Planungsleistungen für den Ersatzneubau Brücke über die Stadtrodaer Straße im Zuge der Erlanger Allee in Jena

Stadt Jena – Eigenbetrieb Kommunalservice Jena (KSJ)

Innerhalb des Stadtteils Jena Lobeda befindet ein komplexer Verkehrsknotenpunkt der die Stadtgebiete Lobeda Ost, Lobeda-West, die Innenstadt Jenas und die Zufahrtsstraße zur Bundesautobahn A4 verbindet. Innerhalb dieses Verkehrsknotens befindet sich das Überführungsbauwerk über die Stadtrodaer Straße, welches AKR-Schädigungen aufweist. Auf Grund des schlechten Bauzustandes wird ein Ersatzneubau des Bauwerkes notwendig.
Das vorhandene schlanke Mehrfeld-Spannbetonbauwerk wurde 1972 hergestellt. Das Bauwerk soll abgebrochen und durch einen Neubau an gleicher Stelle ersetzt werden.
Die Mehrfeld-Spannbetonbrücke besteht aus 1 Teilbauwerken, Der 3-streifige Fahrbahnquerschnitt hat eine Gesamtbreite von 13,60 m und der Überbau hat eine Konstruktionshöhe von 1,5 m.
Das Bauwerk hat eine Gesamtlänge von 98 m. Die Krümmung im Grundriss beträgt R 210 m.
Folgende Leistungen sind als Grundleistungen zu vergeben:
1. Objektplanung Freianlagen gemäß § 38 HOAI in Verbindung mit Anlage 11 HOAI, Lph. 2-8,
2. Objektplanung Verkehrsanlagen gemäß § 46 HOAI in Verbindung mit Anlage 12 HOAI, Lph. 2-8,
3. Objektplanung Ingenieurbauwerke gemäß § 42 HOAI in Verbindung mit Anlage 12 HOAI, Lph. 2-8,
4. Fachplanung Tragwerksplanung gemäß § 49 HOAI in Verbindung mit Anlage 13 HOAI, Lph. 2-6,
5. Fachplanung technische Ausrüstung gemäß § 53 HOAI in Verbindung mit Anlage 14 HOAI, Lph. 2-8.
Folgende Leistungen sind als Besondere Leistungen innerhalb des Planungsauftrages zu vergeben:
1. Gestaltungsstudie und Visualisierung des Bauwerkes und anschließender Bereiche,
2. Konzeptionen für die bauzeitliche Verkehrsführung,
3. Abbruchskonzept- und Abbruchplanung – Tragwerksplanung,
4. Aufbereitung Förderunterlagen für Anträge und Verwendungsnachweis,
5. Wirtschaftlichkeitsberechnung,
6. Örtliche Bauüberwachung,
7. SiGeKo-Leistungen (SiGe-Plan, SiGe-Koordination),
8. Fachplanung LSA einschl. signaltechnischer Berechnung,
9. Koordinierte Leitungsbestands- und Leitungsumverlegepläne,
10. Untersuchung von Bauzuständen.
Die Baukosten belaufen sich auf ca. 3 600 000 EUR.
Voraussichtliche Ausführungstermine: Dezember 2015-2018.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-09-30. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-08-26.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-08-26 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2015-08-26)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Menge oder Umfang: Siehe Punkt II.1.5).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Jena – Eigenbetrieb Kommunalservice Jena (KSJ)
Postanschrift: Löbstedter Straße 68
Postleitzahl: 07749
Postort: Jena
Kontakt
Internetadresse: http://www.ksj.jena.de 🌏
E-Mail: ulrich.guenther@jena.de 📧
Telefon: +49 36414989146 📞
Fax: +49 36414989129 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-08-26 📅
Einreichungsfrist: 2015-09-30 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-09-05 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 172-313038
ABl. S-Ausgabe: 172
Zusätzliche Informationen
1. Interessenten, die einen Teilnahmeantrag einreichen wollen, werden gebeten, der in Anhang A unter I genannten Kontaktstelle per E-Mail unverzüglich ihre Anschrift (Post, Fax, E-Mail) gekannt zu geben. Die Vergabestelle benötigt diese Angaben, damit gegebenenfalls aktuelle Informationen übermittelt werden können. Auskünfte werden grundsätzlich nur auf solche Fragen erteilt, die bis spätestens 23.9.2015 bei der in Anhang A unter I genannten Kontaktstelle schriftlich eingegangen sind. Auskunftsersuchen sind ausschließlich schriftlich, per elektronischer Post oder per Telefax zu stellen. Der Teilnahmeantrag ist vom Bewerber bzw. allen Mitgliedern der Gemeinschaft oder vom bevollmächtigten Vertreter zu unterschreiben. Die geforderten Angaben und Erklärungen sind geordnet nach der Nummerierung und Reihenfolge einzureichen. Ein Hinweis auf frühere Bewerbungen ist nicht ausreichend. 2. Der Teilnahmeantrag ist in einem verschlossenen Umschlag bis zum Ablauf der Einreichungsfrist gemäß IV.3.4) (Bewerbungsfrist) vollständig an folgende Kontaktstelle zu übermitteln: Stadt Jena – Eigenbetrieb Kommunalservice Jena (KSJ), Löbstedter Straße 68, 07749 Jena. Der Umschlag ist mit folgendem Hinweis zu versehen: „Teilnahmeantrag für die Vergabe von Planungsleistungen für den Ersatzneubau Brücke über die Stadtrodaer Straße im Zuge der Erlanger Allee in Jena“, Umschlag nicht öffnen! Umschlag unverzüglich an die ausschreibende Stelle weiterleiten!“. Die Übermittlung hat schriftlich zu erfolgen. Die Übersendung per Telefax oder in elektronischer Form (E-Mail) ist nicht ausreichend. 3. Der Bewerber hat im Falle der Aufforderung zur Angebotsabgabe mit dem Angebot ein HOAI-konformes Honorarangebot einzureichen. 4. Kosten für die Erstellung der Bewerbung und gegebenenfalls des Angebotes werden nicht übernommen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Innerhalb des Stadtteils Jena Lobeda befindet ein komplexer Verkehrsknotenpunkt der die Stadtgebiete Lobeda Ost, Lobeda-West, die Innenstadt Jenas und die Zufahrtsstraße zur Bundesautobahn A4 verbindet. Innerhalb dieses Verkehrsknotens befindet sich das Überführungsbauwerk über die Stadtrodaer Straße, welches AKR-Schädigungen aufweist. Auf Grund des schlechten Bauzustandes wird ein Ersatzneubau des Bauwerkes notwendig.
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Das vorhandene schlanke Mehrfeld-Spannbetonbauwerk wurde 1972 hergestellt. Das Bauwerk soll abgebrochen und durch einen Neubau an gleicher Stelle ersetzt werden.
Die Mehrfeld-Spannbetonbrücke besteht aus 1 Teilbauwerken, Der 3-streifige Fahrbahnquerschnitt hat eine Gesamtbreite von 13,60 m und der Überbau hat eine Konstruktionshöhe von 1,5 m.
Das Bauwerk hat eine Gesamtlänge von 98 m. Die Krümmung im Grundriss beträgt R 210 m.
Folgende Leistungen sind als Grundleistungen zu vergeben:
1. Objektplanung Freianlagen gemäß § 38 HOAI in Verbindung mit Anlage 11 HOAI, Lph. 2-8,
2. Objektplanung Verkehrsanlagen gemäß § 46 HOAI in Verbindung mit Anlage 12 HOAI, Lph. 2-8,
3. Objektplanung Ingenieurbauwerke gemäß § 42 HOAI in Verbindung mit Anlage 12 HOAI, Lph. 2-8,
4. Fachplanung Tragwerksplanung gemäß § 49 HOAI in Verbindung mit Anlage 13 HOAI, Lph. 2-6,
5. Fachplanung technische Ausrüstung gemäß § 53 HOAI in Verbindung mit Anlage 14 HOAI, Lph. 2-8.
Folgende Leistungen sind als Besondere Leistungen innerhalb des Planungsauftrages zu vergeben:
1. Gestaltungsstudie und Visualisierung des Bauwerkes und anschließender Bereiche,
2. Konzeptionen für die bauzeitliche Verkehrsführung,
3. Abbruchskonzept- und Abbruchplanung – Tragwerksplanung,
4. Aufbereitung Förderunterlagen für Anträge und Verwendungsnachweis,
5. Wirtschaftlichkeitsberechnung,
6. Örtliche Bauüberwachung,
7. SiGeKo-Leistungen (SiGe-Plan, SiGe-Koordination),
8. Fachplanung LSA einschl. signaltechnischer Berechnung,
9. Koordinierte Leitungsbestands- und Leitungsumverlegepläne,
10. Untersuchung von Bauzuständen.
Die Baukosten belaufen sich auf ca. 3 600 000 EUR.
Voraussichtliche Ausführungstermine: Dezember 2015-2018.
Dauer: 36 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 07749 Jena, Deutschland.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die folgenden Angaben und Erklärungen sind mit Einreichung des Teilnahmeantrages vorzulegen:
1. Nachweis Führung der Berufsbezeichnung für eigene Leistungen (Beratender Ingenieur, Ingenieur oder Architekt bzw. vergleichbare Qualifikation) gemäß § 19 (1), (2) VOF.
2. Auszug aus dem Handelsregister oder Kopie desselben, soweit das Unternehmen ins Handelsregister eingetragen ist. (Bei ausländischen Bewerbern entsprechende Erklärung/ Nachweis, die/ der der geforderten Angaben vergleichbar ist.) Der Auszug darf zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge (vgl. IV 3.4)) nicht älter als 3 Monate sein.
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3. Angaben gemäß § 4 (2) VOF: Von den Bewerbern sind Auskünfte zu erteilen, ob und auf welche Art sie wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft sind oder ob und auf welche Art sie auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeiten.
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4. Unbedenklichkeitsbescheinigung Finanzamt oder Kopie derselben. (Bei ausländischen Bewerbern entsprechende Erklärung/ Nachweis, die/der der geforderten Angaben vergleichbar ist.) Der Auszug darf zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge (vgl. IV 3.4)) nicht älter als 3 Monate sein.
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5. Eigenerklärung, dass beim Bewerber bzw. Mitgliedern der Bietergemeinschaft keine Ausschlussgründe gemäß § 4 (6) a)-g) und (9) a)-e) VOF vorliegen.
6. Eigenerklärung nach § 16 VgV.
7. Nachweise zur finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit gemäß § 5 (4) a) VOF (Haftpflichtversicherung max. 3 Monate alt - hinsichtlich der Höhe wird auf Punkt III.1.1) verwiesen).
8. Ggf. Bewerbergemeinschaftserklärungen, aus der sich die Firmen der Bewerbergemeinschaft, die Absicht ihres Zusammenschlusses zu einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfalle und der bevollmächtigte Vertreter ergeben. Anmerkung: Bei Bewerbergemeinschaften sind die Angaben und Erklärungen für sämtliche Mitglieder der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Fehlende Nachweise werden von der VST gemäß § 5 Abs. 3 VOF mit entsprechender Fristsetzung nachgefordert. Falls Angaben und Erklärungen nicht innerhalb der gesetzten Frist bei der Vergabestelle eingehen, wird der Teilnahmeantrag vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
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Soweit der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen bzw. technischen Leistungsfähigkeit im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs auf Ressourcen von Dritten/Nachunternehmern zugreifen will, sind die vorstehenden Angaben und Erklärungen auch vom Dritten/Nachunternehmer vorzulegen. Darüber hinaus ist eine unterschriebene Erklärung des Dritten/Nachunternehmer vorzulegen und zwar mit folgendem Inhalt: „Im Falle einer Auftragsvergabe an den Bewerber (die Bietergemeinschaft) stehen wir diesem/r als Nachunternehmer zur Verfügung“.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die folgenden Angaben und Erklärungen sind mit Einreichung des Teilnahmeantrages vorzulegen:
1. Nachweis der fachlichen Eignung nach § 5 (5) d) VOF (jährliches Mittel der Anzahl der Beschäftigten des Büros/der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 Jahren (2012, 2013, 2014)) Anmerkung: Bei Bewerbergemeinschaften ist die Anzahl der Mitarbeiter zusätzlich kumuliert anzugeben.
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2. Nachweise zur finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit gemäß § 5 (4) c) VOF (jährlicher Gesamtumsatz (netto) des Büros/der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 Jahren (je Jahr für 2012, 2013, 2014)).
Anmerkung: Bei Bewerbergemeinschaften ist der Umsatz zusätzlich kumuliert anzugeben.
3. Prozentualer Anteil für entsprechende Dienstleistungen am jährlichen Gesamtumsatz des Büros/der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 Jahren (je Jahr für 2012, 2013, 2014).
Anmerkung: Bei Bewerbergemeinschaften ist der % Anteil zusätzlich kumuliert anzugeben.
Anmerkung: Bei Bewerbergemeinschaften sind die Angaben und Erklärungen für sämtliche Mitglieder der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Fehlende Nachweise können von der VST gemäß § 5 Abs. 3 VOF mit entsprechender Fristsetzung nachgefordert werden. Falls Angaben und Erklärungen nicht innerhalb der gesetzten Frist bei der Vergabestelle eingehen, wird der Teilnahmeantrag vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Soweit der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit im.
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Rahmen des Teilnahmewettbewerbs auf Ressourcen von Dritten/Nachunternehmern zugreifen will, sind die vorstehenden Angaben und Erklärungen auch vom Dritten/Nachunternehmer vorzulegen. Darüber hinaus ist eine unterschriebene Erklärung des Dritten/Nachunternehmer vorzulegen und zwar mit folgendem Inhalt: „Im Falle einer Auftragsvergabe an den Bewerber (die Bietergemeinschaft) stehen wir diesem/r als Nachunternehmer zur Verfügung“.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die folgenden Angaben und Erklärungen sind mit Einreichung des Teilnahmeantrages vorzulegen:
1. Nachweis der fachlichen Eignung nach § 5 (5) a) und c) VOF (u. a. Befähigungen, Studiennachweise, Bescheinigungen sowie Angabe der Technischen Leitung. Angaben zur beruflichen Erfahrung des Projektleiters.
2. Nachweis der fachlichen Eignung nach § 5 (5) b) VOF (Liste der wesentlichen in den letzten 10 Jahren erbrachten vergleichbaren Leistungen des Projektleiters mit Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie der öffentlichen oder privaten Auftraggebers. Hier sind insbesondere Referenzen für die Planung eines komplexen Verkehrsknotenpunktes mit hoher Verkehrsbelegung und erhöhten Gestaltungsanforderungen in städteräumlich exponierter Lage, Erfahrungen mit Fördermittelbearbeitung, Erfahrungen mit Mehrfeld-Spannbetonkonstruktionen anzugeben.
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3. Nachweis der fachlichen Eignung nach § 5 (5) b) VOF (Liste der wesentlichen in den letzten 10 Jahren erbrachten vergleichbaren Leistungen des Büros mit Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie der öffentlichen oder privaten Auftraggebers. Hier sind insbesondere Referenzen für die Planung eines komplexen Verkehrsknotenpunktes mit hoher Verkehrsbelegung und erhöhten Gestaltungsanforderungen in städteräumlich exponierter Lage, Erfahrungen mit Fördermittelbearbeitung, Erfahrungen mit Mehrfeld-Spannbetonkonstruktionen anzugeben.
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4. Nachweise zur fachlichen Eignung nach § 5 (5) f) VOF (u. a. Gewährleistung der Qualität).
Anmerkung: Bei Bewerbergemeinschaften sind die Angaben und Erklärungen für sämtliche Mitglieder der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Fehlende Nachweise können von der VST gemäß § 5 Abs. 3 VOF mit entsprechender Fristsetzung nachgefordert werden. Falls Angaben und Erklärungen nicht innerhalb der gesetzten Frist bei der Vergabestelle eingehen, wird der Teilnahmeantrag vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
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Soweit der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit im Rahmen des. Teilnahmewettbewerbs auf Ressourcen von Dritten/Nachunternehmern zugreifen will, sind die vorstehenden Angaben und Erklärungen auch vom Dritten/Nachunternehmer vorzulegen. Darüber hinaus ist eine unterschriebene Erklärung des Dritten/Nachunternehmer vorzulegen und zwar mit folgendem Inhalt: „Im Falle einer Auftragsvergabe an den Bewerber (die Bietergemeinschaft) stehen wir diesem/r als Nachunternehmer zur Verfügung“.
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Mindeststandards:
Mindestanforderung an die Referenzprojekte: Einhaltung von 2 der genannten Kriterien.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der Europäischen Gemeinschaft zugelassenen Versicherungsinstitut mit folgenden Mindestdeckungssummen: 3 000 000 EUR für Personenschäden, 1 500 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden.
Die Summen gelten je Schadensfall. Für den Fall, dass die Deckungssummen der bestehenden Berufshaftpflichtversicherung des Bewerbers nicht den geforderten Mindestdeckungssummen entsprechen, ist durch den Bewerber zu erklären, dass im Falle der Auftragserteilung eine mit Unterzeichnung des Vertrages sofort wirksame Haftpflichtversicherung mit den geforderten Mindestdeckungssummen abgeschlossen wird. Der Bewerbung ist eine verbindliche und unbedingte Erklärung des Versicherers beizufügen, worin der Versicherer erklärt, bei Auftragserteilung die Haftpflichtversicherung mit den geforderten Deckungssummen abzuschließen.
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Bei Bietergemeinschaften ist der Nachweis für die Berufshaftpflichtversicherung für ein Mitglied ausreichend.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Abschlagszahlung nach nachgewiesenen Leistungsstand.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften müssen eine Rechtsform vorweisen, die eine uneingeschränkte gesamtschuldnerische Haftung der Beteiligten, auch über die Auflösung der Bietergemeinschaft hinaus, gewährleistet. Bietergemeinschaften müssen mit bevollmächtigtem Vertreter auftreten. Dieses ist in einer mit der Bewerbung vorzulegenden Bietererklärung darzulegen.
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Sonstige besondere Bedingungen: Mit der Planung muss sofort nach der Auftragserteilung begonnen werden.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Berufsqualifikation gem. § 19 VOF.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 5
Objektive Auswahlkriterien:
§ 5 (5) a) und c) VOF: berufliche Erfahrung des Projektleiters:
Wichtung: 20 v. H. Wertung 1 Pkt.: < 4 Jahre; 2 Pkt.: 4-8 Jahre; 3 Pkt.: > 8 Jahre;
§ 5 (5) b) VOF: vergleichbaren Leistungen des Projektleiters in den letzten 10 Jahren erbrachten:
Wichtung: 25 v. H. Wertung 1 Pkt.: < 2 Objekte; 2 Pkt.: 2-3 Objekte; 3 Pkt.: > 3 Objekte;
§ 5 (5) b) VOF: vergleichbaren Leistungen des Büros/der Bewerbergemeinschaft in den letzten 10 Jahren:
Wichtung: 25 v. H. Wertung 1 Pkt.: < 5 Objekte; 2 Pkt.: 5 - 8 Objekte; 3 Pkt.: > 8 Objekte;
§ 5 (5) d) VOF: jährliches Mittel der Anzahl der Beschäftigten des Büros/Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 Jahren (2012, 2013, 2014):
Wichtung 5 v. H. Wertung 1 Pkt.: < 5; 2 Pkt.: 5-15; 3 Pkt.: > 15;
§ 5 (4) c) VOF: jährlicher Gesamtumsatz (netto) des Büros/der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 Jahren (je Jahr für 2012, 2013, 2014):
Wichtung 5 v. H. Wertung 1 Pkt : < 500 000 EUR; 2 Pkt.: 500 000-1 400 000 EUR; 3 Pkt.: > 1 400 000 EUR.
Prozentualer Anteil für entsprechende Dienstleistungen am jährlichen Gesamtumsatz des Büros/der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 Jahren (je Jahr für 2012, 2013, 2014):
Wichtung: 20 v. H. Wertung 1 Pkt.: < 25%; 2 Pkt.: 25 - 60%; 3 Pkt.: > 60%.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Stadt Jena – EigenbetriebKommunalservice Jena (KSJ)
Herrn Günther
Internetadresse: www.ksj.jena.de 🌏
Name: wioX ingenieure GmbH
Postanschrift: Semmelweisstraße 12
Postort: Erfurt
Postleitzahl: 99096
Kontaktperson: wioX ingenieure GmbH
Herrn Wilhelm
Telefon: +49 36151876890 📞
E-Mail: info@wiox.de 📧
Fax: +49 36151876897 📠
URL für weitere Informationen: www.wiox.de 🌏
URL der Dokumente: www.wiox.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Interessenten, die einen Teilnahmeantrag einreichen wollen, werden gebeten, der in Anhang A unter I genannten Kontaktstelle per E-Mail unverzüglich ihre Anschrift (Post, Fax, E-Mail) gekannt zu geben. Die Vergabestelle benötigt diese Angaben, damit gegebenenfalls aktuelle Informationen übermittelt werden können. Auskünfte werden grundsätzlich nur auf solche Fragen erteilt, die bis spätestens 23.9.2015 bei der in Anhang A unter I genannten Kontaktstelle schriftlich eingegangen sind. Auskunftsersuchen sind ausschließlich schriftlich, per elektronischer Post oder per Telefax zu stellen. Der Teilnahmeantrag ist vom Bewerber bzw. allen Mitgliedern der Gemeinschaft oder vom bevollmächtigten Vertreter zu unterschreiben. Die geforderten Angaben und Erklärungen sind geordnet nach der Nummerierung und Reihenfolge einzureichen. Ein Hinweis auf frühere Bewerbungen ist nicht ausreichend.
Mehr anzeigen
2. Der Teilnahmeantrag ist in einem verschlossenen Umschlag bis zum Ablauf der Einreichungsfrist gemäß IV.3.4) (Bewerbungsfrist) vollständig an folgende Kontaktstelle zu übermitteln:
Stadt Jena – Eigenbetrieb Kommunalservice Jena (KSJ), Löbstedter Straße 68, 07749 Jena.
Der Umschlag ist mit folgendem Hinweis zu versehen: „Teilnahmeantrag für die Vergabe von Planungsleistungen für den Ersatzneubau Brücke über die Stadtrodaer Straße im Zuge der Erlanger Allee in Jena“, Umschlag nicht öffnen! Umschlag unverzüglich an die ausschreibende Stelle weiterleiten!“.
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Die Übermittlung hat schriftlich zu erfolgen. Die Übersendung per Telefax oder in elektronischer Form (E-Mail) ist nicht ausreichend.
3. Der Bewerber hat im Falle der Aufforderung zur Angebotsabgabe mit dem Angebot ein HOAI-konformes Honorarangebot einzureichen.
4. Kosten für die Erstellung der Bewerbung und gegebenenfalls des Angebotes werden nicht übernommen.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer beim Thüringer Landesverwaltungsamt
Postanschrift: Weimarplatz 4
Postort: Weimar
Postleitzahl: 99423
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@tlvwa.thueringen.de 📧
Telefon: +49 36137737276 📞
Fax: +49 36137739354 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Rechtsbehelfsbelehrung gem. § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB.
Teilt der Auftraggeber dem Bieter oder Bewerber mit, dass er seiner Rüge nicht abhilft, muss der Bewerber oder Bieter binnen 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers die Vergabekammer anrufen. Andernfalls kann er die entsprechende Rüge im Verfahren nicht mehr geltend machen. § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB.
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Quelle: OJS 2015/S 172-313038 (2015-08-26)