Projektsteuerung Schul-, Sport- und Familienfreizeitbad Nautiland
Würzburger Bäder GmbH
I. BESCHREIBUNG DES BESCHAFFUNGSVORHABENS
DeadlineDie Frist für den Eingang der Angebote war 2015-12-01. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-10-29.
AnbieterDie folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer? Wie?- • Dienstleistungen von Architekturbüros › Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Geschichte der Beschaffung
| Datum | Dokument |
|---|---|
| 2015-10-29 | Auftragsbekanntmachung |
| 2016-04-01 | Bekanntmachung über vergebene Aufträge |
Auftragsbekanntmachung (2015-10-29)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Würzburger Bäder GmbH
Postanschrift: Haugerring 5
Postleitzahl: 97070
Postort: Würzburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.wvv.de 🌏
E-Mail: juergen.athmer@wvv.de 📧
Telefon: +49 931361959 📞
Fax: +49 931361969 📠
Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-10-29 📅
Einreichungsfrist: 2015-12-01 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-10-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 212-386439
ABl. S-Ausgabe: 212
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Beschreibung der Optionen:
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Würzburg.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mindeststandards:
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Die geforderten Sicherheiten werden im Verhandlungsverfahren verhandelt.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Architekten und Ingenieure nach Maßgabe des Bayerischen Baukammerngesetzes.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Objektive Auswahlkriterien:
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Geschäftsführung
Herrn Jürgen Athmer
Name: KPMG Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
Postanschrift: Maxtorgraben 13
Postort: Nürnberg
Postleitzahl: 90409
Kontaktperson: RA Dr. Ulrich Blaschke
Telefon: +49 911800929910 📞
E-Mail: nautiland@kpmg-law.de 📧
Fax: +49 911800929915 📠
URL für weitere Informationen: http://www.kpmg-law.de 🌏
URL der Dokumente: http://www.kpmg-law.de 🌏
URL der Teilnahme: http://www.kpmg-law.de 🌏
E-Mail: vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de 📧
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Mittelfranken – Vergabekammer Nordbayern
Postanschrift: Postfach 606
Postort: Ansbach
Postleitzahl: 91511
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de 📧
Telefon: +49 981531277 📞
Internetadresse: http://www.regierung.mittelfranken.bayern.de/aufg_abt/abt2/abt3Sg2101.htm 🌏
Fax: +49 981531837 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2015/S 212-386439 (2015-10-29)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Würzburger Bäder GmbH
Postanschrift: Haugerring 5
Postleitzahl: 97070
Postort: Würzburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.wvv.de 🌏
E-Mail: juergen.athmer@wvv.de 📧
Telefon: +49 931361959 📞
Fax: +49 931361969 📠
Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-10-29 📅
Einreichungsfrist: 2015-12-01 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-10-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 212-386439
ABl. S-Ausgabe: 212
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
I. BESCHREIBUNG DES BESCHAFFUNGSVORHABENS
1. Ausgangslage
1.1 Die Würzburger Bäder GmbH („WBG“ oder „Auftraggeber“) ist als Konzernunternehmen der Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH („WVV“) ein Beteiligungsunternehmen der Stadt Würzburg. Die WBG betreibt die öffentlichen Bäder in Würzburg.
1.2 Das bestehende Freizeit- und Familienbad „Nautiland“ soll erneuert werden. Das Vorhaben „Schul-, Sport- und Familienfreizeitbad Nautiland“ zielt ab auf die Erneuerung des bestehenden Freizeit- und Familienbades Nautiland zu einem zeitgemäßen, den Anforderungen der Stadt Würzburg entsprechenden öffentlichen Schul-, Sport- und Familienfreizeitbad. Das Bad soll sich insbesondere durch Schwimmerbecken und Lehrschwimmbecken im Innenbereich, weitere Becken im Außenbereich, Sauna und gastronomische Einrichtungen auszeichnen. Das Bad soll ganzjährig zum Schulschwimmen zur Verfügung stehen und unter Inanspruchnahme öffentlicher Fördermittel (FAG-Förderung) errichtet werden.
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1.3 Ein Planungsbüro hat für eine Erneuerung im Wege der Generalsanierung bereits Generalplanungsleistungen bis zum Abschluss der Leistungsphase 3 gemäß HOAI erbracht. Diesen Planungsergebnissen für eine Generalsanierung sollen entsprechende Planungsergebnisse für eine Ersatzneubauvariante gegenüber gestellt werden. Anschließend wird der Auftraggeber entscheiden, ob die Sanierungsvariante oder die Ersatzneubauvariante umgesetzt wird.
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1.4 Das vorliegende VOF-Verfahren dient zur Beschaffung von Projektsteuerungsleistungen für das Bädervorhaben. Die Einzelheiten zur Beauftragung des Projektsteuerers werden in Ziffer 2 näher beschrieben. Eine abschließende Festlegung des Leistungsbildes wird in den Vergabeunterlagen für das Verhandlungsverfahren erfolgen, welches sich an den vorliegenden Teilnahmewettbewerb anschließen wird.
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1.5 Der Projektsteuerer wird neben einem Generalplaner tätig, der in einem derzeit laufenden VOF-Verfahren ermittelt wird. Der Generalplaner wird stufenweise zunächst beauftragt, eine Generalplanung für eine Ersatzneubauvariante zu erarbeiten (Leistungsphasen 2 und 3 gemäß HOAI). Nach Abschluss der Auftragsstufe 1 wird der Auftraggeber über die Fortführung des Vorhabens und über die weitere Beauftragung aller Planer mit weiteren Auftragsstufen entscheiden. Der Auftraggeber wird zu diesem Zeitpunkt festlegen, ob die Ersatzneubauvariante oder die Generalsanierung umgesetzt wird.
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In Abhängigkeit von der Variantenentscheidung des Auftraggebers nach Auftragsstufe 1 wird der Generalplaner entweder mit der weiteren Generalplanung für die Verwirklichung der Sanierungsvariante oder mit der weiteren Generalplanung für die Verwirklichung der Ersatzneubauvariante beauftragt (jeweils als stufenweise Beauftragung mit den Leistungsphasen 4 bis 9 gemäß HOAI, wiederum jeweils ohne Anspruch auf eine Beauftragung mit der jeweils nächstfolgenden Auftragsstufe).
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2. Projektsteuerungsleistungen nach Projektstufen
2.1. Ausgeschriebene Leistungen
Die hier ausgeschriebenen Leistungen beziehen sich auf die projektsteuernde Begleitung des Vorhabens „Schul-, Sport- und Familienfreizeitbad Nautiland“ unter Verwirklichung des im Folgenden unter Ziffer 3 dargestellten Bauprogramms bei gleichzeitiger Tätigkeit eines Generalplaners, der mit den Leistungsbildern gemäß Ziffer 4 beauftragt werden soll.
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Die ausgeschriebenen Leistungen orientieren sich dabei hinsichtlich des Leistungsspektrums an dem „Leistungsbild Projektsteuerung“ des § 2 der „Leistungs- und Honorarordnung Projektmanagement in der Bau- und Immobilienwirtschaft“ des AHO e.V. (AHO-Schriftenreihe Nr. 9, 4. Auflage Mai 2014, dort Abschnitt 2, im Folgenden: „AHO“) für alle Handlungsbereiche (A-E) und für die Projektstufen 2 bis 5. Diese Leistungen können noch durch Leistungen aus dem „Leistungsbild Projektleitung“ des § 3 AHO ergänzt werden. Ob und inwiefern dies der Fall ist und ob neben den jeweiligen Grundleistungen auch Besondere Leistungen übertragen werden sowie ob und inwiefern einzelne Grundleistungen entfallen, wird sich im Einzelnen aus der Leistungsbeschreibung ergeben, die den Bietern mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe übersandt wird.
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2.2. Projektstufen
Im Einzelnen sollen folgende Projektstufen im Wege stufenweiser Beauftragung beauftragt werden.
Projektstufe 2: Planung;
Projektstufe 3: Ausführungsvorbereitung;
Projektstufe 4: Ausführung;
Projektstufe 5: Projektabschluss.
2.3. Handlungsbereiche
Die hier ausgeschriebenen Leistungen des Auftragnehmers umfassen – soweit die jeweilige Projektstufe beauftragt wird – in jeder der Projektstufen folgende Handlungsbereiche gemäß AHO:
- A Organisation, Information, Koordination und Dokumentation,
- B Qualitäten und Quantitäten,
- C Kosten und Finanzierung,
- D Termine, Kapazitäten und Logistik,
- E Verträge und Versicherungen.
2.4. Stufenweise Beauftragung
Der Auftragnehmer wird im Wege stufenweiser Beauftragung beauftragt. Mit Abschluss des Vergabeverfahrens wird der Projektsteuerer zunächst mit der Projektstufe 2: Planung beauftragt. Ein Anspruch auf die Beauftragung mit weiteren Projektstufen besteht nicht.
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2.5. Bezugspunkt der Projektsteuerungsleistungen
Aufgrund der vorgesehenen Variantenentscheidung des Bauherrn werden sich die Leistungen des Projektsteuerers in der Projektstufe 2 (Planung) zunächst auf die Erarbeitung einer Ersatzneubauplanung bis LP 3 gemäß HOAI beziehen. Nach der sich anschließenden Variantenentscheidung des Bauherrn werden die restliche Projektstufe 2 (Planung) und bei entsprechender Beauftragung weiterer Projektstufen auch diese entweder in Bezug auf die erarbeitete Ersatzneubauvariante oder aber in Bezug auf die bereits vorliegende Generalsanierungsvariante erbracht (entsprechend der Beauftragung des Generalplaners).
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2.6. Weitere Festlegungen zu Leistungsbild, Vergütung und Vertragswerk
Die weiteren Einzelheiten zum geforderten Leistungsbild, zur Vergütung der Leistungen und zum übrigen Vertragswerk sind zu gegebener Zeit den Vergabeunterlagen für das Verhandlungsverfahren zu entnehmen, das im Anschluss an den hiesigen europaweiten Teilnahmewettbewerb durchgeführt wird. Die Honorierung wird entweder nach anrechenbaren Kosten oder nach Zeitaufwand oder als Pauschalauftrag oder als eine Kombination dieser Abrechnungsmodelle erfolgen. Das Vergütungsmodell wird mit den Vergabeunterlagen für das Verhandlungsverfahren noch konkretisiert.
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3. Bauprogramm
Die Projektsteuerungsleistungen beziehen sich auf die Verwirklichung des nachstehenden Bauprogramms. Der Auftraggeber behält sich Änderungen des Bauprogramms während des Vergabeverfahrens ausdrücklich vor, ebenso Änderungen des Bauprogramms nach Zuschlagserteilung gemäß einer im Verhandlungsverfahren noch im Einzelnen zu vereinbarenden Regelung des Projektsteuerungsvertrages.
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Es ist ein barrierefreies und familienfreundliches Grundversorgungsbad zu realisieren, das zugleich den Anforderungen einer Dreifachübungsstätte für den Schulunterricht entspricht:
3.1 Innenbereich:
3.1.1 Schwimmerbecken, wettkampftauglich:
6 Bahnen (15,00 m x 25,00 m), Wassertiefe 1,80 m – 3,50 m, Bodengestaltung „stufenförmig“, einschließlich Startblöcken, Boden- und Flächenmarkierungen und einer Sprunganlage mit 1m Brett und 3m Plattform;
3.1.2 Nichtschwimmerbecken – freizeitorientiert:
Wasserfläche mindestens 160 m
3.1.3 Nichtschwimmerbecken – Lehrschwimmbecken:
Wasserfläche mindestens 125 m
3.1.4 Eltern-Kind-Bereich/ Planschbecken:
Wasserfläche mindestens 45 m
3.1.5 Gastronomiebereich mit bereichsabhängiger Nutzung für den Innen- und Außenbereich;
3.1.6 Sauna 1 – 90°C für mindestens 24 Personen;
3.1.7 Sauna 2 – Dampfbad für mindestens 8 Personen;
3.1.8 Abkühlbecken;
3.1.9 Einzelumkleiden für den Badebetrieb – mindestens 38 Stück;
3.1.10 Behindertenumkleiden für den Badebetrieb – mindestens 2 Stück;
3.1.11 Umkleidespinde für den Badebetrieb – mindestens 575 Stück:
Zur Verwendung für die Garderobe der Benutzer der Einzelumkleidekabinen und der Behindertenumkleiden für den Badebetrieb;
3.1.12 Sammelumkleiden für den Badebetrieb – 4 Stück:
Pro Sammelumkleide Auslegung auf mindestens 30 m
3.1.13 Sammelumkleiden für den Saunabetrieb – mindestens 2 Stück:
Trennung nach Geschlechtern; Anordnung von Spinden innerhalb der Sammelumkleide (insgesamt mindestens 140 Umkleidespinde);
3.1.14 Duschräume für den Badebetrieb – mindestens 3 Stück:
Trennung nach Geschlechtern mit einer Auslegung auf jeweils mindestens 25 m
3.1.15 Schwimmmeisterraum – mindestens 15 m2:
Ein Schwimmmeisterraum mit Ausstattung für Erste Hilfe mit mindestens 15 m
3.2 Außenbereich:
3.2.1 Schwimmerbecken:
geometrische Gestaltung (Rechteck mit Längsausrichtung für Bahnenschwimmen), 3 Bahnen (7,50 m x 25,00 m), Wassertiefe 1,80 m, einschließlich Startblöcken, Boden- und Flächenmarkierungen sowie Beckenabdeckung gegen Auskühlung;
3.2.2 Nichtschwimmerbecken – freizeitorientiert:
freie Formengestaltung, mindestens 120 m
3.2.3 Eltern-Kind-Bereich/ Planschbecken:
Wasserfläche mindestens 60 m
3.2.4 Wasserrutsche (mit Zugänglichkeit von Hallenbad- und Freibadbereich);
3.2.5 Sauna 3 – 100 °C für mindestens 18 Personen;
3.2.6 Sauna 4 – Panoramasauna 90°C für mindestens 37 Personen;
3.2.7 Sauna 5 – Themensauna 60°C für mindestens 28 Personen;
3.2.8 Kneippbecken;
3.2.9 Ruhebereich;
3.3 Weitere Vorgaben:
Diese Flächen (3.1 und 3.2) sind im Zuge der Planung unter Berücksichtigung der KOK-Bäderrichtlinie um die erforderlichen Nebennutzflächen, Funktionsflächen und Technikflächen, im Innen- und Außenbereich, zu ergänzen.
Insbesondere sind folgende Vorgaben zwingend umzusetzen:
3.3.1 Schulungsraum mit dazugehörigem Stuhllager;
3.3.2 Zwei Eishockey-Mannschaftsumkleiden mit jeweils mindestens 33 Umkleideplätzen und jeweils mindestens 33 Umkleidespinden, die den aktuellen Regelungen für die Ausübungen des Eishockeysports entsprechen. Die Umkleiden müssen über getrennte Ein- und Ausgänge (kein gemeinsamer Stiefelgang) verfügen. Der Zugang erfolgt über einen separaten Außenzugang, soll somit nicht über den Haupteingang des Bades erfolgen;
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3.3.3 Eine Eishockey-Schiedsrichterumkleide für mindestens 3 Personen mit mindestens 3 Umkleidespinden. Die Umkleide muss über einen getrennten Ein- und Ausgang (kein gemeinsamer Stiefelgang mit den Eishockey-Mannschaftsumkleiden) verfügen. Der Zugang erfolgt über einen separaten Außenzugang, soll
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somit nicht über den Haupteingang des Bades erfolgen;
3.3.4 Im Bereich der Schwimmerbecken, Innen- und Außenbereich, sind ausreichend Ruhe- und Liegeflächen für den Badebetrieb anzuordnen, die wahlweise als Flächen für Zuschauer beim Vereins-/ Wettkampfschwimmen herangezogen werden können;
3.3.5 Im Beckenumgangsbereich des Eltern- Kind- Bereichs sind ausreichend Flächen für Eltern-Kommunikation/ Warten/ Aufsicht vorzusehen;
3.3.6 Es ist ein auf die hier niedergelegten, spezifischen Nutzeranforderungen ausgerichtetes Möblierungs- und Ausstattungskonzept vorzulegen und umzusetzen.
Vorgaben zum Bauprogramm sind in den Vergabeunterlagen enthalten, die bei den genannten Kontaktstellen erhältlich sind.
4. Leistungsbilder der Generalplanung
Der Projektsteuerer wird neben einem gesondert beauftragten Generalplaner tätig. Dessen Generalplanungsleistungen umfassen folgende Leistungsbilder:
4.1 Objektplanung: § 34 HOAI;
4.2 Planung Freianlagen: § 39 HOAI;
4.3 Tragwerksplanung: § 51 HOAI;
4.4 Technische Ausrüstung: § 55 HOAI, über alle Anlagengruppen (auch Badetechnik);
4.5 Bauphysik (Wärmeschutz und Energiebilanzierung sowie Bau- und Raumakustik);
4.6 Brandschutzplanung;
4.7 Küchenplanung;
4.8 Saunaplanung;
4.9 Leistungen des Sicherheits- und Gesundheitskoordinators;
4.10 Baugrunduntersuchungen und Baugrundgutachten;
4.11 WU – Planungen (Wasserundurchlässiger Beton).
II. VERFAHRENSART, VERFAHRENSABLAUF UND VERFAHRENSREGELUNGEN
1. Verfahrensart
Das Vergabeverfahren wird als Verhandlungsverfahren gemäß der Vergabeordnung für freiberufliche Dienstleistungen (VOF) mit vorgeschaltetem europaweitem Teilnahmewettbewerb durchgeführt.
2. Verfahrensablauf
Im Rahmen eines europaweiten Teilnahmewettbewerbs werden interessierte Unternehmen aufgefordert, sich für die Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben und ihre Eignung für den ausgeschriebenen Projektsteuerungsauftrag nachzuweisen. Aus dem Kreis der Unternehmen, die sich um die Teilnahme am Verhandlungsverfahren beworben haben und deren Eignung festgestellt werden konnte, wird der Auftraggeber die am besten geeigneten Bewerber (mindestens drei) auswählen und als Bieter zu Verhandlungen für das nachfolgende Verhandlungsverfahren auffordern. Diesen ausgewählten Bietern werden die Vergabeunterlagen für das Verhandlungsverfahren übersandt (insbesondere Verfahrensbrief zum Verhandlungsverfahren, Zuschlagskriterien, Vertragsentwurf).
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Von den Bietern sollen indikative Angebote eingereicht werden, auf deren Grundlage Verhandlungsgespräche mit den Bietern geführt werden. Der Auftraggeber wird im Anschluss an die Verhandlungsgespräche entscheiden, ob und inwiefern die Vergabeunterlagen an Änderungswünsche der Bieter aus den Verhandlungsgesprächen angepasst werden. Anschließend reichen die Bieter verbindliche Angebote ein. Der Auftraggeber strebt an, auf der Grundlage dieser verbindlichen Angebote die abschließende Zuschlagswertung der Angebote vorzunehmen und den Zuschlag auf das wirtschaftlichste Angebot zu erteilen. Der Auftraggeber behält sich jedoch vor, eine oder mehrere weitere Angebotsrunden durchzuführen.
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Weitere Verfahrensregelungen sind in den Vergabeunterlagen enthalten, die bei den genannten Kontaktstellen erhältlich sind.
3. Formblätter zum Teilnahmewettbewerb
Die Bewerber sind verpflichtet, für die Einreichung des Teilnahmeantrags die vom Auftraggeber vorgegebenen Formblätter zu verwenden, die als Teil der Vergabeunterlagen bei den genannten Kontaktstellen erhältlich sind. Änderungen an den vorgedruckten Inhalten der Formblätter sind unzulässig und führen zum Ausschluss aus dem Vergabeverfahren. Änderungen des Bewerbers an seinen eigenen Eintragungen müssen eindeutig sein.
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4. Prüfung von Teilnahmeanträgen und Angeboten, Aufklärung und Nachforderung
Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingereichten Teilnahmeanträge sowie die fristgerecht eingereichten Angebote im Hinblick auf ihre formale Ordnungsmäßigkeit und Vollständigkeit sowie ihre inhaltliche Stimmigkeit prüfen.
Der Auftraggeber behält sich vor, nach pflichtgemäßem Ermessen Aufklärung von den Bewerbern/ Bietern über den Teilnahmeantrag/ das Angebot zu verlangen. Für die Beantwortung der Aufklärungsfragen wird den Bewerbern/ Bietern eine angemessene Frist gesetzt.
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Der Auftraggeber behält sich ferner vor, die Bewerber/ Bieter nach pflichtgemäßem Ermessen zur Nachreichung von fehlenden Erklärungen und Nachweisen, die bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist/ Angebotsfrist nichtvorgelegt wurden, aufzufordern (§ 5 Abs. 3 VOF/§ 11 Abs. 3 VOF). Der Auftraggeber behält sich vor, Angaben aller Art einschließlich fehlender Unterschriften und einschließlich fehlender Preisangaben nachzufordern. Keine Nachforderung erfolgt für die tragende Unterschrift des Bewerbers bzw. des Bevollmächtigten Vertreters der Bewerbergemeinschaft in dem Formblatt „Teilnahmeantrag“ (dort unter Teil 4). Der Auftraggeber geht davon aus, dass bei Fehlen dieser Unterschrift kein wirksamer Teilnahmeantrag eingereicht wurde. Keine Nachforderung erfolgt ferner für solche Unterschriften und/ oder Angaben im Rahmen eines Angebots, wenn das Fehlen dieser Unterschriften bzw. Angaben dazu führt, dass überhaupt kein wirksames Angebot eingereicht wurde.
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Im Rahmen seiner pflichtgemäßen Ermessensbetätigung wird der Auftraggeber diskriminierungsfrei darüber entscheiden, ob eine allgemeine Nachforderungsrunde eingeleitet wird oder nicht. Wird eine allgemeine Nachforderungsrunde eingeleitet, wird der Auftraggeber alle betroffenen Bewerber/ Bieter diskriminierungsfrei zur Nachreichung der fehlenden Erklärungen und Nachweise auffordern. Für die Nachreichung wird eine angemessene Frist gesetzt. Bei dieser Frist handelt es sich um eine Ausschlussfrist, bei deren Nichteinhaltung der Ausschluss des Bewerbers/ Bieters aus dem Vergabeverfahren erfolgt, es sei denn, der Bewerber/ Bieter hat die Fristversäumung nicht zu vertreten.
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Es besteht keine Berechtigung der Bewerber/ Bieter, fehlende Erklärungen und Nachweise außerhalb einer allgemeinen Nachforderungsrunde nachzureichen.
Das Recht des Auftraggebers, nach pflichtgemäßem Ermessen fehlende Erklärungen und Nachweise nachzufordern, begründet keine Verantwortung des Auftraggebers für die Vollständigkeit der eingereichten Teilnahmeanträge/ Angebote. Die Bewerber/Bieter bleiben für die vollständige und fristgerechte Einreichung aller erforderlichen Unterlagen selbst verantwortlich.
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5. Bewerbergemeinschaften, Nachunternehmer und Mehrfachbewerbungen
Die Bewerbung ist als Einzelbewerber oder als Bewerbergemeinschaft möglich. Sowohl Einzelbewerber als auch Bewerbergemeinschaften können sich zum Nachweis ihrer Fachkunde und Leistungsfähigkeit auf zuverlässige Nachunternehmer (qualifizierende Nachunternehmer) oder auf zuverlässige eignungsleihende Unternehmen stützen. Von qualifizierenden Nachunternehmern und eignungsleihenden Unternehmen muss jeweils eine Nachunternehmererklärung mit dem Teilnahmeantrag eingereicht werden. Andere Nachunternehmer (solche ohne Bedeutung für die Feststellung der Eignung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft) müssen zum jetzigen Zeitpunkt nicht benannt werden und auch keine Nachunternehmererklärung abgeben.
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Die Mehrfachbewerbung ist wegen der damit verbundenen drohenden Verletzung des Geheimwettbewerbs unzulässig und führt zum Ausschluss aus dem Vergabeverfahren. Von einem Ausschluss kann nur abgesehen werden, wenn der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft nachweist, dass aufgrund der Mehrfachbewerbung eine Verletzung des Geheimwettbewerbs ausgeschlossen ist. Nähere Einzelheiten enthalten die bei den genannten Kontaktstellen erhältlichen Vergabeunterlagen.
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III. KOSTENOBERGRENZE
Die Kostenobergrenze für das Gesamtvorhaben in der Variante des Ersatzneubaus beträgt 25 000 000 EUR netto (KGr 200 bis 700). Enthalten darin sind sämtliche Kosten der KGr 200 bis 700 der DIN 276 (2008), d. h. auch sämtliche Honorare (z. B. Planer, Projektsteuerung) und Baunebenkosten (z. B. Genehmigungen, Prüfgebühren) gemäß KGr 700.
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IV. INFORMATIONEN ZUM PROJEKTSTEUERUNGSVERTRAG
Der Auftraggeber wird den Bietern, die für die Teilnahme am Verhandlungsverfahren ausgewählt wurden, einen Vertragsentwurf für einen Projektsteuerungsvertrag übersenden. Dieser Vertragsentwurf wird in Verhandlungsgesprächen mit den Bietern verhandelt und ggf. auf dieser Grundlage abgeändert. Alle Bieter bieten stets auf einen identischen Vertragsentwurf an. Die weiteren Einzelheiten zum Vertragswerk sind zu gegebener Zeit den Vergabeunterlagen für das Verhandlungsverfahren zu entnehmen, das im Anschluss an den hiesigen europaweiten Teilnahmewettbewerb durchgeführt wird.
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V. WEITERE INFORMATIONEN/BEWERBERFRAGEN
Weitere Informationen zum Beschaffungsvorhaben sind in den Vergabeunterlagen enthalten, die bei den genannten Kontaktstellen erhältlich sind
Außerdem können Bewerberfragen gestellt werden. Spätester Termin für die Einreichung einer Bewerberfrage ist Montag, der 23. November 2015, 15:00 Uhr. Nähere Regelungen sind in den Vergabeunterlagen enthalten.
Der Auftragnehmer wird im Wege stufenweiser Beauftragung beauftragt. Mit Abschluss des Vergabeverfahrens wird der Projektsteuerer zunächst mit Leistungen der Projektstufe „2: Planung“ beauftragt. Ein Anspruch auf die Beauftragung mit weiteren Projektstufen besteht nicht.
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Hauptstandort oder Erfüllungsort: Würzburg.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Angaben zu den beteiligten Unternehmen (Bewerber, Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft, qualifizierende Nachunternehmer/eignungsleihende Unternehmen) mit Firma, Rechtsform, ggf. Eintragung im Handelsregister, Kontaktdaten, Ansprechpartner und Funktion im Rahmen der Bewerbung (Mindestanforderung);
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2. Eigenerklärungen des Bewerbers bzw. jedes Mitglieds einer Bewerbergemeinschaft sowie für jeden qualifizierenden Nachunternehmer/ jedes eignungsleihende Unternehmen zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Abs. 6 VOF, § 4 Abs. 9 VOF, § 21 Abs. 1 SchwarzArbG, § 21 Abs. 1 AEntG und § 19 Abs. 1 MiLoG sowie über das Bestehen oder Nichtbestehen von Eintragungen im Gewerbezentralregister (Mindestanforderung);
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3. Nachunternehmererklärung für jeden qualifizierten Nachunternehmer/ jedes eignungsleihende Unternehmen (Mindestanforderung);
4. Angaben zu wirtschaftlichen, persönlichen oder organisatorischen Verknüpfungen mit anderen Unternehmen (§ 4 Abs. 2 VOF).
Die vorstehenden Anforderungen sowie das Vorgehen des Auftraggebers bei der Eignungswertung werden in den Vergabeunterlagen, die bei den genannten Kontaktstellen erhältlich sind, näher konkretisiert.
1. Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung (§ 5 Abs. 4 lit. a VOF): Versicherungsbestätigung über das Bestehen/ den zugesagten Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personenschäden von mindestens 3 000 000 EUR und für sonstige Schäden von mindestens 3 000 000 EUR (Mindestanforderung);
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2. Gesamtumsatz des Bewerbers/ der Bewerbergemeinschaft (§ 5 Abs. 4 lit. c VOF): Angabe des Gesamtumsatzes in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (Angabe verpflichtend, keine Mindestanforderung an die Höhe des Umsatzes);
3. Umsatz des Bewerbers/ der Bewerbergemeinschaft für entsprechende Dienstleistungen (§ 5 Abs. 4 lit. c VOF): Angabe des Umsatzes für entsprechende Dienstleistungen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren; entsprechende Dienstleistungen sind Projektsteuerungsleistungen in Bäderprojekten (Mindestanforderung: Es muss in jedem der 3 angegebenen Geschäftsjahre ein Umsatz für entsprechende Dienstleistungen getätigt worden sein [d. h. Umsatz > 0 EUR]).
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Die vorstehenden Anforderungen sowie das Vorgehen des Auftraggebers bei der Eignungswertung (insbesondere zur Punktevergabe im Rahmen der Auswahlstufe 2) werden in den Vergabeunterlagen, die bei den genannten Kontaktstellen erhältlich sind, näher konkretisiert. Hierauf wird Bezug genommen.
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Die Mindestanforderungen sind bei den Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen, aufgezählt. Sie werden ferner in den Vergabeunterlagen, die bei den genannten Kontaktstellen erhältlich sind, näher konkretisiert.
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1. Angabe der Zahl der Beschäftigten (§ 5 Abs. 5 lit. d VOF): Angabe der vom Bewerber in den letzten drei Jahren beschäftigten Architekten und Ingenieure – Mindestanforderung: Mindestens drei Architekten und/ oder Ingenieure (berechnet als Durchschnitt der letzten drei Jahre, bezogen auf Vollzeit-Mitarbeiterkapazitäten).
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2. Angabe der Zahl der Beschäftigten (§ 5 Abs. 5 lit. d VOF):
Angabe der vom Bewerber in den letzten drei Jahren beschäftigten Architekten und Ingenieure – Bewertung in Auswahlstufe 2: Gesamtzahl (berechnet als Durchschnitt der letzten drei Jahre, bezogen auf Vollzeit-Mitarbeiterkapazitäten).
3. Angabe der Zahl der Beschäftigten (§ 5 Abs. 5 lit. d VOF):
Angabe der vom Bewerber aktuell beschäftigten Architekten und Ingenieure mit mehr als fünf Jahren Berufserfahrung – Mindestanforderung: 1 Architekt/Ingenieur (Projektleitung); Bewertung in Auswahlstufe 2 (Zusatzpunkte für mehr als fünfjährige Berufserfahrung; Angabe bezogen auf die Zahl der einzelnen natürlichen Personen, nicht bezogen auf Vollzeit-Mitarbeiterkapazitäten).
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4. Referenzen:
Vorbemerkung: Es werden die nachstehend unter Nummer 4.1 bis 4.4 genannten Referenzen gefordert bzw. gewertet. Die Bewerber/ Bewerbergemeinschaften sind hinsichtlich der Anzahl der Referenzen, die sie mittels Referenzbogen zur Bewertung einreichen möchten, nicht beschränkt.
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Die Bewerber/ Bewerbergemeinschaften werden jedoch verpflichtet, die Referenzen innerhalb der fraglichen Referenzkategorie (Kategorie „Neubau“ oder Kategorie „Generalsanierung“) nach Priorität aufsteigend zu nummerieren.
Der Auftraggeber wird die Referenzen jeder Kategorie in der aufsteigenden Reihenfolge der Nummerierung prüfen und werten. Sobald eine Mindestreferenz und zwei Zusatzreferenzen in der Kategorie erreicht sind, beendet der Auftraggeber die Referenzprüfung in dieser Kategorie. Eine Günstigerprüfung, ob mit einer nachrangiger nummerierten Referenz eine bessere Punktzahl erzielt werden kann, findet nicht statt; der Bewerber/ die Bietergemeinschaft ist insofern für die Auswahl und Priorisierung seiner Referenzen selbst verantwortlich.
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4.1. Mindestreferenz über Projektsteuerung beim Neubau eines Hallenbades (Mindestanforderung) – Hallenbad zur Nutzung durch die Allgemeinheit (keine Hotelbäder oder Therapiebäder), Beauftragung umfasst mindestens die Projektstufen 2 bis 5 (AHO) bzw. die Leistungsphasen 2 bis 9 (HOAI), mindestens die Projektstufe 4 (AHO) bzw. Leistungsphase 8 (HOAI) ist abgeschlossen, Inbetriebnahme des Hallenbades nicht vor dem 1. Dezember 2005.
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4.2. Mindestreferenz über Projektsteuerung bei der Generalsanierung eines Hallenbades (Mindestanforderung) – Hallenbad zur Nutzung durch die Allgemeinheit (keine Hotelbäder oder Therapiebäder), Beauftragung umfasst mindestens die Projektstufen 2 bis 5 (AHO) bzw. die Leistungsphasen 2 bis 9 (HOAI), mindestens die Projektstufe 4 (AHO) bzw. Leistungsphase 8 (HOAI) ist abgeschlossen, Inbetriebnahme des Hallenbades nicht vor dem 1. Dezember 2005.
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4.3. Zusätzliche Referenzen über Projektsteuerung beim Neubau eines Hallenbades (Zusatzpunkte) – Angabe von bis zu zwei weiteren Referenzen über Projektsteuerung beim Neubau eines Hallenbades (Auswahlstufe 2) – Hallenbad zur Nutzung durch die Allgemeinheit (keine Hotelbäder oder Therapiebäder), Beauftragung umfasst mindestens die Projektstufen 2 bis 5 (AHO) bzw. die Leistungsphasen 2 bis 9 (HOAI), mindestens die Projektstufe 4 (AHO) bzw. Leistungsphase 8 (HOAI) ist abgeschlossen, Inbetriebnahme des Hallenbades nicht vor dem 1. Dezember 2005.
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4.4. Zusätzliche Referenzen über Projektsteuerung bei der Generalsanierung eines Hallenbades (Zusatzpunkte) – Angabe von bis zu zwei weiteren Referenzen über Projektsteuerung bei der Generalsanierung eines Hallenbades (Auswahlstufe 2) – Hallenbad zur Nutzung durch die Allgemeinheit (keine Hotelbäder oder Therapiebäder), Beauftragung umfasst mindestens die Projektstufen 2 bis 5 (AHO) bzw. die Leistungsphasen 2 bis 9 (HOAI), mindestens die Projektstufe 4 (AHO) bzw. Leistungsphase 8 (HOAI) ist abgeschlossen, Inbetriebnahme des Hallenbades nicht vor dem 1. Dezember 2005.
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5. Angaben zum Projektleitungsteam
5.1 Projektleitung
5.1.1 Tatsächliche Leistungserbringer (§ 4 Abs. 3 VOF) – Projektleitung (Mindestanforderung: Nachweis der Berufsbefähigung als Architekt oder Ingenieur, mindestens fünf Berufsjahre).
5.1.2 Tatsächliche Leistungserbringer (§ 4 Abs. 3 VOF) – Projektleitung (Zusatzpunkte für langjährige Berufserfahrung und persönliche Referenzen [Auswahlstufe 2]) – Wertung von bis zu zwei persönlichen Referenzen: a) Eine Referenz über Projektleitung als Projektsteuerer beim Neubau eines Hallenbades zur Nutzung durch die Allgemeinheit (keine Hotelbäder oder Therapiebäder; Inbetriebnahme des Bades nicht vor dem 1. Dezember 2005); b) Eine Referenz über Projektleitung als Projektsteuerer bei der Generalsanierung eines Hallenbades zur Nutzung durch die Allgemeinheit (keine Hotelbäder oder Therapiebäder; Inbetriebnahme des Bades nicht vor dem 1. Dezember 2005).
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5.2 Stellvertretende Projektleitung
5.2.1 Tatsächliche Leistungserbringer (§ 4 Abs. 3 VOF) – stellvertretende Projektleitung (Mindestanforderung: Nachweis der Berufsbefähigung als Architekt oder Ingenieur).
5.2.2 Tatsächliche Leistungserbringer (§ 4 Abs. 3 VOF) – stellvertretende Projektleitung (Zusatzpunkte für langjährige Berufserfahrung und persönliche Referenzen [Auswahlstufe 2]) – Wertung von bis zu zwei persönlichen Referenzen: a) Eine Referenz über stellvertretende Projektleitung oder Projektleitung als Projektsteuerer beim Neubau eines Hallenbades zur Nutzung durch die Allgemeinheit (keine Hotelbäder oder Therapiebäder) (Inbetriebnahme des Bades nicht vor dem 1. Dezember 2005); b) Eine Referenz über stellvertretende Projektleitung oder Projektleitung als Projektsteuerer bei der Generalsanierung eines Hallenbades zur Nutzung durch die Allgemeinheit (keine Hotelbäder oder Therapiebäder) (Inbetriebnahme des Bades nicht vor dem 1. Dezember 2005).
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6. Angaben zur Büroausstattung: Zusatzpunkte für bestimmte Softwarelösungen (CAD-Zeichenprogramm, Terminplanungsprogramm, Kostenverfolgungssoftware).
Die vorstehenden Anforderungen sowie das Vorgehen des Auftraggebers bei der Eignungswertung (insbesondere zur Punktevergabe im Rahmen der Auswahlstufe 2) werden in den Vergabeunterlagen, die bei den genannten Kontaktstellen erhältlich sind, näher konkretisiert. Hierauf wird Bezug genommen.
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Geforderte Kautionen und Garantien: Die geforderten Sicherheiten werden im Verhandlungsverfahren verhandelt.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend mit einheitlichem Bevollmächtigtem Vertreter. Alle Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft müssen im Rahmen des Teilnahmeantrags einen einheitlichen Bevollmächtigten Vertreter für alle Zwecke des Vergabeverfahrens benennen und die gesamtschuldnerische Haftung für den Auftragsfall bestätigen. Hierfür ist das Formblatt „Bewerbergemeinschaftserklärung“ zu verwenden, das als Teil der Vergabeunterlagen bei den genannten Kontaktstellen erhältlich ist.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Objektive Auswahlkriterien:
Der Projektsteuerungsauftrag wird nur an ein geeignetes Unternehmen vergeben. Ein Unternehmen ist geeignet, wenn es zuverlässig, leistungsfähig und fachkundig ist (§ 5 Abs. 1 VOF). Der europaweite Teilnahmewettbewerb dient dazu, zunächst die Eignung der Bewerber festzustellen und sodann unter allen geeigneten Bewerbern die am besten geeigneten Bewerber als Bieter für das nachfolgende Verhandlungsverfahren auszuwählen.Die Eignung eines Bewerbers ist gegeben, wenn alle geforderten Erklärungen und Nachweise eingereicht wurden und die vom Auftraggeber bekanntgemachten Mindestanforderungen an die Eignung erfüllt sind (Auswahlstufe 1). Welche Anforderungen Mindestanforderungen sind, ist in den oben genannten Abschnitten sowie in den Vergabeunterlagen, die bei den genannten Kontaktstellen erhältlich sind, kenntlich gemacht.Zur Auswahl der am besten geeigneten Bewerber werden die Angaben der Bewerber nach Maßgabe der Eignungskriterien, die in dieser Bekanntmachung (Abschnitt III.2) bzw. in den Vergabeunterlagen, die bei den genannten Kontaktstellen erhältlich sind, bekannt gemacht sind, bewertet (Auswahlstufe 2). Am besten geeignet sind diejenigen Bewerber, die nach Anwendung der Eignungsmatrix die höchsten Punktzahlen unter den Bewerbern erzielt haben.Der Auftraggeber wird nach pflichtgemäßem Ermessen mindestens die drei am besten geeigneten Bewerber als Bieter für das Verhandlungsverfahren auswählen. Auf die Ausführungen zu „Prüfung von Teilnahmeanträge und Angeboten, Aufklärung und Nachforderung“ in Abschnitt II.1.5) – dort Ziffer II. 4 – wird Bezug genommen.
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Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Geschäftsführung
Herrn Jürgen Athmer
Name: KPMG Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
Postanschrift: Maxtorgraben 13
Postort: Nürnberg
Postleitzahl: 90409
Kontaktperson: RA Dr. Ulrich Blaschke
Telefon: +49 911800929910 📞
E-Mail: nautiland@kpmg-law.de 📧
Fax: +49 911800929915 📠
URL für weitere Informationen: http://www.kpmg-law.de 🌏
URL der Dokumente: http://www.kpmg-law.de 🌏
URL der Teilnahme: http://www.kpmg-law.de 🌏
E-Mail: vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de 📧
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Mittelfranken – Vergabekammer Nordbayern
Postanschrift: Postfach 606
Postort: Ansbach
Postleitzahl: 91511
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de 📧
Telefon: +49 981531277 📞
Internetadresse: http://www.regierung.mittelfranken.bayern.de/aufg_abt/abt2/abt3Sg2101.htm 🌏
Fax: +49 981531837 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Bewerber/Bieter ist verpflichtet, den Auftraggeber unverzüglich auf etwaige Unklarheiten, Lücken, Widersprüche oder Fehler in der EU-Bekanntmachung sowie den übersandten Vergabeunterlagen hinzuweisen.
Der Bewerber/ Bieter ist verpflichtet, erkannte Vergaberechtsverstöße unverzüglich gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. In der Regel erfordert dies – in Abhängigkeit von der Schwierigkeit der Angelegenheit – eine Rüge binnen weniger Tage.
Rechtsschutz gegen Entscheidungen des Auftraggebers kann bei der Vergabekammer Nordbayern erlangt werden. Auf die Kontaktdaten der Vergabekammer Nordbayern in der EU-Bekanntmachung (Abschnitt VI.4.1)) wird Bezug genommen.
Die Zulässigkeit von Nachprüfungsanträgen richtet sich nach § 107 GWB.
Nach § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit der Antragsteller den gerügten Vergabeverstoß im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat. In der Regel erfordert dies – in Abhängigkeit von der Schwierigkeit der Angelegenheit – eine Rüge binnen weniger Tage.
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Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der vom Auftraggeber überlassenen Vergabeunterlagen für den Teilnahmewettbewerb erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Verstöße, die aufgrund der vom Auftraggeber überlassenen Vergabeunterlagen für das nachfolgende Verhandlungsverfahren mit integriertem Planungswettbewerb erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Wettbewerbs- bzw. Angebotsfrist gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 107 Abs. 3 Nr. 2 und Nr. 3 GWB).
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Teilt der Auftraggeber mit, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, kann ein Nachprüfungsantrag bei der oben angegebenen Vergabekammer nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung schriftlich gestellt werden (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB), wobei für die Fristwahrung der Eingang des Nachprüfungsantrags bei der Vergabekammer maßgeblich ist.
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Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2015/S 212-386439 (2015-10-29)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-04-01)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Telefon: +49 93136-1959 📞
Fax: +49 93136-1969 📠
Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-04-01 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-04-06 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 067-117522
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 212-386439
ABl. S-Ausgabe: 67
Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Qualität (50)
2. Preis (50)
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-04-01 📅
Name: Pfaller Ingenieure GmbH & Co. KG
Postanschrift: Pirckheimerstraße 68
Postort: Nürnberg
Postleitzahl: 90408
Land: Deutschland 🇩🇪
Internetadresse: www.pfaller-ingenieure.de 🌏
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
: https://www.regierung.mittelfranken.bayern.de/aufg_abt/abt2/abt3Sg2101.htm 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Quelle: OJS 2016/S 067-117522 (2016-04-01)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Telefon: +49 93136-1959 📞
Fax: +49 93136-1969 📠
Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-04-01 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-04-06 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 067-117522
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 212-386439
ABl. S-Ausgabe: 67
Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Qualität (50)
2. Preis (50)
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-04-01 📅
Name: Pfaller Ingenieure GmbH & Co. KG
Postanschrift: Pirckheimerstraße 68
Postort: Nürnberg
Postleitzahl: 90408
Land: Deutschland 🇩🇪
Internetadresse: www.pfaller-ingenieure.de 🌏
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
: https://www.regierung.mittelfranken.bayern.de/aufg_abt/abt2/abt3Sg2101.htm 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Rechtsschutz gegen Entscheidungen des Auftraggebers kann bei der Vergabekammer Nordbayern erlangt werden.
Die Zulässigkeit von Nachprüfungsanträgen richtet sich nach § 107 und § 101b GWB.
Nach § 101b GWB kann die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages geltend gemacht werden.
§ 101b GWB lautet:
„§ 101b Unwirksamkeit:
(1) Ein Vertrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der Auftraggeber
1. gegen § 101a verstoßen hat oder
2. einen öffentlichen Auftrag unmittelbar an ein Unternehmen erteilt, ohne andere Unternehmen an Vergabeverfahren zu beteiligen und ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist
und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren nach Absatz 2 festgestellt worden ist.
(2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.“
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Ein wirksam erteilter Zuschlag kann hingegen nicht aufgehoben werden (§ 114 Abs. 2 Satz 1 GWB).
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