Prüfung der Jahresrechnung der DGUV und des VFA

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) e. V.

Gegenstand des Verfahrens ist die Ausschreibung der Prüfung der Jahresrechnungen zunächst für das Geschäftsjahr 2016 des Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V. (DGUV) und des Verein zur Förderung der Arbeitssicherheit in Europa e. V. (VFA).
Der DGUV e. V. ist der Spitzenverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften und der Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand, mit über 1 000 Mitarbeitern. Der Verein nimmt die gemeinsamen Interessen seiner Mitglieder wahr und fördert deren Aufgaben zum Wohl der Versicherten und der Unternehmen. Er vertritt die gesetzliche Unfallversicherung gegenüber Politik, Bundes-, Landes-, europäischen und sonstigen nationalen und internationalen Institutionen sowie Sozialpartnern. Er ist keine Versicherung im eigentlichen Sinne. Der Verein weist eine Bilanzsumme von mehr als 100 000 000 EUR auf. Das Finanz- und Rechnungswesen des DGUV e. V. wird über SAP abgebildet (FI, CO, MM, SD, HCM).
Der VFA verfolgt den Zweck, die Arbeitssicherheit in Europa durch Harmonisierung der in Europa erforderlichen Spezifikationen im Bereich der Normung zu fördern. Er initiiert, fördert und betreibt Projekte und Maßnahmen, die der Sicherheit und dem Gesundheitsschutz dienen und arbeitet mit den zuständigen nationalen Behörden auch in anderen Europäischen Staaten zusammen. Er verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung. Der Verein, mit Hauptsitz in Sankt Augustin, hat etwa 20 Mitarbeiter und eine Bilanzsumme von ca. 200 000 EUR.
Prüfungsinhalt sind zunächst die Jahresrechnungen für das Geschäftsjahr 2016 – bestehend aus Vermögensrechnung und Umlagerechnung – unter Einbeziehung der zugrunde liegenden Buchführung in entsprechender Anwendung des § 317 HGB. Der Vertrag verlängert sich – vorbehaltlich der Zustimmung der Gremien des Auftraggebers – um jeweils ein Jahr (eine Prüfung), ist jedoch längstens auf einen Rahmen von 5 Prüfungen beschränkt. Der Jahresrechnung liegen die vom Verein beschlossenen „Grundsätze der für das Finanz- und Rechnungswesen der DGUV (Buchungs- und Rechnungsgrundsätze)“ und „Vorschriften für das Finanz- und Rechnungswesen“ zugrunde. Darüber hinaus ist die Prüfung des Treuhandvermögens zur Finanzierung von Gemeinschaftsaufgaben durchzuführen. Die Abfassung der beiden Prüfungsberichte (DGUV und VFA) hat in Anlehnung an die „Grundsätze ordnungsgemäßer Berichterstattung bei Abschlussprüfungen“ (IDW PS 450) und den Prüfungsstandard für Prüfungen von Vereinen (IDW PS 750) zu erfolgen. Vor Ablauf des zu prüfenden Wirtschaftsjahres ist eine Vorprüfung Mitte November 2016 als Vorbereitung der Abschlussprüfung vorzunehmen. Die Abschlussprüfung soll Mitte des 1. Quartals 2017 erfolgen. Der Prüfungsort ist vornehmlich in Sankt Augustin. Die Auslieferung der endgültigen Berichtsexemplare wird Anfang des 2. Quartals 2017 erwartet.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-01-14. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-12-14.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-12-14 Auftragsbekanntmachung
2016-06-22 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2015-12-14)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Rechnungslegung und -prüfung
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Rechnungslegung und -prüfung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) e. V.
Postanschrift: Glinkastr. 40
Postleitzahl: 10117
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.dguv.de/ 🌏
E-Mail: ausschreibung-wirtschaftspruefung@dguv.de 📧
Fax: +49 30288763713 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-12-14 📅
Einreichungsfrist: 2016-01-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-12-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 246-447617
ABl. S-Ausgabe: 246
Zusätzliche Informationen
1. Der Teilnahmeantrag ist von dem Bewerber zu unterzeichnen, in deutscher Sprache sowie schriftlich per Post bis zum benannten Termin in einem verschlossenen Umschlag (als Teilnahmeantrag für das konkrete Verfahren gekennzeichnet) bei der angegebenen Kontaktstelle einzureichen. Der per Post übersandte Teilnahmeantrag muss einen Datenträger mit den eingereichten Unterlagen als fortlaufende PDF-Datei enthalten. Die Übersendung nur per Telefax oder in elektronischer Form, z.B. mittels E-Mail, ist nicht zulässig. Bewerbungen, die dieser Form nicht entsprechen, werden nicht berücksichtigt. 2. Die bezeichneten Formblätter sind von dem Bewerber ergänzend zu den von ihm zusammenzustellenden Unterlagen zu verwenden. Sie sind über folgende E-Mail-Adresse abzufragen: ausschreibung-wirtschaftspruefung@dguv.de 3. Teilnahmeanträge sind nur mit den ausgefüllten Formblättern einschließlich der dort benannten Anlagen einzureichen. Eine Bezugnahme auf weitere Anlagen ist unzulässig. 4. Nachunternehmer mit deren vorgesehenen zu erbringenden Teilleistungen sind, falls zutreffend, zu benennen. Soweit der Bewerber zum Nachweis der Leistungsfähigkeit im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs auf Ressourcen von Nachunternehmen zurückgreifen will (Eignungsleihe), sind die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise (Punkt III.2.1) + III 2.2) + III.2.3)) ebenfalls in Bezug auf die Dritten/Nachunternehmer vorzulegen. Ferner sind Erklärungen der benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer einzureichen, aus denen hervorgeht, dass der Bewerber im Falle der Zuschlagserteilung auf sämtliche für die Auftragsdurchführung erforderlichen Mittel der benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer zugreifen kann (Verpflichtungserklärung). 5. Enthält der Bekanntmachungstext nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er unter Angabe des Vorhabens unverzüglich, spätestens jedoch bis zum 4.1.2016 darauf per Post, Telefax oder E-Mail hinzuweisen. 6. Die DGUV behält sich unter Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes vor, nicht vorgelegte Erklärungen und Nachweise innerhalb einer zu bestimmenden Frist nachzufordern.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Verfahrens ist die Ausschreibung der Prüfung der Jahresrechnungen zunächst für das Geschäftsjahr 2016 des Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V. (DGUV) und des Verein zur Förderung der Arbeitssicherheit in Europa e. V. (VFA).
Der DGUV e. V. ist der Spitzenverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften und der Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand, mit über 1 000 Mitarbeitern. Der Verein nimmt die gemeinsamen Interessen seiner Mitglieder wahr und fördert deren Aufgaben zum Wohl der Versicherten und der Unternehmen. Er vertritt die gesetzliche Unfallversicherung gegenüber Politik, Bundes-, Landes-, europäischen und sonstigen nationalen und internationalen Institutionen sowie Sozialpartnern. Er ist keine Versicherung im eigentlichen Sinne. Der Verein weist eine Bilanzsumme von mehr als 100 000 000 EUR auf. Das Finanz- und Rechnungswesen des DGUV e. V. wird über SAP abgebildet (FI, CO, MM, SD, HCM).
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Der VFA verfolgt den Zweck, die Arbeitssicherheit in Europa durch Harmonisierung der in Europa erforderlichen Spezifikationen im Bereich der Normung zu fördern. Er initiiert, fördert und betreibt Projekte und Maßnahmen, die der Sicherheit und dem Gesundheitsschutz dienen und arbeitet mit den zuständigen nationalen Behörden auch in anderen Europäischen Staaten zusammen. Er verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung. Der Verein, mit Hauptsitz in Sankt Augustin, hat etwa 20 Mitarbeiter und eine Bilanzsumme von ca. 200 000 EUR.
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Prüfungsinhalt sind zunächst die Jahresrechnungen für das Geschäftsjahr 2016 – bestehend aus Vermögensrechnung und Umlagerechnung – unter Einbeziehung der zugrunde liegenden Buchführung in entsprechender Anwendung des § 317 HGB. Der Vertrag verlängert sich – vorbehaltlich der Zustimmung der Gremien des Auftraggebers – um jeweils ein Jahr (eine Prüfung), ist jedoch längstens auf einen Rahmen von 5 Prüfungen beschränkt. Der Jahresrechnung liegen die vom Verein beschlossenen „Grundsätze der für das Finanz- und Rechnungswesen der DGUV (Buchungs- und Rechnungsgrundsätze)“ und „Vorschriften für das Finanz- und Rechnungswesen“ zugrunde. Darüber hinaus ist die Prüfung des Treuhandvermögens zur Finanzierung von Gemeinschaftsaufgaben durchzuführen. Die Abfassung der beiden Prüfungsberichte (DGUV und VFA) hat in Anlehnung an die „Grundsätze ordnungsgemäßer Berichterstattung bei Abschlussprüfungen“ (IDW PS 450) und den Prüfungsstandard für Prüfungen von Vereinen (IDW PS 750) zu erfolgen. Vor Ablauf des zu prüfenden Wirtschaftsjahres ist eine Vorprüfung Mitte November 2016 als Vorbereitung der Abschlussprüfung vorzunehmen. Die Abschlussprüfung soll Mitte des 1. Quartals 2017 erfolgen. Der Prüfungsort ist vornehmlich in Sankt Augustin. Die Auslieferung der endgültigen Berichtsexemplare wird Anfang des 2. Quartals 2017 erwartet.
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Zahl der möglichen Verlängerungen: 4
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 60 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V. (DGUV), Alte Heerstraße 111, 53757 Sankt Augustin, Deutschland.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der Bewerber und jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft sowie grundsätzlich jedes Unternehmen, auf dessen Ressourcen der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer Eignung verweist, müssen folgende Erklärungen abgeben:
1. Allgemeine Angaben zum Bieter (Anschrift, Gründungsjahr, Kernkompetenz, Ansprechpartner, Art der Bewerbung usw.).
2. Erklärung, dass:
— keine fakultativen Ausschlussgründe i. S. v. § 4 Abs. 9 lit. a-d VOF vorliegen,
— er/es sich bei der Erteilung von Auskünften, die nach den §§ 4, 5 und 10 VOF eingeholt werden können, nicht in erheblichem Maß falscher Erklärungen schuldig gemacht oder diese Auskünfte unberechtigterweise nicht erteilt hat,
— ihm keine Kenntnis über einen Ausschlussgrund der Unzuverlässigkeit nach § 4 Abs. 6 VOF vorliegt,
— er/es Amtsträgern oder für den öffentlichen Dienst besonders Verpflichteten keine Vorteile angeboten, versprochen oder gewährt hat,
— er/es bei Abgabe dieses Teilnahmeantrages keine Verstöße gegen das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) begangen hat, insbesondere keine wettbewerbsbeschränkenden Absprachen getroffen hat, wie z. B. eine Absprache über Preise oder über die Herausstellung eines Unternehmens oder einer Bewerbergemeinschaft als günstigster Bewerber.
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3. Nachweis der Bestellung als Wirtschaftsprüfer zumindest für das federführende Mitglied der Prüferteams (Auszug aus dem Berufsregister gem. § 38 WPO).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
1. Angabe des Netto-Gesamtumsatzes in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2012 bis 2014) für entsprechende Dienstleistungen (Jahresabschlussprüfung).
Mindestanforderung: 1 000 000 EUR netto für Leistungen der Jahresabschlussprüfung im Mittel der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre. Es ist der vom AG beigefügte Vordruck in Form einer Eigenerklärung zu verwenden.
2. Angabe der Anzahl der jahresdurchschnittlich Beschäftigten für jedes der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2012 bis 2014). Mindestanforderung: aktuell mindestens 2 Wirtschaftsprüfer und 2 Steuerberater. Es ist der vom AG beigefügte Vordruck in Form einer Eigenerklärung zu verwenden.
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3. Der Bewerber und jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft müssen – soweit einschlägig – die nachfolgend genannten Erklärungen abgeben:
Erklärung, spätestens 10 Kalendertage nach Erteilung des Zuschlags, jedenfalls aber vor Beginn der Leistungserbringung den Nachweis einer bestehenden Haftpflichtversicherung mit folgenden Mindestdeckungssummen (je Schadensfall) zu erbringen:
— für Sach- und Personenschäden: 3 000 000 EUR,
— für Vermögensschäden: 4 000 000 EUR.
und den Versicherungsschutz mit mindestens den vorgenannten Merkmalen über die gesamte Vertragslaufzeit vorzuhalten.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Eigenerklärung über hinreichende Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich des ERP-Systems von SAP (FI, CO, MM, SD, HCM). Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist diese Erklärung von allen Mitgliedern zu unterzeichnen. Es ist der vom AG beigefügte Vordruck zu verwenden.
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2. Benennung und Darstellung der für die Prüfung verantwortlichen Personen unter Angabe ihrer Qualifikation und Berufsausbildung. Es werden mind. 2 Prüfer gefordert, davon muss zumindest einer über die Zulassung als Wirtschaftsprüfer verfügen. Es ist das vom Auftraggeber zur Verfügung gestellte Formular in Form einer Eigenerklärung zu verwenden.
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3. Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft muss nachweisen, dass er/sie über Spezialisten und Expertise im Bereich prozessbezogene IT-Revision sowie über Spezialisten und Expertise zu steuerrechtlichen Fragestellung im Non-Profit-Bereich (inkl. Fragestellungen von wirtschaftlichen Geschäftsbetrieben) verfügt. Es ist das vom Auftraggeber zur Verfügung gestellte Formular in Form einer Eigenerklärung zu verwenden.
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4. Angabe von mindestens 3 Referenzen, nicht älter als 3 Jahre zum Zeitpunkt des Schlusstermins für die Einreichung der Angebote:
Die abgefragten Kriterien müssen durch die Gesamtheit der dargestellten Referenzen zwingend erfüllt worden sein. Das kumulative Vorliegen sämtlicher Mindestanforderungen in nur einer Referenz ist nicht erforderlich, wird jedoch entsprechend berücksichtigt, sollte es zu einer Beschränkung der Wirtschaftsteilnehmer nach dem unter IV.1.2) lit. c) beschriebenen Auswahlverfahren kommen.
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Vergleichbar sind Referenzprojekte die die folgenden Gesellschaftsformen/Bereiche bei der Prüfung von Jahresabschlüssen zum Gegenstand haben/hatten:
— öffentlicher Dienst,
— Sozialversicherung,
— Non-profit Gesellschaften/Vereine/Verbände inkl. Wirtschaftliche Geschäftsbetriebe.
Die Nachweise/Erklärungen müssen folgende Angaben enthalten:
— Auftragnehmer (Bewerber/Bewerbergemeinschaft oder einzelnes Mitglied),
— Auftraggeber inkl. Ansprechpartner und Kontaktdaten,
— Leistungszeitraum,
— Beschreibung des Prüfungsumfangs inkl. Rechnungswert.
Es ist der vom AG beigefügte Vordruck in Form einer Eigenerklärung zu verwenden.
Auftragsausführung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Für den Fall eines gemeinschaftlichen Teilnahmeantrags durch eine Bewerbergemeinschaft ist zwingend eine Bewerbergemeinschaftserklärung abzugeben. Es ist der vom Auftraggeber zur Verfügung gestellte Vordruck in Form einer Eigenerklärung zu verwenden. Einzelheiten zur Erlangung dieser und weiterer
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Erklärungen entnehmen Sie bitte dem Abschnitt VI.3). Die im Original mit dem Teilnahmeantrag einzureichende Eigenerklärung ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu unterzeichnen und mit Ort- und Datumsangabe und Firmenstempel zu versehen. Die unter Abschnitt III.2.1) und unter Abschnitt III.2.2) Nr. 3 geforderten Nachweise/Eigenerklärungen und Auszüge sind von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft abzugeben, die übrigen nur von der Bewerbergemeinschaft insgesamt.
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Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Zumindest das federführende Mitglied des Prüferteams muss gem. den Bestimmungen der Wirtschaftsprüferordnung als Wirtschaftsprüfer bestellt worden sein.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Der Auftraggeber prüft die Teilnahmeanträge in einem dreistufigen Verfahren:
a) Prüfung auf vollständiges Vorliegen der abgeforderten Nachweise und Erklärungen;
b) Vorliegen von vergaberechtlichen Ausschlussgründen, Prüfung der Mindestanforderungen gemäß den Punkten III.2.1), III.2.2) und III.2.3) und Feststellung der Geeignetheit;
c) Sollte die Prüfung ergeben, dass mehr als 5 Bewerber die geforderten Anforderungen erfüllen, so wird die Vergabestelle die zur Abgabe eines Angebotes aufzufordernden Bewerber auswählen, welche die Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen. Um dies zu ermitteln, wird der Auftraggeber die Bewerber anhand der Qualität der Referenzprojekte auswählen (qualitativ positiv sind solche Referenzen, die die Kriterien nach III.2.3) Nr. 3 vollumfänglich abdecken, d. h. dass eine oder im besten Fall alle Referenzen alle aufgezählten Kriterien umfassen);
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d) Sollten nach dieser Wertung noch mehr als 5 Bewerber als gleich geeignet erscheinen, wird die Entscheidung anhand des Losverfahrens, gem. § 10 III VOF getroffen.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Name des öffentlichen Auftraggebers: Verein zur Förderung der Arbeitssicherheit in Europa e. V. (VFA)
Postanschrift: Alte Heerstraße 111, 53757 Sankt Augustin
Postort: Sankt Ausgustin
Kontakt
Kontaktperson: Anja Ludewig
E-Mail: poststelle@senwtf.berlin.de 📧

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2016-11-01 📅
Datum des Endes: 2017-10-31 📅
Zusätzliche Informationen
1. Der Teilnahmeantrag ist von dem Bewerber zu unterzeichnen, in deutscher Sprache sowie schriftlich per Post bis zum benannten Termin in einem verschlossenen Umschlag (als Teilnahmeantrag für das konkrete Verfahren gekennzeichnet) bei der angegebenen Kontaktstelle einzureichen. Der per Post übersandte Teilnahmeantrag muss einen Datenträger mit den eingereichten Unterlagen als fortlaufende PDF-Datei enthalten. Die Übersendung nur per Telefax oder in elektronischer Form, z.B. mittels E-Mail, ist nicht zulässig. Bewerbungen, die dieser Form nicht entsprechen, werden nicht berücksichtigt.
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2. Die bezeichneten Formblätter sind von dem Bewerber ergänzend zu den von ihm zusammenzustellenden Unterlagen zu verwenden. Sie sind über folgende E-Mail-Adresse abzufragen: ausschreibung-wirtschaftspruefung@dguv.de
3. Teilnahmeanträge sind nur mit den ausgefüllten Formblättern einschließlich der dort benannten Anlagen einzureichen. Eine Bezugnahme auf weitere Anlagen ist unzulässig.
4. Nachunternehmer mit deren vorgesehenen zu erbringenden Teilleistungen sind, falls zutreffend, zu benennen. Soweit der Bewerber zum Nachweis der Leistungsfähigkeit im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs auf Ressourcen von Nachunternehmen zurückgreifen will (Eignungsleihe), sind die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise (Punkt III.2.1) + III 2.2) + III.2.3)) ebenfalls in Bezug auf die Dritten/Nachunternehmer vorzulegen. Ferner sind Erklärungen der benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer einzureichen, aus denen hervorgeht, dass der Bewerber im Falle der Zuschlagserteilung auf sämtliche für die Auftragsdurchführung erforderlichen Mittel der benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer zugreifen kann (Verpflichtungserklärung).
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5. Enthält der Bekanntmachungstext nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er unter Angabe des Vorhabens unverzüglich, spätestens jedoch bis zum 4.1.2016 darauf per Post, Telefax oder E-Mail hinzuweisen.
6. Die DGUV behält sich unter Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes vor, nicht vorgelegte Erklärungen und Nachweise innerhalb einer zu bestimmenden Frist nachzufordern.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Straße 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: poststelle@senwtf.berlin.de 📧
Telefon: +49 3090138316 📞
Internetadresse: https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft-und-technologie/wirtschaftsrecht/vergabekammer/ 🌏
Fax: +49 3090137613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 107 Abs. 3 S. 1 GWB unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2015/S 246-447617 (2015-12-14)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-06-22)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: http://www.dguv.de/de/index.jsp 🌏
E-Mail: ausschreibung-wirtschaftsprüfung@dguv.de 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-06-22 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-06-25 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 121-217435
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 246-447617
ABl. S-Ausgabe: 121

Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Alte Heerstraße 111, 53757 Sankt Augustin.

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Preis (60)
2. Ausführungen im Präsentationstermin (40)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-06-21 📅
Name: Rödl & Partner GmbH
Postanschrift: Äußere Sulzbacher Str. 100
Postort: Nürnberg
Postleitzahl: 90491
Land: Deutschland 🇩🇪

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
E-Mail: vergabekammer@senwtf.berlin.de 📧

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin – Geschäftsstelle – bei der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung
E-Mail: vergabekammer@senwtf.berlin.de 📧
Internetadresse: https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft-und-technologie/wirtschaftsrecht/vergabekammer 🌏
Fax: +49 3090138316 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
§ 101b GWB Unwirksamkeit:
(1) Ein Vertrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der Auftraggeber:
1. gegen § 101a verstoßen hat oder
2. einen öffentlichen Auftrag unmittelbar an ein Unternehmen erteilt,
ohne andere Unternehmen am Vergabeverfahren zu beteiligen und ohne
dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist und dieser Verstoß in einem
Nachprüfungsverfahren nach Absatz 2 festgestellt worden ist.
(2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn
sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab
Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach
Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die
Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt
gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30
Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der
Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Quelle: OJS 2016/S 121-217435 (2016-06-22)