Projektsteuerung bei der Modernisierung des Hauptgebäudes der IHK Köln

Industrie- und Handelskammer zu Köln

Die IHK Köln beabsichtigt eine umfassende Modernisierung ihres Hauptgebäudes, Unter Sachsenhausen 10-26 in Köln. Das Gebäude wurde 1950 bis 1951 in einem ersten und 1956 in einem zweiten Bauabschnitt errichtet. Ein Teil des Gebäudes steht unter Denkmalschutz. Insgesamt dient das Gebäude der Unterhaltung von ca. 200 Arbeitsplätzen und wird entsprechend rege genutzt. Darüberhinaus dient das Gebäude als Veranstaltungsort. In den Veranstaltungsräumlichkeiten der IHK Köln finden jedes Jahr über 400 Veranstaltungen statt. Das Gebäude muss zum Erhalt der Funktionstüchtigkeit grundlegend saniert und wesentlich modernisiert werden. Die Zielsetzung des Bauvorhabens umfasst die notwendige Erneuerung der Haustechnik und der Räumlichkeiten, eine effiziente Nutzung des Raumangebots sowie die Verbesserung der Aufenthaltsqualität für Gäste und Mitarbeiter. Im Zuge der Modernisierung soll zudem eine Trennung zwischen öffentlichen und nicht-öffentlichen Bereichen entsprechend der Funktion erfolgen.
Für dieses Vorhaben, in welches unterschiedliche Fachbereiche eingebunden sind, werden Projektsteuerungsleistungen vergeben.
Der Projektsteuerer wird stufenweise mit der Erbringung folgender Leistungen beauftragt:
Der Projektsteuerer erbringt die Grundleistungen entsprechend dem Leistungsbild in § 2 Heft Nr. 9 der Schriftenreihe des AHO (Ausschuss der Verbände und Kammern der Ingenieure und Architekten für die Honorarordnung e. V.), Stand: Mai 2014. Innerhalb der Projektstufe 1 schuldet der Projektsteuerer keine Leistungen aus den Handlungsbereichen B bis E, für die Projektstufen 2 bis 5 schuldet der Projektsteuerer keine Leistungen aus dem Handlungsbereich E. Diese Aufgaben übernimmt der Auftraggeber durch seine Projektleitung selbst. Darüber hinaus hat er als selbständige Teilerfolge folgende Leistungen zu erbringen:
(1) Projektstufe 1: Aufbau, Strukturierung und projektbegleitende Betreuung eines Projektinformations- und Kommunikationssystems (Digitaler Projektraum); kostenfreie Zurverfügungstellung der für die Teilnahme am und Arbeit mit dem digitalen Projektraum erforderlichen Lizenzen gegenüber Auftraggeber sowie allen weiteren am Bau Beteiligten in der erforderlichen Anzahl; Erstellung eines Projekthandbuchs einschließlich Entwurf, Strukturierung und projektbegleitende Betreuung aller Prozesse.
(2) Projektstufe 2: Aufbau, Strukturierung und projektbegleitende Betreuung von Qualitäts-, Änderungs-, Kosten- und Zeitmanagement; Fortschreibung und Fixierung der Kosten- und Terminvorgaben nach Bestandsaufnahme durch den Generalplaner; kapazitätsbasierte Überprüfung der Terminpläne des Generalplaners sowie Zuordnung der Zuständigkeiten zum Entscheidungsterminplan des Generalplaners einschließlich deren kapazitätsbasierter Steuerung während des gesamten Projektablaufs; Erstellung eines monatlichen Kosten- und Terminberichts.
(3) Projektstufe 3: Erstellung eines monatlichen Kosten- und Terminberichts.
(4) Projektstufe 4: arbeitstägliche Anwesenheit auf der Baustelle, Durchführen und Leiten des kompletten Nachtrags- und Änderungsmanagements einschließlich Postlauf und Fristenkontrolle, Einholen von Rechtsrat in Abstimmung mit der Projektleitung und dem Auftraggeber, wirtschaftliche Prüfung, Zusammenfassen der Ergebnisse und Handlungsempfehlung für die Projektleitung bei allen Mehrkostenanzeigen, Nachträgen, Behinderungen und Bedenkenanmeldungen; Erstellung von Vorschlagsschreiben für die Projektleitung, Überwachung der Fortschreibung von Kosten- und Terminplanungen, Erstellung eines monatlichen Kosten- und Terminberichts.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-01-13. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-12-10.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-12-10 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2015-12-10)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Menge oder Umfang:
Die Vertragslaufzeit beträgt voraussichtlich 40 Monate (1.2.2016 bis 1.7.2019) bei einem Bauvolumen (Kostengruppen 200 bis 600 nach DIN 276) von rund 25 000 000 EUR netto. Die vorgenannte Zeitspanne kann sich verlängern bzw. verschieben.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Industrie- und Handelskammer zu Köln
Postanschrift: Unter Sachsenhausen 10-26
Postleitzahl: 50667
Postort: Köln
Kontakt
Internetadresse: http://www.ihk-koeln.de/ 🌏
E-Mail: modernisierung@koeln.ihk.de 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-12-10 📅
Einreichungsfrist: 2016-01-13 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-12-15 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 242-439863
ABl. S-Ausgabe: 242
Zusätzliche Informationen
1. Bei der IHK Köln handelt es sich um eine Selbstverwaltungskörperschaft des öffentlichen Rechts, die keine Staatsgebundenheit aufweist. Sie ist daher kein Auftraggeber nach § 98 Nr. 2 GWB. Diese Rechtsauffassung beruht insbesondere auf der Rechtsprechung des EuGH im Urteil vom 12.9.2013 (C-526/11). Die IHK führt gleichwohl zur Förderung der Transparenz, Gleichbehandlung und des Wettbewerbs freiwillig eine öffentliche Ausschreibung des hier in Rede stehenden Auftrags in Anlehnung an die Vergabeordnung für freiberufliche Leistungen (VOF) durch. Die Vorschriften des Vierten Teils des GWB und der VgV sowie der VOF und des TVgG-NRW finden keine unmittelbare Anwendung. Sollte ein Bewerber Bedenken gegen die aufgezeigte rechtliche Selbsteinschätzung der IHK Köln haben, ist zuständige Stelle für ein hierauf gestütztes Nachprüfungsverfahren die Vergabekammer Rheinland, Spruchkörper Köln, Zeughausstraße 2-10, 50667 Köln, Fax: +49 2211472889; Tel.: +49 2211473116, Internet-Adresse (URL): http://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/vergabekammer/. Die Vergabestelle weist insoweit vorsorglich ausdrücklich auf die Rügeobliegeheit der Bewerber sowie die Präklusionsregelungen gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 bis 4 GWB hin. Ein Antrag auf Nachprüfung ist danach u.a. unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Im Übrigen ist für etwaige Rechtsbehelfe die ordentliche Gerichtsbarkeit zuständig. Der Gerichtsstand ist Köln. Die zuständige Stelle für Rechtsbehelfsverfahren ist insoweit das Landgericht Köln, Luxemburger Straße 101, 50992 Köln, Fax: +49 2214773333, Tel.: +49 2214770, E-Mail: poststelle@lg-koeln.nrw.de, Internet-Adresse (URL): http://www.lg-koeln.nrw.de/ 2. Die Formblätter und Vergabeunterlagen können auf der Homepage des Auftraggebers, unter www.ihk-koeln.de, abgerufen werden. 3. Es sind, soweit vorgesehen, ausschließlich die vom Auftraggeber vorgegebenen Formblätter zu verwenden. Diese sind an den dafür vorgesehenen Stellen vollständig auszufüllen und rechtsverbindlich zu unterschreiben. 4. Die Teilnahmeanträge sind schriftlich in einem verschlossenen Umschlag einzureichen bei IHK Köln, Frau Beutler, Unter Sachsenhausen 10-26, 50667 Köln. Die Umschläge sind als Teilnahmeanträge zu kennzeichnen und mit der Aufschrift „Achtung! Nicht Öffnen! Teilnahmeantrag zur Ausschreibung Projektsteuerung: Modernisierung IHK-Hauptgebäude“ zu versehen. Die Einreichung eines Teilnahmeantrags auf sonstigem Wege, etwa per Telefax oder E-Mail, ist nicht zulässig. 5. Fragen sind ausschließlich per E-Mail an „modernisierung@koeln.ihk.de“ zu senden. Mündlich/telefonisch gestellte Fragen werden nicht beantwortet; mündliche/telefonische Auskünfte bzw. Antworten wären, sollten sie doch erteilt werden, nicht verbindlich. Die Vergabestelle behält sich vor, Fragen, die nicht spätestens 8 Kalendertage vor dem Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge gestellt werden, nicht zu beantworten. 6. Bei fremdsprachigen Bescheinigungen ist eine Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen; die Vergabestelle behält sich in diesem Fall vor, die Nachreichung einer Beglaubigung der Übersetzung zu verlangen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die IHK Köln beabsichtigt eine umfassende Modernisierung ihres Hauptgebäudes, Unter Sachsenhausen 10-26 in Köln. Das Gebäude wurde 1950 bis 1951 in einem ersten und 1956 in einem zweiten Bauabschnitt errichtet. Ein Teil des Gebäudes steht unter Denkmalschutz. Insgesamt dient das Gebäude der Unterhaltung von ca. 200 Arbeitsplätzen und wird entsprechend rege genutzt. Darüberhinaus dient das Gebäude als Veranstaltungsort. In den Veranstaltungsräumlichkeiten der IHK Köln finden jedes Jahr über 400 Veranstaltungen statt. Das Gebäude muss zum Erhalt der Funktionstüchtigkeit grundlegend saniert und wesentlich modernisiert werden. Die Zielsetzung des Bauvorhabens umfasst die notwendige Erneuerung der Haustechnik und der Räumlichkeiten, eine effiziente Nutzung des Raumangebots sowie die Verbesserung der Aufenthaltsqualität für Gäste und Mitarbeiter. Im Zuge der Modernisierung soll zudem eine Trennung zwischen öffentlichen und nicht-öffentlichen Bereichen entsprechend der Funktion erfolgen.
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Für dieses Vorhaben, in welches unterschiedliche Fachbereiche eingebunden sind, werden Projektsteuerungsleistungen vergeben.
Der Projektsteuerer wird stufenweise mit der Erbringung folgender Leistungen beauftragt:
Der Projektsteuerer erbringt die Grundleistungen entsprechend dem Leistungsbild in § 2 Heft Nr. 9 der Schriftenreihe des AHO (Ausschuss der Verbände und Kammern der Ingenieure und Architekten für die Honorarordnung e. V.), Stand: Mai 2014. Innerhalb der Projektstufe 1 schuldet der Projektsteuerer keine Leistungen aus den Handlungsbereichen B bis E, für die Projektstufen 2 bis 5 schuldet der Projektsteuerer keine Leistungen aus dem Handlungsbereich E. Diese Aufgaben übernimmt der Auftraggeber durch seine Projektleitung selbst. Darüber hinaus hat er als selbständige Teilerfolge folgende Leistungen zu erbringen:
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(1) Projektstufe 1: Aufbau, Strukturierung und projektbegleitende Betreuung eines Projektinformations- und Kommunikationssystems (Digitaler Projektraum); kostenfreie Zurverfügungstellung der für die Teilnahme am und Arbeit mit dem digitalen Projektraum erforderlichen Lizenzen gegenüber Auftraggeber sowie allen weiteren am Bau Beteiligten in der erforderlichen Anzahl; Erstellung eines Projekthandbuchs einschließlich Entwurf, Strukturierung und projektbegleitende Betreuung aller Prozesse.
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(2) Projektstufe 2: Aufbau, Strukturierung und projektbegleitende Betreuung von Qualitäts-, Änderungs-, Kosten- und Zeitmanagement; Fortschreibung und Fixierung der Kosten- und Terminvorgaben nach Bestandsaufnahme durch den Generalplaner; kapazitätsbasierte Überprüfung der Terminpläne des Generalplaners sowie Zuordnung der Zuständigkeiten zum Entscheidungsterminplan des Generalplaners einschließlich deren kapazitätsbasierter Steuerung während des gesamten Projektablaufs; Erstellung eines monatlichen Kosten- und Terminberichts.
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(3) Projektstufe 3: Erstellung eines monatlichen Kosten- und Terminberichts.
(4) Projektstufe 4: arbeitstägliche Anwesenheit auf der Baustelle, Durchführen und Leiten des kompletten Nachtrags- und Änderungsmanagements einschließlich Postlauf und Fristenkontrolle, Einholen von Rechtsrat in Abstimmung mit der Projektleitung und dem Auftraggeber, wirtschaftliche Prüfung, Zusammenfassen der Ergebnisse und Handlungsempfehlung für die Projektleitung bei allen Mehrkostenanzeigen, Nachträgen, Behinderungen und Bedenkenanmeldungen; Erstellung von Vorschlagsschreiben für die Projektleitung, Überwachung der Fortschreibung von Kosten- und Terminplanungen, Erstellung eines monatlichen Kosten- und Terminberichts.
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Beschreibung der Optionen:
Die Beauftragung des Projektsteuerers erfolgt entsprechend der Beschreibung des Auftragsgegenstands in Ziff. II.1.5) der Bekanntmachung stufenweise.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Köln.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die folgend geforderten Nachweise und Erklärungen sollten möglichst in der aufgeführten Reihenfolge abgeheftet abgegeben werden. Bei mehreren Unternehmen (Bewerber-/Bietergemeinschaften) sollte auf eine entsprechende Bezeichnung der Unterlagen geachtet werden (z. B. Anlage 1.1 für Firma 1, Anlage 1.2 für Firma 2 usw.).
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1. Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 4 Abs. 6 und Abs. 9 VOF vorliegen (Formblatt 1);
2. Antikorruptionserklärung (Formblatt 2);
3. Antiterrorerklärung (Formblatt 3);
4. Bietergemeinschaftserklärung (Formblatt 4), falls erforderlich. Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften sind zudem die vorgenannten Erklärungen/Nachweise von jedem Mitglied der Bewerber-/Bietergemeinschaft zu erbringen.
Sämtliche Formblätter können auf der Homepage des Auftraggebers, unter www.ihk-koeln.de, abgerufen werden.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die in diesem Abschnitt geforderten Erklärungen und Nachweise müssen im Falle einer Bewerbergemeinschaft durch die Bewerbergemeinschaft insgesamt erfüllt sein. Es ist daher ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die geforderten Erklärungen und Nachweise erbringt. Die Nachweise und Erklärungen sollten möglichst in der aufgeführten Reihenfolge abgeheftet abgegeben werden.
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1. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung. Alternativ kann eine Eigenerklärung abgegeben werden, dass eine den Mindeststandards entsprechende Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall für das Projekt abgeschlossen wird.
2. Eigenerklärung zum Gesamtumsatz und Umsatz mit vergleichbaren Leistungen (Formblatt 5). Vergleichbar sind Projektsteuerungsleistungen, die im Rahmen von Umbau-/Modernisierungsprojekten für Hochbauvorhaben erbracht wurden.
Beruft sich ein Bewerber hinsichtlich der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit auf Erklärungen/Nachweise eines Dritten/Nachunternehmers, sind die Erklärungen/Nachweise für den Dritten/Nachunternehmer gesondert beizufügen. In diesem Fall muss der Bewerber eine Verpflichtungserklärung des Dritten/Nachunternehmers (Formblatt 6) vorlegen. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institutionen ihres Heimatlandes beizubringen. Diese sind ins Deutsche zu übersetzen.
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Mindeststandards:
Zu 1.: Mindestdeckungssumme von 500 000 EUR je Schadensfall für Personen- und Sachschäden sowie 500 000 EUR für Vermögensschäden.
zu 2: Mindestens ein Jahresumsatz von 140 000 EUR netto in jedem der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die in diesem Abschnitt geforderten Erklärungen und Nachweise müssen im Falle einer Bewerbergemeinschaft durch die Bewerbergemeinschaft insgesamt erfüllt sein. Es ist daher ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die geforderten Erklärungen und Nachweise erbringt. Die Nachweise und Erklärungen sollten möglichst in der aufgeführten Reihenfolge abgeheftet abgegeben werden.
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(1) Aussagekräftige Darstellung von den Mindeststandards entsprechenden Referenzen zu Modernisierungsprojekten:
(a) Referenzen zu Projektsteuerungsleistungen bei Modernisierungsvorhaben mit prozentualer Angabe des TGA-Anteils (Formblatt 7);
(b) Referenzen zu Projektsteuerungsleistungen bei Modernisierungsvorhaben an denkmalgeschützten Objekten (Formblatt 8);
(c) Referenz zu Projektsteuerungsleistungen für öffentliche Auftraggeber, bei denen die Beteiligung ehrenamtlich besetzter Gremien (z. B. Vollversammlung einer Kammer, Gemeinderat einer Gemeinde) erforderlich ist (Formblatt 9).
Dieselbe Referenz kann, sofern sie dem jeweiligen Mindeststandard genügt, parallel auf den Formblättern 7, 8 und 9 angeführt werden.
(2) Kurzbeschreibung des Unternehmens mit Angabe der Anzahl der Mitarbeiter
Beruft sich ein Bewerber hinsichtlich der technischen Leistungsfähigkeit auf Erklärungen/Nachweise eines Dritten/Nachunternehmers, sind die Erklärungen/Nachweise für den Dritten/Nachunternehmer gesondert beizufügen. In diesem Fall muss der Bewerber eine Verpflichtungserklärung des Dritten/Nachunternehmers (Formblatt 6) vorlegen. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institutionen ihres Heimatlandes beizubringen. Diese sind ins Deutsche zu übersetzen.
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Mindeststandards:
Zu (1):
Inhaltliche Anforderungen an die Referenzen:
zu (a): Mindestens 3 Referenzen des Bewerbers zu Projektsteuerungsleistungen bei Modernisierungsprojekten mit einem Bauvolumen (KG 300 und 400 gem. DIN 276) von jeweils mindestens 20 000 000 EUR netto, wobei auf die Technische Gebäudeausrüstung jeweils ein Anteil von mindestens 25 % der gesamten Baukosten entfallen muss. Die Leistungen im Rahmen des jeweiligen Referenzprojekts müssen im Zeitraum vom 1.1.2006 bis zum Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge erbracht worden sein.
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zu (b): Mindestens 3 Referenzen des Bewerbers zu Projektsteuerungsleistungen bei Modernisierungsprojekten an denkmalgeschützten Objekten. Die Leistungen im Rahmen des jeweiligen Referenzprojekts müssen im Zeitraum vom 1.1.2006 bis zum Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge erbracht worden sein.
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zu (c): Mindestens 1 Referenz des Bewerbers zu Projektsteuerungsleistungen, die sich auf eine Tätigkeit für einen Auftraggeber bezieht, bei welchem die Beteiligung ehrenamtlich besetzter Gremien (z. B. Vollversammlung einer Kammer, Gemeinderat einer Gemeinde) erforderlich ist. Die Leistungen im Rahmen des jeweiligen Referenzprojekts müssen im Zeitraum vom 1.1.2006 bis zum Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge erbracht worden sein.
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Anforderungen an die Darstellung der Referenzen:
Die Darstellung sämtlicher geforderter Referenzen muss folgende Angaben umfassen: Angabe von Ort und Zeit (von ... bis ...) der Leistungserbringung, Beschreibung des Projekts und der in seinem Rahmen erbrachten Leistungen durch Benennung der erbrachten Projektstufen und Handlungsbereiche entsprechend dem Leistungsbild in Heft 9 der Schriftenreihe des AHO sowie Angabe des Ansprechpartners und seiner Telefonnummer. Bei den unter Ziff. III.2.3) (1 a) der Bekanntmachung geforderten Referenzen muss zusätzlich das Bauauftragsvolumen und der Prozentanteil der auf die Technische Gebäudeausrüstung entfallenden Baukosten angegeben werden. Bei den unter Ziff. III.2.3) (1 b) der Bekanntmachung anzugebenden Referenzen ist zusätzlich eine Beschreibung erforderlich, inwieweit das Modernisierungsvorhaben, im Rahmen dessen die Projektsteuerungsleistungen erbracht wurden, ein denkmalgeschütztes Objekt betraf. Bei den unter Ziff. III.2.3) (1 c) der Bekanntmachung geforderten Referenzen ist zusätzlich anzugeben, ob und welche ehrenamtlich besetzten Gremien (z. B. Vollversammlung einer Kammer, Gemeinderat einer Gemeinde) beim öffentlichen Auftraggeber zu beteiligen sind.
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Zu (2): Mindestens 2 Mitarbeiter müssen berechtigt sein, nach den Architektengesetzen oder Ingenieurgesetzen der Länder, die Berufsbezeichnung Architekt oder Ingenieur zu führen oder nach den EU-Richtlinien, insbesondere den Richtlinien für die gegenseitige Anerkennung der Diplome, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt oder Beratender Ingenieur/Ingenieur tätig zu werden. Der Nachweis ist durch die Vorlage entsprechender Zeugnisse oder Diplome von mindestens 2 Mitarbeitern des Bewerbers zu erbringen.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Entsprechend Ausschreibungsunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe oben.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Wird der Auftrag an eine Bietergemeinschaft erteilt, so ist diese in eine gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft mit bevollmächtigtem Vertreter zu überführen.
Sonstige besondere Bedingungen:
Der Auftraggeber weist darauf hin, dass die Bewerber mit dem Angebot Verpflichtungserklärungen gemäß den Vorgaben des § 4 in Verbindung mit § 8 Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen sowie § 19 Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen abzugeben haben.
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Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Architekten und Bauingenieure.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Höchste Anzahl der unter Ziff. III.2.3) (1 a) der Bekanntmachung geforderten und den entsprechenden Mindestanforderungen genügenden Referenzen zu Projektsteuerungsleistungen bei Modernisierungsprojekten mit einem Bauvolumen (KG 300 und 400 gem. DIN 276) von jeweils mindestens 20 000 000 EUR netto aus dem Zeitraum vom 1.1.2006 bis zum Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge, wobei auf die Technische Gebäudeausrüstung jeweils ein Anteil von mindestens 25 % der gesamten Baukosten entfällt. Liegen mehrere Bewerber auf Platz 5, entscheidet das Los.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: IHK Köln
Frau Beutler

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Bei der IHK Köln handelt es sich um eine Selbstverwaltungskörperschaft des öffentlichen Rechts, die keine Staatsgebundenheit aufweist. Sie ist daher kein Auftraggeber nach § 98 Nr. 2 GWB. Diese Rechtsauffassung beruht insbesondere auf der Rechtsprechung des EuGH im Urteil vom 12.9.2013 (C-526/11). Die IHK führt gleichwohl zur Förderung der Transparenz, Gleichbehandlung und des Wettbewerbs freiwillig eine öffentliche Ausschreibung des hier in Rede stehenden Auftrags in Anlehnung an die Vergabeordnung für freiberufliche Leistungen (VOF) durch. Die Vorschriften des Vierten Teils des GWB und der VgV sowie der VOF und des TVgG-NRW finden keine unmittelbare Anwendung. Sollte ein Bewerber Bedenken gegen die aufgezeigte rechtliche Selbsteinschätzung der IHK Köln haben, ist zuständige Stelle für ein hierauf gestütztes Nachprüfungsverfahren die Vergabekammer Rheinland, Spruchkörper Köln, Zeughausstraße 2-10, 50667 Köln, Fax: +49 2211472889; Tel.: +49 2211473116, Internet-Adresse (URL): http://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/vergabekammer/. Die Vergabestelle weist insoweit vorsorglich ausdrücklich auf die Rügeobliegeheit der Bewerber sowie die Präklusionsregelungen gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 bis 4 GWB hin. Ein Antrag auf Nachprüfung ist danach u.a. unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Im Übrigen ist für etwaige Rechtsbehelfe die ordentliche Gerichtsbarkeit zuständig. Der Gerichtsstand ist Köln. Die zuständige Stelle für Rechtsbehelfsverfahren ist insoweit das Landgericht Köln, Luxemburger Straße 101, 50992 Köln, Fax: +49 2214773333, Tel.: +49 2214770, E-Mail: poststelle@lg-koeln.nrw.de, Internet-Adresse (URL): http://www.lg-koeln.nrw.de/
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2. Die Formblätter und Vergabeunterlagen können auf der Homepage des Auftraggebers, unter www.ihk-koeln.de, abgerufen werden.
3. Es sind, soweit vorgesehen, ausschließlich die vom Auftraggeber vorgegebenen Formblätter zu verwenden. Diese sind an den dafür vorgesehenen Stellen vollständig auszufüllen und rechtsverbindlich zu unterschreiben.
4. Die Teilnahmeanträge sind schriftlich in einem verschlossenen Umschlag einzureichen bei IHK Köln, Frau Beutler, Unter Sachsenhausen 10-26, 50667 Köln. Die Umschläge sind als Teilnahmeanträge zu kennzeichnen und mit der Aufschrift „Achtung! Nicht Öffnen! Teilnahmeantrag zur Ausschreibung Projektsteuerung: Modernisierung IHK-Hauptgebäude“ zu versehen. Die Einreichung eines Teilnahmeantrags auf sonstigem Wege, etwa per Telefax oder E-Mail, ist nicht zulässig.
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5. Fragen sind ausschließlich per E-Mail an „modernisierung@koeln.ihk.de“ zu senden. Mündlich/telefonisch gestellte Fragen werden nicht beantwortet; mündliche/telefonische Auskünfte bzw. Antworten wären, sollten sie doch erteilt werden, nicht verbindlich. Die Vergabestelle behält sich vor, Fragen, die nicht spätestens 8 Kalendertage vor dem Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge gestellt werden, nicht zu beantworten.
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6. Bei fremdsprachigen Bescheinigungen ist eine Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen; die Vergabestelle behält sich in diesem Fall vor, die Nachreichung einer Beglaubigung der Übersetzung zu verlangen.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: S. o. Ziff. VI.3) Nr. 1 der Bekanntmachung
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren: S.o. Ziff. VI.3) Nr. 1 der Bekanntmachung.
Quelle: OJS 2015/S 242-439863 (2015-12-10)