Projektsteuerungsleistungen zur Erneuerung der Einsatzleitstelle der Feuerwehr Bochum

Stadt Bochum, Zentrale Dienste, ZD 21

Die Stadt Bochum sucht einen Projektsteuerer zur Erneuerung der Einsatzleitstelle der Feuerwehr Bochum
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1. Einleitung
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Die integrierte Leitstelle der Berufsfeuerwehr (BF) Bochum wurde in den Jahren 1995 / 1996 installiert und 1997 in Betrieb genommen. Einsatzleitrechner einschl. Peripherie, Kommunikationssystem und Wachalarmsteuerung sind vom Fabrikat Eurofunk Kappacher und wurden in den letzten Jahren in einzelnen Komponenten z.T. erneuert oder ergänzt.
Istzustand:
— Einsatzleitrechnersystem mit 5 Einsatzleitplätzen (4 + 1) für die rechnerunterstützte Einsatzaufnahme und Bearbeitung
( Anschaffung 1996, Erneuerung Hardware 2005),
5 Notrufannahmeplätze (Anschaffung 1996, Erneuerung Hardware 2005) und 10 Administratoren bzw. Bearbeitungs-PC's (Anschaffung 1996, Erneuerung Hardware 2005).
— Redundante Server ELR, je ein Server zur Datenarchivierung und zur Schnittstellenanbindung der Peripheriesteuerung usw. (Anschaffung 1996, Erneuerung Hardware 2005)
— Alarmdrucker auf den Feuer- und Rettungswachen I – III und der Rettungswache IV (Anschaffung 1996, 1999, Erneuerung Hardware 2005)
Auf Grund eines ĂĽberspannungsbedingten Elektronikschadens in 2014 werden die Hard- und Software des Einsatzleitrechnersystems in 2015 ausgetauscht (siehe Gutachten bzgl. der Betriebssicherheit der Leitstelle BF Bochum aufgrund eines ĂĽberspannungsbedingten Elektronikschadens, Prof. Dipl.Ing. Stefan Gut, Knappenweg 17, A-3500 Krems, Ă–sterreich).
Fabrikat Eurofunk Kappacher, ELR Software ELDIS 3,
Hardware: Server ELR redundant (2 St.), Backupserver (1 St.) und 6 Server (Hardware) mit folgenden Funktionen bzw. virtuellen Servern: Schnittstellenserver (1+2), Schulungsserver, Verwaltungsserver, ADC-Server (1+2), Störmeldeserver, Antivirenserver,
5 Einsatzleitplätze und 7 Administratoren- bzw. Bearbeitungs-PC.
Die Funktionen der Annahme-PC der Notrufannahmeplätze werden in die Sonderabfrage-PC's der IDDS UCiP integriert. Die Hardware Einsatzleitrechnersystem soll, wenn möglich, vom zukünftigen Anbieter des Einsatzleitrechnersystems weiter genutzt werden.
— Kommunikationssystem: Notruf,-Telefon- und Funkabfrageeinrichtung Eurofunk Kappacher IDDS UCiP mit 5 Abfrageplätzen, Leitstelle und 5 Sonderabfrageplätzen (Notrufannahmeplätzen). Das Kommunikationssystem wurde in 2014 komplett erneuert und soll in das auszuschreibende Leitstellensystem integriert werden. Einrichtung einer zusätzlichen lokalen Rückfallebene für das Kommunikationssystem (Notruf, Telefonie usw.)
— Sprachaufzeichnungssystem Typ ATIS Voice Collect MDx zur Langzeit- und Kurzeitdokumentation. Das Sprachaufzeichnungssystem wurde in 2014 komplett erneuert und soll in das auszuschreibende Leitstellensystem integriert werden.
— CAN-Bus Eurofunk Kappacher zur wachenübergreifenden Anschaltung ,Alarmierung, Ela- und Sondersteuerung.
Das System wurde in 2013 komplett erneuert und soll in das auszuschreibende Leitstellensystem integriert werden.
— Ela-Anlage für alle drei FRW inkl. Steuerung und Anbindung an den ELR. Die Ela-Anlage wurde in 2013, bis auf die Endverstärker, Leitungsnetz und Lautsprecher, komplett erneuert und soll in das auszuschreibende Leitstellensystem integriert werden.
— Redundante USV-Anlagen (2 Stück Hauptfeuer- und Rettungswache III, Leitstelle) mit jeweils 20kVA (Erneuerung Hardware 2014, Erneuerung Batterien 2010).
— Systemtechnik Digitalalarm inkl. DAG 3 (Software CAS 100plus), 12 DAUs und Schnittstelle zum ELR-System. Mit Einrichtung des Einsatzleitrechnersystems soll auch der DAG 3 durch die aktuelle Version DAG III Rescue Call, Selectric Nachrichten System GmbH, Münster ersetzt werden.
— Videoanlagen inkl. Kamerasteuerung (Anschaffung 1996 bzw. 1999, zur Zeit nicht wachenübergreifend, Anbindung der Kameras mit Koaxkabel). Die Videoanlage soll erneuert bzw. aktualisiert und in das auszuschreibende Leitstellensystem integriert werden. Die Kamerasteuerung wird derzeit über den CAN-Bus realisiert.
Die zukĂĽnftige Ausstattung soll mindestens enthalten:
— Bauliche Ertüchtigung und Umstrukturierung der vorhandenen Räumlichkeiten der Leitstelle (inkl. Technik- und Nebenräumen) zur Aufnahme von 6 Einsatzleitplätzen inkl. audiovisueller Ausstattung, höhenverstellbaren Arbeitstischen usw. Für die Einrichtung weiterer Einsatzleitplätze ist die IDDS UCiP, das System CAN-Bus und die Ela-Anlage zu erweitern bzw. zu ergänzen. Es ist geplant, dass so wenig Technik wie möglich in den Arbeitstischen verbaut wird. Die gesamte Verkabelung der Einsatzleitplätze ist in Cat. 5 ausgeführt, zukünftig Cat. 7.
— Erneuerung des Einsatzleitplatzes 5 (neu Einsatzleitplatz 7) inkl. aller Anbindungen zum Stabsraum.
— Einrichtung einer Redundanzleitstelle auf der Feuer- und Rettungswache I, Grünstr. 31-37 mit 4 Arbeitsplätzen (2 fest + 2 mobil) inkl. baulicher Ertüchtigung und Umstrukturierung der Technikräume (inkl. USV-Anlage) und der Nachrichtenzentrale sowie der hardwaretechnischen Ausstattung (Bsp. redundante Server, Datenschränke, Leitungsnetz), Arbeitsplatztischen usw.
— Einsatzleitplätze auf der Feuer- und Rettungswache II
— Gesonderte Einsatzbearbeitung bei Unwetterlagen in den Abschnittsführungsstellen der Nebenwachen
— Nachbearbeitungsrechner auf allen Feuer- und Rettungswachen.
— Notrufannahmeplätze (5 plus 1 Sichter) sollen zukünftig mobil ausgeführt werden. (Bsp. Notebook mit 2 Monitoren, erforderliche Verkabelung vorhanden).
— Übernahme des Sprachaufzeichnungssystems Typ ATIS Voice Collect MDx zur Langzeit- und Kurzeitdokumentation. (inkl. aller erforderlichen Erweiterungen für zusätzliche Arbeitsplätze und die Redundanzleitstelle)
— Visuelle Darstellung aller einsatzrelevanten Informationen in den Fahrzeughallen (geplant sind alle FRW, RW und Feuerwehrhäuser FF)
— Übernahme und tlw. Aktualisierung der vorhandenen Schnittstellen zu folgenden Systemen:
a) Notruf- und Funkabfragesystem IDDS UCiP (inkl. aller erforderlichen Erweiterungen für zusätzliche Arbeitsplätze und die Redundanzleitstelle)
b) Empfangszentrale fĂĽr Brandmeldungen (inkl. aller erforderlichen Erweiterungen fĂĽr die Redundanzleitstelle)
c) Digitale Alarmierung (Pocsag), (Umstellung auf Rescue Call und Expressalarmierung, inkl. aller erforderlichen Erweiterungen fĂĽr die Redundanzleitstelle, Hinweis: monopolartiger Anbieter Selectric Nachrichtensysteme GmbH, Haferlandweg 18, 48155 MĂĽnster)
d) Elektroakustische Anlage (inkl. aller erforderlichen Erweiterungen für zusätzliche Arbeitsplätze und Redundanzleitstelle)
e) SPS / CAN Sondersteuerung (inkl. aller erforderlichen Erweiterungen für zusätzliche Arbeitsplätze und Redundanzleitstelle)
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— Einrichtung zusätzlicher Schnittstellen zu folgenden Systemen:
a) Rettungsdienst, mobile Patientendatenerfassung (CKS Systeme, CEUS Rettungsdienst)
b) Telekom AlarmRuf (oder ein System des Anbieters der
Einsatzleittechnik)
c) Digitalfunk BOS
d) MoWas
e) Fahrrzeugortung (inkl. einer Redundanz über eine Webschnittstelle und aller erforderlichen technischen Einrichtungen in den Einsatzfahrzeugen, Bsp. RescueTrack o.ä.)
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Die Erneuerung des Leitstellensystems soll spätestens Mitte 2017 abgeschlossen werden.
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Das „Gutachten zur Modernisierung des Einsatzleitsystems der integrierten Leitstelle der Berufsfeuerwehr Bochum“ der Forplan Dr. Schmiedel Ingenieurgesellschaft, Heerstraße 137a, 53111 Bonn vom 16.10.2012 bzw. das „Gutachten bzgl. der Betriebssicherheit der Leitstelle BF Bochum aufgrund eines überspannungsbedingten Elektronikschadens“ von Prof. Dipl.Ing. Stefan Gut, Knappenweg 17, A-3500 Krems, Österreich, sind in elektronischer Form (PDF-Format) als Anlage eingestellt.
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2. Leistungsbeschreibung
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Folgende Aufgaben mĂĽssen vom kĂĽnftigen Projektsteuerer erbracht werden:
2.1 Grundlagenermittlung:
— Dokumentation und Beurteilung der räumlichen und technischen Gegebenheiten des gegenwärtigen Leitstellensystems unter Berücksichtigung der Nachrichtenzentralen auf den Nebenwachen. Dokumentation und Beurteilung des Einsatzleitrechnersystems und der Leitstellen-Peripherie (Steuerung, Alarmierung etc.) mit dem Einsatzdispositionssystem von Feuerwehr und Rettungsdienst der Stadt Bochum.
— Ermittlung des Umbaubedarfs auf den einzelnen Standorten unter Berücksichtigung folgender Vorgaben:
a) Technikraum Leitstellentechnik Hauptfeuerwache
b) Dispositionsraum Leitstelle Hauptfeuerwache
6 Annahmeplätze mit audiovisueller Ausstattung
c) FĂĽhrungsraum taktisch operativer Stab mit Dispositionsplatz
7 und audiovisueller Ausstattung
d) Datenpflegearbeitsplätze
e) Abgesetzte mobile Notrufannahme mit 5 weiteren Erfassungsarbeitsplätzen und 1 mobilem Dispositionsarbeitsplatz einschließlich audiovisueller Ausstattung
f) Nachrichtenzentrale Feuer- und Rettungswache II mit 2 Arbeitsplätzen und Anschlussoption für 2 mobile Dispositionsarbeitsplätze einschließlich technischer Infrastruktur
g) Reserveleitstelle Feuer- und Rettungswache I mit Technikraum, 2 fest eingebauten Dispositionsarbeitsplätzen sowie 2 mobilen Dispositionsarbeitsplätzen
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2.2 Planung eines neuen Einsatzleitsystems mit
— baulich-technischer Ertüchtigung der geplanten Arbeits- und Technikräume
— Erweiterung eines neuen Einsatzleitrechner- und Dispositionssystems nach Vorgaben des Auftraggebers
— Skizzenhafte Darstellung der Anforderungen an die räumlichen Voraussetzungen zur Umsetzung des Planungszieles an allen 3 Standorten
— Implementierung vorhandener und weiter verwendbarer technischer Einrichtungen wie Kommunikationssystem, USV etc.
— Erstellung eines Systems zum Datentransfer mittels Digitalfunk nach Vorgaben des Auftraggebers
— Aufbau eines Konzeptes zur Erhöhung der Ausfallsicherheit der erforderlichen Grundfunktion eines Einsatzleit- und Dispositionssystems (Diversifizierung, Redundanzen)
— Berücksichtigung einer audiovisuellen Darstellung einsatzrelevanter Informationen in Leitstellen- und Führungsräumen
Die Planung ist in Form von textlicher Beschreibung, Funktionsskizzen und grafischen Systemdarstellungen vorzulegen. Dazu ist eine, nach Einzelgewerken unterteilte, Kostenschätzung vorzunehmen.
2.3 Fertigung einer technischen Ausschreibung / Leistungsbeschreibung nach Abstimmung mit dem Auftraggeber.
2.4 Vorbereitung einer Vergabe nach VOL EG durch Festlegung technischer Anforderungen und Strukturen sowie von Gewichtungskriterien.
Erstellung eines Ausschreibungspaketes fĂĽr potentielle Anbieter integrierter Gesamtsysteme.
2.5 Mitwirkung bei der Vergabe
— Prüfung der Leistungsfähigkeit von Anbietern und Beurteilung im Hinblick auf die mögliche Auftragsvergabe
— Auswertung der Ausschreibungsangebote unter Beteiligung der technischen Sachgebiete der Stadt Bochum, insbesondere Amt 37 Feuerwehr und Rettungsdienst
— Dokumentation der Auswertung und Formulierung eines Vergabevorschlages
2.6 Technische Begleitung während der Realisierungsphase
— Abstimmung der Aufbauprozesse unter Berücksichtigung des laufenden Einsatzdipositionsbetriebes
— Planung und chronologische Strukturierung des Umbaus der für das gesamte Einsatzleitsystem erforderlichen Räumlichkeiten unter Berücksichtigung eines kontinuierlich sicherzustellenden Dispositionsbetriebes
— Überwachung der technischen Ausführung der Einzelgewerke und Abstimmung mit den Verantwortlichen für die elektrotechnischen, nachrichtentechnischen und bautechnischen Gewerke
— kurzfristige Intervention bei unplanmäßigen Störungen in der Ausführungsphase
— Beratung des Auftraggebers im Rahmen der Vorbereitung zur Betriebsübernahme unter Berücksichtigung der vorab festgelegten chronologischen Arbeitsschritte
— Dokumentation zur Bereitstellung technischer Gewerke und zur Bauausführung einschließlich Leistung der einzelnen Baugruppengarantien
— Dokumentation des Gesamtsystems durch textliche Ausführung sowie Prozessskizzen und grafischen Darstellung technischer Gewerke mit den entsprechenden Verknüpfungen und Wechselwirkungen
— Planung der Ausbildungsschritte für Systemanwender und Systemtechniker
— Sicherstellung einer termingerechten Inbetriebnahme und Einhaltung des Kostenrahmens
— Aufstellung der endgültigen Kosten mit Beurteilung von Mehr- und Minderkostenfällen
— Mitwirkung bei der Abnahme des Gesamtsystems
2.7 AusfĂĽhrungszeitraum:
Planung und Vorbereitung 1. Quartal 2016
Erstellung Feinpflichtenheft bis Mitte 2016 und anschlieĂźender
Auftragsvergabe
Begleitung der Arbeiten 2016 / 2017
Abnahme 2017
3. Beschreibung des Vergabeverfahrens
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3.1 Teilnahmewettbewerb ( 1. Stufe )
3.1.1 Interessierte Unternehmen haben einen selbstverfassten Teilnahmeantrag incl. aller geforderter Nachweise zu stellen. Dazu gehört insbesondere die Darstellung eines Grobkonzeptes
( maximal 4 Seiten -einseitiger Druck -) zum vorgesehenen Vergabeverfahren mit BegrĂĽndung der zu setzenden Schwerpunkte und Erarbeitung einer zeitlich detaillierten Ablaufplanung mit BegrĂĽndung der einzelnen Abschnitte/ Zeitphasen.
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Unvollständige Teilnahmeanträge bleiben unberücksichtigt. Für die Eigenerklärung ist zwingend der als Anlage beigefügte Vordruck zu verwenden. Mehrfachbewerbungen als Einzelbewerber und als Bewerbergemeinschaft sind unzulässig.
Teilnahmeanträge, die nicht frist-oder formgerecht eingehen, werden nicht berücksichtigt.
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3.1.2 Es wird geprüft, ob der Bewerber anhand der von ihm eingereichten Erklärungen, Angaben und Nachweise grundsätzlich geeignet erscheint, die zu vergebenden Leistungen vertragsgerecht auszuführen.
Zum Verhandlungsverfahren sollen mindestens 3 ( geplante Mindestzahl ) und höchstens 5 Bewerber aufgefordert werden.
Sollten mehr als 5 Teilnahmeanträge eingehen, wird der Bewerberkreis reduziert. Dazu wird durch ein Gremium eine differenzierte Eignungsprüfung nach den unter IV.1.2 genannten Kriterien vorgenommen.
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3.2 Verhandlungsverfahren ( 2. Stufe )
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Im Verhandlungsverfahren ist auf der Grundlage eines vorzulegenden indikativen Angebotes ein Feinkonzept incl. Zeitkonzept vor dem Wertungsgremium zu präsentieren. Mit diesem Angebot sind Verpflichtungserklärungen nach § 4 Abs. 3 und § 19 TVgG-NRW einzureichen.
In den Geprächsrunden können offene Fragen zum Inhalt und Leistungsumfang geklärt werden. Die preislichen Vorstellungen werden ebenfalls Verhandlungsgegenstand sein.
Zum Abschluss der Verhandlungen ist evtl. ein abschließendes Angebot einzureichen, falls Änderungen zum indikativen Angebot im Laufe des Verfahrens erforderlich geworden sind.
Das Verhandlungsverfahren findet in einer oder mehreren Verhandlungsrunden statt. Die Stadt Bochum behält sich vor, die Anzahl der Teilnehmer in den Verhandlungsrunden zu reduzieren.
Die Wertung der (indikativen/abschlieĂźenden ) Angebote erfolgt unter BerĂĽcksichtigung der Verhandlungsergebnisse nach den unter IV.2.1 genannten Kriterien.
Es werden, wie in Stufe 1, Punkte von 1-6 vergeben.
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Folgende Zeitplanung ist vorgesehen:
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Stufe 1
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1. Teilnahmefrist: 7.9.2015
2. Öffnung der Teilnahmeanträge: 8.9.2015
3. Frist fĂĽr Bieterfragen: 1.9.2015
4. Frist zur Beantwortung der Bieterfragen: 3.9.2015
5. Angebotsaufforderung bis zum: 30.9.2015
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Stufe 2
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1. Angebotsfrist indikative Angebote: 30.10.2015
2. Ă–ffnung der Angebote: 02.11.2015
3. Zeitraum fĂĽr Verhandlungsrunden
( Präsentation und Diskussion, ggf. Anforderung der abschließenden Angebote ): 48. KW
4. Zuschlagserteilung: ca. Mitte Dez. 2015.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-09-07. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-07-30.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-07-30 Auftragsbekanntmachung
2016-01-26 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2015-07-30)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Unternehmens- und Managementberatung und zugehörige Dienste
Menge oder Umfang: Vgl. Ziffer II.1.5.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Unternehmens- und Managementberatung und zugehörige Dienste 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot fĂĽr alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Ă–ffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Bochum, Zentrale Dienste, ZD 21
Postanschrift: Willy-Brandt-Platz 2-6
Postleitzahl: 44777
Postort: Bochum
Kontakt
Internetadresse: http://www.bochum.de 🌏
E-Mail: ubuescher@bochum.de đź“§
Telefon: +49 2349104443 📞
Fax: +49 234910794443 đź“ 

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-07-30 đź“…
Einreichungsfrist: 2015-09-07 đź“…
Veröffentlichungsdatum: 2015-08-04 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 148-273701
ABl. S-Ausgabe: 148
Zusätzliche Informationen
1. Unter http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ finden Sie weitere Informationen zum Verfahren. Dort können Sie die Vergabeunterlagen für den Teilnahmewettbewerb bzw. für das spätere Angebotsverfahren kostenlos anfordern und herunterladen und Nachrichten der Vergabestelle einsehen. 2. Falls zum Verfahren Fragen auftreten, sind diese ausschließlich über die Kommunikationsebene der Vergabeplattform einzureichen. Ihre Fragen und die Antworten der Stadt Bochum werden ausschließlich über die Kommunikationsebene allen interessierten Bewerbern/Bietern zur Verfügung gestellt. Die Fragensteller/Wettbewerbsteilnehmer bleiben dabei anonym. 3. Digitale Teilnahmeanträge bzw. Angebote sind nicht zugelassen. Teilnahmeanträge und Angebote sind der Stadt Bochum auf dem Postweg im verschlossenen Umschlag mit der vorgeschriebenen Adressierung und Bezeichnung zuzusenden: Stadt Bochum, 44777 Bochum, Teilnahmeantrag -bitte nicht öffnen-, Vergabeverfahren: StBo ZD21 ÖT VhV 07_2015, Teilnahmefrist: 7.9.2015 bzw. im späteren Angebotsverfahren grob geplant: Stadt Bochum, 44777 Bochum, Angebot -bitte nicht öffnen-, Vergabeverfahren: StBo ZD21 ÖT VhV 07_2015, Angebotsfrist: 30.10.2015 Bekanntmachungs-ID: CXPSYYSY6VG.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Bochum sucht einen Projektsteuerer zur Erneuerung der Einsatzleitstelle der Feuerwehr Bochum
1. Einleitung
Die integrierte Leitstelle der Berufsfeuerwehr (BF) Bochum wurde in den Jahren 1995 / 1996 installiert und 1997 in Betrieb genommen. Einsatzleitrechner einschl. Peripherie, Kommunikationssystem und Wachalarmsteuerung sind vom Fabrikat Eurofunk Kappacher und wurden in den letzten Jahren in einzelnen Komponenten z.T. erneuert oder ergänzt.
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Istzustand:
— Einsatzleitrechnersystem mit 5 Einsatzleitplätzen (4 + 1) für die rechnerunterstützte Einsatzaufnahme und Bearbeitung
( Anschaffung 1996, Erneuerung Hardware 2005),
5 Notrufannahmeplätze (Anschaffung 1996, Erneuerung Hardware 2005) und 10 Administratoren bzw. Bearbeitungs-PC's (Anschaffung 1996, Erneuerung Hardware 2005).
— Redundante Server ELR, je ein Server zur Datenarchivierung und zur Schnittstellenanbindung der Peripheriesteuerung usw. (Anschaffung 1996, Erneuerung Hardware 2005)
— Alarmdrucker auf den Feuer- und Rettungswachen I – III und der Rettungswache IV (Anschaffung 1996, 1999, Erneuerung Hardware 2005)
Auf Grund eines ĂĽberspannungsbedingten Elektronikschadens in 2014 werden die Hard- und Software des Einsatzleitrechnersystems in 2015 ausgetauscht (siehe Gutachten bzgl. der Betriebssicherheit der Leitstelle BF Bochum aufgrund eines ĂĽberspannungsbedingten Elektronikschadens, Prof. Dipl.Ing. Stefan Gut, Knappenweg 17, A-3500 Krems, Ă–sterreich).
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Fabrikat Eurofunk Kappacher, ELR Software ELDIS 3,
Hardware: Server ELR redundant (2 St.), Backupserver (1 St.) und 6 Server (Hardware) mit folgenden Funktionen bzw. virtuellen Servern: Schnittstellenserver (1+2), Schulungsserver, Verwaltungsserver, ADC-Server (1+2), Störmeldeserver, Antivirenserver,
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5 Einsatzleitplätze und 7 Administratoren- bzw. Bearbeitungs-PC.
Die Funktionen der Annahme-PC der Notrufannahmeplätze werden in die Sonderabfrage-PC's der IDDS UCiP integriert. Die Hardware Einsatzleitrechnersystem soll, wenn möglich, vom zukünftigen Anbieter des Einsatzleitrechnersystems weiter genutzt werden.
— Kommunikationssystem: Notruf,-Telefon- und Funkabfrageeinrichtung Eurofunk Kappacher IDDS UCiP mit 5 Abfrageplätzen, Leitstelle und 5 Sonderabfrageplätzen (Notrufannahmeplätzen). Das Kommunikationssystem wurde in 2014 komplett erneuert und soll in das auszuschreibende Leitstellensystem integriert werden. Einrichtung einer zusätzlichen lokalen Rückfallebene für das Kommunikationssystem (Notruf, Telefonie usw.)
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— Sprachaufzeichnungssystem Typ ATIS Voice Collect MDx zur Langzeit- und Kurzeitdokumentation. Das Sprachaufzeichnungssystem wurde in 2014 komplett erneuert und soll in das auszuschreibende Leitstellensystem integriert werden.
— CAN-Bus Eurofunk Kappacher zur wachenübergreifenden Anschaltung ,Alarmierung, Ela- und Sondersteuerung.
Das System wurde in 2013 komplett erneuert und soll in das auszuschreibende Leitstellensystem integriert werden.
— Ela-Anlage für alle drei FRW inkl. Steuerung und Anbindung an den ELR. Die Ela-Anlage wurde in 2013, bis auf die Endverstärker, Leitungsnetz und Lautsprecher, komplett erneuert und soll in das auszuschreibende Leitstellensystem integriert werden.
— Redundante USV-Anlagen (2 Stück Hauptfeuer- und Rettungswache III, Leitstelle) mit jeweils 20kVA (Erneuerung Hardware 2014, Erneuerung Batterien 2010).
— Systemtechnik Digitalalarm inkl. DAG 3 (Software CAS 100plus), 12 DAUs und Schnittstelle zum ELR-System. Mit Einrichtung des Einsatzleitrechnersystems soll auch der DAG 3 durch die aktuelle Version DAG III Rescue Call, Selectric Nachrichten System GmbH, Münster ersetzt werden.
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— Videoanlagen inkl. Kamerasteuerung (Anschaffung 1996 bzw. 1999, zur Zeit nicht wachenübergreifend, Anbindung der Kameras mit Koaxkabel). Die Videoanlage soll erneuert bzw. aktualisiert und in das auszuschreibende Leitstellensystem integriert werden. Die Kamerasteuerung wird derzeit über den CAN-Bus realisiert.
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Die zukĂĽnftige Ausstattung soll mindestens enthalten:
— Bauliche Ertüchtigung und Umstrukturierung der vorhandenen Räumlichkeiten der Leitstelle (inkl. Technik- und Nebenräumen) zur Aufnahme von 6 Einsatzleitplätzen inkl. audiovisueller Ausstattung, höhenverstellbaren Arbeitstischen usw. Für die Einrichtung weiterer Einsatzleitplätze ist die IDDS UCiP, das System CAN-Bus und die Ela-Anlage zu erweitern bzw. zu ergänzen. Es ist geplant, dass so wenig Technik wie möglich in den Arbeitstischen verbaut wird. Die gesamte Verkabelung der Einsatzleitplätze ist in Cat. 5 ausgeführt, zukünftig Cat. 7.
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— Erneuerung des Einsatzleitplatzes 5 (neu Einsatzleitplatz 7) inkl. aller Anbindungen zum Stabsraum.
— Einrichtung einer Redundanzleitstelle auf der Feuer- und Rettungswache I, Grünstr. 31-37 mit 4 Arbeitsplätzen (2 fest + 2 mobil) inkl. baulicher Ertüchtigung und Umstrukturierung der Technikräume (inkl. USV-Anlage) und der Nachrichtenzentrale sowie der hardwaretechnischen Ausstattung (Bsp. redundante Server, Datenschränke, Leitungsnetz), Arbeitsplatztischen usw.
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— Einsatzleitplätze auf der Feuer- und Rettungswache II
— Gesonderte Einsatzbearbeitung bei Unwetterlagen in den Abschnittsführungsstellen der Nebenwachen
— Nachbearbeitungsrechner auf allen Feuer- und Rettungswachen.
— Notrufannahmeplätze (5 plus 1 Sichter) sollen zukünftig mobil ausgeführt werden. (Bsp. Notebook mit 2 Monitoren, erforderliche Verkabelung vorhanden).
— Übernahme des Sprachaufzeichnungssystems Typ ATIS Voice Collect MDx zur Langzeit- und Kurzeitdokumentation. (inkl. aller erforderlichen Erweiterungen für zusätzliche Arbeitsplätze und die Redundanzleitstelle)
— Visuelle Darstellung aller einsatzrelevanten Informationen in den Fahrzeughallen (geplant sind alle FRW, RW und Feuerwehrhäuser FF)
— Übernahme und tlw. Aktualisierung der vorhandenen Schnittstellen zu folgenden Systemen:
a) Notruf- und Funkabfragesystem IDDS UCiP (inkl. aller erforderlichen Erweiterungen für zusätzliche Arbeitsplätze und die Redundanzleitstelle)
b) Empfangszentrale fĂĽr Brandmeldungen (inkl. aller erforderlichen Erweiterungen fĂĽr die Redundanzleitstelle)
c) Digitale Alarmierung (Pocsag), (Umstellung auf Rescue Call und Expressalarmierung, inkl. aller erforderlichen Erweiterungen fĂĽr die Redundanzleitstelle, Hinweis: monopolartiger Anbieter Selectric Nachrichtensysteme GmbH, Haferlandweg 18, 48155 MĂĽnster)
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d) Elektroakustische Anlage (inkl. aller erforderlichen Erweiterungen für zusätzliche Arbeitsplätze und Redundanzleitstelle)
e) SPS / CAN Sondersteuerung (inkl. aller erforderlichen Erweiterungen für zusätzliche Arbeitsplätze und Redundanzleitstelle)
— Einrichtung zusätzlicher Schnittstellen zu folgenden Systemen:
a) Rettungsdienst, mobile Patientendatenerfassung (CKS Systeme, CEUS Rettungsdienst)
b) Telekom AlarmRuf (oder ein System des Anbieters der
Einsatzleittechnik)
c) Digitalfunk BOS
d) MoWas
e) Fahrrzeugortung (inkl. einer Redundanz über eine Webschnittstelle und aller erforderlichen technischen Einrichtungen in den Einsatzfahrzeugen, Bsp. RescueTrack o.ä.)
Die Erneuerung des Leitstellensystems soll spätestens Mitte 2017 abgeschlossen werden.
Das „Gutachten zur Modernisierung des Einsatzleitsystems der integrierten Leitstelle der Berufsfeuerwehr Bochum“ der Forplan Dr. Schmiedel Ingenieurgesellschaft, Heerstraße 137a, 53111 Bonn vom 16.10.2012 bzw. das „Gutachten bzgl. der Betriebssicherheit der Leitstelle BF Bochum aufgrund eines überspannungsbedingten Elektronikschadens“ von Prof. Dipl.Ing. Stefan Gut, Knappenweg 17, A-3500 Krems, Österreich, sind in elektronischer Form (PDF-Format) als Anlage eingestellt.
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2. Leistungsbeschreibung
Folgende Aufgaben mĂĽssen vom kĂĽnftigen Projektsteuerer erbracht werden:
2.1 Grundlagenermittlung:
— Dokumentation und Beurteilung der räumlichen und technischen Gegebenheiten des gegenwärtigen Leitstellensystems unter Berücksichtigung der Nachrichtenzentralen auf den Nebenwachen. Dokumentation und Beurteilung des Einsatzleitrechnersystems und der Leitstellen-Peripherie (Steuerung, Alarmierung etc.) mit dem Einsatzdispositionssystem von Feuerwehr und Rettungsdienst der Stadt Bochum.
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— Ermittlung des Umbaubedarfs auf den einzelnen Standorten unter Berücksichtigung folgender Vorgaben:
a) Technikraum Leitstellentechnik Hauptfeuerwache
b) Dispositionsraum Leitstelle Hauptfeuerwache
6 Annahmeplätze mit audiovisueller Ausstattung
c) FĂĽhrungsraum taktisch operativer Stab mit Dispositionsplatz
7 und audiovisueller Ausstattung
d) Datenpflegearbeitsplätze
e) Abgesetzte mobile Notrufannahme mit 5 weiteren Erfassungsarbeitsplätzen und 1 mobilem Dispositionsarbeitsplatz einschließlich audiovisueller Ausstattung
f) Nachrichtenzentrale Feuer- und Rettungswache II mit 2 Arbeitsplätzen und Anschlussoption für 2 mobile Dispositionsarbeitsplätze einschließlich technischer Infrastruktur
g) Reserveleitstelle Feuer- und Rettungswache I mit Technikraum, 2 fest eingebauten Dispositionsarbeitsplätzen sowie 2 mobilen Dispositionsarbeitsplätzen
2.2 Planung eines neuen Einsatzleitsystems mit
— baulich-technischer Ertüchtigung der geplanten Arbeits- und Technikräume
— Erweiterung eines neuen Einsatzleitrechner- und Dispositionssystems nach Vorgaben des Auftraggebers
— Skizzenhafte Darstellung der Anforderungen an die räumlichen Voraussetzungen zur Umsetzung des Planungszieles an allen 3 Standorten
— Implementierung vorhandener und weiter verwendbarer technischer Einrichtungen wie Kommunikationssystem, USV etc.
— Erstellung eines Systems zum Datentransfer mittels Digitalfunk nach Vorgaben des Auftraggebers
— Aufbau eines Konzeptes zur Erhöhung der Ausfallsicherheit der erforderlichen Grundfunktion eines Einsatzleit- und Dispositionssystems (Diversifizierung, Redundanzen)
— Berücksichtigung einer audiovisuellen Darstellung einsatzrelevanter Informationen in Leitstellen- und Führungsräumen
Die Planung ist in Form von textlicher Beschreibung, Funktionsskizzen und grafischen Systemdarstellungen vorzulegen. Dazu ist eine, nach Einzelgewerken unterteilte, Kostenschätzung vorzunehmen.
2.3 Fertigung einer technischen Ausschreibung / Leistungsbeschreibung nach Abstimmung mit dem Auftraggeber.
2.4 Vorbereitung einer Vergabe nach VOL EG durch Festlegung technischer Anforderungen und Strukturen sowie von Gewichtungskriterien.
Erstellung eines Ausschreibungspaketes fĂĽr potentielle Anbieter integrierter Gesamtsysteme.
2.5 Mitwirkung bei der Vergabe
— Prüfung der Leistungsfähigkeit von Anbietern und Beurteilung im Hinblick auf die mögliche Auftragsvergabe
— Auswertung der Ausschreibungsangebote unter Beteiligung der technischen Sachgebiete der Stadt Bochum, insbesondere Amt 37 Feuerwehr und Rettungsdienst
— Dokumentation der Auswertung und Formulierung eines Vergabevorschlages
2.6 Technische Begleitung während der Realisierungsphase
— Abstimmung der Aufbauprozesse unter Berücksichtigung des laufenden Einsatzdipositionsbetriebes
— Planung und chronologische Strukturierung des Umbaus der für das gesamte Einsatzleitsystem erforderlichen Räumlichkeiten unter Berücksichtigung eines kontinuierlich sicherzustellenden Dispositionsbetriebes
— Überwachung der technischen Ausführung der Einzelgewerke und Abstimmung mit den Verantwortlichen für die elektrotechnischen, nachrichtentechnischen und bautechnischen Gewerke
— kurzfristige Intervention bei unplanmäßigen Störungen in der Ausführungsphase
— Beratung des Auftraggebers im Rahmen der Vorbereitung zur Betriebsübernahme unter Berücksichtigung der vorab festgelegten chronologischen Arbeitsschritte
— Dokumentation zur Bereitstellung technischer Gewerke und zur Bauausführung einschließlich Leistung der einzelnen Baugruppengarantien
— Dokumentation des Gesamtsystems durch textliche Ausführung sowie Prozessskizzen und grafischen Darstellung technischer Gewerke mit den entsprechenden Verknüpfungen und Wechselwirkungen
— Planung der Ausbildungsschritte für Systemanwender und Systemtechniker
— Sicherstellung einer termingerechten Inbetriebnahme und Einhaltung des Kostenrahmens
— Aufstellung der endgültigen Kosten mit Beurteilung von Mehr- und Minderkostenfällen
— Mitwirkung bei der Abnahme des Gesamtsystems
2.7 AusfĂĽhrungszeitraum:
Planung und Vorbereitung 1. Quartal 2016
Erstellung Feinpflichtenheft bis Mitte 2016 und anschlieĂźender
Auftragsvergabe
Begleitung der Arbeiten 2016 / 2017
Abnahme 2017
3. Beschreibung des Vergabeverfahrens
3.1 Teilnahmewettbewerb ( 1. Stufe )
3.1.1 Interessierte Unternehmen haben einen selbstverfassten Teilnahmeantrag incl. aller geforderter Nachweise zu stellen. Dazu gehört insbesondere die Darstellung eines Grobkonzeptes
( maximal 4 Seiten -einseitiger Druck -) zum vorgesehenen Vergabeverfahren mit BegrĂĽndung der zu setzenden Schwerpunkte und Erarbeitung einer zeitlich detaillierten Ablaufplanung mit BegrĂĽndung der einzelnen Abschnitte/ Zeitphasen.
Unvollständige Teilnahmeanträge bleiben unberücksichtigt. Für die Eigenerklärung ist zwingend der als Anlage beigefügte Vordruck zu verwenden. Mehrfachbewerbungen als Einzelbewerber und als Bewerbergemeinschaft sind unzulässig.
Teilnahmeanträge, die nicht frist-oder formgerecht eingehen, werden nicht berücksichtigt.
3.1.2 Es wird geprüft, ob der Bewerber anhand der von ihm eingereichten Erklärungen, Angaben und Nachweise grundsätzlich geeignet erscheint, die zu vergebenden Leistungen vertragsgerecht auszuführen.
Zum Verhandlungsverfahren sollen mindestens 3 ( geplante Mindestzahl ) und höchstens 5 Bewerber aufgefordert werden.
Sollten mehr als 5 Teilnahmeanträge eingehen, wird der Bewerberkreis reduziert. Dazu wird durch ein Gremium eine differenzierte Eignungsprüfung nach den unter IV.1.2 genannten Kriterien vorgenommen.
3.2 Verhandlungsverfahren ( 2. Stufe )
Im Verhandlungsverfahren ist auf der Grundlage eines vorzulegenden indikativen Angebotes ein Feinkonzept incl. Zeitkonzept vor dem Wertungsgremium zu präsentieren. Mit diesem Angebot sind Verpflichtungserklärungen nach § 4 Abs. 3 und § 19 TVgG-NRW einzureichen.
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In den Geprächsrunden können offene Fragen zum Inhalt und Leistungsumfang geklärt werden. Die preislichen Vorstellungen werden ebenfalls Verhandlungsgegenstand sein.
Zum Abschluss der Verhandlungen ist evtl. ein abschließendes Angebot einzureichen, falls Änderungen zum indikativen Angebot im Laufe des Verfahrens erforderlich geworden sind.
Das Verhandlungsverfahren findet in einer oder mehreren Verhandlungsrunden statt. Die Stadt Bochum behält sich vor, die Anzahl der Teilnehmer in den Verhandlungsrunden zu reduzieren.
Die Wertung der (indikativen/abschlieĂźenden ) Angebote erfolgt unter BerĂĽcksichtigung der Verhandlungsergebnisse nach den unter IV.2.1 genannten Kriterien.
Es werden, wie in Stufe 1, Punkte von 1-6 vergeben.
Folgende Zeitplanung ist vorgesehen:
Stufe 1
1. Teilnahmefrist: 7.9.2015
2. Öffnung der Teilnahmeanträge: 8.9.2015
3. Frist fĂĽr Bieterfragen: 1.9.2015
4. Frist zur Beantwortung der Bieterfragen: 3.9.2015
5. Angebotsaufforderung bis zum: 30.9.2015
Stufe 2
1. Angebotsfrist indikative Angebote: 30.10.2015
2. Ă–ffnung der Angebote: 02.11.2015
3. Zeitraum fĂĽr Verhandlungsrunden
( Präsentation und Diskussion, ggf. Anforderung der abschließenden Angebote ): 48. KW
4. Zuschlagserteilung: ca. Mitte Dez. 2015.
Referenznummer: StBo ZD21 Ă–T VhV 07_2015
Ort der Leistung
Hauptstandort oder ErfĂĽllungsort:
Bochum
44777 Bochum.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen fĂĽr die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Jeder Bewerber hat zur Beurteilung der persönlichen Lage mit dem Teilnahmeantrag folgende Angaben /Unterlagen einzureichen:
1. Schriftliche Unternehmensdarstellung / Firmenprofil
2. Eigenerklärung zum Nachweis der Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit u. a. folgenden Inhalts:
Hiermit gebe ich folgende Erklärung über meine Eignung ab:
* Über mein Vermögen wurde kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt; ich befinde mich auch nicht in Liquidation.
* Ich habe keine Verfehlungen begangen, die zur Eintragung ins Vergaberegister bei der Informationsstelle für Vergabeausschlüsse des Landes Nordrhein-Westfalen nach Korruptionsbekämpfungsgesetz geführt haben.
* Die Voraussetzungen für einen Ausschluss von der Vergabe öffentlicher Aufträge nach § 19 (1) des Gesetzes zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (MiLoG) für Ordnungswidrigkeiten im Sinne von § 21 (1 und 2) MiLoG liegen nicht vor. Ich bin nicht mit einer Geldbuße von mindestens 2.500 Euro belegt worden.
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(Hinweis: Bei Aufträgen ab 30.000 Euro netto holt die Stadt Bochum vor Zuschlagserteilung eine Auskunft aus dem Gewerbezentralregister nach § 150a der Gewerbeordnung ein.)
* Ich komme meiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie von Sozialversicherungsbeiträgen nach.
* Ich beschäftige keine Arbeitskräfte illegal.
* Ich beachte die Regelungen des Arbeitnehmerentsendegesetzes.
* Ich bin in einem Berufsregister eingetragen
(z. B. Handelsregister, Handwerksrolle, Handwerkskarte).
Zusätzliche Eigenerklärung gemäß Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen (TVgG):
* Hiermit erkläre ich im Sinne des § 16 (5), Satz 1 TVgG, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss vom Wettbewerb gemäß § 13 (1) TVgG nicht vorliegen.
* Hiermit erkläre ich im Sinne des § 19 (1), Satz 3 TVgG, dass im Falle der Auftragserteilung bei Ausführung des Auftrags das allgemeine Gleichbehandlungsrecht beachtet wird.
— Diese Erklärung ist nur von Unternehmen mit mehr als 20 Beschäftigten abzugeben; sofern Sie nicht mehr als 20 Beschäftigte haben, ist diese Erklärung nicht erforderlich-.
Die Eigenerklärung steht Ihnen auf dem Vergabemarktplatz NRW zum Download zur Verfügung, ist zwingend zu verwenden und dem Teilnahmeantrag unterschrieben beizufügen. Sie dient gleichzeitig als Checkliste zur Überprüfung der Vollständigkeit der Unterlagen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Gesamtumsatz des Bewerbers aus den letzten 3 Jahren ( 2012, 2013, 2014 ) mit mindestens 500.000 Euro netto pro Jahr.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Einreichung eines Grobkonzeptes mit max. 4 Seiten
DIN A 4 (einseitiger Druck )
2. Mindestens 3 Referenzen ĂĽber durchgefĂĽhrte Projektplanungen
„Leitstellentechnik/Anlagegruppe 5 § 53 HOAI“ für öffentliche Auftraggeber mit einem Auftragsvolumen von mindestens 150 000 EUR netto je Planung in den letzten 5 Jahren.
3. Schriftliche Erklärung zur örtlichen Präsenz mindestens in der Leistungsphase „ Technische Begleitung während der Realisierungsphase“.
4. Schriftlicher Nachweis der berufs- und fachlichen Qualifikation der Personen, die die technische Leitung innehaben sowie eines Stellvertreters mit Angaben zur Erfahrung des Projektleiters und Stellvertreters mit vergleichbaren Projekten.
AuftragsausfĂĽhrung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Versicherungssumme von mindestens 3 000 000 EUR für Sach-und Personenschäden sowie von mindestens 1 500 000 EUR für Vermögensschäden (die Nachweise können vor Auftragserteilung eingereicht werden).
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Bezahlung der Rechnungen erfolgt innerhalb von 21 Tagen nach Eingang der prüffähigen Rechnung bei der Stadt Bochum. Sofern Sie Skonto anbieten, beachten Sie bitte, dass die Stadt Bochum das Skonto bei Errechnung der Angebotsendpreise nur dann berücksichtigen kann, wenn Sie einen Skontosatz von mindestens 2 % und ein Zahlungsziel von mindestens 3 Wochen anerkennen. Ansonsten würde der Angebotsendpreis ohne Abzug von Skonto in die Angebotswertung einfließen.
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Sonstige besondere Bedingungen:
Mit Abgabe des indikativen Angebotes ( Stufe 2 ) sind folgende Erklärungen abzugeben:
a) Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentlohnung
gem. § 4 Abs. 3 Tariftreue-und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen
(TVgG-NRW).
Diese Erklärung ist auch für evtl. Nachunternehmer und Verleihern von Arbeitskräften, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe
bekannt sind, einzureichen.
b) Verpflichtungserklärung nach § 19 TVgG-NRW zur Frauenförderung und Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Sollten mehr als 5 Teilnahmeanträge eingehen, wird der Bewerberkreis reduziert. Dazu wird durch ein Gremium eine differenzierte Eignungsprüfung nach folgenden Wertungskriterien vorgenommen:
a ) Inhaltliche Bewertung des Grobkonzeptes (50 %)
b) Referenzen über mindestens 3 durchgeführte Projektplanungen „ Leitstellentechnik/Anlagegruppe 5 § 53 HOAI“ für öffentliche Auftraggeber mit einem Auftagsvolumen von mindestens 150.000 Euro netto je Planung in den letzten 5 Jahren ( 20 % )
c) Nachweis der berufs-und fachlichen Qualifikation der Personen, die die technische Leitung innehaben sowie eines Stellvertreters mit Angaben zur Erfahrung des Projektleiters und Stellvertreters mit vergleichbaren Projekten ( 20 % )
d) Schriftliche Erklärung zur örtlichen Präsenz, mindestens in der Leistungsphase „ Technische Begleitung während der Realisierungsphase“ ( 10 % )
Bewertung:
Es werden je Kriterium 1-6 Punkte (6 = sehr gut, 1 = ungenügend) vergeben und prozentual gewichtet. Teilnahmeanträge, die mit 1= ungenügend bewertet werden, werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
Soweit keine Unterschiede festgestellt werden,
erfolgt die Teilnehmerauswahl durch Losentscheid.
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Preis (50)
2. Qualität des Feinkonzeptes incl. des Zeitkonzeptes (20)
3. Persönliche fachliche Kompetenz im Verhandlungsgesspräch (10)
4. Im Verhandlungsgespräch zum Ausdruck gebrachte Feuwehrkompetenz des Planungsbüros in Bezug auf die Lösung der Aufgabenstellungen (5)
5. Servicekonzept (Erreichbarkeit/Reaktionszeit) (15)
6. Es werden Kriterien von 1-6- wie in Stufe 1 – vergeben und prozentual gewichtet
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Ă–ffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Udo BĂĽscher
Adresse des Käuferprofils: http://www.bochum.de/ausschreibungen 🌏
Name: Vergabemarktplatz
URL der Dokumente: http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ 🌏
Name: Stadt Bochum – Zentrale Dienste -ZD 21-

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: StBo ZD21 ÖT VhV 07_2015
Zusätzliche Informationen
1. Unter http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ finden Sie weitere Informationen zum Verfahren. Dort können Sie die Vergabeunterlagen für den Teilnahmewettbewerb bzw. für das spätere Angebotsverfahren kostenlos anfordern und herunterladen und Nachrichten der Vergabestelle einsehen.
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2. Falls zum Verfahren Fragen auftreten, sind diese ausschlieĂźlich ĂĽber die Kommunikationsebene der Vergabeplattform einzureichen. Ihre Fragen und die Antworten der Stadt Bochum werden ausschlieĂźlich ĂĽber die Kommunikationsebene allen interessierten Bewerbern/Bietern zur VerfĂĽgung gestellt. Die Fragensteller/Wettbewerbsteilnehmer bleiben dabei anonym.
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3. Digitale Teilnahmeanträge bzw. Angebote sind nicht zugelassen. Teilnahmeanträge und Angebote sind der Stadt Bochum auf dem Postweg im verschlossenen Umschlag mit der vorgeschriebenen Adressierung und Bezeichnung zuzusenden:
Stadt Bochum, 44777 Bochum,
Teilnahmeantrag -bitte nicht öffnen-, Vergabeverfahren: StBo ZD21 ÖT VhV 07_2015,
Teilnahmefrist: 7.9.2015
bzw. im späteren Angebotsverfahren grob geplant:
Angebot -bitte nicht öffnen-, Vergabeverfahren: StBo ZD21
Ă–T VhV 07_2015, Angebotsfrist: 30.10.2015
Bekanntmachungs-ID: CXPSYYSY6VG.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Westfalen bei der Bezirksregierung MĂĽnster
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Str. 9
Postort: MĂĽnster
Postleitzahl: 48147
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de đź“§
Telefon: +49 2514111691 📞
Internetadresse: http://www.bezreg-muenster.nrw.de 🌏
Fax: +49 2514112165 đź“ 
Informationen zu Fristen fĂĽr NachprĂĽfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den aus seiner Sicht erfolgten Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht unverzüglich, spätestens bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist, gegenüber der Stadt Bochum gerügt hat oder mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der Stadt Bochum, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind ( vgl. hierzu im Einzelnen § 107 (3 ) GWB mit den dort festgelegten Rügefristen).
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Die Stadt Bochum betrachtet eine Rüge als „unverzüglich“ i.S.d.
§ 107 (3) Nr. 1 GWB, wenn der Bewerber/Bieter den vermeintlichen Verstoß innerhalb von 5 Kalendertagen ab Kenntniserlangung gerügt hat.
Quelle: OJS 2015/S 148-273701 (2015-07-30)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-01-26)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-01-26 đź“…
Veröffentlichungsdatum: 2016-01-29 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 020-031827
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 148-273701
ABl. S-Ausgabe: 20
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXPSYYSYMRY.

Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder ErfĂĽllungsort: Bochum.

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 3. Persönliche fachliche Kompetenz im Verhandlungsgespräch (10)
4. Im Verhandlungsgespräch zum Ausdruck gebrachte Feuerwehrkompetenz des Planungsbüros in Bezug auf die Lösung der Aufgabenstellungen (5)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-01-25 đź“…
Name: Kleinmann Engineering
Postanschrift: Akazienstr. 1-3
Postort: Dortmund
Postleitzahl: 44143
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@kleinmann-eng.de đź“§

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
: vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de đź“§
Internetadresse: http://www.bezreg.muenster.nrw.de 🌏
Quelle: OJS 2016/S 020-031827 (2016-01-26)