Planung, Herstellung, Lieferung, Montage und Inbetriebnahme einer pneumatischen Schüttgutförderung (Blasversatzanlage)

Deutsche Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe mbH (DBE)

Im Rahmen der Errichtung eines Endlagers für radioaktive Abfallstoffe im früheren Eisenerzbergwerk Konrad wird eine Blasversatzanlage zur Verfüllung von Strecken und Resthohlräumen benötigt.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-02-04. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-12-21.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-12-21 Auftragsbekanntmachung
2017-01-16 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2015-12-21)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Maschinen und Geräte für den Bergbau
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Maschinen und Geräte für den Bergbau 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Deutsche Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe mbH (DBE)
Postanschrift: Eschenstraße 55
Postleitzahl: 31224
Postort: Peine
Kontakt
E-Mail: vergabe@dbe.de 📧
Telefon: +49 5171431271 📞
Fax: +49 5171431502 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-12-21 📅
Einreichungsfrist: 2016-02-04 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-12-24 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 249-454203
ABl. S-Ausgabe: 249

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Im Rahmen der Errichtung eines Endlagers für radioaktive Abfallstoffe im früheren Eisenerzbergwerk Konrad wird eine Blasversatzanlage zur Verfüllung von Strecken und Resthohlräumen benötigt.
Die Maschine muss zum Verblasen von Rückprall aus der Spritzbetonverarbeitung und Feinerz bis 16 mm Korngröße geeignet sein. Die Maschine soll mit geringem Aufwand zur Verarbeitung von Spritzbeton umgebaut werden können.
Haupteinsatzgebiet ist die kontinuierliche pneumatische Förderung obengenannter Stoffe zur Erstellung von Streckenverfüllungen. Hierbei soll eine Dünnstromförderung über Entfernungen von mindestens 500 m, bei einem Höhenunterschied von mindestens 25 m, einem Förderrohrdurchmesser von 65 mm, sowie drei verteilt installierten 45°-Rohrkrümmern mit einer Materialförderleistung von mindestens 5 m
Mehr anzeigen
Die Komponenten der Blasversatzanlage sind elektrisch zu betreiben, mit einer Betriebsniederspannung von 500 Volt. Das Netz ist als Schutzleitungssystem (Netzform IT) aufgebaut. Die Blasversatzanlage soll aus mehreren Transporteinheiten bestehen, die separat aufgestellt werden können.
Mehr anzeigen
Im Lieferumfang des AN enthalten sind die Blasversatzanlage bestehend aus einer Trockenspritzmaschine, einer Kompressoranlage mit Druckluftspeicherkessel bzw. Druckluftspeicherverbund, einer Aufgabevorrichtung, einem Materialbunker und der Förderrohrleitung. Weiterhin sind Schlauchleitungen und Rohrleitungen zum Verbinden der Bauteile, elektrische Verbindungselemente, notwendige Reduzierstücke, Reinigungs-equipment, Dichtungen sowie ein Satz Verschleiß- und Ersatzteile für alle gelieferten Komponenten enthalten.
Mehr anzeigen
Der AN ist verantwortlich für die Auslegung der Anlage, deren Konstruktion, Lieferung und Montage. Es ist eine vollständige Blasversatzanlage einschließlich aller notwendigen Komponenten zu liefern, zu montieren und anzuschließen.
Dauer: 3 Monate
Referenznummer: KVOLE3T-15-02-Pt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Schachtanlage Konrad, 38239 Salzgitter.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die Einreichung der Bewerbung hat zwingend unter Verwendung des vorgegebenen Bewerbungsformulares zu erfolgen. Das Bewerbungsformular ist beim Auftraggeber per E-Mail (vergabe@dbe.de) unter Bezugnahme auf die Bekanntmachung anzufordern. Das Formular nennt im Detail die Eigenerklärungen, Angaben und Nachweise, die zur Bewertung des Teilnahmeantrages gefordert werden.
Mehr anzeigen
Diese sind:
— Handelsregisterauszug,
— Nachweis/Eigenerklärung über die Zahlung von Steuern und Abgaben,
— Nachweis/Eigenerklärung über die Anmedung bei der Berufsgenossenschaft,
— Nachweis/Eigenerklärung über die Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen,
— Eigenerklärung zum Nichtbestehen eines Insolvenz-/Liquidationsverfahrens,
— Darstellung der Unternehmensstruktur sowie der gesellschaftlichen Verflechtungen und Beteiligungen,
— Eigenerklärung, dass die in §§ 6 Abs. 5 und § 6 Abs. 4 EG VOL/A und § 6 EG VOL/A genannten Ausschlussgründe nicht vorliegen.
Jedes Mitglied von Bietergemeinschaften und Nachunternehmer, auf deren Fähigkeiten sich der Bewerber beruft, hat ein eigenes Bewerbungsformular auszufüllen. Sämtliche Nachweise / Bescheinigungen, in denen keine Gültigkeitsdauer angegeben ist, dürfen zum Ablauf der Teilnahmeantragsfrist nicht älter als 6 Monate sein.
Mehr anzeigen
Ausländische Bewerber haben gleichwertige Bescheinigungen der für sie zuständigen Behörden / Institutionen ihres Heimatlandes mit beglaubigter Übersetzung in deutscher Sprache vorzulegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Angaben über den Umsatz (netto) des Bewerbers, den dieser in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren mit der Lieferung von vergleichbaren Anlagen erzielt hat.
Hinweis zur Wertung
Der Bewerber sollte in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren mit der Lieferung von Blasversatzanlagen bzw. bergbauspezifischen pneumatischen Schüttgutförderern oder vergleichbaren Anlagen einen durchschnittlichen Jahresumsatz von mindestens 1 Mio. EUR (exkl. Ersatzteile und Reparaturen) erzielt haben.
Mehr anzeigen
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Zur Darlegung seiner fachlichen Eignung hat der Bewerber Angaben und Nachweise über vergleichbare Projekte, die er durchgeführt hat, zu erbringen. Es werden nur Referenzen bewertet, deren Ausführung in den letzten 5 Jahren erfolgte. Projektbeschreibungen / Erläuterungen in Wort und Bild sind als Anlage auf jeweils maximal 2 DIN A4 Seiten vorzulegen; es sind Ausführungszeit, Ansprechpartner der Auftraggeber, Ausführungszeit, Auftragssumme anzugeben und – soweit vorhanden – Referenzschreiben beizufügen.
Mehr anzeigen
Die fachliche Eignung setzt große Erfahrung des Bewerbers oder seiner ihm verbundenen Gesellschaften mit der Lieferung von Blasversatzanlagen bzw. pneumatischen Schüttgutförderern voraus, deren Einsatz sich in der Praxis durch Zuverlässigkeit und Robustheit im Untertagebergbau bewährt hat. Die vom Bewerber vorgelegten Projektbeschreibungen werden nach Art und Umfang mit dem Auftragsgegenstand, der in der Bekanntmachung des vorliegenden Vergabeverfahrens dargestellt ist, verglichen. Die genannten Referenzprojekte müssen vom Bewerber selbst entwickelt, konstruiert und erprobt worden sein und mindestens folgende Anforderungen erfüllen:
Mehr anzeigen
— Einsatz im Bergbau unter Tage
— Förderlänge mindestens 500 m
Der Bewerber hat darzulegen und auf Verlangen nachzuweisen, ob und in welchem Umfang er die unter Ziffer II.1.5 der Bekanntmachung im Supplement zum EU-Amtsblatt genannten Aufgaben/Merkmale erfüllt hat.
Mindeststandards: Schweißnachweis nach DIN EN ISO 3834 Teil 3.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Vertragserfüllungsbürgschaft
Gewährleistungsbürgschaft.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Es werden keine Vorauszahlungen geleistet.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Mitglieder einer Bietergemeinschaft haften gesamtschuldnerisch. Es ist ein bevollmächtigter Vertreter zu benennen.
Sonstige besondere Bedingungen:
Der Zutritt zur Schachtanlage Konrad ist nur Personen gestattet, deren Zuverlässigkeit nach der Atomrechtlichen Zuverlässigkeitsüberprüfungsverordnung (§ 12 b Atomgesetzt iVm § 2 Ziffer 3 Atomrechtlichen Zuverlässigkeitsüberprüfungsverordnung) geprüft ist.
Mehr anzeigen

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Auswahlkriterien:
Erfüllung der genannten Teilnahmebedingungen und Bewertung der wirtschaftlichen, finanziellen und technischen Leistungsfähigkeit. Unter den die Mindestanforderungen erfüllenden Bewerbern wird ermittelt, welche Bewerber aufgrund der vorgelegten Angaben und Unterlagen grundsätzlich geeignet erscheinen, die zu vergebende Leistung zu erbringen. Unter diesen Bewerbern wird anhand vergleichender Bewertung der vorgelegten Unternehmens-und Refernzangaben ermittelt, welche zu den am besten geeigneten Bewerbern zu zählen sind und zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. In die Bewertung der Teilnahmeanträge der die Mindestanforderungen erfüllenden Bewerber gehen ein: 1. Jahresumsatz: Der im Durchschnitt erzielte Jahresumsatz der Jahre 2012 – 2014 geht zu 40 % in die Bewertung des Teilnahmeantrages ein und wird nach folgendem Punktesystem bewertet: Umsatz ≥ 1 Mio. EUR = 1 Punkt, Umsatz ≥ 2,5 Mio. EUR = 2 Punkte, Umsatz > 4 Mio. EUR = 3 Punkte.2. Vergleichbare Leistungen/Referenzen: Zur Darlegung seiner fachlichen Eignung hat der Bewerber Angaben und Nachweise über vergleichbareProjekte, die er durchgeführt hat, zu erbringen. Die vom Bewerber vorgelegten Projektbeschreibungen werden nach Art und Umfang mit dem Auftragsgegenstand, der in der Bekanntmachung des vorliegenden Vergabeverfahrens dargestellt ist, verglichen. Die genannten Referenzprojekte müssen vom Bewerber entwickelt, konstruiert und erprobt worden sein und mindestens folgende Anforderungen erfüllen:— Einsatz im Bergbau unter Tage— Förderlänge mindestens 500m Der Bewerber hat darzulegen und auf Verlangen nachzuweisen, ob und in welchem Umfang er die unter Ziffer II.1.5 der Bekanntmachung im Supplement zum EU-Amtsblatt genannten Aufgaben/Merkmale erfüllt hat. Die Referenzen werden hinsichtlich der Vergleichbarkeit und der damit verbundenen Prognose bzgl. einer optimalen Leistungserbringung mit dem Auftragsgegenstand nach Art und Umfang bewertet. Die Bewertung der Referenzen erfolgt nach folgendem Punktsystem:0 Punkte: nicht vergleichbares Referenzprojekt, 1 Punkt: nur eingeschränkt vergleichbares Referenzprojekt (z.B. geringer Leistungsumfang, Merkmale nicht oder nur teilweise erfüllt), 3 Punkte: annähernd vergleichbares Referenzprojekt, (z.B. vergleichbarer Leistungsumfang, Merkmale nicht oder nur teilweise erfüllt), 4 Punkte: vergleichbares Referenzprojekt, (z.B. vergleichbarer Leistungsumfang, Merkmale überwiegend erfüllt), 5 Punkte: vergleichbares Referenzprojekt mit höheren Anforderungen, höherer Leistungsumfang, Merkmale überwiegend erfüllt. Die Gesamtpunktzahl wird aus den 5 bestbewerteten Referenzprojekten gebildet. Sie geht zu 60 % in die Bewertung des Teilnahmeantrages ein.
Mehr anzeigen
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2016-02-25 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Frau Petry

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: KVOLE3T-15-02-Pt

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekamme des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Zur Einlegung von Rechtbehelfen und der Präklusionswirkung ist der nachfolgend zitierte § 107 GWB zu beachten:
§ 107 Einleitung, Antrag
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten
nach § 97 Abs. 7 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass
dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu
entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis
Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden, zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber
dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen,
vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2.
§ 101a Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Quelle: OJS 2015/S 249-454203 (2015-12-21)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-01-16)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Verfahrensart: Nicht offenes Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Vergabekriterien
Unbestimmt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-01-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-01-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 013-020376
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 249-454203
ABl. S-Ausgabe: 13

Auftragsvergabe
Name: Olko Maschinentechnik GmbH
Postanschrift: Carl-Benz-Straße 4
Postort: Olfen
Postleitzahl: 59399
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2017/S 013-020376 (2017-01-16)