Planmäßige Instandsetzung der Fregatte Klasse 122 „Lübeck“

Marinearsenal

Planmäßige Instandsetzung der Fregatte Klasse 122 „Lübeck“
hierzu: Vorwiegend sind umfangreiche Arbeiten im Bereich Schiffbau, Maschinenbau, Schiffsbetriebstechnik und Elektrotechnik auszuführen. Während des Vorhabens wird eine schiffbauliche Untersuchung durchgeführt. Zur Durchführung der Arbeiten muss die Einheit gedockt und eingezeltet werden. Zudem ist die Durchführung mehrerer technischer Änderungen, wie zum Beispiel die „Integration SanAusstattung Radiologie“ vorgesehen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-09-16. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-08-14.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-08-14 Auftragsbekanntmachung
2015-12-09 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2015-08-14)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Reparatur und Wartung von Kriegsschiffen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Reparatur und Wartung von Kriegsschiffen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Marinearsenal
Postanschrift: Kasinostraße – Tor 7
Postleitzahl: 26382
Postort: Wilhelmshaven
Kontakt
E-Mail: mars911@bundeswehr.org 📧
Telefon: +49 442149-2145/2142 📞
Fax: +49 4421493574 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-08-14 📅
Einreichungsfrist: 2015-09-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-08-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 159-292901
ABl. S-Ausgabe: 159
Zusätzliche Informationen
Berücksichtigt werden nur Teilnahmeanträge, die in einem verschlossenen und äußerlich gekennzeichneten Umschlag bis zu dem unter Abschnitt IV.3.4 genannten Schlusstermin eingegangen sind. Per Fax oder E-Mail eingehende Teilnahmeanträge können nicht berücksichtigt werden. Der Umschlag ist ausschließlich an die in Abschnitt III. des Anhanges A aufgeführte Anschrift zu adressieren und wie folgt zu kennzeichnen: Nicht öffnen – EU-Teilnahmewettbewerb Verhandlungsverfahren Auftragsnummer 12208/0P016/GU137 Schlusstermin: 16.9.2015 – 14:00 Uhr — -- Im Auftragsfalle gilt ausschließlich und in jeder Hinsicht deutsches Recht. Projektsprache ist die deutsche Sprache.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Planmäßige Instandsetzung der Fregatte Klasse 122 „Lübeck“
hierzu: Vorwiegend sind umfangreiche Arbeiten im Bereich Schiffbau, Maschinenbau, Schiffsbetriebstechnik und Elektrotechnik auszuführen. Während des Vorhabens wird eine schiffbauliche Untersuchung durchgeführt. Zur Durchführung der Arbeiten muss die Einheit gedockt und eingezeltet werden. Zudem ist die Durchführung mehrerer technischer Änderungen, wie zum Beispiel die „Integration SanAusstattung Radiologie“ vorgesehen.
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Referenznummer: 12208/0P016/GU137
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Am Standort der Werft.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Abgabe einer Eigenerklärung gemäß Formblatt BAAINBw – B 013c (http://www.baainbw.de; Menuepunkt: Vergabe > Unterlagen zur Angebotsabgabe).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz im Geschäftsbereich Instandsetzung von Marineschiffen, jeweils bezogen auf die letzten 3 Jahre.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Auflistung der wesentlichen in den letzten 5 Jahren erbrachten Leistungen auf dem Gebiet der Instandsetzung bzw. der Integration von technischen Änderungen auf Marineschiffen mit Angabe der durchgeführten Arbeiten, des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie der öffentlichen Auftraggeber mit Benennung von Referenzpersonen.
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2. Darstellung der Infrastruktur der Werft:
Angaben zu den Abmessungen und Tragfähigkeiten der Docks, der Ausstattung mit Dock- und Kaikränen und deren Tragfähigkeiten, der Länge der Kaianlagen, der an den Docks und Kaianlagen vorhandenen Anschlüsse für Strom, Wasser, Luft, Beheizung und Belüftung, Feuerlöscheinrichtungen und Abwasser, des Maschinenparks, der Lagerflächen und der Büro-, Besprechungs- und Aufenthaltsräumen für Personal des Marinearsenals und des Bordkommandos.
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3. Darstellung der navigatorischen Gegebenheiten der Werft:
Angaben zur Tiefe und Breite von Fahrwasser, Hafenbecken und Pier, ggf. Tidenhub sowie zu beachtenden Strömungs- und Windverhältnissen.
4. Angaben zur Aufbau- und Ablauforganisation der mit der Durchführung des Auftrages zu betrauenden Abteilung.
5. Angaben zum Bestehen eines zertifizierten Qualitätsmanagements:
o Eigenerklärung, dass der Auftragnehmer sich verpflichtet, auf der Grundlage der in den technischen Unterlagen festgelegten Qualitätsanforderungen, Maßnahmen entsprechend den Bestimmungen der AQAP 2130, NATO-Qualitätssicherungsanforderungen für
Prüfung und Test, zur Sicherstellung der vertragsgemäßen Beschaffenheit der Leistung durchzuführen.
o Organigramm, in dem Aufbau und Ablauforganisation der fertigungsunabhängigen Qualitätssicherungsorganisation ersichtlich ist.
o Benennung des Qualitätsmanagementbeauftragten (Beauftragter der obersten Leitung).
o Nachweis der Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 oder vergleichbar.
6. Eigenerklärung, dass das Unternehmen den anerkannten Regeln der Technik genügt, die sich in den aktuellen Anforderungen der „Bauvorschriften und Richtlinien des Germanischen Lloyd“ (http://www.dnv-gl.com/) und den Bauvorschriften der Bundeswehr (BV-Hefte, VG-Normen) wiederspiegeln.
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7. Angaben über die berufliche Qualifikation der mit der Ausführung des Auftrages zu betrauenden Personen oberhalb der
Werkerebene.
8. Eigenerklärung, dass das an Bord eingesetzte Personal über eine Sicherheitsüberprüfung nach „Ü2-Sab“ (Sabotageschutz) verfügt oder das eine entsprechende Überprüfung beim Marinearsenal beantragt ist.
9. Bestätigung, dass zur Koordination der Restpunktabwicklung sowie der Abarbeitung von Gewährleistungspunkten auch nach Abschluss der Werftliegezeit ständig ein bevollmächtigter Vertreter des Auftragnehmers, der in Qualifikation und (Entscheidungs-) Kompetenz dem Projektleiter entspricht, vor Ort am Liegeplatz der Einheit in Wilhelmshaven anwesend sein wird.
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10. Erklärung, dass im Auftragsfalle deutsches Recht, einschließlich der Regelungen des deutschen Preisrechtes, hier insbesondere die Rechte zur Prüfung von Angeboten und Rechnungen durch den Auftraggeber bzw. die zuständigen Preisüberwachungsstellen, zur Anwendung kommt und das dies vom Auftragnehmer anerkannt wird.
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11. Erklärung, dass sämtliche eigene oder von Unterauftragnehmern herrührenden Unterlagen, Dokumentationen, Nachweise und Belege in deutscher Sprache verfasst sein werden oder dass jeweils eine von einem amtlich anerkannten bzw. bestellten Übersetzer gefertigte und beglaubigte Übersetzung in die deutsche Sprache vorgelegt werden wird.
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12. Erklärung, dass bei Auftragsdurchführung im Ausland oder durch einen ausländischen
Generalunternehmer mindestens zwei Dolmetscher gestellt werden, die jederzeit für alle Fragen des Auftraggebers ansprechbar und ausschließlich für dieses Instandsetzungsvorhaben tätig sind und dass die Projektsprache Deutsch ist.
13. Erklärung, dass für die Dauer des Vorhabens eine Person vorgesehen ist, die ausschließlich für die Koordination der Arbeiten zuständig ist und dass diese Person die deutsche Sprache in Wort und Schrift beherrscht.
Mindeststandards:
1. Bestätigung der Erfahrung in der Instandsetzung bzw. der Integration von technischen Änderungen von mindestens 2 vergleichbaren Schiffen, mit einem Leistungsumfang welcher in Größe und Komplexität vergleichbar ist.
2. Bestätigung, dass es die navigatorischen, geografischen und klimatischen Gegebenheiten erlauben, die Einheit jederzeit zu verlegen.
3. Bestätigung, dass ein Aufsetzen (Grundberührung) der Einheit am Pierliegeplatz auch bei ungünstigen Tide- und Wetterverhältnissen ausgeschlossen werden kann.
4. Bestätigung, dass ein zentraler Ansprechpartner vor Ort als Projektleiter vorhanden ist, mit Qualifikation als Hochschul- oder Fachhochschulingenieur oder vergleichbar, der
* Erfahrungen im Bereich der Projektleitung von mindestens zwei Instandsetzungsvorhaben von Marine-Einheiten vergleichbarer Größe und Komplexität nachweisen kann,
* ausschließlich für das ausgeschriebene Instandsetzungsvorhaben eingesetzt werden wird,
* die deutsche Sprache in Wort und Schrift beherrscht.
5. Eigenerklärung, dass neben dem Projektleiter mindestens 1 Betriebsingenieur mit vergleichbarer Qualifikation zur Verfügung steht.
6. Schriftliche Bestätigung, dass an Bord eingesetztes Werkerpersonal von einem Vorarbeiter geführt wird, der die deutsche Sprache versteht.
7. Benennung des für Geheimschutzangelegenheiten zuständigen Sicherheitsbeauftragten.
8. Eigenerklärung der Verfügbarkeit des Docks, mit dem die Einheit gedockt werden würde.
9. Eigenerklärung, dass der Dockplan (kann bei der ausschreibenden Stelle angefordert werden) für die Einheit eingehalten werden kann oder bei Abweichungen vom Dockplan Vorlage eines durch eine Klassifikationsgesellschaft geprüften rechnerischen Nachweises, dass die Einheit auf diese Weise sicher gedockt werden kann. Bei Nutzung von Dockgruben ist eine Mindestpallhöhe von 1200mm einzuhalten (Hinweis: Hierzu müssen für Propeller, Ruderblatt und Sonar geeignete Dockgruben vorhanden sein). Das Ziehen der Wellen (siehe Dockplan) und des Ruderblattes müssen möglich sein.
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Hinweis: Sollte vom Dockplan abgewichen werden, muss der geprüfte geforderte rechnerische Nachweis dem Marinearsenal vor Eindocken vorgelegt werden.
10. Eigenerklärung, dass der rechnerische Mindestabstand zwischen der tiefsten Stelle der Einheit und der Oberkante der Pallung beim Eindocken mindestens 400mm beträgt. Der zu berücksichtigende Tiefgang der Einheit liegt bei 6070mm (Grenzverdrängung mit Ballastwasser und festen Vorräten in Seewasser 1,025t/m
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11. Eigenerklärung, dass das Dock eine vollständige und selbsttragende, die Einheit nicht berührende, Einhausung zulässt.
12. Eigenerklärung zu folgenden Eigenschaften der Instandsetzungspier:
— Länge der Pier (dazu eine maßstäbliche Skizze des Liegeplatzes mit Pollern), die Pier muss lang genug sein, um die Einheit sicher zu vertäuen (kein Überstehen).
— Möglichkeit zur Durchführung einer Standprobe an der Pier.
— Mindestwassertiefe an der Pier: 7 m.
— Vorhandensein mindestens folgender Versorgungs- und Entsorgungsmöglichkeiten:
* 3 Stromanschlüsse mit Drehstrom 440V, 60Hz, je 400A mit eigenen Zählern nach den Vorgaben VDE 0100 und VBG 4
* 3 Feuerlöschanschlüsse für C-Rohre mit mindestens 9 bar
* Frischwasseranschluss für das Seekühlwassersystem während der Dockung
* Frischwasseranschluss für das Bordsystem und Liefern von Frischwasser mit Keimfreiheitszertifikat
* Abwasseranschlüsse für Grau- und Schwarzwasser
* Getrocknete Steuer- und Arbeitsluft mit 6-8 bar
* Beheizen und Belüften des gesamten Schiffes
13. Eigenerklärung über die Verfügbarkeit von Krankapazitäten an Dock und Pier, so dass jederzeit die gesamte (eingezeltete) Schiffssilhouette mit einem Kran erreicht werden kann und hierbei Lasten von bis 25 t transportiert werden können.
14. Eigenerklärung, dass die Wache maximal 100 m von der Einheit untergebracht werden kann (Schlaf-, Aufenthalts- und Sanitärbereiche). Eine Containerlösung ist zulässig.
15. Bescheinigung der zuständigen Feuerwehr, dass diese innerhalb von 8 Minuten nach Alarmierung mit den Brandbekämpfungsmaßnahmen vor Ort beginnen kann.
16. Bestätigung, dass Oberflächenvorbereitungs- und Beschichtungsarbeiten nach DIN EN ISO 12944 oder vergleichbar durchgeführt werden.
Auftragsausführung
Sonstige besondere Bedingungen:
Abgabe einer Eigenerklärung gemäß Formblatt BAAINBw – B 013a (http://www.baainbw.de; Menuepunkt: Vergabe > Unterlagen zur Angebotsabgabe).
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Frau Schulz-Held/Frau Hebell
Name: Marinearsenal
Postanschrift: Kasinostrasse – Tor 7
Kontaktperson: Angebotssammelstelle
Herrn Tibbe
Telefon: +49 4421492040 📞
E-Mail: mars913@bundeswehr.org 📧
Fax: +49 4421492037 📠

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2016-01-25 📅
Datum des Endes: 2016-05-25 📅
Zusätzliche Informationen
Berücksichtigt werden nur Teilnahmeanträge, die in einem verschlossenen und äußerlich gekennzeichneten Umschlag bis zu dem unter Abschnitt IV.3.4 genannten Schlusstermin eingegangen sind. Per Fax oder E-Mail eingehende Teilnahmeanträge können nicht berücksichtigt werden. Der Umschlag ist ausschließlich an die in Abschnitt III. des Anhanges A aufgeführte Anschrift zu adressieren und wie folgt zu kennzeichnen:
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Nicht öffnen – EU-Teilnahmewettbewerb
Verhandlungsverfahren
Auftragsnummer 12208/0P016/GU137
Schlusstermin: 16.9.2015 – 14:00 Uhr
Im Auftragsfalle gilt ausschließlich und in jeder Hinsicht deutsches Recht.
Projektsprache ist die deutsche Sprache.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt – Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Bieter muss Vergaberechtsverstöße, die er im Vergabeverfahren erkennt, unverzüglich, d.h. ohne
schuldhaftes Zögern, bei der unter I.1) genannten Vergabestelle rügen.
Vergabrechtsverstöße, die aufgrund der Bekanntmachung bzw. in den Vergabeunterlagen erkennbar sind,
müssen innerhalb der Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung bei der unter I.1) genannten Vergabestelle
gerügt werden.
Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Nachprüfungsantrag bei der unter VI.4.1) genannten
Stelle eingereicht werden. Der Nachprüfungsantrag muss innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der
Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden.
Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, werden durch die Vergabstelle über den Namen
des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen
Nichtberücksichtigung ihres Angebotes und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses nach §
101a Abs. 1 GWB informiert. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer
Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagserteilung an die betroffenen
Bieter ergangen ist. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information durch die
Vergabestelle geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Wege versendet,
verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage nach Absendung der Information durch die Vergabestelle.
Quelle: OJS 2015/S 159-292901 (2015-08-14)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-12-09)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 5 780 608,97 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-12-09 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-12-12 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 241-438233
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 159-292901
ABl. S-Ausgabe: 241
Zusätzliche Informationen
Zu V.4): Endgültiger Gesamtauftragswert: Nicht enthalten sind Nachtragsleistungen, über deren Notwendigkeit und Beauftragung erst im Laufe des Vorhabens entschieden wird.

Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Marinearsenal Wilhelmshaven.

Auftragsvergabe
Name: Neue Jadewerft GmbH
Postanschrift: Hannoversche Str. 10
Postort: Wilhelmshaven
Postleitzahl: 26384
Land: Deutschland 🇩🇪

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Postanschrift: Villemoblerstr. 76
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Bieter muss Vergaberechtsverstöße, die er im Vergabeverfahren erkennt, unverzüglich, d. h. ohne schuldhaftes Zögern, bei der unter I.1) genannten Vergabestelle rügen.
Vergabrechtsverstöße, die aufgrund der Bekanntmachung bzw. in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen innerhalb der Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung bei der unter I.1) genannten Vergabestelle gerügt werden.
Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Nachprüfungsantrag bei der unter VI.4.1) genannten Stelle eingereicht werden. Der Nachprüfungsantrag muss innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden.
Mehr anzeigen
Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, werden durch die Vergabstelle über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebotes und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses nach § 101a Abs. 1 GWB informiert. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagserteilung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information durch die Vergabestelle geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Wege versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage nach Absendung der Information durch die Vergabestelle.
Mehr anzeigen
Quelle: OJS 2015/S 241-438233 (2015-12-09)