Projektsteuerer für die Komplettinstandsetzung/-sanierung des Bürodienstgebäudes der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Württembergische Straße 6, 10707 Berlin

Land Berlin – SILB Sondervermögen Immobilien des Landes Berlin, vertreten durch die BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH

Thema: Komplettinstandsetzung/-sanierung des denkmalgeschützten Bürodienstgebäudes Württembergische Straße 6

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-07-14. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-06-16.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-06-16 Auftragsbekanntmachung
2015-12-21 Ergänzende Angaben
Auftragsbekanntmachung (2015-06-16)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Projektmanagement im Bauwesen
Menge oder Umfang:
Ca. 34.800 m² Büroflächen zzgl. Erschließungsflächen und gesonderte Flächen (Dach, Fassade); siehe auch Punkt II.1.5.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Projektmanagement im Bauwesen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Berlin – SILB Sondervermögen Immobilien des Landes Berlin, vertreten durch die BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH
Postanschrift: Keibelstr. 36 (Empfang im 5. OG)
Postleitzahl: 10178
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.bim-berlin.de 🌏
E-Mail: einkauf@bim-berlin.de 📧
Telefon: +49 30901661486 📞
Fax: +49 30901661668 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-06-16 📅
Einreichungsfrist: 2015-07-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-06-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 118-214734
ABl. S-Ausgabe: 118
Zusätzliche Informationen
Für die Stellung eines Teilnahmeantrages müssen die Bewerber zwingend den vom AG vorgegebenen Bewerberbogen benutzen. Der Bewerberbogen ist ausschließlich beim AG per E-Mail unter einkauf@bim-berlin.de anzufordern. Mit Anforderung des Bewerberbogens per Email wird der jeweilige Bewerber automatisch für das laufende Vergabeverfahren registriert. Die Registrierung ist zur Einhaltung des Transparenz- und Gleichbehandlungsgebots erforderlich und dient der ordnungsgemäßen Abwicklung des Vergabeverfahrens. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Bewerber, die den Bewerberbogen nicht beim AG per Email unter einkauf@bim-berlin.de angefordert haben, vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen werden können. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren ausgefüllten Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Er ist bis zu der unter IV.3.4) genannten Frist bei der unter I.1) genannten Stelle unter Angabe der Bezeichnung des Auftrages und des Aktenzeichens einzureichen. Bei einer Bietergemeinschaft sind die Formulare je Partner vollständig auszufüllen und einzureichen. Beabsichtigt der Bewerber Nachunternehmer einzusetzen, um seine Eignung nachzuweisen, sind die Formulare je Nachunternehmer vollständig auszufüllen und einzureichen. Die Bewerber haben in diesem Fall mit der Bewerbung die beiliegenden Verpflichtungserklärungen dieser Nachunternehmer einzureichen. Für den Einsatz von sonstigen Nachunternehmern genügen die Angaben im Bewerberbogen (unter Nachweis der fachlichen Eignung gem. §5 (5) h VOF. Auf Verlangen ist eine Verpflichtungserklärung vorzulegen. Der Einsatz sonstiger Nachunternehmer erfolgt dann, wenn Leistungen grundsätzlich in Eigenleistung erbracht werden können, jedoch z. B. auf Grund fehlender Kapazitäten dies nicht möglich ist. Es wird darauf hingewiesen, dass Doppelangebote, also die mehrfache Beteiligung von Bietern und/oder Nachunternehmern, das vergaberechtliche Gebot des Geheimwettbewerbs und den Gleichbehandlungsgrundsatz verletzen können und daher gegebenenfalls vom weiteren Verfahren ausgeschlossen werden müssen. Schlusstermin für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen sowie die Beantwortung von Fragen zum Verfahren ist der unter IV.3.3) genannte Termin. zu Punkt IV.2.1: Bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen erhalten im Rahmen der geltenden vergaberechtlichen Bestimmungen bei den Regelungen des § 1, 7 und 8 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz entsprechenden und sonst gleichwertigen Angeboten die Unternehmen bevorzugt den Zuschlag, die Ausbildungsplätze bereitstellen, sich an tariflichen Umlageverfahren zur Sicherung der beruflichen Erstausbildung oder an Ausbildungsverbünden beteiligen. Als Nachweis wird von dem für den Zuschlag vorgesehenen Bieter eine Bescheinigung der für die Berufsausbildung zuständigen Stellen eingeholt. Gemäß Frauenförderverordnung (FFV) müssen die Bewerber eine entsprechende Erklärung abgeben, die den Teilnahmeunterlagen beigefügt ist. Teilnahmeanträge, die keine oder unvollständige Erklärungen gemäß § 1 Abs. 2 FFV enthalten, werden nicht berücksichtigt. Des Weiteren hat der Bewerber eine Erklärung gem. § 5 BDSG abzugeben, die ebenfalls den Teilnahmeunterlagen beigefügt ist.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Thema: Komplettinstandsetzung/-sanierung des denkmalgeschützten Bürodienstgebäudes Württembergische Straße 6
Beschreibung des Auftrags- und Beschaffungsvorhabens:
Die Projektsteuerung für die Maßnahme Komplettinstandsetzung/-Sanierungsmaßnahme der Württembergischen Straße 6 gilt für das Gebäude sowie für die technischen Anlagen.
Standort/Gebäudebeschreibung
Auf dem Eckgrundstück Württembergische Straße 6/ Pommersche Straße befindet sich der 1954-56 von Herrn Werry Roth errichtete Bürokomplex mit dem 18- geschossigem Hochhaus und drei 6-geschossigen Gebäudeteilen mit auskragenden Flachdächern.
Das Gebäude ist als Baudenkmal Württembergische Straße 6 seit 1991 in der Denkmalliste Berlin nach § 4 DSchG Bln. eingetragen.
Es handelt sich um einen Stahlbetonskelettbau mit aussteifenden Wandschotten. Teile der Hochhausfassaden wurden als Mosaiken ausgeführt, die 1990/91 als hinterlüftetes System instandgesetzt wurden. Die durchgehenden Pfeiler sind mit Betonwerksteinplatten verkleidet, deren Befestigungen nicht mehr tragfähig sind. Daher sind alle Fassaden derzeit gesichert. Das 17. OG des Hochhauses springt zurück und ist teilweise als Terrasse ausgebildet. Der Haupteingang liegt an der Württembergischen Straße, der zweite Eingang an der Pommerschen Straße. Das Gebäude verfügt über vier Treppenhäuser und ist komplett unterkellert. Die vorhandene Bebauung weist die üblichen Bauqualitäten der Errichtungszeit auf. Die Geschossdecken sind als als Stahlbetonkassettendecken mit Rohrputzunterdecke ausgeführt. Die vorhandene Grundrissstruktur der Obergeschosse ist klar als zweibündiger, bzw. Bauteil VI als einbündiger Verwaltungsbau gegliedert. Im Untergeschoss befinden sich Technik-, Archiv- und Abstellräume.
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Das gesamte Objekt verfügt über eine BGF von ca. 34.800m
Ziel und Umfang der Instandsetzungs-/Sanierungsmaß-nahmen
Ziel der Maßnahme ist die komplette Instandsetzung/Sanierung des Bürodienstgebäudes für die Unterbringung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt. Abstimmung mit der Denkmalpflege ist Voraussetzung für die Umsetzung.
Ca. 80 % der Fenster sind Holzkastendoppelfenster, die entweder energetisch ertüchtigt oder erneuert werden sollen. Der sommerliche Wärmeschutz ist zu berücksichtigen. Die Tragstruktur (Stahlbetonskelettbau) ist zu erhalten, Betonsanierungen nach Erfordernis durchzuführen. Die Bestands-Stahlbetonkassettendecken des Gebäudes können aufgrund der mit Rohrputz ausgeführten Unterdecken nicht in die Feuerwiderstandsklasse F 90 eingestuft und müssen deshalb brandschutztechnisch ertüchtigt werden. Die Grundrissstruktur der Büro- und Sondernutzungsflächen im gesamten Gebäude ist dem Raum- und Flächenbedarf von SenStadtUm anzupassen.
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Der Innenausbau ist nach funktionalen und nachhaltigen Gesichtspunkten sowie nach den Anforderungen des Nutzers zu modernisieren und umzubauen und zwar unter Berücksichtigung der brandschutztechnischen, statischen und bauphysikalischen Erfordernissen. Barrierefreiheit ist zu gewährleisten.
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Eine Erneuerung der Anlagen von Elektro, IT, Heizung, Raumlufttechnik und Sanitär ist durchzuführen. Eine Klimatisierung für ausgewählte Besprechungsbereiche ist vorzusehen.
Die für Gebäudeteilbereiche bereits installierte neue Brandmelde- und elektroakustische Anlage ist für das gesamte Gebäude zu erweitern, einschließlich Sicherheitsbeleuchtung.
Netzersatzanlage sowie Personenaufzüge sind zu prüfen und ggf. zu erneuern bzw. teilzuerneuern. Eine Erneuerung der Blitzschutzanlagen ist zu realisieren.
Folgende Anlagen und Räume, die bereits instandgesetzt wurden, sind zu erhalten und zu schützen:
Feuerwehraufzug, Glaserkerfassaden, alle Räume und Anlagen im Glaserker (Saal 101, Saalfoyer, Lounge und Besprechungsraum 2. OG), Rollregalanlage Archiv 1. UG.
Erkennung, fachgerechter Rückbau und Entsorgung von Schadstoffen sind wesentlicher Bestandteil der Bauaufgabe.
Zeitplan
Voraussichtlicher Planungsbeginn ist Juli 2015.
Planung, Ausschreibung und Vergabe sind Oktober 2016 abzuschließen.
Als Ausführungszeitraum für die Realisierung ist Anfang März 2017 bis Sept. 2019 geplant.
Planung und Bauüberwachung:
Planungs- und Überwachungsleistungen werden erbracht durch:
— Objektplaner inkl. Fachberatung für Brandschutz, Bauphysik, Energiebelange, Schadstoffbelange, Standsicherheit, Sicherheits- und Gesundheitskoordination
— Fachplaner der Haustechnik
Ausführung:
Die Ausführung soll einem Generalübernehmer übertragen werden. Der Generalübernehmer soll die Ausführungsplanung erstellen. Die Ausführungsplanung ist Bestandteil des Wettbewerbsangebots für den Ausführungsauftrag und somit Bestandteil der Auswertungskriterien für die Auftragsvergabe der Ausführung.
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Beschreibung der Optionen: Eine stufenweise Beauftragung wird vorbehalten.
Referenznummer: B13099-3003905-004-740-01
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Württembergische Straße 6, 10707 Berlin.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Für die Stellung eines Teilnahmeantrages sind vom Bewerber zwingend ein Bewerberbogen und eine
Bewertungsmatrix beim AG anzufordern (per E-Mail bei einkauf@bim-berlin.de, siehe hierzu Frist unter IV.3.3).
Mit dem Teilnahmeantrag ist der Bewerberbogen vollständig ausgefüllt abzugeben.
— Der Bewerber hat wirtschaftliche Verknüpfungen mit Dritten (gesellschaftsrechtliche Verbindungen) anzugeben.
— Der Bewerber hat einen aktuellen Handels- bzw. Berufsregisterauszug vorzulegen (Auszug soll zum
Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge nicht älter als 6 Monate sein).
— Der Bewerber hat das Nichtvorliegen von Ausschlusskriterien gem. § 4 Abs. 6 und Abs. 9 VOF durch
Eigenerklärung zu bestätigen.
Der Auftraggeber behält sich vor, Eigenerklärungen durch entsprechende Nachweise Dritter von den
Bewerbern, die nach der Wertung in der engeren Wahl sind, belegen zu lassen. Der AG behält sich weiterhin die Möglichkeit der Nachforderung von Erklärungen und Nachweisen gemäß § 5 Abs. 3 VOF vor.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Gemäß § 5 Abs. 4 VOF:
Für die Stellung eines Teilnahmeantrages sind vom Bewerber zwingend ein Bewerberbogen und eine Bewertungsmatrix beim AG anzufordern (per E-Mail bei einkauf@bim-berlin.de, siehe hierzu Frist unter IV.3.3). Mit dem Teilnahmeantrag ist der Bewerberbogen vollständig ausgefüllt abzugeben. Anzugeben sind der Gesamtumsatz des Bewerbers (die letzten drei Geschäftsjahre) netto sowie
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die Umsatzzahlen für diejenigen Dienstleistungen, die in Art und Ausführung mit denen vergleichbar sind, die beauftragt werden sollen (der Umsatz im Rahmen einer ARGE ist anteilsmäßig zu berücksichtigen) netto. Der Auftraggeber behält sich vor, Eigenerklärungen durch entsprechende Nachweise Dritter von den Bewerbern, die nach der Wertung in der engeren Wahl sind, belegen zu lassen. Der AG behält sich weiterhin die Möglichkeit der Nachforderung von Erklärungen und Nachweisen gemäß § 5 Abs. 3 VOF vor.
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Mindeststandards:
— Mindestdeckungssummen für die Berufshaftpflichtversicherung gemäß Pkt. III.1.1
— darüber hinaus: siehe Bewertungsmatrix.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Gemäß § 5 Abs. 5 VOF:
Für die Stellung eines Teilnahmeantrages sind vom Bewerber zwingend ein Bewerberbogen und eine Bewertungsmatrix beim AG anzufordern (per E-Mail bei einkauf@bim-berlin.de, siehe hierzu Frist unter IV.3.3). Mit dem Teilnahmeantrag ist der Bewerberbogen vollständig ausgefüllt abzugeben.
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Anzugeben sind u.a.:
1. Nachweis der fachlichen Eignung des für das Projekt vorgesehenen Projektleiters,
2. Nachweis der fachlichen Eignung der für das Projekt vorgesehenen Projektbearbeiter,
3. Angaben zu Referenzen der letzten 5 Jahre, die mit der zu erbringenden Leistung vergleichbar sind
4.Mitarbeiterstruktur
5. Angabe des Auftragsanteils, der an Nachunternehmer vergeben werden soll (Anteil in Prozent, Name und Adresse des Nachunternehmers, Leistungsinhalt)
Zusätzlich sind die entsprechend des Bewerberbogens erforderlichen Anlagen, Erklärungen usw. beizulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, Eigenerklärungen durch entsprechende Nachweise Dritter von den Bewerbern, die nach der Wertung in der engeren Wahl sind, belegen zu lassen. Der AG behält sich weiterhin die Möglichkeit der Nachforderung von Erklärungen und Nachweisen gemäß § 5 Abs. 3 VOF vor.
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(siehe auch Bewerberbogen und Bewertungsmatrix).
Mindeststandards:
— Referenzen der letzten fünf Jahre (vergleichbare Leistungen)
Bei unvollständigen Angaben und Referenzen älter als 5 Jahre gilt die Referenz als nicht erbracht!
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Im Auftragsfall: Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung einer Versicherungsgesellschaft mit Firmensitz
in der EU mit Mindestdeckungssummen von 1 500 000 EUR für Personenschäden (2-fach maximiert)
und 1 000 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden (2-fach maximiert) sowie die Mitversicherung von
Bearbeitungsschäden mit einer Mindestdeckungssumme von 20 000 EUR und der Versicherungsschutz nach
dem Umweltschadensgesetz ist jährlich zu erbringen.
Die beauftragte Tätigkeit muss nachweislich im Deckungsumfang enthalten sein. Darüber hinaus ist der
Nachweis zu erbringen, dass folgende Einschlüsse im Versicherungsumfang enthalten sind: Betriebshaftpflicht,
Umweltschäden, Schäden am Bauwerk. Die Nachhaftung des Vertrages muss mindestens 5 Jahre betragen,
inklusive der Erweiterungsklausel (unbegrenzte Deckung für unverschuldet versäumte Meldung).
Ausreichend ist auch die Vorlage einer Eigenerklärung, dass im Auftragsfall eine Versicherung in oben
genannten Mindestdeckungssummen geschlossen wird. Nach Erteilung des Auftrages muss der gültige
Versicherungsschein nachgereicht werden.
Der AG behält sich eine ggf. objektbezogene Versicherung für Personen und sonstige Schäden als Forderung
vor.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Zugelassen als gesamtschuldnerische Arbeitsgemeinschaft mit bevollmächtigtem Vertreter. Jedes Mitglied der Bietergemeinschaft muss einen gesonderten Bewerberbogen ausfüllen und einreichen. Der Teilnahmeantrag ist entweder von allen Mitgliedern einer Bietergemeinschaft oder dem bevollmächtigten Vertreter im Original zu unterzeichnen.
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Bietergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben,
— in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,
— in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter
bezeichnet ist,
— dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und
sich die Vollmacht auch auf die Bietererklärungen des Teilnahmeantrages und eines Angebotes bezieht und
— dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Sonstige besondere Bedingungen:
Die Qualifikation des vorgesehenen Personals ist auf Verlangen durch entsprechende Nachweise zu
belegen. Die Bieter werden auf die Pflicht zur Einhaltung von Tarifverträgen gem. § 1 Abs. 2 Berliner
Ausschreibungs- und Vergabegesetz bzw. zur Zahlung des Mindestlohnes von EUR 8,50 gem. § 1 Abs.
4 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz sowie auf die Verpflichtung zur Weitergabe dieser Pflicht
an Nachunternehmer hingewiesen. Einzelheiten ergeben sich aus dem Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz. Der Bieter (bzw. alle Mitglieder der Bietergemeinschaft) darf weder einen Eintrag im Berliner Korruptionsregister,
im Gewerbezentralregister, noch in den Sanktionslisten der EG-Antiterrorismusverordnung (EG) Nr. 2580/2001
und 881/2002 haben. Die Abfragen dazu erfolgen vor Aufforderung zur Angebotsabgabe von den ausgewählten
Bewerbern sowie vor Zuschlagserteilung durch die Vergabestellle.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Auswahlkriterien:
Die maßgeblichen Kriterien ergeben sich aus der Bewertungsmatrix, die den Bewerbern auf Anforderung zur Verfügung gestellt wird. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahlnach der Auswahl entsprechend der Teilnahmebedingungen zu hoch, wird die Auswahl unter mehreren gleich platzierten Bewerbern gem. § 10 Abs. 3 VOF durch Los getroffen.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Einkauf
Torsten Stierand
Internetadresse: www.bim-berlin.de 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2015-10-01 📅
Datum des Endes: 2019-12-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: B13099-3003905-004-740-01
Zusätzliche Informationen
Für die Stellung eines Teilnahmeantrages müssen die Bewerber zwingend den vom AG vorgegebenen Bewerberbogen benutzen. Der Bewerberbogen ist ausschließlich beim AG per E-Mail unter einkauf@bim-berlin.de anzufordern. Mit Anforderung des Bewerberbogens per Email wird der jeweilige Bewerber automatisch für das laufende Vergabeverfahren registriert. Die Registrierung ist zur Einhaltung des Transparenz- und Gleichbehandlungsgebots erforderlich und dient der ordnungsgemäßen Abwicklung des Vergabeverfahrens. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Bewerber, die den Bewerberbogen nicht beim AG per Email unter einkauf@bim-berlin.de angefordert haben, vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen werden können. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren ausgefüllten Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Er ist bis zu der unter IV.3.4) genannten Frist bei der unter I.1) genannten Stelle unter Angabe der Bezeichnung des Auftrages und des Aktenzeichens einzureichen. Bei einer Bietergemeinschaft sind die Formulare je Partner vollständig auszufüllen und einzureichen. Beabsichtigt der Bewerber Nachunternehmer einzusetzen, um seine Eignung nachzuweisen, sind die Formulare je Nachunternehmer vollständig auszufüllen und einzureichen. Die Bewerber haben in diesem Fall mit der Bewerbung die beiliegenden Verpflichtungserklärungen dieser Nachunternehmer einzureichen. Für den Einsatz von sonstigen Nachunternehmern genügen die Angaben im Bewerberbogen (unter Nachweis der fachlichen Eignung gem. §5 (5) h VOF. Auf Verlangen ist eine Verpflichtungserklärung vorzulegen. Der Einsatz sonstiger Nachunternehmer erfolgt dann, wenn Leistungen grundsätzlich in Eigenleistung erbracht werden können, jedoch z. B. auf Grund fehlender Kapazitäten dies nicht möglich ist. Es wird darauf hingewiesen, dass Doppelangebote, also die mehrfache Beteiligung von Bietern und/oder Nachunternehmern, das vergaberechtliche Gebot des Geheimwettbewerbs und den Gleichbehandlungsgrundsatz verletzen können und daher gegebenenfalls vom weiteren Verfahren ausgeschlossen werden müssen. Schlusstermin für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen sowie die Beantwortung von Fragen zum Verfahren ist der unter IV.3.3) genannte Termin.
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zu Punkt IV.2.1:
Bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen erhalten im Rahmen der geltenden vergaberechtlichen Bestimmungen bei den Regelungen des § 1, 7 und 8 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz entsprechenden und sonst gleichwertigen Angeboten die Unternehmen bevorzugt den Zuschlag, die Ausbildungsplätze bereitstellen, sich an tariflichen Umlageverfahren zur Sicherung der beruflichen Erstausbildung oder an Ausbildungsverbünden beteiligen. Als Nachweis wird von dem für den Zuschlag vorgesehenen Bieter eine Bescheinigung der für die Berufsausbildung zuständigen Stellen eingeholt. Gemäß Frauenförderverordnung (FFV) müssen die Bewerber eine entsprechende Erklärung abgeben, die den Teilnahmeunterlagen beigefügt ist. Teilnahmeanträge, die keine oder unvollständige Erklärungen gemäß § 1 Abs. 2 FFV enthalten, werden nicht berücksichtigt. Des Weiteren hat der Bewerber eine Erklärung gem. § 5 BDSG abzugeben, die ebenfalls den Teilnahmeunterlagen beigefügt ist.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316 📞
Fax: +49 3090137613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Verstöße gegen Vergabevorschriften sind gegenüber dem Auftraggeber unverzüglich zu rügen, bei Verstößen, die sich aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen ergeben, bis spätestens zum Ablauf der Angebots- oder Bewerbungsfrist (§ 107 Abs. 3 Nr. 1-3 GWB). Teilt der Auftraggeber mit, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, kann innerhalb von 15 Kalendertagen ein Nachprüfungsantrag bei der o.a. Vergabekammer schriftlich gestellt werden (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB); danach ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig. Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 114 Abs. 2 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung (per Fax oder elektronischem Weg) der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung (§ 101a Abs. 1 GWB).
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Quelle: OJS 2015/S 118-214734 (2015-06-16)
Ergänzende Angaben (2015-12-21)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-12-21 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-12-24 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 249-454828
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 118-214734
ABl. S-Ausgabe: 249
Quelle: OJS 2015/S 249-454828 (2015-12-21)