Interdisziplinäres zweistufiges VOF-Verhandlungsverfahren mit Lösungsvorschlägen für die Gebäude- und Brandschutzsanierung. Der Baukörper wurde als Schulbau in den Jahren zwischen 1972 – 1974 errichtet. Das Hauptgebäude ist mit den Abmessungen von ca. 117 m * 106 m als Hallengebäude konzipiert, teilunterkellert und damit überwiegend zweigeschossig mit Flachdach erstellt. Die Bruttogeschossfläche (BGF) des Hauptgebäudes beträgt ca. 24.500 m2, der Bruttorauminhalt (BRI) ca. 105.000 m3. Für die Baukonstruktion wurden überwiegend Betonfertigteile verwendet, die Bodenplatte besteht aus Ortbeton. Die Decken sind als Pi-Platten, die Fenster als Aluminiumfenster mit Isolierverglasung ausgeführt. Die zentrale Eingangshalle ist mit Glassheddächern überdeckt. Acht eingeschnittene Höfe belichten die inneren Gebäudeflächen. Der überwiegende Teil der originalen Innenausstattung ist bis heute in Nutzung. Die Wärmeversorgung von Hauptgebäude, Werkstätten, Schulerweiterungen und Turnhalle erfolgt zentral über Gasheizung, Pelletsanlage und Blockheizkraftwerk. Diese Wärmeversorgungsanlagen entsprechen neuestem technischen Stand. Das Flachdach des Hauptgebäudes mit den Shedoberlichtbändern wurde bereits im Jahre 2010 erneuert. Es ist vorgesehen, das Gebäude im laufenden Schulbetrieb innerhalb von 5 Jahren umfassend und abschnittsweise zu sanieren. Die einzelnen Bauabschnitte sind dabei in Einheiten von etwa 6 – 8 Unterrichtsräumen aufzuteilen. Der Unterrichtsbetrieb darf dabei nicht wesentlich gestört werden. Lärmintensive Arbeiten sind nachmittags auszuführen. Die Erschließung der Baustellenbereiche sollte über Gerüst-Treppentürme und damit unabhängig vom Schulbetrieb erfolgen. Das Raumprogramm umfasst ca. 110 Klassen- und Fachräume, ca. 70 Lehrer-, Aufenthalts-, Besprechungsräume, sowie ca. 65 Abstell-, Neben- und Sanitärräume unterschiedlicher Größe. Das Raumprogramm und Raumgefüge soll bei der Gebäudesanierung möglichst nicht geändert werden. Vorgesehen ist eine Brandschutzsanierung, die Sanierung der Oberflächen der Innenräume, wie Bodenbeläge, Decken- und teilweise Wandbekleidungen und die energetische Sanierung der Gebäudefassade. Einen weiteren Schwerpunkt stellt auch die Erneuerung der technischen Anlagen, wie Wasser- und Abwasserleitungen, Wärmeverteilnetze, Lüftungsanlagen und elektrischen Anlagen dar. Umfassend sind die bestehenden Oberflächen und Ausstattungen der Sanitäreinheiten zu erneuern. Es wird für die Ausführung ein klar strukturiertes und effizientes, mit den Genehmigungsbehörden abgestimmtes Brandschutzkonzept erwartet, um Flucht- und Rettungswege, Rauchabschnitte und BS-Anlagentechnik für die Nutzer sicher, optimiert und flächenwirtschaftlich umzusetzen. Alle Eingriffe in die Bausubstanz, die das Erscheinungsbild beeinträchtigen, sind ebenfalls in Absprache mit den Genehmigungsbehörden zu bearbeiten. Der barrierefreie Zugang für die überwiegende Anzahl der Nutzflächen der Ebenen UG, EG und OG ist zu gewährleisten. Der Abschluss der Sanierungsarbeiten der Schule ist bis Dezember 2020 sicherzustellen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-07-15.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-06-15.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2015-06-15) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Menge oder Umfang:
Planungsleistungen für die Gebäude- und Brandschutzsanierung für das Hauptgebäude Kreisberufsschulzentrum, Heidenheimer Str. 1 in 73529 Schwäbisch Gmünd:Objektplanung für Gebäude und Innenräume nach §§ 33 ff HOAI – LP 1 – 9,Tragwerksplanung nach §§ 49 ff HOAI – LP 1 – 6,Technische Ausrüstung nach §§ 53 ff HOAI – LP 1 – 9Beratungsleistungen:Bauphysik,Schallschutz- und Raumakustik,Brandschutzplanung für ein Brandschutzkonzept,Sicherheits- und GesundheitsschutzkoordinationEs ist beabsichtigt die Leistungen stufenweise zu vergeben.Zunächst ist die Beauftragung bis zur LP 5, Ausführungsplanung, vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung besteht nicht.Der Honorarvorschlag ist in der 2. Stufe des VOF-Verfahrens am Abgabetermin 23.09.2015, 15:00 Uhr mit den geforderten Unterlagen einzureichen.1 500 000
Planungsleistungen für die Gebäude- und Brandschutzsanierung für das Hauptgebäude Kreisberufsschulzentrum, Heidenheimer Str. 1 in 73529 Schwäbisch Gmünd:Objektplanung für Gebäude und Innenräume nach §§ 33 ff HOAI – LP 1 – 9,Tragwerksplanung nach §§ 49 ff HOAI – LP 1 – 6,Technische Ausrüstung nach §§ 53 ff HOAI – LP 1 – 9Beratungsleistungen:Bauphysik,Schallschutz- und Raumakustik,Brandschutzplanung für ein Brandschutzkonzept,Sicherheits- und GesundheitsschutzkoordinationEs ist beabsichtigt die Leistungen stufenweise zu vergeben.Zunächst ist die Beauftragung bis zur LP 5, Ausführungsplanung, vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung besteht nicht.Der Honorarvorschlag ist in der 2. Stufe des VOF-Verfahrens am Abgabetermin 23.09.2015, 15:00 Uhr mit den geforderten Unterlagen einzureichen.1 500 000
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landratsamt Ostalbkreis
Postanschrift: Stuttgarter Str. 41
Postleitzahl: 73430
Postort: Aalen
Kontakt
Internetadresse: http://www.ostalbkreis.de🌏
E-Mail: holger.siegel@ostalbkreis.de📧
Telefon: +49 73615031568📞
Fax: +49 7361503581568 📠
A) Vergütung für Planungsleistungen der 2. Stufe:
Mit Abschluss und Auswertung der 1. Stufe werden mindestens 3 Wirtschaftsteilnehmer, (max. 6 Wirtschaftsteilnehmer) zur Abgabe eines Angebots in der 2. Stufe des Verfahrens aufgefordert. Im Rahmen der 2. Stufe (siehe Zuschlagskriterien der 2. Stufe) sind gemäß Pkt. 2 ausgewählte Teile des Sanierungskonzepts skizzenhaft darzustellen. Für die Ideenentwicklung von Lösungsvorschlägen für Brandschutz- und Technikkonzept und die bauabschnittsweise Bauausführung wird eine Vergütung je Teilnehmer mit gesamt 10.000 EUR, inkl. MwSt. vereinbart. Die Vergütung wird mit Übergabe und Präsentation der Leistungen nach Abschluss des VOF-Verfahrens fällig. Im Falle der Beauftragung wird das Honorar auf die künftigen Planungsleistungen angerechnet und nicht erneut vergütet.
b) Die Bewerbungsunterlagen sind gemäß den Bewerbungsunterlagen beiliegenden Formblättern zu gliedern. Bewerber erhalten die Bewertungsmatrix mit der Bewertung der Kriterien mit den Unterlagen bei: Landratsamt Ostalbkreis, Gebäudemanagement (siehe Kontaktadressen).
c) Die Anforderung kann per E-Mail erfolgen (siehe Kontaktadressen).
d) Die Bewerbungsunterlagen sind nach der in der Bewerbungsmatrix vorgegebenen Reihenfolge und Nummerierung zu gliedern. Zur Bewertung ist eine schriftliche Aussage zu jedem Unterpunkt der Matrix notwendig.
e) Digitale Bewerbungsunterlagen sind nicht zugelassen.
f) Die Bewerbung ist in Papierform einfach in einem verschlossenen, von außen gekennzeichneten Umschlag beim Auftraggeber (Landratsamt Ostalbkreis, Gebäudemanagement, Gartenstraße 97, 73430 Aalen) einzureichen.
Es werden ausschließlich Bewerbungen berücksichtigt, die fristgerecht beim Auftraggeber Landratsamt Ostalbkreis, Gebäudemanagement eingereicht wurden. Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgeschickt.
g) Enthalten die Bekanntmachung oder die Bewertungsmatrix nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat der Bewerber unverzüglich schriftlich darauf hinzuweisen.
g) Die Unterlagen sind vollständig in dem in dieser Bekanntmachung veröffentlichten Umfang einzureichen.
h) Die zur Wertung eingereichten Referenzprojekte sind gemäß Bewerbungsbogen mit der Nummer 1,2, 3 zu nummerieren. Werden mehr als drei Referenzformulare eingereicht, erfolgt eine beliebige Auswahl durch die Vergabestelle. Darüber hinausgehende Referenzobjekte werden zur Wertung nicht berücksichtigt.
i) Aus der Stufe 1 (Teilnahmewettbewerb) qualifizieren sich mind. 3, höchstens 6 Bewerber für die Stufe 2 (Verhandlungsverfahren). Diese erhalten mit Aufforderung zur Angebotsabgabe weitere Unterlagen einschließlich Nennung der Zuschlagskriterien.
Mit Abschluss und Auswertung der 1. Stufe werden mindestens 3 Wirtschaftsteilnehmer, (max. 6 Wirtschaftsteilnehmer) zur Abgabe eines Angebots in der 2. Stufe des Verfahrens aufgefordert. Im Rahmen der 2. Stufe (siehe Zuschlagskriterien der 2. Stufe) sind gemäß Pkt. 2 ausgewählte Teile des Sanierungskonzepts skizzenhaft darzustellen. Für die Ideenentwicklung von Lösungsvorschlägen für Brandschutz- und Technikkonzept und die bauabschnittsweise Bauausführung wird eine Vergütung je Teilnehmer mit gesamt 10.000 EUR, inkl. MwSt. vereinbart. Die Vergütung wird mit Übergabe und Präsentation der Leistungen nach Abschluss des VOF-Verfahrens fällig. Im Falle der Beauftragung wird das Honorar auf die künftigen Planungsleistungen angerechnet und nicht erneut vergütet.
b) Die Bewerbungsunterlagen sind gemäß den Bewerbungsunterlagen beiliegenden Formblättern zu gliedern. Bewerber erhalten die Bewertungsmatrix mit der Bewertung der Kriterien mit den Unterlagen bei: Landratsamt Ostalbkreis, Gebäudemanagement (siehe Kontaktadressen).
c) Die Anforderung kann per E-Mail erfolgen (siehe Kontaktadressen).
d) Die Bewerbungsunterlagen sind nach der in der Bewerbungsmatrix vorgegebenen Reihenfolge und Nummerierung zu gliedern. Zur Bewertung ist eine schriftliche Aussage zu jedem Unterpunkt der Matrix notwendig.
e) Digitale Bewerbungsunterlagen sind nicht zugelassen.
f) Die Bewerbung ist in Papierform einfach in einem verschlossenen, von außen gekennzeichneten Umschlag beim Auftraggeber (Landratsamt Ostalbkreis, Gebäudemanagement, Gartenstraße 97, 73430 Aalen) einzureichen.
Es werden ausschließlich Bewerbungen berücksichtigt, die fristgerecht beim Auftraggeber Landratsamt Ostalbkreis, Gebäudemanagement eingereicht wurden. Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgeschickt.
g) Enthalten die Bekanntmachung oder die Bewertungsmatrix nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat der Bewerber unverzüglich schriftlich darauf hinzuweisen.
g) Die Unterlagen sind vollständig in dem in dieser Bekanntmachung veröffentlichten Umfang einzureichen.
h) Die zur Wertung eingereichten Referenzprojekte sind gemäß Bewerbungsbogen mit der Nummer 1,2, 3 zu nummerieren. Werden mehr als drei Referenzformulare eingereicht, erfolgt eine beliebige Auswahl durch die Vergabestelle. Darüber hinausgehende Referenzobjekte werden zur Wertung nicht berücksichtigt.
i) Aus der Stufe 1 (Teilnahmewettbewerb) qualifizieren sich mind. 3, höchstens 6 Bewerber für die Stufe 2 (Verhandlungsverfahren). Diese erhalten mit Aufforderung zur Angebotsabgabe weitere Unterlagen einschließlich Nennung der Zuschlagskriterien.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Interdisziplinäres zweistufiges VOF-Verhandlungsverfahren mit Lösungsvorschlägen für die Gebäude- und Brandschutzsanierung.
Der Baukörper wurde als Schulbau in den Jahren zwischen 1972 – 1974 errichtet. Das Hauptgebäude ist mit den Abmessungen von ca. 117 m * 106 m als Hallengebäude konzipiert, teilunterkellert und damit überwiegend zweigeschossig mit Flachdach erstellt. Die Bruttogeschossfläche (BGF) des Hauptgebäudes beträgt ca. 24.500 m2, der Bruttorauminhalt (BRI) ca. 105.000 m3. Für die Baukonstruktion wurden überwiegend Betonfertigteile verwendet, die Bodenplatte besteht aus Ortbeton. Die Decken sind als Pi-Platten, die Fenster als Aluminiumfenster mit Isolierverglasung ausgeführt. Die zentrale Eingangshalle ist mit Glassheddächern überdeckt. Acht eingeschnittene Höfe belichten die inneren Gebäudeflächen. Der überwiegende Teil der originalen Innenausstattung ist bis heute in Nutzung.
Der Baukörper wurde als Schulbau in den Jahren zwischen 1972 – 1974 errichtet. Das Hauptgebäude ist mit den Abmessungen von ca. 117 m * 106 m als Hallengebäude konzipiert, teilunterkellert und damit überwiegend zweigeschossig mit Flachdach erstellt. Die Bruttogeschossfläche (BGF) des Hauptgebäudes beträgt ca. 24.500 m2, der Bruttorauminhalt (BRI) ca. 105.000 m3. Für die Baukonstruktion wurden überwiegend Betonfertigteile verwendet, die Bodenplatte besteht aus Ortbeton. Die Decken sind als Pi-Platten, die Fenster als Aluminiumfenster mit Isolierverglasung ausgeführt. Die zentrale Eingangshalle ist mit Glassheddächern überdeckt. Acht eingeschnittene Höfe belichten die inneren Gebäudeflächen. Der überwiegende Teil der originalen Innenausstattung ist bis heute in Nutzung.
Die Wärmeversorgung von Hauptgebäude, Werkstätten, Schulerweiterungen und Turnhalle erfolgt zentral über Gasheizung, Pelletsanlage und Blockheizkraftwerk. Diese Wärmeversorgungsanlagen entsprechen neuestem technischen Stand. Das Flachdach des Hauptgebäudes mit den Shedoberlichtbändern wurde bereits im Jahre 2010 erneuert.
Die Wärmeversorgung von Hauptgebäude, Werkstätten, Schulerweiterungen und Turnhalle erfolgt zentral über Gasheizung, Pelletsanlage und Blockheizkraftwerk. Diese Wärmeversorgungsanlagen entsprechen neuestem technischen Stand. Das Flachdach des Hauptgebäudes mit den Shedoberlichtbändern wurde bereits im Jahre 2010 erneuert.
Es ist vorgesehen, das Gebäude im laufenden Schulbetrieb innerhalb von 5 Jahren umfassend und abschnittsweise zu sanieren. Die einzelnen Bauabschnitte sind dabei in Einheiten von etwa 6 – 8 Unterrichtsräumen aufzuteilen. Der Unterrichtsbetrieb darf dabei nicht wesentlich gestört werden. Lärmintensive Arbeiten sind nachmittags auszuführen. Die Erschließung der Baustellenbereiche sollte über Gerüst-Treppentürme und damit unabhängig vom Schulbetrieb erfolgen. Das Raumprogramm umfasst ca. 110 Klassen- und Fachräume, ca. 70 Lehrer-, Aufenthalts-, Besprechungsräume, sowie ca. 65 Abstell-, Neben- und Sanitärräume unterschiedlicher Größe.
Es ist vorgesehen, das Gebäude im laufenden Schulbetrieb innerhalb von 5 Jahren umfassend und abschnittsweise zu sanieren. Die einzelnen Bauabschnitte sind dabei in Einheiten von etwa 6 – 8 Unterrichtsräumen aufzuteilen. Der Unterrichtsbetrieb darf dabei nicht wesentlich gestört werden. Lärmintensive Arbeiten sind nachmittags auszuführen. Die Erschließung der Baustellenbereiche sollte über Gerüst-Treppentürme und damit unabhängig vom Schulbetrieb erfolgen. Das Raumprogramm umfasst ca. 110 Klassen- und Fachräume, ca. 70 Lehrer-, Aufenthalts-, Besprechungsräume, sowie ca. 65 Abstell-, Neben- und Sanitärräume unterschiedlicher Größe.
Das Raumprogramm und Raumgefüge soll bei der Gebäudesanierung möglichst nicht geändert werden.
Vorgesehen ist eine Brandschutzsanierung, die Sanierung der Oberflächen der Innenräume, wie Bodenbeläge, Decken- und teilweise Wandbekleidungen und die energetische Sanierung der Gebäudefassade. Einen weiteren Schwerpunkt stellt auch die Erneuerung der technischen Anlagen, wie Wasser- und Abwasserleitungen, Wärmeverteilnetze, Lüftungsanlagen und elektrischen Anlagen dar. Umfassend sind die bestehenden Oberflächen und Ausstattungen der Sanitäreinheiten zu erneuern.
Vorgesehen ist eine Brandschutzsanierung, die Sanierung der Oberflächen der Innenräume, wie Bodenbeläge, Decken- und teilweise Wandbekleidungen und die energetische Sanierung der Gebäudefassade. Einen weiteren Schwerpunkt stellt auch die Erneuerung der technischen Anlagen, wie Wasser- und Abwasserleitungen, Wärmeverteilnetze, Lüftungsanlagen und elektrischen Anlagen dar. Umfassend sind die bestehenden Oberflächen und Ausstattungen der Sanitäreinheiten zu erneuern.
Es wird für die Ausführung ein klar strukturiertes und effizientes, mit den Genehmigungsbehörden abgestimmtes Brandschutzkonzept erwartet, um Flucht- und Rettungswege, Rauchabschnitte und BS-Anlagentechnik für die Nutzer sicher, optimiert und flächenwirtschaftlich umzusetzen.
Es wird für die Ausführung ein klar strukturiertes und effizientes, mit den Genehmigungsbehörden abgestimmtes Brandschutzkonzept erwartet, um Flucht- und Rettungswege, Rauchabschnitte und BS-Anlagentechnik für die Nutzer sicher, optimiert und flächenwirtschaftlich umzusetzen.
Alle Eingriffe in die Bausubstanz, die das Erscheinungsbild beeinträchtigen, sind ebenfalls in Absprache mit den Genehmigungsbehörden zu bearbeiten.
Der barrierefreie Zugang für die überwiegende Anzahl der Nutzflächen der Ebenen UG, EG und OG ist zu gewährleisten.
Der Abschluss der Sanierungsarbeiten der Schule ist bis Dezember 2020 sicherzustellen.
Menge oder Umfang:
Planungsleistungen für die Gebäude- und Brandschutzsanierung für das Hauptgebäude Kreisberufsschulzentrum, Heidenheimer Str. 1 in 73529 Schwäbisch Gmünd:
Objektplanung für Gebäude und Innenräume nach §§ 33 ff HOAI – LP 1 – 9,
Es ist beabsichtigt die Leistungen stufenweise zu vergeben.
Zunächst ist die Beauftragung bis zur LP 5, Ausführungsplanung, vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung besteht nicht.
Der Honorarvorschlag ist in der 2. Stufe des VOF-Verfahrens am Abgabetermin 23.09.2015, 15:00 Uhr mit den geforderten Unterlagen einzureichen.
Dauer: 60 Monate
Referenznummer: KBSZ-GD_VOF-2015
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Kreisberufsschulzentrum Schwäbisch Gmünd
Hauptgebäude
Heidenheimer Str. 1
73529 Schwäbisch Gmünd.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die Bieter haben die Nachweise über die Eintragungen bei den jeweiligen berufsständischen Kammern, wie bspw. Architektenkammer und Ingenieurkammer und einen Handelsregister bzw. Gewerbezentralregisterauszug vorzulegen, bei Partnerschaftsgesellschaften zusätzlich Auszug aus dem Partnerschaftsregister.
Die Bieter haben die Nachweise über die Eintragungen bei den jeweiligen berufsständischen Kammern, wie bspw. Architektenkammer und Ingenieurkammer und einen Handelsregister bzw. Gewerbezentralregisterauszug vorzulegen, bei Partnerschaftsgesellschaften zusätzlich Auszug aus dem Partnerschaftsregister.
— Erklärung zur wirtschaftlichen Verknüpfung mit anderen gemäß § 4 (2) VOF
— Erklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 4 (6)a-g VOF gegen ihn vorliegen
— Erklärung, dass über sein Vermögen weder das Insolvenzverfahren noch ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt wurde gemäß § 4 (9)a VOF
— Erklärung, dass keine rechtskräftigen Urteile vorliegen, die die beruflicher Zuverlässigkeit in Frage stellen bzw. keine beruflichen Verfehlungen vorliegen, die von einem Auftraggeber nachweislich festgestellt wurden gemäß § 4 (9)b-c VOF
— Erklärung, dass er seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat gemäß § 4 (9)d VOF.
— Erklärung, dass bei der Erteilung von Auskünften keine falsche Erklärungen abgegeben wurden gemäß § 4 (9)e VOF.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— Bewerbungsbogen
Für den Teilnahmeantrag ist ein Bewerbungsbogen zu verwenden, der bei der unter Anhang A (Sonstige Adressen und Kontaktstellen), genannten Kontaktstelle Landratsamt Ostalbkreis, Gebäudemanagement, Gartenstraße 97, 73430 Aalen anzufordern ist. Zur Angabe der vollständigen Nachweise ist der Bewerbungsbogen vollständig ausgefüllt und rechtskräftig unterschrieben in Papierform einzureichen. Nicht rechtskräftig unterschriebene Teilnahmeanträge werden nicht berücksichtigt.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Für den Teilnahmeantrag ist ein Bewerbungsbogen zu verwenden, der bei der unter Anhang A (Sonstige Adressen und Kontaktstellen), genannten Kontaktstelle Landratsamt Ostalbkreis, Gebäudemanagement, Gartenstraße 97, 73430 Aalen anzufordern ist. Zur Angabe der vollständigen Nachweise ist der Bewerbungsbogen vollständig ausgefüllt und rechtskräftig unterschrieben in Papierform einzureichen. Nicht rechtskräftig unterschriebene Teilnahmeanträge werden nicht berücksichtigt.
— Unterschriftenberechtigung
Nachweis der Unterschriftenberechtigung bei juristischen Personen durch Vorlage eines aktuellen Handelsregisterauszuges.
— Gesamtumsatz und Umsatz für die ausgeschriebene Dienstleistung bezogen auf die letzten 3 Jahre 2012, 2013, 2014, gemäß § 5 (4) VOF
— Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung.
Bieter sowie deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, soweit diese bei Angebotsabgabe bekannt sind, haben mit dem Angebot die gemäß Gesetz über die Sicherung von Tariftreue und Sozialstandards sowie fairen Wettbewerb bei der Vergabe öffentlicher Aufträge (Tariftreue- und Mindestlohngesetz Baden Württemberg – LTMG – BW vom 16. April 2013) erforderliche Verpflichtungserklärung abzugeben (Gewährung von Tarif- beziehungsweise Mindestlohn, Beachtung der ILO-Kernarbeitsnormen).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Bieter sowie deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, soweit diese bei Angebotsabgabe bekannt sind, haben mit dem Angebot die gemäß Gesetz über die Sicherung von Tariftreue und Sozialstandards sowie fairen Wettbewerb bei der Vergabe öffentlicher Aufträge (Tariftreue- und Mindestlohngesetz Baden Württemberg – LTMG – BW vom 16. April 2013) erforderliche Verpflichtungserklärung abzugeben (Gewährung von Tarif- beziehungsweise Mindestlohn, Beachtung der ILO-Kernarbeitsnormen).
Fehlende geforderte Nachweise oder Erklärungen (Eigenerklärungen) nach VOF §§ 4, 5 können mit Fristsetzung nachgefordert werden. Das Verstreichen der Nachfrist führt zum Ausschluss.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Erklärung zum Büro, Mitarbeitern und Qualifikation:
a) Darstellung der Bürostrukturen als Organigramm,
b) Anzahl und Qualifikation der beschäftigten Mitarbeiter gemäß § 5 (5)d VOF
c) Angaben zur Projektleitung mit Nachweis der Qualifikation (Diplom-Urkunde) und persönlichen Referenzprojekten.
2) Nachweis von drei geplanten und fertig gestellten Schulbauprojekten (aus den letzten 15 Jahren) nach § 5 (5)b VOF. Referenzprojekte auch annähernd übereinstimmender Gebäudenutzungen sind zulässig.
a) Darstellung hinsichtlich der Vergleichbarkeit der Bauaufgabe der Gebäudenutzung,
b) Darstellung hinsichtlich der ausgeführten Bauleistung,
c) Darstellung hinsichtlich der Art der ausgeführten Planungsleistungen,
d) Nachweis hinsichtlich der Ausführung für einen öffentlichen Auftraggeber,
e) Darstellung hinsichtlich Sanierungsleistungen im laufenden Schulbetrieb.
f) Die Referenzprojekte sollen eine Größenordnung von mindestens 1,0 Millionen Euro (brutto) für die Bauwerkskosten (Kostengruppe 300 – 400) nach DIN 276-1, oder gleichwertige landesspezifische Kosten) aufweisen.
Der Bewerber hat drei Projekte auf jeweils maximal vier DIN A 4 Seiten in Form von Text sowie Fotos oder Skizzen darstellen, mit Angaben der Projektbezeichnung, des Auftraggebers mit Adresse, Ansprechpartner und Telefonnummer, vom Planungsteam als Büro / Arbeitsgemeinschaft, Planungs- und Realisierungszeitraum, Projektumfang / Kosten und Angabe der bearbeiteten Leistungsphasen sowie der Honorarzone. Als erste Seite ist jeweils die Vorlage des Bewerbungsbogens, Anlage Referenzprojekte zu nutzen.
Der Bewerber hat drei Projekte auf jeweils maximal vier DIN A 4 Seiten in Form von Text sowie Fotos oder Skizzen darstellen, mit Angaben der Projektbezeichnung, des Auftraggebers mit Adresse, Ansprechpartner und Telefonnummer, vom Planungsteam als Büro / Arbeitsgemeinschaft, Planungs- und Realisierungszeitraum, Projektumfang / Kosten und Angabe der bearbeiteten Leistungsphasen sowie der Honorarzone. Als erste Seite ist jeweils die Vorlage des Bewerbungsbogens, Anlage Referenzprojekte zu nutzen.
3) Angaben gemäß § 5 (5)e VOF zu Geräten und technischer Ausstattung, über die der Bewerber zur Erbringung der Dienstleistungen verfügen wird.
Mindeststandards:
Abgabe sämtlicher Nachweise in deutscher Sprache mit dem Teilnahmeantrag der ersten Stufe.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Der Bewerber hat eine Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Versicherer nachweisen, deren Deckungssumme für Personenschäden mindestens 3.000.000 EUR und für sonstige und Sachschäden mindestens 2.000.000 EUR beträgt. Es sind mind. 2 Schadensfälle je Jahr abzudecken (2-fache Maximierung im Versicherungsjahr).
Der Bewerber hat eine Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Versicherer nachweisen, deren Deckungssumme für Personenschäden mindestens 3.000.000 EUR und für sonstige und Sachschäden mindestens 2.000.000 EUR beträgt. Es sind mind. 2 Schadensfälle je Jahr abzudecken (2-fache Maximierung im Versicherungsjahr).
Eine projektbezogene Aufstockung erst im Auftragsfall wird akzeptiert.
Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Gesetzliche Grundlage bilden die Verordnung über die Honorare für Leistungen der Architekten und Ingenieure (HOAI) und die Bestimmungen über den Werkvertrag §§ 631 ff. BGB.
Abschlagszahlungen erfolgen nach dem dokumentierten und abgenommenen Leistungsstand.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften sind vor Angebotsabgabe nicht verpflichtet, eine bestimmte Rechtsform anzunehmen. Sie haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben,
— in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,
— in der alle Mitglieder aufgeführt sind und in der der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,
— dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
— dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Wird diese Bietergemeinschaftserklärung nicht eingereicht, wird der Teilnahmeantrag der Bewerbergemeinschaft ausgeschlossen.
Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig und führen automatisch zum Ausschluss. Mehrfachbewerbungen sind auch Bewerbungen unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerberbüros sowie mehrerer Mitglieder ständiger Büro- und Arbeitsgemeinschaften.
Sonstige besondere Bedingungen:
Die örtliche Präsenz des Auftragnehmers am Schulstandort während der Bauzeit ist sicherzustellen.
— Die Objektüberwachung ist durch den Einsatz eines berufserfahrenen Mitarbeiters mit mind. 5 jähriger Berufserfahrung sicherzustellen.
Ein personeller Wechsel der Objektüberwachung innerhalb der Vertragslaufzeit sowie Unterbeauftragungen sind nur mit Zustimmung des Bauherren zulässig.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Mit Verweis auf die einschlägigen Rechts- und Verwaltungsvorschriften sind zur Bewerbung alle natürlichen Personen zugelassen, die gemäß Rechtvorschriften ihres Herkunftsstaates die für die Planungsleistungen geforderten beruflichen Qualifikationen als Diplomingenieur oder einen gleichwertigen Abschluss, Nachweisberechtigung für Brandschutzplaner, Erbringung von statischen Nachweisen, nachweisen können. Ist in dem jeweiligen Herkunftsstaat die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis der Fachrichtung, die der Aufgabenstellung entspricht, verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 85/384 EWG und Richtlinie 89/48/EWG gewährleistet ist. Juristische Personen sind zugelassen, wenn der Projektverantwortliche die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Der Bewerber hat nachzuweisen, dass er gemäß Landesbauordnung Baden-Württemberg (LBO BW, § 43, 3) bauantragsberechtigt ist.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Mit Verweis auf die einschlägigen Rechts- und Verwaltungsvorschriften sind zur Bewerbung alle natürlichen Personen zugelassen, die gemäß Rechtvorschriften ihres Herkunftsstaates die für die Planungsleistungen geforderten beruflichen Qualifikationen als Diplomingenieur oder einen gleichwertigen Abschluss, Nachweisberechtigung für Brandschutzplaner, Erbringung von statischen Nachweisen, nachweisen können. Ist in dem jeweiligen Herkunftsstaat die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis der Fachrichtung, die der Aufgabenstellung entspricht, verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 85/384 EWG und Richtlinie 89/48/EWG gewährleistet ist. Juristische Personen sind zugelassen, wenn der Projektverantwortliche die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Der Bewerber hat nachzuweisen, dass er gemäß Landesbauordnung Baden-Württemberg (LBO BW, § 43, 3) bauantragsberechtigt ist.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Objektive Auswahlkriterien:
Teilnahmekriterien der 1. Stufe (objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern) mit Wichtung:1) Die fristgerechte Vorlage (Abgabe mit Teilnahmeantrag) der geforderten Nachweise, Erklärungen und das vollständig ausgefüllte Bewerbungsformular (Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle, technische Leistungsfähigkeit, Teilnahmebedingungen). Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen mit einem Schwerpunkt bei den unter der Technischen Leistungsfähigkeit geforderten drei Referenzprojekten. Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punktzahl für die Auswahl maßgebend. Die Bewertung erfolgt nach folgender Aufstellung: Ergebnis nach „erzielter Punktzahl“ * „Wichtung“.Nach §5 (4) c VOF ist der gemittelte Umsatz der letzten 3 Jahre nachzuweisen. (Die Bewertung erfolgt mit 4 Punkten für den Nachweis von durchschnittlich >/= 600.000 EUR, 3 Punkten für den Nachweis von durchschnittlich >/= 500.000 EUR, 2 Punkten für den Nachweis von durchschnittlich >/= 400.000 EUR, 1 Punkt für den Nachweis von durchschnittlich >/= 300.000 EUR. Keine Punkte werden < 300.000 EUR Umsatz vergeben. Es erfolgt eine Wichtung mit dem Faktor 1.)Es sind drei vergleichbare Referenzprojekte nachzuweisen hinsichtlich der erbrachten Planungsleistungen für die:a) Vergleichbarkeit der Bauaufgabe, Referenzprojekt für ein Schul- oder Berufsschulgebäude oder eine in seinen Funktionsbereichen ähnliche Bauaufgabe.(Die Bewertung erfolgt mit 3 Punkten für eine Referenz, die alle Funktionsbereiche abdeckt, 2 Punkten für eine Referenz, die nicht in allen Funktionsbereichen übereinstimmt und 1 Punkt für eine Referenz, die nur in wenigen Funktionsbereichen übereinstimmt. Keine Punkte werden für eine Referenz vergeben, die keinerlei Übereinstimmung zeigt. Es erfolgt eine Wichtung mit Faktor 5).b) Vergleichbarkeit mit der Art der Leistung, Referenzobjekt für eine Sanierungs- oder auch Neubauleistung. (Die Bewertung erfolgt mit 3 Punkten für eine Referenz als Sanierungsleistung mit Brandschutzsanierung, 2 Punkten für eine Referenz als Sanierungsleistung und 1 Punkt für eine Referenz als Neubauprojekt. Keine Punkte werden für eine Referenz vergeben, die keinerlei Übereinstimmung zeigt. Es erfolgt eine Wichtung mit Faktor 2).c) Vergleichbarkeit der erbrachten Leistungsphasen, Referenz mit folgenden ausgeführten Leistungsphasen nach HOAI. (Die Bewertung erfolgt mit 3 Punkten für eine Referenz mit der Erbringung der Leistungsphasen 2-8, 2 Punkten für eine Referenz mit der Erbringung der Leistungsphasen 2-5 und 1 Punkt für eine Referenz mit der Erbringung der Leistungsphasen 6-8. Keine Punkte werden für eine Referenz vergeben, die keinerlei Übereinstimmung zeigt. Es erfolgt eine Wichtung mit Faktor 1).d) Ausführung der Planungsleistungen für einen öffentlicher Auftraggeber oder mit öffentlichen Mittel geförderte Baumaßnahme.(Die Bewertung erfolgt mit 2 Punkten für eine Referenz für einen öffentlichen Auftraggeber, 1 Punkt für eine Referenz für einen Privaten Auftraggeber mit öffentlichen Mitteln und keine Punkte bei keiner Übereinstimmung. Es erfolgt eine Wichtung mit Faktor 1).e) Bauausführung im laufenden Betrieb. (Die Bewertung erfolgt mit 1 Punkt für eine Referenz mit Bauausführung im laufenden Betrieb. Keine Punkte werden bei einer Referenz vergeben bei der keine Übereinstimmung vorhanden ist. Es erfolgt eine Wichtung mit Faktor 1)f) Baukosten der Bauaufgaben. Die Größenordnung der drei vergleichbaren Referenzprojekte soll nachgewiesen werden nach DIN 276-1, Kostengruppen 300 – 400 oder gleichwertige landesspezifische Kostengruppe. Die Bewertung erfolgt mit 5 Punkte für eine Referenz mit Baukosten >/= 5,0 Mio Euro (brutto), 4 Punkte für eine Referenz mit Baukosten >/= 4,0 Mio Euro (brutto), 3 Punkte für eine Referenz mit Baukosten >/= 3,0 Mio Euro (brutto), 2 Punkte für eine Referenz mit Baukosten >/= 2,0 Mio Euro (brutto), 1 Punkt für eine Referenz mit Baukosten >/= 1,0 Mio Euro (brutto). Keine Punkte werden für eine Referenz mit geringeren Baukosten als 1,0 Mio Euro (brutto) vergeben. Die Wichtung erfolgt mit Faktor 1).Es sind nach Multiplikation mit der Wichtung maximal 100 Punkte erreichbar. Bei Gleichstand entscheidet das Los. Ein Muster der jeweiligen Bewertungsmatrix mit Beschreibung und Wichtung liegt den anzufordernden Unterlagen bei.Zuschlagskriterien der 2. Stufe (bei europaweiten Verfahren mit deren Wichtung): Die Veröffentlichung der Zuschlagkriterien erfolgt mit Versendung der Vergabeunterlagen mit Aufforderung zur Angebotsabgabe.
Teilnahmekriterien der 1. Stufe (objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern) mit Wichtung:1) Die fristgerechte Vorlage (Abgabe mit Teilnahmeantrag) der geforderten Nachweise, Erklärungen und das vollständig ausgefüllte Bewerbungsformular (Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle, technische Leistungsfähigkeit, Teilnahmebedingungen). Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen mit einem Schwerpunkt bei den unter der Technischen Leistungsfähigkeit geforderten drei Referenzprojekten. Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punktzahl für die Auswahl maßgebend. Die Bewertung erfolgt nach folgender Aufstellung: Ergebnis nach „erzielter Punktzahl“ * „Wichtung“.Nach §5 (4) c VOF ist der gemittelte Umsatz der letzten 3 Jahre nachzuweisen. (Die Bewertung erfolgt mit 4 Punkten für den Nachweis von durchschnittlich >/= 600.000 EUR, 3 Punkten für den Nachweis von durchschnittlich >/= 500.000 EUR, 2 Punkten für den Nachweis von durchschnittlich >/= 400.000 EUR, 1 Punkt für den Nachweis von durchschnittlich >/= 300.000 EUR. Keine Punkte werden < 300.000 EUR Umsatz vergeben. Es erfolgt eine Wichtung mit dem Faktor 1.)Es sind drei vergleichbare Referenzprojekte nachzuweisen hinsichtlich der erbrachten Planungsleistungen für die:a) Vergleichbarkeit der Bauaufgabe, Referenzprojekt für ein Schul- oder Berufsschulgebäude oder eine in seinen Funktionsbereichen ähnliche Bauaufgabe.(Die Bewertung erfolgt mit 3 Punkten für eine Referenz, die alle Funktionsbereiche abdeckt, 2 Punkten für eine Referenz, die nicht in allen Funktionsbereichen übereinstimmt und 1 Punkt für eine Referenz, die nur in wenigen Funktionsbereichen übereinstimmt. Keine Punkte werden für eine Referenz vergeben, die keinerlei Übereinstimmung zeigt. Es erfolgt eine Wichtung mit Faktor 5).b) Vergleichbarkeit mit der Art der Leistung, Referenzobjekt für eine Sanierungs- oder auch Neubauleistung. (Die Bewertung erfolgt mit 3 Punkten für eine Referenz als Sanierungsleistung mit Brandschutzsanierung, 2 Punkten für eine Referenz als Sanierungsleistung und 1 Punkt für eine Referenz als Neubauprojekt. Keine Punkte werden für eine Referenz vergeben, die keinerlei Übereinstimmung zeigt. Es erfolgt eine Wichtung mit Faktor 2).c) Vergleichbarkeit der erbrachten Leistungsphasen, Referenz mit folgenden ausgeführten Leistungsphasen nach HOAI. (Die Bewertung erfolgt mit 3 Punkten für eine Referenz mit der Erbringung der Leistungsphasen 2-8, 2 Punkten für eine Referenz mit der Erbringung der Leistungsphasen 2-5 und 1 Punkt für eine Referenz mit der Erbringung der Leistungsphasen 6-8. Keine Punkte werden für eine Referenz vergeben, die keinerlei Übereinstimmung zeigt. Es erfolgt eine Wichtung mit Faktor 1).d) Ausführung der Planungsleistungen für einen öffentlicher Auftraggeber oder mit öffentlichen Mittel geförderte Baumaßnahme.(Die Bewertung erfolgt mit 2 Punkten für eine Referenz für einen öffentlichen Auftraggeber, 1 Punkt für eine Referenz für einen Privaten Auftraggeber mit öffentlichen Mitteln und keine Punkte bei keiner Übereinstimmung. Es erfolgt eine Wichtung mit Faktor 1).e) Bauausführung im laufenden Betrieb. (Die Bewertung erfolgt mit 1 Punkt für eine Referenz mit Bauausführung im laufenden Betrieb. Keine Punkte werden bei einer Referenz vergeben bei der keine Übereinstimmung vorhanden ist. Es erfolgt eine Wichtung mit Faktor 1)f) Baukosten der Bauaufgaben. Die Größenordnung der drei vergleichbaren Referenzprojekte soll nachgewiesen werden nach DIN 276-1, Kostengruppen 300 – 400 oder gleichwertige landesspezifische Kostengruppe. Die Bewertung erfolgt mit 5 Punkte für eine Referenz mit Baukosten >/= 5,0 Mio Euro (brutto), 4 Punkte für eine Referenz mit Baukosten >/= 4,0 Mio Euro (brutto), 3 Punkte für eine Referenz mit Baukosten >/= 3,0 Mio Euro (brutto), 2 Punkte für eine Referenz mit Baukosten >/= 2,0 Mio Euro (brutto), 1 Punkt für eine Referenz mit Baukosten >/= 1,0 Mio Euro (brutto). Keine Punkte werden für eine Referenz mit geringeren Baukosten als 1,0 Mio Euro (brutto) vergeben. Die Wichtung erfolgt mit Faktor 1).Es sind nach Multiplikation mit der Wichtung maximal 100 Punkte erreichbar. Bei Gleichstand entscheidet das Los. Ein Muster der jeweiligen Bewertungsmatrix mit Beschreibung und Wichtung liegt den anzufordernden Unterlagen bei.Zuschlagskriterien der 2. Stufe (bei europaweiten Verfahren mit deren Wichtung): Die Veröffentlichung der Zuschlagkriterien erfolgt mit Versendung der Vergabeunterlagen mit Aufforderung zur Angebotsabgabe.
Zahlungsweise für die Unterlagen: Versand der Unterlagen erfolgt gegen Vorlage eines Verrechnungsschecks.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2015-08-06 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Gebäudemanagement
Herrn Siegel
Internetadresse: www.ostalbkreis.de🌏
Name: Landratsamt Ostalbkreis
Postanschrift: Gartenstr. 97
URL für weitere Informationen: www.ostalbkreis.de🌏
URL der Dokumente: www.ostalbkreis.de🌏
URL der Teilnahme: www.ostalbkreis.de🌏
Referenz Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: KBSZ-GD_VOF-2015
Zusätzliche Informationen
A) Vergütung für Planungsleistungen der 2. Stufe:
Mit Abschluss und Auswertung der 1. Stufe werden mindestens 3 Wirtschaftsteilnehmer, (max. 6 Wirtschaftsteilnehmer) zur Abgabe eines Angebots in der 2. Stufe des Verfahrens aufgefordert. Im Rahmen der 2. Stufe (siehe Zuschlagskriterien der 2. Stufe) sind gemäß Pkt. 2 ausgewählte Teile des Sanierungskonzepts skizzenhaft darzustellen. Für die Ideenentwicklung von Lösungsvorschlägen für Brandschutz- und Technikkonzept und die bauabschnittsweise Bauausführung wird eine Vergütung je Teilnehmer mit gesamt 10.000 EUR, inkl. MwSt. vereinbart. Die Vergütung wird mit Übergabe und Präsentation der Leistungen nach Abschluss des VOF-Verfahrens fällig. Im Falle der Beauftragung wird das Honorar auf die künftigen Planungsleistungen angerechnet und nicht erneut vergütet.
Mit Abschluss und Auswertung der 1. Stufe werden mindestens 3 Wirtschaftsteilnehmer, (max. 6 Wirtschaftsteilnehmer) zur Abgabe eines Angebots in der 2. Stufe des Verfahrens aufgefordert. Im Rahmen der 2. Stufe (siehe Zuschlagskriterien der 2. Stufe) sind gemäß Pkt. 2 ausgewählte Teile des Sanierungskonzepts skizzenhaft darzustellen. Für die Ideenentwicklung von Lösungsvorschlägen für Brandschutz- und Technikkonzept und die bauabschnittsweise Bauausführung wird eine Vergütung je Teilnehmer mit gesamt 10.000 EUR, inkl. MwSt. vereinbart. Die Vergütung wird mit Übergabe und Präsentation der Leistungen nach Abschluss des VOF-Verfahrens fällig. Im Falle der Beauftragung wird das Honorar auf die künftigen Planungsleistungen angerechnet und nicht erneut vergütet.
b) Die Bewerbungsunterlagen sind gemäß den Bewerbungsunterlagen beiliegenden Formblättern zu gliedern. Bewerber erhalten die Bewertungsmatrix mit der Bewertung der Kriterien mit den Unterlagen bei: Landratsamt Ostalbkreis, Gebäudemanagement (siehe Kontaktadressen).
b) Die Bewerbungsunterlagen sind gemäß den Bewerbungsunterlagen beiliegenden Formblättern zu gliedern. Bewerber erhalten die Bewertungsmatrix mit der Bewertung der Kriterien mit den Unterlagen bei: Landratsamt Ostalbkreis, Gebäudemanagement (siehe Kontaktadressen).
c) Die Anforderung kann per E-Mail erfolgen (siehe Kontaktadressen).
d) Die Bewerbungsunterlagen sind nach der in der Bewerbungsmatrix vorgegebenen Reihenfolge und Nummerierung zu gliedern. Zur Bewertung ist eine schriftliche Aussage zu jedem Unterpunkt der Matrix notwendig.
e) Digitale Bewerbungsunterlagen sind nicht zugelassen.
f) Die Bewerbung ist in Papierform einfach in einem verschlossenen, von außen gekennzeichneten Umschlag beim Auftraggeber (Landratsamt Ostalbkreis, Gebäudemanagement, Gartenstraße 97, 73430 Aalen) einzureichen.
Es werden ausschließlich Bewerbungen berücksichtigt, die fristgerecht beim Auftraggeber Landratsamt Ostalbkreis, Gebäudemanagement eingereicht wurden. Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgeschickt.
g) Enthalten die Bekanntmachung oder die Bewertungsmatrix nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat der Bewerber unverzüglich schriftlich darauf hinzuweisen.
g) Die Unterlagen sind vollständig in dem in dieser Bekanntmachung veröffentlichten Umfang einzureichen.
h) Die zur Wertung eingereichten Referenzprojekte sind gemäß Bewerbungsbogen mit der Nummer 1,2, 3 zu nummerieren. Werden mehr als drei Referenzformulare eingereicht, erfolgt eine beliebige Auswahl durch die Vergabestelle. Darüber hinausgehende Referenzobjekte werden zur Wertung nicht berücksichtigt.
h) Die zur Wertung eingereichten Referenzprojekte sind gemäß Bewerbungsbogen mit der Nummer 1,2, 3 zu nummerieren. Werden mehr als drei Referenzformulare eingereicht, erfolgt eine beliebige Auswahl durch die Vergabestelle. Darüber hinausgehende Referenzobjekte werden zur Wertung nicht berücksichtigt.
i) Aus der Stufe 1 (Teilnahmewettbewerb) qualifizieren sich mind. 3, höchstens 6 Bewerber für die Stufe 2 (Verhandlungsverfahren). Diese erhalten mit Aufforderung zur Angebotsabgabe weitere Unterlagen einschließlich Nennung der Zuschlagskriterien.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg, Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Karl-Friedrich-Str. 17
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76133
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 72192664049📞
Fax: +49 7219263985 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
siehe § 107 Absatz 3 Nummern 1 bis 4 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)
— unverzüglich gegenüber dem Landratsamt Ostalbkreis nach Erkennen des Verstoßes gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren
— spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen Vergabevorschriften in…
… der Bekanntmachung
… den Vergabeunterlagen
— innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung vom Landratsamt Ostalbkreis, der Rüge nicht abhelfen zu wollen
siehe § 101b Absatz 2 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)
— 30 Kalendertage ab Kenntnis des Rechtsverstoßes, spätestens jedoch 6 Monate nach Vertragsschluss
— Im Fall der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU.
Quelle: OJS 2015/S 118-214703 (2015-06-15)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-02-04) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 3 062 500 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Telefon: +49 7361-503-1568📞
Fax: +49 7361-503-58-1568 📠