Die Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V. (im Folgenden „MPG“ oder „Auftraggeber“) ist eine aus überwiegend öffentlichen Mitteln geförderte, unabhängige gemeinnützige Forschungsorganisation mit dezentraler Struktur und ca. 80 Instituten und Einrichtungen. Der Generalverwaltung der MPG (im Folgenden „GV“) obliegen die allgemeinen administrativen Belange im Außenverhältnis mit den Zuwendungsgebern und im Innenverhältnis mit den Instituten und Einrichtungen. Nähere Informationen sind unter http://www.mpg.de abrufbar.
Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Beschaffung von Microsoft Software-Produkten und –Lizenzen. sowie das Einstellen eines Onlinekatalogs in das eProcurementsystem der Max-Planck-Gesellschaft mittels Rahmenvereinbarung mit einem Wirtschaftsteilnehmer.
Durch das vorliegende Vergabeverfahren werden in großem Umfang überregional gemeinsame Bedarfe institutsübergreifend gebündelt in den Wettbewerb gestellt und in Form von Abrufverträgen für spätere Institutsabrufe auf der gemeinsamen SRM-Plattform allen Nutzern zugänglich gemacht. Dies soll in Zukunft über die Anbindung der Online-Shop-Lösung des mit diesem Vergabeverfahren gesuchten Auftragnehmers geschehen. Diese Online-Shop-Lösung wird dazu in den Beschaffungsworkflow der MPG integriert.
Das bedeutet, dass die Produktsuche und die Zusammenstellung eines Warenkorbs in dem Online-Shop des Auftragnehmers geschieht, dieser Warenkorb dann aber an das SRM-System der MPG zur Abwicklung weiterer interner Prozesse (z. B. Genehmigung) übergeben werden muss. Die Bestellung erfolgt dann aus dem SAP-System der jeweiligen Einrichtung der MPG.
Der Datenaustausch zwischen dem Online-Shop des Auftragnehmers und dem eProcurement-System der MPG erfolgt über die SAP-Standard-Schnittstelle OCI (Open Catalog Interface). Das eProcurement-System der MPG nutzt die OCI-Version 4.0 (siehe Kapitel 5, Anhang).
Die Teilnehmer am Vergabeverfahren müssen daher über Erfahrungen bzgl. der Anbindung und des Datenaustausches mit OCI-fähigen Online-Shops sowie Bestellungen über SAP Business Connector verfügen.
Vor dem Hintergrund der bestehenden heterogenen Systemlandschaften in den unterschiedlichen Instituten schreibt die MPG unter Wahrung der vergaberechtlichen Vorgaben eine Rahmenvereinbarung mit einem Vertragspartner aus. Dabei muss das von der MPG benötigte Produktportfolio des Auftragnehmers über eine Anbindung des Online-Shops an das SRM-System der MPG abrufbar sein.
Der Vergabegegenstand wird nicht in Lose aufgeteilt.
Der Vergabegegenstand beinhaltet die Beschaffung von Microsoft Software-Produkten und -Lizenzen.
Der Leistungsumfang setzt sich aus folgenden Leistungskomponenten zusammen:
1. Bereitstellung, Anbindung und Betrieb eines Online-Shops für die MPG (siehe Kapitel 1.2 des anzufordernden Eignungskatalogs);
2. Lieferung/Berechnung aller Microsoft Select Software-Produkte und –Lizenzen, die im Rahmen des zwischen Microsoft und dem Bundesministerium des Innern (BMI) am 01.06.2015 in Kraft getretenen Volumenlizenzvertrages Select-Plus bezogen werden können;
a. Applications
b. Servers
c. Systems
3. Ergänzende Leistungen:
a. Bereitstellung einer Online-Plattform mit entsprechenden aktuellen Inhalten, insbesondere Dokumentationen (z. B. Preislisten, Ansprechpartner, Info-Dienst, Neuigkeiten usw.);
b. Anlaufstelle für Serviceanfragen.
Die Microsoft Software-Produkte und -Lizenzen müssen eigenständig von den Bedarfsträgern der MPG im Online-Shop des Auftragnehmers innerhalb des vereinbarten Sortiments auswählbar sein.
Die zum Angebot aufzufordernden Unternehmen haben sich verbindlich zu verpflichten eine Erklärung bezüglich des Datenschutzes abzugeben, dass Ergebnisse einer Überprüfung gemäß § 38 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) zugänglich gemacht werden. Diese Verpflichtungserklärung zur Einhaltung des
§ 38 BDSG ist mit der Einreichung des Angebots abzugeben. Nur solche Unternehmen (auch Drittunternehmen, Nachunternehmer einschließlich ggf. deren Subunternehmen, konzernverbundene Unternehmen, freie Mitarbeiter etc.), die diese Erklärung abgeben, können bezuschlagt werden.
Bei einem Verstoß gegen diese Vorgabe handelt es sich im Übrigen um eine erhebliche Pflichtverletzung des Auftragnehmers, so dass der Auftraggeber vom Vertrag zurücktreten und Schadensersatz verlangen kann. Weitere gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-09-21.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-08-20.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit (2019-11-27) Öffentlicher Auftraggeber Name und Adressen
Name:
“Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V.; Max Planck Digital Library”
Postanschrift: Amalienstraße 33
Postort: München
Postleitzahl: 80799
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 8938602-555📞
E-Mail: soli@mpdl.mpg.de📧
Fax: +49 8938602-290 📠
Region: München, Kreisfreie Stadt🏙️
URL: https://www.mpdl.mpg.de🌏
Objekt Umfang der Beschaffung
Titel:
“Addendum zur Rahmenvereinbarung — Microsoft Software-Produkte und -Lizenzen für die Generalverwaltung, Institute und Einrichtungen der Max-Planck-Gesellschaft”
Produkte/Dienstleistungen: Diverse Softwarepakete und Computersysteme📦 Beschreibung
Ort der Leistung: München, Kreisfreie Stadt🏙️
Beschreibung der Beschaffung:
“Erweiterung des Rahmenvertrages über den Bezug von Microsoft-Software-Produkten und -Lizenzen für die Generalverwaltung, Institute und Einrichtungen der...”
Beschreibung der Beschaffung
Erweiterung des Rahmenvertrages über den Bezug von Microsoft-Software-Produkten und -Lizenzen für die Generalverwaltung, Institute und Einrichtungen der Max-Planck-Gesellschaft zwischen der MPG und Crayon Deutschland GmbH um spezifische, Produkte des laufenden Vertrages ergänzende Leistungen aus einem Microsoft-Online-EA, namentlich ESU für Windows 7 sowie Windows Server 2008, die über den bisherigen Vertrag mit Microsoft nicht bezogen werden können.
Mehr anzeigen Dauer
Datum des Beginns: 2019-10-28 📅
Datum des Endes: 2020-12-08 📅
Verfahren Administrative Informationen
Frühere Veröffentlichungen zu diesem Verfahren: 2016/S 013-019068
Auftragsvergabe
Vertragsnummer: 8407 0805 0116
Datum des Vertragsabschlusses: 2019-10-28 📅
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: Crayon Deutschland GmbH
Postort: Unterhaching
Land: Deutschland 🇩🇪
Region: München, Landkreis🏙️
Der Auftragnehmer ist ein KMU
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Postort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland 🇩🇪 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“§ 135 Abs. 1 GWB: Ein öffentlicher Auftrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der öffentliche Auftraggeber.
1. gegen § 134 verstoßen hat oder
2. den Auftrag...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
§ 135 Abs. 1 GWB: Ein öffentlicher Auftrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der öffentliche Auftraggeber.
1. gegen § 134 verstoßen hat oder
2. den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist,
Und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist.
§ 135 Abs. 2 GWB: Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union,
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Quelle: OJS 2019/S 232-569177 (2019-11-27)