Das Land Baden-Württemberg, vertreten durch das Regierungspräsidium Freiburg, Landesbetrieb Gewässer, Referat 53.1 beabsichtigt, Ingenieurleistungen für die Ertüchtigung und den Ausbau am Gewässer erster Ordnung Schutterentlastungskanal (SEK) zu beauftragen. Der Planfeststellungsbeschluss für das Vorhaben wurde vom Landratsamt Ortenaukreis am 28.7.2015 erteilt. Ziel des Projektes ist die wesentliche Verbesserung des Hochwasserschutzes der Gemeinden Lahr und Schwanau. Das Vorhaben umfasst zwei Ausbauabschnitte für die Hochwasserschutzdämme auf beiden Gewässerseiten (Gesamtlänge der Ausbauabschnitte ca. 5,7 km, Dämme ca. 11,2 km). Die beiden Ausbauabschnitte werden in jeweils drei Bauabschnitte unterteilt, wobei die in diesem Vergabeverfahren gewählte Unterteilung vorläufig ist (weitere Festlegung im Zuge der Ausführungsplanung). Die Ausführung der Dammbauarbeiten ist aufgrund des Hochwasserschutzes und des Bodenmanagements in den einzelnen Bauabschnitten jeweils parallel am linken und rechten Damm in kleineren Teilabschnitten vorgesehen. Im Zusammenhang mit dem Ausbau sind insgesamt drei Bachdüker, die den Schutterentlastungskanal queren, anzupassen bzw. zu erneuern. Im Einzelnen handelt es sich um folgende Maßnahmen: 1.) Ausbauabschnitt 1 (Abschnittslänge ca. 2,53 km): 1.1) Hochwasserschutzdämme. 1.1.1) Ertüchtigung linker Damm (Bau-km ca. 0+000 bis 2+530), Unterteilung in drei Bauabschnitte: BA 1-L, BA 2-L, BA 3-L. 1.1.2) Verschiebung rechter Damm um 10 m und Neubau (Bau-km ca. 0+000 bis 2+530), Unterteilung in drei Bauabschnitte: BA 1-R, BA 2-R, BA 3-R. 1.2) Düker. 1.2.1) Eschlachdüker (BW 12 a): Neubau. 2.) Ausbauabschnitt 2 (Abschnittslänge ca. 3,13 km): 2.1) Hochwasserschutzdämme. 2.1.1) Ertüchtigung linker Damm (Bau-km ca. 2+530 bis 5+435), Unterteilung in drei Bauabschnitte: BA 4-L, BA 5-L, BA 6-L. Im Zuge der Dammertüchtigung ist in den Abschnitten BA 5-L und BA 6-L eine dort über ca. 1,4 km unter der luftseitigen Dammböschung verlaufende Kanalleitung (stillgelegter Ablaufsammler der Verbandskläranlage Lahr, Eiprofil 1200/1000) rückzubauen oder alternativ zu verdämmen. 2.1.2) Ertüchtigung rechter Damm (Bau-km ca. 2+530 bis 5+665), Unterteilung in drei Bauabschnitte: BA 4-R, BA 5-R, BA 6-R. Am oberen Ende des Ausbauabschnittes 2 (BA 6-R, Bau-km ca. 5+300 bis 5+510) ist aufgrund von Zwangspunkten anstelle einer Auflastberme eine Spundwand zur Sicherung des Dammfußes geplant. 2.2) Düker. 2.2.1) Unditzdüker (BW 9a): Anpassungen auf der Ein- und Auslaufseite. 2.2.2) Muserebachdüker (BW 8a): Verlängerung auf der Auslaufseite. Ein Übersichtsplan der vorgenannten Maßnahmen und Bauabschnitte sowie Regelprofile der Dämme in den beiden Ausbauabschnitten sind auf der in Ziff. VI.3.1) genannten Internetseite abrufbar. Diese Vergabe umfasst die für die Umsetzung erforderlichen Planungsleistungen für die o. g. Maßnahmen, bestehend aus Objektplanung Ingenieurbauwerke mit Örtlicher Bauüberwachung, Tragwerksplanung, Geotechnische Leistungen im Rahmen der Bauausführung (Fremdüberwachung), Vermessungsleistungen und SiGeKo-Leistungen. Alle für die Realisierung erforderlichen Planungsleistungen sollen an einen Gesamtplaner vergeben werden. Der Grundauftrag umfasst die Leistungsphasen 5-6 der Objektplanung für den Ausbauabschnitt 1, die im Jahr 2016 zu erbringen sind. Die weiteren Leistungen für den Ausbauabschnitt 1 in den Folgejahren sowie für den anschließenden Ausbauabschnitt 2 werden optional beauftragt und in Abhängigkeit der Mittelbereitstellung für die einzelnen Bauabschnitte durch das Land Baden-Württemberg abgerufen. Leistungen der Ökologischen Baubegleitung werden gesondert vergeben. Die zu vergebenden Leistungen sind nach Maßgabe der Planfeststellung (Landschaftspflegerischer Begleitplan) mit der Ökologischen Baubegleitung abzustimmen. Eine weitere Teilmaßnahme aus der Planfeststellung dieses Vorhabens ist der Neubau des im Ausbauabschnitt 1 liegenden Mühlbachdükers. Diese Teilmaßnahme ist nicht Gegenstand dieses Vergabeverfahrens, sondern wird als vorauslaufende Maßnahme getrennt im Jahr 2016 umgesetzt. Die Leistungen der Ausführungsplanung im Ausbauabschnitt 1 richten sich nach der tatsächlichen Ausführung dieser Maßnahme. Das untere Ende des Ausbauabschnittes 1 bei Bau-km 0+000 stellt den Übergangsbereich zur Anbindung an den dort im Bau befindlichen Rückhalteraum Elzmündung dar. In diesem Bereich findet eine Umlegung des weiteren Verlaufes des SEK bis zur Mündung in den Rhein statt. Die vorliegende Maßnahme (Ausbau SEK) ist gemäß Planfeststellung unabhängig von den dortigen Maßnahmen umzusetzen; bauliche Randbedingungen in diesem Anbindungsbereich und eventuelle Schnittstellen zu den dortigen Maßnahmen sind in der Ausführungsplanung zu überprüfen und ggf. abzustimmen. Im Ausbauabschnitt 2 (BA 5) liegt ferner das im Planfeststellungsverfahren befindliche Pumpwerk Kaiserswald. Auf diese Maßnahme wird nachrichtlich hingewiesen; die zugehörige Planung ist nach Abstimmung mit dem Auftraggeber im Rahmen der Ausführungsplanung zu berücksichtigen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-02-01.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-12-04.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2015-12-04) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Planungsleistungen für Dämme
Menge oder Umfang:
Der Leistungsumfang der zu vergebenden Planungsleistungen gliedert sich in folgende Teilleistungen und Stufen:Stufe I: Ausbauabschnitt 1 (Grundauftrag mit optionalen Teilleistungen): Pos. 1) Dämme BA 1 bis BA 3, Baukosten gemäß Kostenberechnung Stand 03/2015 (netto): 4 153 095 EUR;Pos. 1.1.1) Objektplanung Ingenieurbauwerke nach § 43 HOAI 2013: Leistungsphasen 5 bis 6;Pos. 1.1.2) sowie optional Leistungsphasen 7-9;Pos. 1.2) Optional Besondere Leistungen aus dem Leistungsbild für Ingenieurbauwerke für die Örtliche Bauüberwachung nach Anlage 12.1, HOAI;Pos. 1.3) Optional Geotechnische Bauüberwachung und Qualitätssicherung während der Bauausführung (Fremdüberwachung) einschl. Feld- und Laborarbeiten für Kontrollprüfungen;Pos. 1.4) Optional Vermessungsleistungen nach Anlage 1.4.7, HOAI: Bauvermessung;Pos. 1.5.1) Optional Leistungen nach der Baustellenverordnung: Planung der Ausführung undPos. 1.5.2) Optional Leistungen während der Ausführung.Pos. 2) Eschlachdüker, Baukosten gemäß Kostenberechnung Stand 03/2015 (netto): 147 232 EUR;Pos. 2.1.1) Optional Objektplanung Ingenieurbauwerke nach § 43 HOAI 2013: Leistungsphasen 5 bis 8;Pos. 2.1.2) sowie optional Leistungsphase 9;Pos. 2.2) Optional Besondere Leistungen aus dem Leistungsbild für Ingenieurbauwerke für die Örtliche Bauüberwachung nach Anlage 12.1, HOAI;Pos. 2.3) Optional Tragwerksplanung § 51 HOAI 2013: Leistungsphasen 4 bis 6;Pos. 2.4) Optional Vermessungsleistungen nach Anlage 1.4.7, HOAI: Bauvermessung;Pos. 2.5.1) Optional Leistungen nach der Baustellenverordnung: Planung der Ausführung undPos. 2.5.2) Optional Leistungen während der Ausführung.Stufe II: Ausbauabschnitt 2 (Optionale Leistungen):Pos. 3) Dämme BA 4 bis BA 6, Baukosten gemäß Kostenberechnung Stand 03/2015 (netto): 5 575 319 EUR;Pos. 3.1.1) Objektplanung Ingenieurbauwerke nach § 43 HOAI 2013: Leistungsphasen 5 bis 8;Pos. 3.1.2) sowie optional Leistungsphase 9;Pos. 3.2) Optional Besondere Leistungen aus dem Leistungsbild für Ingenieurbauwerke für die Örtliche Bauüberwachung nach Anlage 12.1, HOAI;Pos. 3.3) Optional Geotechnische Bauüberwachung und Qualitätssicherung während der Bauausführung (Fremdüberwachung) einschl. Feld- und Laborarbeiten für Kontrollprüfungen;Pos. 3.4) Optional Vermessungsleistungen nach Anlage 1.4.7, HOAI: Bauvermessung;Pos. 3.5.1) Optional Leistungen nach der Baustellenverordnung: Planung der Ausführung undPos. 3.5.2) Optional Leistungen während der Ausführung.Pos. 4) Unditzdüker und Muserebachdüker, Baukosten gemäß Kostenberechnung Stand 03/2015 (netto): 195 724 EUR;Pos. 4.1.1) Optional Objektplanung Ingenieurbauwerke nach § 43 HOAI 2013: Leistungsphasen 5 bis 8;Pos. 4.1.2) sowie optional Leistungsphase 9;Pos. 4.2) Optional Besondere Leistungen aus dem Leistungsbild für Ingenieurbauwerke für die Örtliche Bauüberwachung nach Anlage 12.1, HOAI;Pos. 4.3) Optional Tragwerksplanung § 51 HOAI 2013: Leistungsphasen 4 bis 6;Pos. 4.4) Optional Vermessungsleistungen nach Anlage 1.4.7, HOAI: Bauvermessung;Pos. 4.5.1) Optional Leistungen nach der Baustellenverordnung: Planung der Ausführung undPos. 4.5.2) Optional Leistungen während der Ausführung.Hinsichtlich der bei der Leistungserbringung zu berücksichtigenden Randbedingungen und erforderlichen Abstimmungen mit Dritten wird auf die Ausführungen in Ziff. II.1.5) verwiesen.Im Ausbauabschnitt 2 sind als vorbereitende Arbeiten für den Dammbau (Herrichten des Baufeldes) rechtzeitig Leistungen für Rodungsarbeiten im Rahmen der Objektplanung zu erbringen. Die zugehörigen Kosten sind in der in Pos. 3 oben genannten Summe der Baukosten für die Dammbauarbeiten berücksichtigt.Im Ausbauabschnitt 2 sind im Rahmen der Herrichtung des Baufeldes für den Dammbau ferner Leistungen im Zusammenhang mit der Demontage oder Verdämmung des ca. 1,4 km langen stillgelegten Abwasserkanals der Kläranlage Lahr zu erbringen. Die zugehörigen Kosten sind in der in Pos. 3 oben genannten Summe der Baukosten für die Dammbauarbeiten berücksichtigt.Im Zuge der Ausführung sind ferner Leistungen für Sicherungs- oder Anpassungsmaßnahmen an vorhandenen Ver- und Entsorgungsleitungen (Gas, Strom, Telekom, Abwasser etc.) zu erbringen. Der erforderliche Leistungsumfang ist im Zuge der Ausführungsplanung zu konkretisieren. Sollte sich hierbei zeigen, dass eventuelle zusätzliche Leistungen erforderlich sind, die über den beauftragten Leistungsumfang hinausgehen, sind diese als Auftragserweiterung (Option) gesondert zu vereinbaren.Der Vorhabenträger behält sich vor, nach Erfordernis Teilleistungen aus der Stufe II für einzelne Objekte vorgezogen in Stufe I abzurufen. Dies betrifft insbesondere z.B. Rodungsarbeiten und Düker im Ausbauabschnitt 2, die vorauslaufend zu planen bzw. auszuführen sind.900 0001 100 000
Der Leistungsumfang der zu vergebenden Planungsleistungen gliedert sich in folgende Teilleistungen und Stufen:Stufe I: Ausbauabschnitt 1 (Grundauftrag mit optionalen Teilleistungen): Pos. 1) Dämme BA 1 bis BA 3, Baukosten gemäß Kostenberechnung Stand 03/2015 (netto): 4 153 095 EUR;Pos. 1.1.1) Objektplanung Ingenieurbauwerke nach § 43 HOAI 2013: Leistungsphasen 5 bis 6;Pos. 1.1.2) sowie optional Leistungsphasen 7-9;Pos. 1.2) Optional Besondere Leistungen aus dem Leistungsbild für Ingenieurbauwerke für die Örtliche Bauüberwachung nach Anlage 12.1, HOAI;Pos. 1.3) Optional Geotechnische Bauüberwachung und Qualitätssicherung während der Bauausführung (Fremdüberwachung) einschl. Feld- und Laborarbeiten für Kontrollprüfungen;Pos. 1.4) Optional Vermessungsleistungen nach Anlage 1.4.7, HOAI: Bauvermessung;Pos. 1.5.1) Optional Leistungen nach der Baustellenverordnung: Planung der Ausführung undPos. 1.5.2) Optional Leistungen während der Ausführung.Pos. 2) Eschlachdüker, Baukosten gemäß Kostenberechnung Stand 03/2015 (netto): 147 232 EUR;Pos. 2.1.1) Optional Objektplanung Ingenieurbauwerke nach § 43 HOAI 2013: Leistungsphasen 5 bis 8;Pos. 2.1.2) sowie optional Leistungsphase 9;Pos. 2.2) Optional Besondere Leistungen aus dem Leistungsbild für Ingenieurbauwerke für die Örtliche Bauüberwachung nach Anlage 12.1, HOAI;Pos. 2.3) Optional Tragwerksplanung § 51 HOAI 2013: Leistungsphasen 4 bis 6;Pos. 2.4) Optional Vermessungsleistungen nach Anlage 1.4.7, HOAI: Bauvermessung;Pos. 2.5.1) Optional Leistungen nach der Baustellenverordnung: Planung der Ausführung undPos. 2.5.2) Optional Leistungen während der Ausführung.Stufe II: Ausbauabschnitt 2 (Optionale Leistungen):Pos. 3) Dämme BA 4 bis BA 6, Baukosten gemäß Kostenberechnung Stand 03/2015 (netto): 5 575 319 EUR;Pos. 3.1.1) Objektplanung Ingenieurbauwerke nach § 43 HOAI 2013: Leistungsphasen 5 bis 8;Pos. 3.1.2) sowie optional Leistungsphase 9;Pos. 3.2) Optional Besondere Leistungen aus dem Leistungsbild für Ingenieurbauwerke für die Örtliche Bauüberwachung nach Anlage 12.1, HOAI;Pos. 3.3) Optional Geotechnische Bauüberwachung und Qualitätssicherung während der Bauausführung (Fremdüberwachung) einschl. Feld- und Laborarbeiten für Kontrollprüfungen;Pos. 3.4) Optional Vermessungsleistungen nach Anlage 1.4.7, HOAI: Bauvermessung;Pos. 3.5.1) Optional Leistungen nach der Baustellenverordnung: Planung der Ausführung undPos. 3.5.2) Optional Leistungen während der Ausführung.Pos. 4) Unditzdüker und Muserebachdüker, Baukosten gemäß Kostenberechnung Stand 03/2015 (netto): 195 724 EUR;Pos. 4.1.1) Optional Objektplanung Ingenieurbauwerke nach § 43 HOAI 2013: Leistungsphasen 5 bis 8;Pos. 4.1.2) sowie optional Leistungsphase 9;Pos. 4.2) Optional Besondere Leistungen aus dem Leistungsbild für Ingenieurbauwerke für die Örtliche Bauüberwachung nach Anlage 12.1, HOAI;Pos. 4.3) Optional Tragwerksplanung § 51 HOAI 2013: Leistungsphasen 4 bis 6;Pos. 4.4) Optional Vermessungsleistungen nach Anlage 1.4.7, HOAI: Bauvermessung;Pos. 4.5.1) Optional Leistungen nach der Baustellenverordnung: Planung der Ausführung undPos. 4.5.2) Optional Leistungen während der Ausführung.Hinsichtlich der bei der Leistungserbringung zu berücksichtigenden Randbedingungen und erforderlichen Abstimmungen mit Dritten wird auf die Ausführungen in Ziff. II.1.5) verwiesen.Im Ausbauabschnitt 2 sind als vorbereitende Arbeiten für den Dammbau (Herrichten des Baufeldes) rechtzeitig Leistungen für Rodungsarbeiten im Rahmen der Objektplanung zu erbringen. Die zugehörigen Kosten sind in der in Pos. 3 oben genannten Summe der Baukosten für die Dammbauarbeiten berücksichtigt.Im Ausbauabschnitt 2 sind im Rahmen der Herrichtung des Baufeldes für den Dammbau ferner Leistungen im Zusammenhang mit der Demontage oder Verdämmung des ca. 1,4 km langen stillgelegten Abwasserkanals der Kläranlage Lahr zu erbringen. Die zugehörigen Kosten sind in der in Pos. 3 oben genannten Summe der Baukosten für die Dammbauarbeiten berücksichtigt.Im Zuge der Ausführung sind ferner Leistungen für Sicherungs- oder Anpassungsmaßnahmen an vorhandenen Ver- und Entsorgungsleitungen (Gas, Strom, Telekom, Abwasser etc.) zu erbringen. Der erforderliche Leistungsumfang ist im Zuge der Ausführungsplanung zu konkretisieren. Sollte sich hierbei zeigen, dass eventuelle zusätzliche Leistungen erforderlich sind, die über den beauftragten Leistungsumfang hinausgehen, sind diese als Auftragserweiterung (Option) gesondert zu vereinbaren.Der Vorhabenträger behält sich vor, nach Erfordernis Teilleistungen aus der Stufe II für einzelne Objekte vorgezogen in Stufe I abzurufen. Dies betrifft insbesondere z.B. Rodungsarbeiten und Düker im Ausbauabschnitt 2, die vorauslaufend zu planen bzw. auszuführen sind.900 0001 100 000
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Planungsleistungen für Dämme📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Regierungspräsidium Freiburg, Landesbetrieb Gewässer, Referat 53.1
Postanschrift: Bissierstraße 7
Postleitzahl: 79114
Postort: Freiburg im Breisgau
Kontakt
Internetadresse: http://www.rp-freiburg.de🌏
E-Mail: joachim.rau@rpf.bwl.de📧
Telefon: +49 7612084243📞
Fax: +49 761208394200 📠
VI.3.1) Alle ergänzend zu dieser Auftragsbekanntmachung zur Verfügung gestellten Unterlagen und weiteren Informationen zum Vergabeverfahren sind auf der Internetadresse http://www.wat.de/vof.sek.Objektplanung.html frei zugänglich und kostenlos als Download abrufbar. Die Internetseite wird hinsichtlich möglicher Fragen und weiterer Auskünfte zum Vergabeverfahren fortlaufend fortgeschrieben und nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs deaktiviert.
VI.3.2) Fragen zum Ausschreibungsverfahren sind ausschließlich schriftlich per E-Mail an die im Anhang A I) – „Weitere Auskünfte erteilen“ genannte Kontaktstelle (E-Mail: a.berhane@wat.de) zu richten. Alle Fragen müssen bis spätestens 18.1.2016, 12:00 Uhr vorliegen, um eine rechtzeitige Beantwortung gemäß § 7 Abs. 3 VOF zu gewährleisten. Später eingehende Fragen können aus Gründen der Chancengleichheit nicht beantwortet werden. Alle rechtzeitig eingegangenen Fragen und die zugehörigen Antworten werden in anonymisierter Form auf der vorgenannten Internetseite veröffentlicht. Das Dokument wird fortlaufend fortgeschrieben und letztmalig bis spätestens 25.1.2016, 12:00 Uhr aktualisiert und entsprechend gekennzeichnet.
VI.3.3) Der Teilnahmeantrag ist formlos und ausschließlich in Papierform DIN A 4 zu stellen. Für die Bewerbungsunterlagen werden keine Vordrucke zur Verfügung gestellt.
VI.3.4) Die Erklärungen und Nachweise sind in der in dieser Bekanntmachung vorgenannten Reihenfolge in den Teilnahmeantrag aufzunehmen. Bewerbungsunterlagen, die über die ausdrücklich verlangten Angaben und Nachweise hinausgehen, werden bei der Bewertung nicht berücksichtigt. Von der Vorlage von zusätzlichem Informationsmaterial ist Abstand zunehmen.
VI.3.5) Die geforderten Nachweise zur fachlichen Eignung (Referenzen) zu Ziff. III.2.3.1) (Projektleiter), III.2.3.2) (Stellvertretender Projektleiter), III.2.3.3) (Fachgutachter Geotechnik) und III.2.3.4) (Bewerber) sind vom Bewerber nach hinsichtlich ihrer Vergleichbarkeit mit den ausgeschriebenen Leistungen zu priorisieren und in entsprechender Reihenfolge in die Bewerbung aufzunehmen. Die Referenzen sind hierbei mit der für die eindeutige Bewertbarkeit notwendigen Differenzierung vorzulegen, wobei für die Überprüfung hinsichtlich der beschriebenen Mindeststandards jeweils die benötigten Angaben zu Leistungszeitraum, anrechenbare Baukosten, Bauwerkslänge etc. anzugeben sind. Im Auswahlverfahren werden höchstens die ersten zehn Referenzen der jeweiligen Referenzliste ausgewertet. Weitere Referenzen werden nicht geprüft und in der Wertung nicht berücksichtigt.
VI.3.6) Bei der Bewertung der Erfahrungen gemäß III.2.3.4) (Bewerber) im Auswahlverfahren erfolgt eine gesonderte Gewichtung der Erfahrungen bei der Planung von Dämmen und Dükern (vgl. Bewertungsbogen Auswahlkriterien auf der in Ziff. VI.3.1) genannten Internetseite). Referenzprojekte, die Erfahrungen sowohl für Dämme als auch Düker beinhalten, sind in getrennte Referenzen für Dämme und Düker aufzusplitten, um eine eindeutige Bewertbarkeit zu gewährleisten. Kombinierte Referenzangaben für Dämme und Düker sind zu vermeiden.
Ergänzende Erläuterung zu den in Ziff. III.2.3.4) a) formulierten Kriterien bezogen auf Erfahrungen mit Dämmen: Für die Wertung mit der Maximalpunktzahl von fünf vergleichbaren Referenzen muss mindestens je eine Referenz die geforderten Erfahrungen in den HOAI-Grundleistungen bzw. in der Örtlichen Bauüberwachung abdecken. Mit den Referenzen einer einzelnen Kategorie alleine (Grundleistungen oder Örtliche BÜ) können maximal vier Punkte erreicht werden. Wurden beide Teilleistungen in einem Projekt gemeinsam erbracht, werden diese insgesamt als nur eine Referenz gewertet.
Ergänzende Erläuterung zu den in Ziff. III.2.3.4) b) formulierten Kriterien bezogen auf Erfahrungen mit Dükern: Wurden in einem Projekt mehrere Düker bearbeitet, können diese als getrennte Referenzen (Einzelobjekte) aufgeführt werden und einzeln in die Wertung eingehen.
VI.3.7) Im Zuge der bisherigen Planungen waren bereits Ingenieurbüros mit der Erbringung von Leistungen beauftragt. Zur Gleichstellung aller Bewerber/Bieter werden die dabei erarbeiteten Unterlagen allen Bietern im Zuge des Verhandlungsverfahrens zur Verfügung gestellt. Aus diesem Grund werden diese Büros nicht vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Die Büros und die zugehörigen Unterlagen sind:
1.) Wald + Corbe Beratende Ingenieure, Hügelsheim: Entwurfs- und Genehmigungsplanung für den Ausbau des SEK sowie Variantenuntersuchung Kläranlagenablauf Lahr;
2.) BHM Planungsgesellschaft mbH, Bruchsal: Umweltverträglichkeitsprüfung und Landschaftspflegerischer Begleitplan;
3.) Ingenieurgruppe Geotechnik GbR, Kirchzarten: Geotechnischer Bericht als Grundlage der Genehmigungsplanung;
jeweils nach Vorgaben des Planfeststellungsbeschlusses.
Die Ingenieurgruppe Geotechnik GbR, Kirchzarten (3.) ist ferner mit ergänzenden geotechnischen Untersuchungen und Beratungsleistungen im Zuge der Ausführungsplanung, u. a. bezüglich des stillgelegten Abwasserkanals der Kläranlage Lahr, beauftragt.
VI.3.8) Alle Angaben der Bewerber haben in deutscher Sprache zu erfolgen. Anderen Nachweisen oder Dokumenten sind Übersetzungen durch amtlich anerkannte Dolmetscher beizufügen. Ohne solche Übersetzungen können diese Unterlagen nicht berücksichtigt werden.
VI.3.9) Änderungen im Hinblick auf das benannte Personal und die Verteilung der Funktionen einschließlich der Beauftragung weiterer Subunternehmer sind nach der Zuschlagserteilung nur mit Zustimmung des Auftraggebers zulässig.
VI.3.10) Der Teilnahmeantrag ist in einem doppelten Umschlag beim Vorhabenträger einzureichen (Postanschrift siehe Ziff. I.1). Der innere Umschlag ist deutlich mit dem Vermerk: " Planerleistungen für die Ertüchtigung und den Ausbau des Schutterentlastungskanals“ – Nicht öffnen vor dem 1.2.2016, 12:00 Uhr" zu kennzeichnen.
Die Teilnahmeanträge werden erst nach Ablauf des Schlusstermins am 1.2.2016 geöffnet.
VI.3.11) Die Teilnahmeanträge verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgegeben.
VI.3.12) Die Kosten für die Bewerbung und Teilnahme am Verhandlungsverfahren werden nicht erstattet.
VI.3.1) Alle ergänzend zu dieser Auftragsbekanntmachung zur Verfügung gestellten Unterlagen und weiteren Informationen zum Vergabeverfahren sind auf der Internetadresse http://www.wat.de/vof.sek.Objektplanung.html frei zugänglich und kostenlos als Download abrufbar. Die Internetseite wird hinsichtlich möglicher Fragen und weiterer Auskünfte zum Vergabeverfahren fortlaufend fortgeschrieben und nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs deaktiviert.
VI.3.2) Fragen zum Ausschreibungsverfahren sind ausschließlich schriftlich per E-Mail an die im Anhang A I) – „Weitere Auskünfte erteilen“ genannte Kontaktstelle (E-Mail: a.berhane@wat.de) zu richten. Alle Fragen müssen bis spätestens 18.1.2016, 12:00 Uhr vorliegen, um eine rechtzeitige Beantwortung gemäß § 7 Abs. 3 VOF zu gewährleisten. Später eingehende Fragen können aus Gründen der Chancengleichheit nicht beantwortet werden. Alle rechtzeitig eingegangenen Fragen und die zugehörigen Antworten werden in anonymisierter Form auf der vorgenannten Internetseite veröffentlicht. Das Dokument wird fortlaufend fortgeschrieben und letztmalig bis spätestens 25.1.2016, 12:00 Uhr aktualisiert und entsprechend gekennzeichnet.
VI.3.3) Der Teilnahmeantrag ist formlos und ausschließlich in Papierform DIN A 4 zu stellen. Für die Bewerbungsunterlagen werden keine Vordrucke zur Verfügung gestellt.
VI.3.4) Die Erklärungen und Nachweise sind in der in dieser Bekanntmachung vorgenannten Reihenfolge in den Teilnahmeantrag aufzunehmen. Bewerbungsunterlagen, die über die ausdrücklich verlangten Angaben und Nachweise hinausgehen, werden bei der Bewertung nicht berücksichtigt. Von der Vorlage von zusätzlichem Informationsmaterial ist Abstand zunehmen.
VI.3.5) Die geforderten Nachweise zur fachlichen Eignung (Referenzen) zu Ziff. III.2.3.1) (Projektleiter), III.2.3.2) (Stellvertretender Projektleiter), III.2.3.3) (Fachgutachter Geotechnik) und III.2.3.4) (Bewerber) sind vom Bewerber nach hinsichtlich ihrer Vergleichbarkeit mit den ausgeschriebenen Leistungen zu priorisieren und in entsprechender Reihenfolge in die Bewerbung aufzunehmen. Die Referenzen sind hierbei mit der für die eindeutige Bewertbarkeit notwendigen Differenzierung vorzulegen, wobei für die Überprüfung hinsichtlich der beschriebenen Mindeststandards jeweils die benötigten Angaben zu Leistungszeitraum, anrechenbare Baukosten, Bauwerkslänge etc. anzugeben sind. Im Auswahlverfahren werden höchstens die ersten zehn Referenzen der jeweiligen Referenzliste ausgewertet. Weitere Referenzen werden nicht geprüft und in der Wertung nicht berücksichtigt.
VI.3.6) Bei der Bewertung der Erfahrungen gemäß III.2.3.4) (Bewerber) im Auswahlverfahren erfolgt eine gesonderte Gewichtung der Erfahrungen bei der Planung von Dämmen und Dükern (vgl. Bewertungsbogen Auswahlkriterien auf der in Ziff. VI.3.1) genannten Internetseite). Referenzprojekte, die Erfahrungen sowohl für Dämme als auch Düker beinhalten, sind in getrennte Referenzen für Dämme und Düker aufzusplitten, um eine eindeutige Bewertbarkeit zu gewährleisten. Kombinierte Referenzangaben für Dämme und Düker sind zu vermeiden.
Ergänzende Erläuterung zu den in Ziff. III.2.3.4) a) formulierten Kriterien bezogen auf Erfahrungen mit Dämmen: Für die Wertung mit der Maximalpunktzahl von fünf vergleichbaren Referenzen muss mindestens je eine Referenz die geforderten Erfahrungen in den HOAI-Grundleistungen bzw. in der Örtlichen Bauüberwachung abdecken. Mit den Referenzen einer einzelnen Kategorie alleine (Grundleistungen oder Örtliche BÜ) können maximal vier Punkte erreicht werden. Wurden beide Teilleistungen in einem Projekt gemeinsam erbracht, werden diese insgesamt als nur eine Referenz gewertet.
Ergänzende Erläuterung zu den in Ziff. III.2.3.4) b) formulierten Kriterien bezogen auf Erfahrungen mit Dükern: Wurden in einem Projekt mehrere Düker bearbeitet, können diese als getrennte Referenzen (Einzelobjekte) aufgeführt werden und einzeln in die Wertung eingehen.
VI.3.7) Im Zuge der bisherigen Planungen waren bereits Ingenieurbüros mit der Erbringung von Leistungen beauftragt. Zur Gleichstellung aller Bewerber/Bieter werden die dabei erarbeiteten Unterlagen allen Bietern im Zuge des Verhandlungsverfahrens zur Verfügung gestellt. Aus diesem Grund werden diese Büros nicht vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Die Büros und die zugehörigen Unterlagen sind:
1.) Wald + Corbe Beratende Ingenieure, Hügelsheim: Entwurfs- und Genehmigungsplanung für den Ausbau des SEK sowie Variantenuntersuchung Kläranlagenablauf Lahr;
2.) BHM Planungsgesellschaft mbH, Bruchsal: Umweltverträglichkeitsprüfung und Landschaftspflegerischer Begleitplan;
3.) Ingenieurgruppe Geotechnik GbR, Kirchzarten: Geotechnischer Bericht als Grundlage der Genehmigungsplanung;
jeweils nach Vorgaben des Planfeststellungsbeschlusses.
Die Ingenieurgruppe Geotechnik GbR, Kirchzarten (3.) ist ferner mit ergänzenden geotechnischen Untersuchungen und Beratungsleistungen im Zuge der Ausführungsplanung, u. a. bezüglich des stillgelegten Abwasserkanals der Kläranlage Lahr, beauftragt.
VI.3.8) Alle Angaben der Bewerber haben in deutscher Sprache zu erfolgen. Anderen Nachweisen oder Dokumenten sind Übersetzungen durch amtlich anerkannte Dolmetscher beizufügen. Ohne solche Übersetzungen können diese Unterlagen nicht berücksichtigt werden.
VI.3.9) Änderungen im Hinblick auf das benannte Personal und die Verteilung der Funktionen einschließlich der Beauftragung weiterer Subunternehmer sind nach der Zuschlagserteilung nur mit Zustimmung des Auftraggebers zulässig.
VI.3.10) Der Teilnahmeantrag ist in einem doppelten Umschlag beim Vorhabenträger einzureichen (Postanschrift siehe Ziff. I.1). Der innere Umschlag ist deutlich mit dem Vermerk: " Planerleistungen für die Ertüchtigung und den Ausbau des Schutterentlastungskanals“ – Nicht öffnen vor dem 1.2.2016, 12:00 Uhr" zu kennzeichnen.
Die Teilnahmeanträge werden erst nach Ablauf des Schlusstermins am 1.2.2016 geöffnet.
VI.3.11) Die Teilnahmeanträge verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgegeben.
VI.3.12) Die Kosten für die Bewerbung und Teilnahme am Verhandlungsverfahren werden nicht erstattet.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Land Baden-Württemberg, vertreten durch das Regierungspräsidium Freiburg, Landesbetrieb Gewässer, Referat 53.1 beabsichtigt, Ingenieurleistungen für die Ertüchtigung und den Ausbau am Gewässer erster Ordnung Schutterentlastungskanal (SEK) zu beauftragen.
Das Land Baden-Württemberg, vertreten durch das Regierungspräsidium Freiburg, Landesbetrieb Gewässer, Referat 53.1 beabsichtigt, Ingenieurleistungen für die Ertüchtigung und den Ausbau am Gewässer erster Ordnung Schutterentlastungskanal (SEK) zu beauftragen.
Der Planfeststellungsbeschluss für das Vorhaben wurde vom Landratsamt Ortenaukreis am 28.7.2015 erteilt.
Ziel des Projektes ist die wesentliche Verbesserung des Hochwasserschutzes der Gemeinden Lahr und Schwanau. Das Vorhaben umfasst zwei Ausbauabschnitte für die Hochwasserschutzdämme auf beiden Gewässerseiten (Gesamtlänge der Ausbauabschnitte ca. 5,7 km, Dämme ca. 11,2 km). Die beiden Ausbauabschnitte werden in jeweils drei Bauabschnitte unterteilt, wobei die in diesem Vergabeverfahren gewählte Unterteilung vorläufig ist (weitere Festlegung im Zuge der Ausführungsplanung). Die Ausführung der Dammbauarbeiten ist aufgrund des Hochwasserschutzes und des Bodenmanagements in den einzelnen Bauabschnitten jeweils parallel am linken und rechten Damm in kleineren Teilabschnitten vorgesehen. Im Zusammenhang mit dem Ausbau sind insgesamt drei Bachdüker, die den Schutterentlastungskanal queren, anzupassen bzw. zu erneuern.
Ziel des Projektes ist die wesentliche Verbesserung des Hochwasserschutzes der Gemeinden Lahr und Schwanau. Das Vorhaben umfasst zwei Ausbauabschnitte für die Hochwasserschutzdämme auf beiden Gewässerseiten (Gesamtlänge der Ausbauabschnitte ca. 5,7 km, Dämme ca. 11,2 km). Die beiden Ausbauabschnitte werden in jeweils drei Bauabschnitte unterteilt, wobei die in diesem Vergabeverfahren gewählte Unterteilung vorläufig ist (weitere Festlegung im Zuge der Ausführungsplanung). Die Ausführung der Dammbauarbeiten ist aufgrund des Hochwasserschutzes und des Bodenmanagements in den einzelnen Bauabschnitten jeweils parallel am linken und rechten Damm in kleineren Teilabschnitten vorgesehen. Im Zusammenhang mit dem Ausbau sind insgesamt drei Bachdüker, die den Schutterentlastungskanal queren, anzupassen bzw. zu erneuern.
Im Einzelnen handelt es sich um folgende Maßnahmen:
1.) Ausbauabschnitt 1 (Abschnittslänge ca. 2,53 km):
1.1) Hochwasserschutzdämme.
1.1.1) Ertüchtigung linker Damm (Bau-km ca. 0+000 bis 2+530),
Unterteilung in drei Bauabschnitte: BA 1-L, BA 2-L, BA 3-L.
1.1.2) Verschiebung rechter Damm um 10 m und Neubau (Bau-km ca. 0+000 bis 2+530),
Unterteilung in drei Bauabschnitte: BA 1-R, BA 2-R, BA 3-R.
1.2) Düker.
1.2.1) Eschlachdüker (BW 12 a): Neubau.
2.) Ausbauabschnitt 2 (Abschnittslänge ca. 3,13 km):
2.1) Hochwasserschutzdämme.
2.1.1) Ertüchtigung linker Damm (Bau-km ca. 2+530 bis 5+435),
Unterteilung in drei Bauabschnitte: BA 4-L, BA 5-L, BA 6-L.
Im Zuge der Dammertüchtigung ist in den Abschnitten BA 5-L und BA 6-L eine dort über ca. 1,4 km unter der luftseitigen Dammböschung verlaufende Kanalleitung (stillgelegter Ablaufsammler der Verbandskläranlage Lahr, Eiprofil 1200/1000) rückzubauen oder alternativ zu verdämmen.
Im Zuge der Dammertüchtigung ist in den Abschnitten BA 5-L und BA 6-L eine dort über ca. 1,4 km unter der luftseitigen Dammböschung verlaufende Kanalleitung (stillgelegter Ablaufsammler der Verbandskläranlage Lahr, Eiprofil 1200/1000) rückzubauen oder alternativ zu verdämmen.
2.1.2) Ertüchtigung rechter Damm (Bau-km ca. 2+530 bis 5+665),
Unterteilung in drei Bauabschnitte: BA 4-R, BA 5-R, BA 6-R.
Am oberen Ende des Ausbauabschnittes 2 (BA 6-R, Bau-km ca. 5+300 bis 5+510) ist aufgrund von Zwangspunkten anstelle einer Auflastberme eine Spundwand zur Sicherung des Dammfußes geplant.
2.2) Düker.
2.2.1) Unditzdüker (BW 9a): Anpassungen auf der Ein- und Auslaufseite.
2.2.2) Muserebachdüker (BW 8a): Verlängerung auf der Auslaufseite.
Ein Übersichtsplan der vorgenannten Maßnahmen und Bauabschnitte sowie Regelprofile der Dämme in den beiden Ausbauabschnitten sind auf der in Ziff. VI.3.1) genannten Internetseite abrufbar.
Diese Vergabe umfasst die für die Umsetzung erforderlichen Planungsleistungen für die o. g. Maßnahmen, bestehend aus Objektplanung Ingenieurbauwerke mit Örtlicher Bauüberwachung, Tragwerksplanung, Geotechnische Leistungen im Rahmen der Bauausführung (Fremdüberwachung), Vermessungsleistungen und SiGeKo-Leistungen. Alle für die Realisierung erforderlichen Planungsleistungen sollen an einen Gesamtplaner vergeben werden. Der Grundauftrag umfasst die Leistungsphasen 5-6 der Objektplanung für den Ausbauabschnitt 1, die im Jahr 2016 zu erbringen sind. Die weiteren Leistungen für den Ausbauabschnitt 1 in den Folgejahren sowie für den anschließenden Ausbauabschnitt 2 werden optional beauftragt und in Abhängigkeit der Mittelbereitstellung für die einzelnen Bauabschnitte durch das Land Baden-Württemberg abgerufen.
Diese Vergabe umfasst die für die Umsetzung erforderlichen Planungsleistungen für die o. g. Maßnahmen, bestehend aus Objektplanung Ingenieurbauwerke mit Örtlicher Bauüberwachung, Tragwerksplanung, Geotechnische Leistungen im Rahmen der Bauausführung (Fremdüberwachung), Vermessungsleistungen und SiGeKo-Leistungen. Alle für die Realisierung erforderlichen Planungsleistungen sollen an einen Gesamtplaner vergeben werden. Der Grundauftrag umfasst die Leistungsphasen 5-6 der Objektplanung für den Ausbauabschnitt 1, die im Jahr 2016 zu erbringen sind. Die weiteren Leistungen für den Ausbauabschnitt 1 in den Folgejahren sowie für den anschließenden Ausbauabschnitt 2 werden optional beauftragt und in Abhängigkeit der Mittelbereitstellung für die einzelnen Bauabschnitte durch das Land Baden-Württemberg abgerufen.
Leistungen der Ökologischen Baubegleitung werden gesondert vergeben. Die zu vergebenden Leistungen sind nach Maßgabe der Planfeststellung (Landschaftspflegerischer Begleitplan) mit der Ökologischen Baubegleitung abzustimmen.
Eine weitere Teilmaßnahme aus der Planfeststellung dieses Vorhabens ist der Neubau des im Ausbauabschnitt 1 liegenden Mühlbachdükers. Diese Teilmaßnahme ist nicht Gegenstand dieses Vergabeverfahrens, sondern wird als vorauslaufende Maßnahme getrennt im Jahr 2016 umgesetzt. Die Leistungen der Ausführungsplanung im Ausbauabschnitt 1 richten sich nach der tatsächlichen Ausführung dieser Maßnahme.
Eine weitere Teilmaßnahme aus der Planfeststellung dieses Vorhabens ist der Neubau des im Ausbauabschnitt 1 liegenden Mühlbachdükers. Diese Teilmaßnahme ist nicht Gegenstand dieses Vergabeverfahrens, sondern wird als vorauslaufende Maßnahme getrennt im Jahr 2016 umgesetzt. Die Leistungen der Ausführungsplanung im Ausbauabschnitt 1 richten sich nach der tatsächlichen Ausführung dieser Maßnahme.
Das untere Ende des Ausbauabschnittes 1 bei Bau-km 0+000 stellt den Übergangsbereich zur Anbindung an den dort im Bau befindlichen Rückhalteraum Elzmündung dar. In diesem Bereich findet eine Umlegung des weiteren Verlaufes des SEK bis zur Mündung in den Rhein statt. Die vorliegende Maßnahme (Ausbau SEK) ist gemäß Planfeststellung unabhängig von den dortigen Maßnahmen umzusetzen; bauliche Randbedingungen in diesem Anbindungsbereich und eventuelle Schnittstellen zu den dortigen Maßnahmen sind in der Ausführungsplanung zu überprüfen und ggf. abzustimmen.
Das untere Ende des Ausbauabschnittes 1 bei Bau-km 0+000 stellt den Übergangsbereich zur Anbindung an den dort im Bau befindlichen Rückhalteraum Elzmündung dar. In diesem Bereich findet eine Umlegung des weiteren Verlaufes des SEK bis zur Mündung in den Rhein statt. Die vorliegende Maßnahme (Ausbau SEK) ist gemäß Planfeststellung unabhängig von den dortigen Maßnahmen umzusetzen; bauliche Randbedingungen in diesem Anbindungsbereich und eventuelle Schnittstellen zu den dortigen Maßnahmen sind in der Ausführungsplanung zu überprüfen und ggf. abzustimmen.
Im Ausbauabschnitt 2 (BA 5) liegt ferner das im Planfeststellungsverfahren befindliche Pumpwerk Kaiserswald. Auf diese Maßnahme wird nachrichtlich hingewiesen; die zugehörige Planung ist nach Abstimmung mit dem Auftraggeber im Rahmen der Ausführungsplanung zu berücksichtigen.
Im Ausbauabschnitt 2 (BA 5) liegt ferner das im Planfeststellungsverfahren befindliche Pumpwerk Kaiserswald. Auf diese Maßnahme wird nachrichtlich hingewiesen; die zugehörige Planung ist nach Abstimmung mit dem Auftraggeber im Rahmen der Ausführungsplanung zu berücksichtigen.
Menge oder Umfang:
Der Leistungsumfang der zu vergebenden Planungsleistungen gliedert sich in folgende Teilleistungen und Stufen:
Stufe I: Ausbauabschnitt 1 (Grundauftrag mit optionalen Teilleistungen):
Pos. 1) Dämme BA 1 bis BA 3, Baukosten gemäß Kostenberechnung Stand 03/2015 (netto): 4 153 095 EUR;
Pos. 1.1.1) Objektplanung Ingenieurbauwerke nach § 43 HOAI 2013: Leistungsphasen 5 bis 6;
Pos. 1.1.2) sowie optional Leistungsphasen 7-9;
Pos. 1.2) Optional Besondere Leistungen aus dem Leistungsbild für Ingenieurbauwerke für die Örtliche Bauüberwachung nach Anlage 12.1, HOAI;
Pos. 1.3) Optional Geotechnische Bauüberwachung und Qualitätssicherung während der Bauausführung (Fremdüberwachung) einschl. Feld- und Laborarbeiten für Kontrollprüfungen;
Pos. 1.4) Optional Vermessungsleistungen nach Anlage 1.4.7, HOAI: Bauvermessung;
Pos. 1.5.1) Optional Leistungen nach der Baustellenverordnung: Planung der Ausführung und
Pos. 1.5.2) Optional Leistungen während der Ausführung.
Pos. 3) Dämme BA 4 bis BA 6, Baukosten gemäß Kostenberechnung Stand 03/2015 (netto): 5 575 319 EUR;
Pos. 3.1.1) Objektplanung Ingenieurbauwerke nach § 43 HOAI 2013: Leistungsphasen 5 bis 8;
Pos. 3.1.2) sowie optional Leistungsphase 9;
Pos. 3.2) Optional Besondere Leistungen aus dem Leistungsbild für Ingenieurbauwerke für die Örtliche Bauüberwachung nach Anlage 12.1, HOAI;
Pos. 3.3) Optional Geotechnische Bauüberwachung und Qualitätssicherung während der Bauausführung (Fremdüberwachung) einschl. Feld- und Laborarbeiten für Kontrollprüfungen;
Pos. 3.4) Optional Vermessungsleistungen nach Anlage 1.4.7, HOAI: Bauvermessung;
Pos. 3.5.1) Optional Leistungen nach der Baustellenverordnung: Planung der Ausführung und
Pos. 3.5.2) Optional Leistungen während der Ausführung.
Pos. 4) Unditzdüker und Muserebachdüker, Baukosten gemäß Kostenberechnung Stand 03/2015 (netto): 195 724 EUR;
Pos. 4.1.1) Optional Objektplanung Ingenieurbauwerke nach § 43 HOAI 2013: Leistungsphasen 5 bis 8;
Pos. 4.1.2) sowie optional Leistungsphase 9;
Pos. 4.2) Optional Besondere Leistungen aus dem Leistungsbild für Ingenieurbauwerke für die Örtliche Bauüberwachung nach Anlage 12.1, HOAI;
Pos. 4.4) Optional Vermessungsleistungen nach Anlage 1.4.7, HOAI: Bauvermessung;
Pos. 4.5.1) Optional Leistungen nach der Baustellenverordnung: Planung der Ausführung und
Pos. 4.5.2) Optional Leistungen während der Ausführung.
Hinsichtlich der bei der Leistungserbringung zu berücksichtigenden Randbedingungen und erforderlichen Abstimmungen mit Dritten wird auf die Ausführungen in Ziff. II.1.5) verwiesen.
Im Ausbauabschnitt 2 sind als vorbereitende Arbeiten für den Dammbau (Herrichten des Baufeldes) rechtzeitig Leistungen für Rodungsarbeiten im Rahmen der Objektplanung zu erbringen. Die zugehörigen Kosten sind in der in Pos. 3 oben genannten Summe der Baukosten für die Dammbauarbeiten berücksichtigt.
Im Ausbauabschnitt 2 sind als vorbereitende Arbeiten für den Dammbau (Herrichten des Baufeldes) rechtzeitig Leistungen für Rodungsarbeiten im Rahmen der Objektplanung zu erbringen. Die zugehörigen Kosten sind in der in Pos. 3 oben genannten Summe der Baukosten für die Dammbauarbeiten berücksichtigt.
Im Ausbauabschnitt 2 sind im Rahmen der Herrichtung des Baufeldes für den Dammbau ferner Leistungen im Zusammenhang mit der Demontage oder Verdämmung des ca. 1,4 km langen stillgelegten Abwasserkanals der Kläranlage Lahr zu erbringen. Die zugehörigen Kosten sind in der in Pos. 3 oben genannten Summe der Baukosten für die Dammbauarbeiten berücksichtigt.
Im Ausbauabschnitt 2 sind im Rahmen der Herrichtung des Baufeldes für den Dammbau ferner Leistungen im Zusammenhang mit der Demontage oder Verdämmung des ca. 1,4 km langen stillgelegten Abwasserkanals der Kläranlage Lahr zu erbringen. Die zugehörigen Kosten sind in der in Pos. 3 oben genannten Summe der Baukosten für die Dammbauarbeiten berücksichtigt.
Im Zuge der Ausführung sind ferner Leistungen für Sicherungs- oder Anpassungsmaßnahmen an vorhandenen Ver- und Entsorgungsleitungen (Gas, Strom, Telekom, Abwasser etc.) zu erbringen. Der erforderliche Leistungsumfang ist im Zuge der Ausführungsplanung zu konkretisieren. Sollte sich hierbei zeigen, dass eventuelle zusätzliche Leistungen erforderlich sind, die über den beauftragten Leistungsumfang hinausgehen, sind diese als Auftragserweiterung (Option) gesondert zu vereinbaren.
Im Zuge der Ausführung sind ferner Leistungen für Sicherungs- oder Anpassungsmaßnahmen an vorhandenen Ver- und Entsorgungsleitungen (Gas, Strom, Telekom, Abwasser etc.) zu erbringen. Der erforderliche Leistungsumfang ist im Zuge der Ausführungsplanung zu konkretisieren. Sollte sich hierbei zeigen, dass eventuelle zusätzliche Leistungen erforderlich sind, die über den beauftragten Leistungsumfang hinausgehen, sind diese als Auftragserweiterung (Option) gesondert zu vereinbaren.
Der Vorhabenträger behält sich vor, nach Erfordernis Teilleistungen aus der Stufe II für einzelne Objekte vorgezogen in Stufe I abzurufen. Dies betrifft insbesondere z.B. Rodungsarbeiten und Düker im Ausbauabschnitt 2, die vorauslaufend zu planen bzw. auszuführen sind.
Der Vorhabenträger behält sich vor, nach Erfordernis Teilleistungen aus der Stufe II für einzelne Objekte vorgezogen in Stufe I abzurufen. Dies betrifft insbesondere z.B. Rodungsarbeiten und Düker im Ausbauabschnitt 2, die vorauslaufend zu planen bzw. auszuführen sind.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 900 000 💰
1 100 000 💰
Beschreibung der Optionen:
Optionale Planungsleistungen gemäß Nennung in II.2.1). Die optionalen Leistungen werden in Abhängigkeit des Projektfortschrittes und der Mittelbereitstellung für die Umsetzung vom Vorhabenträger schriftlich abgerufen. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung optionaler Leistungen besteht nicht. Der Auftraggeber behält sich vor, die Beauftragung optionaler Leistungen nicht in Anspruch zu nehmen oder auf Teilleistungen zu beschränken, wenn z. B. die Gesamtmaßnahme nicht mehr weitergeführt wird, einzelne Teilleistungen gemäß Projektfortschritt nicht mehr erforderlich werden, der Auftraggeber mit der Qualität der erbrachten Leistungen nicht zufrieden ist oder keine Einigung über eventuelle zusätzlich erforderliche Leistungen erzielt wird.
Optionale Planungsleistungen gemäß Nennung in II.2.1). Die optionalen Leistungen werden in Abhängigkeit des Projektfortschrittes und der Mittelbereitstellung für die Umsetzung vom Vorhabenträger schriftlich abgerufen. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung optionaler Leistungen besteht nicht. Der Auftraggeber behält sich vor, die Beauftragung optionaler Leistungen nicht in Anspruch zu nehmen oder auf Teilleistungen zu beschränken, wenn z. B. die Gesamtmaßnahme nicht mehr weitergeführt wird, einzelne Teilleistungen gemäß Projektfortschritt nicht mehr erforderlich werden, der Auftraggeber mit der Qualität der erbrachten Leistungen nicht zufrieden ist oder keine Einigung über eventuelle zusätzlich erforderliche Leistungen erzielt wird.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Schutterentlastungskanal, Ortenaukreis.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
III.2.1.1: Der Teilnahmeantrag ist nach § 8 Abs.5 VOF rechtsverbindlich zu unterschreiben.
III.2.1.2: Eigenerklärung, dass keine Ausschlusskriterien nach § 4 Abs. 6 und Abs.9 VOF vorliegen.
III.2.1.3: Eigenerklärung nach § 4 Abs.2 VOF zur Verknüpfung und Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen.
III.2.1.4: Verpflichtungserklärungen nach § 5 Abs.6 VOF der Unternehmer, an die ein Unterauftrag erteilt werden soll, sind nur von den Bewerbern, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, zwingend jedoch spätestens mit dem Angebot vorzulegen.
III.2.1.5: Erklärung zu dem für die tatsächliche Erbringung der Leistung vorgesehenen Personals mit Nennung der Funktion (Projektleiter, stellvertretender Projektleiter, Projektmitarbeiter), der Funktion beim Bewerber (Inhaber, Geschäftsführer, Abteilungsleiter, Projektingenieur), mit den Nachweisen nach § 4 Abs. 3 zu der beruflichen Qualifikation. Hierzu ist ein Organigramm o. ä. der Projektbeteiligten beizufügen.
III.2.1.5: Erklärung zu dem für die tatsächliche Erbringung der Leistung vorgesehenen Personals mit Nennung der Funktion (Projektleiter, stellvertretender Projektleiter, Projektmitarbeiter), der Funktion beim Bewerber (Inhaber, Geschäftsführer, Abteilungsleiter, Projektingenieur), mit den Nachweisen nach § 4 Abs. 3 zu der beruflichen Qualifikation. Hierzu ist ein Organigramm o. ä. der Projektbeteiligten beizufügen.
— Bei einer Bietergemeinschaft sind die Eigenerklärungen und Nachweise für jedes Mitglied zwingend vorzulegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
III.2.2.1: Nachweis nach § 5 Abs. 4 a) VOF a) zur Berufshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 1 500 000 Euro für Personenschäden und von 1 500 000 Euro für sonstige Schäden. Ersatzweise Bescheinigung einer Versicherung, dass im Auftragsfall der Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung entsprechender Deckung zugesagt ist.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
III.2.2.1: Nachweis nach § 5 Abs. 4 a) VOF a) zur Berufshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 1 500 000 Euro für Personenschäden und von 1 500 000 Euro für sonstige Schäden. Ersatzweise Bescheinigung einer Versicherung, dass im Auftragsfall der Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung entsprechender Deckung zugesagt ist.
III.2.2.2: Erklärung nach § 5 Abs. 4 c) VOF zum Umsatz in den letzten drei Jahren für Leistungen, die den anstehenden Aufgaben entsprechen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
III.2.3.1: Fachlicher Lebenslauf des Projektleiters mit Nennung des beruflichen Werdegangs und Nennung der bisher erbrachten mit dem Projekt vergleichbaren Leistungen (Referenzen), spezifiziert nach Leistungsteilen und Leistungsbildern bzw. Leistungsphasen (Objektplanung Ingenieurbauwerke mit Örtlicher Bauüberwachung im Rahmen von Dammbaumaßnahmen, nachfolgend aufgeführte Mindeststandards und zusätzliche Angaben zur Bewertung in Ziff. VI.3.5) zu beachten).
III.2.3.1: Fachlicher Lebenslauf des Projektleiters mit Nennung des beruflichen Werdegangs und Nennung der bisher erbrachten mit dem Projekt vergleichbaren Leistungen (Referenzen), spezifiziert nach Leistungsteilen und Leistungsbildern bzw. Leistungsphasen (Objektplanung Ingenieurbauwerke mit Örtlicher Bauüberwachung im Rahmen von Dammbaumaßnahmen, nachfolgend aufgeführte Mindeststandards und zusätzliche Angaben zur Bewertung in Ziff. VI.3.5) zu beachten).
III.2.3.2: Fachlicher Lebenslauf des stellvertretenden Projektleiters mit Nennung des beruflichen Werdegangs und Nennung der bisher erbrachten mit dem Projekt vergleichbaren Leistungen (Referenzen), spezifiziert nach Leistungsteilen und Leistungsbildern bzw. Leistungsphasen (Objektplanung Ingenieurbauwerke mit Örtlicher Bauüberwachung im Rahmen von Dammbaumaßnahmen, nachfolgend aufgeführte Mindeststandards und zusätzliche Angaben zur Bewertung in Ziff. VI.3.5) zu beachten).
III.2.3.2: Fachlicher Lebenslauf des stellvertretenden Projektleiters mit Nennung des beruflichen Werdegangs und Nennung der bisher erbrachten mit dem Projekt vergleichbaren Leistungen (Referenzen), spezifiziert nach Leistungsteilen und Leistungsbildern bzw. Leistungsphasen (Objektplanung Ingenieurbauwerke mit Örtlicher Bauüberwachung im Rahmen von Dammbaumaßnahmen, nachfolgend aufgeführte Mindeststandards und zusätzliche Angaben zur Bewertung in Ziff. VI.3.5) zu beachten).
III.2.3.3: Fachlicher Lebenslauf des Fachgutachters für die Geotechnik mit Nennung des beruflichen Werdegangs und Nennung der bisher erbrachten mit dem Projekt vergleichbaren Leistungen (Referenzen), spezifiziert nach geotechnischen Beratungsleistungen im Rahmen der Bauausführung von Hochwasserschutzdämmen (nachfolgend aufgeführte Mindeststandards zu beachten).
III.2.3.3: Fachlicher Lebenslauf des Fachgutachters für die Geotechnik mit Nennung des beruflichen Werdegangs und Nennung der bisher erbrachten mit dem Projekt vergleichbaren Leistungen (Referenzen), spezifiziert nach geotechnischen Beratungsleistungen im Rahmen der Bauausführung von Hochwasserschutzdämmen (nachfolgend aufgeführte Mindeststandards zu beachten).
III.2.3.4: Referenzliste des Bewerbers mit Leistungen in den letzten zehn Jahren, die ganz oder teilweise den anstehenden Aufgaben entsprechen (nachfolgend aufgeführte Mindeststandards und zusätzliche Angaben zur Bewertung in Ziff. VI.3.5) und VI.3.6 zu beachten). Die Referenzliste muss den Projektnamen, den Auftraggeber mit Ansprechpartner und Kontaktadresse, den Zeitraum der Bearbeitung, die Bausumme, die beauftragten Planungsleistungen und die zugehörige Honorarsumme zwingend beinhalten. Neben der Referenzliste sind max. sechs beschreibende Referenzen vorzulegen, die in besonderem Maße geeignet sind, das mit den anstehenden Aufgaben vergleichbare Leistungsspektrum des Bewerbers darzustellen.
III.2.3.4: Referenzliste des Bewerbers mit Leistungen in den letzten zehn Jahren, die ganz oder teilweise den anstehenden Aufgaben entsprechen (nachfolgend aufgeführte Mindeststandards und zusätzliche Angaben zur Bewertung in Ziff. VI.3.5) und VI.3.6 zu beachten). Die Referenzliste muss den Projektnamen, den Auftraggeber mit Ansprechpartner und Kontaktadresse, den Zeitraum der Bearbeitung, die Bausumme, die beauftragten Planungsleistungen und die zugehörige Honorarsumme zwingend beinhalten. Neben der Referenzliste sind max. sechs beschreibende Referenzen vorzulegen, die in besonderem Maße geeignet sind, das mit den anstehenden Aufgaben vergleichbare Leistungsspektrum des Bewerbers darzustellen.
III.2.3.5: Erklärung des Bewerbers zu der Entwicklung der Anzahl der Mitarbeiter in der für die Leistungserbringung vorgesehenen Organisationseinheit in den letzten 3 Jahren.
III.2.3.6: Erklärung des Bewerbers zu den Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität seiner Leistungen im Hinblick auf Zufriedenheit des Auftraggebers, fachliche Korrektheit, Wirtschaftlichkeit, Termintreue, Flexibilität, Datenaustausch und Dokumentation.
III.2.3.6: Erklärung des Bewerbers zu den Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität seiner Leistungen im Hinblick auf Zufriedenheit des Auftraggebers, fachliche Korrektheit, Wirtschaftlichkeit, Termintreue, Flexibilität, Datenaustausch und Dokumentation.
III.2.3.7: Angabe des Auftragsanteils und des Unterauftragnehmers, für den der Bewerber möglicherweise einen Unterauftrag zu erteilen beabsichtigt. Dies betrifft z. B. auch die erforderlichen Feld- und Laborarbeiten im Zusammenhang mit der geotechnischen Fremdüberwachung der Bauausführung, sofern diese vom Auftragnehmer nicht mit eigenen Ressourcen erbracht werden kann.
III.2.3.7: Angabe des Auftragsanteils und des Unterauftragnehmers, für den der Bewerber möglicherweise einen Unterauftrag zu erteilen beabsichtigt. Dies betrifft z. B. auch die erforderlichen Feld- und Laborarbeiten im Zusammenhang mit der geotechnischen Fremdüberwachung der Bauausführung, sofern diese vom Auftragnehmer nicht mit eigenen Ressourcen erbracht werden kann.
Mindeststandards:
Mindeststandards zu Ziff. III.2.3.1 (Projektleiter):
Erfahrungen mit der Umsetzung von Dammbaumaßnahmen (Ertüchtigung oder Neubau von Hochwasserschutzdämmen). Als vergleichbar werden Erfahrungen in der Objektplanung nach § 43 HOAI Leistungsphasen 5-8 von Dammbaumaßnahmen mit anrechenbaren Baukosten von mind. ca. 1 000 000 EUR gewertet. Für die Wertung mit Maximalpunktzahl wird mindestens eine Referenz mit entsprechender Erfahrung in der Funktion als verantwortlicher Projektleiter gefordert.
Erfahrungen mit der Umsetzung von Dammbaumaßnahmen (Ertüchtigung oder Neubau von Hochwasserschutzdämmen). Als vergleichbar werden Erfahrungen in der Objektplanung nach § 43 HOAI Leistungsphasen 5-8 von Dammbaumaßnahmen mit anrechenbaren Baukosten von mind. ca. 1 000 000 EUR gewertet. Für die Wertung mit Maximalpunktzahl wird mindestens eine Referenz mit entsprechender Erfahrung in der Funktion als verantwortlicher Projektleiter gefordert.
Mindeststandards zu Ziff. III.2.3.2 (Stellvertretender Projektleiter):
Erfahrungen mit der Umsetzung von Dammbaumaßnahmen (Ertüchtigung oder Neubau von Hochwasserschutzdämmen). Als vergleichbar werden Erfahrungen in der Objektplanung nach § 43 HOAI Leistungsphasen 5-8 oder der Örtlichen Bauüberwachung von Dammbaumaßnahmen mit anrechenbaren Baukosten von mind. ca. 1 000 000 EUR gewertet. Für die Wertung mit Maximalpunktzahl wird mindestens eine Referenz mit entsprechender Erfahrung in der Funktion der Örtlichen Bauüberwachung gefordert.
Erfahrungen mit der Umsetzung von Dammbaumaßnahmen (Ertüchtigung oder Neubau von Hochwasserschutzdämmen). Als vergleichbar werden Erfahrungen in der Objektplanung nach § 43 HOAI Leistungsphasen 5-8 oder der Örtlichen Bauüberwachung von Dammbaumaßnahmen mit anrechenbaren Baukosten von mind. ca. 1 000 000 EUR gewertet. Für die Wertung mit Maximalpunktzahl wird mindestens eine Referenz mit entsprechender Erfahrung in der Funktion der Örtlichen Bauüberwachung gefordert.
Mindeststandards zu Ziff. III.2.3.3 (Fachgutachter Geotechnik):
Erfahrungen in der geotechnischen Bauüberwachung und Qualitätssicherung im Rahmen der Bauausführung von Dammbaumaßnahmen in den letzten zehn Jahren (Ertüchtigung oder Neubau von Hochwasserschutzdämmen). Als vergleichbar werden Erfahrungen in der geotechnischen Fremd- oder Eigenüberwachung von Dammbaumaßnahmen mit Dammlängen von mind. ca. 0,5 km und Bauwerkshöhen von mind. ca. 1,5 m gewertet.
Erfahrungen in der geotechnischen Bauüberwachung und Qualitätssicherung im Rahmen der Bauausführung von Dammbaumaßnahmen in den letzten zehn Jahren (Ertüchtigung oder Neubau von Hochwasserschutzdämmen). Als vergleichbar werden Erfahrungen in der geotechnischen Fremd- oder Eigenüberwachung von Dammbaumaßnahmen mit Dammlängen von mind. ca. 0,5 km und Bauwerkshöhen von mind. ca. 1,5 m gewertet.
Mindeststandards zu III.2.3.4 (Bewerber):
a) Erfahrungen mit der Umsetzung von Dammbaumaßnahmen (Ertüchtigung oder Neubau von Hochwasserschutzdämmen). Als vergleichbar werden Erfahrungen in der Objektplanung nach § 43 HOAI Leistungsphasen 5-8 und/oder in der Örtlichen Bauüberwachung von Dammbaumaßnahmen mit anrechenbaren Baukosten von mind. ca. 1 000 000 EUR gewertet. Für die Wertung mit Maximalpunktzahl wird mindestens jeweils eine Referenz bezogen auf die Grundleistungen der Objektplanung LP 5-8 sowie auf die Örtliche Bauüberwachung gefordert. Das bedeutet, dass von insgesamt maximal fünf vergleichbaren Referenzen mindestens je eine Referenz die genannten Erfahrungen abdecken muss. Mit den Referenzen nur einer einzelnen Kategorie (Grundleistungen oder Örtliche Bauüberwachung) können maximal vier Punkte erreicht werden. Wurden beide Teilleistungen in einem Projekt erbracht, werden diese insgesamt als nur eine Referenz gewertet.
a) Erfahrungen mit der Umsetzung von Dammbaumaßnahmen (Ertüchtigung oder Neubau von Hochwasserschutzdämmen). Als vergleichbar werden Erfahrungen in der Objektplanung nach § 43 HOAI Leistungsphasen 5-8 und/oder in der Örtlichen Bauüberwachung von Dammbaumaßnahmen mit anrechenbaren Baukosten von mind. ca. 1 000 000 EUR gewertet. Für die Wertung mit Maximalpunktzahl wird mindestens jeweils eine Referenz bezogen auf die Grundleistungen der Objektplanung LP 5-8 sowie auf die Örtliche Bauüberwachung gefordert. Das bedeutet, dass von insgesamt maximal fünf vergleichbaren Referenzen mindestens je eine Referenz die genannten Erfahrungen abdecken muss. Mit den Referenzen nur einer einzelnen Kategorie (Grundleistungen oder Örtliche Bauüberwachung) können maximal vier Punkte erreicht werden. Wurden beide Teilleistungen in einem Projekt erbracht, werden diese insgesamt als nur eine Referenz gewertet.
b) Erfahrungen mit der Umsetzung von Gewässerdükern. Als vergleichbar werden Erfahrungen in der Objektplanung nach § 43 HOAI Leistungsphasen 5-8 für Düker als Querbauwerke an Fließgewässern (z. B. Bäche, Kanalleitungen mit Freispiegelabfluss) mit einer Mindestlänge von ca. 30 m gewertet.
b) Erfahrungen mit der Umsetzung von Gewässerdükern. Als vergleichbar werden Erfahrungen in der Objektplanung nach § 43 HOAI Leistungsphasen 5-8 für Düker als Querbauwerke an Fließgewässern (z. B. Bäche, Kanalleitungen mit Freispiegelabfluss) mit einer Mindestlänge von ca. 30 m gewertet.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Gemäß dem Handbuch für die Vergabe und Ausführung von freiberuflichen Leistungen der Ingenieure und Landschaftsarchitekten in der Wasserwirtschaft (HIV-Was 2014) wird eine Berufshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckungssummen von 1 500 000 Euro für Personenschäden und 1 500 000 Euro für sonstige Schäden gefordert.
Gemäß dem Handbuch für die Vergabe und Ausführung von freiberuflichen Leistungen der Ingenieure und Landschaftsarchitekten in der Wasserwirtschaft (HIV-Was 2014) wird eine Berufshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckungssummen von 1 500 000 Euro für Personenschäden und 1 500 000 Euro für sonstige Schäden gefordert.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Gemäß dem Handbuch für die Vergabe und Ausführung von freiberuflichen Leistungen der Ingenieure und Landschaftsarchitekten in der Wasserwirtschaft (HIV-Was 2014).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften und ein geschäftsführendes Mitglied als bevollmächtigter Vertreter bestimmt ist, auch über die Auflösung der Bietergemeinschaft hinaus. Mit dem Teilnahmeantrag ist im Falle einer Bietergemeinschaft zwingend eine dementsprechende von allen Mitgliedern rechtsverbindlich unterzeichnete Erklärung einzureichen. Wird diese Erklärung nicht abgegeben wird die Bewerbung ausgeschlossen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften und ein geschäftsführendes Mitglied als bevollmächtigter Vertreter bestimmt ist, auch über die Auflösung der Bietergemeinschaft hinaus. Mit dem Teilnahmeantrag ist im Falle einer Bietergemeinschaft zwingend eine dementsprechende von allen Mitgliedern rechtsverbindlich unterzeichnete Erklärung einzureichen. Wird diese Erklärung nicht abgegeben wird die Bewerbung ausgeschlossen.
Sonstige besondere Bedingungen:
III.1.4.1: Stufenweise Beauftragung/Ausführung der Teilleistungen gemäß Ziff. II.2.1).
III.1.4.2: Zusätzliche Vertragsbedingungen zum Landestariftreue- und Mindestlohngesetz Baden-Württemberg (LTMG-BW) gemäß dem Kommunalen Vergabehandbuch für Baden-Württemberg (Formblatt KEV 117.3).
III.1.4.3: Zusätzliche Vertragsbedingungen über Leistungen von Ingenieuren und anderen Auftragnehmern in der Wasserwirtschaft bei Software- und Datenherstellung (ZVB-ING-WAS-EDV).
III.1.4.4: Mit dem Teilnahmeantrag erklärt sich der Bewerber bzw. der Fachgutachter Geotechnik damit einverstanden, dass parallel zu der geotechnischen Fremdüberwachung in diesem Vorhaben keine Leistungen der geotechnischen Eigenüberwachung der bauausführenden Firmen übernommen werden können. Dies wird im Auftragsfall ergänzend vertraglich vereinbart.
III.1.4.4: Mit dem Teilnahmeantrag erklärt sich der Bewerber bzw. der Fachgutachter Geotechnik damit einverstanden, dass parallel zu der geotechnischen Fremdüberwachung in diesem Vorhaben keine Leistungen der geotechnischen Eigenüberwachung der bauausführenden Firmen übernommen werden können. Dies wird im Auftragsfall ergänzend vertraglich vereinbart.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Die Erbringung der Leistung des verantwortlichen Projektleiters ist Ingenieurinnen/Ingenieuren gemäß den Anforderungen im Ingenieurgesetz (IngG) Baden-Württemberg vom 30.3.1971 – zuletzt geändert 29.7.2014 – vorbehalten. VOF § 19 Absatz 2 und 3 gilt entsprechend. Ein Nachweis der Berufszulassung für die verantwortliche Person ist vorzulegen (z. B. Eintrag in ein Berufsregister, Diplomzeugnis). Juristische Personen und Gesellschaften haben die Stellung der Person anzugeben für welche der/die Nachweis/e beigefügt ist, sowie eine Eigenerklärung zur Übernahme der inhaltlichen Projektführung durch diese Person (siehe auch geforderte Erklärung zum Personal gemäß Ziff. III.2.1.5). Bei Bietergemeinschaften ist eine solche Erklärung für ein Mitglied beizufügen.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Die Erbringung der Leistung des verantwortlichen Projektleiters ist Ingenieurinnen/Ingenieuren gemäß den Anforderungen im Ingenieurgesetz (IngG) Baden-Württemberg vom 30.3.1971 – zuletzt geändert 29.7.2014 – vorbehalten. VOF § 19 Absatz 2 und 3 gilt entsprechend. Ein Nachweis der Berufszulassung für die verantwortliche Person ist vorzulegen (z. B. Eintrag in ein Berufsregister, Diplomzeugnis). Juristische Personen und Gesellschaften haben die Stellung der Person anzugeben für welche der/die Nachweis/e beigefügt ist, sowie eine Eigenerklärung zur Übernahme der inhaltlichen Projektführung durch diese Person (siehe auch geforderte Erklärung zum Personal gemäß Ziff. III.2.1.5). Bei Bietergemeinschaften ist eine solche Erklärung für ein Mitglied beizufügen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Bewerber, die nach Wertung der Ausschlusskriterien (ja/nein): fristgerechter Eingang der Bewerbung, III.2.1.1) Rechtsverbindlich unterschriebener Teilnahmeantrag, III.2.1.2) Vorlage Eigenerklärung nach § 4 Abs. 6 und Abs.9 VOF, III.2.1.3) Vorlage Eigenerklärung nach § 4 Abs. 2 VOF, III.2.1.5) Vorlage Erklärung nach § 4 Abs. 3 VOF mit den zugehörigen Nachweisen, – Vorlage Erklärung zur Bietergemeinschaft (soweit erforderlich), III.2.2.1) Vorlage Nachweis zur Berufshaftpflichtversicherung, III.2.2.2) Vorlage Erklärung zum Umsatz, III.2.3.1) Vorlage Lebenslauf Projektleiter, III.2.3.2) Vorlage Lebenslauf stellvertretender Projektleiter, III.2.3.3) Vorlage Referenzliste Bewerber, III.2.3.4) Vorlage Erklärung zur Anzahl Mitarbeiter, III.2.3.5) Vorlage Erklärung zur Gewährleistung der Qualität, III.2.3.6) Vorlage Erklärung zu Unterauftragnehmer (soweit erforderlich), noch verbleiben, werden nach den folgenden Auswahlkriterien mit zugehöriger Gewichtung bewertet. Auswahlkriterien: III.2.2.2) Umsatz in den letzten drei Jahren: 10 bis 50 Punkte III.2.3.1) Leistungen Projektleiter: 20 bis 100 Punkte III.2.3.2) Leistungen stellvertretender Projektleiter: 17 bis 85 Punkte III.2.3.3) Leistungen Fachgutachter Geotechnik: 8 bis 40 Punkte III.2.3.3 Leistungsspektrum Bewerber: 25 bis 125 Punkte – Ergebnisse der Überprüfung der Referenzen bei den Auftraggebern: 5 bis 25 Punkte III.2.3.4) Anzahl Mitarbeiter: 5 bis 25 Punkte III.2.3.5) Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität: 5 bis 25 Punkte Gesamteindruck der Bewerbung: 5 bis 25 Punkte. Nach der Wertung der Auswahlkriterien kann eine Punktzahl von 100 bis 500 Punkten erreicht werden. Die Bewerber mit den höchsten Punktzahlen werden zur Angebotsabgabe aufgefordert und qualifizieren sich als Teilnehmer für die Verhandlungsgespräche. Bei Bewerbern mit gleicher Punktzahl entscheidet das Los. Die Bewertungsbögen für die Ausschlussphase sowie die Auswahlphase können als pdf-Formulare über die Internetseite http://www.wat.de/vof.sek.Objektplanung.html abgerufen werden.
Die Bewerber, die nach Wertung der Ausschlusskriterien (ja/nein): fristgerechter Eingang der Bewerbung, III.2.1.1) Rechtsverbindlich unterschriebener Teilnahmeantrag, III.2.1.2) Vorlage Eigenerklärung nach § 4 Abs. 6 und Abs.9 VOF, III.2.1.3) Vorlage Eigenerklärung nach § 4 Abs. 2 VOF, III.2.1.5) Vorlage Erklärung nach § 4 Abs. 3 VOF mit den zugehörigen Nachweisen, – Vorlage Erklärung zur Bietergemeinschaft (soweit erforderlich), III.2.2.1) Vorlage Nachweis zur Berufshaftpflichtversicherung, III.2.2.2) Vorlage Erklärung zum Umsatz, III.2.3.1) Vorlage Lebenslauf Projektleiter, III.2.3.2) Vorlage Lebenslauf stellvertretender Projektleiter, III.2.3.3) Vorlage Referenzliste Bewerber, III.2.3.4) Vorlage Erklärung zur Anzahl Mitarbeiter, III.2.3.5) Vorlage Erklärung zur Gewährleistung der Qualität, III.2.3.6) Vorlage Erklärung zu Unterauftragnehmer (soweit erforderlich), noch verbleiben, werden nach den folgenden Auswahlkriterien mit zugehöriger Gewichtung bewertet. Auswahlkriterien: III.2.2.2) Umsatz in den letzten drei Jahren: 10 bis 50 Punkte III.2.3.1) Leistungen Projektleiter: 20 bis 100 Punkte III.2.3.2) Leistungen stellvertretender Projektleiter: 17 bis 85 Punkte III.2.3.3) Leistungen Fachgutachter Geotechnik: 8 bis 40 Punkte III.2.3.3 Leistungsspektrum Bewerber: 25 bis 125 Punkte – Ergebnisse der Überprüfung der Referenzen bei den Auftraggebern: 5 bis 25 Punkte III.2.3.4) Anzahl Mitarbeiter: 5 bis 25 Punkte III.2.3.5) Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität: 5 bis 25 Punkte Gesamteindruck der Bewerbung: 5 bis 25 Punkte. Nach der Wertung der Auswahlkriterien kann eine Punktzahl von 100 bis 500 Punkten erreicht werden. Die Bewerber mit den höchsten Punktzahlen werden zur Angebotsabgabe aufgefordert und qualifizieren sich als Teilnehmer für die Verhandlungsgespräche. Bei Bewerbern mit gleicher Punktzahl entscheidet das Los. Die Bewertungsbögen für die Ausschlussphase sowie die Auswahlphase können als pdf-Formulare über die Internetseite http://www.wat.de/vof.sek.Objektplanung.html abgerufen werden.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Regierungspräsidium Freiburg
Rau, Joachim
Name: wat Ingenieurgesellschaft mbH
Postanschrift: Kleinoberfeld 5
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76135
Kontaktperson: Projektsteuerung
Asmorom Berhane
Telefon: +49 7219872146📞
E-Mail: a.berhane@wat.de📧
Fax: +49 721987288 📠
URL für weitere Informationen: http://www.wat.de🌏
URL der Dokumente: http://www.wat.de🌏
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2016-07-01 📅
Datum des Endes: 2027-12-31 📅
Zusätzliche Informationen
VI.3.1) Alle ergänzend zu dieser Auftragsbekanntmachung zur Verfügung gestellten Unterlagen und weiteren Informationen zum Vergabeverfahren sind auf der Internetadresse http://www.wat.de/vof.sek.Objektplanung.html frei zugänglich und kostenlos als Download abrufbar. Die Internetseite wird hinsichtlich möglicher Fragen und weiterer Auskünfte zum Vergabeverfahren fortlaufend fortgeschrieben und nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs deaktiviert.
VI.3.1) Alle ergänzend zu dieser Auftragsbekanntmachung zur Verfügung gestellten Unterlagen und weiteren Informationen zum Vergabeverfahren sind auf der Internetadresse http://www.wat.de/vof.sek.Objektplanung.html frei zugänglich und kostenlos als Download abrufbar. Die Internetseite wird hinsichtlich möglicher Fragen und weiterer Auskünfte zum Vergabeverfahren fortlaufend fortgeschrieben und nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs deaktiviert.
VI.3.2) Fragen zum Ausschreibungsverfahren sind ausschließlich schriftlich per E-Mail an die im Anhang A I) – „Weitere Auskünfte erteilen“ genannte Kontaktstelle (E-Mail: a.berhane@wat.de) zu richten. Alle Fragen müssen bis spätestens 18.1.2016, 12:00 Uhr vorliegen, um eine rechtzeitige Beantwortung gemäß § 7 Abs. 3 VOF zu gewährleisten. Später eingehende Fragen können aus Gründen der Chancengleichheit nicht beantwortet werden. Alle rechtzeitig eingegangenen Fragen und die zugehörigen Antworten werden in anonymisierter Form auf der vorgenannten Internetseite veröffentlicht. Das Dokument wird fortlaufend fortgeschrieben und letztmalig bis spätestens 25.1.2016, 12:00 Uhr aktualisiert und entsprechend gekennzeichnet.
VI.3.2) Fragen zum Ausschreibungsverfahren sind ausschließlich schriftlich per E-Mail an die im Anhang A I) – „Weitere Auskünfte erteilen“ genannte Kontaktstelle (E-Mail: a.berhane@wat.de) zu richten. Alle Fragen müssen bis spätestens 18.1.2016, 12:00 Uhr vorliegen, um eine rechtzeitige Beantwortung gemäß § 7 Abs. 3 VOF zu gewährleisten. Später eingehende Fragen können aus Gründen der Chancengleichheit nicht beantwortet werden. Alle rechtzeitig eingegangenen Fragen und die zugehörigen Antworten werden in anonymisierter Form auf der vorgenannten Internetseite veröffentlicht. Das Dokument wird fortlaufend fortgeschrieben und letztmalig bis spätestens 25.1.2016, 12:00 Uhr aktualisiert und entsprechend gekennzeichnet.
VI.3.3) Der Teilnahmeantrag ist formlos und ausschließlich in Papierform DIN A 4 zu stellen. Für die Bewerbungsunterlagen werden keine Vordrucke zur Verfügung gestellt.
VI.3.4) Die Erklärungen und Nachweise sind in der in dieser Bekanntmachung vorgenannten Reihenfolge in den Teilnahmeantrag aufzunehmen. Bewerbungsunterlagen, die über die ausdrücklich verlangten Angaben und Nachweise hinausgehen, werden bei der Bewertung nicht berücksichtigt. Von der Vorlage von zusätzlichem Informationsmaterial ist Abstand zunehmen.
VI.3.4) Die Erklärungen und Nachweise sind in der in dieser Bekanntmachung vorgenannten Reihenfolge in den Teilnahmeantrag aufzunehmen. Bewerbungsunterlagen, die über die ausdrücklich verlangten Angaben und Nachweise hinausgehen, werden bei der Bewertung nicht berücksichtigt. Von der Vorlage von zusätzlichem Informationsmaterial ist Abstand zunehmen.
VI.3.5) Die geforderten Nachweise zur fachlichen Eignung (Referenzen) zu Ziff. III.2.3.1) (Projektleiter), III.2.3.2) (Stellvertretender Projektleiter), III.2.3.3) (Fachgutachter Geotechnik) und III.2.3.4) (Bewerber) sind vom Bewerber nach hinsichtlich ihrer Vergleichbarkeit mit den ausgeschriebenen Leistungen zu priorisieren und in entsprechender Reihenfolge in die Bewerbung aufzunehmen. Die Referenzen sind hierbei mit der für die eindeutige Bewertbarkeit notwendigen Differenzierung vorzulegen, wobei für die Überprüfung hinsichtlich der beschriebenen Mindeststandards jeweils die benötigten Angaben zu Leistungszeitraum, anrechenbare Baukosten, Bauwerkslänge etc. anzugeben sind. Im Auswahlverfahren werden höchstens die ersten zehn Referenzen der jeweiligen Referenzliste ausgewertet. Weitere Referenzen werden nicht geprüft und in der Wertung nicht berücksichtigt.
VI.3.5) Die geforderten Nachweise zur fachlichen Eignung (Referenzen) zu Ziff. III.2.3.1) (Projektleiter), III.2.3.2) (Stellvertretender Projektleiter), III.2.3.3) (Fachgutachter Geotechnik) und III.2.3.4) (Bewerber) sind vom Bewerber nach hinsichtlich ihrer Vergleichbarkeit mit den ausgeschriebenen Leistungen zu priorisieren und in entsprechender Reihenfolge in die Bewerbung aufzunehmen. Die Referenzen sind hierbei mit der für die eindeutige Bewertbarkeit notwendigen Differenzierung vorzulegen, wobei für die Überprüfung hinsichtlich der beschriebenen Mindeststandards jeweils die benötigten Angaben zu Leistungszeitraum, anrechenbare Baukosten, Bauwerkslänge etc. anzugeben sind. Im Auswahlverfahren werden höchstens die ersten zehn Referenzen der jeweiligen Referenzliste ausgewertet. Weitere Referenzen werden nicht geprüft und in der Wertung nicht berücksichtigt.
VI.3.6) Bei der Bewertung der Erfahrungen gemäß III.2.3.4) (Bewerber) im Auswahlverfahren erfolgt eine gesonderte Gewichtung der Erfahrungen bei der Planung von Dämmen und Dükern (vgl. Bewertungsbogen Auswahlkriterien auf der in Ziff. VI.3.1) genannten Internetseite). Referenzprojekte, die Erfahrungen sowohl für Dämme als auch Düker beinhalten, sind in getrennte Referenzen für Dämme und Düker aufzusplitten, um eine eindeutige Bewertbarkeit zu gewährleisten. Kombinierte Referenzangaben für Dämme und Düker sind zu vermeiden.
VI.3.6) Bei der Bewertung der Erfahrungen gemäß III.2.3.4) (Bewerber) im Auswahlverfahren erfolgt eine gesonderte Gewichtung der Erfahrungen bei der Planung von Dämmen und Dükern (vgl. Bewertungsbogen Auswahlkriterien auf der in Ziff. VI.3.1) genannten Internetseite). Referenzprojekte, die Erfahrungen sowohl für Dämme als auch Düker beinhalten, sind in getrennte Referenzen für Dämme und Düker aufzusplitten, um eine eindeutige Bewertbarkeit zu gewährleisten. Kombinierte Referenzangaben für Dämme und Düker sind zu vermeiden.
Ergänzende Erläuterung zu den in Ziff. III.2.3.4) a) formulierten Kriterien bezogen auf Erfahrungen mit Dämmen: Für die Wertung mit der Maximalpunktzahl von fünf vergleichbaren Referenzen muss mindestens je eine Referenz die geforderten Erfahrungen in den HOAI-Grundleistungen bzw. in der Örtlichen Bauüberwachung abdecken. Mit den Referenzen einer einzelnen Kategorie alleine (Grundleistungen oder Örtliche BÜ) können maximal vier Punkte erreicht werden. Wurden beide Teilleistungen in einem Projekt gemeinsam erbracht, werden diese insgesamt als nur eine Referenz gewertet.
Ergänzende Erläuterung zu den in Ziff. III.2.3.4) a) formulierten Kriterien bezogen auf Erfahrungen mit Dämmen: Für die Wertung mit der Maximalpunktzahl von fünf vergleichbaren Referenzen muss mindestens je eine Referenz die geforderten Erfahrungen in den HOAI-Grundleistungen bzw. in der Örtlichen Bauüberwachung abdecken. Mit den Referenzen einer einzelnen Kategorie alleine (Grundleistungen oder Örtliche BÜ) können maximal vier Punkte erreicht werden. Wurden beide Teilleistungen in einem Projekt gemeinsam erbracht, werden diese insgesamt als nur eine Referenz gewertet.
Ergänzende Erläuterung zu den in Ziff. III.2.3.4) b) formulierten Kriterien bezogen auf Erfahrungen mit Dükern: Wurden in einem Projekt mehrere Düker bearbeitet, können diese als getrennte Referenzen (Einzelobjekte) aufgeführt werden und einzeln in die Wertung eingehen.
Ergänzende Erläuterung zu den in Ziff. III.2.3.4) b) formulierten Kriterien bezogen auf Erfahrungen mit Dükern: Wurden in einem Projekt mehrere Düker bearbeitet, können diese als getrennte Referenzen (Einzelobjekte) aufgeführt werden und einzeln in die Wertung eingehen.
VI.3.7) Im Zuge der bisherigen Planungen waren bereits Ingenieurbüros mit der Erbringung von Leistungen beauftragt. Zur Gleichstellung aller Bewerber/Bieter werden die dabei erarbeiteten Unterlagen allen Bietern im Zuge des Verhandlungsverfahrens zur Verfügung gestellt. Aus diesem Grund werden diese Büros nicht vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Die Büros und die zugehörigen Unterlagen sind:
VI.3.7) Im Zuge der bisherigen Planungen waren bereits Ingenieurbüros mit der Erbringung von Leistungen beauftragt. Zur Gleichstellung aller Bewerber/Bieter werden die dabei erarbeiteten Unterlagen allen Bietern im Zuge des Verhandlungsverfahrens zur Verfügung gestellt. Aus diesem Grund werden diese Büros nicht vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Die Büros und die zugehörigen Unterlagen sind:
1.) Wald + Corbe Beratende Ingenieure, Hügelsheim: Entwurfs- und Genehmigungsplanung für den Ausbau des SEK sowie Variantenuntersuchung Kläranlagenablauf Lahr;
2.) BHM Planungsgesellschaft mbH, Bruchsal: Umweltverträglichkeitsprüfung und Landschaftspflegerischer Begleitplan;
3.) Ingenieurgruppe Geotechnik GbR, Kirchzarten: Geotechnischer Bericht als Grundlage der Genehmigungsplanung;
jeweils nach Vorgaben des Planfeststellungsbeschlusses.
Die Ingenieurgruppe Geotechnik GbR, Kirchzarten (3.) ist ferner mit ergänzenden geotechnischen Untersuchungen und Beratungsleistungen im Zuge der Ausführungsplanung, u. a. bezüglich des stillgelegten Abwasserkanals der Kläranlage Lahr, beauftragt.
VI.3.8) Alle Angaben der Bewerber haben in deutscher Sprache zu erfolgen. Anderen Nachweisen oder Dokumenten sind Übersetzungen durch amtlich anerkannte Dolmetscher beizufügen. Ohne solche Übersetzungen können diese Unterlagen nicht berücksichtigt werden.
VI.3.8) Alle Angaben der Bewerber haben in deutscher Sprache zu erfolgen. Anderen Nachweisen oder Dokumenten sind Übersetzungen durch amtlich anerkannte Dolmetscher beizufügen. Ohne solche Übersetzungen können diese Unterlagen nicht berücksichtigt werden.
VI.3.9) Änderungen im Hinblick auf das benannte Personal und die Verteilung der Funktionen einschließlich der Beauftragung weiterer Subunternehmer sind nach der Zuschlagserteilung nur mit Zustimmung des Auftraggebers zulässig.
VI.3.10) Der Teilnahmeantrag ist in einem doppelten Umschlag beim Vorhabenträger einzureichen (Postanschrift siehe Ziff. I.1). Der innere Umschlag ist deutlich mit dem Vermerk: " Planerleistungen für die Ertüchtigung und den Ausbau des Schutterentlastungskanals“ – Nicht öffnen vor dem 1.2.2016, 12:00 Uhr" zu kennzeichnen.
VI.3.10) Der Teilnahmeantrag ist in einem doppelten Umschlag beim Vorhabenträger einzureichen (Postanschrift siehe Ziff. I.1). Der innere Umschlag ist deutlich mit dem Vermerk: " Planerleistungen für die Ertüchtigung und den Ausbau des Schutterentlastungskanals“ – Nicht öffnen vor dem 1.2.2016, 12:00 Uhr" zu kennzeichnen.
Die Teilnahmeanträge werden erst nach Ablauf des Schlusstermins am 1.2.2016 geöffnet.
VI.3.11) Die Teilnahmeanträge verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgegeben.
VI.3.12) Die Kosten für die Bewerbung und Teilnahme am Verhandlungsverfahren werden nicht erstattet.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Karl-Friedrich-Straße 17
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76133
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de📧
Internetadresse: http://www.rp-karlsruhe.de/servlet/PB/menu/1159131🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf folgende Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB) zu Anträgen für
Nachprüfungsverfahren wird hingewiesen:
§ 107 GWB – Einleitung, Antrag.
Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2015/S 238-432624 (2015-12-04)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-06-02) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 923 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Verfahrensart: V: Auftragsvergabe ohne vorherige Bekanntmachung
Angebotsart: Entfällt
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Telefon: +49 761-2084243📞
Fax: +49 761-208394200 📠