenhaus Informations- System verfügen. Aufnahme und individuelle Patientendaten müssen innerhalb der Applikationen Berücksichtigung finden.
Das Universitätsklinikum Jena stellt zum Jahreswechsel 2015/2016 ein Patienten(aufnahme)portal den Patienten zur Verfügung. Über dieses Portal wird dem Patienten die Möglichkeit gegeben sich früh mit dem erwarteten Ablauf zum anstehenden Aufenthalt im Krankenhaus zu informieren und bereits Informationen für die administrative und medizinische Aufnahme einzubringen. Dieses Verfahren wird als Web-Anwendung in der Integration mit mehreren Verfahren unter Anwendung aktueller Verschlüsselungsverfahren zur Kommunikation bereitgestellt. Hier sollen sich die Serviceangebote des neuen Patientenentertainmentsystems integrieren.
Das Universitätsklinikum Jena stellt zum Jahreswechsel 2015/2016 ein Patienten(aufnahme)portal den Patienten zur Verfügung. Über dieses Portal wird dem Patienten die Möglichkeit gegeben sich früh mit dem erwarteten Ablauf zum anstehenden Aufenthalt im Krankenhaus zu informieren und bereits Informationen für die administrative und medizinische Aufnahme einzubringen. Dieses Verfahren wird als Web-Anwendung in der Integration mit mehreren Verfahren unter Anwendung aktueller Verschlüsselungsverfahren zur Kommunikation bereitgestellt. Hier sollen sich die Serviceangebote des neuen Patientenentertainmentsystems integrieren.
Die erforderliche WLAN-Infrastruktur als Transportmedium ist vorhanden. Sowohl die Netzwerkinfrastruktur zur Anbindung der Flat-TVs als auch alle benötigten Netzwerkkomponenten werden bauseits bereitgestellt.
Telefonie ist kein Bestandteil der Lösung und wird unabhängig von der Multimedia Lösung realisiert. Eine Kopplung zum Kommunikationssystem des Klinikums erfolgt nicht.
Der Umfang des geforderten Managed Services umfasst neben allen Serviceleistungen zur Wiederherstellung der Funktionalitäten die Erbringung von Betriebsleistungen wie die Bereitstellung eines Service Desk für Mitarbeiter und Patienten mit qualifiziertem First Level Support, Dokumentation, Datensicherung etc.. Es soll zusätzlich eine temporäre Unterstützung der Klinik IT im Bereich des Betriebs des aktiven Datennetzes erfolgen.
Der Umfang des geforderten Managed Services umfasst neben allen Serviceleistungen zur Wiederherstellung der Funktionalitäten die Erbringung von Betriebsleistungen wie die Bereitstellung eines Service Desk für Mitarbeiter und Patienten mit qualifiziertem First Level Support, Dokumentation, Datensicherung etc.. Es soll zusätzlich eine temporäre Unterstützung der Klinik IT im Bereich des Betriebs des aktiven Datennetzes erfolgen.
Alle definierten Leistungen unterliegen einem definierten Service Level zur Sicherung der Qualität. Ein wesentlicher Bestandteil der Gesamtlösung ist die Entwicklung und Umsetzung eines Betreuungs- und Vermarktungskonzeptes. Diese Dienstleistungen soll ebenfalls der Managed Service Partner, weitgehend eigenverantwortlich, erbringen. Die Ausprägung des Vermarktungskonzeptes soll ebenfalls im Dialog entwickelt werden.
Alle definierten Leistungen unterliegen einem definierten Service Level zur Sicherung der Qualität. Ein wesentlicher Bestandteil der Gesamtlösung ist die Entwicklung und Umsetzung eines Betreuungs- und Vermarktungskonzeptes. Diese Dienstleistungen soll ebenfalls der Managed Service Partner, weitgehend eigenverantwortlich, erbringen. Die Ausprägung des Vermarktungskonzeptes soll ebenfalls im Dialog entwickelt werden.
Zahl der möglichen Verlängerungen: 1
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 66 Monate
Dauer: 84 Monate
Referenznummer: 035.W.15.042
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Universitätsklinikum Jena
07740 Jena.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
(1) Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister;
(2) Kurze Darstellung der Geschäftstätigkeit des Unternehmens;
(3) Erklärung zum Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach VOL/A § 6 EG Abs. 4 Buchst. a bis g und Abs. 6 Buchst. a bis e.
Die Vergabestelle ist berechtigt, weitere Auskünfte betreffend die Eignung des Bewerbers auch durch eine auf die Vergabe bezogene Nachfrage beim Gewerbezentralregister einzuholen. Bei ausländischen Bewerbern ist die Vergabestelle berechtigt, in dem Herkunftsland des Bewerbers entsprechende Auskünfte einzuholen.
Die Vergabestelle ist berechtigt, weitere Auskünfte betreffend die Eignung des Bewerbers auch durch eine auf die Vergabe bezogene Nachfrage beim Gewerbezentralregister einzuholen. Bei ausländischen Bewerbern ist die Vergabestelle berechtigt, in dem Herkunftsland des Bewerbers entsprechende Auskünfte einzuholen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
(1) Aktuelle Bankerklärung zur gegenwärtigen Finanz- und Liquiditätslage des Bieters;
(2) Nachweis Betriebshaftpflichtversicherung;
(3) Anzahl der Mitarbeiter des Unternehmens, die in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren für ähnliche Leistungen wie im abgefragten Leistungsbereich (Healthcare) tätig waren/sind;
(4) Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmers sowie den Umsatz in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren für ähnliche Leistungen wir im abgefragten Leistungsbereich (Healthcare).
(5) Der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft hat eine
Absichtserklärung über die Finanzierung zum Beispiel
in Form einer grundsätzlichen Finanzierungszusage eines in der Europäischen Union zugelassenen Kreditinstituts vorzulegen.
Mindeststandards:
Nachweis Betriebshaftpflichtversicherung mit Deckungssumme von mind. 2 Mio EUR für Personenschäden sowie mind. 1 Mio. für Sach- und Vermögensschäden (sofern diese Versicherungssumme derzeit nicht in der geforderten Höhe nachgewiesen werden kann, muss vom Bewerber eine rechtsverbindliche Erklärung beigelegt werden, dass diese bei Auftragserteilung angepasst wird).
Nachweis Betriebshaftpflichtversicherung mit Deckungssumme von mind. 2 Mio EUR für Personenschäden sowie mind. 1 Mio. für Sach- und Vermögensschäden (sofern diese Versicherungssumme derzeit nicht in der geforderten Höhe nachgewiesen werden kann, muss vom Bewerber eine rechtsverbindliche Erklärung beigelegt werden, dass diese bei Auftragserteilung angepasst wird).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
(1) Darstellung von maximal 3 Referenzprojekten (Entertainment und Infotainment) im Klinikumfeld
Mindestandards an die darzustellenden Referenzobjekte:
- Projektbeschreibung in Wort und Bild (max 2 A4-Folien).
(2) Darstellung des Teams und des Projektleiters (für den Projektleiter mit tabellarischem Lebenslauf, persönlichen Referenzen).
(3) Beschreibung der Erfahrung im Umfeld der Planung von komplexen WLAN-Netzen anhand eines bereits umgesetzten Projektes
(4) Beschreibung der Erfahrungen im Aufbau und Betrieb von aktiven Datennetzen auf der Basis von Cisco-Technologie anhand eines bereits umgesetzten Projektes
(5) Beschreibung der Erfahrungen im Bereich von Vermarkungskonzepten betreffend Entertainment und Infotainment im Healthcare Bereich anhand eines bereits umgesetzten Projektes
(6) Beschreibung der Erfahrung im Bereich der Prozessoptimierung im Pflegebereich und/oder Patientenaufnahmebereich anhand eines bereits umgesetzten Projektes
(7) Beschreibung der Erfahrung im Bereich der Prozessoptimierung z.B. elektronische Menüerfassung, Hol- und Bringedienste, Hotel- und Kioskservice anhand eines bereits umgesetzten Projektes
(8) Beschreibung der Erfahrung im Bereich der Kopplung von Multimedia mit elektronischer Menüführung anhand eines bereits umgesetzten Projekte.
Mindeststandards:
(1) Darstellung von maximal 3 Referenzprojekten (Entertainment und Infotainment) im Klinikumfeld, mit einer Größenordnung von mindestens 800 Betten und der Kopplung des dort angebotenen Systems mit dem Krankenhausinformationssystem.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Sicherheiten für eine ordnungsgemäße Vertragserfüllung (Errichtungs- und Betriebsphase):
Nähere Angaben hierzu erfolgen in den Verdingungsunterlagen, die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs
an die qualifizierten und somit zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber versendet werden.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Das Finanzierungsmodell ist Gegenstand des Vergabeverfahrens
Nähere Angaben hierzu erfolgen in den Verdingungsunterlagen, die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs an die qualifizierten und somit zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber versendet werden.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigten Vertreter.
Die Bewerbergemeinschaft hat mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern rechtsverbindlich unterschriebene Erklärung abzugeben, in welcher alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft aufzuführen sind und in der ein für die Durchführung der Ausschreibung rechtskräftig bevollmächtigter Vertreter zu benennen ist.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Die Bewerbergemeinschaft hat mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern rechtsverbindlich unterschriebene Erklärung abzugeben, in welcher alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft aufzuführen sind und in der ein für die Durchführung der Ausschreibung rechtskräftig bevollmächtigter Vertreter zu benennen ist.
Mehrfachbewerbungen, d.h. parallele Beteiligung als Einzelbewerber und gleichzeitig als Gesellschafter einer Bewerbergemeinschaft, sind unzulässig. Die Vergabestelle wertet es jedoch nicht als unzulässige
Doppelbewerbung, wenn Nachunternehmer von verschiedenen Bietern eingebunden werden. Zwingende Maßgabe hierbei ist es jedoch in der Angebots- und Verhandlungsphase einerseits, dass seitens der Nachunternehmer keine Kenntnis von den Angebotspreisen der relevanten Bietergemeinschaften besteht.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Doppelbewerbung, wenn Nachunternehmer von verschiedenen Bietern eingebunden werden. Zwingende Maßgabe hierbei ist es jedoch in der Angebots- und Verhandlungsphase einerseits, dass seitens der Nachunternehmer keine Kenntnis von den Angebotspreisen der relevanten Bietergemeinschaften besteht.
Dies ist durch rechtsverbindliche Erklärung des jeweiligen Nachunternehmers gegenüber der Vergabestelle
zu versichern. Andererseits darf die Doppelbeteiligung von Nachunternehmern nicht dazu führen, dass ein Bieter (Bietergemeinschaft) zwingende Rückschlüsse auf den Angebotspreis eines anderen Bieters (Bietergemeinschaft) ziehen kann (z.B. infolge weit überwiegender Identität der Nachunternehmer). Im Falle
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
zu versichern. Andererseits darf die Doppelbeteiligung von Nachunternehmern nicht dazu führen, dass ein Bieter (Bietergemeinschaft) zwingende Rückschlüsse auf den Angebotspreis eines anderen Bieters (Bietergemeinschaft) ziehen kann (z.B. infolge weit überwiegender Identität der Nachunternehmer). Im Falle
einer unzulässigen Doppelbewerbung müssen zur Wahrung des Wettbewerbsprinzips beide betroffenen Bieter ausgeschlossen werden.
Eine Änderung der Zusammensetzung einer Bewerbergemeinschaft kann nur im Rahmen des vergaberechtlich Zulässigen erfolgen. Dies gilt entsprechend für eine im Zuschlagsfall vorgesehene Änderung der Rechtsform der Bietergemeinschaft.
Sonstige besondere Bedingungen:
Erklärungen nach ThürVgG erforderlich (Formblätter werden mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung gestellt).
Verfahren
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Jahren: 7
Begründung für eine Laufzeit der Rahmenvereinbarung von mehr als vier Jahren:
Die verlängerte Vertragslaufzeit rechtfertig sich durch die Erforderlichkeit erheblicher Aufwendungen bei der Entwicklung des Vertragsgegenstandes, die sich anderenfalls nicht amortisieren. Grundlage dieser Einschätzung sind die im Vorfeld der Ausschreibungsphase erstellten Business Case Berechnungen.
Begründung für eine Laufzeit der Rahmenvereinbarung von mehr als vier Jahren
Die verlängerte Vertragslaufzeit rechtfertig sich durch die Erforderlichkeit erheblicher Aufwendungen bei der Entwicklung des Vertragsgegenstandes, die sich anderenfalls nicht amortisieren. Grundlage dieser Einschätzung sind die im Vorfeld der Ausschreibungsphase erstellten Business Case Berechnungen.
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
1. Referenzen:
Darstellung von 3 Referenzprojekten im Klinikumfeld der letzten 3 Jahre, die einen Bezug zum ausgeschriebenen Auftrag haben bzw. frühere Aufträge von vergleichbarer Bedeutung und Komplexität; aus der Referenzliste sind die Bezeichnung des Projekts, der Ausführungsort, das Anfangs- und Enddatum der Arbeiten, der Name des Auftraggebers und der vertraglich festgelegte Preis und die von Ihnen ausgeführten Leistungen ersichtlich.
Darstellung von 3 Referenzprojekten im Klinikumfeld der letzten 3 Jahre, die einen Bezug zum ausgeschriebenen Auftrag haben bzw. frühere Aufträge von vergleichbarer Bedeutung und Komplexität; aus der Referenzliste sind die Bezeichnung des Projekts, der Ausführungsort, das Anfangs- und Enddatum der Arbeiten, der Name des Auftraggebers und der vertraglich festgelegte Preis und die von Ihnen ausgeführten Leistungen ersichtlich.
Bewertung:
0 Punkte = Wenig bis keine Erfahrung mit Aufträgen dieser Komplexität.
5 Punkte = Gewisse Erfahrung mit Aufträgen dieser Komplexität.
10 Punkte = Sehr große bis große Erfahrung mit Aufträgen dieser Komplexität.
2. Projektleiter/ Projektteam
Bitte geben Sie an, ob - und falls ja, in welchen - der für das Projekt vorgesehene Projektleiter an den Referenzprojekten beteiligt war und in welcher Funktion.
0 Punkte = Der Projektleiter (PL) hat wenig bis keine Erfahrung in vergleichbaren Projekten.
2,5 Punkte = Der Projektleiter (PL) hatte bei einem vergleichbaren und erfolgreichen Projekt die Funktion eines PL inne.
5 Punkte = Der Projektleiter (PL) hatte bereits bei mindestens zwei vergleichbaren und erfolgreichen Projekten die Funktion eines PL inne.
Bitte geben Sie an, ob und - falls ja, welche - für das Projekt vorgesehenen Mitarbeiter an den Referenzprojekten beteiligt waren und in welcher Funktion
0 Punkte = Beschäftigte haben wenig bis keine Erfahrungen in ähnlichen Projekten.
2,5 Punkte = Beschäftigte haben bereits einige Erfahrungen in ähnlichen Projekten.
5 Punkte = Beschäftigte haben bereits umfangreiche Erfahrungen in ähnlichen Projekten.
3. Komplexe WLAN-Netze
0 Punkte = Der Bieter verfügt über keine Erfahrung.
10 Punkte = Der Bieter verfügt über Erfahrung anhand eines bereits umgesetzten Projektes.
4. Cisco-Technologie
5. Vermarktungskonzepte
6. Prozessoptimierung
7. Applikationen
8. Elektronische Menüführung
Für den Nachweis einer ausreichenden Fachkunde ist das Erreichen einer Mindestwertungszahl von 60 Punkten erforderlich.
Soweit mehr als 5 Bewerber diese Wertungszahl überschreiten, erfolgt die Auswahl nach erreichter Wertungszahl, bei Gleichstand gilt die Reihenfolge der Kriterien als Wichtung, d.h. 1. höchste Wertungszahl Referenzen, 2. höchste Wertungszahl Projektleiter etc. ...
Soweit mehr als 5 Bewerber diese Wertungszahl überschreiten, erfolgt die Auswahl nach erreichter Wertungszahl, bei Gleichstand gilt die Reihenfolge der Kriterien als Wichtung, d.h. 1. höchste Wertungszahl Referenzen, 2. höchste Wertungszahl Projektleiter etc. ...
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2015-05-08 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Referenz Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 035.W.15.042
Zusätzliche Informationen
Die Wertungsmatrix zum Teilnahmewettbewerb ist zum kostenlosen upload im DTVP eingestellt - dazu ist eine kostenlose Registrierung des Bewerbers im Vergabeportal DTVP (http://www.dtvp.de/Center/) erforderlich.
Im Zuge des Teilnahmewettbewerbes werden keine weiteren Unterlagen versendet oder bereitgestellt.
Der verschlossene Umschlag des Teilnahmeantrages ist mit der Aufschrift: "Teilnahmeantrag für Patientenentertainment" zu kennzeichnen.
Nach Auswertung der Teilnahmeanträge werden die Verdingungsunterlagen mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe an die dafür ausgewählten Bewerber versendet.
Fragen zum Vergabeverfahren sind ausschließlich schriftlich, vorzugsweise per E-Mail an die Stabsstelle Vergabe zu richten.
Die Fragen der Bewerber werden beantwortet und in anonymisierter Form allen Bewerbern zur Verfügung gestellt.
Sie sind spätestens 6 Werktage vor Ablauf der Bewerbungsfrist einzureichen, damit gewährleistet ist, dass die Fragen im Interesse der Bewerber rechtzeitig bearbeitet und auch für das entsprechende Angebot seitens der Bewerber noch berücksichtigt werden können.
Sie sind spätestens 6 Werktage vor Ablauf der Bewerbungsfrist einzureichen, damit gewährleistet ist, dass die Fragen im Interesse der Bewerber rechtzeitig bearbeitet und auch für das entsprechende Angebot seitens der Bewerber noch berücksichtigt werden können.
Bekanntmachungs-ID: CXP4YYAYYGW.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Freistaates Thüringen beim Thüringer Landesverwaltungsamt (ThLVwA)
Postanschrift: Weimarplatz 4
Postort: Weimar
Postleitzahl: 99432
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@tlvwa.thueringen.de📧
Telefon: +49 36137737276📞
Fax: +49 36137739354 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Vergabestelle weist nachfolgend auf die zulässigen Rechtsbehelfe und durch einen Bieter einzuhaltenden Fristen hin.
Statthafte Rechtsbehelfe sind gem. §§ 107 ff. GWB die Rüge sowie der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer.
Eine Rüge ist an die in Ziffer I.1) genannte Vergabestelle zu richten.
Die zuständige Stelle für ein Nachprüfungsverfahren ist in Ziffer VI.4.1) genannt.
Statthafter Rechtsbehelf ist gem. §§ 107 ff. GWB der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer (Ziff. VI.4.1). Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber
dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zuwollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Universitätsklinikum Jena, Stabsstelle Vergabe
Fax: +49 36419320082 📠
Quelle: OJS 2015/S 067-119698 (2015-03-30)