Die Auftraggeberin plant die Anpassung sämtlicher Gas-Verbrauchsgeräte von L-Gas auf H-Gas in ihrem Gas- Netzgebiet im Zeitraum August 2016 (Start Erfassung) bis etwa Dezember 2021 (Ende der Anpassung). Als erster Umstellungszeitpunkt, also die Einspeisung des H-Gases in die Leitungen, ist derzeit der 3. Juli 2017 anvisiert. Die Bearbeitung in den Versorgungsgebieten Bremen, Stuhr, Weyhe und Thedinghausen erfolgt in etwa 28 Teilgebieten (sog. Sektionen), die in der Regel sequentiell bearbeitet werden. Die Bearbeitung des Versorgungsgebietes Bremerhaven ist zur Anpassung im Nachgang ab voraussichtlich Mitte 2021 geplant. Es bestehen insgesamt etwa 125 000 Gasentnahmestellen, diese entsprechen ca. 163 000 Gaszählern mit geschätzt 200 000 Gasverbrauchsgeräten. Diese etwa 200 000 Gasverbrauchsgeräte müssen erhoben, angepasst und überprüft werden. Gegenstand dieser Ausschreibung ist das Projektmanagement (Los 1) und die spätere Qualitätssicherung (Los 2) für dieses Projekt. Zu einem späteren Zeitpunkt erfolgt die Ausschreibung zur Erhebung und Anpassung aller Gasverbrauchsgeräte. Um keine Vermischung der Kompetenzbereiche und der Verantwortlichkeiten herbeizuführen und insbesondere zur Vermeidung einer „Eigenüberwachung“ der beauftragten Unternehmen, legt die Auftraggeberin großen Wert darauf, dass das Projektmanagement und die Qualitätssicherung einerseits sowie die Erhebung und die Anpassung der Gasverbrauchsgeräte andererseits nicht von demselben Unternehmen erbracht werden. Es ist daher zu beachten, dass der oder die spätere(n) Auftragnehmer der Lose 1 (Projektmanagement) und 2 (Qualitätssicherung) nicht auch als Auftragnehmer für die Erhebungs- und Anpassungsleistungen in Betracht kommt/kommen. Diese Leistungen müssen jeweils von unterschiedlichen Unternehmen ausgeführt werden. Im Rahmen des Loses 1 (Projektmanagement) hat der Auftragnehmer das Projekt umfassend zu begleiten und zu managen. So sollen insbesondere eine Vorplanung, eine Detailplanung und Projektvorbereitung, eine Abwicklungs- und Überwachungsorganisation, eine aktive Kundenbetreuung, das Datenmanagement, eine Dokumentation und Auswertung sowie das Terminmanagement erbracht werden. Der Projektmanager soll als „verlängerter Arm“ der Auftraggeberin fungieren und das gesamte Projekt von Beginn bis Ende begleiten. Der Projektmanager wird in dieser Funktion mit allen Beteiligten zusammenarbeiten, sowohl mit der Auftraggeberin, als auch mit den Unternehmen, die die Erhebungs- und Anpassungsleistungen erbringen werden sowie gegebenenfalls den betroffenen Anschlussnehmern und anderen Dienstleistern. Um bei der Vorbereitung der Umstellung und der Erhebungs- und Anpassungsleistungen unterstützen zu können, ist beabsichtigt, dass der Projektmanager seine Tätigkeit bereits im November 2015 beginnt. Für das Projektmanagement ist es erforderlich, dass während der gesamten Auftragsphase ein verantwortlicher Projektleiter (Ingenieur) sowie ein Stellvertreter (Ingenieur/Techniker) zur Verfügung stehen, wobei die Verfügbarkeit des Projektleiters in Räumlichkeiten vor Ort zu leisten ist. Er hat dazu ein sogenanntes „Erdgasbüro“ zu betreiben. Die Räumlichkeiten werden ihm von der Auftraggeberin zur Verfügung gestellt. Das Los 2 umfasst die Leistung der Qualitätssicherung der von Drittunternehmen durchgeführten Erfassungs- und Anpassungsleistungen. Die Qualitätssicherung soll durch Qualitätskontrollen erfolgen. Jeweils in der Erhebungs- und in der Anpassungsphase sind min. 10 Prozent der 200 000 Gasverbrauchsgeräte vom Auftragnehmer zu prüfen (2 x 20 000). Insgesamt müssen daher ca. 40 000 Geräte qualitätsgesichert werden. Im Rahmen der Qualitätssicherung sind daher insbesondere nachfolgende Tätigkeiten zu erbringen: — Durchführung von Qualitätskontrollen vor Ort; — Qualitätsüberwachung und -überprüfung von mindestens 10 % aller ausgeführten Arbeiten vor Ort beim Kunden und zwar jeweils in der Erhebungsphase und in der Anpassungsphase; — Qualitätsüberwachung und -überprüfung von 100 % aller ausgeführten Arbeiten an gewerblich genutzten Gasverbrauchsgeräten bei Sonderkunden; — Dokumentation der Qualitätssicherung; — Auswertung der Daten (ist der Auftraggeberin zur Verfügung zu stellen); — Sonderprüfungen sowie Erstellung von Sondergutachten für Gasinstallationen bei Bedarf; — Gegebenenfalls wird die Sperrung von Gasverbrauchsgeräten bei festgestellten Mängeln erforderlich. Grundlage für die auszuführenden Leistungen bilden ebenfalls die bereits genannten DVGW Regelwerke G 680 und G 676 B1. Detaillierte Informationen zur auszuführenden Leistung werden sich aus der Leistungsbeschreibung ergeben, die den aufzufordernden Bewerbern mit der Angebotsaufforderung zur Verfügung gestellt wird.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-09-04.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-07-30.
Auftragsbekanntmachung (2015-07-30) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Projektmanagement, außer Projektüberwachung von Bauarbeiten
Menge oder Umfang:
Projektmanagement (Los 1) für ca. 125 000 Gashausanschlüsse entsprechen ca. 163 000 Gaszählern (ca. 200 000 Verbrauchsgeräte bei einem geschätzten Gerätefaktor von 1,2) Qualitätssicherung (Los 2) für ca. 10 % der Verbrauchsgeräte sowohl in der Erhebungs- als auch in der Anpassungsphase (je 20 000 Geräte, insgesamt also etwa 40 000 zu überprüfende Geräte).
Projektmanagement (Los 1) für ca. 125 000 Gashausanschlüsse entsprechen ca. 163 000 Gaszählern (ca. 200 000 Verbrauchsgeräte bei einem geschätzten Gerätefaktor von 1,2) Qualitätssicherung (Los 2) für ca. 10 % der Verbrauchsgeräte sowohl in der Erhebungs- als auch in der Anpassungsphase (je 20 000 Geräte, insgesamt also etwa 40 000 zu überprüfende Geräte).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Projektmanagement, außer Projektüberwachung von Bauarbeiten📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: wesernetz Bremen GmbH
Postanschrift: Theodor-Heuss-Allee 20
Postleitzahl: 28215
Postort: Bremen
Kontakt
Internetadresse: http://www.wesernetz.de🌏
E-Mail: tobias.ohm@wesernetz.de📧
Telefon: +49 4213594819📞
Fax: +49 421359154819 📠
Die Auftraggeberin stellt dem Bewerber ein ausschließlich zu verwendendes EDV-System zur Verfügung. Dies betrifft sowohl die mobile Datenerfassung als auch die EDV-gestützte Auftragsbearbeitung (z. B. Disposition, Reklamation, Berichterstellung und weitere für die Arbeiten notwendige Funktionen).
Der AN stellt für die Bearbeitung notwendige Arbeitsmittel (Fahrzeuge, Werkzeuge, Prüfgeräte, PSA, etc. …) zur Verfügung.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Die Ausschreibung des Projektmanagements und der Qualitätssicherung der Umstellung von L- auf H-Gas erfolgt in einem Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb gem. § 6 Abs. 1 SektVO. Für jedes Los ist ein gesonderter Teilnahmeantrag abzugeben, auch wenn sich der Bewerber auf beide Lose bewirbt. Bei einer Bewerbung auf beide Lose hat der Bewerber im Anschreiben zu vermerken, dass er sich auf beide Lose bewirbt und daher 2 Teilnahmeanträge abgibt. Ebenfalls hat er bei einer Bewerbung auf beide Lose im Anschreiben oder in einer Anlage zum Anschreiben darzustellen, welche Vorteile und Synergien sich aus seiner Sicht ergeben werden, wenn er den Zuschlag auf beide Lose erhält. Dieses kann bspw. eine geringere erforderliche Personalausstattung, Kostenvorteile usw. sein, wobei sich die Angaben des Bewerbers im Teilnahmeantrag lediglich auf eine allgemeine Darstellung beschränken. Bei der Angebotserstellung wäre dieser Punkt dann gegebenenfalls konkreter zu fassen.
Der Teilnahmeantrag ist nach der im Folgenden genannten Reihenfolge für jedes Los gesondert zu gliedern. Fehlen Unterlagen in einem Teilnahmeantrag, behält sich die Auftraggeberin eine Nachforderung von Unterlagen und Nachweisen unter Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes ausdrücklich vor.
Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung:
Los 1: Projektmanagement: Beginn 1.11.2015 Abschluss 31.12.2021;
Los 2: Qualitätssicherung: Beginn 1.4.2016 Abschluss 31.12.2021.
Gem. SektVO § 20 „Eignung und Auswahl der Unternehmen“ begrenzt die Auftraggeberin die Zahl der zugelassenen Bewerber auf maximal 5 Bewerber je Los. Erfüllen mehr als fünf Bewerber pro Los die Anforderungen, werden davon je Los nur die 5 bestplatzierten Bewerber zum Verhandlungsverfahren zugelassen.
Der Teilnahmeantrag hat alle gem. III.2.2)- III.2.3) Bedingungen für den Auftrag geforderten Erklärungen und Nachweise zu enthalten. Der Teilnahmeantrag ist einem Ordner (2-fach inkl. CD) einzureichen. Die Erklärungen und Nachweise sind in der angegebenen Reihenfolge aufzulisten, jeweils getrennt durch beschriftete Trennstreifen (die Beschriftung entspricht dem beizufügendem Inhaltsverzeichnis). Der Teilnahmeantrag ist zu unterschreiben. Die geforderten Erklärungen sind auf dem Geschäftspapier des Anbieters unterschrieben einzureichen.
(1) Der Bewerber hat seinem Teilnahmeantrag ein Anschreiben voran zu stellen, aus dem folgende Informationen deutlich werden:
a. Auf welche Leistung (Los 1 oder/und Los 2) er sich bewirbt;
b. Gegebenenfalls, welche Vorteile und Synergien er vermutet, wenn er den Zuschlag auf beide Lose erhält.
(2) Der Bewerber hat darzulegen, wer sich um den Auftrag bewirbt, also ob es sich um einen Einzelbieter oder eine Bietergemeinschaft handelt.
(3) Wenn die Bildung einer Bietergemeinschaft geplant ist, müssen Bietergemeinschaften mit ihrer Bewerbung eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abgeben:
a. in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird;
b. in der alle Mitglieder der Bietergemeinschaft aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter bezeichnet wird;
c. in der erklärt wird, dass der bevollmächtigte Vertreter die Bietergemeinschaft gegenüber der Auftraggeberin vertritt.
Wir bitten den Bieter um die Einreichung einer „Kurzkonzeption“ (etwa 2-5 DIN A4 Seiten, es wird keine Mindest- oder Höchstseitenzahl vorgegeben, die Auftraggeberin bittet aber um eine kompakte Darstellung):
Bei Los 1 soll der Bewerber im Rahmen des Kurzkonzeptes grob skizzieren, wie er sich den konkreten Ablauf des Projektmanagements vorstellt, also z. B. welche Leistungen er für erforderlich hält, wie er den Personaleinsatz plant, wie die Zusammenarbeit mit der Auftraggeberin und etwaigen Dritten ausgestaltet sein soll, in welchem zeitlichen Ablauf die Maßnahmen durchgeführt werden sollen, wie er auf Hindernisse reagiert, ob Mitarbeiter vor Ort sein sollen oder eine telefonische Erreichbarkeit gegeben ist etc.
Bei Los 2 soll das Kurzkonzept Angaben zum Ablauf der Qualitätssicherung erhalten, z. B. (aber nicht zwingend) Auswahl der zu überprüfenden Anschlüsse, Reaktion auf gefundene Fehler, Zusammenarbeit mit Auftraggeberin bei Qualitätsmängeln, Reaktionszeiten usw..
Die Auftraggeberin stellt dem Bewerber ein ausschließlich zu verwendendes EDV-System zur Verfügung. Dies betrifft sowohl die mobile Datenerfassung als auch die EDV-gestützte Auftragsbearbeitung (z. B. Disposition, Reklamation, Berichterstellung und weitere für die Arbeiten notwendige Funktionen).
Der AN stellt für die Bearbeitung notwendige Arbeitsmittel (Fahrzeuge, Werkzeuge, Prüfgeräte, PSA, etc. …) zur Verfügung.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Die Ausschreibung des Projektmanagements und der Qualitätssicherung der Umstellung von L- auf H-Gas erfolgt in einem Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb gem. § 6 Abs. 1 SektVO. Für jedes Los ist ein gesonderter Teilnahmeantrag abzugeben, auch wenn sich der Bewerber auf beide Lose bewirbt. Bei einer Bewerbung auf beide Lose hat der Bewerber im Anschreiben zu vermerken, dass er sich auf beide Lose bewirbt und daher 2 Teilnahmeanträge abgibt. Ebenfalls hat er bei einer Bewerbung auf beide Lose im Anschreiben oder in einer Anlage zum Anschreiben darzustellen, welche Vorteile und Synergien sich aus seiner Sicht ergeben werden, wenn er den Zuschlag auf beide Lose erhält. Dieses kann bspw. eine geringere erforderliche Personalausstattung, Kostenvorteile usw. sein, wobei sich die Angaben des Bewerbers im Teilnahmeantrag lediglich auf eine allgemeine Darstellung beschränken. Bei der Angebotserstellung wäre dieser Punkt dann gegebenenfalls konkreter zu fassen.
Der Teilnahmeantrag ist nach der im Folgenden genannten Reihenfolge für jedes Los gesondert zu gliedern. Fehlen Unterlagen in einem Teilnahmeantrag, behält sich die Auftraggeberin eine Nachforderung von Unterlagen und Nachweisen unter Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes ausdrücklich vor.
Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung:
Los 1: Projektmanagement: Beginn 1.11.2015 Abschluss 31.12.2021;
Los 2: Qualitätssicherung: Beginn 1.4.2016 Abschluss 31.12.2021.
Gem. SektVO § 20 „Eignung und Auswahl der Unternehmen“ begrenzt die Auftraggeberin die Zahl der zugelassenen Bewerber auf maximal 5 Bewerber je Los. Erfüllen mehr als fünf Bewerber pro Los die Anforderungen, werden davon je Los nur die 5 bestplatzierten Bewerber zum Verhandlungsverfahren zugelassen.
Der Teilnahmeantrag hat alle gem. III.2.2)- III.2.3) Bedingungen für den Auftrag geforderten Erklärungen und Nachweise zu enthalten. Der Teilnahmeantrag ist einem Ordner (2-fach inkl. CD) einzureichen. Die Erklärungen und Nachweise sind in der angegebenen Reihenfolge aufzulisten, jeweils getrennt durch beschriftete Trennstreifen (die Beschriftung entspricht dem beizufügendem Inhaltsverzeichnis). Der Teilnahmeantrag ist zu unterschreiben. Die geforderten Erklärungen sind auf dem Geschäftspapier des Anbieters unterschrieben einzureichen.
(1) Der Bewerber hat seinem Teilnahmeantrag ein Anschreiben voran zu stellen, aus dem folgende Informationen deutlich werden:
a. Auf welche Leistung (Los 1 oder/und Los 2) er sich bewirbt;
b. Gegebenenfalls, welche Vorteile und Synergien er vermutet, wenn er den Zuschlag auf beide Lose erhält.
(2) Der Bewerber hat darzulegen, wer sich um den Auftrag bewirbt, also ob es sich um einen Einzelbieter oder eine Bietergemeinschaft handelt.
(3) Wenn die Bildung einer Bietergemeinschaft geplant ist, müssen Bietergemeinschaften mit ihrer Bewerbung eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abgeben:
a. in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird;
b. in der alle Mitglieder der Bietergemeinschaft aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter bezeichnet wird;
c. in der erklärt wird, dass der bevollmächtigte Vertreter die Bietergemeinschaft gegenüber der Auftraggeberin vertritt.
Wir bitten den Bieter um die Einreichung einer „Kurzkonzeption“ (etwa 2-5 DIN A4 Seiten, es wird keine Mindest- oder Höchstseitenzahl vorgegeben, die Auftraggeberin bittet aber um eine kompakte Darstellung):
Bei Los 1 soll der Bewerber im Rahmen des Kurzkonzeptes grob skizzieren, wie er sich den konkreten Ablauf des Projektmanagements vorstellt, also z. B. welche Leistungen er für erforderlich hält, wie er den Personaleinsatz plant, wie die Zusammenarbeit mit der Auftraggeberin und etwaigen Dritten ausgestaltet sein soll, in welchem zeitlichen Ablauf die Maßnahmen durchgeführt werden sollen, wie er auf Hindernisse reagiert, ob Mitarbeiter vor Ort sein sollen oder eine telefonische Erreichbarkeit gegeben ist etc.
Bei Los 2 soll das Kurzkonzept Angaben zum Ablauf der Qualitätssicherung erhalten, z. B. (aber nicht zwingend) Auswahl der zu überprüfenden Anschlüsse, Reaktion auf gefundene Fehler, Zusammenarbeit mit Auftraggeberin bei Qualitätsmängeln, Reaktionszeiten usw..
Objekt Umfang der Beschaffung
Dienstleistungskategorie: 11
Kurze Beschreibung:
Die Auftraggeberin plant die Anpassung sämtlicher Gas-Verbrauchsgeräte von L-Gas auf H-Gas in ihrem Gas- Netzgebiet im Zeitraum August 2016 (Start Erfassung) bis etwa Dezember 2021 (Ende der Anpassung).
Als erster Umstellungszeitpunkt, also die Einspeisung des H-Gases in die Leitungen, ist derzeit der 3. Juli 2017 anvisiert. Die Bearbeitung in den Versorgungsgebieten Bremen, Stuhr, Weyhe und Thedinghausen erfolgt in etwa 28 Teilgebieten (sog. Sektionen), die in der Regel sequentiell bearbeitet werden. Die Bearbeitung des Versorgungsgebietes Bremerhaven ist zur Anpassung im Nachgang ab voraussichtlich Mitte 2021 geplant.
Als erster Umstellungszeitpunkt, also die Einspeisung des H-Gases in die Leitungen, ist derzeit der 3. Juli 2017 anvisiert. Die Bearbeitung in den Versorgungsgebieten Bremen, Stuhr, Weyhe und Thedinghausen erfolgt in etwa 28 Teilgebieten (sog. Sektionen), die in der Regel sequentiell bearbeitet werden. Die Bearbeitung des Versorgungsgebietes Bremerhaven ist zur Anpassung im Nachgang ab voraussichtlich Mitte 2021 geplant.
Es bestehen insgesamt etwa 125 000 Gasentnahmestellen, diese entsprechen ca. 163 000 Gaszählern mit geschätzt 200 000 Gasverbrauchsgeräten. Diese etwa 200 000 Gasverbrauchsgeräte müssen erhoben, angepasst und überprüft werden.
Gegenstand dieser Ausschreibung ist das Projektmanagement (Los 1) und die spätere Qualitätssicherung (Los 2) für dieses Projekt. Zu einem späteren Zeitpunkt erfolgt die Ausschreibung zur Erhebung und Anpassung aller Gasverbrauchsgeräte.
Um keine Vermischung der Kompetenzbereiche und der Verantwortlichkeiten herbeizuführen und insbesondere zur Vermeidung einer „Eigenüberwachung“ der beauftragten Unternehmen, legt die Auftraggeberin großen Wert darauf, dass das Projektmanagement und die Qualitätssicherung einerseits sowie die Erhebung und die Anpassung der Gasverbrauchsgeräte andererseits nicht von demselben Unternehmen erbracht werden. Es ist daher zu beachten, dass der oder die spätere(n) Auftragnehmer der Lose 1 (Projektmanagement) und 2 (Qualitätssicherung) nicht auch als Auftragnehmer für die Erhebungs- und Anpassungsleistungen in Betracht kommt/kommen. Diese Leistungen müssen jeweils von unterschiedlichen Unternehmen ausgeführt werden.
Um keine Vermischung der Kompetenzbereiche und der Verantwortlichkeiten herbeizuführen und insbesondere zur Vermeidung einer „Eigenüberwachung“ der beauftragten Unternehmen, legt die Auftraggeberin großen Wert darauf, dass das Projektmanagement und die Qualitätssicherung einerseits sowie die Erhebung und die Anpassung der Gasverbrauchsgeräte andererseits nicht von demselben Unternehmen erbracht werden. Es ist daher zu beachten, dass der oder die spätere(n) Auftragnehmer der Lose 1 (Projektmanagement) und 2 (Qualitätssicherung) nicht auch als Auftragnehmer für die Erhebungs- und Anpassungsleistungen in Betracht kommt/kommen. Diese Leistungen müssen jeweils von unterschiedlichen Unternehmen ausgeführt werden.
Im Rahmen des Loses 1 (Projektmanagement) hat der Auftragnehmer das Projekt umfassend zu begleiten und zu managen. So sollen insbesondere eine Vorplanung, eine Detailplanung und Projektvorbereitung, eine Abwicklungs- und Überwachungsorganisation, eine aktive Kundenbetreuung, das Datenmanagement, eine Dokumentation und Auswertung sowie das Terminmanagement erbracht werden. Der Projektmanager soll als „verlängerter Arm“ der Auftraggeberin fungieren und das gesamte Projekt von Beginn bis Ende begleiten. Der Projektmanager wird in dieser Funktion mit allen Beteiligten zusammenarbeiten, sowohl mit der Auftraggeberin, als auch mit den Unternehmen, die die Erhebungs- und Anpassungsleistungen erbringen werden sowie gegebenenfalls den betroffenen Anschlussnehmern und anderen Dienstleistern. Um bei der Vorbereitung der Umstellung und der Erhebungs- und Anpassungsleistungen unterstützen zu können, ist beabsichtigt, dass der Projektmanager seine Tätigkeit bereits im November 2015 beginnt.
Im Rahmen des Loses 1 (Projektmanagement) hat der Auftragnehmer das Projekt umfassend zu begleiten und zu managen. So sollen insbesondere eine Vorplanung, eine Detailplanung und Projektvorbereitung, eine Abwicklungs- und Überwachungsorganisation, eine aktive Kundenbetreuung, das Datenmanagement, eine Dokumentation und Auswertung sowie das Terminmanagement erbracht werden. Der Projektmanager soll als „verlängerter Arm“ der Auftraggeberin fungieren und das gesamte Projekt von Beginn bis Ende begleiten. Der Projektmanager wird in dieser Funktion mit allen Beteiligten zusammenarbeiten, sowohl mit der Auftraggeberin, als auch mit den Unternehmen, die die Erhebungs- und Anpassungsleistungen erbringen werden sowie gegebenenfalls den betroffenen Anschlussnehmern und anderen Dienstleistern. Um bei der Vorbereitung der Umstellung und der Erhebungs- und Anpassungsleistungen unterstützen zu können, ist beabsichtigt, dass der Projektmanager seine Tätigkeit bereits im November 2015 beginnt.
Für das Projektmanagement ist es erforderlich, dass während der gesamten Auftragsphase ein verantwortlicher Projektleiter (Ingenieur) sowie ein Stellvertreter (Ingenieur/Techniker) zur Verfügung stehen, wobei die Verfügbarkeit des Projektleiters in Räumlichkeiten vor Ort zu leisten ist. Er hat dazu ein sogenanntes „Erdgasbüro“ zu betreiben. Die Räumlichkeiten werden ihm von der Auftraggeberin zur Verfügung gestellt.
Für das Projektmanagement ist es erforderlich, dass während der gesamten Auftragsphase ein verantwortlicher Projektleiter (Ingenieur) sowie ein Stellvertreter (Ingenieur/Techniker) zur Verfügung stehen, wobei die Verfügbarkeit des Projektleiters in Räumlichkeiten vor Ort zu leisten ist. Er hat dazu ein sogenanntes „Erdgasbüro“ zu betreiben. Die Räumlichkeiten werden ihm von der Auftraggeberin zur Verfügung gestellt.
Das Los 2 umfasst die Leistung der Qualitätssicherung der von Drittunternehmen durchgeführten Erfassungs- und Anpassungsleistungen. Die Qualitätssicherung soll durch Qualitätskontrollen erfolgen. Jeweils in der Erhebungs- und in der Anpassungsphase sind min. 10 Prozent der 200 000 Gasverbrauchsgeräte vom Auftragnehmer zu prüfen (2 x 20 000). Insgesamt müssen daher ca. 40 000 Geräte qualitätsgesichert werden. Im Rahmen der Qualitätssicherung sind daher insbesondere nachfolgende Tätigkeiten zu erbringen:
Das Los 2 umfasst die Leistung der Qualitätssicherung der von Drittunternehmen durchgeführten Erfassungs- und Anpassungsleistungen. Die Qualitätssicherung soll durch Qualitätskontrollen erfolgen. Jeweils in der Erhebungs- und in der Anpassungsphase sind min. 10 Prozent der 200 000 Gasverbrauchsgeräte vom Auftragnehmer zu prüfen (2 x 20 000). Insgesamt müssen daher ca. 40 000 Geräte qualitätsgesichert werden. Im Rahmen der Qualitätssicherung sind daher insbesondere nachfolgende Tätigkeiten zu erbringen:
— Durchführung von Qualitätskontrollen vor Ort;
— Qualitätsüberwachung und -überprüfung von mindestens 10 % aller ausgeführten Arbeiten vor Ort beim Kunden und zwar jeweils in der Erhebungsphase und in der Anpassungsphase;
— Qualitätsüberwachung und -überprüfung von 100 % aller ausgeführten Arbeiten an gewerblich genutzten Gasverbrauchsgeräten bei Sonderkunden;
— Dokumentation der Qualitätssicherung;
— Auswertung der Daten (ist der Auftraggeberin zur Verfügung zu stellen);
— Sonderprüfungen sowie Erstellung von Sondergutachten für Gasinstallationen bei Bedarf;
— Gegebenenfalls wird die Sperrung von Gasverbrauchsgeräten bei festgestellten Mängeln erforderlich.
Grundlage für die auszuführenden Leistungen bilden ebenfalls die bereits genannten DVGW Regelwerke G 680 und G 676 B1. Detaillierte Informationen zur auszuführenden Leistung werden sich aus der Leistungsbeschreibung ergeben, die den aufzufordernden Bewerbern mit der Angebotsaufforderung zur Verfügung gestellt wird.
Grundlage für die auszuführenden Leistungen bilden ebenfalls die bereits genannten DVGW Regelwerke G 680 und G 676 B1. Detaillierte Informationen zur auszuführenden Leistung werden sich aus der Leistungsbeschreibung ergeben, die den aufzufordernden Bewerbern mit der Angebotsaufforderung zur Verfügung gestellt wird.
Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Projektmanagement
Kurze Beschreibung:
1) Kurze Beschreibung:
Leistungsumfang Projektmanagement:
Vorplanung:
— Vorplanung,
— Detailplanung und Projektvorbereitung,
— Beratung und Test des IT-Systems („MRU-System“),
— Unterstützung bei der Vergabe von Dienstleistungen (Erhebung und Anpassung).
Hauptaktion:
— Abwicklungs- und Überwachungsorganisation,
— Kundenbetreuung,
— Datenmanagement,
— Dokumentation und Auswertung,
— Terminmanagement,
— Regelmäßige Berichterstattung insbesondere zu personellen und materiellen Resourcen sowie Darstellung des Projektfortschritts, gegenüber der Projektleitung des AG und Ableitung von Maßnahmen aus dem Leistungsfortschritt.
Schlussaktion:
— Abschlussbericht,
— Datensicherung.
Grundlage für das Angebot bilden das DVGW Regelwerk G 680, Umstellung und Anpassung von Gasverbrauchsgeräten, November 2011 sowie das DVGW Regelwerk G 676 B1 – Qualifikationskriterien für Umbau-, Anpassungs-, Kontrollfirmen und Projektmanagement (Engineeringfirmen), Oktober 2011.
Grundlage für das Angebot bilden das DVGW Regelwerk G 680, Umstellung und Anpassung von Gasverbrauchsgeräten, November 2011 sowie das DVGW Regelwerk G 676 B1 – Qualifikationskriterien für Umbau-, Anpassungs-, Kontrollfirmen und Projektmanagement (Engineeringfirmen), Oktober 2011.
Menge oder Umfang:
Projektmanagement der Marktraumumstellung von ca. 125 000 Gas-Hausanschlüsse, entsprechen ca. 163 000 Gaszählern, Gerätefaktor geschätzt: 1,2, Anzahl der Gasverbrauchsgeräte geschätzt: 200 000.
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Qualitätssicherung
Kurze Beschreibung:
— Qualitätssicherung durch Qualitätskontrollen,
— Durchführung von Qualitätskontrollen vor Ort,
— Qualitätsüberwachung und -überprüfung von mindestens 10 % aller ausgeführten Arbeiten in der…
… Erhebungsphase durch Qualitätskontrollen vor Ort beim Kunden,
… Anpassungsphase durch Qualitätskontrollen vor Ort beim Kunden,
— Qualitätsüberwachung und -überprüfung von 100 % aller ausgeführten Arbeiten an gewerblich genutzten Gasverbrauchsgeräten bzw. aller ausgeführten Arbeiten bei Sonderkunden (Groß- und Industriekunden),
— Sperrung von Gasverbrauchsgeräten bei Bedarf,
— Sonderprüfungen,
— Erstellung von Sondergutachten für Gasinstallationen bei Bedarf.
Grundlage für das Angebot bildet das DVGW Regelwerk G 680, Umstellung und Anpassung von Gasverbrauchsgeräten, November 2011 sowie das DVGW Regelwerk G 676 B1 – Qualifikationskriterien für Umbau-, Anpassungs-, Kontrollfirmen und Projektmanagement (Engineeringfirmen), Oktober 2011.
Grundlage für das Angebot bildet das DVGW Regelwerk G 680, Umstellung und Anpassung von Gasverbrauchsgeräten, November 2011 sowie das DVGW Regelwerk G 676 B1 – Qualifikationskriterien für Umbau-, Anpassungs-, Kontrollfirmen und Projektmanagement (Engineeringfirmen), Oktober 2011.
Menge oder Umfang:
Qualitätssicherung der Erhebungs- und Anpassungsleistungen im Umfang von 10 % von 125 000 Gas-Hausanschlüsse, entsprechen ca. 163 000 Gaszählern, Gerätefaktor geschätzt: 1,2, Anzahl der Gasverbrauchsgeräte geschätzt: 200 000 jeweils in der Erhebungs- und der Anpassungsphase (je 20 000 Geräte, also insgesamt ca. 40 000 Geräte).
Qualitätssicherung der Erhebungs- und Anpassungsleistungen im Umfang von 10 % von 125 000 Gas-Hausanschlüsse, entsprechen ca. 163 000 Gaszählern, Gerätefaktor geschätzt: 1,2, Anzahl der Gasverbrauchsgeräte geschätzt: 200 000 jeweils in der Erhebungs- und der Anpassungsphase (je 20 000 Geräte, also insgesamt ca. 40 000 Geräte).
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Erdgasversorgungsgebiet der wesernetz GmbH (Bremen, Bremerhaven, Stuhr Weyhe, Thedinghausen).
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
(1) Beifügung einer Unternehmensdarstellung, mit Angabe des Hauptsitzes (und ggf. Niederlassungen) und einem aktuellen Organigramm, das die Aufbaustruktur und Verantwortungsbereiche des Unternehmens aufzeigt.
(2) Bestätigung (z. B. durch Eigenerklärung) der Verwendung der deutschen Sprache in Verhandlungen, Vertrag und während der Abwicklung.
(3) Aktueller Handelsregisterauszug oder gleichwertiges Dokument des Herkunftslandes in deutscher Sprache (Kopie einer beglaubigten Übersetzung).
(4) Nachweis über die Eintragung in das Berufsregister des Sitzes oder Wohnsitzes des Bewerbers.
(5) Aktuelle Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaften (Gültigkeit bis zum Abschluss des Teilnahmewettbewerbs).
(6) Aktuelle Unbedenklichkeitsbescheinigung der Sozialversicherung.
(7) Aktuelle Unbedenklichkeitsbescheinigung der Finanzämter (möglichst nicht älter als 6 Monate oder mindestens noch 6 Monate gültig).
(8) Aktuelle Bankerklärung zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit.
(9) Unternehmens-/Geschäftsberichte der letzten 3 Jahren oder in Ermangelung dessen die Jahresfinanzberichte. GuV-Rechnungen mind. der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit das Unternehmen bereits so lange besteht. Ansonsten sind die GuV-Rechnungen aus den Jahren des Bestehens des Unternehmens vorzulegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
(9) Unternehmens-/Geschäftsberichte der letzten 3 Jahren oder in Ermangelung dessen die Jahresfinanzberichte. GuV-Rechnungen mind. der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit das Unternehmen bereits so lange besteht. Ansonsten sind die GuV-Rechnungen aus den Jahren des Bestehens des Unternehmens vorzulegen.
(10) Auflistung der Anzahl der Beschäftigten nach Berufsgruppen der letzten 3 Geschäftsjahre.
(11) Bestätigung (z. B. durch Eigenerklärung), dass der Bewerber sich nicht in einem Insolvenz- oder Vergleichsverfahren befindet, die Eröffnung nicht beantragt wurde und der Antrag auch nicht mangels Masse abgelehnt wurde.
(12) Eigenerklärung, dass es keine Urteile, Ansprüche, Schlichtungsverfahren oder sonst anhängige Verfahren/Forderungen gegen das Unternehmen bezüglich Bildung einer kriminellen Vereinigung/Subventionsbetrug/Geldwäsche/Betrug/Bestechung/Untreue oder, soweit beruflich veranlasst, deren Mitarbeiter oder gesetzlichen Vertreter vorliegt. In Ergänzung hierzu eine aktuelle Auskunft aus dem Gewerbezentralregister.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
(12) Eigenerklärung, dass es keine Urteile, Ansprüche, Schlichtungsverfahren oder sonst anhängige Verfahren/Forderungen gegen das Unternehmen bezüglich Bildung einer kriminellen Vereinigung/Subventionsbetrug/Geldwäsche/Betrug/Bestechung/Untreue oder, soweit beruflich veranlasst, deren Mitarbeiter oder gesetzlichen Vertreter vorliegt. In Ergänzung hierzu eine aktuelle Auskunft aus dem Gewerbezentralregister.
(13) Vorlage einer Versicherungsbestätigung über das Vorliegen einer Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung (Gültigkeit mindestens für das laufende Kalenderjahr) bzw. eine Eigenerklärung des Bewerbers, in der er die Bereitschaft erklärt, im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung abzuschließen. Ausländische Bieter können gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorlegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
(13) Vorlage einer Versicherungsbestätigung über das Vorliegen einer Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung (Gültigkeit mindestens für das laufende Kalenderjahr) bzw. eine Eigenerklärung des Bewerbers, in der er die Bereitschaft erklärt, im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung abzuschließen. Ausländische Bieter können gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorlegen.
Nachweis einer Haftpflichtversicherung mit Nennung der Höhe der Deckungssumme:
a. Für Personenschäden;
b. Für Vermögensschäden,
c. Für Sachschäden.
(14) Kundenreferenzliste über die Durchführung von mind. ähnlichen Tätigkeiten: Darstellung der 3 Top Referenzen zum Bekanntmachungsgegenstand der letzten 3 Jahre bei ansatzweise vergleichbarer Größe des Kunden mit den folgenden Mindestinhalten dar.
a. Kunde (falls möglich) inkl. Ansprechpartner/Branche;
b. Darstellung der Themengebiete;
c. Darstellung der übernommenen/durchgeführten Aufgaben;
d. Darstellung der Auftragsspezifika (inkl. Laufzeit und Inhalten, ggf. Zielstellungen).
(15) Nachweis eines Arbeitsschutzmanagementsystems (SCC, OHSAS etc.).
(16) Angabe zum Schulungsplan der Mitarbeiter von regelmäßigen Schulung zum Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) § 12 – Unterweisung bzw. BGV A1 § 4/GUV-V A1.
(17) Eigenerklärung, dass die Bestimmungen des Bremischen Gesetzes zur Sicherung von Tariftreue, Sozialstandards und Wettbewerb bei öffentlicher Auftragsvergabe (Tariftreue- und Vergabegesetz; Verkündungsstand: 9.7.2015) eingehalten werden.
(18) Erklärung, dass keine rechtskräftige Bußgeldentscheidungen wegen einer Ordnungswidrigkeit nach § 21 Absatz 1 oder Absatz 2 Mindestlohngesetz (Verstoß gegen Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes oder Mindestlohngesetz) vorliegt.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
(1) Der Bewerber muss über eine entsprechende Zertifizierung der DVGW (Anwendungsbereich Wartungs-/Umbauunternehmen für Gasverbrauchsgeräte nach DVGW G 676 B1) verfügen, wobei für das Los 1 eine Zertifizierung nach Zertifizierungsumfang Gruppe C (Projektmanagement/Engineering von Umstell- und Anpassungsarbeiten an Gasverbrauchsgeräten) erforderlich ist.
(1) Der Bewerber muss über eine entsprechende Zertifizierung der DVGW (Anwendungsbereich Wartungs-/Umbauunternehmen für Gasverbrauchsgeräte nach DVGW G 676 B1) verfügen, wobei für das Los 1 eine Zertifizierung nach Zertifizierungsumfang Gruppe C (Projektmanagement/Engineering von Umstell- und Anpassungsarbeiten an Gasverbrauchsgeräten) erforderlich ist.
Für das Los 2 ist eine Zertifizierung nach Gruppe B (Kontrolle von Umstell- und Anpassungsarbeiten an Gasverbrauchsgeräten) nachzuweisen. Ein akkreditiertes Prüfunternehmen muss nicht über eine Zertifizierung verfügen, es kann entweder den Nachweis der Zertifizierung oder den Nachweis der Akkreditierung vorlegen. Die Qualifikationsanforderungen zur Erlangung dieser Zertifizierung ergeben sich für die Gruppe C (relevant für Los 1) aus den Ziffern 7.2 und 8.2, für die Gruppe B (relevant für Los 2) aus den Ziffern 7.1, 8.1 und 8.2 des DVGW- Arbeitsblattes G 676 B1.
Für das Los 2 ist eine Zertifizierung nach Gruppe B (Kontrolle von Umstell- und Anpassungsarbeiten an Gasverbrauchsgeräten) nachzuweisen. Ein akkreditiertes Prüfunternehmen muss nicht über eine Zertifizierung verfügen, es kann entweder den Nachweis der Zertifizierung oder den Nachweis der Akkreditierung vorlegen. Die Qualifikationsanforderungen zur Erlangung dieser Zertifizierung ergeben sich für die Gruppe C (relevant für Los 1) aus den Ziffern 7.2 und 8.2, für die Gruppe B (relevant für Los 2) aus den Ziffern 7.1, 8.1 und 8.2 des DVGW- Arbeitsblattes G 676 B1.
Für die Bescheinigungen gelten auch gleichwertige Bescheinigungen von Stellen aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Sofern eine Zertifizierung zum Zeitpunkt der Antragstellung noch nicht besteht, erfolgt die Zulassung vorbehaltlich der Vorlage der Zertifizierung; in diesem Fall hat der Antragsteller im Antrag anzugeben, bis zu welchem Zeitpunkt er eine Zertifizierung nachreichen will; spätestens mit seiner Angebotsabgabe muss der Auftragnehmer (AN) die erforderliche Zertifizierung nachweisen.
Für die Bescheinigungen gelten auch gleichwertige Bescheinigungen von Stellen aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Sofern eine Zertifizierung zum Zeitpunkt der Antragstellung noch nicht besteht, erfolgt die Zulassung vorbehaltlich der Vorlage der Zertifizierung; in diesem Fall hat der Antragsteller im Antrag anzugeben, bis zu welchem Zeitpunkt er eine Zertifizierung nachreichen will; spätestens mit seiner Angebotsabgabe muss der Auftragnehmer (AN) die erforderliche Zertifizierung nachweisen.
(2) Darstellung der voraussichtlichen Personalkapazität für den auszuführenden Auftrag zum Zeitpunkt der Auftragserteilung und im Projektverlauf. Hierzu ist in der nachfolgenden Tabelle die voraussichtliche Anzahl betroffener Geräte im Jahr der Schaltung angegeben (Die Anzahl betroffener Geräte wird im Jahresverlauf auf sukzessiv geschaltete Sektionen verteilt. Eine Sektion umfasst durchschnittlich etwa 8 000 Geräte (ca. 4 000-11 000 Geräte). Die Erhebung wird zeitlich etwa 1 Jahr vor dem Schalttermin anvisiert):
(2) Darstellung der voraussichtlichen Personalkapazität für den auszuführenden Auftrag zum Zeitpunkt der Auftragserteilung und im Projektverlauf. Hierzu ist in der nachfolgenden Tabelle die voraussichtliche Anzahl betroffener Geräte im Jahr der Schaltung angegeben (Die Anzahl betroffener Geräte wird im Jahresverlauf auf sukzessiv geschaltete Sektionen verteilt. Eine Sektion umfasst durchschnittlich etwa 8 000 Geräte (ca. 4 000-11 000 Geräte). Die Erhebung wird zeitlich etwa 1 Jahr vor dem Schalttermin anvisiert):
Jahr der H-Gas Einleitung Betroffene Geräteanzahl:
2017 – 15 000,
2018 – 70 000,
2019 – 42 000,
2020 – 23 000,
2021 – 50 000.
(3) Darstellung von Fähigkeiten (inklusive zeitlichen Leistungsfähigkeiten) und Referenzen über die Erfahrung des Projektleiters bezüglich Projektmanagement (Los 1) bzw. Qualitätssicherung (Los 2) in L-/H-Gas-Projekten für verschiedene Netzbetreiber und/oder erfolgreiche Durchführung des Projektmanagements (Los 1) und/oder der Qualitätssicherung (Los 2) bei L-/H-Gas Anpassungsmaßnahmen. Bei den Referenzen kann es sich um Eigenerklärungen handeln. In diesem Fall hat der Bewerber folgende Angaben zu machen:
(3) Darstellung von Fähigkeiten (inklusive zeitlichen Leistungsfähigkeiten) und Referenzen über die Erfahrung des Projektleiters bezüglich Projektmanagement (Los 1) bzw. Qualitätssicherung (Los 2) in L-/H-Gas-Projekten für verschiedene Netzbetreiber und/oder erfolgreiche Durchführung des Projektmanagements (Los 1) und/oder der Qualitätssicherung (Los 2) bei L-/H-Gas Anpassungsmaßnahmen. Bei den Referenzen kann es sich um Eigenerklärungen handeln. In diesem Fall hat der Bewerber folgende Angaben zu machen:
a. Angabe des Zeitraums, in dem die Leistungen erbracht wurden,
b. Umfang des Projekts,
c. Grobe Skizzierung der durchgeführten Aufgaben,
d. Adresse, Telefonnummer und Ansprechpartner des damaligen Auftraggebers für etwaige Nachfragen durch die jetzige Auftraggeberin.
(4) Angabe des Projektleiters und dessen Stellvertreters bzw. etwaiger weiterer Führungskräfte mit Darstellung der Qualifikation und eines kurzen Lebenslaufs.
(5) Angaben zur weiteren zertifizierten Systemen (z. B. ISO 9001, ISO 14001 etc.).
Auftragsausführung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.