Prozesssteuerung und Geschäftsstraßenmanagement im „Aktiven Zentrum Lichtenrade Bahnhofstraße“

Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin, Abt. Gesundheit, Soziales, Stadtentwicklung, OE SPK

Vorbehaltlich des noch erforderlichen Senatsbeschlusses beabsichtigt der Auftraggeber, zur Umsetzung des Förderprogramms „Aktive Zentren“ für das Fördergebiet Bahnhofstraße in Berlin-Lichtenrade ab 1. Oktober 2015 einen Gebietsbeauftragten für die Steuerung des Entwicklungsprozesses im Fördergebiet einzusetzen (Prozesssteuerung). Parallel ist ab dem gleichen Zeitpunkt die Durchführung des Geschäftsstraßenmanagements im Fördergebiet vorgesehen. Da es sich um eine Förderkulisse handelt ist die Zusammenführung der Prozesssteuerung und des Geschäftsstraßenmanagements sinnvoll. Beide Bereiche sollten durch technische Mitarbeit unterstützt werden.
Es ist vorgesehen, ein gemeinsames Vorortbüro einzurichten. Dieses Vor-Ort-Büro soll direkt im Fördergebiet liegen. Das Büro ist die Anlaufstelle für die im Gebiet handelnden Bewohnerinnen und Bewohner und Akteure. Es muss die Möglichkeit bieten, Besprechungen durchzuführen, es benötigt Sanitäranlagen und es sollte über Lagerkapazitäten verfügen. Der Bewerber muss eine Erklärung vorlegen, dass die Bereitschaft zur Anmietung entsprechender Räumlichkeiten vorliegt. Eine Erstausstattung des Büros mit technischen Bürogeräten durch den Auftraggeber ist grundsätzlich nicht vorgesehen.
Für die Tätigkeit der Gebietsbeauftragten werden Leistungsumfang, Laufzeit sowie gebietsbezogene Ziele in Abstimmung mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt definiert. Der beauftragte Dienstleister erarbeitet ein Konzept zur Vorgehensweise und einen Zeitplan, der durch jährliche Arbeitspläne konkretisiert wird. Aufgaben der Gebietsbeauftragten sind:
1.) Allgemeine Aufgaben zur Umsetzung der Gesamtmaßnahme (Fortschreibung und Konkretisierung des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts, Koordination vertiefender Konzepte, von Wettbewerben, Werkstattverfahren etc., Erstellung und regelmäßige Fortschreibung der Kosten- und Finanzierungsübersicht, Vorbereitung und Begleitung der Maßnahmenumsetzung und Fördermittelmanagement, Abwicklung des Förderverfahrens (Antragstellung, Berichtswesen, Verwendungsnachweise etc.), Unterstützung des Bezirks bei rechtlichen Fragestellungen und Genehmigungsverfahren, die sich ggf. aus dem rechtlichen Status des Fördergebiets ergeben),
2.) Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit (Erarbeitung einer Kommunikationsstrategie sowie allgemeine projektbezogene Öffentlichkeitsarbeit im Fördergebiet, Begleitung und Organisation des Beteiligungsprozesses, Mitwirkung an administrativen Abstimmungs- und Steuerungsrunden soweit Berichterstattung gegenüber Dritten, Unterstützung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt und ihres Programmbeauftragten bei gebietsübergreifenden Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit),
3.) Kooperation und Vernetzung lokaler Akteure (Unterstützung der Gebietsgremien, Vorbereitung und Begleitung strategischer Partnerschaften und Kooperationen im Gebiet),
4.) Programmbegleitendes Monitoring und Evaluation (Fristgerechte Zuarbeit zum jährlichen Monitoring und der regelmäßigen programmbegleitenden Evaluation der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt und ihres Programmbeauftragten).
Auf der Grundlage des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes werden die Ziele, Erfolgsfaktoren sowie Umfang und Laufzeit des Geschäftsstraßenmanagements definiert und in jährlichen Arbeitsplänen konkretisiert. Aufgaben des Geschäftsstraßenmanagements sind:
1.) Allgemeine Aufgaben zur Umsetzung der Gesamtmaßnahme (Mitwirkung bei Maßnahmen zur Umsetzung des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes, Berichterstattung/ Dokumentation, Mitwirkung an gebietsbezogenem Monitoring und der programmbegleitenden Evaluation, Leerstands- und aktives Ansiedelungsmanagement, Qualitätsoffensive, Unterstützung der Entwicklung eines Branchenmix, Erarbeitung und Fortschreibung spezifischer Erhebungen (z. B. Leerstandskataster, Gewerbeleerstand etc.)),
2.) Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit (Erarbeitung einer Standort-, Kommunikations- und Marketingstrategie (mit Kooperations- und Vernetzungsstrategie), Mitwirkung bei der Umsetzung des Kommunikationskonzeptes und öffentlichkeitswirksamer Maßnahmen, Sicherung der Vor-Ort-Ansprechbarkeit (ggf. in Kooperation mit einem lokalen Partner), Informations- und Beratungsangebote für Gewerbetreibende, Unterstützung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt und ihres Programmbeauftragten bei gebietsübergreifenden Fragestellungen und Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit),
3.) Kooperation und Vernetzung lokaler Akteure (Mitwirkung bei der Etablierung dauerhafter Netzwerke lokaler Akteure, Unternehmen und Gewerbetreibender, Koordination und Steuerung der Umsetzung des Gebietsfonds, Vorbereitung und Begleitung von gemeinsamen Maßnahmen lokaler Akteure, Einwerbung von Drittmitteln zur Durchführung von Maßnahmen, Entwicklung und Umsetzung von Modellen zur Verstetigung des Geschäftsstraßenmanagements und der finanziellen Beteiligung von Dritten).
Grundlage der Tätigkeiten sind die im integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) formulierten Entwicklungsziele und Handlungsfelder, das Leitbild für die Entwicklung und Qualifizierung der Bahnhofstraße sowie die Umsetzung der in der Kosten- und Finanzierungsübersicht festgelegten Maßnahmen. Entsprechende Abstimmungen sind mit dem Auftraggeber, der Bezirksverwaltung (insbes. Stadtentwicklungsamt, Straßen- und Grünflächenamt, Ordnungsamt, Wirtschaftsförderung, Amt für Weiterbildung und Kultur), lokalen Gremien und weiteren Akteuren durchzuführen. Dabei sind absolute Neutralität (keine Verknüpfungen mit den Akteuren vor Ort), eine große Transparenz und ein Vertrauensverhältnis unabdingbar. Kenntnisse der Strukturen und Erfahrungen vor Ort sind wünschenswert.
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt stellt dem Bezirk Tempelhof-Schöneberg Fördermittel zur auftragsweisen Bewirtschaftung zur Verfügung, sofern der Haushaltsgesetzgeber die Mittel im jeweiligen Haushaltsjahr bereitstellt. Zunächst ist eine Beauftragung für 4 Jahre vorgesehen mit der Option der Verlängerung um weitere 4 Jahre.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-07-13. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-06-11.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-06-11 Auftragsbekanntmachung
2015-07-07 Ergänzende Angaben
2015-10-02 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2015-06-11)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Menge oder Umfang:
Das Auftragsvolumen ergibt sich aus dem Leistungsumfang, den bewilligten Fördermitteln und der Gesamtlaufzeit (4 Jahre mit der Option der Verlängerung um weitere 4 Jahre) des Auftrages. Die Beauftragung und der Abruf der Leistungen erfolgen jährlich nach Maßgabe der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung der Leistungen für die gesamte Laufzeit besteht nicht.Das Auftragsvolumen für die erste Laufzeit (4 Jahre) liegt bei maximal 840 000 EUR (darin enthalten ist ein kalkulierter Kostenanteil für das Vor-Ort-Büro i. H. v. maximal 80 000 EUR ). Für eine Erstausstattung Mobiliar sind darüber hinaus Fördermittel i. H. v. 5 000 EUR beantragt worden. Sachmittel für die Umsetzung von abgestimmten Maßnahmen sind darin nicht enthalten und werden zum gegebenen Zeitpunkt gesondert beantragt.(s. auch Nr. II.1.5)).
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin, Abt. Gesundheit, Soziales, Stadtentwicklung, OE SPK
Postanschrift: John-F.-Kennedy-Platz
Postleitzahl: 10825
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg 🌏
E-Mail: sozialraumorientierung@ba-ts.berlin.de 📧
Telefon: +49 30902776763 📞
Fax: +49 30902776652 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-06-11 📅
Einreichungsfrist: 2015-07-13 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-06-16 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 114-206995
ABl. S-Ausgabe: 114
Zusätzliche Informationen
1.) Mit den Bewerbungsunterlagen ist der „Teilnahmeantrag“ ausgefüllt einzureichen. Dieser Antrag, in dem die gewünschten Informationen und Nachweise dieser Bekanntmachung zusammengefasst sind und ggf. weitere Formulare können bei der Kontaktstelle (siehe Nr. I.1)) angefordert werden. 2.) Gemäß Frauenförderung (FFV) müssen die Bewerberinnen und Bewerber eine entsprechende Erklärung abgeben, die den Angebotsunterlagen beigefügt ist. Angebote, die keine oder unvollständige Erklärungen gemäß § 1 Abs. 2 FFV enthalten, werden nicht berücksichtigt. 3.) Mindestentlohnung und Tariftreue nach dem Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (AVG Bln) sind zu beachten. 4.) Die Anträge auf Teilnahme sind unterschrieben im verschlossenen Umschlag mit entsprechender Kennzeichnung („Vergabeverfahren AZ-Lichtenrade/Bahnhofstraße) beim Auftraggeber (s. Nr. I.1)) auf dem Postweg oder direkt einzureichen. Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Änderungen im Formular „Teilnahmeantrag“ sind nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden. Gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, deutsche Übersetzungen von Nachweisen oder sonstigen Angaben müssen beglaubigt sein. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. 5.) Zur angemessenen Beteiligung von kleineren Büroorganisationen und Berufsanfängern am Verfahren wird insbesondere auf die Möglichkeit der Bildung von Kooperationen oder Bewerbergemeinschaften hingewiesen. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft separat per Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmen. In Abweichung zu III.1.1) betragen die vom Nachunternehmer nachzuweisenden Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung 500 000 EUR für Personenschäden und 300 000 EUR für sonstige Schäden. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert bzw. im Falle von Nachunternehmern anteilig der Aufgaben berücksichtigt. Die Mitarbeiterangaben und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/der Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird. 6.) Auch im Gesamt-Teilnahmeantrag einer Bewerbergemeinschaft und/ oder im Fall von Nachunternehmern sollen maximal 2 Referenzprojekte vorgestelt werden. 7.) Es wird darauf hingewiesen, dass die im Teilnahmeantrag benannten Mitarbeiter/innen auch diejenigen sein müssen, die für die Erbringung der Leistung eingesetzt werden. Es ist eine 100%-ige Verfügbarkeit vor Ort zu gewährleisten. 8.) Der Bewerber muss eine Erklärung vorlegen, dass die Bereitschaft zur Anmietung entsprechender Räumlichkeiten für ein Vor-Ort-Büro vorliegt (s. Nr. II.1.5)). 9.) Es besteht kein Anspruch auf Rücksendung der eingereichten Unterlagen. Weitere Auskünfte werden nur auf schriftliche Anfrage oder per E-Mail bei der unter Nr. I.1) genannten Adresse erteilt. Zur Gewährung des gleichen Informationsstandes aller Bewerberinnen und Bewerber werden die Rückfragen, sobald sie beantwortet sind, in anonymisierter Form auch an alle anderen Bewerberinnen und Bewerber versendet. Es werden nur Anfragen zugelassen, soweit sie spätestens bis zum 6. Juli 2015, 12:00 Uhr, eingegangen sind. Die im Zusammenhang mit der Vorbereitung der Aufgabenstellung bereits erstellten Unterlegen (s. a. Nr. II.1.5)) können im Falle der Einladung zur Verhandlung eingesehen werden. Eine Kenntnis dieser Unterlagen ist für das Bewerbungsverfahren nicht erfoderlich. 10.) Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung sowie zur Abgabe eines Angebots benannt.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Vorbehaltlich des noch erforderlichen Senatsbeschlusses beabsichtigt der Auftraggeber, zur Umsetzung des Förderprogramms „Aktive Zentren“ für das Fördergebiet Bahnhofstraße in Berlin-Lichtenrade ab 1. Oktober 2015 einen Gebietsbeauftragten für die Steuerung des Entwicklungsprozesses im Fördergebiet einzusetzen (Prozesssteuerung). Parallel ist ab dem gleichen Zeitpunkt die Durchführung des Geschäftsstraßenmanagements im Fördergebiet vorgesehen. Da es sich um eine Förderkulisse handelt ist die Zusammenführung der Prozesssteuerung und des Geschäftsstraßenmanagements sinnvoll. Beide Bereiche sollten durch technische Mitarbeit unterstützt werden.
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Es ist vorgesehen, ein gemeinsames Vorortbüro einzurichten. Dieses Vor-Ort-Büro soll direkt im Fördergebiet liegen. Das Büro ist die Anlaufstelle für die im Gebiet handelnden Bewohnerinnen und Bewohner und Akteure. Es muss die Möglichkeit bieten, Besprechungen durchzuführen, es benötigt Sanitäranlagen und es sollte über Lagerkapazitäten verfügen. Der Bewerber muss eine Erklärung vorlegen, dass die Bereitschaft zur Anmietung entsprechender Räumlichkeiten vorliegt. Eine Erstausstattung des Büros mit technischen Bürogeräten durch den Auftraggeber ist grundsätzlich nicht vorgesehen.
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Für die Tätigkeit der Gebietsbeauftragten werden Leistungsumfang, Laufzeit sowie gebietsbezogene Ziele in Abstimmung mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt definiert. Der beauftragte Dienstleister erarbeitet ein Konzept zur Vorgehensweise und einen Zeitplan, der durch jährliche Arbeitspläne konkretisiert wird. Aufgaben der Gebietsbeauftragten sind:
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1.) Allgemeine Aufgaben zur Umsetzung der Gesamtmaßnahme (Fortschreibung und Konkretisierung des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts, Koordination vertiefender Konzepte, von Wettbewerben, Werkstattverfahren etc., Erstellung und regelmäßige Fortschreibung der Kosten- und Finanzierungsübersicht, Vorbereitung und Begleitung der Maßnahmenumsetzung und Fördermittelmanagement, Abwicklung des Förderverfahrens (Antragstellung, Berichtswesen, Verwendungsnachweise etc.), Unterstützung des Bezirks bei rechtlichen Fragestellungen und Genehmigungsverfahren, die sich ggf. aus dem rechtlichen Status des Fördergebiets ergeben),
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2.) Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit (Erarbeitung einer Kommunikationsstrategie sowie allgemeine projektbezogene Öffentlichkeitsarbeit im Fördergebiet, Begleitung und Organisation des Beteiligungsprozesses, Mitwirkung an administrativen Abstimmungs- und Steuerungsrunden soweit Berichterstattung gegenüber Dritten, Unterstützung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt und ihres Programmbeauftragten bei gebietsübergreifenden Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit),
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3.) Kooperation und Vernetzung lokaler Akteure (Unterstützung der Gebietsgremien, Vorbereitung und Begleitung strategischer Partnerschaften und Kooperationen im Gebiet),
4.) Programmbegleitendes Monitoring und Evaluation (Fristgerechte Zuarbeit zum jährlichen Monitoring und der regelmäßigen programmbegleitenden Evaluation der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt und ihres Programmbeauftragten).
Auf der Grundlage des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes werden die Ziele, Erfolgsfaktoren sowie Umfang und Laufzeit des Geschäftsstraßenmanagements definiert und in jährlichen Arbeitsplänen konkretisiert. Aufgaben des Geschäftsstraßenmanagements sind:
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1.) Allgemeine Aufgaben zur Umsetzung der Gesamtmaßnahme (Mitwirkung bei Maßnahmen zur Umsetzung des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes, Berichterstattung/ Dokumentation, Mitwirkung an gebietsbezogenem Monitoring und der programmbegleitenden Evaluation, Leerstands- und aktives Ansiedelungsmanagement, Qualitätsoffensive, Unterstützung der Entwicklung eines Branchenmix, Erarbeitung und Fortschreibung spezifischer Erhebungen (z. B. Leerstandskataster, Gewerbeleerstand etc.)),
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2.) Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit (Erarbeitung einer Standort-, Kommunikations- und Marketingstrategie (mit Kooperations- und Vernetzungsstrategie), Mitwirkung bei der Umsetzung des Kommunikationskonzeptes und öffentlichkeitswirksamer Maßnahmen, Sicherung der Vor-Ort-Ansprechbarkeit (ggf. in Kooperation mit einem lokalen Partner), Informations- und Beratungsangebote für Gewerbetreibende, Unterstützung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt und ihres Programmbeauftragten bei gebietsübergreifenden Fragestellungen und Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit),
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3.) Kooperation und Vernetzung lokaler Akteure (Mitwirkung bei der Etablierung dauerhafter Netzwerke lokaler Akteure, Unternehmen und Gewerbetreibender, Koordination und Steuerung der Umsetzung des Gebietsfonds, Vorbereitung und Begleitung von gemeinsamen Maßnahmen lokaler Akteure, Einwerbung von Drittmitteln zur Durchführung von Maßnahmen, Entwicklung und Umsetzung von Modellen zur Verstetigung des Geschäftsstraßenmanagements und der finanziellen Beteiligung von Dritten).
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Grundlage der Tätigkeiten sind die im integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) formulierten Entwicklungsziele und Handlungsfelder, das Leitbild für die Entwicklung und Qualifizierung der Bahnhofstraße sowie die Umsetzung der in der Kosten- und Finanzierungsübersicht festgelegten Maßnahmen. Entsprechende Abstimmungen sind mit dem Auftraggeber, der Bezirksverwaltung (insbes. Stadtentwicklungsamt, Straßen- und Grünflächenamt, Ordnungsamt, Wirtschaftsförderung, Amt für Weiterbildung und Kultur), lokalen Gremien und weiteren Akteuren durchzuführen. Dabei sind absolute Neutralität (keine Verknüpfungen mit den Akteuren vor Ort), eine große Transparenz und ein Vertrauensverhältnis unabdingbar. Kenntnisse der Strukturen und Erfahrungen vor Ort sind wünschenswert.
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Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt stellt dem Bezirk Tempelhof-Schöneberg Fördermittel zur auftragsweisen Bewirtschaftung zur Verfügung, sofern der Haushaltsgesetzgeber die Mittel im jeweiligen Haushaltsjahr bereitstellt. Zunächst ist eine Beauftragung für 4 Jahre vorgesehen mit der Option der Verlängerung um weitere 4 Jahre.
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Menge oder Umfang:
Das Auftragsvolumen ergibt sich aus dem Leistungsumfang, den bewilligten Fördermitteln und der Gesamtlaufzeit (4 Jahre mit der Option der Verlängerung um weitere 4 Jahre) des Auftrages. Die Beauftragung und der Abruf der Leistungen erfolgen jährlich nach Maßgabe der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung der Leistungen für die gesamte Laufzeit besteht nicht.
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Das Auftragsvolumen für die erste Laufzeit (4 Jahre) liegt bei maximal 840 000 EUR (darin enthalten ist ein kalkulierter Kostenanteil für das Vor-Ort-Büro i. H. v. maximal 80 000 EUR ). Für eine Erstausstattung Mobiliar sind darüber hinaus Fördermittel i. H. v. 5 000 EUR beantragt worden. Sachmittel für die Umsetzung von abgestimmten Maßnahmen sind darin nicht enthalten und werden zum gegebenen Zeitpunkt gesondert beantragt.
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(s. auch Nr. II.1.5)).
Beschreibung der Optionen: Optionale Vertragsverlängerung (s. auch Nr. II.1.5)).
Vorläufiger Zeitplan für die Nutzung von Optionen: 48 Monate
Dauer: 48 Monate
Referenznummer: SPK_AZ_2015
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin-Lichtenrade.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Im Teilnahmeantrag sind neben dem vollständig ausgefüllten und unterschriebenen Bewerberbogen und seinen Anlagen (siehe VI.3)) folgende Angaben und Erklärungen zu machen und Nachweise beizufügen:
1. Unterzeichnete Erklärung gemäß § 4 Abs. 2 VOF über die wirtschaftliche Verknüpfung und über die auf den Auftrag bezogene Zusammenarbeit;
2. Unterzeichnete Erklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach § 4 Abs. 6 und 9 VOF;
3. Erklärung über Vertretungsbefugnis im Falle einer Bewerbergemeinschaft durch Vorlage der Vollmachtserklärung des bevollmächtigten Vertreters, der durch alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert ist;
4. Erklärung über gesamtschuldnerische Haftung im Falle einer Bewerbergemeinschaft;
5. Unterzeichnete Verpflichtungserklärung des/der Nachunternehmer/s. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten im gleichen Maße für verbundene Unternehmen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Nach § 5 Abs. 4 Buchtabe c) VOF sind erforderlich:
1. Erklärung über den Gesamtumsatz der letzten 3 Jahre (2012, 2013, 2014) und
2. Erklärung über den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren (2012, 2013, 2014).
Bei der Ermittlung der Umsätze für entsprechende Dienstleistungen sind nur Umsätze bei vergleichbaren Aufträgen zu berücksichtigen.
Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Teilnahmeantrag für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen, d. h., die Umsatzzahlen sind zu addieren. Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers darf der Umsatz des Nachunternehmers nur entsprechend seines Anteils am Gesamtauftrag hinzugerechnet werden, wenn der Nachunternehmer diesen Umsatz mit vergleichbaren Leistungen erzielt hat.
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Mindeststandards: Nachweis über die Berufshaftpflichtversicherung (siehe III.1.1)).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1a. Angaben zu den für die Bearbeitung des Auftrags vom Bewerber vorgesehenen Mitarbeiter/innen mit Funktionsbeschreibung (Prozesssteuerung, Geschäftsstraßenmanagement, technische Mitarbeit) wie: Name, Vorname, Berufsausbildung, Berufsjahre nach Hochschul- oder Fachhochschulausbildung, Diplom, Master, Bachelor oder vergleichbare Abschlüsse sowie eine Kopie des jeweiligen Zeugnisses sowie Angaben zu Fortbildungen, die hinsichtlich der Natur des Auftrags hilfreich sind (z. B. Moderations-Mediationsausbildung);
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1b. eine Liste von Referenzen mit vergleichbaren Projekten, an denen die genannten Projektmitarbeiter/innen maßgeblich beteiligt waren mit Angaben zur Leistungsart, Bearbeitungszeit und Aufgaben;
2. Gesamtzahl der fest angestellten Mitarbeiter/innen und der Leitung des Büros/Unternehmens in den letzten 3 Jahren
3. Beschreibung von zwei Referenzprojekten des Bewerbers im Zusammenhang mit Prozesssteuerung, Geschäftsstraßenmanagement, Netzwerkbildung, Standortentwicklung oder vergleichbarer Projekte. Angaben zum Auftraggeber (Adresse, Ansprechpartner, Telefonnummer/E-Mail, ggf. Referenzschreiben), zur Art der Leistung, zum Bearbeitungsumfang, zu den Aufgabenschwerpunkten, zu Kooperationen, zur Schaffung fester Arbeitsstrukturen und zur Umsetzung von Fördermitteln. Die Leistungen müssen eigenverantwortlich erbracht worden sein.
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4. Angaben, über welche Ausstattung, welche Geräte und welche technische Ausrüstung der Bewerber für die Dienstleistungen verfügen wird.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens je 1 000 000 EUR für Personenschäden und 500 000 EUR für sonstige Schäden (Sachschäden und Vermögensschäden je Schadensereignis) bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, mit der sie den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbedingungen (AVB). Maßgeblich sind die Rechts- und Verwaltungsvorschriften des Bundes und des Landes Berlin, u. a. BGB, LHO Berlin, AVB.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Es ist eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterschriebene Erklärung vorzulegen, dass die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft gesamtschuldnerisch haften. Darüber hinaus muss ein bevollmächtigter Vertreter benannt werden, der durch eine unterschriebene Erklärung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert ist, für diese das Vergabeverfahren durchzuführen. Mehrfachbewerbungen (Mitgliedschaften in mehreren Bewerbergemeinschaften bzw. die Einzelbewerbung und gleichzeitige Mitgliedschaft in einer Bewerbergemeinschaft) sind unzulässig und führen zum Ausschluss des jeweiligen Bewerbers bzw. der jeweiligen Bewerbergemeinschaft.
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Sonstige besondere Bedingungen:
Zu beachten sind die Bewerbungsmodalitäten (siehe VI.3)).
Der Bieter (einschließlich evtl. Unterauftragnehmer) darf weder einen Eintrag im Berliner Korruptionsregister, im Gewerbezentralregister noch in den Sanktionslisten der EG-Antiterrorismusverordnungen (EG Nr. 2580/2001 und 881/2002) haben.
Eine Abfrage erfolgt vor Zuschlagserteilung.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen (§ 10 Abs. 3 VOF).
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A. Gesamtumsatz und Umsatz für entsprechende Dienstleistungen nach Ziff. III.2.2) (§ 5 Abs. 4c) VOF): max. 10 Punkte. Das Kriterium wird als Summe der nachfolgenden Unterkriterien bewertet:
1) 5 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Gesamtumsatz in Höhe von mindestens 250 000 EUR in den letzten 3 Kalenderjahren (2012/2013/2014) ausweist.
2) 5 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Umsatz für vergleichbare Dienstleistungen (z. B. Prozesssteuerung, Geschäftsstraßenmanagement, Standortentwicklung, Quartiersmanagement etc.) in Höhe von mindestens 150 000 EUR in den letzten 3 Kalenderjahren (2012/2013/2014) ausweist.
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B. Angaben zur Mitarbeiterstruktur nach Ziff. III.2.3) (§ 5 Abs. 5d) VOF): max. 10 Punkte. Das Kriterium wird als Summe der nachfolgenden Unterkriterien bewertet:
3) 5 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, der im Mittel der letzten 3 Kalenderjahre (2012/2013/2014) mindestens 6 fest angestellte Mitarbeiter aufweist und eine Erklärung abgibt, dass freie Kapazitäten bestehen, die es ermöglichen, mindestens 2 dieser Mitarbeiter für die zu vergebende Leistung einzusetzen.
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4) 5 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, der in der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen im Mittel der letzten 3 Kalenderjahre (2012/2013/2014) mindestens 3 Stadtplaner/Geografen/Betriebswirte oder vergleichbar für die Ausführung der Leistungen geeignete Fachrichtungen mit Universitätsabschluss ausweist, die seit mindestens 3 Jahren im jeweiligen Büro/Unternehmen angestellt sind oder dieses leiten.
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C. Angaben zu den vorgesehenen Projektmitarbeitern nach Ziff. III.2.3) (§ 5 Abs. 5a) VOF): max. 20 Punkte. Die Unterkriterien werden mit 0 Punkten bewertet, wenn die Projektmitarbeiter nicht über eine abgeschlossene Ausbildung (Dipl.-Ing., TH/FH oder gleichwertig) verfügen. Wird die Qualifikation nachgewiesen, erfolgt die Bewertung des Kriteriums als Summe der Unterkriterien 5 bis 8:
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5a) 4 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, wenn mindestens ein Mitarbeiter über mindestens 10 Berufsjahre als Dipl.-Ing. Stadtplanung/Geografie/Betriebswirtschaft oder gleichwertig verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch Diplomurkunde oder gleichwertig erforderlich.
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5b) 2 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, wenn ein weiterer Mitarbeiter mindestens 5 Berufsjahre als Dipl.-Ing., Master oder Bachelor Stadtplanung/Geografie/Betriebswirtschaft oder gleichwertig verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch Urkunde erforderlich.
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5c) 1 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, wenn ein weiterer Mitarbeiter über mindestens 3 Berufsjahre als Dipl.-Ing., Master, Bachelor Stadtplanung/Geografie/Betriebswirtschaft oder gleichwertig verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch Urkunde erforderlich.
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6a) 5 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, wenn ein Mitarbeiter über mindestens 10 Jahre Praxis mit dem Aufgabenbereich Prozesssteuerung/Standortmanagement/Geschäftsstraßenmanagememt/Netzwerkbildung oder vergleichbar verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch 5 persönliche Referenzen (Eigenerklärung) erforderlich.
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6b) 3 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, wenn ein weiterer Mitarbeiter über mindestens 5 Jahre Praxis mit dem Aufgabenbereich Prozesssteuerung/Standortmanagement/Geschäftsstraßenmanagememt/Netzwerkbildung oder vergleichbar verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch mind. 1 bis max. 3 persönliche Referenzen (Eigenerklärung) erforderlich.
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6c) 1 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, wenn ein weiterer Mitarbeiter über mindestens 3 Jahre Praxis mit dem Aufgabenbereich Prozesssteuerung/Standortmanagement/Geschäftsstraßenmanagememt/Netzwerkbildung oder vergleichbar verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch mind. 1 bis max. 3 persönliche Referenzen (Eigenerklärung) erforderlich.
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Besondere Kompetenzen mindestens eines Mitarbeiters:
7a) 1 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, wenn mindestens ein Mitarbeiter über eine abgeschlossene Ausbildung Moderation/Mediation oder vergleichbar verfügt. Nachweis erforderlich.
7b) 3 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, wenn der betreffende Mitarbeiter über mind. 5 persönliche Referenzen (Eigenerklärung) zu Moderation/ Mediation verfügt. Eingesetzte Partizipationsmodule sind zu benennen.
D. Angaben zu den Referenzprojekten nach Ziff. III.2.3) (§ 5 Abs. 5b) VOF): max. 60 Punkte. Jedes der 2 Referenzprojekte wird mit bis zu 30 Punkten bewertet. Ein Referenzprojekt wird nur gewertet, wenn es von dem auf Seite 1 des Teilnahmeantrags angegebenem „Name (Büro/Unternehmen)“ oder dessen Rechtsvorgänger bearbeitet sowie erbracht worden ist und keine Subunternehmerleistung ist. Referenzen von Projektmitarbeitern, die diese für andere Büros bearbeitet haben, dürfen nicht angegeben werden.
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Ferner wird eine Referenz nur gewertet, wenn es die folgenden Vorgaben a) bis c) vollständig erfüllt, sonst wird die Referenz mit 0 Pkt. gewertet.
a) Die Leistungen in den Referenzprojekten müssen über einen Zeitraum von mindestens 3 Jahren (Leistungszeitraum) erbracht worden sein, die Maßnahme darf maximal seit 5 Jahren (bezogen auf den Tag der Veröffentlichung der Bekanntmachung) abgeschlossen sein.
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b) Angaben zum Auftraggeber müssen vollständig mit Name der Einrichtung, Ansprechpartner, Adresse und Telefonnummer belegt sein.
c) Das Referenzprojekt muss mit der Aufgabenstellung vergleichbar sein, d. h. es muss eine Prozesssteuerung, Geschäftsstraßenmanagement, Standortmanagement, Netzwerkbildung o. ä. sein.
Werden diese Anforderungen erfüllt, wird das Kriterium als Summe der nachfolgenden Unterkriterien bewertet:
8a) 3 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, wenn ein benannter Mitarbeiter in diesem Projekt ebenfalls in vergleichbarer Funktion verantwortlich tätig war.
8b) 3 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, wenn ein weiterer benannter Mitarbeiter in diesem Projekt ebenfalls in vergleichbarer Funktion verantwortlich tätig war.
8c) 3 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, wenn das Referenzprojekt die Aktivierung lokaler Gewerbetreibender aufweist.
8d) 5 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es Aufgaben des Standortmarketings bzw. Geschäftsstraßenmarketings beinhaltet.
8e) 4 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es einen überwiegenden Aufgabenanteil in der Umsetzung von Maßnahmen beinhaltet.
8f) 3 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es Kooperationen mit lokalen Akteuren (Politik, Bezirksverwaltung, Landesverwaltung, Initiativen, Bewohnerschaft, Eigentümer, Bildungs- und Sozialträger etc.) beinhaltet.
8g) 5 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn feste Arbeitsstrukturen in der Zusammenarbeit von lokalen Akteuren geschaffen werden konnten.
8h) 2 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es die Umsetzung/Bewirtschaftung von Fördermitteln aus Programmen beinhaltet, die mit den Programmen „Aktive Zentren“ und „WDM“ vergleichbar sind. In der Summe aller Kriterien werden maximal 100 Punkte vergeben.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: SPK Ltg
Herrn Eismann

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: SPK_AZ_2015
Zusätzliche Informationen
1.) Mit den Bewerbungsunterlagen ist der „Teilnahmeantrag“ ausgefüllt einzureichen. Dieser Antrag, in dem die gewünschten Informationen und Nachweise dieser Bekanntmachung zusammengefasst sind und ggf. weitere Formulare können bei der Kontaktstelle (siehe Nr. I.1)) angefordert werden.
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2.) Gemäß Frauenförderung (FFV) müssen die Bewerberinnen und Bewerber eine entsprechende Erklärung abgeben, die den Angebotsunterlagen beigefügt ist. Angebote, die keine oder unvollständige Erklärungen gemäß § 1 Abs. 2 FFV enthalten, werden nicht berücksichtigt.
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3.) Mindestentlohnung und Tariftreue nach dem Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (AVG Bln) sind zu beachten.
4.) Die Anträge auf Teilnahme sind unterschrieben im verschlossenen Umschlag mit entsprechender Kennzeichnung („Vergabeverfahren AZ-Lichtenrade/Bahnhofstraße) beim Auftraggeber (s. Nr. I.1)) auf dem Postweg oder direkt einzureichen. Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Änderungen im Formular „Teilnahmeantrag“ sind nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden. Gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, deutsche Übersetzungen von Nachweisen oder sonstigen Angaben müssen beglaubigt sein. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig.
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5.) Zur angemessenen Beteiligung von kleineren Büroorganisationen und Berufsanfängern am Verfahren wird insbesondere auf die Möglichkeit der Bildung von Kooperationen oder Bewerbergemeinschaften hingewiesen. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft separat per Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmen. In Abweichung zu III.1.1) betragen die vom Nachunternehmer nachzuweisenden Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung 500 000 EUR für Personenschäden und 300 000 EUR für sonstige Schäden. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert bzw. im Falle von Nachunternehmern anteilig der Aufgaben berücksichtigt. Die Mitarbeiterangaben und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/der Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird.
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6.) Auch im Gesamt-Teilnahmeantrag einer Bewerbergemeinschaft und/ oder im Fall von Nachunternehmern sollen maximal 2 Referenzprojekte vorgestelt werden.
7.) Es wird darauf hingewiesen, dass die im Teilnahmeantrag benannten Mitarbeiter/innen auch diejenigen sein müssen, die für die Erbringung der Leistung eingesetzt werden. Es ist eine 100%-ige Verfügbarkeit vor Ort zu gewährleisten.
8.) Der Bewerber muss eine Erklärung vorlegen, dass die Bereitschaft zur Anmietung entsprechender Räumlichkeiten für ein Vor-Ort-Büro vorliegt (s. Nr. II.1.5)).
9.) Es besteht kein Anspruch auf Rücksendung der eingereichten Unterlagen. Weitere Auskünfte werden nur auf schriftliche Anfrage oder per E-Mail bei der unter Nr. I.1) genannten Adresse erteilt. Zur Gewährung des gleichen Informationsstandes aller Bewerberinnen und Bewerber werden die Rückfragen, sobald sie beantwortet sind, in anonymisierter Form auch an alle anderen Bewerberinnen und Bewerber versendet. Es werden nur Anfragen zugelassen, soweit sie spätestens bis zum 6. Juli 2015, 12:00 Uhr, eingegangen sind. Die im Zusammenhang mit der Vorbereitung der Aufgabenstellung bereits erstellten Unterlegen (s. a. Nr. II.1.5)) können im Falle der Einladung zur Verhandlung eingesehen werden. Eine Kenntnis dieser Unterlagen ist für das Bewerbungsverfahren nicht erfoderlich.
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10.) Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung sowie zur Abgabe eines Angebots benannt.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekamer des Landes Berlin, Geschäftsstelle
Postanschrift: Martin-Luther-Straße 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316 📞
Fax: +49 3090137613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Nach Zurückweisung einer Rüge beträgt die Frist für die Beantragung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer 15 Kalendertage (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Quelle: OJS 2015/S 114-206995 (2015-06-11)
Ergänzende Angaben (2015-07-07)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-07-07 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-07-10 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 131-240777
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 114-206995
ABl. S-Ausgabe: 131
Quelle: OJS 2015/S 131-240777 (2015-07-07)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-10-02)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Gesamtwert des Auftrags: 760 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-10-02 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-10-07 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 194-352434
ABl. S-Ausgabe: 194

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Personalorganisatorische Aufgabenumsetzung (2)
2. Strukturelle Herangehensweise an das Projekt (5)
3. Gesamteindruck der Präsentation (2)
4. Personaleinsatz, jeweilige Stunden und jeweilige Vergütung (8)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-10-01 📅
Name: slapa & die raumplaner GmbH
Postanschrift: Alt-Moabit 62
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10555
Land: Deutschland 🇩🇪
Internetadresse: www.die-raumplaner.de 🌏
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Quelle: OJS 2015/S 194-352434 (2015-10-02)