Planung von DV-Netzwerktechnik zur Bürokommunikation

Deutsche Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe mbH (DBE)

Im Rahmen der Errichtung eines Endlagers für radioaktive Abfallstoffe im früheren Eisenerzbergwerk Konrad sind für die entstehenden Gebäude auf den Schachtanlagen Konrad 1 und 2 sowie für die untertägigen Bereiche Ausführungsplanungen für die Errichtung der informationstechnischen Einrichtungen für Bürokommunikation zu erstellen.
Die vorliegende Ausschreibung beinhaltet Planungsleistungen aus dem Leistungsbild Technische Ausrüstung nach § 53 HOAI unter Berücksichtigung der RBBau (Vertragsmuster – Technische Ausrüstung, Anhang 11 RBBau).
Es werden Planungsleistungen als Gesamtleistung für folgende informationstechnische Einrichtungen vergeben:
— Errichtung eines Rechenzentrums (Mini-Data-Center) am Standort Konrad 2 als einer von 2 Standortverteilern (der zweite Standortverteiler wurde bereits vom AG geplant),
— Standortverkabelung der Schachtanlagen Konrad 1 und 2 ausgehend von den beiden Standortverteilern,
— Gebäudeverkableung von ca. 20 Objekten, jeweils mit redundanter Anbindung zu beiden Standortverteilern,
— Etagenverkabelung innerhalb der Gebäude (soweit erforderlich),
— Verkabelung der Infrastrukturbereiche des untertägigen Grubengebäudes (z. B. Werkstätten, Markscheiderei, Grubenwehr, etc.).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-04-07. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-02-19.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-02-19 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2015-02-19)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Menge oder Umfang:
Planungsleistungen aus dem Leistungsbild Technische Ausrüstung nach § 53 HOAI, Leistungsphasen 2 (Vorplanung), 3 (Entwurfsplanung), 5 (Ausführungsplanung) und 6 (Vorbereitung der Vergabe).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Deutsche Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe mbH (DBE)
Postanschrift: Eschenstraße 55
Postleitzahl: 31224
Postort: Peine
Kontakt
Internetadresse: http://www.dbe.de 🌏
E-Mail: vergabe@dbe.de 📧
Telefon: +49 5171431273 📞
Fax: +49 5171431502 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-02-19 📅
Einreichungsfrist: 2015-04-07 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-02-24 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 038-065101
ABl. S-Ausgabe: 38

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Im Rahmen der Errichtung eines Endlagers für radioaktive Abfallstoffe im früheren Eisenerzbergwerk Konrad sind für die entstehenden Gebäude auf den Schachtanlagen Konrad 1 und 2 sowie für die untertägigen Bereiche Ausführungsplanungen für die Errichtung der informationstechnischen Einrichtungen für Bürokommunikation zu erstellen.
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Die vorliegende Ausschreibung beinhaltet Planungsleistungen aus dem Leistungsbild Technische Ausrüstung nach § 53 HOAI unter Berücksichtigung der RBBau (Vertragsmuster – Technische Ausrüstung, Anhang 11 RBBau).
Es werden Planungsleistungen als Gesamtleistung für folgende informationstechnische Einrichtungen vergeben:
— Errichtung eines Rechenzentrums (Mini-Data-Center) am Standort Konrad 2 als einer von 2 Standortverteilern (der zweite Standortverteiler wurde bereits vom AG geplant),
— Standortverkabelung der Schachtanlagen Konrad 1 und 2 ausgehend von den beiden Standortverteilern,
— Gebäudeverkableung von ca. 20 Objekten, jeweils mit redundanter Anbindung zu beiden Standortverteilern,
— Etagenverkabelung innerhalb der Gebäude (soweit erforderlich),
— Verkabelung der Infrastrukturbereiche des untertägigen Grubengebäudes (z. B. Werkstätten, Markscheiderei, Grubenwehr, etc.).
Beschreibung der Optionen:
Planungsleistungen aus dem Leistungsbild Technische Ausrüstung nach § 53 HOAI, Leistungsphasen 7 (Mitwirkung bei der Vergabe), 8 (Objektüberwachung - Bauüberwachung und Dokumentation) und 9 (Objektbetreuung).
Referenznummer: KVOFE3T-14-02-Ahl
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Peine/Salzgitter.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die Einreichung der Bewerbung hat zwingend unter Verwendung des vorgegebenen Bewerbungsformulares zu erfolgen. Das Bewerbungsformular ist beim Auftraggeber per E-Mail (vergabe@dbe.de) anzufordern. Das Formular nennt die Angaben und Nachweise, die von der Vergabestelle zur Bewertung des Teilnahmeantrages gefordert sind. Diese sind:
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— Firmenprofil unter Angabe von Inhaber, Rechtsform und Gründungsdaten des Büros und ggf. bestehender Tochtergesellschaften und Niederlassungen,
— Erklärung nach § 7 Abs. 2 VOF über wirtschaftliche Verknüpfung/Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen,
— Eigenerklärung, dass die in § 11 Abs. 1 VOF genannten Ausschlussgründe nicht vorliegen, sowie keiner der in § 11 Abs. 4 genannten Tatbestände gegeben ist.
Die Angaben und Nachweise zu seiner Fachkunde, Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit hat der Bewerber entsprechend den nachfolgend unter Ziffer III.2.2) und III.2.3) genannten Kriterien zu erbringen.
Jedes Mitglied von Bietergemeinschaften hat ein eigenes Bewerbungsformular einschließlich aller Angaben und Nachweise einzureichen. Die Angaben sämtlicher Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zu III.2.2) und III.2.3) werden für die Bewertung zu einer Gesamtnote addiert.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Bestätigung einer Haftpflichtversicherung nicht älter als ein Jahr oder Deckungszusage für den Auftragsfall.
Gesamtumsatz des Bewerbers und dessen Umsatz mit vergleichbaren Leistungen in den letzten 3 Jahren.
Mindeststandards:
Berufshaftpflichtversicherung oder Deckungszusage für den Auftragsfall mit einer Deckung von mind. 2 500 000 EUR für Personenschäden und mind. 1 000 000 EUR für sonstige Schäden.
Der Bewerber sollte einen Gesamtumsatz im Jahresmittel > 500 000 EUR vorweisen. Umsatz im Jahresmittel mit vergleichbaren Leistungen > 250 000 EUR.
Details sind dem Bewerbungsformular zu entnehmen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
— Angaben zur Berufserfahrung der Geschäftsführung/des Büroinhabers,
— Referenzen des Büros im Bereich Planung von DV-Netzwerktechnik für Bürokommunikation (vorzugsweise Referenzobjekte von öffentlichen Auftraggebern),
— Angabe des im jährlichen Mittel beschäftigten Personals der letzten 3 Jahre,
— Angabe der technischen Ausstattung betr. DV-Hardware und fachspezifischer Software,
— Erklärung über die Art und den Umfang eines beabsichtigten Einsatzes von Nachunternehmern,
— Darstellung und Nachweis vergleichbarer Referenzobjekte unter Nennung von Auftraggeber, Honorarzone, anrechenbaren Kosten, Zeit der Fertigstellung der Ausführungsplanung und der selbst erbrachten Leisungsphasen.
Mindeststandards:
Der Bewerber muss mit einem RIB-ARRIBA-kompatiblen ASU-Programm ausgestattet sein.
Referenzen müssen aus den letzten 5 Jahren stammen und sind durch Referenzschreiben der Auftraggeber zu belegen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckung von mind. 2 500 000 EUR für Personenschäden und 1 000 000 EUR für sonstige Schäden. Im Fall von Bietergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied zu erbringen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Benennung und Nachweis eines bevollmächtigten Vertreters, gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder.
Sonstige besondere Bedingungen:
Voraussetzung für die Beauftragung ist der erfolgreiche Abschluss eines Pilottests zum Datenaustausch zwischen dem beim AN und beim AG eingesetzten AVA-Programm.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Ingenieure und juristische Personen nach § 19 Abs. 2 und 3 VOF. Details sind dem Bewerbungsformular zu entnehmen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Erfüllung der genannten Teilnahmebedingungen und Bewertung der wirtschaftlichen und technischen Leistungsfähigkeit.Unter den die Mindestanforderungen erfüllenden Bewerbern/Bewerbergemeinschaften wird ermittelt, welche Bewerber aufgrund der von Ihnen vorgelegten Angaben und Unterlagen grundsätzlich geeignet erscheinen, die zu vergebende Leistung zu erbringen. Unter diesen Bewerbern wird anhand vergleichender Bewertung der vorgelegten Unternehmens- und Referenzangaben ermittelt, welche zu den am besten geeigneten Bewerbern zu zählen sind und zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren aufgefordert werden sollen. Die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers (Umsatz, vgl. Abschnitt III.2.2)) geht zu 10 %, die fachliche Eignung (beschäftigtes Personal und Referenzen, vgl. Abschnitt III.2.3) zu 90 % in die Bewertung ein.
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Datum der Absendung der Aufforderungen: 2015-04-20 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Ahlborn
Internetadresse: www.dbe.de 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2015-07-07 📅
Datum des Endes: 2016-12-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: KVOFE3T-14-02-Ahl

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Bundeskartellamt Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Zur Einlegung von Rechtbehelfen und der Präklusionswirkung ist der nachfolgend zitierte § 107 GWB zu beachten:
§ 107 Einleitung, Antrag:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
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3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2. § 101a Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Quelle: OJS 2015/S 038-065101 (2015-02-19)