Planungsleistungen Technische Ausrüstung nach HOAI §§ 53 ff. für den Ersatzneubau einer Notfallwarte in Halle (Saale)

EVH GmbH

Gegenstand der vorliegenden Vergabe sind Generalplanungsleistungen und Planungsleistungen nach §§ 53 HOAI ff. für die Errichtung einer Notfallwarte mit Umverlegung der IT- Anlage Objekt „Spitze“ in das Schalthaus Landrain mit den Leistungsphasen nach HOAI 1 bis 2 und 3 bis 9 als Option. Der Leistungszeitraum für die Leistungsphasen 1 und 2 beträgt zwei Monate. Der Leistungszeitraum für die optionalen Leistungen wird mit 94 Monaten veranschlagt.
Ziel ist die Sicherung der Verfügbarkeit der Daten- und Kommunikationsverbindung (Notfallbetrieb) für die gesicherte Überwachung und den gesicherten Betrieb der technischen Anlagen der Sparten (Strom, Gas, Fernwärme, Infrastruktur). Durch Herauslösen der Infrastruktur aus dem Hochwassergebiet (Objekt „Spitze“) und Aufbau eines redundanten Standortes im Objekt Schalthaus Landrain, wird der Netzbetrieb im Infrastrukturnetz hochwassersicher aufgebaut.
Die Leistungen werden stufenweise vergeben. Zunächst erfolgt nur die Vergabe der Leistungsphasen 1 und 2. Ein Anspruch auf die Beauftragung der Leistungsphasen 3 bis 9 besteht nicht. (Anwendung der HOAI bei Sitz im Inland).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-11-12. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-10-12.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-10-12 Auftragsbekanntmachung
2015-11-11 Ergänzende Angaben
2016-03-08 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2015-10-12)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Technische Planungsleistungen
Menge oder Umfang:
Die zu errichtende Notfallwarte am Standort Schalthaus Landrain, dient als Redundanz zur Hauptwarte im Betriebsführungsgebäude, zum Heizkraftwerk 12. Die technischen Ausführungen sollen den Anforderungen der in der Hauptwarte zum Einsatz kommenden Technik entsprechen. Der Datenknoten besteht aus einer Notfallwarte und Ihren technischen und baulichen Einrichtungen.Die Ausführungen sind nach den technischen Mindestanforderungen (Stand der Technik), insbesondere nach folgenden Normen durchzuführen:— DIN EN 50518 bauliche, technische und betriebliche Anforderungen von Alarmempfangsstellen;— Vorgaben zur IT-Sicherheit nach DIN Norm ISO/IEC 27001:2013;— BSI IT-Grundschutz-Kataloge;— EnWG;— Protokollstandards nach IEC 60870-5-101/103/104, IEC-61850;— Werknormen der Netzgesellschaft Halle.Ziel der Baumaßnahme ist die Errichtung einer Notfallwarte inklusiv aller notwendiger Komponenten innerhalb eines vorhandenen Gebäudes für den Betrieb von Netzleitstellen als kritische Infrastruktur gemäß den gesetzlichen Vorgaben und den Vorgaben des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik. Der Standort ist dazu entsprechend aus- und umzubauen. Während der Projektrealisierung ist die Betriebsführung der Hauptwarte jederzeit aufrecht zu erhalten. Das Projekt umfasst insbesondere folgende Teilleistungen:Allgemeines:— Technische Dokumentation für sämtliche Anlagenteile;— Erstellung, Umsetzung und Dokumentation der Datensicherung gemäß IT-Grundschutz (Sicherung, Lagerung, Systemwiederherstellung, Funktionsprüfung).Stromversorgung:— Stromversorgung und Verteilung;— Redundanzkonzept;— Blitzschutz;— komplette Ausrüstung des Standortes (USV mit Batterieanlage, NEA inkl. Abgassystem und Tankanlage, bauliche Anpassungen).Kabelnetz:— Herstellung einer redundanten Zuführung der Kommunikationskabel (Lückenschlüsse Kabelschutzrohrtrassen [ca. 5 km],Kabelbezug bestehender Trassen [ca. 25 km], Kabelabschlüsse);— Gebäudeverkabelung;— Erweiterungen der technischen Gegenstellen.Gebäudetechnik und bauliche Anpassungen des bestehenden Gebäudes:— Klimatisierung Technikräume und Wartenarbeitsplätze;— Brandschutztechnik Bewertung und ggf. Anpassung der Brandmelde- und Löschanlage;— Zugangssystem mit Zutrittskontrolle, Alarmmeldung und –überwachung;— bauliche Anpassungen des bestehenden Gebäudes:o Anpassung der Raumaufteilung,o Errichtung Doppelboden,o sanitäre Einrichtung,o Einrichtung Funktionsräume,o geeignete Einfriedung des Grundstückes.Fernwirktechnik, Netzwerktechnik, Übertragungstechnik, Informationstechnik:— Integration der neuen Fernwirktechnik (FWT) und Übertragungstechnik (ÜT) in die vorhandene Infrastruktur;— Errichtung neuer Fernwirkköpfe (Fernwirkzentrale) am neuen Standort und in der vorhandenen Hauptwarte. Umsetzung Redundanzkonzept zwischen den Fernwirkköpfen der Haupt- und Notfallwarte;— Ausrüstung mit Übertragungstechnik und Integration in das bestehende redundante Übertragungsnetz;— Interne Netzwerktechnik inkl. Firewallkonzept;— Errichtung Serverlandschaft (Datenbank- und Anwendungsserver) als eigenständige Hardware bzw. ggf. Nutzung der bestehenden Virtualisierungsplattform inkl. Backupkonzept.Prozessleitsystem:— Erweiterung des bestehenden Prozessleitsystems und Umsetzung des Redundanzkonzepts zwischen der Haupt- und Notfallwarte;— Ausrüstung der Bedien- und Leitstellenarbeitsplätze (abgesetzte Dialogrechner) inkl. Kommunikationsanbindung und Integration in den bestehenden TK-Verbund per Telefon, Fax, Kopplung in das Mobilfunknetz, TETRA-Betriebsfunk, Büro-Netzwerk der Stadtwerke Halle.Objektplanung für Gebäude:— Trockenbau (Wände, Türen);— Aufgeständerter Fußboden.Tragwerksplanung (Option)Darstellung der Optionen: Ziffer II.2.2).
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Technische Planungsleistungen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: EVH GmbH
Postanschrift: Bornknechtstraße 5, Zimmer Nr. 3.102
Postleitzahl: 06108
Postort: Halle (Saale)
Kontakt
Internetadresse: http://www.evh.de 🌏
E-Mail: einkauf@evh.de 📧
Telefon: +49 3455812280 📞
Fax: +49 3455811779 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-10-12 📅
Einreichungsfrist: 2015-11-12 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-10-17 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 202-366992
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 164-300476
ABl. S-Ausgabe: 202
Zusätzliche Informationen
Erläuterungen zum Teilnahmewettbewerb: a) Teilnehmerantrag, Bewerberbogen — Der Auftraggeber hat für die Einreichung des Teilnahmeantrages einen Bewerberbogen erstellt. Dieser ist für die Einreichung der Teilnahmeanträge zu verwenden bzw. auszufüllen. — Der Bewerbungsbogen ist bei der Kontaktstelle nach Abschnitt I.1) der vorliegenden Bekanntmachung in Textform (Papierform, nicht per E-Mail) anzufordern. — Der Bewerberbogen muss vollständig ausgefüllt und von einem Büroinhaber, einem Geschäftsführer und/oder dem/den bevollmächtigten Vertreter(n) rechtsverbindlich unterschrieben sein. — Jeder Bewerber darf sich nur einmal bewerben. Das gilt auch für Bewerbungen von Bewerbergemeinschaften sowie für Niederlassungen des Bewerbers, auch wenn sie wirtschaftlich unabhängig sind. — Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist der Bewerberbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen, es ist nur ein Bewerberbogen zugelassen. b) Die Teilnahmeanträge sind in allen Bestandteilen in deutscher Sprache einzureichen; bei fremdsprachigen Dokumenten in deutscher Übersetzung. c) Hinweise für die Form und die Zusammenstellung der Teilnahmeanträge: — Die Teilnahmeanträge müssen in Papierform und zusätzlich in CD bzw. DVD (pdf-Format) bis zum Schlusstermin (12.11.2015, 11:00 Uhr) im verschlossenen Umschlag bei der „EVH GmbH, Bornknechtstraße 5, 06108 Halle“ eingehen. Die Inhaltsgleichheit der CD bzw. DVD ist mittels der Anlage 16 zu bestätigen. — Der Umschlag ist unter Verwendung des beigefügten Vordrucks: „Aufkleber“ (Anlage 18) zu kennzeichnen. — Die Übersendung hat mittels rechtsverbindlich unterschriebenem Anschreiben zu erfolgen, unter Beifügung der der Anlage 17 des Bewerberbogens, in dem die Richtigkeit der Angaben im Bewerberbogen und den Anlagen versichert wird. d) Hinweise zu Kooperationsformen im vorliegenden Vergabeverfahren: aa) Bewerbergemeinschaften: Die unter Ziffer III.2.1) bis III.2.3) der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise und Erklärungen zur Beurteilung der Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit (Eignungsvoraussetzungen) sindbei Vorliegen einer Bewerbergemeinschaft für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Dies betrifft nicht die unter Ziffer III.2.3) d) der vorliegenden Bekanntmachung genannten Eignungsvoraussetzungen(Referenzen). Ausreichend ist insoweit, wenn die geforderten Referenzen von einem Mitglied der Bewerbergemeinschaft entsprechend nachgewiesen werden. Für Bewerbergemeinschaften ist darzustellen, wie die Aufteilung der Leistungsbereiche bzw. Aufgaben auf die einzelnen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft im Auftragsfall vorgesehen ist. Für Bewerbergemeinschaften wird auf die Notwendigkeit der Vorlage einer Bewerbergemeinschaftserklärung gem. III.1.3) der vorliegenden Bekanntmachung hingewiesen. bb) Subunternehmer (Nachunternehmer/Unterauftragnehmer): Beabsichtigt der Bewerber (Einzelbewerber oder Bewerbergemeinschaft) im Auftragsfall die Hinzuziehung von Subunternehmern und möchte sich der Bewerber zum Nachweis der eigenen Leistungsfähigkeit auf die Leistungsfähigkeit dieses Subunternehmers berufen, so hat er bereits in seinem Teilnahmeantraganzugeben, welche Leistungsbereiche von diesen Subunternehmern übernommen werden sollen; ferner sind die vorgesehenen Subunternehmer zu benennen und für diese die Eignungsnachweise bereits mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Vorzulegen ist ferner die rechtsverbindliche Erklärung der benannten Subunternehmer über deren Zusicherung, im Falle der Beauftragung des Bewerbers die erklärten Subunternehmerleistungen als Subunternehmer zu erbringen. e) Referenzprojekte Es sind insgesamt nur zwei Referenzobjekte für die Planung von Netzleitstellen entsprechend II.1.5) anzugeben. Es werden nur zwei Referenzprojekte gewertet. Dies gilt sowohl für Bewerber und Bewerbergemeinschaften. Für die geforderten Referenzangaben ist der Bewerbungsbogen zu verwenden und unter Beachtung der Maßgaben auszufüllen. Darüber hinausgehende zusätzliche Referenzobjekte werden nicht gewertet, unabhängig davon, ob sie in dem vorgegebenen Bewerberbogen, in vervielfältigten Formblättern oder in zusätzlichen Unterlagen eingetragen/angegeben sind. f) Prüfung der Teilnahmeanträge: aa) Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingehenden Teilnahmeanträge anhand der in der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise und Erklärungen zur Beurteilung der Eignung zunächst auf Vollständigkeit prüfen. bb) Prüfung der Teilnahmeanträge auf Nachweis der grundsätzlichen Eignung: Der Auftraggeber wird die vollständigen Teilnahmeanträge (ggf. nach Nachforderung fehlender Erklärungen und Angaben, siehe oben) inhaltlich darauf prüfen, ob in Ziffer III.1) bis III.3), VI.3) a) bis e) der vorliegenden Bekanntmachung enthaltenen Vorgaben eingehalten werden. cc) Bewertung der Teilnahmeanträge: Der Auftraggeber wird bei einer größeren Anzahl grundsätzlich geeigneter Bewerber den Kreis der zur Angebotsabgabe einzuladenden Bewerber auf 3 beschränken. Sollte die Durchführung des Teilnahmewettbewerbs ergeben, dass mehr Bewerber grundsätzlich die vorliegend geforderten Eignungsvoraussetzungen erfüllen, als zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden sollen, so wird der Auftraggeber die zur Abgabe eines Angebots einzuladenden Bewerber auswählen, welche die maßgeblichen Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen (siehe Ziffer IV.1.2)) Hinweis auf Punktebewertung). Um dies zu ermitteln, wird der Auftraggeber die in dieser Bekanntmachung benannten Eignungsvoraussetzungen bewerten und gewichten. Hierzu wird der Auftraggeber eine Bewertungsmatrix (Checkliste) verwenden, bei der die Bewerber maximal 100 Punkte erreichen können. Von diesen 100 Punkten entfallen: * maximal 10 Punkte auf die Bankauskunft, * maximal 50 Punkte auf die Personalqualifikation, * maximal 40 Punkte für Referenzen, max. 20 Punkte pro Referenz Die konkrete Bewertungsmatrix (Checkliste) wird mit dem Bewerberbogen übersandt. g) Erläuterungen zum Ablauf des Verhandlungsverfahrens: Der Auftraggeber wird die ausgewählten Bewerber zeitgleich zur Abgabe eines Angebots mit inhaltsgleichen Vergabeunterlagen auffordern. Der Auftraggeber wird die Angebote zunächst in formeller und wirtschaftlicher Hinsicht prüfen. Der Auftraggeber wird mit den Bietern Verhandlungen aufnehmen, deren Angebot für einen Vertragsabschluss hinreichend aussichtsreich erscheint. h) Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt und verbleiben im Besitz des Auftraggebers. i) Der Auftraggeber weist darauf hin, dass allein der Inhalt der vorliegenden EU-weiten Veröffentlichung maßgeblich ist, wenn die Bekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien veröffentlicht wird und der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen Bekanntmachungen nicht vollständig, unrichtig, verändert oder mit weiteren Angaben wiedergegeben wird. j) Bekanntmachung nach Richtlinie 2004/17/EG.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand der vorliegenden Vergabe sind Generalplanungsleistungen und Planungsleistungen nach §§ 53 HOAI ff. für die Errichtung einer Notfallwarte mit Umverlegung der IT- Anlage Objekt „Spitze“ in das Schalthaus Landrain mit den Leistungsphasen nach HOAI 1 bis 2 und 3 bis 9 als Option. Der Leistungszeitraum für die Leistungsphasen 1 und 2 beträgt zwei Monate. Der Leistungszeitraum für die optionalen Leistungen wird mit 94 Monaten veranschlagt.
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Ziel ist die Sicherung der Verfügbarkeit der Daten- und Kommunikationsverbindung (Notfallbetrieb) für die gesicherte Überwachung und den gesicherten Betrieb der technischen Anlagen der Sparten (Strom, Gas, Fernwärme, Infrastruktur). Durch Herauslösen der Infrastruktur aus dem Hochwassergebiet (Objekt „Spitze“) und Aufbau eines redundanten Standortes im Objekt Schalthaus Landrain, wird der Netzbetrieb im Infrastrukturnetz hochwassersicher aufgebaut.
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Die Leistungen werden stufenweise vergeben. Zunächst erfolgt nur die Vergabe der Leistungsphasen 1 und 2. Ein Anspruch auf die Beauftragung der Leistungsphasen 3 bis 9 besteht nicht. (Anwendung der HOAI bei Sitz im Inland).
Menge oder Umfang:
Die zu errichtende Notfallwarte am Standort Schalthaus Landrain, dient als Redundanz zur Hauptwarte im Betriebsführungsgebäude, zum Heizkraftwerk 12. Die technischen Ausführungen sollen den Anforderungen der in der Hauptwarte zum Einsatz kommenden Technik entsprechen. Der Datenknoten besteht aus einer Notfallwarte und Ihren technischen und baulichen Einrichtungen.
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Die Ausführungen sind nach den technischen Mindestanforderungen (Stand der Technik), insbesondere nach folgenden Normen durchzuführen:
— DIN EN 50518 bauliche, technische und betriebliche Anforderungen von Alarmempfangsstellen;
— Vorgaben zur IT-Sicherheit nach DIN Norm ISO/IEC 27001:2013;
— BSI IT-Grundschutz-Kataloge;
— EnWG;
— Protokollstandards nach IEC 60870-5-101/103/104, IEC-61850;
— Werknormen der Netzgesellschaft Halle.
Ziel der Baumaßnahme ist die Errichtung einer Notfallwarte inklusiv aller notwendiger Komponenten innerhalb eines vorhandenen Gebäudes für den Betrieb von Netzleitstellen als kritische Infrastruktur gemäß den gesetzlichen Vorgaben und den Vorgaben des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik. Der Standort ist dazu entsprechend aus- und umzubauen. Während der Projektrealisierung ist die Betriebsführung der Hauptwarte jederzeit aufrecht zu erhalten. Das Projekt umfasst insbesondere folgende Teilleistungen:
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Allgemeines:
— Technische Dokumentation für sämtliche Anlagenteile;
— Erstellung, Umsetzung und Dokumentation der Datensicherung gemäß IT-Grundschutz (Sicherung, Lagerung, Systemwiederherstellung, Funktionsprüfung).
Stromversorgung:
— Stromversorgung und Verteilung;
— Redundanzkonzept;
— Blitzschutz;
— komplette Ausrüstung des Standortes (USV mit Batterieanlage, NEA inkl. Abgassystem und Tankanlage, bauliche Anpassungen).
Kabelnetz:
— Herstellung einer redundanten Zuführung der Kommunikationskabel (Lückenschlüsse Kabelschutzrohrtrassen [ca. 5 km],Kabelbezug bestehender Trassen [ca. 25 km], Kabelabschlüsse);
— Gebäudeverkabelung;
— Erweiterungen der technischen Gegenstellen.
Gebäudetechnik und bauliche Anpassungen des bestehenden Gebäudes:
— Klimatisierung Technikräume und Wartenarbeitsplätze;
— Brandschutztechnik Bewertung und ggf. Anpassung der Brandmelde- und Löschanlage;
— Zugangssystem mit Zutrittskontrolle, Alarmmeldung und –überwachung;
— bauliche Anpassungen des bestehenden Gebäudes:
o Anpassung der Raumaufteilung,
o Errichtung Doppelboden,
o sanitäre Einrichtung,
o Einrichtung Funktionsräume,
o geeignete Einfriedung des Grundstückes.
Fernwirktechnik, Netzwerktechnik, Übertragungstechnik, Informationstechnik:
— Integration der neuen Fernwirktechnik (FWT) und Übertragungstechnik (ÜT) in die vorhandene Infrastruktur;
— Errichtung neuer Fernwirkköpfe (Fernwirkzentrale) am neuen Standort und in der vorhandenen Hauptwarte. Umsetzung Redundanzkonzept zwischen den Fernwirkköpfen der Haupt- und Notfallwarte;
— Ausrüstung mit Übertragungstechnik und Integration in das bestehende redundante Übertragungsnetz;
— Interne Netzwerktechnik inkl. Firewallkonzept;
— Errichtung Serverlandschaft (Datenbank- und Anwendungsserver) als eigenständige Hardware bzw. ggf. Nutzung der bestehenden Virtualisierungsplattform inkl. Backupkonzept.
Prozessleitsystem:
— Erweiterung des bestehenden Prozessleitsystems und Umsetzung des Redundanzkonzepts zwischen der Haupt- und Notfallwarte;
— Ausrüstung der Bedien- und Leitstellenarbeitsplätze (abgesetzte Dialogrechner) inkl. Kommunikationsanbindung und Integration in den bestehenden TK-Verbund per Telefon, Fax, Kopplung in das Mobilfunknetz, TETRA-Betriebsfunk, Büro-Netzwerk der Stadtwerke Halle.
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Objektplanung für Gebäude:
— Trockenbau (Wände, Türen);
— Aufgeständerter Fußboden.
Tragwerksplanung (Option)
Darstellung der Optionen: Ziffer II.2.2).
Beschreibung der Optionen:
— Leistungsphasen 3 bis 9, §§ 53 ff. HOAI;
— Tragwerksplanung.
Dauer: 2 Monate
Referenznummer: 0151572045
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Halle (Saale).

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Zum Nachweis der Eignungskriterien, folgend aus Abschnitt III. dieser Bekanntmachung, muss der Bewerber einen Bewerberbogen ausfüllen.
— Einzelheiten zur Verwendung ergeben sich neben nachfolgenden Ausführungen des Weiteren aus Abschnitt VI.3) dieser Bekanntmachung
a) Angaben zu Nachunternehmern (Anlage 2 des Bewerberbogens, siehe auch Abschnitt VI.3) der Bekanntmachung) einschließlich Verpflichtungserklärung
b) Schriftliche Eigenerklärungen folgenden Inhalts, (Anlage 3 Bewerberbogen):
aa) Erklärung, dass eine Person deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, nicht rechtskräftig wegen Verstoßes gegen eine der in § 21 Abs. 1 Nr. 1-7 SektVO und § 298 StGB genannten Bestimmungen verurteilt worden ist;
bb) Erklärung, dass über das Vermögen kein Insolvenzverfahren oder kein vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet worden ist oder die Eröffnung eines solchen Verfahrens mangels Masse abgelehnt worden ist;
cc) Erklärung, dass sich der Bewerber nicht in Liquidation befindet;
dd) Erklärung, dass den Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Abgaben und der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung oder einer vergleichbaren Einrichtung bei ausländischen Bewerbern ordnungsgemäß nachgekommen wird bzw. wurde;
c) Aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder eine gleichwertige Urkunde oder Bescheinigung einer zuständigen Verwaltungsbehörde oder eines Gerichts des Herkunftslandes des Bewerbers, soweit aufgrund der Unternehmensform des Bewerbers eine Eintragung vorgesehen ist (nicht älter als 6 Monate, maßgeblich ist der vorliegend benannte Termin für die Einreichung der Teilnahmeanträge, Kopie ausreichend (zu kennzeichnen als Anlage 4 des Bewerberbogens);
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d) Der Bewerber hat seine Gesellschafts- und Konzernstruktur mindestens insoweit offen zu legen und hieraus nachzuweisen (zum Beispiel durch Vorlage eines Organigramms mit den vorhandenen gesellschafts- /konzernrechtlichen Verflechtungen sowie Benennung der Mitglieder der jeweiligen Geschäftsführungs-und Aufsichtsorgane), dass er von keiner gesellschafts- /konzernrechtlichen oder personellen Verflechtung mit anderen Architektur- /Ingenieurbüros oder mit Bau- oder Lieferfirmen betroffen ist, welche geeignet ist, im Auftragsfall beim Auftraggeber die Besorgnis eines gegenwärtigen oder künftigen Interessenkonflikts auszulösen (zu kennzeichnen als Anlage 6 des Bewerberbogens);
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e) Eigenerklärung des Bewerbers zur Abwicklung des gesamten Geschäftsverkehrs in deutscher Sprache (z. B. Korrespondenz, Verhandlungen, Beratungen (zu kennzeichnen als Anlage 7 des Bewerberbogens);
f) Eigenerklärung zum Mindestlohn (Anlage 3.1 des Bewerberbogens).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
A) aktuelle Bankauskunft (Bonitätsnachweis) nicht älter als 2 Monate, maßgeblich ist der vorliegend benannte Termin für die Einreichung der Teilnahmeanträge (zu kennzeichnen als Anlage 10). Bei Bewerbergemeinschaften sind die geforderten Nachweise /Erklärungen von jedem Mitglied vorzulegen.
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b) Angabe des Nettogesamtumsatzes (Ingenieurleistungen) des Unternehmens des Bewerbers in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren; sowie Darstellung des Nettoumsatzes bezogen auf die ausgeschriebene Leistung (Fachplanung Technische Ausrüstung, Fernwirktechnik/-köpfe, Prozessleitsysteme und USV/Netzersatzanlagen) des Unternehmens des Bewerbers in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (rechtsverbindlich unterschriebene Eigenerklärung und auf Anfrage Vorlage der Geschäftsberichte der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre) (Anlage 11 Bewerberbogen). Bei Bewerbergemeinschaften sind die geforderten Nachweise / Erklärungen von jedem Mitglied vorzulegen.
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c) Für Nachauftragnehmer ist die Leistungsfähigkeit geeignet nachzuweisen.
Im Übrigen wird auf Ziffer VI.3) der vorliegenden Bekanntmachung verwiesen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
A) Darstellung der Geschäftsbereiche des Bewerbers samt Vorlage eines Organigramms (Gliederungsplans) des Unternehmens, insbesondere für die Zuständigkeiten, in die die hier ausgeschriebenen Leistungen fallen.
b) Eigenerklärung mit Angaben zur Anzahl der in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2012, 2013, 2014) jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte (für jedes Geschäftsjahr getrennt), gegliedert nach Berufsgruppen sowie nach Anzahl, welche im Geschäftsbereich tätig sind, in den die Erbringung der ausgeschriebenen Leistungen fällt (Anlage 12 des Bewerberbogens).
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c) Darstellung Personalqualifizierung des Projektleiters sowie des Planungsingenieurs jeweils mit folgenden Angaben (Anlagen 13 und 14 des Bewerberbogens):
aa) Darlegung Qualifikation (DipI.-Ing./ Dipl.-Ing. (FH))
bb) Darlegung Berufserfahrung als Projektleiter bzw. Planungsingenieur
cc) Darlegung der Berufserfahrung im Zusammenhang mit Planungsaufgaben, die in Bezug auf Art, Umfang und Schwierigkeit mit der zu vergebenen Leistung vergleichbar sind unter Nennung folgender zusätzlicher Angaben:
— Art der Maßnahme
— Auftraggeber der Maßnahme
— Investitionskosten in EUR (netto)
dd) Darlegung erfolgter weiterer Qualifikationen
d) Angaben zu zwei realisierten oder in Realisierung befindlichen Referenzprojekten für Umbau und Erweiterungsarbeiten an Netzleitstellen (vgl. II.1.5)), bei denen in Art und Umfang vergleichbare Leistungen zu den vorliegend ausgeschriebenen Leistungen durchgeführt wurden. Erwartet werden zu den vom Bewerber ausgewählten Referenzprojekten folgende Angaben:
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— Name des Auftraggebers;
— Kontaktdaten des Auftraggebers: Benennung eines Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse;
— Bezeichnung und Standort des Referenzprojektes;
— Zeitraum der Leistungserbringung;
— Gesamtauftragswert in EURO, netto;
— Kurzbeschreibung der Art der erbrachten Leistungen mit folgenden Angaben: Leistungsphasen nach HOAI, zusätzliche und besondere Leistungen;
— Darstellung der besonderen Umstände der Leistungserbringung zur Beurteilung der Vergleichbarkeit
— Angabe, ob die Leistungen als vollständige Eigenleistung, mit Nachauftragnehmern oder in Kooperation mit anderen Firmen erbracht wurden, sowie ggf. Angabe des Eigenleistungsanteils. Wurden die Leistungen nicht vollständig als Eigenleistung erbracht, so ist anzugeben, welche Leistungen als Eigenleistung erbracht wurden (Anlage 15 des Bewerberbogens).
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Berufshaftpflichtversicherung, Mindestdeckungssumme 3 000 000 EUR für Personen- und Sachschäden, 1 000 000 EUR für sonstige Schäden bei einem in der EU zugelassenen Versicherungsunternehmen. Bei Bewerbergemeinschaften ist die Deckungssumme von allen Mitgliedern (ggf. objektkonkret) vorzuweisen. Nachweis, dass Maximierung der Ersatzleistung mind. das Zweifache der Versicherungssumme beträgt oder schriftliche Zusage des Versicherers über die Bereitschaft zur Erhöhung der Deckungssummen im Auftragsfall oder den Abschluss einer objektbezogenen Versicherung.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: SektVO, BGB, HOAI in der geltenden Fassung (bei Sitz im Inland).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
— Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter;
— Bietergemeinschaften müssen den Teilnahmeantrag als Bewerbergemeinschaft einreichen, unter Angabe der Rechtsform;
— Zum Nachweis des Vorliegens einer Bewerbergemeinschaft muss eine ausdrückliche schriftliche Erklärung der Bewerbergemeinschaft im Original mit dem Teilnahmeantrag eingereicht werden, in welchem die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft benannt werden sowie dasjenige Mitglied der Bewerbergemeinschaft, welches die Bewerbergemeinschaft im vorliegenden Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. Diese Bewerbergemeinschaftserklärung muss von sämtlichen ihrer Mitglieder rechtsverbindlich im Original unterzeichnet werden und im Original vorliegen.
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Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
— Zugelassen sind Bewerber, die nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung „Beratender Ingenieur“ oder „Ingenieur“ zu tragen und nach der EG-Richtlinie über eine allgemeine Regelung zur Anerkennung der Hochschuldiplome (EG-Berufsanerkennungsrichtlinie 2005/36/EG) in der Bundesrepublik Deutschland als „Beratender Ingenieur“ oder „Ingenieur“ tätig werden dürfen.
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— Bei juristischen Personen müssen mindestens einer der Gesellschafter und der verantwortliche Projektleiter die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllen.
— Für Bewerbergemeinschaften gilt dieses analog.
— Als Nachweis dient die Kopie entsprechender Urkunden (zu kennzeichnen als Anlage 5)
— siehe auch Anforderungen unter Ziffer III. 2.3) der Bekanntmachung.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Auswahlkriterien:
— Die 3 Bewerber/Bewerbergemeinschaften mit der höchsten Punktzahl entsprechend der Auswertung der im Bewerbungsbogen zusammengefassten Kriterien (beste Eignung) werden zur Angebotsabgabe aufgefordert.
— Die Definition der Auswahlkriterien erfolgt unter Abschnitt VI.3) dieser Bekanntmachung.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2015-11-27 📅
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2016-02-28 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Einkauf
Frau Dagmar Klamt
Internetadresse: www.evh.de 🌏

Referenz
Daten
Veröffentlichungsdatum: 2015-08-26 📅
2015-09-16 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 0151572045
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2015/S 164-300476
2015/S 179-325244
Zusätzliche Informationen
Erläuterungen zum Teilnahmewettbewerb:
a) Teilnehmerantrag, Bewerberbogen
— Der Auftraggeber hat für die Einreichung des Teilnahmeantrages einen Bewerberbogen erstellt. Dieser ist für die Einreichung der Teilnahmeanträge zu verwenden bzw. auszufüllen.
— Der Bewerbungsbogen ist bei der Kontaktstelle nach Abschnitt I.1) der vorliegenden Bekanntmachung in Textform (Papierform, nicht per E-Mail) anzufordern.
— Der Bewerberbogen muss vollständig ausgefüllt und von einem Büroinhaber, einem Geschäftsführer und/oder dem/den bevollmächtigten Vertreter(n) rechtsverbindlich unterschrieben sein.
— Jeder Bewerber darf sich nur einmal bewerben. Das gilt auch für Bewerbungen von Bewerbergemeinschaften sowie für Niederlassungen des Bewerbers, auch wenn sie wirtschaftlich unabhängig sind.
— Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist der Bewerberbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen, es ist nur ein Bewerberbogen zugelassen.
b) Die Teilnahmeanträge sind in allen Bestandteilen in deutscher Sprache einzureichen; bei fremdsprachigen Dokumenten in deutscher Übersetzung.
c) Hinweise für die Form und die Zusammenstellung der Teilnahmeanträge:
— Die Teilnahmeanträge müssen in Papierform und zusätzlich in CD bzw. DVD (pdf-Format) bis zum Schlusstermin (12.11.2015, 11:00 Uhr) im verschlossenen Umschlag bei der „EVH GmbH, Bornknechtstraße 5, 06108 Halle“ eingehen. Die Inhaltsgleichheit der CD bzw. DVD ist mittels der Anlage 16 zu bestätigen.
Mehr anzeigen
— Der Umschlag ist unter Verwendung des beigefügten Vordrucks: „Aufkleber“ (Anlage 18) zu kennzeichnen.
— Die Übersendung hat mittels rechtsverbindlich unterschriebenem Anschreiben zu erfolgen, unter Beifügung der der Anlage 17 des Bewerberbogens, in dem die Richtigkeit der Angaben im Bewerberbogen und den Anlagen versichert wird.
d) Hinweise zu Kooperationsformen im vorliegenden Vergabeverfahren:
aa) Bewerbergemeinschaften:
Die unter Ziffer III.2.1) bis III.2.3) der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise und Erklärungen zur Beurteilung der Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit (Eignungsvoraussetzungen) sindbei Vorliegen einer Bewerbergemeinschaft für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Dies betrifft nicht die unter Ziffer III.2.3) d) der vorliegenden Bekanntmachung genannten Eignungsvoraussetzungen(Referenzen). Ausreichend ist insoweit, wenn die geforderten Referenzen von einem Mitglied der Bewerbergemeinschaft entsprechend nachgewiesen werden. Für Bewerbergemeinschaften ist darzustellen, wie die Aufteilung der Leistungsbereiche bzw. Aufgaben auf die einzelnen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft im Auftragsfall vorgesehen ist. Für Bewerbergemeinschaften wird auf die Notwendigkeit der Vorlage einer Bewerbergemeinschaftserklärung gem. III.1.3) der vorliegenden Bekanntmachung hingewiesen.
Mehr anzeigen
bb) Subunternehmer (Nachunternehmer/Unterauftragnehmer):
Beabsichtigt der Bewerber (Einzelbewerber oder Bewerbergemeinschaft) im Auftragsfall die Hinzuziehung von Subunternehmern und möchte sich der Bewerber zum Nachweis der eigenen Leistungsfähigkeit auf die Leistungsfähigkeit dieses Subunternehmers berufen, so hat er bereits in seinem Teilnahmeantraganzugeben, welche Leistungsbereiche von diesen Subunternehmern übernommen werden sollen; ferner sind die vorgesehenen Subunternehmer zu benennen und für diese die Eignungsnachweise bereits mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Vorzulegen ist ferner die rechtsverbindliche Erklärung der benannten Subunternehmer über deren Zusicherung, im Falle der Beauftragung
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des Bewerbers die erklärten Subunternehmerleistungen als Subunternehmer zu erbringen.
e) Referenzprojekte
Es sind insgesamt nur zwei Referenzobjekte für die Planung von Netzleitstellen entsprechend II.1.5) anzugeben. Es werden nur zwei Referenzprojekte gewertet. Dies gilt sowohl für Bewerber und Bewerbergemeinschaften. Für die geforderten Referenzangaben ist der Bewerbungsbogen zu verwenden und unter Beachtung der Maßgaben auszufüllen. Darüber hinausgehende zusätzliche Referenzobjekte werden nicht gewertet, unabhängig davon, ob sie in dem vorgegebenen Bewerberbogen, in vervielfältigten Formblättern oder in zusätzlichen Unterlagen eingetragen/angegeben sind.
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f) Prüfung der Teilnahmeanträge:
aa)
Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingehenden Teilnahmeanträge anhand der in der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise und Erklärungen zur Beurteilung der Eignung zunächst auf Vollständigkeit prüfen.
bb)
Prüfung der Teilnahmeanträge auf Nachweis der grundsätzlichen Eignung:
Der Auftraggeber wird die vollständigen Teilnahmeanträge (ggf. nach Nachforderung fehlender Erklärungen und Angaben, siehe oben) inhaltlich darauf prüfen, ob in Ziffer III.1) bis III.3), VI.3) a) bis e) der vorliegenden Bekanntmachung enthaltenen Vorgaben eingehalten werden.
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cc) Bewertung der Teilnahmeanträge:
Der Auftraggeber wird bei einer größeren Anzahl grundsätzlich geeigneter Bewerber den Kreis der zur Angebotsabgabe einzuladenden Bewerber auf 3 beschränken. Sollte die Durchführung des Teilnahmewettbewerbs ergeben, dass mehr Bewerber grundsätzlich die vorliegend geforderten Eignungsvoraussetzungen erfüllen, als zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden sollen, so wird der Auftraggeber die zur Abgabe eines Angebots einzuladenden Bewerber auswählen, welche die maßgeblichen Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen (siehe Ziffer IV.1.2)) Hinweis auf Punktebewertung).
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Um dies zu ermitteln, wird der Auftraggeber die in dieser Bekanntmachung benannten Eignungsvoraussetzungen bewerten und gewichten. Hierzu wird der Auftraggeber eine Bewertungsmatrix (Checkliste) verwenden, bei der die Bewerber maximal 100 Punkte erreichen können.
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Von diesen 100 Punkten entfallen:
* maximal 10 Punkte auf die Bankauskunft,
* maximal 50 Punkte auf die Personalqualifikation,
* maximal 40 Punkte für Referenzen, max. 20 Punkte pro Referenz
Die konkrete Bewertungsmatrix (Checkliste) wird mit dem Bewerberbogen übersandt.
g) Erläuterungen zum Ablauf des Verhandlungsverfahrens:
Der Auftraggeber wird die ausgewählten Bewerber zeitgleich zur Abgabe eines Angebots mit inhaltsgleichen Vergabeunterlagen auffordern.
Der Auftraggeber wird die Angebote zunächst in formeller und wirtschaftlicher Hinsicht prüfen. Der Auftraggeber wird mit den Bietern Verhandlungen aufnehmen, deren Angebot für einen Vertragsabschluss hinreichend aussichtsreich erscheint.
h) Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt und verbleiben im Besitz des Auftraggebers.
i) Der Auftraggeber weist darauf hin, dass allein der Inhalt der vorliegenden EU-weiten Veröffentlichung maßgeblich ist, wenn die Bekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien veröffentlicht wird und der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen Bekanntmachungen nicht vollständig, unrichtig, verändert oder mit weiteren Angaben wiedergegeben wird.
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j) Bekanntmachung nach Richtlinie 2004/17/EG.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt
Postanschrift: Ernst-Kamieth-Straße 2
Postort: Halle (Saale)
Postleitzahl: 06112
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2015/S 202-366992 (2015-10-12)
Ergänzende Angaben (2015-11-11)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-11-11 📅
Einreichungsfrist: 2015-11-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-11-14 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 221-402789
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 202-366992
ABl. S-Ausgabe: 221
Quelle: OJS 2015/S 221-402789 (2015-11-11)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-03-08)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-03-08 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-03-11 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 050-083499
ABl. S-Ausgabe: 50
Zusätzliche Informationen
Erläuterungen zum Teilnahmewettbewerb: a) Teilnehmerantrag, Bewerberbogen. — Der Auftraggeber hat für die Einreichung des Teilnahmeantrages einen Bewerberbogen erstellt. Dieser ist für die Einreichung der Teilnahmeanträge zu verwenden bzw. auszufüllen. — Der Bewerbungsbogen ist bei der Kontaktstelle nach Abschnitt I.1) der vorliegenden Bekanntmachung in Textform (Papierform, nicht per E-Mail) anzufordern. — Der Bewerberbogen muss vollständig ausgefüllt und von einem Büroinhaber, einem Geschäftsführer und / oder dem / den bevollmächtigten Vertreter(n) rechtsverbindlich unterschrieben sein — Jeder Bewerber darf sich nur einmal bewerben. Das gilt auch für Bewerbungen von Bewerbergemeinschaften sowie für Niederlassungen des Bewerbers, auch wenn sie wirtschaftlich unabhängig sind. — Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist der Bewerberbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen, es ist nur ein Bewerberbogen zugelassen. b) Die Teilnahmeanträge sind in allen Bestandteilen in deutscher Sprache einzureichen; bei fremdsprachigen Dokumenten in deutscher Übersetzung. c) Hinweise für die Form und die Zusammenstellung der Teilnahmeanträge: — Die Teilnahmeanträge müssen in Papierform und zusätzlich in CD bzw. DVD (pdf-Format) bis zum Schlusstermin (12.11.2015, 11:00 Uhr) im verschlossenen Umschlag bei der „EVH GmbH, Bornknechtstraße 5, 06108 Halle“ eingehen. Die Inhaltsgleichheit der CD bzw. DVD ist mittels der Anlage 16 zu bestätigen. — Der Umschlag ist unter Verwendung des beigefügten Vordrucks: „Aufkleber“ (Anlage 18) zu kennzeichnen. — Die Übersendung hat mittels rechtsverbindlich unterschriebenem Anschreiben zu erfolgen, unter Beifügung der der Anlage 17 des Bewerberbogens, in dem die Richtigkeit der Angaben im Bewerberbogen und den Anlagen versichert wird. d) Hinweise zu Kooperationsformen im vorliegenden Vergabeverfahren: aa) Bewerbergemeinschaften: Die unter Ziffer III.2.1) bis III.2.3) der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise und Erklärungen zur Beurteilung der Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit (Eignungsvoraussetzungen) sind bei Vorliegen einer Bewerbergemeinschaft für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Dies betrifft nicht die unter Ziffer III.2.3.d) der vorliegenden Bekanntmachung genannten Eignungsvoraussetzungen(Referenzen). Ausreichend ist insoweit, wenn die geforderten Referenzen von einem Mitglied der Bewerbergemeinschaft entsprechend nachgewiesen werden. Für Bewerbergemeinschaften ist darzustellen, wie die Aufteilung der Leistungsbereiche bzw. Aufgaben auf die einzelnen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft im Auftragsfall vorgesehen ist. Für Bewerbergemeinschaften wird auf die Notwendigkeit der Vorlage einer Bewerbergemeinschaftserklärung gem. III.1.3) der vorliegenden Bekanntmachung hingewiesen. bb) Subunternehmer (Nachunternehmer/Unterauftragnehmer): Beabsichtigt der Bewerber (Einzelbewerber oder Bewerbergemeinschaft) im Auftragsfall die Hinzuziehung von Subunternehmern und möchte sich der Bewerber zum Nachweis der eigenen Leistungsfähigkeit auf die Leistungsfähigkeit dieses Subunternehmers berufen, so hat er bereits in seinem Teilnahmeantraganzugeben, welche Leistungsbereiche von diesen Subunternehmern übernommen werden sollen; ferner sind die vorgesehenen Subunternehmer zu benennen und für diese die Eignungsnachweise bereits mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Vorzulegen ist ferner die rechtsverbindliche Erklärung der benannten Subunternehmer über deren Zusicherung, im Falle der Beauftragung des Bewerbers die erklärten Subunternehmerleistungen als Subunternehmer zu erbringen. e) Referenzprojekte Es sind insgesamt nur zwei Referenzobjekte für die Planung von Netzleitstellen entsprechend II.1.5) anzugeben. Es werden nur zwei Referenzprojekte gewertet. Dies gilt sowohl für Bewerber und Bewerbergemeinschaften. Für die geforderten Referenzangaben ist der Bewerbungsbogen zu verwenden und unter Beachtung der Maßgaben auszufüllen. Darüber hinausgehende zusätzliche Referenzobjekte werden nicht gewertet, unabhängig davon, ob sie in dem vorgegebenen Bewerberbogen, in vervielfältigten Formblättern oder in zusätzlichen Unterlagen eingetragen/angegeben sind. f) Prüfung der Teilnahmeanträge: aa) Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingehenden Teilnahmeanträge anhand der in der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise und Erklärungen zur Beurteilung der Eignung zunächst auf Vollständigkeit prüfen. bb) Prüfung der Teilnahmeanträge auf Nachweis der grundsätzlichen Eignung: Der Auftraggeber wird die vollständigen Teilnahmeanträge (ggf. nach Nachforderung fehlender Erklärungen und Angaben, siehe oben) inhaltlich darauf prüfen, ob in Ziffer III.1) bis III.3), VI.3) a) bis e) der vorliegenden Bekanntmachung enthaltenen Vorgaben eingehalten werden. cc) Bewertung der Teilnahmeanträge: Der Auftraggeber wird bei einer größeren Anzahl grundsätzlich geeigneter Bewerber den Kreis der zur Angebotsabgabe einzuladenden Bewerber auf 3 beschränken. Sollte die Durchführung des Teilnahmewettbewerbs ergeben, dass mehr Bewerber grundsätzlich die vorliegend geforderten Eignungsvoraussetzungen erfüllen, als zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden sollen, so wird der Auftraggeber die zur Abgabe eines Angebots einzuladenden Bewerber auswählen, welche die maßgeblichen Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen (siehe Ziffer IV.1.2) Hinweis auf Punktebewertung). Um dies zu ermitteln, wird der Auftraggeber die in dieser Bekanntmachung benannten Eignungsvoraussetzungen bewerten und gewichten. Hierzu wird der Auftraggeber eine Bewertungsmatrix (Checkliste) verwenden, bei der die Bewerber maximal 100 Punkte erreichen können. Von diesen 100 Punkten entfallen: * maximal 10 Punkte auf die Bankauskunft, * maximal 50 Punkte auf die Personalqualifikation, * maximal 40 Punkte für Referenzen, max. 20 Punkte pro Referenz Die konkrete Bewertungsmatrix (Checkliste) wird mit dem Bewerberbogen übersandt. g) Erläuterungen zum Ablauf des Verhandlungsverfahrens: Der Auftraggeber wird die ausgewählten Bewerber zeitgleich zur Abgabe eines Angebots mit inhaltsgleichen Vergabeunterlagen auffordern. Der Auftraggeber wird die Angebote zunächst in formeller und wirtschaftlicher Hinsicht prüfen. Der Auftraggeber wird mit den Bietern Verhandlungen aufnehmen, deren Angebot für einen Vertragsabschluss hinreichend aussichtsreich erscheint. h) Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt und verbleiben im Besitz des Auftraggebers. i) Der Auftraggeber weist darauf hin, dass allein der Inhalt der vorliegenden EU-weiten Veröffentlichung maßgeblich ist, wenn die Bekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien veröffentlicht wird und der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen Bekanntmachungen nicht vollständig, unrichtig, verändert oder mit weiteren Angaben wiedergegeben wird. j) Bekanntmachung nach Richtlinie 2004/17/EG des Europäischen Parlaments und des Rates.
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Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-02-22 📅
Name: Ingenieurbüro Hanusch
Postanschrift: Wilhelm-Heine-Str. 22
Postort: Oschersleben
Postleitzahl: 39387
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Quelle: OJS 2016/S 050-083499 (2016-03-08)