Prüfung der Produktionskosten für Steinkohle deutscher Bergbauunternehmen des Jahres 2015

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, Referat 422

Es sind 2 Gutachten zu erstellen, deren Ziel die Prüfung und Ermittlung der Produktionskosten deutscher Bergbauunternehmen sowie deren Abgrenzung zu den Stilllegungsaufwendungen im Kalenderjahr 2015 ist. Die Gutachten dienen zur Ermittlung der Zuwendungen entsprechend Steinkohlefinanzierungsgesetz. Bei der Prüfung sind die „Richtlinien für das betriebliche Rechnungswesen im Steinkohlebergbau (RBS)“, Richtlinien und Entscheidungen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie sowie die Ergebnisse früherer Prüfungen zu berücksichtigen. Zu prüfen sind:
a) Ein Bergbauunternehmen mit Standorten im Ruhrgebiet und im Saarland (Jahresförderung: ca. 4 600 000 t Steinkohle; Los 1)
b) Ein Bergbauunternehmen im Revier Ibbenbüren (Jahresförderung: ca. 1 700 000 t Steinkohle; Los 2).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-12-30. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-11-27.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-11-27 Auftragsbekanntmachung
2016-03-07 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2015-11-27)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Buchhaltungsprüfung
Menge oder Umfang: 2 Prüfungsaufträge = 2 Lose.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Buchhaltungsprüfung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Agentur/Amt auf zentral- oder bundesstaatlicher Ebene
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, Referat 422
Postanschrift: Frankfurter Str. 29-35
Postleitzahl: 65760
Postort: Eschborn
Kontakt
Internetadresse: http://www.bafa.de 🌏
E-Mail: klaus-werner.geck@bafa.bund.de 📧
Telefon: +49 61969082522 📞
Fax: +49 61969081442 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-11-27 📅
Einreichungsfrist: 2015-12-30 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-12-02 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 233-423634
ABl. S-Ausgabe: 233

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Es sind 2 Gutachten zu erstellen, deren Ziel die Prüfung und Ermittlung der Produktionskosten deutscher Bergbauunternehmen sowie deren Abgrenzung zu den Stilllegungsaufwendungen im Kalenderjahr 2015 ist. Die Gutachten dienen zur Ermittlung der Zuwendungen entsprechend Steinkohlefinanzierungsgesetz. Bei der Prüfung sind die „Richtlinien für das betriebliche Rechnungswesen im Steinkohlebergbau (RBS)“, Richtlinien und Entscheidungen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie sowie die Ergebnisse früherer Prüfungen zu berücksichtigen. Zu prüfen sind:
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a) Ein Bergbauunternehmen mit Standorten im Ruhrgebiet und im Saarland (Jahresförderung: ca. 4 600 000 t Steinkohle; Los 1)
b) Ein Bergbauunternehmen im Revier Ibbenbüren (Jahresförderung: ca. 1 700 000 t Steinkohle; Los 2).
Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: S. Nr. II.1.5)
Losnummer: 2
Referenznummer: 422-6101/4

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
a) Nachweis der Mitgliedschaft in der Wirtschaftsprüferkammer oder einer ähnlichen Vereinigung.
b) Auskunft, ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit den zu prüfenden Unternehmen verknüpft ist. Ausgeschlossen von der Auftragsvergabe sind Unternehmen, die bereits den Jahresabschluss 2015 der zu prüfenden Unternehmen geprüft haben.
c) Auskunft, ob und auf welche Art der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet. Im Falle einer auftragsbezogenen Kooperation eines Bewerbers mit Anderen ist auch für diese die Erfüllung der Mindestanforderungen nachzuweisen.
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d) Auskunft über die Namen und die berufliche Qualifikation der Personen, die die Leistung tatsächlich erbringen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mit einer eidesstattlichen Erklärung hat der Bewerber das Nicht-Vorliegen der Ausschlusstatbestände nach § 4 Abs. 6 und 9 VOF zu versichern.
Die finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit ist nachzuweisen durch:
a) eine Berufshaftpflichtversicherung über 10 000 000 EUR,
b) durch Vorlage der Jahresabschlüsse der letzten 3 Geschäftsjahre sowie
c) eine Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seine mit entsprechenden Dienstleistungen erzielten Umsätze der letzten 3 Geschäftsjahre.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckung über mindestens 10 000 000 EUR ist nachzuweisen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Nach Vorlage eines vollständigen Zwischenberichts ist eine Zwischenabrechnung des Honorars möglich.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Geck
Internetadresse: www.bafa.de 🌏
E-Mail: buero-ib6@bmwi.bund.de 📧

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2016-05-01 📅
Datum des Endes: 2016-07-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 422-6101/4

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt – Vergabekammer
Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Str. 16
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53113
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@bundeskartellamt.bund.de 📧
Telefon: +49 228894990 📞
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.de 🌏
Fax: +49 22889499400 📠
Name: BMWi – Vergabeprüfstelle, Referat I B 6
Internetadresse: http://www.bmwi.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Unternehmen haben einen Anspruch auf Einhaltung der bewerberschützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber, d. h. dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).
Sieht sich ein Unternehmen durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß unverzüglich beim BMWi zu rügen (§ 107 Abs. 3 Nr. 1 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen – GWB). Verstöße, die für das Unternehmen aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem BMWi geltend gemacht werden (§ 107 Abs. 3 Nr. 2-3 GWB). Teilt das BMWi dem Unternehmen mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, so besteht die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei einer Vergabekammer zu stellen.
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Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Postort: Berlin
Postleitzahl: 11019
Quelle: OJS 2015/S 233-423634 (2015-11-27)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-03-07)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Telefon: +49 6196-908-2522 📞
Fax: +49 6196-908-1442 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-03-07 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-03-11 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 050-083481
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 233-423634
ABl. S-Ausgabe: 50

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Höhe bzw. Angemessenheit des Angebotspreises (33)
2. Erwartete Leistungsqualität (33)
3. Aus dem Verhandlungsgespräch gewonnene Eindrücke (33)

Auftragsvergabe

1️⃣
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-02-24 📅
Name: KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Postanschrift: Teerstegenstr. 19-31
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40474
Land: Deutschland 🇩🇪
Internetadresse: www.kpmg.de 🌏

2️⃣
Internetadresse: www.kpmg 🌏
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Internetadresse: www.bundeskartellamt.de 🌏
Name: BMWi-Vergabeprüfstelle, Referat I B 6
Internetadresse: www.bmwi.de 🌏
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Postanschrift: Berlin
Quelle: OJS 2016/S 050-083481 (2016-03-07)