Die EDG Holding GmbH beabsichtigt im Rahmen der Umsetzung eines Betriebshofkonzeptes die Umgestaltung/Erweiterung einiger Betriebsstandorte und die Verlagerung anderer Standorte. Dabei werden auch die baulichen Voraussetzung für eine Verpachtung von Standortteilen an die Stadt Dortmund für die künftige Unterbringung städtischer Betriebshöfe geschaffen. Gegenstand dieses Vergabeverfahrens ist die Übertragung der Leistungsphasen 5-8 des Leistungsbilds Planung Verkehrsanlagen im Anschluss an die bereits anderweitig vergebene Entwurfs- und Genehmigungsplanung. Der Auftragnehmer hat seine Leistungen auf Grundlage dieser vorliegenden Planungen zu erbringen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-03-03.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-01-31.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2015-01-31) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen
Menge oder Umfang: Leistungsphasen 5 bis 8 des Leistungsbilds Objektplanung Verkehrsanlagen.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: EDG Holding GmbH
Postanschrift: Sunderweg 98
Postleitzahl: 44147
Postort: Dortmund
Interessenten müssen die Bewerbungsunterlage zum Teilnahmewettbewerb per E-Mail oder Telefax bei der in Abschnitt I.1) genannten Kanzlei Wolter Hoppenberg anfordern.
Rückfragen sind ebenfalls ausschließlich per E-Mail oder Telefax bei der in Abschnitt I.1) genannten Kanzlei Wolter Hoppenberg einzureichen.
Interessenten müssen die Bewerbungsunterlage zum Teilnahmewettbewerb per E-Mail oder Telefax bei der in Abschnitt I.1) genannten Kanzlei Wolter Hoppenberg anfordern.
Rückfragen sind ebenfalls ausschließlich per E-Mail oder Telefax bei der in Abschnitt I.1) genannten Kanzlei Wolter Hoppenberg einzureichen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die EDG Holding GmbH beabsichtigt im Rahmen der Umsetzung eines Betriebshofkonzeptes die Umgestaltung/Erweiterung einiger Betriebsstandorte und die Verlagerung anderer Standorte. Dabei werden auch die baulichen Voraussetzung für eine Verpachtung von Standortteilen an die Stadt Dortmund für die künftige Unterbringung städtischer Betriebshöfe geschaffen.
Die EDG Holding GmbH beabsichtigt im Rahmen der Umsetzung eines Betriebshofkonzeptes die Umgestaltung/Erweiterung einiger Betriebsstandorte und die Verlagerung anderer Standorte. Dabei werden auch die baulichen Voraussetzung für eine Verpachtung von Standortteilen an die Stadt Dortmund für die künftige Unterbringung städtischer Betriebshöfe geschaffen.
Gegenstand dieses Vergabeverfahrens ist die Übertragung der Leistungsphasen 5-8 des Leistungsbilds Planung Verkehrsanlagen im Anschluss an die bereits anderweitig vergebene Entwurfs- und Genehmigungsplanung. Der Auftragnehmer hat seine Leistungen auf Grundlage dieser vorliegenden Planungen zu erbringen.
Gegenstand dieses Vergabeverfahrens ist die Übertragung der Leistungsphasen 5-8 des Leistungsbilds Planung Verkehrsanlagen im Anschluss an die bereits anderweitig vergebene Entwurfs- und Genehmigungsplanung. Der Auftragnehmer hat seine Leistungen auf Grundlage dieser vorliegenden Planungen zu erbringen.
Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber behält sich eine spätere stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen 6, 7 und 8 nach Fortschritt des Vorhabens vor.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Dortmund.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Eigenerklärung zu Ausschlussgründen nach § 4 Abs. 9 VOF und
Für die Eigenerklärungen gemäß 1 und 2 ist ein vom Auftraggeber vorgegebenes Bewerbungsformular zu verwenden, welches bei der in I.1) genannten Kanzlei Wolter Hoppenberg erhältlich ist.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Jahresgesamtumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
Es ist ein vom Auftraggeber vorgegebenes Bewerbungsformular zu verwenden, welches bei der in I.1) genannten Kanzlei Wolter Hoppenberg erhältlich ist.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Referenzen des Büros für vergleichbare Verkehrsanlagenplanungsleistungen in den letzten 3 Jahren;
2. Benennung eines verantwortlichen Planers (m/w) für die LPh 5 gem. HOAI mit Angaben zu dessen Berufsjahren und mit Angabe und Nachweis zu dessen Berufsqualifikation;
3. Persönliche Referenzen der gemäß Ziffer 2 benannten Person für vergleichbare Planungsleistungen bei Verkehrsanlagen in den letzten 5 Jahren;
4. Benennung eines für die Bauüberwachung (LPh 8) der Verkehrsanlagen verantwortlichen Fachbauleiters (m/w) mit Angaben zu dessen Berufsjahren und mit Angabe und Nachweis zu dessen Berufsqualifikation;
5. Persönliche Referenzen der gemäß Ziffer 4 benannten Person für die vergleichbare Bauüberwachungsleistungen bei Verkehrsanlagen in den letzten 5 Jahren;
6. Angabe der aktuellen Anzahl qualifizierter Mitarbeiter (m/w) im Bereich Verkehrsanlagenplanung.
Für die Angaben ist ein vom Auftraggeber vorgegebenes Bewerbungsformular zu verwenden, welches bei der in I.1) genannten Kanzlei Wolter Hoppenberg erhältlich ist und nähere Vorgaben zur Vergleichbarkeit von Referenzen enthält.
Mindeststandards:
Mindestens eine Referenz des Büros gemäß Ziffer 1 muss die Verkehrsanlagenplanung (mind. LPhen 5-8) für eine seit dem 1.1.2012 fertiggestellte Anlage des Straßenverkehrs der Honorarzone III oder höher mit einem Baukostenvolumen (ohne Baunebenkosten) von mind. 1 000 000 EUR netto zum Gegenstand gehabt haben.
Mindestens eine Referenz des Büros gemäß Ziffer 1 muss die Verkehrsanlagenplanung (mind. LPhen 5-8) für eine seit dem 1.1.2012 fertiggestellte Anlage des Straßenverkehrs der Honorarzone III oder höher mit einem Baukostenvolumen (ohne Baunebenkosten) von mind. 1 000 000 EUR netto zum Gegenstand gehabt haben.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Berufshaftpflichtversicherung mit noch festzulegender Höhe.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß HOAI 2013.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Im Auftragsfall: gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Sonstige besondere Bedingungen:
1. Verpflichtungserklärung zur Zahlung eines vergabespezifischen Mindeststundenentgelts von 8,85 EUR für alle im Rahmen der Auftragsausführung in Deutschland tätigen Mitarbeiter (einschließlich Mitarbeiter von Nachunternehmern und Leiharbeitnehmern) gemäß TVgG NRW.
1. Verpflichtungserklärung zur Zahlung eines vergabespezifischen Mindeststundenentgelts von 8,85 EUR für alle im Rahmen der Auftragsausführung in Deutschland tätigen Mitarbeiter (einschließlich Mitarbeiter von Nachunternehmern und Leiharbeitnehmern) gemäß TVgG NRW.
2. Verpflichtungserklärung zur Durchführung von Maßnahmen zur Frauenförderung und zur Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf gemäß TVgG NRW (gilt nur für Unternehmen mit mehr als 20 Beschäftigten).
3. Erklärung zur Erbringung der Leistungen unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen (§ 2 Abs. 3 VOF).
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
§ 19 Abs. 1 VOF:
Zugelassen sind nur Bewerber, die nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur tätig zu werden. Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der die o. a. Zulassungsvoraussetzungen erfüllt.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Zugelassen sind nur Bewerber, die nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur tätig zu werden. Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der die o. a. Zulassungsvoraussetzungen erfüllt.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Unvollständige und nicht fristgerecht eingegangene Teilnahmeanträge bleiben ebenso unberücksichtigt wie Teilnahmeanträge, die nicht den genannten Mindestanforderungen entsprechen oder von aus sonstigen Gründen ungeeigneten Bewerbern eingereicht werden. Bei unvollständigen Bewerbungen bleibt eine Nachforderung gemäß § 5 Abs. 3 VOF vorbehalten. Unter den verbleibenden Bewerbern wird ggf. eine Auswahl auf Grundlage folgender Auswahlkriterien getroffen:
Unvollständige und nicht fristgerecht eingegangene Teilnahmeanträge bleiben ebenso unberücksichtigt wie Teilnahmeanträge, die nicht den genannten Mindestanforderungen entsprechen oder von aus sonstigen Gründen ungeeigneten Bewerbern eingereicht werden. Bei unvollständigen Bewerbungen bleibt eine Nachforderung gemäß § 5 Abs. 3 VOF vorbehalten. Unter den verbleibenden Bewerbern wird ggf. eine Auswahl auf Grundlage folgender Auswahlkriterien getroffen:
Referenzen des Büros für vergleichbare Objektplanungsleistungen in den letzten 3 Jahren (25 %);
Berufsqualifikation und Berufsjahre des verantwortlichen Planers LPh 5 (8 %);
Persönliche Referenzen des verantwortlichen Planers LPh 5 für vergleichbare Planungsleistungen bei Verkehrsanlagen (LPh 5) in den letzten 5 Jahren (25 %);
Berufsqualifikation und Berufsjahre des für die Bauüberwachung der Verkehrsanlagen verantwortlichen Fachbauleiters (8 %);
Persönliche Referenzen des verantwortlichen Fachbauleiters für vergleichbare Bauüberwachungsleistungen in den letzten 5 Jahren (25 %);
Anzahl qualifizierter Mitarbeiter (m/w) im Bereich Verkehrsanlagenplanung (6 %);
Durchschnittlicher Gesamtumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (3 %).
Eine Beschreibung detaillierter Unterkriterien mit Gewichtung und Bewertungsmethodik findet sich in den Bewerbungsunterlagen, die bei der in Abschnitt I.1) genannten Kanzlei Wolter Hoppenberg anzufordern sind und für den Teilnahmeantrag zwingend verwendet werden müssen.
Eine Beschreibung detaillierter Unterkriterien mit Gewichtung und Bewertungsmethodik findet sich in den Bewerbungsunterlagen, die bei der in Abschnitt I.1) genannten Kanzlei Wolter Hoppenberg anzufordern sind und für den Teilnahmeantrag zwingend verwendet werden müssen.
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2015-05-01 📅
Datum des Endes: 2017-12-31 📅
Zusätzliche Informationen
Interessenten müssen die Bewerbungsunterlage zum Teilnahmewettbewerb per E-Mail oder Telefax bei der in Abschnitt I.1) genannten Kanzlei Wolter Hoppenberg anfordern.
Rückfragen sind ebenfalls ausschließlich per E-Mail oder Telefax bei der in Abschnitt I.1) genannten Kanzlei Wolter Hoppenberg einzureichen.
Ein zulässiger Nachprüfungsantrag bei der unter VI.4.1) genannten Vergabekammer kann allenfalls bis zur wirksamen Zuschlagserteilung gestellt werden. Eine wirksame Zuschlagserteilung ist erst möglich, wenn der Auftraggeber die unterlegenen Bieter über den Grund der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und den Namen des Bieters, dessen Angebot angenommen werden soll, in Textform informiert hat und seit der Absendung der Information 15 Kalendertage (bei Versand per Telefax oder auf elektronischem Weg: 10 Kalendertage) vergangen sind.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Ein zulässiger Nachprüfungsantrag bei der unter VI.4.1) genannten Vergabekammer kann allenfalls bis zur wirksamen Zuschlagserteilung gestellt werden. Eine wirksame Zuschlagserteilung ist erst möglich, wenn der Auftraggeber die unterlegenen Bieter über den Grund der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und den Namen des Bieters, dessen Angebot angenommen werden soll, in Textform informiert hat und seit der Absendung der Information 15 Kalendertage (bei Versand per Telefax oder auf elektronischem Weg: 10 Kalendertage) vergangen sind.
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit:
— der Bieter den gerügten Vergaberechtsverstoß schon im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich, also ohne schuldhaftes Zögern (in der Regel innerhalb weniger Tage und auch in schwierigen Fällen längstens innerhalb von 14 Tagen) gerügt hat,
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
— der Bieter den gerügten Vergaberechtsverstoß schon im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich, also ohne schuldhaftes Zögern (in der Regel innerhalb weniger Tage und auch in schwierigen Fällen längstens innerhalb von 14 Tagen) gerügt hat,
— Vergaberechtsverstöße, die aufgrund dieser Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in IV.3.4) genannten Frist gerügt werden, oder
— Vergaberechtsverstöße, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in IV.3.4) genannten Frist gerügt werden.
Teilt der Auftraggeber einem Bieter mit, dass er einer Rüge nicht abhelfen will, so kann der Bieter wegen dieser Rüge nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen Nachprüfungsantrag stellen.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2015/S 025-041802 (2015-01-31)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-06-23) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren Vergabekriterien
Kriterium: 1. Höhe des angebotenen Honorars (25)
2. Qualität des Konzepts für die Ausführungsplanung und Vergabe (25)
3. Qualität des Konzepts für die Bauleitung (25)
4. Qualität des Konzepts zur Termin- und Kostenkontrolle und -steuerung (25)
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-05-13 📅
Name: Spiekermann GmbH Consulting Engineers
Postanschrift: Fritz-Vomfelde-Str. 12
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40547
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@spiekermann.de📧
Internetadresse: www.spiekermann.de🌏 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag bei der unter VI.3.1) genannten Vergabekammer kann bis zur wirksamen Zuschlagserteilung gestellt werden. Eine wirksame Zuschlagserteilung ist erst möglich, wenn der Auftraggeber die unterlegenen Bieter über den Grund der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und den Namen des Bieters, dessen Angebot angenommen werden soll, in Textform informiert hat und seit der Absendung der Information 15 Kalendertage (bei Versand per Telefax oder auf elektronischem Weg: 10 Kalendertage) vergangen sind.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Ein Nachprüfungsantrag bei der unter VI.3.1) genannten Vergabekammer kann bis zur wirksamen Zuschlagserteilung gestellt werden. Eine wirksame Zuschlagserteilung ist erst möglich, wenn der Auftraggeber die unterlegenen Bieter über den Grund der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und den Namen des Bieters, dessen Angebot angenommen werden soll, in Textform informiert hat und seit der Absendung der Information 15 Kalendertage (bei Versand per Telefax oder auf elektronischem Weg: 10 Kalendertage) vergangen sind.
Ist die Zuschlagserteilung unwirksam, kann der Nachprüfungsantrag innerhalb von 30 Kalendertagen ab Veröffentlichung dieser Bekanntmachung bei der unter VI.3.1) genannten Vergabekammer gestellt werden.
— der Bieter den gerügten Vergaberechtsverstoß schon im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich, also ohne schuldhaftes Zögern (i. d. R. innerhalb weniger Tage) gerügt hat,
— Vergaberechtsverstöße, die aufgrund der in IV.3.2) angegebenen Auftragsbekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in dieser Auftragsbekanntmachung genannten Bewerbungsfrist gerügt worden sind, oder
— Vergaberechtsverstöße, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Auftragsbekanntmachung genannten Bewerbungsfrist genannten Frist gerügt werden.
Teilt der Auftraggeber einem Bieter mit, dass er einer Rüge nicht abhelfen will, so kann der Bieter wegen dieser Rüge nur innerhalb von 15 Kalendertagen ab Eingang der Mitteilung des Auftraggebers einen Nachprüfungsantrag stellen.