Qmax-Sammler St. Annental III. BA und naturnahe Wiederherstellung des Rellinghauser Mühlenbachs

Stadtwerke Essen AG

Das Tal des Rellinghauser Mühlenbaches stellt eine der Hauptvorflutachsen für die Siedlungsentwässerung der Stadt Essen dar. Derzeit fließt bei Regenwasser ein Teil des klärpflichtigen Abwassers offen durch das technisch ausgebaute Gerinne des Rellinghauser Mühlenbachs bis zur Verrohrung am Glockenberg. Hier verhindern die bergbaulichen Relikte der Halde Langenbrahm eine Öffnung des Gewässers. Die Entwässerung entspricht in diesem Bereich nicht den a.a.R.d.T., eine Sanierung ist dringend erforderlich und Grundlage für eine zukunftsorientierte städtebauliche Entwicklung.
Zukünftig soll ein neuer Qmax-Sammler alle klärpflichtigen Wassermengen, den größten Teil des RN 13 Rüttenscheid und RN 14 Rellinghausen aufnehmen und den klärpflichtigen Mischwasserabfluss über den bereits vorhandenen SKU 1 St. Annental zur Kläranlage Essen-Süd ableiten. Derzeit wird in offener Bauweise der Sammler zwischen dem vorhandenen SKU und der Gönter Straße als DN 3600 und 3200 durch die Fa. Uhrig gebaut.
Dies soll durch den Bau des neuen Qmax-Sammlers DN 3000 (Vortrieb), der unterhalb eines Bahndammes (ca. 32 m Überdeckung) vorgetrieben wird. Die Zulaufkanäle DN 2200 und DN 2400 und weitere Nebensammler DN 150/300/500/1200 werden in offener Bauweise hergestellt. Weiterhin wird der Rückbau des vorhandenen massiven Bachlaufs und die naturnahe Wiederherstellung des parallel verlaufenden Rellinghauser Mühlenbachs realisiert.
Demnach werden hier vergeben: Kanalbauarbeiten(offen und Vortriebsarbeiten), Stahlbetonbauarbeiten, Oberflächenarbeiten, Erdbau, Spezialtiefbauarbeiten (überschnittene Bohrpfahlwände / HDI-Verfahren), Oberflächenarbeiten und Gewässerbau.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-10-19. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-08-24.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-08-24 Auftragsbekanntmachung
2015-12-28 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2015-08-24)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bauarbeiten für Dämme, Kanäle, Bewässerungskanäle und Aquädukte
Menge oder Umfang:
Baustelleneinrichtung und gesamtbautechnische VorarbeitenVortrieb DN 3000— 5.030 m3 Aushub für Baugruben S11 und S13, Tiefe bis ca. 15,0 m— 193 m Vortriebs-Stahlbetonrohre DN 3000, t bis zu 35 m unter Bahndamm— 1 Stück Startgrube S11, t = 11 m, di = 13,00 m, überschnittene Bohrpfähle & 1,20 m— 1 Stück Zielgrube, S13, t = 15 m, di = 17,40 m, überschnittene Bohrpfähle & 1,20 moffene Bauweise Kanalbau.— 6.300 m3 Aushub für Baugruben und Gräben Tiefe bis ca. 8,0 m ohne Start- und Zielgrube.— 43 m DA 160 PE, t bis 5,0 m.— 1.200 m2 Verbau für Baugruben und Gräben.— 1 Stück Baugrube S12/Baugrubentiefe t = ca. 7,30 m/überschnittene BohrpfahlwändeØ = 0,90 m/180 m2.— 1 Stück Baugrube S14/Überleitungskanal/Baugrubentiefe t = ca. 7,50 m/überschnittene BohrpfahlwändeØ = 1,20 m/400 m2.— 1 Stück Baugrubenverbau DN 2400/Baugrubentiefe t = ca. 5,0 m/überschnittene BohrpfahlwändeØ = 0,90 m/690 m2.— 1 Stück Baugrubenverbau Böschung A 52/DN 2200/Baugrubentiefe t = ca. 5,00 m/überschnitteneBohrpfahlwände Ø = 0,90 m/540 m2.— 1 Stück Baugrubenverbau S15/Baugrubentiefe t = ca. 6,00 m/überschnittene BohrpfahlwändeØ = 0,90 m/70 m2.— 130 m2 HDI- Verfahren.— 11 m DA 225 PE, t bis 4,0 m.— 90 m DA 355 PE, t bis 6,0 m.— 11 m GFK Rohr DN 500, t bis 6,0 m.— 128 m GFK Rohr DN 1200, t bis 7,0 m.— 63 m GFK-Rohre DN 2200, t bis 5,0 m.— 62 m GFK-Rohre DN 2400, t bis 5,0 m.— 6 Stück Schachtbauwerke DN 1000.Naturnahe Umgestaltung des Rellinghauser Mühlenbaches.— 145 m Naturnahe Wiederherstellung des Rellinghauser Mühlenbaches.Ortbetonbauwerke, m3 umbauter Raum.— 1 Stück S11/514 m3— 1 Stück S12/130 m3— 1 Stück S13/Wirbelfallschacht/820 m3— 1 Stück S14/360 m3— 1 Stück S15/54 m3— 1 Stück S16/92 m3.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bauarbeiten für Dämme, Kanäle, Bewässerungskanäle und Aquädukte 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadtwerke Essen AG
Postanschrift: Rüttenscheider Straße 27-37
Postleitzahl: 45128
Postort: Essen
Kontakt
E-Mail: stefan.mager@aulinger.eu 📧
Telefon: +49 201959860 📞
Fax: +49 2019598699 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-08-24 📅
Einreichungsfrist: 2015-10-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-08-29 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 167-303781
ABl. S-Ausgabe: 167
Zusätzliche Informationen
1. Das vom Auftraggeber gewählte Verfahren ist ein Offenes Verfahren nach Maßgabe der EG VOB/A (vgl. § 3 Abs. 1 EG VOB/A). Die vergaberechtlichen Grundsätze der Transparenz des Verfahrens und der Gleichbehandlung aller Bieter werden im gesamten Verfahren streng beachtet. . 2. Die für die Angebotserstellung erforderlichen Vergabeunterlagen sind bei der unter Ziffer I.1 genannten Kontaktstelle des Auftraggebers zu erhalten. . 3. Die Angebote sind einzureichen bis zum 19.10.2015, 15:00 Uhr (Submission). Eine Verspätung führt zum Ausschluss. . 4. Mit dem Angebot sind die Formblätter „Angaben zur Kalkulation über die Endsumme“ oder „Angaben zur Kalkulation mit vorbestimmten Zuschlägen“ sowie „Aufgliederung wichtiger Einheitspreise“ ausgefüllt einzureichen. Der Auftraggeber behält sich vor, diese zum Zwecke der Angebotsprüfung zu sichten. Darüber hinaus behält sich der Auftraggeber vor, die komplette Auftragskalkulation/Urkalkulation vor Auftragserteilung (in verschlossenem Umschlag) zu verlangen. Diese muss mindestens getrennt die Einzelkosten der Teilleistungen, die Baustellengemeinkosten, die Allgemeinen Geschäftskosten, Wagnis und Gewinn ausweisen. Wenn es zum Zwecke der Angebotsprüfung erforderlich ist, wird der Auftraggeber die Auftragskalkulation schon früher verlangen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Tal des Rellinghauser Mühlenbaches stellt eine der Hauptvorflutachsen für die Siedlungsentwässerung der Stadt Essen dar. Derzeit fließt bei Regenwasser ein Teil des klärpflichtigen Abwassers offen durch das technisch ausgebaute Gerinne des Rellinghauser Mühlenbachs bis zur Verrohrung am Glockenberg. Hier verhindern die bergbaulichen Relikte der Halde Langenbrahm eine Öffnung des Gewässers. Die Entwässerung entspricht in diesem Bereich nicht den a.a.R.d.T., eine Sanierung ist dringend erforderlich und Grundlage für eine zukunftsorientierte städtebauliche Entwicklung.
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Zukünftig soll ein neuer Qmax-Sammler alle klärpflichtigen Wassermengen, den größten Teil des RN 13 Rüttenscheid und RN 14 Rellinghausen aufnehmen und den klärpflichtigen Mischwasserabfluss über den bereits vorhandenen SKU 1 St. Annental zur Kläranlage Essen-Süd ableiten. Derzeit wird in offener Bauweise der Sammler zwischen dem vorhandenen SKU und der Gönter Straße als DN 3600 und 3200 durch die Fa. Uhrig gebaut.
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Dies soll durch den Bau des neuen Qmax-Sammlers DN 3000 (Vortrieb), der unterhalb eines Bahndammes (ca. 32 m Überdeckung) vorgetrieben wird. Die Zulaufkanäle DN 2200 und DN 2400 und weitere Nebensammler DN 150/300/500/1200 werden in offener Bauweise hergestellt. Weiterhin wird der Rückbau des vorhandenen massiven Bachlaufs und die naturnahe Wiederherstellung des parallel verlaufenden Rellinghauser Mühlenbachs realisiert.
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Demnach werden hier vergeben: Kanalbauarbeiten(offen und Vortriebsarbeiten), Stahlbetonbauarbeiten, Oberflächenarbeiten, Erdbau, Spezialtiefbauarbeiten (überschnittene Bohrpfahlwände / HDI-Verfahren), Oberflächenarbeiten und Gewässerbau.
Es werden Varianten akzeptiert
Menge oder Umfang:
Baustelleneinrichtung und gesamtbautechnische Vorarbeiten
Vortrieb DN 3000
— 5.030 m
— 193 m Vortriebs-Stahlbetonrohre DN 3000, t bis zu 35 m unter Bahndamm
— 1 Stück Startgrube S11, t = 11 m, di = 13,00 m, überschnittene Bohrpfähle & 1,20 m
— 1 Stück Zielgrube, S13, t = 15 m, di = 17,40 m, überschnittene Bohrpfähle & 1,20 m
offene Bauweise Kanalbau
— 6.300 m
— 43 m DA 160 PE, t bis 5,0 m
— 1.200 m
— 1 Stück Baugrube S12/Baugrubentiefe t = ca. 7,30 m/überschnittene Bohrpfahlwände
Ø = 0,90 m/180 m
— 1 Stück Baugrube S14/Überleitungskanal/Baugrubentiefe t = ca. 7,50 m/überschnittene Bohrpfahlwände
Ø = 1,20 m/400 m
— 1 Stück Baugrubenverbau DN 2400/Baugrubentiefe t = ca. 5,0 m/überschnittene Bohrpfahlwände
Ø = 0,90 m/690 m
— 1 Stück Baugrubenverbau Böschung A 52/DN 2200/Baugrubentiefe t = ca. 5,00 m/überschnittene
Bohrpfahlwände Ø = 0,90 m/540 m
— 1 Stück Baugrubenverbau S15/Baugrubentiefe t = ca. 6,00 m/überschnittene Bohrpfahlwände
Ø = 0,90 m/70 m
— 130 m
— 11 m DA 225 PE, t bis 4,0 m
— 90 m DA 355 PE, t bis 6,0 m
— 11 m GFK Rohr DN 500, t bis 6,0 m
— 128 m GFK Rohr DN 1200, t bis 7,0 m
— 63 m GFK-Rohre DN 2200, t bis 5,0 m
— 62 m GFK-Rohre DN 2400, t bis 5,0 m
— 6 Stück Schachtbauwerke DN 1000
Naturnahe Umgestaltung des Rellinghauser Mühlenbaches
— 145 m Naturnahe Wiederherstellung des Rellinghauser Mühlenbaches
Ortbetonbauwerke, m
— 1 Stück S11/514 m
— 1 Stück S12/130 m
— 1 Stück S13/Wirbelfallschacht/820 m
— 1 Stück S14/360 m
— 1 Stück S15/54 m
— 1 Stück S16/92 m
Dauer: 23 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Essen-Rellinghausen.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Alle Nachweise und Erklärungen sind mit dem Angebot vorzulegen; fehlende Nachweise und Erklärungen werden vom Auftraggeber innerhalb einer Frist von 6 Kalendertagen nachgefordert. Eine Vorlage der Nachweise in Kopie ist ausreichend. Der Auftraggeber behält sich vor, noch vor Zuschlagserteilung Nachweise der zuständigen Stellen zu verlangen, die bestätigen, dass die gemachten Erklärungen und Nachweise wahrheitsgemäß abgegeben/eingereicht worden sind.
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Die unter Ziffer III.2.1) geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bieter und bei Bietergemeinschaften jeweils von allen Mitgliedern vorzulegen. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen.
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Folgende Eigenerklärungen und Nachweise sind erforderlich:
1. Eigenerklärung zu Insolvenzverfahren und Liquidation.
2. Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit nach § 6 Abs. 3 Nr. 2 lit. g und Abs. 4 VOB/A EG.
3. Eigenerklärung über die ordnungsgemäße Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung.
Die Erklärungen der Ziffern 1 bis 3 können durch die Abgabe des den Vergabeunterlagen beigefügten Formulars II „Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit“ erbracht werden.
Ergänzend sind folgende weitere Nachweise vorzulegen:
4. Aktueller Ausdruck aus dem Handels- oder Berufsregister oder einem gleichwertigen Verzeichnis.
5. Aktueller Nachweis der Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft.
6. Erklärung zu § 19 Abs. 3 MiLoG. Hierfür ist das Formular X „Erklärung zu § 19 Abs. 3 MiLoG“ zu verwenden, das den Vergabeunterlagen beigefügt ist.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die unter Ziffer III. 2.2) geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bieter bzw. einer Bietergemeinschaft als solcher oder getrennt von jedem Mitglied vorzulegen. Ausländische Bieter haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen. Eine Vorlage der Nachweise in Kopie ist ausreichend. Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, von dem Bieter der nach Abschluss der Verhandlungen den Zuschlag erhalten soll, Nachweise zu verlangen, die belegen, dass die eingereichten Eigenerklärungen und Kopien von Nachweisen wahrheitsgemäß erfolgt sind.
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Geforderte Erklärungen / Nachweise sind:
1. Eigenerklärung zum Unternehmen, unter Berücksichtigung folgender Punkte:
a) Namen, Hauptsitz und Gründungsjahr des Bieters.
b) Angaben zu Anschrift und Größe des Betriebsgeländes/Bauhofs.
c) Geschäftsfelder.
d) Mitgliedschaft im Fachverband.
e) Umgang mit Bodenaushubmaterialien.
f) Benennung eines fachlich qualifizierten Entsorgungsverantwortlichen.
g) Zertifizierung nach DIN ISO 9001 Qualitätsmanagement oder ausgestattet mit gleichwertigem Zertifikat.
h) Erreichbarkeit im Notfall.
i) Regelarbeitszeit im Unternehmen.
j) Darstellung der Mitarbeiterstruktur einschließlich Nennung der Gesamtzahl aller Mitarbeiter sowie der Mitarbeiterzahl einzelner Berufsgruppen
Für die Darstellung des Unternehmens ist das Formular III Eigenerklärung zum Unternehmen zu verwenden und es sind soweit erforderlich die darin genannten Erklärungen in separaten Nachweisen selbst zu erstellen.
2. Eigenerklärung über das Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von jeweils 10 Mio. EUR für Sach- und Personenschäden sowie 5 Mio. EUR für Vermögensschäden oder eine entsprechende Absichtserklärung, das ein Abschluss im Falle der Zuschlagserteilung erfolgen wird. Hierfür ist das Formular IV „Eigenerklärung Betriebshaftpflichtversicherung“ zu verwenden, das den Vergabeunterlagen beigefügt ist.
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3. Erklärung zum Umsatz des Unternehmens in EUR bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (Geschäftsjahre 2012, 2013, 2014), soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen. Sofern das Geschäftsjahr 2014 noch nicht abgeschlossen wurde, geben Sie den Umsatz bitte bezogen auf die Geschäftsjahre 2011, 2012 und 2013 an. Hierfür ist das Formular V „Erklärung zu den Umsätzen“ zu verwenden und vollständig auszufüllen. Auf die Mindeststandards wird hingewiesen.
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Mindeststandards:
Zu Ziffer 3 gilt: Der Bieter wird nur dann als geeignet angesehen, wenn er einen vergleichbaren Umsatz von 12 Mio. EUR in Summe in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (Geschäftsjahre 2012, 2013, 2014) erreicht hat.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die unter III.2.3) geforderten Erklärungen/Nachweise sind vom Bieter bzw. einer Bietergemeinschaft als solcher oder getrennt von jedem Mitglied beizubringen. Ausländische Bieter haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen. Eine Vorlage der Nachweise in Kopie ist ausreichend. Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, von dem Bieter der nach Abschluss der Verhandlungen den Zuschlag erhalten soll, Nachweise zu verlangen, die belegen, dass die eingereichten Eigenerklärungen und Kopien von Nachweisen wahrheitsgemäß erfolgt sind.
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Geforderte Nachweise sind:.
1. Nennung von mindestens zwei Referenzen innerhalb der letzten 5 Jahre, die folgendes umfassen inklusive einer aussagekräftigen Kurzbeschreibung des Auftragsinhalts: Bau von innerstädtischen Abwasserkanälen in offener Bauweise (größer DN 1200 und Tiefenlage größer 5 m Tiefe), Bau von innerstädtischen Abwasserkanälen inkl. Vortrieb mit einem Durchmesser von mind. DN 2600 und einem Durchführungsverfahren nach VOD sowie Erfahrungen im Stahlbetonbau mit Rundschalungen und Sichtbetonklasse SB 2. Nicht alle der nachstehenden Anforderungen an den Referenznachweis müssen in demselben Projekt erbracht worden sein. In diesem Fall ist das Formular VI zu vervielfältigen. Jede Anforderung muss durch zwei Referenzen nachgewiesen werden. Es werden nur Referenzen gewertet, die schlussabgenommen sind. Hierfür ist das Formular VI „Eigenerklärung zu Referenzen“ zu verwenden, das den Vergabeunterlagen beigefügt ist.
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2. Erklärung zu den vom Bieter / von der Bietergemeinschaft erfüllten fachtechnischen Voraussetzungen. Hierfür ist das Formular VII „Eigenerklärung zu fachtechnischen Anforderungen“ zu verwenden, das den Vergabeunterlagen beigefügt ist.
3. Soweit ein Bieter für Leistungen Subunternehmer einsetzen will, auf die der Betrieb des Bieters eingerichtet ist, hat er diese Leistungen unter Angabe der jeweiligen Teilleistungen in dem Formular VIII zu benennen.
4. Beruft sich ein Bieter darüber hinaus für den Nachweis seiner technischen Leistungsfähigkeit auch auf Referenzen von Subunternehmern für Leistungen, auf die der Betrieb des Bieters nicht eingerichtet ist, sind diese unter Angabe der jeweiligen Teilleistungen und der Namen der Nachunternehmer in dem Formular IX zu benennen. Zusätzlich ist für diese Subunternehmer gesondert das Formular II „Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit“, das Formular VI „Eigenerklärung zu Referenzen“ und das Formular VII „Eigenerklärung zu fachtechnischen Anforderungen“ bezogen auf ihre Teilleistung auszufüllen.
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Mindeststandards:
Zu Ziffer 1 gilt:
Es werden nur Referenzen gewertet, die folgendes umfassen:
Die Anforderungen der vom Deutschen Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V. herausgegebenen Gütesicherung Kanalbau RAL-GZ 9611) – Beurteilungsgruppe AK1 und VOD sind zu erfüllen und mit Angebotsabgabe nachzuweisen. Der Nachweis gilt als erbracht, wenn der Bieter die Erfüllung der Anforderungen und die Gütesicherung des Unternehmens nach Gütesicherung Kanalbau RAL-GZ 961 mit dem Besitz des entsprechenden RAL-Gütezeichens Kanalbau für die geforderte(n) Beurteilungsgruppe(n) nachweist. Der Nachweis gilt insbesondere als gleichwertig erbracht, wenn der Bieter die Erfüllung der Anforderungen durch einen Prüfbericht entsprechend Güte- und Prüfbestimmungen Abschnitt 4.1 für die geforderte(n) Beurteilungsgruppe( n) nachweist und eine Verpflichtung vorlegt, dass der Bieter im Auftragsfall für die Dauer der Werkleistung einen Vertrag zur Gütesicherung Kanalbau RALGZ 961 entsprechend Abschnitt 4.3 abschließt und die zugehörige „Eigenüberwachung“ entsprechend Abschnitt 4.2 durchführt.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Von der Nettoauftragssumme werden 5 % als Vertragserfüllungssicherheit einbehalten, die gegen eine unbefristete Bankbürgschaft ausgelöst werden kann. Die Bürgschaft ist nach den Vorgaben des Formulars Vertragserfüllungsbürgschaft auszuführen, das den Vergabeunterlagen beigefügt ist.
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Für Mängelansprüche ist eine Sicherheit in Höhe von 5,0 % der Nettoabrechnungssumme zu leisten. Die Sicherheit ist in Form einer Bürgschaft nach den Vorgaben des Formulars Bürgschaftserklärung für Mängelansprüche auszuführen, das den Vergabeunterlagen beigefügt ist.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Zahlung auf Abschlagsrechnungen und Schlussrechnung.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend unter Benennung eines vertretungsberechtigten Mitglieds. Hierfür ist das
Formular I „Erklärung der Bieter-/Arbeitsgemeinschaft“ zu verwenden, das bei der unter Anhang A benannten Kontaktstelle erhältlich ist.
Die Beteiligung eines Unternehmens in verschiedenen Bietergemeinschaften ist unzulässig. Die
Beteiligung eines Unternehmens sowohl als Bieter oder als Mitglied einer Bietergemeinschaft wie auch als
Nachunternehmer eines anderen Bieters oder einer anderen Bietergemeinschaft ist ebenfalls unzulässig, wenn
der Bieter/ die Bietergemeinschaft nicht spätestens mit seinem/ihrem Angebot nachweisen kann, dass er/sie
keine Kenntnis von dem Angebotspreis und der Angebotskalkulation des jeweils anderen Bieters bzw. der
anderen Bietergemeinschaft erhält.
Sonstige besondere Bedingungen:
1. Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentlohnung für Dienst- und Bauleistungen unter Berücksichtigung der Vorgaben TVgG-NRW). Hierfür ist das Formular Erklär TVgG NRW zu verwenden, das den Vergabeunterlagen beigefügt ist.
2. Verpflichtungserklärung zur Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen unter Berücksichtigung der Vorgaben des TVgG-NRW. Hierfür ist das Formular Erklär TVgG NRW zu verwenden.
3. Verpflichtungserklärung zur Frauenförderung und zur Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie unter Berücksichtigung der Vorgaben des TVgG-NRW. Hierfür ist das Formular Erklär TVgG NRW zu verwenden.
4. Besonderen Vertragsbedingungen des Landes Nordrhein-Westfalen zur Erfüllung der Verpflichtungen zur Tariftreue und Mindestentlohnung nach dem TVgG-NRW (BVB Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen/VOB) für die Vergabe von Bauleistungen.
5. Besondere vertragliche Nebenbedingung zur Beachtung der in den ILO-Kernarbeitsnormen festgelegten Mindeststandards durch Nachunternehmerinnen bzw. Nachunternehmer unter Berücksichtigung der Vorgaben des TVgG-NRW.
6. Sofern der Einsatz von Nachunternehmern beabsichtigt ist und diese auch bereits benannt werden können, ist das Formular Erklär TVgG auch von diesen insoweit auszufüllen, wie es sich auf die Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentlohnung bezieht und unterschrieben mit dem Angebot einzureichen.
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7. Im Rahmen dieses Auftrags gilt ein Mindestlohn von 8,85 Euro gemäß TVgG-NRW.

Verfahren
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2016-01-31 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2015-10-19 📅
Öffnungsort: Aulinger Rechtsanwälte, Frankenstraße 348, 45133 Essen
Ort des Eröffnungstermins: Aulinger Rechtsanwälte, Frankenstraße 348, 45133 Essen
Angaben über befugte Personen und Öffnungsverfahren: Bieter und ihre Bevollmächtigten.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Name des öffentlichen Auftraggebers: Entwässerung Essen GmbH
Postanschrift: Rüttenscheider Str. 27-37
Kontakt
Kontaktperson: Aulinger Rechtsanwälte
Dr. Stefan Mager
Name: Aulinger Rechtsanwälte
Postanschrift: Frankenstraße 348
Postleitzahl: 45133
Kontaktperson: Rechtsanwalt Dr. Stefan Mager
URL für weitere Informationen: www.aulinger.eu 🌏
URL der Dokumente: www.aulinger.eu 🌏
Kontaktperson: Herrn Dr. Stefan Mager
URL der Teilnahme: www.aulinger.eu 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Das vom Auftraggeber gewählte Verfahren ist ein Offenes Verfahren nach Maßgabe der EG VOB/A (vgl. § 3 Abs. 1 EG VOB/A). Die vergaberechtlichen Grundsätze der Transparenz des Verfahrens und der Gleichbehandlung aller Bieter werden im gesamten Verfahren streng beachtet.
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2. Die für die Angebotserstellung erforderlichen Vergabeunterlagen sind bei der unter Ziffer I.1 genannten Kontaktstelle des Auftraggebers zu erhalten.
3. Die Angebote sind einzureichen bis zum 19.10.2015, 15:00 Uhr (Submission). Eine Verspätung führt zum Ausschluss.
4. Mit dem Angebot sind die Formblätter „Angaben zur Kalkulation über die Endsumme“ oder „Angaben zur Kalkulation mit vorbestimmten Zuschlägen“ sowie „Aufgliederung wichtiger Einheitspreise“ ausgefüllt einzureichen. Der Auftraggeber behält sich vor, diese zum Zwecke der Angebotsprüfung zu sichten. Darüber hinaus behält sich der Auftraggeber vor, die komplette Auftragskalkulation/Urkalkulation vor Auftragserteilung (in verschlossenem Umschlag) zu verlangen. Diese muss mindestens getrennt die Einzelkosten der Teilleistungen, die Baustellengemeinkosten, die Allgemeinen Geschäftskosten, Wagnis und Gewinn ausweisen. Wenn es zum Zwecke der Angebotsprüfung erforderlich ist, wird der Auftraggeber die Auftragskalkulation schon früher verlangen.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Düsseldorf
Postanschrift: Am Bonneshof 35
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40474
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2114753637 📞
Fax: +49 2114753989 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB muss ein Nachprüfungsantrag spätestens 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, eingelegt werden. Nach Ablauf dieser Frist ist der Antrag unzulässig.
Quelle: OJS 2015/S 167-303781 (2015-08-24)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-12-28)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Postleitzahl: 45130

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-12-28 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-12-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 252-461248
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 167-303781
ABl. S-Ausgabe: 252

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Preis (65)
2. Bauzeit (35)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-12-22 📅
Name: Kramer Bauunternehmung GmbH & Co. KG
Postort: Dortmund
Postleitzahl: 44379
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2015/S 252-461248 (2015-12-28)