Planung, Umbau und Sanierung sowie Instandhaltung und Betriebsdienstleistungen für das denkmalgeschützte Gebäudeensemble Haus 1und Haus 2 in der Mauerstraße 27/29 „ÖPP-Projekt Mauerstraße in Berlin-Mitte“
Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Direktion Berlin
Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) plant für den zweiten Dienstsitz des Bundesminis-teriums für Gesundheit (BMG) in Berlin die Herrichtung, d.h. den Umbau und die Sanierung des sogenannten „Hauses 1“ in der Mauerstraße 29. Weiterhin soll das sogenannte „Haus 2“ in der Mauerstraße 27 für eine anderweitige ministerielle Nutzung hergerichtet werden. Dabei sollen die Planung, die Herrichtung sowie Instandhaltung und Betriebsdienstleistungen des denkmalgeschützten Gebäudeensembles, bestehend aus Haus 1 und Haus 2, im Rahmen einer Öffentlich Privaten Partnerschaft („ÖPP“) auf einen privaten Partner übertragen werden.
DeadlineDie Frist für den Eingang der Angebote war 2015-11-13. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-09-29.
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Geschichte der Beschaffung
| Datum | Dokument |
|---|---|
| 2015-09-29 | Auftragsbekanntmachung |
Auftragsbekanntmachung (2015-09-29)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bauleistungen im Hochbau
Menge oder Umfang: Siehe II.1.5.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bauleistungen im Hochbau 📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Direktion Berlin
Postanschrift: Fasanenstr. 87
Postleitzahl: 10623
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.bundesimmobilien.de 🌏
E-Mail: verdingung.berlin@bundesimmobilien.de 📧
Telefon: +49 3031813142 📞
Fax: +49 3031811560 📠
Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-09-29 📅
Einreichungsfrist: 2015-11-13 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-10-03 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 192-346704
ABl. S-Ausgabe: 192
Zusätzliche Informationen
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Es werden Varianten akzeptiert ✅
Dauer: 348 Monate
Referenznummer: VOEK-0001/15
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Objektive Auswahlkriterien:
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Verdingungsstelle Berlin
Frau Gutow
Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: VOEK-0001/15
Zusätzliche Informationen
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de 📧
Telefon: +49 22894990 📞
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.de 🌏
Fax: +49 2289499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Quelle: OJS 2015/S 192-346704 (2015-09-29)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bauleistungen im Hochbau
Menge oder Umfang: Siehe II.1.5.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bauleistungen im Hochbau 📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Direktion Berlin
Postanschrift: Fasanenstr. 87
Postleitzahl: 10623
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.bundesimmobilien.de 🌏
E-Mail: verdingung.berlin@bundesimmobilien.de 📧
Telefon: +49 3031813142 📞
Fax: +49 3031811560 📠
Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-09-29 📅
Einreichungsfrist: 2015-11-13 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-10-03 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 192-346704
ABl. S-Ausgabe: 192
Zusätzliche Informationen
Fragen zur Ausschreibung und den Bedingungen des Teilnahmewettbewerbs sind ausschließlich in nicht mündlicher Form – vorzugsweise per E-Mail oder Fax – einzureichen an die in Ziffer I.1) genannte Stelle. Fragen müssen bis zum 3.11.2015, 15:00 Uhr, gestellt werden. Der Teilnahmeantrag ist in deutscher Sprache und mit den vollständigen Angaben unter Beifügung aller geforderten Unterlagen einmal im Original und zweifach als Kopie des Originals (ungeheftet und kopierfähig) sowie zudem auf elektronischem ROM-Datenträger unter Einhaltung der genannten Frist (13.11.2015, 12:00 Uhr) an die
Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Direktion Berlin, Verdingungsstelle
Kennwort: „ÖPP Mauerstraße in Berlin-Mitte“
Fasanenstraße 87
10623 Berlin
in einem verschlossenem Umschlag mit der Aufschrift „Teilnahmeantrag ÖPP Mauerstraße Berlin-Mitte – Nicht öffnen!“ einzureichen.
Nicht fristgerecht eingereichte Bewerbungen werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
Sollten Sie den Teilnahmeantrag persönlich abgeben wollen, erfolgt dies ebenfalls an die vorgenannte Adresse. Die Berichtigungs- und Ergänzungsmöglichkeit seitens der Bewerber für vor diesem Termin eingereichte Teilnahmeanträge endet ebenfalls am 13.11.2015, 12:00 Uhr.
Für die Ausarbeitung der Bewerbungsunterlagen werden Kosten nicht erstattet.
Für die Ausarbeitung der Angebote, insbesondere mit Blick auf die mit den seitens der Vergabestelle verbundenen hohen Erwartungen an die Qualität, erhalten die sich erfolgreich in diesem Teilnahmewettbewerb präqualifizierten Bieter eine Entschädigung gem. § 20 Nr. 2 Abs. 1 VOB/A, unter der Maßgabe, dass mindestens ein den Ausschreibungsbedingungen entsprechendes, wertbares indikatives Angebot vorgelegt wurde. Der obsiegende Bieter enthält keine Aufwandsentschädigung.
Folgende Beträge sind vorgesehen:
— Jeweils EUR 80.000,00 (brutto) erhalten die Bieter, die nach Abgabe eines wertbaren indikativen Angebot abgegeben haben, jedoch nicht zu Verhandlungen aufgefordert wurden.
— Jeweils EUR 150.000,00 (brutto) erhalten die Bieter, die zu Verhandlungen aufgefordert wurden und ein BAFO abgegeben haben, jedoch nicht den Zuschlag erhalten.
Die Bewerbungs- und Angebotsunterlagen werden nicht zurückgegeben.
Die Vergabestelle behält sich vor, bis zum Abschluss der Wertung der Teilnahmeanträge unvollständige bzw. fehlende Nachweise und Unterlagen nachzufordern. Ein Anspruch der Bewerber auf eine Nachforderung besteht nicht. Insbesondere kann die Vergabestelle insgesamt von einem Nachfordern von Unterlagen gegenüber allen Bewerbern absehen, etwa wenn genug wertbare Teilnahmeanträge vorliegen.
Die Unterlagen werden kostenlos per E-Mail versandt. Für den Versand bitte Angabe einer E-Mail-Adresse.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) plant für den zweiten Dienstsitz des Bundesminis-teriums für Gesundheit (BMG) in Berlin die Herrichtung, d.h. den Umbau und die Sanierung des sogenannten „Hauses 1“ in der Mauerstraße 29. Weiterhin soll das sogenannte „Haus 2“ in der Mauerstraße 27 für eine anderweitige ministerielle Nutzung hergerichtet werden. Dabei sollen die Planung, die Herrichtung sowie Instandhaltung und Betriebsdienstleistungen des denkmalgeschützten Gebäudeensembles, bestehend aus Haus 1 und Haus 2, im Rahmen einer Öffentlich Privaten Partnerschaft („ÖPP“) auf einen privaten Partner übertragen werden.
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Das Haus 1 verfügt im Bestand über eine Bruttogrundfläche von rd. 34. 175 m
Anschließend wurden sie bis zum Jahr 1989 durch das Innenministerium der DDR genutzt. Seit 1990 dienten die Gebäude als Springerkapazität für Standortverlagerungen der Bundesregierung und des Bundestages. Aktuell befindet sich das Gebäudeensemble in Leerstand.
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Die Ministerialgebäude befinden sich an einem exponierten und historischen Standort in Berlin-Mitte. Die Grundstücke in 10117 Berlin-Mitte befinden sich in der Gemarkung Mitte, Flur 821, Flurstücke 152 (Haus 1) sowie 163 (Haus 2) und weisen eine Blockrandbebauung des Bestandes sowie einen Innenhof- und Lichthofbereich auf. Insgesamt wird eine Grundstücksfläche von ca. 12 400 m
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Die Herrichtung der Häuser ist jeweils nach den Vorgaben des Raumprogramms und der funktionalen Leistungsbeschreibung (Outputspezifikation) zu planen und herzurichten. Dabei soll die mängelfreie Fertigstellung und Inbetriebnahme für Haus 1 innerhalb von maximal 3,5 Jahren und für das Haus 2 innerhalb von maximal 4 Jahren nach Zuschlagserteilung erfolgen. Die Betriebs- und Instandhaltungslaufzeit beträgt 25 Jahre nach mängelfreier Fertigstellung und Inbetriebnahme des Hauses 1. Der Einbindung mittelständischer Unternehmen wird dabei besondere Bedeutung zugemessen.
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Zielstellung ist die Sanierung und der Umbau eines auf Nachhaltigkeit ausgelegten und für die Nutzung adäquaten Gebäudeensembles mit Ausrichtung auf die Bedeutung und Aufgaben der vorgese-henen Nutzer. Neben den reinen Büroflächen sind gebäudeindividuell repräsentative zentrale Sonderflächen vorzusehen. Für Haus 1 sind das z.B. Eingangsbereich, Cafeteria sowie Besucherzentrum und Presse-/Konferenzbereich. Im Haus 2 sind neben den reinen Büroflächen auch Sonderflächen für eine Kantine sowie im Bereich der ehemaligen Kassenhalle für eine Konferenznutzung vorzusehen. Im Bereich der Tresorräume sollen ggf. hochwertige Lagerflächen entstehen, die durch einen Spezialanbieter genutzt würden. Es sind die denkmalpflegerischen Vorgaben zu beachten. Die Vorhaltung wesentlicher Leistungen des technischen, infrastrukturellen und kaufmännischen Gebäudemanagements wird ebenfalls zum Leistungsumfang des privaten Partners gehören. Hier sind während der späteren Angebotsphase konzeptionelle Leistungen innerhalb der vorgegebenen Rahmenbedingungen erforderlich. Auch Ausstattungs- und Umzugsdienste sollen voraussichtlich in den Leistungsumfang des privaten Partners aufgenommen werden.
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Nähere Angaben hierzu erfolgen in den Vergabeunterlagen nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs. Die Vergabeunterlagen werden eine umfangreiche Bestandsdokumentation umfassen, welche auf aktuelle Untersuchungen des Bestandes (z.B. denkmalpflegerische Dokumentation, Schad- und Gefahrenstoffgutachten, Gutachten zu Statik, Bauschäden, Baukonstruktion und baulicher Brandschutz, geotechnisches Gutachten, restauratorische Konzepte etc.) zurückgreift. Zudem besteht ein intensiver Kontakt mit der Denkmalschutzbehörde. Die Ergebnisse der Vorabstimmungen werden Eingang in die Vergabeunterlagen finden.
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Das gesamte Gebäudeensemble unterliegt als ministerielle Verwaltungsbauten erhöhten baulichen und betrieblichen Sicherheitsanforderungen, einige Bereiche der ministeriellen Nutzung sind für Externe nur nach vorheriger Sicherheitsüberprüfung (ggf. Einstufung bis zu Ü 2) zugänglich.
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Während die Herrichtung des Hauses 1 der Unterbringung der Berliner Beschäftigten des BMG (der-zeit 379 Büroarbeitsplätze) dienen wird, erfolgt die Herrichtung des Hauses 2 im Wesentlichen zur Unterbringung anderer Ministerien sowie ggf. auch anderer Nutzungen aus der Privatwirtschaft.
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Der architektonischen Gestaltung, der soziokulturellen, ökologischen, technisch-funktionalen und wirtschaftlichen Qualität sowie dem denkmalpflegerischen Umgang mit den Gebäuden kommt eine herausragende Bedeutung zu. Es gilt, ein den Nutzeranforderungen entsprechendes funktionales und repräsentatives Gebäudeensemble herzurichten, das insbesondere der Ressortaufgabe „Gesundheit“ des im Haus 1 unterzubringenden BMG gerecht wird und diese auch nach außen widerspiegelt („Aushängeschild“). Dabei legt der Auftraggeber besonderen Wert auf nachhaltige Konzepte und Techniken sowohl beim Bau als auch beim Betrieb. Ziel ist es, bei Wahrung der denkmalpflegerischen Aspekte freundlich helle, funktional zeitgemäße Arbeitsplätze zu schaffen.
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Zur Sicherstellung der baukulturellen Anforderungen, u.a. in Bezug auf architektonische Qualität, Funktionalität, Nachhaltigkeit, Materialität, Energieeffizienz und Denkmalpflege, wird diesen Aspekten im Rahmen der Bewertung der Angebote eine besondere Bedeutung und Gewichtung beigemessen. Hierzu wird die Vergabestelle durch ein gesondert ausgewähltes und aus erfahrenen und spezialisierten Experten besetztes Baufachliches Bewertungsgremium beraten. Die diesbezügliche abschließende Be- und Auswertung der Angebote bleibt jedoch der Vergabestelle vorbehalten.
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Die Finanzierung der Bauleistung wird baubegleitend nach Baufortschritt durch die BImA erfolgen. Nähere Informationen hierzu und über den Leistungsinhalt und die Leistungsabgrenzung zum Auftraggeber werden in den mit der Angebotsaufforderung übermittelten Vergabeunterlagen mitgeteilt.
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Die Vergabe kann nur bei Vorliegen eines positiven Wirtschaftlichkeitsnachweises (ÖPP-Variante gegenüber konventioneller Realisierung) erfolgen. Der Abschluss dieses Vergabeverfahrens steht daher unter dem Vorbehalt, dass der abschließende Wirtschaftlichkeitsvergleich die im Rahmen des derzeitigen vorläufigen Wirtschaftlichkeitsvergleichs prognostizierten Effizienzvorteile wiedergibt und überdies die notwendigen Haushaltsmittel bewilligt werden.
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Dauer: 348 Monate
Referenznummer: VOEK-0001/15
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der Bewerber hat zum Nachweis der Zuverlässigkeit folgende Unterlagen oder vergleichbare Informationen vorzulegen (Eigenerklärungen sind ausreichend). Die Vergabestelle behält sich vor, fehlende oder unvollständige Unterlagen bis zum Ablauf einer von der Vergabestelle zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern. Ebenso behält sich die Vergabestelle vor, Originale der eingereichten Kopien zu fordern.
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Für alle Leistungsbereiche (Objektplanung, Fachplanung HLS, MSR, ELT, Baudurchführung und Gebäudebetrieb) sind einzureichen:
— Anschreiben mit Darstellung des Unternehmens,
— Aktueller Handelsregisterauszug (wenn zutreffend), nicht älter als 6 Monate zum Zeitpunkt des Ablaufes der Teilnahmefrist,
— Auskunft, ob die zu erbringenden Leistungen an Nachunternehmer weiter vergeben werden sollen.
Objektplanung/Fachplanung:
— Nachweis der Eintragung in das Berufsregister des Sitzes oder Wohnortes (nicht älter als 6 Monate zum Zeitpunkt des Ablaufes der Teilnahmefrist, sofern im Nachweis hinsichtlich Form und Geltungsdauer nichts anderes angeben ist).
Die vorgenannten Nachweise sind für alle Mitglieder einer Bietergemeinschaft vorzulegen.
Will sich der Bewerber bei der überwiegenden Erfüllung des Auftrages der Leistungen (Leistungsanteil größer 50 % der Gesamtleistung des jeweiligen Bereiches) anderer Unternehmen (Nachunternehmer) bedienen, sind die für den Teilnahmewettbewerb geforderten Erklärungen und Nachweise vollständig auch von diesem/n Nachunternehmer(n) zu erbringen.
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Zudem ist auf Anforderung der Vergabestelle vor dem Zuschlag eine rechtsverbindliche Verpflichtungserklärung nachzureichen, dass diese Unternehmen dem Bewerber als Nachunternehmer zur Verfügung stehen.
Nähere Angaben und Anforderungen ergeben sich aus den Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb, die bei der unter Ziffer I.1 benannten Stelle angefordert werden können.
(1) Allgemeine Bankauskunft (als Kopie, zum Zeitpunkt des Ablaufes der Teilnahmefrist nicht älter als 6 Monate, sofern im Nachweis hinsichtlich Form und Geltungsdauer nichts anderes angeben ist) über die wirtschaftliche Situation und/oder das Zahlungsverhalten.
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(2) Unterzeichnete Eigenerklärung, dass
— über das Vermögen des Erklärenden kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist,
— sich der Erklärende nicht in Liquidation befindet,
— der Erklärende nicht im Rahmen der bisherigen beruflichen Tätigkeit eine schwere Verfehlung begangen hat, die seine Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt, oder er nicht aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden ist, das seine berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellt,
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— der Erklärende die Verpflichtung zur Zahlung der Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung nach den Rechtsvorschriften des Mitgliedstaates des Auftraggebers ordnungsgemäß erfüllt hat,
— soweit einschlägig – der Erklärende bei der Berufsgenossenschaft angemeldet ist.
— der Erklärende im Verfahren nicht vorsätzlich unzutreffende Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit abgegeben hat.
(3) Eigenerklärungen über den Umsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, aufgeschlüsselt nach den in III.2.1 genannten Leistungsbereichen und sonstige damit zusammenhängende oder ähnliche Leistungen gemäß Formblatt.
(4) Eigenerklärungen über die Mitarbeiterstrukturen der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre und des laufenden Geschäftsjahres gemäß Formblatt.
(5) Für die Leistungsbereiche Objektplanung und Fachplanung:
Nachweis über das Vorliegen oder rechtsverbindliche Zusage der Berufshaftpflichtversicherung für den Auftragsfall über mindestens 3.000.000,00 EUR für Personenschäden und mindestens 2.000.000,00 EUR für Vermögens- und Sachschäden (jeweils mind. 2fach maximiert) bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens.
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(6) Für die Leistungsbereiche Baudurchführung und Gebäudebetrieb
Nachweis über das Vorliegen oder rechtsverbindliche Zusage der Berufshaftpflichtversicherung für den Auftragsfall über mindestens 5.000.000,00 EUR für Personenschäden und mindestens 5.000.000,00 EUR für Vermögens- und Sachschäden (jeweils mind. 2fach maximiert) bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens.
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Die vorgenannten Nachweise sind für alle Parteien einer Bietergemeinschaft vorzulegen. Will sich der Bewerber bei der überwiegenden Erfüllung des Auftrages der Leistungen (Leistungsanteil größer 50 % der Gesamtleistung eines der beschriebenen Leistungsbereiche) anderer Unternehmen (Nachunternehmer) bedienen sind die Erklärungen und Bescheinigungen insoweit auch für diese anderen Unternehmen vorzulegen.
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Zudem ist auf Anforderung der Vergabestelle vor dem Zuschlag eine rechtsverbindliche Verpflichtungserklärung nachzureichen, dass diese Unternehmen dem Bewerber als Nachunternehmer zur Verfügung stehen.
Nähere Angaben und Anforderungen ergeben sich aus den Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb, die bei der unter Ziffer I.1 benannten Stelle angefordert werden können.
(1) Nachweis der beruflichen Qualifikation des zur Leistungserbringung vorgesehenen Personals (z.B. Lebenslauf, Diplom, Nachweise zusätzlicher Qualifikationen)
(2) Referenzen über die in den letzten 8 Jahren fertiggestellten Leistungen, d.h. ab 1.1.2008, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, jedenfalls hinsichtlich Größe und Komplexität auf eine entsprechende Eignung des Bewerbers schließen lassen, einschließlich Angabe der Adresse, Ansprechpartner und Telefonnummer des Ansprechpartners bei dem jeweiligen Auftraggeber der als Referenz genannten Aufträge gemäß Formular. Für die Leistungsbereiche Baudurchführung, Fachplanung HLS, MSR, ELT und Gebäudebetrieb sind Referenzschreiben der Auftraggeber vorzulegen.
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(3) Für den Leistungsbereich Objektplanung sind eine Erklärung und Unterlagen zu den Nachhaltigkeitskennwerten des Bewerbers vorzulegen.
Will sich der Bewerber bei der überwiegenden Erfüllung des Auftrages der Leistungen (Leistungsanteil größer 50 % der Gesamtleistung des jeweiligen Bereiches) anderer Unternehmen (Nachunternehmer) bedienen, sind die für den Teilnahmewettbewerb geforderten Erklärungen und Nachweise vollständig auch von diesem/n Nachunternehmer(n) zu erbringen.
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Zudem ist auf Anforderung der Vergabestelle vor dem Zuschlag eine rechtsverbindliche Verpflichtungserklärung nachzureichen, dass diese Unternehmen dem Bewerber als Nachunternehmer zur Verfügung stehen.
Folgende Referenzen und Angaben sind im Einzelnen nachzuweisen:
1. Objektplanung
1.1
Planungsleistung Sanierung Verwaltungsgebäude / Bürogebäude (Leistungsphasen 2 – 5) mit anrechenbaren Kosten (KG 300-500 nach DIN 276:2008) mind. 15 000 000 EUR netto, Fertigstellung in den letzten 8 Jahren (d.h. ab dem 01.01.2008)
Der Nachweis einer solchen Referenz(en) stellt eine Mindestanforderung an die Eignung dar, mit der Folge, dass bei Nichtvorlage der Teilnahmeantrag für das weitere Verfahren nicht berücksichtigt wird.
1.2
Planungsleistung Hochbau, möglichst Sanierung (Leistungsphasen 2 – 5) mit anrechenbaren Kosten (KG 300-400 nach DIN 276) mind. 10 000 000 EUR netto, Fertigstellung des Gebäudes in den letzten 8 Jahren (d.h. ab dem 1.1.2008)
1.3
Planungsleistungen Hochbau mit Nachweis der nachhaltigen und / oder lebenszyklusübergreifenden Planung (Leistungsphasen 2 – 5)
1.4
Qualifikation des Teams
2. Fachplanung HLS,MSR,ELT
2.1
Fachplanungsleistung HLS, MSR
Neubau oder (bevorzugt) Sanierung Verwaltungsgebäude / Bürogebäude (Leistungsphasen 2 – 5) mit Nachweis der Berechnung von Lebenszykluskosten mit anrechenbaren Kosten (KG 400 nach DIN 276) mind. 5 000 000 EUR netto, Fertigstellung des Gebäudes in den letzten 8 Jahren (d.h. ab dem 1.1.2008)
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2.2
Nachweis der Planung eines energieeffiziente Gebäudes oder Technikkonzepts mit geringem Primärenergiebedarf
2.3
Fachplanungsleistungen ELT
Neubau oder (bevorzugt) Sanierung Verwaltungsgebäude / Bürogebäude (Leistungsphasen 2 – 5) mit anrechenbaren Kosten (KG 400 nach DIN 276) mind. 3 000 000 EUR netto, Fertigstellung des Gebäudes in den letzten 8 Jahren (d.h. ab dem 1.1.2008)
2.4
3. Bauausführung
3.1
Bauleistung Sanierung Verwaltungsgebäude / Bürogebäude mit Projektvolumen (KG 200-700 nach DIN 276) von mind. 35 000 000 EUR netto, Auftragsvolumen mind. 10 Mio. EUR, Fertigstellung in den letzten 8 Jahren (d.h. ab dem 1.1.2008)
3.2
Bauleistung Sanierung Hochbau mit Projektvolumen (KG 200-700 nach DIN 276) von mind. 35 000 000 EUR netto, Auftragsvolumen mind. 10 Mio. EUR, Fertigstellung des Gebäudes in den letzten 8 Jahren (d.h. ab dem 1.1.2008)
3.3
Bauleistung ÖPP-Hochbauprojekt mit Projektvolumen von mind. 15 000 000 EUR netto
3.4
Umsatz für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre
3.5
Anzahl der techn. Angestellten, Ingenieure, kaufmännischen Angestellten, Facharbeiter
sowie das für die Leitung und Aufsicht zur Leistungserbringung vorgesehene Personal (Qualifikation)
4. Gebäudebetrieb (FM)
4.1
FM mit Instandhaltung Gebäudesubstanz Verwaltungsgebäude / Bürogebäude von insgesamt mind. 15 000 m
4.2
FM mit Schwerpunkt Energiemanagement Hochbau von insgesamt mind. 5 000 m
4.3
ÖPP Projekt oder Nachweis eines umfassenden FM Dienstleistungsvertrags mit mindestens 5 Jahren Laufzeit von insgesamt mind. 10 000 m
4.4
Gesamtumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre kumuliert min. 120 000 000 EUR netto
4.5
Anzahl der techn. Arbeitskräfte sowie der Qualifikationsgrad des zur Leistungserbringung vorgesehenen Objekt-/ Projektleiters (keine namentliche oder verbindliche Nennung erforderlich)
Nähere Angaben und Anforderungen ergeben sich aus den Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb, die bei der unter Ziffer I.1 benannten Stelle angefordert werden können.
Geforderte Kautionen und Garantien:
Nähere Angaben erfolgen in den Verdingungsunterlagen, die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs an die qualifizierten und somit zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bieter versendet werden.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Nähere Angaben erfolgen in den Verdingungsunterlagen, die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs an die qualifizierten und somit zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bieter versendet werden.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften haben mit ihrer Bewerbung eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist (i), in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist (ii),dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt (iii) und dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften (iv).
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Mehrfachbewerbungen, d.h. parallele Beteiligung als Einzelbewerber und gleichzeitig als Gesellschafter einer Bewerbergemeinschaft, sind unzulässig. Die Vergabestelle wertet es jedoch nicht als unzulässige Doppelbewerbung, wenn Nachunternehmer von verschiedenen Bietern eingebunden werden. Zwingende Maßgabe hierbei ist es jedoch in der Angebots- und Verhandlungsphase einerseits, dass seitens der Nachunternehmer keine Kenntnis von den Angebotspreisen der relevanten Bietergemeinschaften besteht. Dies ist durch rechtsverbindliche Erklärung des jeweiligen Nachunternehmers gegenüber der Vergabestelle zu versichern. Andererseits darf die Doppelbeteiligung von Nachunternehmern nicht dazu führen, dass ein Bieter (Bietergemeinschaft) zwingende Rückschlüsse auf den Angebotspreis eines anderen Bieters (Bietergemeinschaft) ziehen kann (z.B. infolge weit überwiegender Identität der Nachunternehmer). Im Falle einer unzulässigen Doppelbewerbung müssen zur Wahrung des Wettbewerbsprinzips beide betroffenen Bieter ausgeschlossen werden.
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Eine Änderung der Zusammensetzung einer Bewerbergemeinschaft kann nur im Rahmen des vergaberechtlich Zulässigen erfolgen.
Den Vergabeunterlagen liegen entsprechende Formblätter für vorgenannte Anforderungen bei.
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Objektive Auswahlkriterien:
Voraussetzung für die Feststellung der Eignung ist, dass die in Ziff. III.2.1., III.2.2. und III.2. 3 geforderten Angaben und Nachweise sowie die in Ziff. III.2.3. geforderten Mindestreferenzen erbracht wer-den. Der Auftraggeber wird zudem die unter Ziff. III.2.3 genannten Nachweise – wie unter Ziff. III.2.3 aufgeführt – mit Punkten bewerten:1. Objektplanung1.1 Planungsleistung Sanierung Verwaltungsgebäude / Bürogebäude (Leistungsphasen 2 – 5) mit anrechenbaren Kosten (KG 300-500 nach DIN 276:2008) mind. 15 Mio EUR netto, Fertigstellung in den letzten 8 Jahren (d.h. ab dem 01.01.2008)Bewertung der Qualität des architektonisch, gestalterischen Konzepts, Qualität der räumlichen Durcharbeitung, Qualität der konstruktiven Durcharbeitung einschl. Detail-, Material- und Farbgestaltung. Der Nachweis / Referenz stellt eine Mindestanforderung an die Eignung dar, mit der Folge, dass bei Nichtvorlage der Teilnahmeantrag für das weitere Verfahren nicht berücksichtigt wird.Für die Referenz(en) können insgesamt 120 Punkte erreicht werden.1.2 Planungsleistung Hochbau, möglichst Sanierung (Leistungsphasen 2 – 5) mit anrechenbaren Kosten (KG 300-400 nach DIN 276) mind. 10 Mio EUR netto, Fertigstellung des Gebäudes in den letzten 8 Jahren (d.h. ab dem 01.01.2008) Bewertung der Qualität des architektonisch, gestalterischen Konzepts, Qualität des denkmal-pflegerischen Konzeptes, Qualität der innenräumlichen Durcharbeitung, Qualität der konstruktiven Durcharbeitung einschl. Detail-, Material- und Farbgestaltung.Für die Referenz(en) können insgesamt 120 Punkte erreicht werden.1.3 Planungsleistungen Hochbau mit Nachweis der nachhaltigen und / oder lebenszyklusübergreifenden Planung (Leistungsphasen 2 – 5)Nachweis der Planung eines zertifizierten Gebäudes nach anerkanntem Standard DGNB / BNB oder vergleichbare Angaben gemäß Formblatt zu u. a. Lebenszykluskostenberechnung.Für die Referenz(en) können insgesamt 45 Punkte erreicht werden.1.4 Qualifikation des Teams Bewertung der Qualifikation des zur Leistungserbringung vorgesehenen Personals.Für diese Angaben können insgesamt 15 Punkte erreicht werden.2. Fachplanung HLS,MSR,ELT2.1 Fachplanungsleistung HLS, MSRNeubau oder (bevorzugt) Sanierung Verwaltungsgebäude / Bürogebäude (Leistungsphasen 2 – 5) mit Nachweis der Berechnung von Lebenszykluskosten mit anrechenbaren Kosten (KG 400 nach DIN 276) mind. 5 Mio EUR netto, Fertigstellung des Gebäudes in den letzten 8 Jahren (d.h. ab dem 01.01.2008)Bewertung der Qualität eines neuen haustechnischen Konzeptes in einem Bestandsgebäude unter Berücksichtigung verschiedener Funktionsbereiche (Büroflächen, zentrale Sonderflächen wie z. B. Veranstaltungsbereich, Cafeteria, Konferenzbereiche etc.) und unter Einsatz erneuerbarer Energien. Nachweis der Berechnung von Lebenszykluskosten und Referenzschreiben als Nachweis der qualitativen Planung zu erbringen.Der Nachweis einer solchen Referenz(en) stellt eine Mindestanforderung an die Eignung dar, mit der Folge, dass bei Nichtvorlage der Teilnahmeantrag für das weitere Verfahren nicht berücksichtigt wird.Für die Referenz(en) können insgesamt 50 Punkte erreicht werden. 2.2 Fachplanungsleistung HLS, MSRNachweis der Planung eines energieeffiziente Gebäudes oder Technikkonzepts mit geringem Primärenergiebedarf Für die Referenz(en) können insgesamt 10 Punkte erreicht werden.2.3 Fachplanungsleistungen ELTNeubau oder (bevorzugt) Sanierung Verwaltungsgebäude / Bürogebäude (Leistungsphasen 2 – 5) mit anrechenbaren Kosten (KG 400 nach DIN 276) mind. 3 Mio. EUR netto, Fertigstellung des Gebäudes in den letzten 8 Jahren (d.h. ab dem 01.01.2008)Bewertung der Qualität eines neuen haustechnischen Konzeptes in einem Bestandsgebäude unter Berücksichtigung sicherheitstechnischer Anforderungen und unter Einsatz einer hochverfügbaren (redundanten) Stromversorgung; Referenzschreiben als Nachweis der qualitativen Planung.Für die Referenz(en) können insgesamt 35 Punkte erreicht werden.2.4 Qualifikation des Teams Bewertung der Qualifikation des zur Leistungserbringung vorgesehenen PersonalsFür die Angaben können insgesamt 5 Punkte erreicht werden.3. Bauausführung3.1Bauleistung Sanierung Verwaltungsgebäude / Bürogebäude mit Projektvolumen (KG 200-700 nach DIN 276) von mind. 35 Mio EUR netto, Auftragsvolumen mind. 10 Mio. EUR, Fertigstellung in den letzten 8 Jahren (d.h. ab dem 01.01.2008)- mind. 35 Mio. EUR bis Zielgröße 50 Mio. EUR netto (Die Bewertungsskala reicht von 0-5 Punkten linear)- Vergleichbarkeit der Referenz – Referenzschreiben inkl. Benennung des Planers als Nachweis der Qualität der Bauausführung, der Prozessqualität beim Baumanagement und der Qualität der Zusammenarbeit mit den PlanernDer Nachweis einer solchen Referenz(en) stellt eine Mindestanforderung an die Eignung dar, mit der Folge, dass bei Nichtvorlage der Teilnahmeantrag für das weitere Verfahren nicht berücksichtigt wird.Für die Referenz(en) können insgesamt 80 Punkte erreicht werden.3.2Bauleistung Sanierung Hochbau mit Projektvolumen (KG 200-700 nach DIN 276) von mind. 35 Mio. EUR netto, Auftragsvolumen mind. 10 Mio. EUR, Fertigstellung des Gebäudes in den letzten 8 Jahren (d.h. ab dem 01.01.2008)- mind. 35 Mio. EUR bis Zielgröße 50 Mio. EUR netto (Die Bewertungsskala reicht von 0-10 Punkten, linear)- Vergleichbarkeit der Referenz – Referenzschreiben inkl. Benennung des Planers als Nachweis der Qualität der Bauausführung, der Prozessqualität beim Baumanagement und der Qualität der Zusammenarbeit mit den PlanernFür die Referenz(en) können insgesamt 80 Punkte erreicht werden.3.3 Bauleistung ÖPP-Hochbauprojekt mit Projektvolumen von mind. 15 Mio. EUR netto (volle Punktzahl bei Zielgröße 35 Mio. EUR netto)(Die Bewertungsskala reicht von 0-20 Punkten, linear)Für die Referenz(en) können insgesamt 80 Punkte erreicht werden.3.4 Umsatz für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre Angaben zu Jahresumsätzen gemäß Formblatt; Gesamtumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre kumuliert min. 600 Mio. EUR netto. Für die Angaben können insgesamt 30 Punkte erreicht werden.3.5Anzahl der techn. Angestellten, Ingenieure, kaufmännischen Angestellten, Facharbeiter sowie das für die Leitung und Aufsicht zur Leistungserbringung vorgesehene Personal (Qualifikation)Für die Angaben können insgesamt 30 Punkte erreicht werden.4. Gebäudebetrieb (FM)4.1FM mit Instandhaltung Gebäudesubstanz Verwaltungsgebäude / Bürogebäude von insgesamt mind. 15.000 m² NGF bewirtschaftete Fläche, Zeitraum der Leistungen FM nach dem 01.01.2008-mind. 15.000 m² NGF bis Zielgröße 30.000 m² NGF bewirtschaftete Fläche (je Referenz)(Bewertungsskala reicht jeweils von 0-5 Punkten linear) -Vergleichbarkeit der Referenz -Referenzschreiben als Nachweis der qualitativen BetreibungDer Nachweis einer solchen Referenz(en) stellt eine Mindestanforderung an die Eignung dar, mit der Folge, dass bei Nichtvorlage der Teilnahmeantrag für das weitere Verfahren nicht berücksichtigt wird.Für die Referenz(en) können insgesamt 60 Punkte erreicht werden.4.2 FM mit Schwerpunkt Energiemanagement Hochbau von insgesamt mind. 5.000 m² NGF bewirtschaftete Fläche, Zeitraum der Leistungen FM ab dem 01.01.2008- mind. 5.000 m² NGF bis Zielgröße 15.000 m² NGF bewirtschaftete Fläche (Die Bewertungsskala reicht von 0-5 Punkten linear)" – Vergleichbarkeit der Referenz – Referenzschreiben als Nachweis der qualitativen BetreibungFür die Referenz(en) können insgesamt 30 Punkte erreicht werden.4.3 ÖPP Projekt oder Nachweis eines umfassenden FM Dienstleistungsvertrags mit mindestens 5 Jahren Laufzeit von insgesamt mind. 10.000 m² NGF bewirtschaftete Fläche- mind. 10.000 m² NGF bis Zielgröße 20.000 m² NGF bewirtschaftete Fläche (Die Bewertungsskala reicht von 0-5 Punkten linear) – Vergleichbarkeit der Referenz – Referenzschreiben als Nachweis der qualitativen BetreibungFür die Referenz(en) können insgesamt 120 Punkte erreicht werden.4.4 Gesamtumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre kumuliert min. 120 Mio. EUR nettoFür die Angaben können insgesamt 60 Punkte erreicht werden.4.5Anzahl der techn. Arbeitskräfte sowie der Qualifikationsgrad des zur Leistungserbringung vorgesehenen Objekt-/ Projektleiters (keine namentliche oder verbindliche Nennung erforderlich) Für die Angaben können insgesamt 30 Punkte erreicht werden.5.Will sich der Bewerber bei der überwiegenden Erfüllung des Auftrages der Leistungen (Leistungsanteil größer 50 % der Gesamtleistung des jeweiligen Bereiches) anderer Unternehmen (Nachunternehmer) bedienen, sind die für den Teilnahmewettbewerb geforderten Erklärungen und Nachweise vollständig auch von diesem/n Nachunternehmer(n) zu erbringen. In diesem Fall werden der Bewerber (bzw. das Mitglied der Bewerbergemeinschaft) und der jeweilige Nachunternehmer in dem betroffenen Leistungsbereich – entsprechend der Wertungsmatrix – wie eine Bewerbergemeinschaft bewertet. Die Vorgabe ist zu berücksichtigen für jeden Leistungsbereich, der nach der Bewertungsmatrix bewertet und für den nach Maßgabe der Bewertungsmatrix und der Formblätter Referenzen einzureichen sind.Die Referenzen, die Mindest-/Ausschlusskriterien in den Bereichen „Objektplaner“, „Fachplaner“, „Bauunternehmung“ und „Gebäudebetrieb“ darstellen, sind in jedem Fall nur einmal vorzulegen, auch wenn sich innerhalb der Bereiche mehrere Unternehmen zu Bewerbergemeinschaften zusammengeschlossen haben oder Nachunternehmer einen überwiegenden Leistungsanteil (voraussichtlich größer 50 %) übernehmen werden. Diese Regelung gilt ebenso für alle übrigen Referenzen.Für den Bereich „Gebäudebetrieb“ wird grundsätzlich und insbesondere für die Erfüllung der Mindestanforderungen auf die Expertise im Bereich Technisches Gebäudemanagement abgestellt. Je-doch kann eine höhere Punktebewertung über die Wertung der „Vergleichbarkeit der Referenz“ gem. der Wertungsmatrix dadurch erzielt werden, dass auch Expertise insbesondere in den Bereichen Reinigung, Ver- und Entsorgung und Catering sowie des infrastrukturellen Gebäudemanagements nachgewiesen wird.Sofern der Bewerber im Teilnahmeantrag benannte Nachunternehmer auswechseln will, hängt die weitere Beteiligung im Verfahren vom Ergebnis der dann seitens der Vergabestelle erneut durchzuführenden Eignungsprüfung nach den Kriterien dieses Teilnahmewettbewerbs ab.
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Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Verdingungsstelle Berlin
Frau Gutow
Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: VOEK-0001/15
Zusätzliche Informationen
Fragen zur Ausschreibung und den Bedingungen des Teilnahmewettbewerbs sind ausschließlich in nicht mündlicher Form – vorzugsweise per E-Mail oder Fax – einzureichen an die in Ziffer I.1) genannte Stelle. Fragen müssen bis zum 3.11.2015, 15:00 Uhr, gestellt werden. Der Teilnahmeantrag ist in deutscher Sprache und mit den vollständigen Angaben unter Beifügung aller geforderten Unterlagen einmal im Original und zweifach als Kopie des Originals (ungeheftet und kopierfähig) sowie zudem auf elektronischem ROM-Datenträger unter Einhaltung der genannten Frist (13.11.2015, 12:00 Uhr) an die
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Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Direktion Berlin, Verdingungsstelle
Kennwort: „ÖPP Mauerstraße in Berlin-Mitte“
Fasanenstraße 87
10623 Berlin
in einem verschlossenem Umschlag mit der Aufschrift „Teilnahmeantrag ÖPP Mauerstraße Berlin-Mitte – Nicht öffnen!“ einzureichen.
Nicht fristgerecht eingereichte Bewerbungen werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
Sollten Sie den Teilnahmeantrag persönlich abgeben wollen, erfolgt dies ebenfalls an die vorgenannte Adresse. Die Berichtigungs- und Ergänzungsmöglichkeit seitens der Bewerber für vor diesem Termin eingereichte Teilnahmeanträge endet ebenfalls am 13.11.2015, 12:00 Uhr.
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Für die Ausarbeitung der Bewerbungsunterlagen werden Kosten nicht erstattet.
Für die Ausarbeitung der Angebote, insbesondere mit Blick auf die mit den seitens der Vergabestelle verbundenen hohen Erwartungen an die Qualität, erhalten die sich erfolgreich in diesem Teilnahmewettbewerb präqualifizierten Bieter eine Entschädigung gem. § 20 Nr. 2 Abs. 1 VOB/A, unter der Maßgabe, dass mindestens ein den Ausschreibungsbedingungen entsprechendes, wertbares indikatives Angebot vorgelegt wurde. Der obsiegende Bieter enthält keine Aufwandsentschädigung.
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Folgende Beträge sind vorgesehen:
— Jeweils EUR 80.000,00 (brutto) erhalten die Bieter, die nach Abgabe eines wertbaren indikativen Angebot abgegeben haben, jedoch nicht zu Verhandlungen aufgefordert wurden.
— Jeweils EUR 150.000,00 (brutto) erhalten die Bieter, die zu Verhandlungen aufgefordert wurden und ein BAFO abgegeben haben, jedoch nicht den Zuschlag erhalten.
Die Bewerbungs- und Angebotsunterlagen werden nicht zurückgegeben.
Die Vergabestelle behält sich vor, bis zum Abschluss der Wertung der Teilnahmeanträge unvollständige bzw. fehlende Nachweise und Unterlagen nachzufordern. Ein Anspruch der Bewerber auf eine Nachforderung besteht nicht. Insbesondere kann die Vergabestelle insgesamt von einem Nachfordern von Unterlagen gegenüber allen Bewerbern absehen, etwa wenn genug wertbare Teilnahmeanträge vorliegen.
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Die Unterlagen werden kostenlos per E-Mail versandt. Für den Versand bitte Angabe einer E-Mail-Adresse.
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de 📧
Telefon: +49 22894990 📞
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.de 🌏
Fax: +49 2289499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 114 Abs. 2 Satz 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder per E-Mail bzw. 15 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post (§101a GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße unverzüglich nach Kenntnis bzw. – soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind – bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 1-3 GWB). Die Vergabestelle geht davon aus, dass eine Rüge nach Ablauf von 7 Kalendertagen nicht mehr als unverzüglich gilt. Ein Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB). Des Weiteren wird auf die in § 101b Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen.
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