Prüfung von Unterlagen zu Strahlenschutzmaßnahmen durch unabhängige Sachverständige im Zuge der Errichtung des Endlagers Konrad
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) ist verantwortlich für den Bau und den Betrieb von Anlagen der Bundesrepublik Deutschland zur Endlagerung radioaktiver Abfälle. In diesem Rahmen wird das ehemalige Eisenerzbergwerk „Schacht Konrad“ zu einem Endlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle mit vernachlässigbarer Wärmeentwicklung umgerüstet. Das Bergwerk liegt im südlichen Niedersachsen auf dem Gebiet der Stadt Salzgitter nahe des Stadtteils Salzgitter-Bleckenstedt. Besondere Anforderungen zum Strahlenschutz bestehen für die sicherheitstechnisch wichtigen Gebäude, Gebäudeteile, Anlagen, Anlagenteile, Systeme und Komponenten. Die Leistungen sind im Auftrag der Endlagerüberwachung des BfS zu erbringen, die insoweit die Funktion der atomrechtlichen Aufsicht über die Umsetzung des Planfeststellungsbeschlusses Konrad durch den Betreiber wahrzunehmen hat. Aufgabe des Sachverständigen ist die Prüfungsunterstützung der Endlagerüberwachung bei den geforderten Prüfungen zu den atomrechtlichen Anforderungen des Strahlenschutzes. In diesem Rahmen sind die entsprechenden Ausführungsunterlagen auf Vollständigkeit und Übereinstimmung mit dem Planfeststellungsbeschluss sowie auf Einhaltung der anzuwendenden Gesetzte, Vorschriften und Verordnungen zu prüfen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-09-17.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-08-17.
Wer?
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Wo?
Geschichte der Beschaffung
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Dokument |
2015-08-17
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Auftragsbekanntmachung
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