Planungs- und Bauüberwachungsleistungen nach Teil 3, Objektplanung, Abschnitt 3, § 43 HOAI (Leistungsbild Ingenieurbauwerke), Leistungsphasen 1 bis 9 sowie Leistungen der örtlichen Bauüberwachung der Ingenieurbauwerke gemäß Anlage 12.1 zu § 43 Absatz 4 HOAI zur Realisierung der Hochwasserschutzmaßnahme an der Schleutleins- und Höhklinge in Wertheim. Gegenstand des Auftrags ist die Vergabe der zur Projektrealisierung notwendigen Leistungen gemäß des vorstehend genannten Leistungsbildes. Der Auftraggeber behält sich die stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungsphasen dieses Leistungsbildes vor.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-06-15.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-05-15.
Anbieter
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Auftragsbekanntmachung (2015-05-15) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Menge oder Umfang:
In der Bestenheider Höhe in Wertheim leitet die Schleutleinsklinge die Niederschlagsabläufe aus einem Einzugsgebiet von ca. 49,2 ha Wald sowie dem Einzugsgebiet des RRB Schleutleinsklinge (ca. 97,7 ha Bauflächen und Wiesen, Beckenvolumen ca. 24 400 m³) und aus dem Einzugsgebiet des RRB Bestenheider Höhe (ca. 21,6 ha Bauflächen und Wiesen, Beckenvolumen ca. 3 000 m³) ab, die Höhklinge die Niederschlagsabläufe aus einem Einzugsgebiet von ca. 86 ha Wald und Wiesen. Im Falle eines 100-jährlichen Niederschlagsereignisses ergibt sich unterhalb des Bestenheider Höhenweges ein Zusammenfluss von 15,7 m³/s, davon 12,1 m³/s aus der Schleutleinsklinge und 3,6 m³/s aus der Höhklinge. Die Abflussmengen werden von dort durch eine Verdolung DN 1 000 unter dem Gelände/den Bauwerken der Comenius Realschule im Stadtteil Bestenheid, die Bestenheider Landstraße (L 2310) und einem DB-Gleis bis zu einem Ableitungsgraben an einem Campingplatz geführt. Der Ableitungsgraben entwässert in den Main.Im Jahr 2013 kam es infolge eines Unwetterereignisses, das zu extremen Hochwasserabflüssen über die Schleutleins- und Höhklinge in das Stadtgebiet Bestenheid führte, zu einer Sturzflut mit entsprechenden Überschwemmungsschäden. Zur Reduzierung der Eintrittwahrscheinlichkeit derartiger Sturzflutereignisse beabsichtigt die Stadt Wertheim die Umsetzung des Projektes „Ausbau und Sanierung des Hochwasserschutzes an der Schleutleins- und Höhklinge in Wertheim“ durchzuführen. Sicherungs- und Dringlichkeitsmaßnahmen zur Vermeidung von Folgeschäden infolge des Sturzflutereignisses wurden auf der Grundlage einer Gesamtkonzeption als Sofortmaßnahmen bereits realisiert bzw. sind in der Umsetzung begriffen.Die Maßnahme lässt sich wie folgt charakterisieren:1. Umbau des RRB Schleutleinsklinge, bestehend aus:— Vergrößerung des Beckenvolumens z. B. durch Erhöhung des Dammes/Notüberlaufes,— Einbau eines „Registerablaufs“ zur Erhöhung von Qab,2. Umbau des RRB Bestenheider Höhe, bestehend aus:— Einbau eines „Registerablaufs“/Änderung Wirbelventil zur Erhöhung von Qab,3. Sanierung der Klingenbereiche der Schleutleinsklinge oberhalb Bestenheider Höhenweg,4. Schleutleinsklinge zwischen Bestenheider Höhenweg und Reichenberger Straße, bestehend aus:— Maßnahmen zur Wintersicherung (als Sofortmaßnahme bereits realisiert),— Ausbau Geröllfang, Verrohrung DN 2 000, Tosbecken (jeweils als dringliche Maßnahme in der Umsetzung begriffen),5. Schleutleinsklinge von Tosbecken bis Zusammenfluss mit Höhklinge, bestehend aus:— Sanierung der Klingenbereiche (als dringliche Maßnahme in der Umsetzung begriffen),6. Höhklinge zwischen Bestenheider Höhenweg und Reichenberger Straße, bestehend aus:— Maßnahmen zur Sicherung/Rutschungssanierung (als Sofortmaßnahme bereits realisiert),— Ausbau Geröllfang, Sanierungsarbeiten, Tosbecken (jeweils als dringliche Maßnahme in der Umsetzung begriffen),7. Höhklinge von Tosbecken bis Zusammenfluss mit Schleutleinsklinge, bestehend aus:— Sanierung/Räumung der Klingenbereiche (als dringliche Maßnahme in der Umsetzung begriffen),8. Höhklinge zwischen Zusammenfluss mit Schleutleinsklinge und Einlauf bei Realschule, bestehend aus:— Geröllfang/Verdolung Feuerwehrzufahrt (jeweils als dringliche Maßnahme in der Umsetzung begriffen),— bereichsweise Sicherung Klingensohle/-böschungen (als dringliche Maßnahme in der Umsetzung begriffen),9. Bereich von Einlauf bei Realschule bis L 2310, bestehend aus:9.1 Ausbau Einlaufbauwerk an der Realschule mit Notüberlauf und Erhöhung Zulauf,9.2.1 Verdolung (ca. 300 m) ca. DN 2 000 vom Einlaufbauwerk an der Realschule bis L 2310,9.2.2 Herstellung Flutrinne (ca. 80 m) in der Grünfläche, Herstellung flache befahrbare Flutmulde (ca. 40 m) im Bereich des Schulhofes, Herstellung Flutrinne/Weg (ca. 100 m) entlang der Sporthallen, Einlaufbauwerk am Ende der Flutrinne entlang der Sporthallen, anschließender Unterquerung (ca. 30 m) der Laufbahnen auf dem Sportplatz bis zum Auslauf-/Verteilerbauwerk entlang der L 2310, Auslauf-/Verteilerbauwerk entlang der L 2310 zur Wasserableitung über L 2310,10. Verdolung von L 2310 bis Auslauf Campingplatz, bestehend aus:— Unterquerung des Bahngleises mit Rechteckprofil (Profil gefällebedingt erforderlich) in offener Bauweise,— Verdolung (ca. 180 m) ca. DN 2 000 bis Graben Campingplatz,11. Ableitungsgraben beim Campingplatz, bestehend aus:— Grabenaufweitung und Angleichung an den Bestand.Gegenstand des Auftrags ist die Vergabe der zur Projektrealisierung notwendigen Leistungen nach Teil 3, Objektplanung, Abschnitt 3, § 43 HOAI (Leistungsbild Ingenieurbauwerke), Leistungsphasen 1 bis 9 sowie die Vergabe der örtlichen Bauüberwachung gemäß Anlage 12.1 zu § 43 Absatz 4 HOAI für die Ingenieurbauwerke.Der Auftraggeber beabsichtigt zunächst die Leistungen nach Teil 3, Objektplanung, Abschnitt 3, § 43 HOAI (Leistungsbild Ingenieurbauwerke) bis zur Leistungsphase 3 nach Teil 3, Abschnitt 3, § 43 HOAI zu vergeben. Die Leistungsphasen 4 ff des zuvor genannten Leistungsbildes sowie die örtliche Bauüberwachung gemäß Anlage 12.1 zu § 43 Absatz 4 HOAI für die Ingenieurbauwerke werden optional zu den vereinbarten Vertragsbedingungen in Auftrag gegeben. Dabei behält sich der Auftraggeber die stufenweise Beauftragung nach Leistungsphasen und Bauabschnitten vor.Die Herstellkosten der o. a. Maßnahmennummern 1, 2, 3, 9, 10 und 11 – ohne die Kostengruppe (KG) 700 nach DIN 276 / 2008 Teil 4 – belaufen sich auf der Grundlage einer Kostenannahme ohne Mehrwertsteuer auf ca. 3 130 000 EUR.
In der Bestenheider Höhe in Wertheim leitet die Schleutleinsklinge die Niederschlagsabläufe aus einem Einzugsgebiet von ca. 49,2 ha Wald sowie dem Einzugsgebiet des RRB Schleutleinsklinge (ca. 97,7 ha Bauflächen und Wiesen, Beckenvolumen ca. 24 400 m³) und aus dem Einzugsgebiet des RRB Bestenheider Höhe (ca. 21,6 ha Bauflächen und Wiesen, Beckenvolumen ca. 3 000 m³) ab, die Höhklinge die Niederschlagsabläufe aus einem Einzugsgebiet von ca. 86 ha Wald und Wiesen. Im Falle eines 100-jährlichen Niederschlagsereignisses ergibt sich unterhalb des Bestenheider Höhenweges ein Zusammenfluss von 15,7 m³/s, davon 12,1 m³/s aus der Schleutleinsklinge und 3,6 m³/s aus der Höhklinge. Die Abflussmengen werden von dort durch eine Verdolung DN 1 000 unter dem Gelände/den Bauwerken der Comenius Realschule im Stadtteil Bestenheid, die Bestenheider Landstraße (L 2310) und einem DB-Gleis bis zu einem Ableitungsgraben an einem Campingplatz geführt. Der Ableitungsgraben entwässert in den Main.Im Jahr 2013 kam es infolge eines Unwetterereignisses, das zu extremen Hochwasserabflüssen über die Schleutleins- und Höhklinge in das Stadtgebiet Bestenheid führte, zu einer Sturzflut mit entsprechenden Überschwemmungsschäden. Zur Reduzierung der Eintrittwahrscheinlichkeit derartiger Sturzflutereignisse beabsichtigt die Stadt Wertheim die Umsetzung des Projektes „Ausbau und Sanierung des Hochwasserschutzes an der Schleutleins- und Höhklinge in Wertheim“ durchzuführen. Sicherungs- und Dringlichkeitsmaßnahmen zur Vermeidung von Folgeschäden infolge des Sturzflutereignisses wurden auf der Grundlage einer Gesamtkonzeption als Sofortmaßnahmen bereits realisiert bzw. sind in der Umsetzung begriffen.Die Maßnahme lässt sich wie folgt charakterisieren:1. Umbau des RRB Schleutleinsklinge, bestehend aus:— Vergrößerung des Beckenvolumens z. B. durch Erhöhung des Dammes/Notüberlaufes,— Einbau eines „Registerablaufs“ zur Erhöhung von Qab,2. Umbau des RRB Bestenheider Höhe, bestehend aus:— Einbau eines „Registerablaufs“/Änderung Wirbelventil zur Erhöhung von Qab,3. Sanierung der Klingenbereiche der Schleutleinsklinge oberhalb Bestenheider Höhenweg,4. Schleutleinsklinge zwischen Bestenheider Höhenweg und Reichenberger Straße, bestehend aus:— Maßnahmen zur Wintersicherung (als Sofortmaßnahme bereits realisiert),— Ausbau Geröllfang, Verrohrung DN 2 000, Tosbecken (jeweils als dringliche Maßnahme in der Umsetzung begriffen),5. Schleutleinsklinge von Tosbecken bis Zusammenfluss mit Höhklinge, bestehend aus:— Sanierung der Klingenbereiche (als dringliche Maßnahme in der Umsetzung begriffen),6. Höhklinge zwischen Bestenheider Höhenweg und Reichenberger Straße, bestehend aus:— Maßnahmen zur Sicherung/Rutschungssanierung (als Sofortmaßnahme bereits realisiert),— Ausbau Geröllfang, Sanierungsarbeiten, Tosbecken (jeweils als dringliche Maßnahme in der Umsetzung begriffen),7. Höhklinge von Tosbecken bis Zusammenfluss mit Schleutleinsklinge, bestehend aus:— Sanierung/Räumung der Klingenbereiche (als dringliche Maßnahme in der Umsetzung begriffen),8. Höhklinge zwischen Zusammenfluss mit Schleutleinsklinge und Einlauf bei Realschule, bestehend aus:— Geröllfang/Verdolung Feuerwehrzufahrt (jeweils als dringliche Maßnahme in der Umsetzung begriffen),— bereichsweise Sicherung Klingensohle/-böschungen (als dringliche Maßnahme in der Umsetzung begriffen),9. Bereich von Einlauf bei Realschule bis L 2310, bestehend aus:9.1 Ausbau Einlaufbauwerk an der Realschule mit Notüberlauf und Erhöhung Zulauf,9.2.1 Verdolung (ca. 300 m) ca. DN 2 000 vom Einlaufbauwerk an der Realschule bis L 2310,9.2.2 Herstellung Flutrinne (ca. 80 m) in der Grünfläche, Herstellung flache befahrbare Flutmulde (ca. 40 m) im Bereich des Schulhofes, Herstellung Flutrinne/Weg (ca. 100 m) entlang der Sporthallen, Einlaufbauwerk am Ende der Flutrinne entlang der Sporthallen, anschließender Unterquerung (ca. 30 m) der Laufbahnen auf dem Sportplatz bis zum Auslauf-/Verteilerbauwerk entlang der L 2310, Auslauf-/Verteilerbauwerk entlang der L 2310 zur Wasserableitung über L 2310,10. Verdolung von L 2310 bis Auslauf Campingplatz, bestehend aus:— Unterquerung des Bahngleises mit Rechteckprofil (Profil gefällebedingt erforderlich) in offener Bauweise,— Verdolung (ca. 180 m) ca. DN 2 000 bis Graben Campingplatz,11. Ableitungsgraben beim Campingplatz, bestehend aus:— Grabenaufweitung und Angleichung an den Bestand.Gegenstand des Auftrags ist die Vergabe der zur Projektrealisierung notwendigen Leistungen nach Teil 3, Objektplanung, Abschnitt 3, § 43 HOAI (Leistungsbild Ingenieurbauwerke), Leistungsphasen 1 bis 9 sowie die Vergabe der örtlichen Bauüberwachung gemäß Anlage 12.1 zu § 43 Absatz 4 HOAI für die Ingenieurbauwerke.Der Auftraggeber beabsichtigt zunächst die Leistungen nach Teil 3, Objektplanung, Abschnitt 3, § 43 HOAI (Leistungsbild Ingenieurbauwerke) bis zur Leistungsphase 3 nach Teil 3, Abschnitt 3, § 43 HOAI zu vergeben. Die Leistungsphasen 4 ff des zuvor genannten Leistungsbildes sowie die örtliche Bauüberwachung gemäß Anlage 12.1 zu § 43 Absatz 4 HOAI für die Ingenieurbauwerke werden optional zu den vereinbarten Vertragsbedingungen in Auftrag gegeben. Dabei behält sich der Auftraggeber die stufenweise Beauftragung nach Leistungsphasen und Bauabschnitten vor.Die Herstellkosten der o. a. Maßnahmennummern 1, 2, 3, 9, 10 und 11 – ohne die Kostengruppe (KG) 700 nach DIN 276 / 2008 Teil 4 – belaufen sich auf der Grundlage einer Kostenannahme ohne Mehrwertsteuer auf ca. 3 130 000 EUR.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadtverwaltung Wertheim
Postanschrift: Mühlenstraße 26
Postleitzahl: 97877
Postort: Wertheim
Kontakt
Internetadresse: http://wertheim.de🌏
E-Mail: achim.hoerner@wertheim.de📧
Telefon: +49 9342301444📞
Fax: +49 9342301504 📠
Mit dem Hinweisbogen werden Formblätter für die Eintragung der jeweils geforderten Referenzangaben des Projektleiters, der übrigen Mitarbeiter des Projektteams und des Unternehmens zur Verfügung gestellt, die für den Teilnahmeantrag zu verwenden sind.
Mit dem Hinweisbogen werden Formblätter für die Eintragung der jeweils geforderten Referenzangaben des Projektleiters, der übrigen Mitarbeiter des Projektteams und des Unternehmens zur Verfügung gestellt, die für den Teilnahmeantrag zu verwenden sind.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Planungs- und Bauüberwachungsleistungen nach Teil 3, Objektplanung, Abschnitt 3, § 43 HOAI (Leistungsbild Ingenieurbauwerke), Leistungsphasen 1 bis 9 sowie Leistungen der örtlichen Bauüberwachung der Ingenieurbauwerke gemäß Anlage 12.1 zu § 43 Absatz 4 HOAI zur Realisierung der Hochwasserschutzmaßnahme an der Schleutleins- und Höhklinge in Wertheim.
Planungs- und Bauüberwachungsleistungen nach Teil 3, Objektplanung, Abschnitt 3, § 43 HOAI (Leistungsbild Ingenieurbauwerke), Leistungsphasen 1 bis 9 sowie Leistungen der örtlichen Bauüberwachung der Ingenieurbauwerke gemäß Anlage 12.1 zu § 43 Absatz 4 HOAI zur Realisierung der Hochwasserschutzmaßnahme an der Schleutleins- und Höhklinge in Wertheim.
Gegenstand des Auftrags ist die Vergabe der zur Projektrealisierung notwendigen Leistungen gemäß des vorstehend genannten Leistungsbildes. Der Auftraggeber behält sich die stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungsphasen dieses Leistungsbildes vor.
Gegenstand des Auftrags ist die Vergabe der zur Projektrealisierung notwendigen Leistungen gemäß des vorstehend genannten Leistungsbildes. Der Auftraggeber behält sich die stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungsphasen dieses Leistungsbildes vor.
Menge oder Umfang:
In der Bestenheider Höhe in Wertheim leitet die Schleutleinsklinge die Niederschlagsabläufe aus einem Einzugsgebiet von ca. 49,2 ha Wald sowie dem Einzugsgebiet des RRB Schleutleinsklinge (ca. 97,7 ha Bauflächen und Wiesen, Beckenvolumen ca. 24 400 m³) und aus dem Einzugsgebiet des RRB Bestenheider Höhe (ca. 21,6 ha Bauflächen und Wiesen, Beckenvolumen ca. 3 000 m³) ab, die Höhklinge die Niederschlagsabläufe aus einem Einzugsgebiet von ca. 86 ha Wald und Wiesen. Im Falle eines 100-jährlichen Niederschlagsereignisses ergibt sich unterhalb des Bestenheider Höhenweges ein Zusammenfluss von 15,7 m³/s, davon 12,1 m³/s aus der Schleutleinsklinge und 3,6 m³/s aus der Höhklinge. Die Abflussmengen werden von dort durch eine Verdolung DN 1 000 unter dem Gelände/den Bauwerken der Comenius Realschule im Stadtteil Bestenheid, die Bestenheider Landstraße (L 2310) und einem DB-Gleis bis zu einem Ableitungsgraben an einem Campingplatz geführt. Der Ableitungsgraben entwässert in den Main.
In der Bestenheider Höhe in Wertheim leitet die Schleutleinsklinge die Niederschlagsabläufe aus einem Einzugsgebiet von ca. 49,2 ha Wald sowie dem Einzugsgebiet des RRB Schleutleinsklinge (ca. 97,7 ha Bauflächen und Wiesen, Beckenvolumen ca. 24 400 m³) und aus dem Einzugsgebiet des RRB Bestenheider Höhe (ca. 21,6 ha Bauflächen und Wiesen, Beckenvolumen ca. 3 000 m³) ab, die Höhklinge die Niederschlagsabläufe aus einem Einzugsgebiet von ca. 86 ha Wald und Wiesen. Im Falle eines 100-jährlichen Niederschlagsereignisses ergibt sich unterhalb des Bestenheider Höhenweges ein Zusammenfluss von 15,7 m³/s, davon 12,1 m³/s aus der Schleutleinsklinge und 3,6 m³/s aus der Höhklinge. Die Abflussmengen werden von dort durch eine Verdolung DN 1 000 unter dem Gelände/den Bauwerken der Comenius Realschule im Stadtteil Bestenheid, die Bestenheider Landstraße (L 2310) und einem DB-Gleis bis zu einem Ableitungsgraben an einem Campingplatz geführt. Der Ableitungsgraben entwässert in den Main.
Im Jahr 2013 kam es infolge eines Unwetterereignisses, das zu extremen Hochwasserabflüssen über die Schleutleins- und Höhklinge in das Stadtgebiet Bestenheid führte, zu einer Sturzflut mit entsprechenden Überschwemmungsschäden. Zur Reduzierung der Eintrittwahrscheinlichkeit derartiger Sturzflutereignisse beabsichtigt die Stadt Wertheim die Umsetzung des Projektes „Ausbau und Sanierung des Hochwasserschutzes an der Schleutleins- und Höhklinge in Wertheim“ durchzuführen. Sicherungs- und Dringlichkeitsmaßnahmen zur Vermeidung von Folgeschäden infolge des Sturzflutereignisses wurden auf der Grundlage einer Gesamtkonzeption als Sofortmaßnahmen bereits realisiert bzw. sind in der Umsetzung begriffen.
Im Jahr 2013 kam es infolge eines Unwetterereignisses, das zu extremen Hochwasserabflüssen über die Schleutleins- und Höhklinge in das Stadtgebiet Bestenheid führte, zu einer Sturzflut mit entsprechenden Überschwemmungsschäden. Zur Reduzierung der Eintrittwahrscheinlichkeit derartiger Sturzflutereignisse beabsichtigt die Stadt Wertheim die Umsetzung des Projektes „Ausbau und Sanierung des Hochwasserschutzes an der Schleutleins- und Höhklinge in Wertheim“ durchzuführen. Sicherungs- und Dringlichkeitsmaßnahmen zur Vermeidung von Folgeschäden infolge des Sturzflutereignisses wurden auf der Grundlage einer Gesamtkonzeption als Sofortmaßnahmen bereits realisiert bzw. sind in der Umsetzung begriffen.
Die Maßnahme lässt sich wie folgt charakterisieren:
1. Umbau des RRB Schleutleinsklinge, bestehend aus:
— Vergrößerung des Beckenvolumens z. B. durch Erhöhung des Dammes/Notüberlaufes,
— Einbau eines „Registerablaufs“ zur Erhöhung von Qab,
2. Umbau des RRB Bestenheider Höhe, bestehend aus:
— Einbau eines „Registerablaufs“/Änderung Wirbelventil zur Erhöhung von Qab,
3. Sanierung der Klingenbereiche der Schleutleinsklinge oberhalb Bestenheider Höhenweg,
4. Schleutleinsklinge zwischen Bestenheider Höhenweg und Reichenberger Straße, bestehend aus:
— Maßnahmen zur Wintersicherung (als Sofortmaßnahme bereits realisiert),
— Ausbau Geröllfang, Verrohrung DN 2 000, Tosbecken (jeweils als dringliche Maßnahme in der Umsetzung begriffen),
5. Schleutleinsklinge von Tosbecken bis Zusammenfluss mit Höhklinge, bestehend aus:
— Sanierung der Klingenbereiche (als dringliche Maßnahme in der Umsetzung begriffen),
6. Höhklinge zwischen Bestenheider Höhenweg und Reichenberger Straße, bestehend aus:
— Maßnahmen zur Sicherung/Rutschungssanierung (als Sofortmaßnahme bereits realisiert),
— Ausbau Geröllfang, Sanierungsarbeiten, Tosbecken (jeweils als dringliche Maßnahme in der Umsetzung begriffen),
7. Höhklinge von Tosbecken bis Zusammenfluss mit Schleutleinsklinge, bestehend aus:
— Sanierung/Räumung der Klingenbereiche (als dringliche Maßnahme in der Umsetzung begriffen),
8. Höhklinge zwischen Zusammenfluss mit Schleutleinsklinge und Einlauf bei Realschule, bestehend aus:
— Geröllfang/Verdolung Feuerwehrzufahrt (jeweils als dringliche Maßnahme in der Umsetzung begriffen),
— bereichsweise Sicherung Klingensohle/-böschungen (als dringliche Maßnahme in der Umsetzung begriffen),
9. Bereich von Einlauf bei Realschule bis L 2310, bestehend aus:
9.1 Ausbau Einlaufbauwerk an der Realschule mit Notüberlauf und Erhöhung Zulauf,
9.2.1 Verdolung (ca. 300 m) ca. DN 2 000 vom Einlaufbauwerk an der Realschule bis L 2310,
9.2.2 Herstellung Flutrinne (ca. 80 m) in der Grünfläche, Herstellung flache befahrbare Flutmulde (ca. 40 m) im Bereich des Schulhofes, Herstellung Flutrinne/Weg (ca. 100 m) entlang der Sporthallen, Einlaufbauwerk am Ende der Flutrinne entlang der Sporthallen, anschließender Unterquerung (ca. 30 m) der Laufbahnen auf dem Sportplatz bis zum Auslauf-/Verteilerbauwerk entlang der L 2310, Auslauf-/Verteilerbauwerk entlang der L 2310 zur Wasserableitung über L 2310,
9.2.2 Herstellung Flutrinne (ca. 80 m) in der Grünfläche, Herstellung flache befahrbare Flutmulde (ca. 40 m) im Bereich des Schulhofes, Herstellung Flutrinne/Weg (ca. 100 m) entlang der Sporthallen, Einlaufbauwerk am Ende der Flutrinne entlang der Sporthallen, anschließender Unterquerung (ca. 30 m) der Laufbahnen auf dem Sportplatz bis zum Auslauf-/Verteilerbauwerk entlang der L 2310, Auslauf-/Verteilerbauwerk entlang der L 2310 zur Wasserableitung über L 2310,
10. Verdolung von L 2310 bis Auslauf Campingplatz, bestehend aus:
— Unterquerung des Bahngleises mit Rechteckprofil (Profil gefällebedingt erforderlich) in offener Bauweise,
— Verdolung (ca. 180 m) ca. DN 2 000 bis Graben Campingplatz,
11. Ableitungsgraben beim Campingplatz, bestehend aus:
— Grabenaufweitung und Angleichung an den Bestand.
Gegenstand des Auftrags ist die Vergabe der zur Projektrealisierung notwendigen Leistungen nach Teil 3, Objektplanung, Abschnitt 3, § 43 HOAI (Leistungsbild Ingenieurbauwerke), Leistungsphasen 1 bis 9 sowie die Vergabe der örtlichen Bauüberwachung gemäß Anlage 12.1 zu § 43 Absatz 4 HOAI für die Ingenieurbauwerke.
Gegenstand des Auftrags ist die Vergabe der zur Projektrealisierung notwendigen Leistungen nach Teil 3, Objektplanung, Abschnitt 3, § 43 HOAI (Leistungsbild Ingenieurbauwerke), Leistungsphasen 1 bis 9 sowie die Vergabe der örtlichen Bauüberwachung gemäß Anlage 12.1 zu § 43 Absatz 4 HOAI für die Ingenieurbauwerke.
Der Auftraggeber beabsichtigt zunächst die Leistungen nach Teil 3, Objektplanung, Abschnitt 3, § 43 HOAI (Leistungsbild Ingenieurbauwerke) bis zur Leistungsphase 3 nach Teil 3, Abschnitt 3, § 43 HOAI zu vergeben. Die Leistungsphasen 4 ff des zuvor genannten Leistungsbildes sowie die örtliche Bauüberwachung gemäß Anlage 12.1 zu § 43 Absatz 4 HOAI für die Ingenieurbauwerke werden optional zu den vereinbarten Vertragsbedingungen in Auftrag gegeben. Dabei behält sich der Auftraggeber die stufenweise Beauftragung nach Leistungsphasen und Bauabschnitten vor.
Der Auftraggeber beabsichtigt zunächst die Leistungen nach Teil 3, Objektplanung, Abschnitt 3, § 43 HOAI (Leistungsbild Ingenieurbauwerke) bis zur Leistungsphase 3 nach Teil 3, Abschnitt 3, § 43 HOAI zu vergeben. Die Leistungsphasen 4 ff des zuvor genannten Leistungsbildes sowie die örtliche Bauüberwachung gemäß Anlage 12.1 zu § 43 Absatz 4 HOAI für die Ingenieurbauwerke werden optional zu den vereinbarten Vertragsbedingungen in Auftrag gegeben. Dabei behält sich der Auftraggeber die stufenweise Beauftragung nach Leistungsphasen und Bauabschnitten vor.
Die Herstellkosten der o. a. Maßnahmennummern 1, 2, 3, 9, 10 und 11 – ohne die Kostengruppe (KG) 700 nach DIN 276 / 2008 Teil 4 – belaufen sich auf der Grundlage einer Kostenannahme ohne Mehrwertsteuer auf ca. 3 130 000 EUR.
Beschreibung der Optionen:
Die Leistungsphasen 4 bis 9 nach Teil 3, Objektplanung, Abschnitt 3, § 43 HOAI (Leistungsbild Ingenieurbauwerke) sowie die örtliche Bauüberwachung gemäß Anlage 12.1 zu § 43 Absatz 4 HOAI der Ingenieurbauwerke werden optional zu den vereinbarten Vertragsbedingungen in Auftrag gegeben. Der Auftraggeber behält sich die stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungsphasen des Leistungsbildes vor.
Die Leistungsphasen 4 bis 9 nach Teil 3, Objektplanung, Abschnitt 3, § 43 HOAI (Leistungsbild Ingenieurbauwerke) sowie die örtliche Bauüberwachung gemäß Anlage 12.1 zu § 43 Absatz 4 HOAI der Ingenieurbauwerke werden optional zu den vereinbarten Vertragsbedingungen in Auftrag gegeben. Der Auftraggeber behält sich die stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungsphasen des Leistungsbildes vor.
Dauer: 29 Monate
Referenznummer: 2.6900950000-312
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Wertheim.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Beabsichtigt ein Bewerber, die Dienstleistungen in Zusammenarbeit mit Dritten zu erbringen, müssen die nachfolgend genannten Nachweise auch für diese erbracht werden:
a) Name, Rechtsform, Anschrift, Telefon, Telefax, verantwortliche Person(en),
b) Ob und auf welche Weise der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist, die Ausführungs- oder Lieferinteressen verfolgen (§ 2 (3) VOF); als aktuelle Eigenerklärung,
c) Ob und auf welche Weise der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist (§ 4 (2) VOF); als aktuelle Eigenerklärung,
d) Ob und auf welche Weise der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Dritten zusammenarbeitet (§ 4 (2) VOF); als aktuelle Eigenerklärung,
e) Nachweis entsprechend § 4 (7) VOF als aktuelle Eigenerklärung,
f) Nachweis als aktuelle Eigenerklärung, dass folgende Ausschlusskriterien nicht zutreffen:
f1) Bewerber befindet sich im Insolvenzverfahren oder in Liquidation oder hat seine Tätigkeit eingestellt oder befindet sich aufgrund eines in den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrens in entsprechender Lage (§ 4 (9 a) VOF),
f1) Bewerber befindet sich im Insolvenzverfahren oder in Liquidation oder hat seine Tätigkeit eingestellt oder befindet sich aufgrund eines in den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrens in entsprechender Lage (§ 4 (9 a) VOF),
f2) Bewerber ist aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden, die seine berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellen (§ 4 (9 b) VOF),
f3) Bewerber hat im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit eine schwere Verfehlung begangen, die vom Auftraggeber nachweislich festgestellt wurde (§ 4 (9 c) VOF),
f4) Bewerber hat seine Verpflichtung zur Zahlung der Steuern und Abgaben nicht erfüllt (§ 4 (9 d) VOF),
f5) Bewerber hat sich bei der Erteilung von Auskünften, die gemäß §§ 4, 5 und 10 VOF eingeholt werden können, in erheblichem Maß falscher Erklärungen schuldig gemacht oder diese Auskünfte unberechtigterweise nicht erteilt (§ 4 (9 e) VOF).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Beabsichtigt ein Bewerber, die Dienstleistungen in Zusammenarbeit mit Dritten zu erbringen, müssen die nachfolgend genannten Nachweise auch für diese erbracht werden:
a) Haftpflichtversicherungsnachweis in Kopie, nicht älter als 1 Jahr: Deckungssumme für Personenschäden mind. 1 500 000 EUR/Schadensfall, Deckungssumme für Sach- und Vermögensschäden mind. 1 500 000 EUR/Schadensfall bzw. Erklärung, diese im Auftragsfall abzuschließen,
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
a) Haftpflichtversicherungsnachweis in Kopie, nicht älter als 1 Jahr: Deckungssumme für Personenschäden mind. 1 500 000 EUR/Schadensfall, Deckungssumme für Sach- und Vermögensschäden mind. 1 500 000 EUR/Schadensfall bzw. Erklärung, diese im Auftragsfall abzuschließen,
b) Angabe der Gesamtumsätze/Jahr des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren, exkl. Umsatzsteuer,
c) Erklärung der Umsätze/Jahr des Bewerbers für Leistungen, die mit den zu vergebenden Dienstleistungen vergleichbar sind, in den letzten drei Geschäftsjahren, exkl. Umsatzsteuer.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Beabsichtigt ein Bewerber, die Dienstleistungen in Zusammenarbeit mit Dritten zu erbringen, müssen die nachfolgend genannten Nachweise auch für diese erbracht werden:
a1) Nennung der tatsächlichen Leistungserbringer mit Angabe ihrer Funktion im Auftragsfall (tabellarisch bzw. Organigramm),
a2) Fachlich-beruflich orientierter Lebenslauf des Projektleiters, aus dem seine vergleichbaren Referenzprojekte (Verdolungen/Gewässerverrohrungen ab DN 1 400 (Leistungsbild Ingenieurbauwerke nach HOAI, Teil 3, Abschnitt 3, § 43)) für die zu vergebende Dienstleistung und seine hierfür erbrachten Leistungen (z. B. Projektleitung oder Bearbeitung von HOAI-Teil und -Leistungsphasen) hervorgehen, mit Angabe:
a2) Fachlich-beruflich orientierter Lebenslauf des Projektleiters, aus dem seine vergleichbaren Referenzprojekte (Verdolungen/Gewässerverrohrungen ab DN 1 400 (Leistungsbild Ingenieurbauwerke nach HOAI, Teil 3, Abschnitt 3, § 43)) für die zu vergebende Dienstleistung und seine hierfür erbrachten Leistungen (z. B. Projektleitung oder Bearbeitung von HOAI-Teil und -Leistungsphasen) hervorgehen, mit Angabe:
— was Projektinhalt war,
— ob Verdolung/Verrohrung ab mindestens DN 1 400 realisiert wurde,
— ob Verdolung/Verrohrung in innerstädtischer bebauter Lage realisiert wurde,
— der jeweils erbrachten Leistungen (Teil sowie Leistungsphasen nach HOAI),
— des jeweiligen Honorars der Projektreferenz exkl. Umsatzsteuer,
— der Bausumme der Projektreferenz exkl. Umsatzsteuer [Hinweis: mindestens 1 500 000 EUR, netto, zusammen für die KG 200 bis KG 400 nach DIN 276 für Verdolung/Verrohrung (Ingenieurbauwerke)],
— der Leistungszeit.
a3) Fachlich-beruflich orientierte Lebensläufe der Projektteammitglieder (Stellvertreter des Projektleiters, Planer und Bauoberleiter), aus denen ihre vergleichbaren Referenzprojekte für die zu vergebende Dienstleistung und ihre hierfür erbrachten Leistungen (Bearbeitung von Teil und Leistungsphasen nach HOAI) hervorgehen, getrennt nach:
a3) Fachlich-beruflich orientierte Lebensläufe der Projektteammitglieder (Stellvertreter des Projektleiters, Planer und Bauoberleiter), aus denen ihre vergleichbaren Referenzprojekte für die zu vergebende Dienstleistung und ihre hierfür erbrachten Leistungen (Bearbeitung von Teil und Leistungsphasen nach HOAI) hervorgehen, getrennt nach:
a3.1) Leistungsbild Ingenieurbauwerke gemäß Teil 3, Objektplanung, Abschnitt 3, § 43 HOAI für den Bauwerkstyp
— Verdolung/Gewässerverrohrung ab DN 1.400,
mit Angabe:
— der Bausumme der Projektreferenz exkl. Umsatzsteuer
[Hinweis: mindestens 1,5 Mio. EUR, netto, zusammen für die KG 200 bis KG 400 nach DIN
276 für Verdolung/Verrohrung (Ingenieurbauwerke)],
— der Leistungszeit,
a3.2) Leistungsbild Ingenieurbauwerke gemäß Teil 3, Objektplanung, Abschnitt 3, § 43 HOAI für die Bauwerkstypen:
— was Projektinhalt war (welche Bauwerkstypen im Projekt beinhaltet waren),
— ob der beinhaltete Bauwerkstyp in innerstädtischer bebauter Lage realisiert wurde (Hinweis: für den Bauwerkstyp Regenrückhaltebecken nicht relevant),
— der Bausumme der Projektreferenz exkl. Umsatzsteuer (Hinweis: mindestens 1 500 000 EUR, netto, zusammen für die KG 200 bis KG 400 nach DIN 276 für Durchlassbauwerke, Ein-, Auslauf-, Verteilerbauwerke, Regenrückhaltebecken (Ingenieurbauwerke)),
a3.3) Darlegung von Erfahrungen bei Maßnahmen, die die Belange der Bahn, der Baulastträger des klassifizierten Straßennetzes sowie der Bundeswasserstraßenverwaltung betreffen mit Angabe:
— ob das Projekt in innerstädtischer bebauter Lage realisiert wurde,
— ob Abstimmungs-/Koordinierungsmaßnahmen mit der Bahn oder den Baulastträgern des klassifizierten Straßennetzes oder der Bundeswasserstraßenverwaltung durchgeführt wurden,
— der Bausumme der Projektreferenz exkl. Umsatzsteuer (Hinweis: mindestens 1 500 000 EUR, netto, zusammen für die KG 200 bis KG 400 nach DIN 276 (Ingenieurbauwerke)),
a4) Fachlich-beruflich orientierte Lebensläufe der Projektteammitglieder (Mitarbeiter für die örtliche Bauüberwachung nach Anlage 12.1 zu § 43 Absatz 4 HOAI), aus denen ihre vergleichbaren Referenzprojekte für die zu vergebende Dienstleistung und ihre hierfür erbrachten Leistungen hervorgehen, getrennt nach:
a4) Fachlich-beruflich orientierte Lebensläufe der Projektteammitglieder (Mitarbeiter für die örtliche Bauüberwachung nach Anlage 12.1 zu § 43 Absatz 4 HOAI), aus denen ihre vergleichbaren Referenzprojekte für die zu vergebende Dienstleistung und ihre hierfür erbrachten Leistungen hervorgehen, getrennt nach:
a4.1) Leistungsbild Ingenieurbauwerke gemäß Teil 3, Objektplanung, Abschnitt 3, § 43 HOAI für den Bauwerkstyp:
— Verdolung/Gewässerverrohrung ab DN 1 400 mit Angabe
— ob Verdolung/Verrohrung ab mindestens DN 1.400 realisiert wurde,
— der jeweils erbrachten Leistungen (Angabe, ob die örtliche Bauüberwachung nach Anlage 12.1 zu § 43 Absatz 4 HOAI erbracht wurde),
— ob im Rahmen der örtlichen Bauüberwachung Abstimmungs-/Koordinierungsmaßnahmen mit der Bahn oder den Baulastträgern des klassifizierten Straßennetzes oder der Bundeswasserstraßenverwaltung durchgeführt wurden,
— der Bausumme der Projektreferenz exkl. Umsatzsteuer (Hinweis: mindestens 1 500 000 EUR, netto, zusammen für die KG 200 bis KG 400 nach DIN 276 für Verdolung/Verrohrung (Ingenieurbauwerke)),
a4.2) Leistungsbild Ingenieurbauwerke gemäß Teil 3, Objektplanung, Abschnitt 3, § 43 HOAI für die Bauwerkstypen:
b) Liste der in den letzten zehn Jahren erbrachten Dienstleistungen (Referenzprojekte, die mit den zu vergebenden Dienstleistungen vergleichbar sind),
getrennt nach:
b1) Leistungsbild Ingenieurbauwerke gemäß Teil 3, Objektplanung, Abschnitt 3, § 43 HOAI für den Bauwerkstyp:
— Verdolung/Gewässerverrohrung ab DN 1 400,
— ob die örtliche Bauüberwachung nach Anlage 12.1 zu § 43 Absatz 4 HOAI erbracht wurde,
— der Auftraggeber (Ansprechpartner, Adresse, Telefon),
b2) Leistungsbild Ingenieurbauwerke gemäß Teil 3, Objektplanung, Abschnitt 3, § 43 HOAI für die Bauwerkstypen:
— ob der beinhaltete Bauwerkstyp in innerstädtischer bebauter Lage realisiert wurde [Hinweis: für den Bauwerkstyp Regenrückhaltebecken nicht relevant],
b3) Darlegung von Erfahrungen bei Maßnahmen, die die Belange der Bahn, der Baulastträger des klassifizierten Straßennetzes sowie der Bundeswasserstraßenverwaltung betreffen mit Angabe:
— der Auftraggeber (Ansprechpartner, Adresse, Telefon).
c) Erklärung über das Mittel der von dem Bewerber in den letzten 3 Jahren Beschäftigten, mindestens gegliedert in die Berufsgruppen Führungskräfte, Ingenieure und Hilfskräfte.
Auftragsausführung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Falls Bietergemeinschaft: Verpflichtungserklärung zur Bietergemeinschaft mit Benennung aller Mitglieder, eines Federführers und Erklärung der gesamtschuldnerischen Haftung jedes Bietergemeinschaftsmitglieds (§ 4 (4) VOF, Ausgabe 2009, v. 18.11.09).
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Bewerber haben ihren Teilnahmeantrag zusammen mit einem Hinweisbogen, der u. a. Wertungsgewichte der Nachweis- und Zuschlagskriterien enthält, einzureichen. Der Hinweisbogen ist per E-Mail unter „geis@idb-drgeis.de“ anzufordern. Teilnahmeanträge ohne Hinweisbogen werden nicht gewertet. Der Versandumschlag des bei IDB Dr. Geis einzureichenden Teilnahmeantrags ist mit folgender Aufschrift zu versehen: „Nicht öffnen! Bewerbung zum VOF-Vergabeverfahren „Realisierung der Hochwasserschutzmaßnahme an der Schleutleins- und Höhklinge in Wertheim“, Abgabetermin: 15.6.2015, 14:00 Uhr, Eröffnungstermin: 15.6.2015, 14:00 Uhr“. Die Eröffnung erfolgt nichtöffentlich.
Bewerber haben ihren Teilnahmeantrag zusammen mit einem Hinweisbogen, der u. a. Wertungsgewichte der Nachweis- und Zuschlagskriterien enthält, einzureichen. Der Hinweisbogen ist per E-Mail unter „geis@idb-drgeis.de“ anzufordern. Teilnahmeanträge ohne Hinweisbogen werden nicht gewertet. Der Versandumschlag des bei IDB Dr. Geis einzureichenden Teilnahmeantrags ist mit folgender Aufschrift zu versehen: „Nicht öffnen! Bewerbung zum VOF-Vergabeverfahren „Realisierung der Hochwasserschutzmaßnahme an der Schleutleins- und Höhklinge in Wertheim“, Abgabetermin: 15.6.2015, 14:00 Uhr, Eröffnungstermin: 15.6.2015, 14:00 Uhr“. Die Eröffnung erfolgt nichtöffentlich.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2015-07-01 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Referenz Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 2.6900950000-312
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Karl-Friedrich-Str. 17
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76133
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: bruno.ebnet@rpk.bwl.de📧
Telefon: +49 7219264049📞
Internetadresse: http://rpinternet.service-bw.de/Seiten/Startseite.aspx🌏
Fax: +49 7219263985 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es gilt das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen in der Fassung der Bekanntmachung vom 26. Juni 2013 (BGBl. I S. 1750, 3245), das zuletzt durch Artikel 5 des Gesetzes vom 21. Juli 2014 (BGBl. I S. 1066) geändert worden ist. Auf folgende Punkte wird hingewiesen:
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Es gilt das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen in der Fassung der Bekanntmachung vom 26. Juni 2013 (BGBl. I S. 1750, 3245), das zuletzt durch Artikel 5 des Gesetzes vom 21. Juli 2014 (BGBl. I S. 1066) geändert worden ist. Auf folgende Punkte wird hingewiesen:
— § 101a: Informations- und Wartepflicht.
Demnach darf ein Vertrag erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information an die nicht berücksichtigten Bieter geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf el. Wege versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Demnach darf ein Vertrag erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information an die nicht berücksichtigten Bieter geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf el. Wege versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
— § 107 Einleitung, Antrag.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2015/S 096-174134 (2015-05-15)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-03-16) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 369 538,75 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren Vergabekriterien
Kriterium: 1. Honorar (20)
2. Aus dem Bietergespräch gewonnene Eindrücke (50)
3. Aussagen zur Organisation (30)
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-11-15 📅
Name: Bietergemeinschaft ibu – Ingenieurgesellschaft für Bauwesen und Umwelttechnik mbH / H.P. Gauff Ingenieure GmbH & Co. KG -JBG-, c/o ibu – Ingenieurgesellschaft für Bauwesen und Umwelttechnik mbH
Postanschrift: Untere Torstraße 21
Postort: Tauberbischofsheim
Postleitzahl: 97941
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@ibu-gmbh.com📧 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es gilt das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen in der Fassung der Bekanntmachung vom 26.6.2013 (BGBl. I S. 1750, 3245), das zuletzt durch Artikel 5 des Gesetzes vom 217.2014 (BGBl. I S. 1066) geändert worden ist. Auf folgende Punkte wird hingewiesen:
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Es gilt das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen in der Fassung der Bekanntmachung vom 26.6.2013 (BGBl. I S. 1750, 3245), das zuletzt durch Artikel 5 des Gesetzes vom 217.2014 (BGBl. I S. 1066) geändert worden ist. Auf folgende Punkte wird hingewiesen: