Prozesssteuerung für das Aktive Zentrum (AZ) „Adlershof – Dörpfeldstraße“ in Treptow-Köpenick

Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin, Stadtentwicklungsamt, FB Stadtplanung

Das Gebiet rund um die Dörpfeldstraße soll mit Mitteln des Städtebauförderprogramms „Aktive Zentren“ wieder attraktiver, lebendiger und lebenswerter werden. Für das Gebiet der Dörpfeldstraße besteht ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept. Dieses ist inklusive weiterer Informationen auf der Internetseite des Bezirkes verfügbar (https://www.berlin.de/ba-treptow-koepenick/_assets/aemter-und-se/stadtentwicklung/stadtplanung/pdf/isek.pdf). />Das Aktive Zentrum (AZ) steckt in den Anfängen. Zur Unterstützung der Verwaltung ist eine Prozesssteuerung notwendig.
Der Prozesssteuerer soll das Land Berlin während der Programmlaufzeit bei der Projektabwicklung und Durchführung des Programms unterstützen, die Öffentlichkeitsarbeit und Beteiligung organisieren, sowie die Projektsteuerung für die Einzelmaßnahmen durchführen. Er soll auch für die Durchführung und Abwicklung des Gebietsfonds zuständig sein und aktiv alle Gremien der Organisationsstruktur begleiten. Eine Verfahrenstransparenz und Partizipation mit allen Akteuren hat er sicher zu stellen und den nachbarschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Die vorhandenen selbst organisierten Aktivitäten der Bürger und Gewerbetreibenden soll er für die weitere Aktivierung und Eigeninitiative nutzen. Gemeinsam mit dem Ortsteil Adlershof Neu sollen Kooperationsprojekte auch für private Investoren gefunden werden.
Nachfolgende Aufgabenfelder sind zu bearbeiten:
— Vorbereitung, Koordinierung und Durchführung von Projekten und Maßnahmen,
— Aktivierung der im AZ-Gebiet Dörpfeldstraße ansässigen und tätigen Akteure,
— Aufbau selbständiger Kooperationsstrukturen/Netzwerkarbeit,
— Fortschreibung des integrierten Entwicklungskonzeptes sowie Erstellung und Konkretisierung von räumlichen und/oder sektoralen Konzepten,
— Durchführung der Partizipation und Öffentlichkeitsarbeit mit den Akteuren vor Ort,
— Vor-Ort-Präsenz und Durchführung von „Sprechstunden“,
— Mitwirkung bei administrativen Abstimmungs- und Lenkungsrunden sowie Berichterstattung gegenüber Gremien der Bezirksverordnetenversammlung und des Bezirksamtes,
— Führen der Programm- und Kostenübersicht, Berichtswesen gegenüber dem Fördermittelgeber,
— Enge Kooperation mit dem Geschäftsstraßenmanagement & IG Dörpfeldstraße,
— Durchführung und Abwicklung des Gebietsfonds.
Erwünscht ist auch die Anwendung neuer Ideen für die Akteursbeteiligung.
Der Prozesssteuerer soll eine Geschäftsstelle vor Ort betreiben, in der dann ggf. auch der Sozialraumkoordinator und das Geschäftsstraßenmanagement ansässig sind.
Die Finanzierung der Prozesssteuerung erfolgt über das Förderprogramm Aktive Zentren Berlin. Das Auftragsvolumen liegt bei rd. 130 000 EUR (inkl.MwSt.) pro Jahr. Die Laufzeit für die Prozesssteuerung ist vom 1.1.2016 bis zum 31.12.2019 (4 Jahre). Die Finanzierungszusage liegt aktuell noch nicht vor, wird aber in den nächsten Monaten erwartet. Die Laufzeit kann bis zu zweimal um jeweils 4 Jahre verlängert werden.
Die Beauftragung erfolgt nach Maßgabe zur Verfügung stehender Haushaltsmittel. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung dieser Leistungen besteht nicht.
Die Projektbearbeiter sollen für den gesamten Leistungszeitraum zur Verfügung stehen, damit sowohl in der Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber und den anderen Beteiligten, vor allem den Gewerbetreibenden vor Ort, eine kontinuierliche Entwicklung gewährleistet ist.
Parallel zu diesem Verfahren wird in einem gesonderten Verfahren auch der Geschäftsstraßenmanager ermittelt.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-09-22. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-08-21.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-08-21 Auftragsbekanntmachung
2016-03-30 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2015-08-21)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Stadtplanung
Menge oder Umfang:
Die Beauftragung erfolgt nach Maßgabe zur Verfügung stehender Haushaltsmittel.Die Finanzierung der Prozesssteuerung erfolgt über das Förderprogramm Aktive Zentren Berlin. Das Auftragsvolumen liegt bei rd. 130 000 EUR (inkl. Mehrwertsteuer) pro Jahr für die Jahre 2016-2020 inkl. der Führung eines Vor-Ort-Büros. Die Finanzierungszusage liegt aktuell noch nicht vor.Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung dieser Leistungen besteht nicht.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Stadtplanung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin, Stadtentwicklungsamt, FB Stadtplanung
Postanschrift: Alt-Köpenick 21
Postleitzahl: 12555
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.berlin.de/ba-treptow-koepenick/ 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-08-21 📅
Einreichungsfrist: 2015-09-22 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-08-26 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 164-300536
ABl. S-Ausgabe: 164
Zusätzliche Informationen
1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular „Bewerberbogen“ ist kostenlos abrufbar unter: http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/. Dort ist in der Suchmaske „VOF“ zu markieren und das Vergabeverfahren für die Leistungen der Prozesssteuerung für das Aktive Zentrum (AZ) „Adlershof – Dörpfeldstraße“ in Treptow-Köpenick zu öffnen. Der Dateiname für den Bewerberbogen lautet: Bewerberbogen_Dörp_PB. 2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmen. 2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden. 2.2 Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 3 Projektmitarbeiter/innen und maximal 2 Referenzprojekte vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 3 Projektmitarbeiter/innen und 2 Referenzen werden in die Wertung einbezogen. Sofern mehr als 2 Referenzprojekte angegeben werden, wird aus allen angegebenen Referenzprojekten für jedes der Unterkriterien ein Durchschnittswert (arithmetisches Mittel) gebildet und dieser Wert mit 2 (Anzahl der geforderten Referenzprojekte) multipliziert. 3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird. 4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird. 5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig. 6. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, sofern sie ins Deutsche übersetzt sind. Deutsche Übersetzungen von Nachweisen oder sonstigen Angaben müssen beglaubigt sein. 7. Die Bewerberunterlagen (gelocht und auf einem Heftstreifen abgeheftet.) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber „VOF-Vergabeverfahren Dörp PB“ gekennzeichnet bei Dr. Szamatolski + Partner GbR, Brunnenstraße 181, 10119 Berlin einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt. 8. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich, jedoch spätestens bis zum 15.9.2015, an Dr. Szamatolski + Partner GbR, z. Hd. Herrn Butzke, Brunnenstraße 181, 10119 Berlin, Deutschland, E-Mail: vergabe@szpartner.de, Fax +49 302832767 zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d. h. per E-Mail, Fax oder Brief), von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht. 9. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung sowie zur Abgabe eines Angebotes benannt. 10. Die Aufforderungen zur Angebotsabgabe werden nach derzeitiger Planung voraussichtlich in der 42. KW verschickt. Entsprechend wird der Termin für die Einreichung der Angebote voraussichtlich in der 45. KW sein. Ein Termin für Auswahlgespräche wird voraussichtlich in der 46. KW stattfinden. Abweichungen sind noch möglich.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Gebiet rund um die Dörpfeldstraße soll mit Mitteln des Städtebauförderprogramms „Aktive Zentren“ wieder attraktiver, lebendiger und lebenswerter werden. Für das Gebiet der Dörpfeldstraße besteht ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept. Dieses ist inklusive weiterer Informationen auf der Internetseite des Bezirkes verfügbar (https://www.berlin.de/ba-treptow-koepenick/_assets/aemter-und-se/stadtentwicklung/stadtplanung/pdf/isek.pdf).
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Das Aktive Zentrum (AZ) steckt in den Anfängen. Zur Unterstützung der Verwaltung ist eine Prozesssteuerung notwendig.
Der Prozesssteuerer soll das Land Berlin während der Programmlaufzeit bei der Projektabwicklung und Durchführung des Programms unterstützen, die Öffentlichkeitsarbeit und Beteiligung organisieren, sowie die Projektsteuerung für die Einzelmaßnahmen durchführen. Er soll auch für die Durchführung und Abwicklung des Gebietsfonds zuständig sein und aktiv alle Gremien der Organisationsstruktur begleiten. Eine Verfahrenstransparenz und Partizipation mit allen Akteuren hat er sicher zu stellen und den nachbarschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Die vorhandenen selbst organisierten Aktivitäten der Bürger und Gewerbetreibenden soll er für die weitere Aktivierung und Eigeninitiative nutzen. Gemeinsam mit dem Ortsteil Adlershof Neu sollen Kooperationsprojekte auch für private Investoren gefunden werden.
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Nachfolgende Aufgabenfelder sind zu bearbeiten:
— Vorbereitung, Koordinierung und Durchführung von Projekten und Maßnahmen,
— Aktivierung der im AZ-Gebiet Dörpfeldstraße ansässigen und tätigen Akteure,
— Aufbau selbständiger Kooperationsstrukturen/Netzwerkarbeit,
— Fortschreibung des integrierten Entwicklungskonzeptes sowie Erstellung und Konkretisierung von räumlichen und/oder sektoralen Konzepten,
— Durchführung der Partizipation und Öffentlichkeitsarbeit mit den Akteuren vor Ort,
— Vor-Ort-Präsenz und Durchführung von „Sprechstunden“,
— Mitwirkung bei administrativen Abstimmungs- und Lenkungsrunden sowie Berichterstattung gegenüber Gremien der Bezirksverordnetenversammlung und des Bezirksamtes,
— Führen der Programm- und Kostenübersicht, Berichtswesen gegenüber dem Fördermittelgeber,
— Enge Kooperation mit dem Geschäftsstraßenmanagement & IG Dörpfeldstraße,
— Durchführung und Abwicklung des Gebietsfonds.
Erwünscht ist auch die Anwendung neuer Ideen für die Akteursbeteiligung.
Der Prozesssteuerer soll eine Geschäftsstelle vor Ort betreiben, in der dann ggf. auch der Sozialraumkoordinator und das Geschäftsstraßenmanagement ansässig sind.
Die Finanzierung der Prozesssteuerung erfolgt über das Förderprogramm Aktive Zentren Berlin. Das Auftragsvolumen liegt bei rd. 130 000 EUR (inkl.MwSt.) pro Jahr. Die Laufzeit für die Prozesssteuerung ist vom 1.1.2016 bis zum 31.12.2019 (4 Jahre). Die Finanzierungszusage liegt aktuell noch nicht vor, wird aber in den nächsten Monaten erwartet. Die Laufzeit kann bis zu zweimal um jeweils 4 Jahre verlängert werden.
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Die Beauftragung erfolgt nach Maßgabe zur Verfügung stehender Haushaltsmittel. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung dieser Leistungen besteht nicht.
Die Projektbearbeiter sollen für den gesamten Leistungszeitraum zur Verfügung stehen, damit sowohl in der Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber und den anderen Beteiligten, vor allem den Gewerbetreibenden vor Ort, eine kontinuierliche Entwicklung gewährleistet ist.
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Parallel zu diesem Verfahren wird in einem gesonderten Verfahren auch der Geschäftsstraßenmanager ermittelt.
Menge oder Umfang:
Die Beauftragung erfolgt nach Maßgabe zur Verfügung stehender Haushaltsmittel.
Die Finanzierung der Prozesssteuerung erfolgt über das Förderprogramm Aktive Zentren Berlin. Das Auftragsvolumen liegt bei rd. 130 000 EUR (inkl. Mehrwertsteuer) pro Jahr für die Jahre 2016-2020 inkl. der Führung eines Vor-Ort-Büros. Die Finanzierungszusage liegt aktuell noch nicht vor.
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Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung dieser Leistungen besteht nicht.
Beschreibung der Optionen:
Nach aktuellem Stand kann der Auftrag bis zu 2 mal um jeweils 4 Jahre verlängert werden.
Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung dieser Leistungen besteht nicht.
Sollten sich die haushaltsrechtlichen Rahmenbedingungen ändern, muss das Leistungsbild dementsprechend angepasst werden.
Mindestzahl der möglichen Verlängerungen: 1
Höchstzahl der möglichen Verlängerungen: 2
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 48 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Dörpfeldstraße, 12489 Berlin Treptow-Köpenick, Deutschland.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Im Bewerberbogen sind folgende Angaben und Erklärungen zu machen und folgende Nachweise beizufügen:
1. Ein vollständig ausgefüllter und unterschriebener Bewerberbogen sowie unterzeichnete Erklärungen. (Siehe auch Ziffer VI.3) Zusätzliche Angaben, Punkt 1),
2. Unternehmensdarstellung (Büro/Unternehmen, Anschrift, Land, Rechtsform, Büroinhaber/in bzw. bevollm. Vertreter/in bei jur. Person), Telefon, Fax, E-Mail, Ansprechpartner/in),
3. Unterzeichnete Erklärung gemäß § 4 Abs. 2 VOF über die wirtschaftliche Verknüpfung und die auf den Auftrag bezogene Zusammenarbeit (Anlage 1 zum Bewerberbogen),
4. Unterzeichnete Erklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach § 4 Abs. 6 und 9 VOF (Anlage 2 zum Bewerberbogen),
5. Unterzeichnetes Verzeichnis benannter Unternehmen und Angabe der Auftragsanteile (Anlage 3 zum Bewerberbogen), falls erforderlich. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten im gleichen Maße für verbundene Unternehmen.
6. Unterzeichnete Verpflichtungserklärung des/der Nachunternehmer (Anlage 4 zum Bewerberbogen), falls erforderlich. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten im gleichen Maße für verbundene Unternehmen.
7. Erklärung zur wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und Ressourcen des Nachunternehmers (Anlage 4a zum Bewerberbogen), falls erforderlich.
8. Erklärung der Bewerbergemeinschaft (Anlage 5 zum Bewerberbogen), falls erforderlich.
9. Erklärung zu Auftragsanteilen in der Bewerbergemeinschaft (Anlage 5a zum Bewerberbogen), falls erforderlich.
Das Nichtvorliegen von einem der geforderten Nachweise der Punkte 1 bis 9 führt ebenso wie das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerberbogen unmittelbar zum Ausschluss am weiteren Verfahren.
10. Planungs- und Kommunikationssprache für das Vergabeverfahren und die gesamte Dienstleistung ist Deutsch.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Nach § 5 (4c) VOF – Erklärung über:
11. Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung gemäß den Anforderungen in Ziffer III.1.1)
12. den Gesamtumsatz (netto) in den letzten 3 Jahren (2012/2013/2014) und,
13. den Umsatz (netto) für die entsprechenden Dienstleistungen, in den letzten 3 Jahren (2012/2013/2014). Bei der Ermittlung der Umsätze für entsprechende Dienstleistungen sind nur leistungsbezogene Umsätze (Leistungen in Verfahren nach dem besonderen Städtebaurecht, Teil 1 bis 4 des Baugesetzbuchs oder bei Förderprogrammen, wie das Bund-Länder-Förderprogramm „Aktive Stadt- und
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Ortseilzentren“ oder vergleichbar) zu berücksichtigen.
Mindeststandards:
Zu 11. Vorlage der Kopie des Versicherungsscheins oder der unwiderruflichen Erklärung des Versicherungsgebers gemäß Ziffer III.1.1) muss erbracht werden.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Im Bewerberbogen sind folgende Angaben und Erklärungen zu machen und folgende Nachweise beizufügen:
14. Gesamtzahl der fest angestellten Mitarbeiter/innen und der Leitung des Büros/Unternehmens in den letzten 3 Jahren (2012/2013/2014), aufgeteilt nach Stadtplanern/Geografen/Architekten/ Sozialwissenschaftlern (oder vergleichbar) mit mindestens 5 Berufsjahren nach abgeschlossenem Hochschul- oder Fachhochschulausbildung und nach sonstigen Mitarbeitern/innen sowie selbigen mit mindestens 2 Jahren Büro- bzw. Unternehmenszugehörigkeit.
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15. Angaben zu den vorgesehenen (max. 3) Mitarbeitern/innen gemäß § 5(5a); § 4(3) VOF wie:
— Name, Vorname;
— Berufsausbildung;
— Qualifikation/Abschlüsse;
— beruflicher Werdegang einschließlich der Zeiträume/Positionen/Tätigkeiten im jeweiligen Unternehmen sowie Berufsjahre nach Hochschul- oder Fachhochschulausbildung, Diplom- oder vergleichbare Abschlüsse sowie eine Kopie des Studiennachweises oder der Berufszulassung; eine Liste von Referenzen mit vergleichbaren Projekten, mit Angaben zur Leistungsart, Bearbeitungszeit und Aufgaben, als Nachweis der Berufserfahrung, an denen die genannten Projektmitarbeiter maßgeblich beteiligt waren (mind. 1 bis max. 3 Referenzen);
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Angaben für:
— eine/n Hauptbearbeiter/in,
— eine/n stellvertretende/n Bearbeiter/in,
— eine/n weitere/n Mitarbeiter/in.
16. Vorstellung von zwei Referenzprojekten im Zusammenhang mit Prozessbegleitung im Bereich soziale Stadt, Stadtumbau, Sanierungsgebiete, städtebauliche Entwicklungsgebiete oder vergleichbar des Bewerbers/Bewerbergemeinschaft. Nicht gewertet werden Projekte der Dorferneuerung bzw. der Begleitung von Maßnahmen im ländlichen Raum oder die reine Erstellung von Konzepten (z. B. ISEK).
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a) die Leistungen der Referenzen müssen eigenverantwortlich erbracht worden und keine Subunternehmerleistungen sein,
b) Die Leistungen müssen abgeschlossen sein oder seit mindestens 2 Jahren erbracht werden (Stichtag ist jeweils der Tag der Absendung der Bekanntmachung)
c) Die Leistungen dürfen maximal vor 10 Jahren abgeschlossen worden sein (Beendigung des Vertrages, Stichtag ist jeweils der Tag der Absendung der Bekanntmachung)
d) Das Referenzprojekt muss mit der Aufgabenstellung vergleichbar sein, d. h. es müssen Leistungen Prozessbegleitung im Bereich soziale Stadt, Stadtumbau, Sanierungsgebiete, städtebauliche Erneuerungsgebiete oder vergleichbar erbracht worden sein,
Jedem Referenzprojekt sind folgende Angaben beizufügen:
— Projektbezeichnung,
— Kurze Beschreibung des Projektes und der Aufgaben des Bewerbers einschl. der Art der Maßnahmen,
— strukturelle Angaben zum Gebiet,
— Gründung nachhaltiger Kooperationsstrukturen,
— Umsetzung von Fördermitteln,
— Projektleiter,
— Referenzschreiben des Auftraggebers.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 1 000 000 EUR für Personen- und 500 000 EUR sonstige Schäden: Sachschäden und Vermögensschäden je Schadensereignis durch Vorlage entsprechender Kopien des Versicherungsscheines beizubringen.
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Ausreichend ist auch das Vorliegen einer unwiderruflichen Erklärung einer Versicherung, dass im Auftragsfall mit dem Versicherungsunternehmer eine Versicherung mit den oben genannten Mindestdeckungssummen geschlossen werden wird. Mit Erteilung des Auftrages muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden.
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Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine Versicherung zu den o. g. Bedingungen nachzuweisen, bzw. eine entsprechende Absichtserklärung eines Versicherers beizubringen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbedingungen – AVB. Weiterhin gilt das Bürgerliche Gesetzbuch sowie Bau-, Rechts-, Verwaltungsvorschriften des Landes Berlin u. a. AVB zu den Verträgen, ABau, LHO Berlin mit Ausführungsvorschriften einschl. ANBest-P, Berliner Bauordnung, Liste der Technischen Baubestimmungen; Rundschreiben einsehbar unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben
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(keine abschließende Auflistung).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. Die Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag eine
von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben,
— in der alle Mitglieder mit Namen und Adressen benannt sind,
— in der ein bevollmächtigter Vertreter bezeichnet ist,
— wonach der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber im Vergabeverfahren und für den Fall der Auftragserteilung bei der Vertragsdurchführung rechtsverbindlich vertritt,
— mit der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird,
— wonach alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Mehrfachbewerbungen (Mitgliedschaften in mehreren Bewerbergemeinschaften bzw. die Einzelbewerbung und gleichzeitige Mitgliedschaft in einer Bewerbergemeinschaft) sind unzulässig und führen zum Ausschluss des jeweiligen Bewerbers bzw. der jeweiligen Bewerbergemeinschaft.
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Dies gilt nicht in gleicher Weise für Mehrfachbewerbungen als Nachunternehmer. Der Auftraggeber behält sich bei Bewerbern oder Bewerbergemeinschaften mit demselben Nachunternehmer vor, diese Nachunternehmer aus Wettbewerbsgründen von der Teilnahme an den Bietergesprächen auszuschließen. Die Nachunternehmerleistung kann in diesem Fall dennoch zum Gegenstand des Bietergesprächs werden.
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Sonstige besondere Bedingungen:
Gemäß Frauenförderverordnung (FFV) i.d.F. vom 29.7.2011 (Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin, Seite 362) müssen Bieter mit Abgabe des Angebotes eine entsprechende Erklärung abgeben. Angebote, die keine oder unvollständige Erklärungen gem. § 1 Abs. 2 FFV enthalten, werden nicht berücksichtigt.
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Es bestehen gesonderte Anforderungen nach dem Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (AVG) vom 8.7.2010 (GVBl.S.399 vom 22.7.2010), zuletzt geändert am 5.6.2012 (GVBl.S.159 vom 16.6.2012). Näheres siehe Vergabeunterlagen.
Der Bieter (einschließlich eventueller Nachunternehmer) darf weder einen Eintrag im Berliner Korruptionsregister, Gewerbezentralregister, noch in den Sanktionslisten der EG Antiterrorismusverordnung (EG) Nr. 2580/2001 und 881/2002 haben. Eine diesbezügliche Abfrage erfolgt vor Zuschlagserteilung.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Erfüllen mehrere Bewerber/innen gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen (§ 10 Abs. 3 VOF). Besteht eine Punktgleichheit auf den weiteren Rängen, die zu einer Auswahl führen, so dass die aufzufordernde Höchstzahl überschritten wird (durch Punktgleichstand), wird der Bewerber, der an 5. bzw. letzter Stelle angenommen werden soll, durch Losverfahren (unter den Bewerbern mit Punktgleichstand) ausgewählt.1. Gesamtumsatz und Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Ziff. III.2.2 / § 5 (4c) VOF): max. 5 Pkt. Das Kriterium wird als Summe der nachfolgenden Unterkriterien bewertet: 1.1 – 2 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Gesamtumsatz der letzten 3 Jahre (2012/2013/2014) in Höhe von mindestens 150.000 EUR (netto) ausweist. 1.2 – 3 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, der einen jährlichen Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Leistungen in Verfahren nach dem besonderen Städtebaurecht, Teil 1 bis 4 des Baugesetzbuchs oder bei Förderprogrammen, wie das Bund-Länder-Förderprogramm „Aktive Stadt- und Ortseilzentren“ oder vergleichbar) der letzten 3 Jahre (2012/2013/2014) in Höhe von mindestens 50.000 EUR (netto) ausweist.2. Angaben zur Mitarbeiterstruktur (Ziff. III.2.3 / § 5 (5d) VOF): – max. 10 Pkt.Das Kriterium wird als Summe der nachfolgenden Unterkriterien 2.1 und 2.2 bewertet:2.1 – 5 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, der in der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen im Mittel der letzten 3 Jahre (2012/2013/2014) mindestens 4 Stadtplaner / Geografen / Architekten / Sozialwissenschaftler (oder vergleichbar) nachweist (Summe aus Büroleitung und fest angestellte Mitarbeiter/innen), davon mindestens 50 % mit einer Berufserfahrung von mindestens 5 Jahren.2.2 – 5 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, wenn er in der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen im Mittel der letzten 3 Jahre (2012/2013/2014) mindestens 50 % seiner Stadtplaner / Geografen / Architekten / Sozialwissenschaftler (oder vergleichbar) ausweist, die seit mindestens 2 Jahren im jeweiligen Büro/Unternehmen angestellt sind oder dieses leiten.3. Angaben zu den vorgesehenen Projektmitarbeitern/innen (Ziff. III.2.2 / § 4(3) § 5(5c) VOF): – max. 15 Pkt.Mit 0 Punkten wird das Unterkriterium bewertet, wenn die vorgesehenen Projektmitarbeiter/innen (Hauptbearbeiter/in, stellvertretende/r Bearbeiter/in, weitere/r Mitarbeiter/in) nicht über eine abgeschlossene Fachhochschul- und/oder Hochschulausbildung oder gleichwertig verfügen. Werden die Anforderungen erfüllt, wird das Kriterium als Summe der Unterkriterien 3.1 bis 3.4 bewertet:3.1 – 6 Pkt. erhält der/die Hauptbearbeiter/in, wenn er/sie mehr als 10 Jahre Berufserfahrung in der Prozessbegleitung im Bereich soziale Stadt, Stadtumbau, Sanierungsgebiete, städtebauliche Erneuerungsgebiete oder vergleichbar nach Diplom oder gleichwertig verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch 1 bis 3 persönliche Referenzen. –oder – 4 Pkt. erhält der/die Hauptbearbeiter/in, wenn er/sie über 5 bis 10 Jahre Berufserfahrung in der Prozessbegleitung im Bereich soziale Stadt, Stadtumbau, Sanierungsgebiete, städtebauliche Erneuerungsgebiete oder vergleichbar nach Diplom oder gleichwertig verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch 1 bis 2 persönliche Referenzen.–oder – 2 Pkt. erhält der/die Hauptbearbeiter/in, wenn er/sie über weniger als 5 Jahre Berufserfahrung in der Prozessbegleitung im Bereich soziale Stadt, Stadtumbau, Sanierungsgebiete, städtebauliche Erneuerungsgebiete oder vergleichbar nach Diplom oder gleichwertig verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch 1 persönliche Referenz 3.2 – 4 Pkt. erhält der/die stellvertretende Bearbeiter/in, wenn er/sie über mehr als 5 Jahre Berufserfahrung in der Prozessbegleitung im Bereich soziale Stadt, Stadtumbau, Sanierungsgebiete, städtebauliche Erneuerungsgebiete oder vergleichbar nach Diplom oder gleichwertig verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch 1 bis 2 persönliche Referenzen.–oder – 2 Pkt. erhält der/die stellvertretende Bearbeiter/in, wenn er/sie über weniger als 5 Jahre Berufserfahrung in der Prozessbegleitung im Bereich soziale Stadt, Stadtumbau, Sanierungsgebiete, städtebauliche Erneuerungsgebiete oder vergleichbar nach Diplom oder gleichwertig verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch 1 persönliche Referenz.3.3 – 1 Pkt. erhält der/die weitere Mitarbeiter/in, wenn er/sie über Erfahrungen im Bereich des besonderen Städtebaus nach BauGB verfügt. Nachweis der Erfahrung durch Eigenerklärung.3.4 – 4 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag wenn der/die Hauptbearbeiter/in bzw. der/die stellvertretende Bearbeiter/in durch seine/ihre Referenzen die hauptverantwortliche Bearbeitung in mindestens zwei der Aufgabenfelder soziale Stadt, Stadtumbau, Sanierungsgebiete, städtebauliche Entwicklungsgebiete nachweisen kann.4. Angaben zu den Referenzprojekten gemäß § 5 (5b) VOF, Ziffer III.2.3: max. 70 Pkt. (2 x 30 Pkt. + 1 x 10 Punkte) Jedes der zwei Referenzprojekte wird mit bis zu 30 Pkt. bewertet. Ein Referenzprojekt wird nur gewertet, wenn alle Bedingungen nach Ziff. III.2.3) Nr. 16 a – d erfüllt sind. Werden diese Anforderungen erfüllt, wird das Kriterium als Summe der nachfolgenden Unterkriterien bewertet:4.1 – 3 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn der Abschluss des Projektes nicht länger als 5 Jahre zurückliegt.4.2 – 5 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn der/die Hauptbearbeiter/in oder stellvertretende Bearbeiter/in maßgeblich d. h. als Projektleiter/in oder stellvertretende/r Projektleiter/in am Referenzprojekt beteiligt war.4.3 – 3 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn die erbrachten Leistungen eine Aktivierung und Beteiligung von Betroffenen, z.B. die Organisation und Durchführung von Bürgerversammlungen, beinhalten.4.4 – 3 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn die erbrachten Leistungen Öffentlichkeitsarbeit zumindest in Grundzügen beinhalten 4.5 – 3 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn die erbrachten Leistungen die Organisation und Betreuung einer Vor-Ort-Geschäftsstelle beinhalten. 4.6 – 3 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn die erbrachten Leistungen die Umsetzung / Bewirtschaftung von Fördermitteln aus Programmen beinhaltet, die mit dem Programm Aktive Zentren vergleichbar sind.4.7 – 2 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn das Projektgebiet durch einen erhöhten Bevölkerungsanteil mit Menschen mit Migrationshintergrund gekennzeichnet war.4.8 – 3 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es in einer Großstadt mit mehr als 200.000 Einwohnern liegt. 4.9 – 5 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn ein positives Referenzschreiben des Auftraggebers vorliegt. Einmalige Wertung 4.10 – 10 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, wenn die beiden Referenzprojekte mindestens zwei der Aufgabenfelder soziale Stadt, Stadtumbau, Sanierungsgebiete sowie städtebauliche Entwicklungsgebiete oder gleichwertig zuzuordnen sind. Nicht als gleichwertig anerkannt werden Referenzen aus der Dorferneuerung bzw. der Begleitung von Maßnahmen im ländlichen Raum.In der Summe aller Kriterien werden maximal 100 Punkte vergeben.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin, Stadtentwicklungsamt, FB Stadtplanung
Name: Dr. Szamatolski + Partner GbR
Postanschrift: Brunnenstraße 181
Postleitzahl: 10119
Kontaktperson: Herrn Butzke
Telefon: +49 302808144 📞
E-Mail: vergabe@szpartner.de 📧
Fax: +49 302832767 📠

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular „Bewerberbogen“ ist kostenlos abrufbar unter: http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/. Dort ist in der Suchmaske „VOF“ zu markieren und das Vergabeverfahren für die Leistungen der Prozesssteuerung für das Aktive Zentrum (AZ) „Adlershof – Dörpfeldstraße“ in Treptow-Köpenick zu öffnen. Der Dateiname für den Bewerberbogen lautet: Bewerberbogen_Dörp_PB.
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2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmen.
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2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden.
2.2 Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 3 Projektmitarbeiter/innen und maximal 2 Referenzprojekte vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 3 Projektmitarbeiter/innen und 2 Referenzen werden in die Wertung einbezogen. Sofern mehr als 2 Referenzprojekte angegeben werden, wird aus allen angegebenen Referenzprojekten für jedes der Unterkriterien ein Durchschnittswert (arithmetisches Mittel) gebildet und dieser Wert mit 2 (Anzahl der geforderten Referenzprojekte) multipliziert.
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3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird.
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4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird.
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5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig.
6. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, sofern sie ins Deutsche übersetzt sind. Deutsche Übersetzungen von Nachweisen oder sonstigen Angaben müssen beglaubigt sein.
7. Die Bewerberunterlagen (gelocht und auf einem Heftstreifen abgeheftet.) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber „VOF-Vergabeverfahren Dörp PB“ gekennzeichnet bei Dr. Szamatolski + Partner GbR, Brunnenstraße 181, 10119 Berlin einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt.
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8. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich, jedoch spätestens bis zum 15.9.2015, an Dr. Szamatolski + Partner GbR, z. Hd. Herrn Butzke, Brunnenstraße 181, 10119 Berlin, Deutschland, E-Mail: vergabe@szpartner.de, Fax +49 302832767 zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d. h. per E-Mail, Fax oder Brief), von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht.
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9. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung sowie zur Abgabe eines Angebotes benannt.
10. Die Aufforderungen zur Angebotsabgabe werden nach derzeitiger Planung voraussichtlich in der 42. KW verschickt. Entsprechend wird der Termin für die Einreichung der Angebote voraussichtlich in der 45. KW sein. Ein Termin für Auswahlgespräche wird voraussichtlich in der 46. KW stattfinden. Abweichungen sind noch möglich.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Geschäftsstelle, Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316 📞
Fax: +49 3090137613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Auf die Frist GWB; 4. Teil vom 17.7.2015 § 107 Abs. 3 Nr. 1-4 wird hingewiesen. (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung).
Die Zulässigkeit von Nachprüfungsanträgen richtet sich nach § 107 GWB. Nach § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn der Antragsteller den gerügten Vergabeverstoß im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggebern nicht unverzüglich gerügt hat. Die Rüge muss spätestens eine Woche nach Kenntniserlangung von dem Verstoß beim Auftraggeber geltend gemacht werden. Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Angebots- oder Bewerbungsfrist gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 107 Abs. 3 Nr. 2 und Nr. 3 GWB).Teilt der Auftraggeber mit, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, kann ein Nachprüfungsantrag bei der oben angegebenen Vergabekammer nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung schriftlich gestellt werden (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB), wobei für die Fristwahrung der Eingang des Nachprüfungsantrags bei der Vergabekammer maßgeblich ist.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2015/S 164-300536 (2015-08-21)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-03-30)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Verfahrensart: V: Auftragsvergabe ohne vorherige Bekanntmachung
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-03-30 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-04-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 064-111375
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 164-300536
ABl. S-Ausgabe: 64

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Leistungsteil A Allgemeine Aufgaben zur Umsetzung der Gesamtmaßnahme (15)
2. Leistungsteil B Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit (15)
3. Leistungsteil C Kooperation und Vernetzung der lokalen Akteure (15)
4. Leistungsteil D Programmbegleitendes Monitoring und Evaluation (5)
5. Funktion, Aufgaben, und Stundenansatz der Teamleitung (10)
6. Funktion, Aufgaben und Stundenansatz der Mitarbeiter/-innen (10)
7. Erreichbarkeit, Vertretungsregelung, Qualitätssicherung (10)
8. Gemittelter Nettostundensatz (15)
9. Sach- und Nebenkostenansatz (5)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-12-16 📅
Name: Stattbau Stadtentwicklungsgesellschaft mbH
Postanschrift: Pufendorfstraße 11
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10249
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Postanschrift: Geschäftsstelle Martin-Luther-Str. 105
Telefon: +49 309013-8316 📞
Fax: +49 309013-7613 📠
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2016/S 064-111375 (2016-03-30)