PMS (Patientenmanagementsystem), Lieferung und Implementierung eines standortübergreifenden Patientenmanagementsystems (PMS) für die Konzern-Notaufnahmen (KNA) der Mühlenkreiskliniken
Die Mühlenkreiskliniken sind eine in der Rechtsform einer Anstalt des öffentlichen Rechts zusammengefasster Verbund des Johannes-Wesling-Klinikum Minden sowie der Krankenhäuser Lübbecke-Rahden, Bad-Oeynhausen sowie der Auguste-Viktoria-Klinik. Träger des Zusammenschlusses ist der Kreis Minden-Lübbecke. Die Mühlenkreiskliniken beabsichtigen für die Notaufnahmen der einzelnen Standorte, die als Konzern Notaufnahme zusammengeschlossen wurden, ein einheitliches Patientenmanagementsystem (PMS-KNA) zur Verwaltung und Dokumentation aller Abläufe zu beschaffen. Ziel der Beschaffung ist die Implemetierung eines Workflow-Management-Systems zur Unterstützung aller notwendigen administrativen und interdisziplinären medizinischen Prozesse unter Einbindung an das bestehende administrative Krankenhausinformationssystem (Nexus KIS) sowie an das vorhandene bereichübergreifende Order Entry. Es wird eine Management-Software zur Verwaltung und Dokumentation aller Abläufe in den KNA gesucht. Die Lösung ist Teil der Gesamtorganisation der Notaufnahmen und hat insbesondere folgende Anforderungen zu erfüllen: a) Ständiger Überblick über das Gesamtgeschehen in der Notaufnahme, insbesondere als individuell gestaltbares grafisches Layout des gesamten Behandlungsbereiches, a1) Sichtbarkeit aller Patienten der Notaufnahme an allen Standorten auf einen Blick, a2) Softwaregestützte Darstellung aller Patienten und deren Status im ZNA-Prozess auf einen Blick, dazu gehören, b) Unterstützung der ZNA-spezifischen Prozesse mit bereits programmierten Abläufen hinsichtlich des Abfrageschemas der notfallmedizinischen Anamnese, Diagnostik und Therapie, hinterlegt nach unterschiedlichen Krankheitssymptomen. c) Auskunft über, und Verwaltung der Ressourcen der Notaufnahme (z.B. Geräte oder Eingriffsräume), d) Unterstützung bei der Einhaltung von Normen und Zeiten bei der Behandlung sowie Vermeidung von Doppeluntersuchungen, e) Optische Alarmierung bei definierten Problemen und Zeitüberschreitungen, f) Kontrolle von klinischen Behandlungspfaden, Hinterlegungsmöglichkeiten von SOP's/Algorithmen mit schnellem Zugriff ( als Assessments), ggf. Interaktions-/Abfragemöglichkeit, g) Anordnungsdokumentation mit Hinterlegung von Mitarbeiter-Kürzeln und Zeitstempeln, h) Auftragskommunikation und -verfolgung (Labor, Radiologie, Konsil, Medikation und sonstiger Anordnungen), i) Optimierte digitale medizinische Dokumentation bezüglich aller Inhalte. Behandlungen und Zeitdauer, k) Flexible Erstellung druckbarer verschiedener interner und externer Dokumente, Formulare und Briefe (z.B. Zuweiser) mit Übernahmemöglichkeit in spätere z.B. Entlassungsbriefe, l) Verbesserte Leistungsabbildung und statistische Auswertung, auch für externe Netzwerke (Kerndatensätze, Trauma-Register, usw.), m) Problemlose Integration der Fallklassifikationen und Patientenklassifikationen aus dem NEXUS- KIS n) Assessments im Sinne von definierten Behandlungsleitlinien sind bereits leitlinienkonform programmiert und stehen somit vom ersten Tag an zur Verfügung o) Alle Prozesseschritte sind live zu sehen und zu steuern – auch standortübergreifend. p) An jedem Standort ist jeder Standort online zu sehen, mit nachfolgender Möglichkeit der sofortigen Ressourcennachsteuerung wenn notwendig. q) Auswertungen von Prozessen und genutzten Ressourcen (Personal, Zimmer, Betten, Diagnostik, etc.) sind sofort und standortübergreifend möglich – Zahlen, Daten, Fakten, Prozesse vom gleichen Tag oder aus der Vergangenheit, Auswertungen zu Wartezeiten, zu Bettenbelegungen, Raumbelegungen, Anzahl von Infektionen r) Innerhalb einer Anwendercommunity werden Änderungen der Leitlinien oder Standards der nationalen und internationalen Organisationen (DIVI, DGINA, EuSEM) in der Notaufnahme diskutiert. Veränderte Prozesse werden in der Software abgebildet. s) Ergebnisdaten stehen für bundesweite Forschungsprojekte wie z.B. das AKTIN-Projekt (bundesweit gefördertes Abfragemodul für die klinische Notfallversorgung in Deutschland) zur Verfügung. t) unproblematische Kopplung des Systems mit dem vorhandenen administrativen Krankenhausinformationssystem (NEXUS KIS) der Mühlenkreiskliniken zur Optimierung des Workflows und Vermeidung von Doppelerfassungen, u) unproblematische Anbindung des Systems der bei den MKK vorhandenen Elektronischen Krankenakte (NEXUS) zur Übergabe von Befunden/Dokumenten/Anforderungen, v) problemlose Anbindung von Untersuchungssystemen (Labor, Radiologie, Konsile, u.a.) zur Rückübermittlung der Untersuchungsergebnisse und des Auftragsstatus.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-04-23.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-03-17.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2015-03-17) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Branchenspezifisches Softwarepaket
Menge oder Umfang: Siehe Ziffer II.1.5).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Branchenspezifisches Softwarepaket📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Unbestimmt
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Mühlenkreiskliniken (AöR)
Postanschrift: Hans-Nolte Straße 1
Postleitzahl: 32429
Postort: Minden
Kontakt
Internetadresse: http://www.mkk-nrw.de🌏
E-Mail: achim.menge@muehlenkreiskliniken.de📧
Telefon: +49 5717902412📞
Fax: +49 571790292412 📠
Teilnahmeanträge sind unter Berücksichtigung der in dieser Bekanntmachung enthaltenen Anforderung zu erstellen und einzureichen. Inhaltliche Abweichungen davon können zum Ausschluss des Bewerbers führen. Die Teilnahmeanträge sind in zweifacher Ausfertigung schriftlich in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „Nicht öffnen – Teilnahmeantrag Patientenmanagementsystems Notaufnahme“ bei der unter Ziffer I.1) genannten Stelle einzureichen. Für die Fristwahrung kommt es auf den Eingang beim Auftraggeber an. Teilnahmeanträge in elektronischer Form (z. B. Telegramm, Telefax, Telex, Telebrief, E-Mail oder ähnliches) werden nicht berücksichtigt.
Weitergehende Unterlagen werden im Teilnahmewettbewerb nicht zur Verfügung gestellt. Etwaige Fragen im Teilnahmewettbewerb sind in Textform an die unter Ziffer I.1) genannte Stelle zu richten. Rechtzeitig vor Ablauf der Bewerbungsfrist gemäß Ziffer IV.3.4) vorliegende sachdienliche Fragen oder Hinweise der Bewerber werden durch den Auftraggeber anonymisiert beantwortet.
Teilnahmeanträge sind unter Berücksichtigung der in dieser Bekanntmachung enthaltenen Anforderung zu erstellen und einzureichen. Inhaltliche Abweichungen davon können zum Ausschluss des Bewerbers führen. Die Teilnahmeanträge sind in zweifacher Ausfertigung schriftlich in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „Nicht öffnen – Teilnahmeantrag Patientenmanagementsystems Notaufnahme“ bei der unter Ziffer I.1) genannten Stelle einzureichen. Für die Fristwahrung kommt es auf den Eingang beim Auftraggeber an. Teilnahmeanträge in elektronischer Form (z. B. Telegramm, Telefax, Telex, Telebrief, E-Mail oder ähnliches) werden nicht berücksichtigt.
Weitergehende Unterlagen werden im Teilnahmewettbewerb nicht zur Verfügung gestellt. Etwaige Fragen im Teilnahmewettbewerb sind in Textform an die unter Ziffer I.1) genannte Stelle zu richten. Rechtzeitig vor Ablauf der Bewerbungsfrist gemäß Ziffer IV.3.4) vorliegende sachdienliche Fragen oder Hinweise der Bewerber werden durch den Auftraggeber anonymisiert beantwortet.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Mühlenkreiskliniken sind eine in der Rechtsform einer Anstalt des öffentlichen Rechts zusammengefasster Verbund des Johannes-Wesling-Klinikum Minden sowie der Krankenhäuser Lübbecke-Rahden, Bad-Oeynhausen sowie der Auguste-Viktoria-Klinik. Träger des Zusammenschlusses ist der Kreis Minden-Lübbecke.
Die Mühlenkreiskliniken sind eine in der Rechtsform einer Anstalt des öffentlichen Rechts zusammengefasster Verbund des Johannes-Wesling-Klinikum Minden sowie der Krankenhäuser Lübbecke-Rahden, Bad-Oeynhausen sowie der Auguste-Viktoria-Klinik. Träger des Zusammenschlusses ist der Kreis Minden-Lübbecke.
Die Mühlenkreiskliniken beabsichtigen für die Notaufnahmen der einzelnen Standorte, die als Konzern Notaufnahme zusammengeschlossen wurden, ein einheitliches Patientenmanagementsystem (PMS-KNA) zur Verwaltung und Dokumentation aller Abläufe zu beschaffen.
Die Mühlenkreiskliniken beabsichtigen für die Notaufnahmen der einzelnen Standorte, die als Konzern Notaufnahme zusammengeschlossen wurden, ein einheitliches Patientenmanagementsystem (PMS-KNA) zur Verwaltung und Dokumentation aller Abläufe zu beschaffen.
Ziel der Beschaffung ist die Implemetierung eines Workflow-Management-Systems zur Unterstützung aller notwendigen administrativen und interdisziplinären medizinischen Prozesse unter Einbindung an das bestehende administrative Krankenhausinformationssystem (Nexus KIS) sowie an das vorhandene bereichübergreifende Order Entry. Es wird eine Management-Software zur Verwaltung und Dokumentation aller Abläufe in den KNA gesucht. Die Lösung ist Teil der Gesamtorganisation der Notaufnahmen und hat insbesondere folgende Anforderungen zu erfüllen:
Ziel der Beschaffung ist die Implemetierung eines Workflow-Management-Systems zur Unterstützung aller notwendigen administrativen und interdisziplinären medizinischen Prozesse unter Einbindung an das bestehende administrative Krankenhausinformationssystem (Nexus KIS) sowie an das vorhandene bereichübergreifende Order Entry. Es wird eine Management-Software zur Verwaltung und Dokumentation aller Abläufe in den KNA gesucht. Die Lösung ist Teil der Gesamtorganisation der Notaufnahmen und hat insbesondere folgende Anforderungen zu erfüllen:
a) Ständiger Überblick über das Gesamtgeschehen in der Notaufnahme, insbesondere als individuell gestaltbares grafisches Layout des gesamten Behandlungsbereiches,
a1) Sichtbarkeit aller Patienten der Notaufnahme an allen Standorten auf einen Blick,
a2) Softwaregestützte Darstellung aller Patienten und deren Status im ZNA-Prozess auf einen Blick, dazu gehören,
b) Unterstützung der ZNA-spezifischen Prozesse mit bereits programmierten Abläufen hinsichtlich des Abfrageschemas der notfallmedizinischen Anamnese, Diagnostik und Therapie, hinterlegt nach unterschiedlichen Krankheitssymptomen.
c) Auskunft über, und Verwaltung der Ressourcen der Notaufnahme (z.B. Geräte oder Eingriffsräume),
d) Unterstützung bei der Einhaltung von Normen und Zeiten bei der Behandlung sowie Vermeidung von Doppeluntersuchungen,
e) Optische Alarmierung bei definierten Problemen und Zeitüberschreitungen,
f) Kontrolle von klinischen Behandlungspfaden, Hinterlegungsmöglichkeiten von SOP's/Algorithmen mit schnellem Zugriff ( als Assessments), ggf. Interaktions-/Abfragemöglichkeit,
g) Anordnungsdokumentation mit Hinterlegung von Mitarbeiter-Kürzeln und Zeitstempeln,
h) Auftragskommunikation und -verfolgung (Labor, Radiologie, Konsil, Medikation und sonstiger Anordnungen),
i) Optimierte digitale medizinische Dokumentation bezüglich aller Inhalte. Behandlungen und Zeitdauer,
k) Flexible Erstellung druckbarer verschiedener interner und externer Dokumente, Formulare und Briefe (z.B. Zuweiser) mit Übernahmemöglichkeit in spätere z.B. Entlassungsbriefe,
l) Verbesserte Leistungsabbildung und statistische Auswertung, auch für externe Netzwerke (Kerndatensätze, Trauma-Register, usw.),
m) Problemlose Integration der Fallklassifikationen und Patientenklassifikationen aus dem NEXUS- KIS
n) Assessments im Sinne von definierten Behandlungsleitlinien sind bereits leitlinienkonform programmiert und stehen somit vom ersten Tag an zur Verfügung
o) Alle Prozesseschritte sind live zu sehen und zu steuern – auch standortübergreifend.
p) An jedem Standort ist jeder Standort online zu sehen, mit nachfolgender Möglichkeit der sofortigen Ressourcennachsteuerung wenn notwendig.
q) Auswertungen von Prozessen und genutzten Ressourcen (Personal, Zimmer, Betten, Diagnostik, etc.) sind sofort und standortübergreifend möglich – Zahlen, Daten, Fakten, Prozesse vom gleichen Tag oder aus der Vergangenheit, Auswertungen zu Wartezeiten, zu Bettenbelegungen, Raumbelegungen, Anzahl von Infektionen
q) Auswertungen von Prozessen und genutzten Ressourcen (Personal, Zimmer, Betten, Diagnostik, etc.) sind sofort und standortübergreifend möglich – Zahlen, Daten, Fakten, Prozesse vom gleichen Tag oder aus der Vergangenheit, Auswertungen zu Wartezeiten, zu Bettenbelegungen, Raumbelegungen, Anzahl von Infektionen
r) Innerhalb einer Anwendercommunity werden Änderungen der Leitlinien oder Standards der nationalen und internationalen Organisationen (DIVI, DGINA, EuSEM) in der Notaufnahme diskutiert. Veränderte Prozesse werden in der Software abgebildet.
s) Ergebnisdaten stehen für bundesweite Forschungsprojekte wie z.B. das AKTIN-Projekt (bundesweit gefördertes Abfragemodul für die klinische Notfallversorgung in Deutschland) zur Verfügung.
t) unproblematische Kopplung des Systems mit dem vorhandenen administrativen Krankenhausinformationssystem (NEXUS KIS) der Mühlenkreiskliniken zur Optimierung des Workflows und Vermeidung von Doppelerfassungen,
u) unproblematische Anbindung des Systems der bei den MKK vorhandenen Elektronischen Krankenakte (NEXUS) zur Übergabe von Befunden/Dokumenten/Anforderungen,
v) problemlose Anbindung von Untersuchungssystemen (Labor, Radiologie, Konsile, u.a.) zur Rückübermittlung der Untersuchungsergebnisse und des Auftragsstatus.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 32429 Minden.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Bewerber und/oder Bewerbergemeinschaften haben zum Nachweis ihrer Eignung mit der Bewerbung die gemäß Ziffer III.2.1) bis Ziffer III.2.3) geforderten Unterlagen und Nachweise vorzulegen. Sofern nicht anders vermerkt, sind Kopien als Nachweis zulässig. Soweit der Nachweis durch Eigenerklärung zugelassen ist, ist diese zu unterschreiben. Ausländische Bewerber/Bieter können an Stelle der nachfolgenden Eignungsnachweise auch vergleichbare Eignungsnachweise vorlegen. Der Auftraggeber weist ferner darauf hin, dass die Nichtvorlage von Erklärungen und Nachweisen gemäß Ziffern III.2.1) bis III.2.3) zum Ausschluss führen kann.
Bewerber und/oder Bewerbergemeinschaften haben zum Nachweis ihrer Eignung mit der Bewerbung die gemäß Ziffer III.2.1) bis Ziffer III.2.3) geforderten Unterlagen und Nachweise vorzulegen. Sofern nicht anders vermerkt, sind Kopien als Nachweis zulässig. Soweit der Nachweis durch Eigenerklärung zugelassen ist, ist diese zu unterschreiben. Ausländische Bewerber/Bieter können an Stelle der nachfolgenden Eignungsnachweise auch vergleichbare Eignungsnachweise vorlegen. Der Auftraggeber weist ferner darauf hin, dass die Nichtvorlage von Erklärungen und Nachweisen gemäß Ziffern III.2.1) bis III.2.3) zum Ausschluss führen kann.
Bei Bewerbergemeinschaften sind die geforderten Nachweise für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für den Leistungsbestandteil nachweisen muss, den es übernehmen soll. Ferner hat die Bewerbergemeinschaft dem Antrag auf Teilnahme eine Erklärung beizulegen, in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist, in der alle Mitglieder aufgeführt sind, der für die Durchführung bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist und dieser die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und dass alle Mitglieder im Auftragsfall als Gesamtschuldner haften (Bewerbergemeinschaftserklärung).
Bei Bewerbergemeinschaften sind die geforderten Nachweise für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für den Leistungsbestandteil nachweisen muss, den es übernehmen soll. Ferner hat die Bewerbergemeinschaft dem Antrag auf Teilnahme eine Erklärung beizulegen, in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist, in der alle Mitglieder aufgeführt sind, der für die Durchführung bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist und dieser die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und dass alle Mitglieder im Auftragsfall als Gesamtschuldner haften (Bewerbergemeinschaftserklärung).
Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerber-/Bietergemeinschaft den Einsatz von Nachunternehmern, sind die von den Nachunternehmen zu erbringenden Leistungen nach Art und Umfang mit dem Teilnahmeantrag zu benennen. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Angabe eines hohen Nachunternehmeranteils weitergehende Eignungsnachweise für die Nachunternehmerebene im Wege der Aufklärung anzufordern.
Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerber-/Bietergemeinschaft den Einsatz von Nachunternehmern, sind die von den Nachunternehmen zu erbringenden Leistungen nach Art und Umfang mit dem Teilnahmeantrag zu benennen. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Angabe eines hohen Nachunternehmeranteils weitergehende Eignungsnachweise für die Nachunternehmerebene im Wege der Aufklärung anzufordern.
Hinweis: Mehrfachbewerbungen von Unternehmen z. B. als Einzelbewerber und als Mitglied von Bewerbergemeinschaften sind unzulässig, wenn und soweit diese zu einer vergaberechtlich unzulässigen Wettbewerbsverzerrung führen.“
1. Aussagekräftige Unternehmensdarstellung unter Angabe von Name, Sitz und Rechtsform der Gesellschaft;
2. Aktueller Nachweis der Eintragung im Handelsregister des Landes, in dem der Bewerber ansässig ist oder gelichwertiger Nachweis;
3.Eigenerklärung des Bewerbers, dass
a) über sein Vermögen das Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren nicht eröffnet oder eine Eröffnung beantragt oder der Antrag mangels Masse abgelehnt und auch kein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt worden ist,
b) sich das Unternehmen des Bewerbers nicht in Liquidation befindet,
c) der Bewerber nachweislich keine schwere Verfehlung begangen hat, die seine Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt und sich im Übrigen gesetzestreu verhalten hat,
d) der Bewerber seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat,
e) der Bewerber im Vergabeverfahren nicht vorsätzlich unzutreffende Erklärungen in Bezug auf seine Eignung abgegeben hat;
4. Eigenerklärung des Bewerbers, dass weder der Bewerber noch eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, rechtskräftig wegen Verstoßes gegen §§ 129, 261, 263, 264 oder 3334 des Strafgesetzbuches oder Art. 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung oder § 370 der Abgabenordnung i. V. m. § 12 des Gesetzes zur Durchführung der gemeinsamen Markorganisation und der Direktzahlung verurteilt worden ist:
4. Eigenerklärung des Bewerbers, dass weder der Bewerber noch eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, rechtskräftig wegen Verstoßes gegen §§ 129, 261, 263, 264 oder 3334 des Strafgesetzbuches oder Art. 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung oder § 370 der Abgabenordnung i. V. m. § 12 des Gesetzes zur Durchführung der gemeinsamen Markorganisation und der Direktzahlung verurteilt worden ist:
5. Eigenerklärung des Bewerbers gemäß § 97 Abs. 4 Satz 1 GWB, dass er sich bislang in Bezug auf die Vergabe vergleichbarer Leistungen gesetzestreu verhalten hat.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens in den letzten drei Geschäftsjahren
2. Eigenerklärung über den Umsatz der letzten drei Geschäftsjahre bezüglich solcher Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind (Mindestanforderung: der gemittelte Gesamtumsatz der letzten drei Jahre muss mind. 900 Tsd EUR betragen).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
2. Eigenerklärung über den Umsatz der letzten drei Geschäftsjahre bezüglich solcher Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind (Mindestanforderung: der gemittelte Gesamtumsatz der letzten drei Jahre muss mind. 900 Tsd EUR betragen).
3. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung oder einer Deckungszusagen der Versicherung mit der Deckung in üblicher und angemessener Höhe EG VOL/A (oder die Erklärung darüber, dass eine solche Versicherung im Falle der Auftragserteilung zum Zeitpunkt der Leistungserbringung abgeschlossen wird).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
3. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung oder einer Deckungszusagen der Versicherung mit der Deckung in üblicher und angemessener Höhe EG VOL/A (oder die Erklärung darüber, dass eine solche Versicherung im Falle der Auftragserteilung zum Zeitpunkt der Leistungserbringung abgeschlossen wird).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Nachweis einschlägiger Erfahrungen durch eine Aufstellung der wesentlichen, innerhalb der letzten drei Jahre erbrachten Leistungen, die mit den hier zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind (Lieferung und Implementierung von interdisziplinären IT-Workflow-Managemetsystemen im Bereich der Notfallaufnahme inkl. Referenzen zu Roll-Out Erfolgen), unter Angabe von (Referenzliste):
1. Nachweis einschlägiger Erfahrungen durch eine Aufstellung der wesentlichen, innerhalb der letzten drei Jahre erbrachten Leistungen, die mit den hier zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind (Lieferung und Implementierung von interdisziplinären IT-Workflow-Managemetsystemen im Bereich der Notfallaufnahme inkl. Referenzen zu Roll-Out Erfolgen), unter Angabe von (Referenzliste):
1.a) Projekt/Referenz einschließlich Ansprechpartnern und Kontaktdaten (Telefonnummern) sowie kurzer Projektbeschreibung,
1.b) Angaben zu Leistungsart und Nutzungsgruppe (Einsatz in Notaufnahme, Krankenhaus o. a./hausübergreifender Einsatz),
1.c) Angaben zur Struktur des Auftraggebers (vergleichbaren Konzernstrukturen, Universitätsbetrieb o. ä.),
1.d) Angaben zur Dauer des Routinebetriebes (mindestens 24 Monaten),
1.e) Angaben zu leistungsbedingten Systemschnittstellen (z. B. KIS, Nexus, Pegasos o. ä.).
2. Eigenerklärung zur Zahl der in den letzten drei Jahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Berufs- und Geschäftsgruppen und Darstellung der in den letzten drei Jahren durchgeführten Implementierungen mit Ansprechpartner, Kontaktdaten.
2. Eigenerklärung zur Zahl der in den letzten drei Jahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Berufs- und Geschäftsgruppen und Darstellung der in den letzten drei Jahren durchgeführten Implementierungen mit Ansprechpartner, Kontaktdaten.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Siehe Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Arbeitsgemeinschaften in Form einer BGB-Gesellschaft oder einer vergleichbaren Rechtsform, gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Sonstige besondere Bedingungen:
Der Auftraggeber weist darauf hin, dass im Falle der Auftragserteilung vom Auftragnehmer nach Maßgabe des TVgG NRW folgende Verpflichtungserklärungen abzugeben sind:
1. Eigeneklärung nach Maßgabe des § 4 TVgG-NRW, wonach der Bewerber sich verpflichtet, seinen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern bei der Ausführung des Auftrags wenigstens diejenigen Mindestarbeitsbedingungen einschließlich des Mindestentgelts zu gewähren, die durch einen für allgemeinverbindlich erklärten Tarifvertrag oder eine nach den §§ 7 oder 11 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzeserlassene Rechtsverordnung für die betreffenden Leistungen verbindlich vorgegeben werden. Existiert keine verbindliche Regelung nach Maßgabe von Satz 1, ist mit der Angebotsabgabe eine Eigenerklärung des Bieters zu verlangen, wonach seinen Beschäftigten (mit Ausnahme der Auszubildenden) bei der Ausführung desLeistung wenigstens ein Mindestentgelt von EUR 8,62/Stunde gezahlt wird.
1. Eigeneklärung nach Maßgabe des § 4 TVgG-NRW, wonach der Bewerber sich verpflichtet, seinen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern bei der Ausführung des Auftrags wenigstens diejenigen Mindestarbeitsbedingungen einschließlich des Mindestentgelts zu gewähren, die durch einen für allgemeinverbindlich erklärten Tarifvertrag oder eine nach den §§ 7 oder 11 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzeserlassene Rechtsverordnung für die betreffenden Leistungen verbindlich vorgegeben werden. Existiert keine verbindliche Regelung nach Maßgabe von Satz 1, ist mit der Angebotsabgabe eine Eigenerklärung des Bieters zu verlangen, wonach seinen Beschäftigten (mit Ausnahme der Auszubildenden) bei der Ausführung desLeistung wenigstens ein Mindestentgelt von EUR 8,62/Stunde gezahlt wird.
2. Eigenerklärung nach Maßgabe des § 18 TVgG-NRW, wonach der Bieter sich zur Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen verpflichtet.
3. Eigenerklärung nach Maßgabe des § 19 TVgG-NRW, wonach der Bieter sich verpflichtet, bei der Ausführung des Auftrags Maßnahmen zur Frauenförderung und zur Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie im eigenen Unternehmen durchzuführen oder einzuleiten sowie das geltende Gleichbehandlungsrecht zu beachten.
3. Eigenerklärung nach Maßgabe des § 19 TVgG-NRW, wonach der Bieter sich verpflichtet, bei der Ausführung des Auftrags Maßnahmen zur Frauenförderung und zur Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie im eigenen Unternehmen durchzuführen oder einzuleiten sowie das geltende Gleichbehandlungsrecht zu beachten.
Der Auftraggeber weist ferner anlässlich des Urteils des Europäischen Gerichtshofes vom 18.09.2014 – C 549/13 – darauf hin, dass sich die Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentlohnung für Dienstleistungen entsprechend den Vorgaben des § 4 Abs. 3 Satz 1 des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen (TVgG-NRW) zur Zahlung des vergaberechtlichen Mindestlohns nicht auf Beschäftigte bezieht, die bei einem Bieter oder Nachunternehmer im EU-Ausland tätig sind und die Leistung im EU-Ausland erbringen.
Der Auftraggeber weist ferner anlässlich des Urteils des Europäischen Gerichtshofes vom 18.09.2014 – C 549/13 – darauf hin, dass sich die Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentlohnung für Dienstleistungen entsprechend den Vorgaben des § 4 Abs. 3 Satz 1 des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen (TVgG-NRW) zur Zahlung des vergaberechtlichen Mindestlohns nicht auf Beschäftigte bezieht, die bei einem Bieter oder Nachunternehmer im EU-Ausland tätig sind und die Leistung im EU-Ausland erbringen.
Verfahren Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Nationale Registrierungsnummer: 126026886
Kontakt
Kontaktperson: Zentraleinkauf
Achim Menge
Referenz Zusätzliche Informationen
Teilnahmeanträge sind unter Berücksichtigung der in dieser Bekanntmachung enthaltenen Anforderung zu erstellen und einzureichen. Inhaltliche Abweichungen davon können zum Ausschluss des Bewerbers führen. Die Teilnahmeanträge sind in zweifacher Ausfertigung schriftlich in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „Nicht öffnen – Teilnahmeantrag Patientenmanagementsystems Notaufnahme“ bei der unter Ziffer I.1) genannten Stelle einzureichen. Für die Fristwahrung kommt es auf den Eingang beim Auftraggeber an. Teilnahmeanträge in elektronischer Form (z. B. Telegramm, Telefax, Telex, Telebrief, E-Mail oder ähnliches) werden nicht berücksichtigt.
Teilnahmeanträge sind unter Berücksichtigung der in dieser Bekanntmachung enthaltenen Anforderung zu erstellen und einzureichen. Inhaltliche Abweichungen davon können zum Ausschluss des Bewerbers führen. Die Teilnahmeanträge sind in zweifacher Ausfertigung schriftlich in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „Nicht öffnen – Teilnahmeantrag Patientenmanagementsystems Notaufnahme“ bei der unter Ziffer I.1) genannten Stelle einzureichen. Für die Fristwahrung kommt es auf den Eingang beim Auftraggeber an. Teilnahmeanträge in elektronischer Form (z. B. Telegramm, Telefax, Telex, Telebrief, E-Mail oder ähnliches) werden nicht berücksichtigt.
Weitergehende Unterlagen werden im Teilnahmewettbewerb nicht zur Verfügung gestellt. Etwaige Fragen im Teilnahmewettbewerb sind in Textform an die unter Ziffer I.1) genannte Stelle zu richten. Rechtzeitig vor Ablauf der Bewerbungsfrist gemäß Ziffer IV.3.4) vorliegende sachdienliche Fragen oder Hinweise der Bewerber werden durch den Auftraggeber anonymisiert beantwortet.
Weitergehende Unterlagen werden im Teilnahmewettbewerb nicht zur Verfügung gestellt. Etwaige Fragen im Teilnahmewettbewerb sind in Textform an die unter Ziffer I.1) genannte Stelle zu richten. Rechtzeitig vor Ablauf der Bewerbungsfrist gemäß Ziffer IV.3.4) vorliegende sachdienliche Fragen oder Hinweise der Bewerber werden durch den Auftraggeber anonymisiert beantwortet.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Münster
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Postort: Münster
Postleitzahl: 48147
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de📧
Telefon: +49 2514111691📞
Fax: +49 2514112525 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 107 GWB
Hinweis: Der Auftraggeber weist auf die Rechtsfolge des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB hin, wonach ein Nachprüfungsangebot unzulässig ist, wenn die Nachprüfung vom Bewerber/Bieter nicht innerhalb von 15 Tagen nach Zurückweisen einer Rüge durch den Auftraggeber benannt wird. Der Auftraggeber weist ferner darauf hin, dass Rügen im Sinne des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB unverzüglich, nach Maßgabe der vergaberechtlichen Rechtsprechung spätestens jedoch 14 Tage nach Erkennen des Verstoßes zu erheben sind.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Hinweis: Der Auftraggeber weist auf die Rechtsfolge des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB hin, wonach ein Nachprüfungsangebot unzulässig ist, wenn die Nachprüfung vom Bewerber/Bieter nicht innerhalb von 15 Tagen nach Zurückweisen einer Rüge durch den Auftraggeber benannt wird. Der Auftraggeber weist ferner darauf hin, dass Rügen im Sinne des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB unverzüglich, nach Maßgabe der vergaberechtlichen Rechtsprechung spätestens jedoch 14 Tage nach Erkennen des Verstoßes zu erheben sind.
Quelle: OJS 2015/S 057-099105 (2015-03-17)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-02-05) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge