Rahmenvereinbarung zu Informationsmaßnahmen und zur kommunikativen Begleitung zur Nationalen Klimaschutzinitiative

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) fördert und initiiert das BMUB Klimaschutzprojekte in ganz Deutschland und leistet dadurch einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der nationalen Klimaschutzziele: Bis 2050 sollen die Treibhausgasemissionen in Deutschland um 80 bis 95 Prozent im Vergleich zu 1990 reduziert werden. Die NKI wurde 2008 ins Leben gerufen, um gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Akteuren aus Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft innovative Ansätze und Konzepte zu entwickeln und aktiv umzusetzen. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Die NKI trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei; sie macht den Klimaschutz erlebbar und schafft zahlreiche Beispiele zur Nachahmung.
Ein wichtiger Faktor der NKI ist eine professionelle Öffentlichkeitsarbeit. Sie dient dazu, die geförderten Programme und Projekte (19.000) koordiniert miteinander zu vernetzen und deren Inhalte und Ergebnisse in der Bevölkerung, bei politischen Entscheidungsträgern und in den Medien zu kommunizieren. Dafür wurde der Internetauftritt www.klimaschutz.de aufgebaut, Kampagnen und Veranstaltungen durchgeführt und Informationsmaterialien erstellt.
Die bisherige Öffentlichkeitsarbeit zur NKI soll weitergeführt und weiter entwickelt werden. Das BMUB schreibt dazu einen neuen Rahmenvertrag zu Informationsmaßnahmen und zur kommunikativen Begleitung der Themen und Aktivitäten der NKI aus.
Es sind insbesondere die Prozesse der NKI und ihre Projekte, Programme und Aktivitäten ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Darüber hinaus sollen einzelne Aspekte der NKI und ihrer Themenbereiche auch ein internationales Publikum erreichen.
Es sind unterschiedliche Maßnahmen zur Verstärkung der Ganzheitlichkeit und der Außen-wahrnehmung der NKI unter Einbeziehung moderner Kommunikationsformen und sozialer Netzwerke geplant.
Die unmittelbare inhaltliche sowie technische Unterstützung erfordert unter Berücksichtigung der bereits laufenden politischen Prozesse die Gewährleistung höchstmöglicher Kontinuität in der Bearbeitung des Projekts.
Die zu erbringenden Leistungen werden in zwei Arbeitspakete (AP) mit Unterarbeitspaketen aufgeteilt und in Losen vergeben. Das Arbeitspaket 1 stellt Los 1 dar, das Arbeitspaket 2 Los 2. Angebote sind für Los 1 und / oder Los 2 möglich.
AP1 Internetauftritt (Los 1)
AP1.1 Grundlegende Überarbeitung
a.) Erstellen eines Konzeptes für die Überarbeitung und den Ausbau des Internetportals www.klimaschutz.de.
b.) Erstellen eines Konzeptes für den Auf- und späteren Ausbau eines interaktiven Communitytools…
c.) Überarbeitung des Layouts
d.) Entwicklung notwendiger Design-Komponenten…
e.) Umsetzen des Überarbeitungskonzepts…
f.) Programmieren bzw. erstellen und implementieren des interaktiven Community-Tools
g.) Migration der Website in ein neues CMS
h.) Konzeption, Entwicklung und Implementierung von Microsites…
AP1.2 Betrieb und Redaktion
a.) Kontinuierliche Pflege der Texte und Karteninhalte
b.) Betrieb und Pflege von Microsites…
c.) Kommunikation in Sozialen Medien
d.) Kontinuierliche Pflege und Betrieb des neu zu installierenden interaktiven Community-Tools
e.) Bildrecherche, Bildbearbeitung, Infografiken
f.) Redaktion, Recherche und Texterstellung
g.) Erstellen barrierefreier PDF-Dokumente
h.) Hosting nach BSI-Vorgaben und Traffic
i.) Datenschutzkonforme, statistische Auswertung
j.) Technischer und redaktioneller Support
AP1.3 Kontinuierliche Weiterentwicklung
a.) Überwachen, Pflegen und laufendes Optimieren der Gesamtstruktur des Portals
b.) Erstellung und Umsetzung von Feinkonzepten für einzelne Module und Elemente
c.) Änderung und Erweiterung der Programmierung
d.) Schulungen zur Benutzung des CMS
AP1.4 Besondere Leistungsanforderungen (Service-Level-Agreements)
AP1.5 Administration und Kommunikation
a.) Projekttreffen koordinieren, durchführen und protokollieren
b.) Konzeptionen und Designentwürfe beim Auftraggeber präsentieren
AP1.6 Überleitungs- bzw. Einarbeitungsphase
AP2 Information und Kommunikation (Los 2)
AP2.1 Informationsmaterialien zur Begleitung der NKI
a.) Kreation, Gestaltung und Produktion einschließlich Druck von standardisierten Publikationen…
b.) Textredaktion und Lektorat (deutsch und englisch)
c.) Bildredaktion…
d.) Erstellen von Tabellen und Grafiken…
e.) Gestaltung und Produktion von sonstigen Druckerzeugnissen…
f.) Entwicklung, Gestaltung, Produktion und Lagerung von …Werbe- und Begleitmaterialien…
g.) Entwicklung, Gestaltung, Produktion, Lagerung und ggf. Versand von Präsentationsmitteln für Veranstaltungen…
h.) Erstellung farbverbindlicher Proofs
i.) Reinzeichnung und Datenaufbereitung für die Druckerei.
j.) Druck von hier beschriebenen Materialien.
k.) Archivierung der Daten…
AP2.2 Werbemittel
a.) Erstellen von Print-Werbemitteln auf der Basis von Layouts bis zur Erstellung Repro-fähiger Digitaldaten…
b.) Erstellen von Film-, Funk- und Fernseh-Werbemitteln sowie audiovisueller Medien…
c.) Erstellen von Online-Werbemitteln bis zur Einstellungsreife
AP2.3 Informationsveranstaltungen im Zusammenhang mit der NKI
a.) Recherche, Einladung, Briefing und Betreuung von Moderatoren / Referenten…
b.) …Auswahl und Buchung der ausgewählten Veranstaltungsstätte … Gestaltung, Dekoration und technische Ausstattung der Räume…
c.) Organisation und Durchführung des Einladungsmanagements sowie Betreuung der Gäste und Teilnehmer…
d.) Auswahl, Organisation und Gewährleistung von Cateringangeboten…
e.) Dokumentation der Veranstaltung, ggf. mit Medienauswertung und Teilnehmerbefragung
AP2.4 NKI-themenspezifische Informationskampagnen
a.) Konzeption unterschiedlicher NKI-themenspezifischer Informationskampagnen unter Einsatz geeigneter Werbemittel…
b.) Mitarbeit bei der Konzeption und Umsetzung von strategischer, zielgruppengerechter Kommunikation…
c.) Beratung des Auftraggebers und Erarbeitung eines Briefing für die Mediaagentur…
d.) Erhebung und Auswertung von Daten zur Evaluierung…
AP2.5 Administration, Kommunikation und Redaktion
a.) Koordinierung, Durchführung und Protokollierung von …Projekttreffen und Workshops…
b.) Erstellung von Texten, Vorworten, Reden und Briefen…
c.) Redaktionelle Bearbeitung von gelieferten Textrohfassungen
d.) Evaluierung und Auswertung der durchgeführten Informations- und Kommunikationsmaßnahmen
e.) Konzeption und Durchführung von umweltgerechten Versand- und Mailingaktionen
f.) Archivierung der Daten…
AP2.6 Überleitungs- bzw. Einarbeitungsphase
Das gewählte Vergabeverfahren läuft in mehreren Schritten ab. Zunächst werden mit der Bekanntmachung Bewerber aufgefordert, sich am Verfahren zu beteiligen. Hierzu ist ein Teilnahmeantrag mit Unterlagen, aus der die Eignung des Bewerbers für den Auftrag hervorgeht, an die in der Bekanntmachung unter I.1 („Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an“)und unten aufgeführte Stelle zu senden. Die Eignung besteht aus allgemeinen und objektiven Eignungskriterien und wird anhand der in der Bekanntmachung unter III.2 genannten Bedingungen festgestellt.
Im nächsten Schritt werden alle Teilnahmeanträge, die die allgemeinen Kriterien zur persönlichen Lage und zur wirtschaftlichen, finanziellen und technischen Leistungsfähigkeit der/s Bewerber/s erfüllen, anhand von objektiven Kriterien bewertet. Von diesen Bewerbern werden mindestens 3, maximal jedoch 5 Bewerber, die in Bezug auf die objektiven Eignungskriterien die größte Eignung nachweisen können, zur Angebotsabgabe aufgefordert. Hierfür werden mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe weitere Unterlagen übersandt.
Im Rahmen des Angebots ist auch eine Arbeitsprobe zu erbringen, welche ausschließlich zur Bewertung des Angebotes herangezogen wird. Es ist geplant, im Rahmen des weiteren Vergabeverfahrens über die Angebote zu verhandeln. Neben der Angebotspräsentation wird auch eine Präsentation der Arbeitsprobe stattfinden.
Die Inhalte und weitere Informationen zur Arbeitsprobe und zur Verhandlung werden den zuvor aufgeforderten Bietern rechtzeitig vor den Verhandlungsterminen bekanntgegeben.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-09-21. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-08-19.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-08-19 Auftragsbekanntmachung
2016-04-14 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2015-08-19)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Öffentlichkeitsarbeit
Menge oder Umfang:
Arbeitspaket / Los 1: Internetauftritt— Grundlegende Überarbeitung— Betrieb und Redaktion— Kontinuierliche Weiterentwicklung— Besondere Leistungsanforderungen (Service-Level-Agreements)— Administration und Kommunikation— Überleitungs- bzw. EinarbeitungsphaseArbeitspaket / Los 2: Information und Kommunikation— Informationsmaterialien zur Begleitung der NKI— Werbemittel— Informationsveranstaltungen im Zusammenhang mit der NKI— NKI-themenspezifische Informationskampagnen— Administration, Kommunikation und Redaktion— Überleitungs- bzw. Einarbeitungsphase.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Öffentlichkeitsarbeit 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)
Postanschrift: Stresemannstraße 128-130
Postleitzahl: 10117
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.bmub.de 🌏
E-Mail: a.jann@fz-juelich.de 📧
Fax: +49 30201993334 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-08-19 📅
Einreichungsfrist: 2015-09-21 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-08-22 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 162-297098
ABl. S-Ausgabe: 162
Zusätzliche Informationen
Verfahren: Das gewählte Vergabeverfahren läuft in mehreren Schritten ab. Zunächst werden mit der Bekanntmachung Bewerber aufgefordert, sich am Verfahren zu beteiligen. Hierzu ist ein Teilnahmeantrag mit Unterlagen, aus der die Eignung des Bewerbers für den Auftrag hervorgeht, an die in der Bekanntmachung unter I.1 („Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an“) und unten aufgeführte Stelle zu senden. Die Eignung besteht aus allgemeinen und objektiven Eignungskriterien und wird anhand der in der Bekanntmachung unter III.2 genannten Bedingungen festgestellt. Mit den Teilnahmeunterlagen können die Leistungsbeschreibung und die Referenzmengentabelle je Los abgerufen werden. Diese dienen jedoch in diesem Stadium des Verfahrens lediglich dazu, dass die Interessenten abschätzen können, ob sie die für die Leistungserbringung erforderliche Eignung nachweisen können. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass zum Zeitpunkt der Abgabe eines Teilnahmeantrags, keine Angebote eingereicht werden sollen. Im nächsten Schritt werden alle Teilnahmeanträge, die die allgemeinen Kriterien zur persönlichen Lage und zur wirtschaftlichen, finanziellen und technischen Leistungsfähigkeit der/s Bewerber/s erfüllen, anhand von objektiven Kriterien bewertet. Von diesen Bewerbern werden mindestens 3, maximal jedoch 5 Bewerber, die in Bezug auf die objektiven Eignungskriterien die größte Eignung nachweisen können, zur Angebotsabgabe aufgefordert. Hierfür werden mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe weitere Unterlagen übersandt. Im Rahmen des Angebots ist auch eine Arbeitsprobe zu erbringen, welche ausschließlich zur Bewertung des Angebotes herangezogen wird. Es ist geplant, im Rahmen des weiteren Vergabeverfahrens über die Angebote zu verhandeln. Neben der Angebotspräsentation wird auch eine Präsentation der Arbeitsprobe stattfinden. Die Inhalte und weitere Informationen zur Arbeitsprobe und zur Verhandlung werden den zuvor aufgeforderten Bietern rechtzeitig vor den Verhandlungsterminen bekanntgegeben. Unterlagenabforderung und Fragestellungen: Unterlagen für den Teilnahmeantrag werden unter der Plattform „subreport“ unter http://www.subreport.de mit der ELVIS-ID-Nr. E74979459 (http://www.subreport.de/ E74979459) kostenlos zur Verfügung gestellt. Eine vorherige Registrierung bei „subreport“ ist einmalig erforderlich. Diese ist ebenfalls kostenlos. Zusätzliche Fragen über die Unterlagen stellen Sie bitte über die Plattform „subreport“ unter http://www.subreport.de mit der ELVIS-ID-Nr. E74979459 (http://www.subreport.de/ E74979459). Die Vergabestelle wird allen bekannten Interessenten die Auskünfte schnellstmöglich, spätestens sechs Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist über die Plattform „subreport“ (http://www.subreport.de/ E74979459) erteilen. Nach diesem Termin ist die Möglichkeit der Auskunftserteilung nicht mehr gegeben. Daher bitten wir darum, die Nachfragen spätestens bis zum 11.09.2015 zu stellen. Form und Aufschrift der Teilnahmeanträge: Der Teilnahmeantrag ist im doppelten Umschlag bei der unten genannten Adresse bis zum 21.09.2015, 11:00 Uhr einzureichen. Maßgeblich ist der Eingang in Gebäude Zimmerstr. 26-27, Raum 2.64 (Poststelle). Auf elektronischem Wege oder per Fax übermittelte Teilnahmeanträge sind nicht zugelassen. Auch eine Vorabeinreichung des Teilnahmeantrags per E-Mail führt zum Ausschluss. Der Teilnahmeantrag sowie alle Teilnahmeantrags-Bestandteile (z.B. Referenzen, Lebensläufe) sind in deutscher Sprache zu verfassen. Dem Teilnahmeantrag ist das Teilnahmeformblatt (Anlage 4 der Teilnahmeunterlagen) voranzustellen, welches mit einer Originalunterschrift zu versehen ist. Der Teilnahmeantrag ist in dreifacher Ausfertigung, davon einmal als kopierbares Original mit Originalunterschrift, einmal als Kopie sowie einmal in elektronischer Form als PDF-Dokument (CD-ROM oder DVD) einzureichen. Wir bitten Sie, bei der Papierform von festen Bindungen oder Spiralbindungen abzusehen. Teilnahmeanträge, die nicht formgerecht im doppelten Umschlag verschlossen mit ordnungsgemäßer Kennzeichnung oder nicht fristgerecht eingehen, werden analog zu § 19 EG Abs. 3 lit. e VOL/A bzw. § 16 Abs. 3 lit. e VOL/A ausgeschlossen. Bei der Verwendung von Ordnerversandverpackungen oder Kartons ist darauf zu achten, dass diese von allen Seiten unzugänglich sind. Im Zweifel sollten alle Seiten durch Klebeband verklebt werden. Es wird darauf hingewiesen, dass die rechtzeitige Zustellung des Teilnahmeantrags im Verantwortungsbereich des Bewerbers/Bieters liegt. Eventuelle Verzögerungen eines Boten- oder Zustellservice werden dem Bewerber/Bieter zugerechnet. Der Bewerber/Bieter muss einen Zustellungsweg wählen, über den die rechtzeitige Zustellung nachgewiesen werden kann. Im Zweifelsfall ist der Nachweis auf Anforderung der Vergabestelle vorzulegen. Für die Erstellung des Teilnahmeantrages kann keine Vergütung gewährt werden. Den schriftlichen Teilnahmeantrag senden Sie bitte an: Projektträger Jülich Forschungszentrum Jülich GmbH Geschäftsbereich Zentrale Dienstleistungen, Entwicklung, Qualität (DEQ) Fachbereich Vergaben für Ministerien (DEQ 6), z. Hd. Anke Jann, Zimmerstraße 26-27, 10969 Berlin. Der verschlossene (verklebte) innere Umschlag muss wie folgt beschriftet sein: ACHTUNG: Bitte ungeöffnet und mit Eingangsstempel und Uhrzeit an Anke Jann (Gebäude Zimmerstr. 26-27, Raum 3.38) weiterleiten. Teilnahmeantrag für Los [x] im Vergabeverfahren: „Rahmenvereinbarung zu Informationsmaßnahmen und zur kommunikativen Begleitung zur Nationalen Klimaschutzinitiative“ Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge in Gebäude Zimmerstr. 26-27, Raum 2.64 (Poststelle): 21.09.2015, 11:00 Uhr Informations- und Wartepflicht nach § 101a GWB / Nicht berücksichtigte Bewerbungen und Angebote: Der Auftraggeber informiert unverzüglich – spätestens 15 Kalendertage (bei elektronischer Übermittlung 10 Tage) vor dem Vertragsschluss – in Textform die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihrer Angebote und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses. Bewerber, deren Bewerbung abgelehnt und denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, werden entsprechend informiert. Die Information nach § 101a GWB und die Information über den Zuschlag erfolgen per E-Mail. Wir weisen darauf hin, dass hierdurch die verkürzte Einspruchsfrist von 10 Tagen gilt. Zusätzlich erfolgt eine Zusendung auf dem Postweg. Mit der Abgabe seines Teilnahmeantrages / Angebotes unterliegt der Bewerber / Bieter auch den Bestimmungen über die Nichtberücksichtigung von Teilnahmeanträgen / Angeboten gemäß § 22 EG VOL/A bzw. § 19 VOL/A. Weitere Bedingungen, insbesondere Vorgaben zur Einreichung von Angeboten, sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen, die den Bietern zugesendet werden, die nach dem Teilnahmewettbewerb zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. Die Vergabestelle behält sich vor, fehlende Erklärungen und Nachweise analog zu § 19 EG Abs. 2 VOL/A bzw. § 16 Abs. 2 VOL/A nachzufordern. Die Nichtvorlage der geforderten bzw. nachgeforderten Unterlagen führt gemäß § 19 EG Abs. 3 lit. a VOL/A bzw. § 16 Abs. 3 lit. a VOL/A zum Ausschluss des Teilnahmeantrags.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) fördert und initiiert das BMUB Klimaschutzprojekte in ganz Deutschland und leistet dadurch einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der nationalen Klimaschutzziele: Bis 2050 sollen die Treibhausgasemissionen in Deutschland um 80 bis 95 Prozent im Vergleich zu 1990 reduziert werden. Die NKI wurde 2008 ins Leben gerufen, um gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Akteuren aus Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft innovative Ansätze und Konzepte zu entwickeln und aktiv umzusetzen. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Die NKI trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei; sie macht den Klimaschutz erlebbar und schafft zahlreiche Beispiele zur Nachahmung.
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Ein wichtiger Faktor der NKI ist eine professionelle Öffentlichkeitsarbeit. Sie dient dazu, die geförderten Programme und Projekte (19.000) koordiniert miteinander zu vernetzen und deren Inhalte und Ergebnisse in der Bevölkerung, bei politischen Entscheidungsträgern und in den Medien zu kommunizieren. Dafür wurde der Internetauftritt www.klimaschutz.de aufgebaut, Kampagnen und Veranstaltungen durchgeführt und Informationsmaterialien erstellt.
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Die bisherige Öffentlichkeitsarbeit zur NKI soll weitergeführt und weiter entwickelt werden. Das BMUB schreibt dazu einen neuen Rahmenvertrag zu Informationsmaßnahmen und zur kommunikativen Begleitung der Themen und Aktivitäten der NKI aus.
Es sind insbesondere die Prozesse der NKI und ihre Projekte, Programme und Aktivitäten ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Darüber hinaus sollen einzelne Aspekte der NKI und ihrer Themenbereiche auch ein internationales Publikum erreichen.
Es sind unterschiedliche Maßnahmen zur Verstärkung der Ganzheitlichkeit und der Außen-wahrnehmung der NKI unter Einbeziehung moderner Kommunikationsformen und sozialer Netzwerke geplant.
Die unmittelbare inhaltliche sowie technische Unterstützung erfordert unter Berücksichtigung der bereits laufenden politischen Prozesse die Gewährleistung höchstmöglicher Kontinuität in der Bearbeitung des Projekts.
Die zu erbringenden Leistungen werden in zwei Arbeitspakete (AP) mit Unterarbeitspaketen aufgeteilt und in Losen vergeben. Das Arbeitspaket 1 stellt Los 1 dar, das Arbeitspaket 2 Los 2. Angebote sind für Los 1 und / oder Los 2 möglich.
AP1 Internetauftritt (Los 1)
AP1.1 Grundlegende Überarbeitung
a.) Erstellen eines Konzeptes für die Überarbeitung und den Ausbau des Internetportals www.klimaschutz.de.
b.) Erstellen eines Konzeptes für den Auf- und späteren Ausbau eines interaktiven Communitytools…
c.) Überarbeitung des Layouts
d.) Entwicklung notwendiger Design-Komponenten…
e.) Umsetzen des Überarbeitungskonzepts…
f.) Programmieren bzw. erstellen und implementieren des interaktiven Community-Tools
g.) Migration der Website in ein neues CMS
h.) Konzeption, Entwicklung und Implementierung von Microsites…
AP1.2 Betrieb und Redaktion
a.) Kontinuierliche Pflege der Texte und Karteninhalte
b.) Betrieb und Pflege von Microsites…
c.) Kommunikation in Sozialen Medien
d.) Kontinuierliche Pflege und Betrieb des neu zu installierenden interaktiven Community-Tools
e.) Bildrecherche, Bildbearbeitung, Infografiken
f.) Redaktion, Recherche und Texterstellung
g.) Erstellen barrierefreier PDF-Dokumente
h.) Hosting nach BSI-Vorgaben und Traffic
i.) Datenschutzkonforme, statistische Auswertung
j.) Technischer und redaktioneller Support
AP1.3 Kontinuierliche Weiterentwicklung
a.) Überwachen, Pflegen und laufendes Optimieren der Gesamtstruktur des Portals
b.) Erstellung und Umsetzung von Feinkonzepten für einzelne Module und Elemente
c.) Änderung und Erweiterung der Programmierung
d.) Schulungen zur Benutzung des CMS
AP1.4 Besondere Leistungsanforderungen (Service-Level-Agreements)
AP1.5 Administration und Kommunikation
a.) Projekttreffen koordinieren, durchführen und protokollieren
b.) Konzeptionen und Designentwürfe beim Auftraggeber präsentieren
AP1.6 Überleitungs- bzw. Einarbeitungsphase
AP2 Information und Kommunikation (Los 2)
AP2.1 Informationsmaterialien zur Begleitung der NKI
a.) Kreation, Gestaltung und Produktion einschließlich Druck von standardisierten Publikationen…
b.) Textredaktion und Lektorat (deutsch und englisch)
c.) Bildredaktion…
d.) Erstellen von Tabellen und Grafiken…
e.) Gestaltung und Produktion von sonstigen Druckerzeugnissen…
f.) Entwicklung, Gestaltung, Produktion und Lagerung von …Werbe- und Begleitmaterialien…
g.) Entwicklung, Gestaltung, Produktion, Lagerung und ggf. Versand von Präsentationsmitteln für Veranstaltungen…
h.) Erstellung farbverbindlicher Proofs
i.) Reinzeichnung und Datenaufbereitung für die Druckerei.
j.) Druck von hier beschriebenen Materialien.
k.) Archivierung der Daten…
AP2.2 Werbemittel
a.) Erstellen von Print-Werbemitteln auf der Basis von Layouts bis zur Erstellung Repro-fähiger Digitaldaten…
b.) Erstellen von Film-, Funk- und Fernseh-Werbemitteln sowie audiovisueller Medien…
c.) Erstellen von Online-Werbemitteln bis zur Einstellungsreife
AP2.3 Informationsveranstaltungen im Zusammenhang mit der NKI
a.) Recherche, Einladung, Briefing und Betreuung von Moderatoren / Referenten…
b.) …Auswahl und Buchung der ausgewählten Veranstaltungsstätte … Gestaltung, Dekoration und technische Ausstattung der Räume…
c.) Organisation und Durchführung des Einladungsmanagements sowie Betreuung der Gäste und Teilnehmer…
d.) Auswahl, Organisation und Gewährleistung von Cateringangeboten…
e.) Dokumentation der Veranstaltung, ggf. mit Medienauswertung und Teilnehmerbefragung
AP2.4 NKI-themenspezifische Informationskampagnen
a.) Konzeption unterschiedlicher NKI-themenspezifischer Informationskampagnen unter Einsatz geeigneter Werbemittel…
b.) Mitarbeit bei der Konzeption und Umsetzung von strategischer, zielgruppengerechter Kommunikation…
c.) Beratung des Auftraggebers und Erarbeitung eines Briefing für die Mediaagentur…
d.) Erhebung und Auswertung von Daten zur Evaluierung…
AP2.5 Administration, Kommunikation und Redaktion
a.) Koordinierung, Durchführung und Protokollierung von …Projekttreffen und Workshops…
b.) Erstellung von Texten, Vorworten, Reden und Briefen…
c.) Redaktionelle Bearbeitung von gelieferten Textrohfassungen
d.) Evaluierung und Auswertung der durchgeführten Informations- und Kommunikationsmaßnahmen
e.) Konzeption und Durchführung von umweltgerechten Versand- und Mailingaktionen
f.) Archivierung der Daten…
AP2.6 Überleitungs- bzw. Einarbeitungsphase
Das gewählte Vergabeverfahren läuft in mehreren Schritten ab. Zunächst werden mit der Bekanntmachung Bewerber aufgefordert, sich am Verfahren zu beteiligen. Hierzu ist ein Teilnahmeantrag mit Unterlagen, aus der die Eignung des Bewerbers für den Auftrag hervorgeht, an die in der Bekanntmachung unter I.1 („Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an“)und unten aufgeführte Stelle zu senden. Die Eignung besteht aus allgemeinen und objektiven Eignungskriterien und wird anhand der in der Bekanntmachung unter III.2 genannten Bedingungen festgestellt.
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Im nächsten Schritt werden alle Teilnahmeanträge, die die allgemeinen Kriterien zur persönlichen Lage und zur wirtschaftlichen, finanziellen und technischen Leistungsfähigkeit der/s Bewerber/s erfüllen, anhand von objektiven Kriterien bewertet. Von diesen Bewerbern werden mindestens 3, maximal jedoch 5 Bewerber, die in Bezug auf die objektiven Eignungskriterien die größte Eignung nachweisen können, zur Angebotsabgabe aufgefordert. Hierfür werden mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe weitere Unterlagen übersandt.
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Im Rahmen des Angebots ist auch eine Arbeitsprobe zu erbringen, welche ausschließlich zur Bewertung des Angebotes herangezogen wird. Es ist geplant, im Rahmen des weiteren Vergabeverfahrens über die Angebote zu verhandeln. Neben der Angebotspräsentation wird auch eine Präsentation der Arbeitsprobe stattfinden.
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Die Inhalte und weitere Informationen zur Arbeitsprobe und zur Verhandlung werden den zuvor aufgeforderten Bietern rechtzeitig vor den Verhandlungsterminen bekanntgegeben.
Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Rahmenvereinbarung zu Informationsmaßnahmen und zur kommunikativen Begleitung zur Nationalen Klimaschutzinitiative, Los 1, Internetauftritt
Kurze Beschreibung:
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) fördert und initiiert das BMUB Klimaschutzprojekte in ganz Deutschland und leistet dadurch einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der nationalen Klimaschutzziele: Bis 2050 sollen die Treibhausgasemissionen in Deutschland um 80 bis 95 Prozent im Vergleich zu 1990 reduziert werden. Die NKI wurde 2008 ins Leben gerufen, um gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Akteuren aus Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft innovative Ansätze und Konzepte zu entwickeln und aktiv umzusetzen. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Die NKI trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei; sie macht den Klimaschutz erlebbar und schafft zahlreiche Beispiele zur Nachahmung.Ein wichtiger Faktor der NKI ist eine professionelle Öffentlichkeitsarbeit. Sie dient dazu, die geförderten Programme und Projekte (19.000) koordiniert miteinander zu vernetzen und deren Inhalte und Ergebnisse in der Bevölkerung, bei politischen Entscheidungsträgern und in den Medien zu kommunizieren. Dafür wurde der Internetauftritt www.klimaschutz.de aufgebaut, Kampagnen und Veranstaltungen durchgeführt und Informationsmaterialien erstellt.Die bisherige Öffentlichkeitsarbeit zur NKI soll weitergeführt und weiter entwickelt werden. Das BMUB schreibt dazu einen neuen Rahmenvertrag zu Informationsmaßnahmen und zur kommunikativen Begleitung der Themen und Aktivitäten der NKI aus.Es sind insbesondere die Prozesse der NKI und ihre Projekte, Programme und Aktivitäten ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Darüber hinaus sollen einzelne Aspekte der NKI und ihrer Themenbereiche auch ein internationales Publikum erreichen.Es sind unterschiedliche Maßnahmen zur Verstärkung der Ganzheitlichkeit und der Außen-wahrnehmung der NKI unter Einbeziehung moderner Kommunikationsformen und sozialer Netzwerke geplant.Die unmittelbare inhaltliche sowie technische Unterstützung erfordert unter Berücksichtigung der bereits laufenden politischen Prozesse die Gewährleistung höchstmöglicher Kontinuität in der Bearbeitung des Projekts.Die zu erbringenden Leistungen werden in zwei Arbeitspakete (AP) mit Unterarbeitspaketen aufgeteilt und in Losen vergeben. Das Arbeitspaket 1 stellt Los 1 dar, das Arbeitspaket 2 Los 2. Angebote sind für Los 1 und / oder Los 2 möglich.AP1 Internetauftritt (Los 1)AP1.1 Grundlegende Überarbeitunga.) Erstellen eines Konzeptes für die Überarbeitung und den Ausbau des Internetportals www.klimaschutz.de.b.) Erstellen eines Konzeptes für den Auf- und späteren Ausbau eines interaktiven Communitytools…c.) Überarbeitung des Layoutsd.) Entwicklung notwendiger Design-Komponenten…e.) Umsetzen des Überarbeitungskonzepts…f.) Programmieren bzw. erstellen und implementieren des interaktiven Community-Toolsg.) Migration der Website in ein neues CMSh.) Konzeption, Entwicklung und Implementierung von Microsites…AP1.2 Betrieb und Redaktiona.) Kontinuierliche Pflege der Texte und Karteninhalteb.) Betrieb und Pflege von Microsites…c.) Kommunikation in Sozialen Mediend.) Kontinuierliche Pflege und Betrieb des neu zu installierenden interaktiven Community-Toolse.) Bildrecherche, Bildbearbeitung, Infografikenf.) Redaktion, Recherche und Texterstellungg.) Erstellen barrierefreier PDF-Dokumenteh.) Hosting nach BSI-Vorgaben und Traffici.) Datenschutzkonforme, statistische Auswertungj.) Technischer und redaktioneller SupportAP1.3 Kontinuierliche Weiterentwicklunga.) Überwachen, Pflegen und laufendes Optimieren der Gesamtstruktur des Portalsb.) Erstellung und Umsetzung von Feinkonzepten für einzelne Module und Elementec.) Änderung und Erweiterung der Programmierungd.) Schulungen zur Benutzung des CMSAP1.4 Besondere Leistungsanforderungen (Service-Level-Agreements)AP1.5 Administration und Kommunikationa.) Projekttreffen koordinieren, durchführen und protokollierenb.) Konzeptionen und Designentwürfe beim Auftraggeber präsentierenAP1.6 Überleitungs- bzw. Einarbeitungsphase.
Mehr anzeigen
AP1.6 Überleitungs- bzw. Einarbeitungsphase.
Menge oder Umfang: Arbeitspaket / Los 1: Internetauftritt— Grundlegende Überarbeitung— Betrieb und Redaktion— Kontinuierliche Weiterentwicklung— Besondere Leistungsanforderungen (Service-Level-Agreements)— Administration und Kommunikation— Überleitungs- bzw. Einarbeitungsphase.
Arbeitspaket / Los 1: Internetauftritt
— Grundlegende Überarbeitung
— Betrieb und Redaktion
— Kontinuierliche Weiterentwicklung
— Besondere Leistungsanforderungen (Service-Level-Agreements)
— Administration und Kommunikation
— Überleitungs- bzw. Einarbeitungsphase.
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Rahmenvereinbarung zu Informationsmaßnahmen und zur kommunikativen Begleitung zur Nationalen Klimaschutzinitiative, Los 2, Information und Kommunikation
Kurze Beschreibung:
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) fördert und initiiert das BMUB Klimaschutzprojekte in ganz Deutschland und leistet dadurch einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der nationalen Klimaschutzziele: Bis 2050 sollen die Treibhausgasemissionen in Deutschland um 80 bis 95 Prozent im Vergleich zu 1990 reduziert werden. Die NKI wurde 2008 ins Leben gerufen, um gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Akteuren aus Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft innovative Ansätze und Konzepte zu entwickeln und aktiv umzusetzen. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Die NKI trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei; sie macht den Klimaschutz erlebbar und schafft zahlreiche Beispiele zur Nachahmung.Ein wichtiger Faktor der NKI ist eine professionelle Öffentlichkeitsarbeit. Sie dient dazu, die geförderten Programme und Projekte (19.000) koordiniert miteinander zu vernetzen und deren Inhalte und Ergebnisse in der Bevölkerung, bei politischen Entscheidungsträgern und in den Medien zu kommunizieren. Dafür wurde der Internetauftritt www.klimaschutz.de aufgebaut, Kampagnen und Veranstaltungen durchgeführt und Informationsmaterialien erstellt.Die bisherige Öffentlichkeitsarbeit zur NKI soll weitergeführt und weiter entwickelt werden. Das BMUB schreibt dazu einen neuen Rahmenvertrag zu Informationsmaßnahmen und zur kommunikativen Begleitung der Themen und Aktivitäten der NKI aus.Es sind insbesondere die Prozesse der NKI und ihre Projekte, Programme und Aktivitäten ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Darüber hinaus sollen einzelne Aspekte der NKI und ihrer Themenbereiche auch ein internationales Publikum erreichen.Es sind unterschiedliche Maßnahmen zur Verstärkung der Ganzheitlichkeit und der Außen-wahrnehmung der NKI unter Einbeziehung moderner Kommunikationsformen und sozialer Netzwerke geplant.Die unmittelbare inhaltliche sowie technische Unterstützung erfordert unter Berücksichtigung der bereits laufenden politischen Prozesse die Gewährleistung höchstmöglicher Kontinuität in der Bearbeitung des Projekts.Die zu erbringenden Leistungen werden in zwei Arbeitspakete (AP) mit Unterarbeitspaketen aufgeteilt und in Losen vergeben. Das Arbeitspaket 1 stellt Los 1 dar, das Arbeitspaket 2 Los 2. Angebote sind für Los 1 und / oder Los 2 möglich.AP2 Information und Kommunikation (Los 2)AP2.1 Informationsmaterialien zur Begleitung der NKIa.) Kreation, Gestaltung und Produktion einschließlich Druck von standardisierten Publikationen…b.) Textredaktion und Lektorat (deutsch und englisch)c.) Bildredaktion…d.) Erstellen von Tabellen und Grafiken…e.) Gestaltung und Produktion von sonstigen Druckerzeugnissen…f.) Entwicklung, Gestaltung, Produktion und Lagerung von …Werbe- und Begleitmaterialien…g.) Entwicklung, Gestaltung, Produktion, Lagerung und ggf. Versand von Präsentationsmitteln für Veranstaltungen…h.) Erstellung farbverbindlicher Proofsi.) Reinzeichnung und Datenaufbereitung für die Druckerei.j.) Druck von hier beschriebenen Materialien.k.) Archivierung der Daten…AP2.2 Werbemittela.) Erstellen von Print-Werbemitteln auf der Basis von Layouts bis zur Erstellung Repro-fähiger Digitaldaten…b.) Erstellen von Film-, Funk- und Fernseh-Werbemitteln sowie audiovisueller Medien…c.) Erstellen von Online-Werbemitteln bis zur EinstellungsreifeAP2.3 Informationsveranstaltungen im Zusammenhang mit der NKIa.) Recherche, Einladung, Briefing und Betreuung von Moderatoren / Referenten…b.) …Auswahl und Buchung der ausgewählten Veranstaltungsstätte … Gestaltung, Dekoration und technische Ausstattung der Räume…c.) Organisation und Durchführung des Einladungsmanagements sowie Betreuung der Gäste und Teilnehmer…d.) Auswahl, Organisation und Gewährleistung von Cateringangeboten…e.) Dokumentation der Veranstaltung, ggf. mit Medienauswertung und TeilnehmerbefragungAP2.4 NKI-themenspezifische Informationskampagnena.) Konzeption unterschiedlicher NKI-themenspezifischer Informationskampagnen unter Einsatz geeigneter Werbemittel…b.) Mitarbeit bei der Konzeption und Umsetzung von strategischer, zielgruppengerechter Kommunikation…c.) Beratung des Auftraggebers und Erarbeitung eines Briefing für die Mediaagentur…d.) Erhebung und Auswertung von Daten zur Evaluierung…AP2.5 Administration, Kommunikation und Redaktiona.) Koordinierung, Durchführung und Protokollierung von …Projekttreffen und Workshops…b.) Erstellung von Texten, Vorworten, Reden und Briefen…c.) Redaktionelle Bearbeitung von gelieferten Textrohfassungend.) Evaluierung und Auswertung der durchgeführten Informations- und Kommunikationsmaßnahmene.) Konzeption und Durchführung von umweltgerechten Versand- und Mailingaktionenf.) Archivierung der Daten…AP2.6 Überleitungs- bzw. Einarbeitungsphase.
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AP2.6 Überleitungs- bzw. Einarbeitungsphase.
Menge oder Umfang: Arbeitspaket / Los 2: Information und Kommunikation— Informationsmaterialien zur Begleitung der NKI— Werbemittel— Informationsveranstaltungen im Zusammenhang mit der NKI— NKI-themenspezifische Informationskampagnen— Administration, Kommunikation und Redaktion— Überleitungs- bzw. Einarbeitungsphase.
Arbeitspaket / Los 2: Information und Kommunikation
— Informationsmaterialien zur Begleitung der NKI
— Werbemittel
— Informationsveranstaltungen im Zusammenhang mit der NKI
— NKI-themenspezifische Informationskampagnen
— Administration, Kommunikation und Redaktion
— Überleitungs- bzw. Einarbeitungsphase
Beschreibung der Optionen: Die AG behält sich die Option vor, den Vertrag um 1 Jahr zu verlängern.
Zahl der möglichen Verlängerungen: 1
Dauer: 36 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Standort des Auftragnehmers, des Auftraggebers und weitere Orte in Deutschland.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Eignungsangaben Bewerber / Bieter / Bietergemeinschaften / Unterauftragnehmer
Der Bewerber/Bieter soll nachweisbar in der Lage sein, die verlangten Aufgaben fachkundig, leistungsfähig und zuverlässig im vertraglich festgesetzten Zeitraum durchzuführen.
Zur Bewertung der Eignung sind die im Folgenden genannten Unterlagen in Form von Eigenerklärungen mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Richtigkeit der im Teilnahmeantrag abgegebenen Erklärungen durch Vorlage von Nachweisen zu überprüfen.
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Bei Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen zur Abdeckung des gesamten Leistungsspektrums, z.B. in Form einer Bewerber-/Bietergemeinschaft oder bei Einsatz eines notwendigen Unterauftragnehmers sind die für die Prüfung der persönlichen Lage sowie der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit erforderlichen Unterlagen für jedes Bewerber-/Bietergemeinschaftsmitglied sowie für den notwendigen Unterauftragnehmer und die Nachweise der technischen Leistungsfähigkeit für mindestens ein Mitglied der Bewerber-/Bietergemeinschaft bzw. für den notwendigen Unterauftragnehmer vorzulegen. Die technische Leistungsfähigkeit eines Mitglieds/einzelner Mitglieder einer Bewerber-/Bietergemeinschaft bzw. eines notwendigen Unterauftragnehmers reicht zur Annahme der Eignung der Bewerber-/Bietergemeinschaft/des Bewerbers/Bieters nur aus, wenn dieses Mitglied/diese Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft/der notwendige Unterauftragnehmer nach der internen Arbeitsverteilung für die Durchführung der jeweiligen Leistung zuständig sein soll/sollen. Die interne Leistungsverteilung ist mit dem Teilnahmeantrag darzulegen, insbesondere wenn entsprechende Nachweise nur für ein Mitglied/einzelne Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft/den notwendigen Unterauftragnehmer vorgelegt wird. Wird der Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit durch ein Mitglied/einzelne Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft/den notwendigen Unterauftragnehmer erbracht, welche/s/r nach der internen Arbeitsverteilung für diesen Leistungsteil im Rahmen der ausgeschriebene Leistung zuständig ist/sind, wird die Bewerber-/Bietergemeinschaft/der Bewerber/Bieter als Ganzes als technisch leistungsfähig angesehen.
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Im nächsten Schritt werden alle Teilnahmeanträge, die die allgemeinen Kriterien zur persönlichen Lage und zur wirtschaftlichen, finanziellen und technischen Leistungsfähigkeit der/s Bewerber/s erfüllen, anhand von objektiven Kriterien bewertet.
1 ALLGEMEINE KRITERIEN
Persönliche Lage des Bewerbers/Bieters
— Beschreibung des Bewerbers/Anbieters (Organisationsform, Profil, Kompetenzschwerpunkte, vollständige Anschrift, Bankverbindung: IBAN und BIC, Kontaktperson mit Telefon-, Faxnummer und E-Mail) und der Partner (Organisationsform, Profil, Kompetenzschwerpunkte, vollständige Anschrift).
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— Angaben zum Auftragsverantwortlichen/Projektleiter sowie zu den Personen, die im Falle der Zuschlagserteilung die Leistung erbringen, möglichst mit Angabe wer welche Leistung erbringt.
— Soweit es sich um eine Bewerber-/Bietergemeinschaft handelt oder der Bewerber/Bieter sich auf die Eignung von Unterauftragnehmern beruft, hat der Bewerber/Bieter anzugeben, welche Leistungsbestandteile von welchem Unternehmen erbracht werden sollen. Dabei ist kenntlich zu machen, welchen Status (Mitglied der Bewerber-/Bietergemeinschaft, Unterauftragnehmer) das jeweilige Unternehmen hat.
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— Im Falle des Einsatzes eines Nachunternehmers zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde zur Abdeckung des gesamten Leistungsspektrums (Einsatz eines notwendigen Unterauftragnehmers) ist eine Eigenerklärung über die Zusammenarbeit mit dem notwendigen Unterauftragnehmer im Falle eines Zuschlags mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. In dieser Erklärung sind der notwendigen Unterauftragnehmer und seine Leistungen zu benennen. (Hierzu ist das Formblatt „Erklärung zur Zusammenarbeit mit einem notwendigen Unterauftragnehmer“ zu nutzen.)
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— Im Falle von Bewerber-/Bietergemeinschaften sind im Teilnahmeantrag der Name der Bewerber-/Bietergemeinschaft, die Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft und das geschäfts- und federführende Bewerber-/Bietergemeinschaftsmitglied zu benennen. Mit dem Teilnahmeantrag ist außerdem eine von allen Bewerber-/Bietergemeinschaftsmitgliedern unterschriebene Erklärung abzugeben, dass im Falle der Auftragserteilung ein Konsortialvertrag geschlossen wird, dass jedes Bietergemeinschaftsmitglied für die vertragsgemäße Ausführung der Leistung als Gesamtschuldner haftet, dass das geschäfts- und federführende Bewerber-/Bietergemeinschaftsmitglied als bevollmächtigter Vertreter die aufgeführten Bewerber-/Bietergemeinschaftsmitglieder gegenüber der Vergabestelle vertritt und insbesondere berechtigt ist, den Teilnahmeantrag und das Angebot abzugeben, den Vertrag abzuschließen sowie mit Wirkung für jedes Mitglied ohne Einschränkung Zahlungen anzunehmen. Es sind außerdem nachvollziehbare Aussagen zur Aufgabenteilung innerhalb der Bewerber/Bietergemeinschaft zu treffen. Bei Teilnahmeanträgen von Bewerber-/Bietergemeinschaften ist zu erklären, dass keine unzulässigen wettbewerbsbeschränkenden Abreden getroffen wurden und darzulegen, dass die Zusammenarbeit kartellrechtlich zulässig ist. Das kann z.B. durch Angabe der Gründe erfolgen, die zu der Kooperation geführt haben. (Hierzu ist das Formblatt „Erklärung Bewerber-/Bietergemeinschaft“ zu nutzen.)
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— Eigenerklärung über den Abschluss einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung nach § 7 EG Abs. 2 lit. b) VOL/A in Höhe von mind.: Los 1 = 665.000,00 EUR, Los 2 = 2.300.000,00 EUR.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. ALLGEMEINE KRITERIEN:
— Erklärung mit Originalunterschrift, dass der Bewerber/Bieter und ggf. seine Konsortialpartner/notwendigen Unterauftragnehmer sich nicht in einem Insolvenzverfahren oder einem vergleichbaren gesetzlichen Verfahren befinden und sich das/die Unternehmen nicht in Liquidation befinden. Ferner ist zu bestätigen, dass der Bewerber/Bieter und ggf. seine Kooperationspartner/notwendigen Unterauftragnehmer ihre Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt haben und auch sonst keine Ausschlusstatbestände des § 6 EG Abs. 6 VOL/A bzw. § 6 Abs. 5 VOL/A gegeben sind (hierzu ist das Formblatt „Bewerber-/Bietererklärung nach § 6 EG Abs. 6 VOL/A bzw. § 6 Abs. 5 VOL/A“ zu nutzen).
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— Erklärung mit Originalunterschrift, dass beim Bewerber/Bieter/Konsortialpartner /notwendigen Unterauftragnehmer sämtliche Ausschlusstatbestände des § 6 EG Abs. 4 VOL/A nicht gegeben sind (hierzu ist das Formblatt „Bewerber-/Bietererklärung nach § 6 EG Abs. 4 VOL/A“ zu nutzen).
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— Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers/Bieters/Konsortialpartners /notwendigen Unterauftragnehmers bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre, getrennt nach Jahren.
— Erklärung gemäß § 19 Abs. 3 des Gesetzes zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz-MiLOG) (hierzu ist das Formblatt „Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 des Gesetzes zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz-MiLOG)“ zu nutzen).
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2. OBJEKTIVE KRITERIEN:
Detaillierte Angaben zur Bewertung der objektiven Kriterien sind den Erläuterungen unter III.2.3) zu entnehmen.
Objektives Eignungskriterium A (2 Gewichtungspunkte): Durchschnittlicher Gesamtnettojahresumsatz der letzten drei Geschäftsjahre. Der Umsatz kann von der Bewerbergemeinschaft zusammen erbracht werden. Im Falle des Einsatzes von Unterauftragnehmern können die Umsätze der Unterauftragnehmer nicht berücksichtigt werden.
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Bei Kriterien, bei denen eine Auswahlalternative besteht (siehe die nachstehenden ODER-Formulierungen), wird nur eine Alternative bewertet. Bei Erfüllung mehrerer Alternativen wird die Alternative mit der höheren Bewertungspunktzahl bewertet.
Für LOS 1:
In dem Eignungskriterium A sind 10 Bewertungspunkte (BP) erreichbar. Folgende Bewertung wird zugrunde gelegt:
≥ 600.000 EUR = 10 Bewertungspunkte (BP)
ODER 500.000 bis 599.999 EUR = 8 BP
ODER 400.000 bis 499.999 EUR = 6 BP
ODER 300.000 bis 399.999 EUR = 4 BP
ODER 200.000 bis 299.999 EUR = 2 BP
ODER ≤ 199.999 EUR = 1 BP
Für LOS 2:
In dem Eignungskriterium A sind 10 Bewertungspunkten erreichbar. Folgende Bewertung wird zugrunde gelegt:
≥ 1.000.000 EUR = 10 Bewertungspunkte (BP)
ODER 900.000 bis 999.999 EUR = 9 BP
ODER 800.000 bis 899.999 EUR = 8 BP
ODER 700.000 bis 799.999 EUR = 7 BP
ODER 600.000 bis 699.999 EUR = 6 BP
ODER 500.000 bis 599.999 EUR = 5 BP
ODER 400.000 bis 499.999 EUR = 4 BP
ODER 300.000 bis 399.999 EUR = 3 BP
ODER ≤ 199.999 EUR = 1 BP.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1.ALLGEMEINE KRITERIEN:
Für Los 1 und Los 2
Nachweise zur Qualifikation des Projektteams und des Projektleiters: abschließende Benennung aller vorgesehenen Mitglieder des Kernteams und des Projektleiters, Angabe ihrer Qualifikationen (Angaben zum beruflichen Werdegang und Abschluss, Erfahrungen wie z.B. entsprechende Vorarbeiten und Veröffentlichungen), aussagekräftige Darstellung von Referenzen, die mit dem Ausschreibungsgegenstand vergleichbar sind und nicht älter als 5 Jahre sind. Als geeignete Referenzen gelten vom Projektteam und Projektleiter durchgeführte Aufträge bzw. bearbeitete Projekte. Insgesamt müssen durch die Nachweise zur Qualifikation des Projektteams und Projektleiters folgende Voraussetzungen/Eignungskriterien erfüllt sein, damit die Referenzen als vergleichbar angesehen werden und die technische Leistungsfähigkeit insgesamt erfüllt ist. Dabei sind die unten angegebenen Kriterien jeweils durch die angegebene Personenzahl zu erfüllen.
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Für Los 1
1. Erfahrungen mit der Konzeption und Implementierung von komplexen Internetauftritten unter Einsatz von CMS und Social Media (mind. 3 Personen)
2. Fundierte Kenntnisse im Bereich von Umwelt- und Klimaschutz sowie Klimaschutzpolitik (mind. 3 Personen)
3. Redaktionelle und gestalterische Kompetenzen zur Vermittlung komplexer Sachverhalte (mind. 3 Personen)
4. Erfahrung mit Bildredaktion, Grafikerstellung und Infografiken (mind. 3 Personen)
5. Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit vergleichbaren Auftraggebern (öffentliche Verwaltung, hohe politische Sichtbarkeit, z. B. Ministerien auf Landes- oder Bundesebene) (mind. 3 Personen)
6. sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift (mind. 3 Personen)
Für Los 2
1. redaktionelle, journalistische und gestalterische Kompetenzen (mind. 3 Personen)
2. Erfahrungen mit der Planung und Durchführung komplexer Kampagnen, Veranstaltungen sowie Kommunikationsmaßnahmen im Print- und Online-Bereich (mind. 3 Personen)
3. Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit vergleichbaren Auftraggebern (öffentliche Verwaltung, hohe politische Sichtbarkeit, z. B. Ministerien auf Landes- oder Bundesebene) (mind. 3 Personen)
4. Kenntnisse im Bereich von Umwelt- und Klimaschutz sowie Klimaschutzpolitik
5. Kenntnisse in der Umsetzung von technischen Leistungen (Online, Veranstaltungs-, Präsentationstechnik) (mind. 3 Personen)
Es ist zu den Punkten 1. bis 6. jeweils mindestens 1 Referenz pro geforderte Person auf je max. 5 DIN A4-Seiten aussagekräftig zu beschreiben. Die Referenzen sind den einzelnen Eignungskriterien zuzuordnen. Bei der Beschreibung der Referenzen sind folgende Angaben erforderlich (eine einfache Auflistung der Referenzen ist nicht ausreichend):
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O Projektbezeichnung
O Projektinhalt
O Projektlaufzeit
O erbrachte Leistungen innerhalb des Projektes
O Vergleichbarkeit mit dem hier ausgeschriebenem Auftragsgegenstand (ggf. Bezug zum Arbeitspaket/Arbeitsschritt)
Die Vergabestelle behält sich vor, fehlende Erklärungen und Nachweise analog zu § 19 EG Abs. 2 VOL/A bzw. § 16 Abs. 2 VOL/A nachzufordern. Die Nichtvorlage der geforderten bzw. nachgeforderten Unterlagen führt gemäß § 19 EG Abs. 3 lit. a VOL/A bzw. § 16 Abs. 3 lit. a VOL/A zum Ausschluss des Teilnahmeantrags.
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2. OBJEKTIVE Kriterien:
Für Los 1 und Los 2:
Auswahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden:
Es werden mindestens 3, maximal jedoch 5 Bewerber je Los zur Angebotsabgabe aufgefordert.
Über die Rangfolge der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, entscheidet die Gesamtsumme der erreichten Eignungspunkte (EP). Diese ergibt sich als Summe der Eignungspunkte für die einzelnen Eignungskriterien. Die Eignungspunkte für die einzelnen Eignungskriterien ergeben sich jeweils als Produkt der insgesamt für das jeweilige Eignungskriterium vergebenen Bewertungspunkte (BP) und der festgelegten Gewichtungspunkte (GP) für das jeweilige Eignungskriterium.
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Die Summe der Eignungspunkte je Kriterium errechnet sich daher nach folgender Formel:
Gewichtungspunkte (GP) x Bewertungspunkte (BP) = Eignungspunkte (EP)
Im Bedarfsfall entscheidet bei gleicher Eignung das Los über die Auswahl eines Bewerbers.
In den sechs objektiven Eignungskriterien von Los
1 kann eine Gesamtsumme von maximal 29 Bewertungspunkten (BP) vergeben und eine Gesamtsumme von maximal 400 Eignungspunkten (EP) erreicht werden.
2 kann eine Gesamtsumme von maximal 24 Bewertungspunkten (BP) vergeben und eine Gesamtsumme von maximal 300 Eignungspunkten (EP) erreicht werden.
Bei der Verteilung der Bewertungspunkte werden die nachstehenden Kriterien zugrunde gelegt. Bei Kriterien, bei denen eine Auswahlalternative besteht (siehe die nachstehenden ODER-Formulierungen), wird nur eine Alternative bewertet. Bei Erfüllung mehrerer Alternativen wird die Alternative mit der höheren Bewertungspunktzahl bewertet.
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Objektives Eignungskriterium A: siehe wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (III.2.2).
Es sind zu den objektiv Eignungskriterien C-F Referenzen (entweder im Rahmen der Darstellung der Referenzaufträge des Bewerbers/Bieters oder im Rahmen der Qualifikation des Projektteams und des Projektleiters), sofern nicht anders angegeben, auf je max. 5 DIN A4-Seiten aussagekräftig zu beschreiben. Die Referenzen sind den einzelnen Eignungskriterien zuzuordnen. Bei der Beschreibung der Referenzen sind folgende Angaben erforderlich (eine einfache Auflistung der Referenzen ist nicht ausreichend):
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o Projektbezeichnung
o Projektinhalt
o Projektlaufzeit (nicht älter als 5 Jahre)
o erbrachte Leistungen innerhalb des Projektes
o Vergleichbarkeit mit dem hier ausgeschriebenem Auftragsgegenstand (ggf. Bezug zum Arbeitspaket/Arbeitsschritt)
o Angabe des Auftraggebers
o Projektvolumen in EURO
Objektives Eignungskriterium B (12 Gewichtungspunkte):
Unternehmensprofil und dessen Ausrichtung auf Kommunikation im Klimaschutz
Insgesamt sind 3 Bewertungspunkte erreichbar. Diese Punktzahl wird vergeben, wenn alle Kriterien erfüllt werden. Die zu vergebende Punktzahl hängt von der Erfüllung der Kriterien ab und wird entsprechend addiert, so dass die erreichte Gesamtpunktzahl vergeben wird.
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— Das Unternehmensprofil des Bewerbers weist Kommunikation und PR als Schwerpunkt aus: 1 BP.
— Das Unternehmensprofil des Bewerbers ist spezialisiert auf Internetkommunikation: 1 BP.
— Das Unternehmensprofil weist Kommunikation im Klimaschutz als Schwerpunkt aus: 1 BP.
Die Eignung soll durch folgende Unterlagen nachgewiesen werden: Unternehmensprofil des Bewerbers/Bieters/Konsortialpartners/notwendigen Unterauftragnehmers (bitte von allen Partnern vorlegen). Das Profil ist als kurzer Text darzustellen, maximal 2 DIN A 4-Seiten, und sollte sich im Internetauftritt des Bewerbers/Bieters/Konsortialpartners/notwendigen Unterauftragnehmers wiederfinden. Es können auch aussagekräftige Auszüge aus der eigenen Internetpräsenz eingereicht werden.
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Objektives Eignungskriterium C (23 Gewichtungspunkte):
Dauer der Betreuung bisher konzipierter, programmierter, betriebener und weiterentwickelter vergleichbarer Internetauftritte
Insgesamt sind 3 Bewertungspunkte erreichbar. Bei den Kriterien bestehen Auswahlalternativen und es wird nur die Alternative mit der höheren Bewertungspunktzahl bewertet.
Der Bewerber hat bereits einen vergleichbar komplexen, zweisprachigen Internetauftritt für eine öffentliche Verwaltung auf Landes- oder Bundesebene oder einen vergleichbaren Auftraggeber konzipiert, programmiert, betrieben und weiterentwickelt für eine Dauer von insgesamt:
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— bis zu 2 Jahren: 1 BP
— ODER mehr als 2 Jahre und bis zu 4 Jahren: 2 BP
— ODER mehr als 4 Jahre: 3 BP.
Die Eignung soll durch folgende Unterlagen nachgewiesen werden: Nachweis über eine einzige Referenz anhand von Auszügen aus dieser Internetpräsenz, zum Beispiel als screenshots. Die Auszüge müssen verdeutlichen, dass die Internetdarstellung und der Auftraggeber vergleichbar sind. Bewertet wird nur die Internetdarstellung mit der längsten Laufzeit.
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Objektives Eignungskriterium D (20 Gewichtungspunkte):
Inhalte bisher konzipierter, programmierter, betriebener und weiterentwickelter vergleichbarer Internetauftritte
Insgesamt sind 3 Bewertungspunkte erreichbar. Diese Punktzahl wird vergeben, wenn durch eine Referenz alle Kriterien erfüllt werden. Die zu vergebende Punktzahl hängt von der Erfüllung der Kriterien ab und wird entsprechend addiert, so dass die erreichte Gesamtpunktzahl vergeben wird.
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Der Bewerber hat bereits einen vergleichbar komplexen, zweisprachigen Internetauftritt für eine große öffentliche Verwaltung auf Landes- oder Bundesebene oder einen vergleichbaren Auftraggeber konzipiert, programmiert, betrieben und weiterentwickelt mit folgenden Inhalten:
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— politische Inhalte: 1 BP,
— umweltschutzrelevante Inhalte: 1 BP,
— klimaschutzrelevante Inhalte: 1 BP.
Die Eignung soll durch folgende Unterlagen nachgewiesen werden: Nachweis über eine einzige Referenz, in Form einer derzeit erreichbaren Internetadresse als URL sowie zusätzlich in Form von Auszügen aus dieser Internetpräsenz, zum Beispiel als screenshots. Die Auszüge müssen verdeutlichen, dass die angegebenen Kriterien erfüllt sind. Bewertet wird, ob der Internetauftritt und der Auftraggeber vergleichbar sind und wenn ja, ob die genannten Inhalte im Internetauftritt enthalten sind.
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Objektives Eignungskriterium E (23 Gewichtungspunkte):
Vermittlung komplexer Sachverhalte mit/ohne Bezug zum Thema Klimaschutz über Internetauftritte für gesellschaftlich relevante Zielgruppen
Insgesamt sind 5 Bewertungspunkte erreichbar. Diese Punktzahl wird vergeben, wenn durch eine Referenz alle Kriterien erfüllt werden. Die zu vergebende Punktzahl hängt von der Erfüllung der Kriterien ab und wird entsprechend addiert, so dass die erreichte Gesamtpunktzahl vergeben wird.
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Der Bewerber weist nach, dass er bereits zu diesem Auftrag vergleichbare Internetauftritte zur Vermittlung komplexer Sachverhalte konzipiert, programmiert, betrieben und weiterentwickelt hat:
— für einen Internetauftritt, in dem mindestens 2 verschiedene gesellschaftlich relevante Zielgruppen (z.B. Wirtschaft, Verbraucher, Kommunen) angesprochen werden: 1 BP
— für einen Internetauftritt, der ein methodisch vielseitiges Angebot für die jeweiligen Zielgruppen bietet: 1 BP
— für einen Internetauftritt, der ein detailliertes Angebot mit vielfältigen Inhalten für die jeweiligen Zielgruppen bietet: 1 BP
— für einen Internetauftritt mit Bezug zum Thema Klimaschutz: 1 BP
— für einen Internetauftritt unter Einsatz einer interaktiven geografischen Karte: 1 BP
Die Eignung soll durch folgende Unterlagen nachgewiesen werden: Nachweis über eine einzige Referenz, in Form einer derzeit erreichbaren Internetadresse als URL sowie zusätzlich in Form von Auszügen aus dieser Internetpräsenz, zum Beispiel als screenshots. Die Auszüge müssen verdeutlichen, dass die angegebenen Kriterien erfüllt sind. Bewertet wird, ob der Internetauftritt die genannten Kriterien erfüllt.
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Objektives Eignungskriterium F (20 Gewichtungspunkte):
Recherche und Redaktion von Inhalten und eigenständige Entwicklung von Anforderungen im Rahmen bisher konzipierter, programmierter, betriebener und weiterentwickelter vergleichbarer Internetauftritte, mit/ohne Bezug zum Thema Klimaschutz
Der Bewerber hat eigenständig folgende Aufgaben übernommen im Rahmen eines vergleichbar komplexen, zweisprachigen Internetauftritts:
— Recherche und Redaktion politischer Inhalte: 1 BP,
— Recherche und Redaktion klimaschutzrelevanter
Inhalte: 1 BP,
Inhalte für eine der Zielgruppen der NKI (Kommunen, Wirtschaft, Verbraucher, Bildung): 1 BP,
— Eigenständige Anforderungsdefinition für einen Internetauftritt, der
Inhalte im Themenbereich Klimaschutz bietet: 1 BP,
ein detailliertes Angebot mit vielfältigen Inhalten im Themenbereich Klimaschutz bietet: 1 BP.
Die Eignung soll durch folgende Unterlagen nachgewiesen werden: Nachweis über maximal zwei Referenzen, für die eine derzeit erreichbare Internetadresse und eine Kurzbeschreibung der eigenständig erbrachten Leistungen (aussagekräftige Zusammenfassung) vorzulegen sind. Bewertet wird, ob die Inhalte im Internetauftritt enthalten sind, und für welche Inhalte die Recherche / Redaktion / Anforderungsdefinition eigenständig erbracht wurde.
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Objektives Eignungskriterium B (14 Gewichtungspunkte):
Insgesamt sind 2 Bewertungspunkte erreichbar. Bei den Kriterien bestehen Auswahlalternativen und es wird nur die Alternative mit der höheren Bewertungspunktzahl bewertet.
— Das Unternehmensprofil des Bewerbers weist Umweltkommunikation als einen Teilbereich aus: 1 BP
— ODER das Unternehmensprofil des Bewerbers weist Kommunikation im Klimaschutz als Teilbereich aus: 2 BP.
Die Eignung soll durch folgende Unterlagen nachgewiesen werden: Unternehmensprofil des Bewerbers/Bieters/Konsortialpartners/notwendigen Unterauftragnehmers (bitte von allen Partnern vorlegen). Das Profil ist als kurzer Text darzustellen, maximal 2 DIN A 4-Seiten.
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Objektives Eignungskriterium C (21 Gewichtungspunkte):
Größe bisher konzipierter und umgesetzter vergleichbarer Informationsmaßnahmen
Der Bewerber hat im Auftrag für eine öffentliche Verwaltung auf Landes- oder Bundesebene oder einen vergleichbaren Auftraggeber bereits mit dieser Ausschreibung vergleichbare Leistungen (bezogen auf Anzeigen, Veranstaltung und Publikationen) entwickelt, vorbereitet, produziert und durchgeführt. Bewertet wird lediglich die Kampagne bzw. Maßnahme mit dem größten Budget, gemessen an dem Auftragsbudget ohne Schaltkosten:
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— bis zu 150.000 EUR: 1 BP
— ODER bis 250.000 EUR: 2 BP
— ODER über 250.000 EUR: 3 BP
Die Eignung soll durch folgende Unterlagen nachgewiesen werden: Nachweis über eine einzige Referenz. Die Unterlagen müssen verdeutlichen, dass die Informationsmaßnahme und der Auftraggeber vergleichbar sind.
Objektives Eignungskriterium D (21 Gewichtungspunkte):
Inhalte bisher konzipierter, vorbereiteter, produzierter und durchgeführter vergleichbarer Informationskampagnen
Der Bewerber hat bereits eine bundesweite Informationskampagne für eine öffentliche Verwaltung auf Landes- oder Bundesebene oder einen vergleichbaren Auftraggeber konzipiert, vorbereitet, produziert und durchgeführt mit folgenden Inhalten:
Die Eignung soll durch folgende Unterlagen nachgewiesen werden: Nachweis über eine einzige Referenz, in Form einer aussagekräftigen Beschreibung der Informationskampagne (max. 2 DIN A4-Seiten).
Objektives Eignungskriterium E (21 Gewichtungspunkte):
Inhalte bisher vorbereiteter und durchgeführter vergleichbarer Veranstaltungen
Der Bewerber hat bereits eine klimafreundliche Veranstaltung (Klimafreundliche Veranstaltungen sind gekennzeichnet durch eine ressourcenschonende Planung und Umsetzung, die Verwendung regionaler Produkte (insbesondere beim Catering), den Verzicht auf Einweg-Geschirr und –Besteck sowie Hochglanzbroschüren, eine Fokussierung der An- und Abreise auf öffentliche Verkehrsmittel.) für eine öffentliche Verwaltung auf Landes- oder Bundesebene oder einen vergleichbaren Auftraggeber vorbereitet und durchgeführt mit folgenden Inhalten:
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Die Eignung soll durch folgende Unterlagen nachgewiesen werden: Nachweis über eine einzige Referenz, in Form einer aussagekräftigen Beschreibung der Veranstaltung, als Text mit oder ohne Bilder (max. 2 DIN A4-Seiten). Bewertet wird, ob die Veranstaltung vergleichbar und klimafreundlich war, einen vergleichbaren Auftraggeber hatte und wenn ja, ob die jeweiligen Inhalte gegeben waren.
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Objektives Eignungskriterium F (21 Gewichtungspunkte):
Vermittlung komplexer Sachverhalte über Informationsmaterialien
Der Bewerber hat bereits redaktionelle, journalistische und gestalterische Arbeiten bei einer Printpublikation (mind. 10 A4-Seiten, mind. Auflage 5.000) für eine öffentliche Verwaltung auf Landes- oder Bundesebene oder einen vergleichbaren Auftraggeber entwickelt, erstellt und produziert mit folgenden Inhalten:
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Die Eignung soll durch folgende Unterlagen nachgewiesen werden: Nachweis über eine einzige Referenz, in Form einer aussagekräftigen Beschreibung der Publikation, als Text mit oder ohne Bilder (max. 2 DIN A4-Seiten). Bewertet wird, ob die Publikation und der Auftraggeber vergleichbar waren, und wenn ja, ob die jeweiligen Inhalte gegeben waren.
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Für Los 1 und 2
Die Vergabestelle behält sich vor, Aufklärungen zur Eignung gemäß § 18 EG VOL/A zu verlangen.
Ergänzende Unterlagen zur Erstellung und Bewertung: Unterlagen für den Teilnahmeantrag können über die Plattform „subreport“ unter http://www.subreport.de mit der ELVIS-ID-Nr. E74979459 (http://www.subreport.de/ E74979459) abgefordert werden.
Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Der Vertrag wird auf Basis des den Vergabeunterlagen beigefügten Mustervertragsentwurfs geschlossen. Zu den Vertragsbestandteilen zählen insbesondere die Leistungsbeschreibung, die Allgemeinen Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (VOL/B) sowie das Angebot des Auftragsnehmers. Zusätzlich gilt – soweit zutreffend – die Anlage Hinweise für Zahlungsempfänger. Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftragnehmers werden nicht Bestandteil des Vertrages.
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften müssen eine gesamtschuldnerische Haftungserklärung abgeben. Zu den Teilnahmebedingungen III.2).
Sonstige besondere Bedingungen: Die Bedingungen sind in den Vergabeunterlagen festgelegt.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Monaten: 36
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Es werden alle Teilnahmeanträge, die die allgemeinen Kriterien zur persönlichen Lage und zur wirtschaftlichen, finanziellen und technischen Leistungsfähigkeit der/s Bewerber/s erfüllen, anhand von objektiven Kriterien bewertet. Von diesen Bewerbern werden mindestens 3, maximal jedoch 5 Bewerber, die in Bezug auf die objektiven Eignungskriterien die größte Eignung nachweisen können, zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die Vergabestelle trifft auf Grundlage der objektiven Eignungskriterien ihre Auswahlentscheidungen unter den Bewerbern. Die Wertung der Teilnahmeanträge erfolgt auf Grundlage der Ausführungen im Abschnitt III.2.2 und III.2.3. Ergänzend wird auf die Teilnahmeunterlagen Bezug genommen, die über die Plattform „subreport“ unter http://www.subreport.de mit der ELVIS-ID-Nr. E74979459 (http://www.subreport.de/ E74979459) abgefordert werden können.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Vergabestelle: Forschungszentrum Jülich GmbH, Projektträger Jülich
Anke Jann
Name: https://www.subreport.de/E74979459
Postanschrift: Ohne
Postort: Ohne
Kontaktperson: https://www.subreport.de/E74979459
URL für weitere Informationen: https://www.subreport.de/E74979459 🌏
URL der Dokumente: https://www.subreport.de/E74979459 🌏
Name: Vergabestelle: Forschungszentrum Jülich GmbH, Projektträger Jülich
Postanschrift: Geschäftsbereich Zentrale Dienstleistungen, Entwicklung, Qualität, Fachbereich Vergaben für Ministerien (DEQ 6), Zimmerstr. 26-27
Postleitzahl: 10969
URL der Teilnahme: http://www.fz-juelich.de/ptj/ 🌏
URL der Dokumente: http://www.subreport.de/E74979459 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Verfahren:
Das gewählte Vergabeverfahren läuft in mehreren Schritten ab. Zunächst werden mit der Bekanntmachung Bewerber aufgefordert, sich am Verfahren zu beteiligen. Hierzu ist ein Teilnahmeantrag mit Unterlagen, aus der die Eignung des Bewerbers für den Auftrag hervorgeht, an die in der Bekanntmachung unter I.1 („Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an“) und unten aufgeführte Stelle zu senden. Die Eignung besteht aus allgemeinen und objektiven Eignungskriterien und wird anhand der in der Bekanntmachung unter III.2 genannten Bedingungen festgestellt.
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Mit den Teilnahmeunterlagen können die Leistungsbeschreibung und die Referenzmengentabelle je Los abgerufen werden. Diese dienen jedoch in diesem Stadium des Verfahrens lediglich dazu, dass die Interessenten abschätzen können, ob sie die für die Leistungserbringung erforderliche Eignung nachweisen können. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass zum Zeitpunkt der Abgabe eines Teilnahmeantrags, keine Angebote eingereicht werden sollen.
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Im nächsten Schritt werden alle Teilnahmeanträge, die die allgemeinen Kriterien zur persönlichen Lage und zur wirtschaftlichen, finanziellen und technischen Leistungsfähigkeit der/s Bewerber/s erfüllen, anhand von objektiven Kriterien bewertet. Von diesen Bewerbern werden mindestens 3, maximal jedoch 5 Bewerber, die in Bezug auf die objektiven Eignungskriterien die größte Eignung nachweisen können, zur Angebotsabgabe aufgefordert. Hierfür werden mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe weitere Unterlagen übersandt.
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Im Rahmen des Angebots ist auch eine Arbeitsprobe zu erbringen, welche ausschließlich zur Bewertung des Angebotes herangezogen wird. Es ist geplant, im Rahmen des weiteren Vergabeverfahrens über die Angebote zu verhandeln. Neben der Angebotspräsentation wird auch eine Präsentation der Arbeitsprobe stattfinden.
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Die Inhalte und weitere Informationen zur Arbeitsprobe und zur Verhandlung werden den zuvor aufgeforderten Bietern rechtzeitig vor den Verhandlungsterminen bekanntgegeben.
Unterlagenabforderung und Fragestellungen:
Unterlagen für den Teilnahmeantrag werden unter der Plattform „subreport“ unter http://www.subreport.de mit der ELVIS-ID-Nr. E74979459 (http://www.subreport.de/ E74979459) kostenlos zur Verfügung gestellt. Eine vorherige Registrierung bei „subreport“ ist einmalig erforderlich. Diese ist ebenfalls kostenlos.
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Zusätzliche Fragen über die Unterlagen stellen Sie bitte über die Plattform „subreport“ unter http://www.subreport.de mit der ELVIS-ID-Nr. E74979459 (http://www.subreport.de/ E74979459). Die Vergabestelle wird allen bekannten Interessenten die Auskünfte schnellstmöglich, spätestens sechs Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist über die Plattform „subreport“ (http://www.subreport.de/ E74979459) erteilen. Nach diesem Termin ist die Möglichkeit der Auskunftserteilung nicht mehr gegeben. Daher bitten wir darum, die Nachfragen spätestens bis zum 11.09.2015 zu stellen.
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Form und Aufschrift der Teilnahmeanträge:
Der Teilnahmeantrag ist im doppelten Umschlag bei der unten genannten Adresse bis zum 21.09.2015, 11:00 Uhr einzureichen. Maßgeblich ist der Eingang in Gebäude Zimmerstr. 26-27, Raum 2.64 (Poststelle).
Auf elektronischem Wege oder per Fax übermittelte Teilnahmeanträge sind nicht zugelassen. Auch eine Vorabeinreichung des Teilnahmeantrags per E-Mail führt zum Ausschluss.
Der Teilnahmeantrag sowie alle Teilnahmeantrags-Bestandteile (z.B. Referenzen, Lebensläufe) sind in deutscher Sprache zu verfassen.
Dem Teilnahmeantrag ist das Teilnahmeformblatt (Anlage 4 der Teilnahmeunterlagen) voranzustellen, welches mit einer Originalunterschrift zu versehen ist.
Der Teilnahmeantrag ist in dreifacher Ausfertigung, davon einmal als kopierbares Original mit Originalunterschrift, einmal als Kopie sowie einmal in elektronischer Form als PDF-Dokument (CD-ROM oder DVD) einzureichen. Wir bitten Sie, bei der Papierform von festen Bindungen oder Spiralbindungen abzusehen.
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Teilnahmeanträge, die nicht formgerecht im doppelten Umschlag verschlossen mit ordnungsgemäßer Kennzeichnung oder nicht fristgerecht eingehen, werden analog zu § 19 EG Abs. 3 lit. e VOL/A bzw. § 16 Abs. 3 lit. e VOL/A ausgeschlossen. Bei der Verwendung von Ordnerversandverpackungen oder Kartons ist darauf zu achten, dass diese von allen Seiten unzugänglich sind. Im Zweifel sollten alle Seiten durch Klebeband verklebt werden.
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Es wird darauf hingewiesen, dass die rechtzeitige Zustellung des Teilnahmeantrags im Verantwortungsbereich des Bewerbers/Bieters liegt. Eventuelle Verzögerungen eines Boten- oder Zustellservice werden dem Bewerber/Bieter zugerechnet. Der Bewerber/Bieter muss einen Zustellungsweg wählen, über den die rechtzeitige Zustellung nachgewiesen werden kann. Im Zweifelsfall ist der Nachweis auf Anforderung der Vergabestelle vorzulegen.
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Für die Erstellung des Teilnahmeantrages kann keine Vergütung gewährt werden.
Den schriftlichen Teilnahmeantrag senden Sie bitte an:
Projektträger Jülich
Forschungszentrum Jülich GmbH
Geschäftsbereich Zentrale Dienstleistungen, Entwicklung, Qualität (DEQ)
Fachbereich Vergaben für Ministerien (DEQ 6), z. Hd. Anke Jann, Zimmerstraße 26-27, 10969 Berlin.
Der verschlossene (verklebte) innere Umschlag muss wie folgt beschriftet sein:
ACHTUNG:
Bitte ungeöffnet und mit Eingangsstempel und Uhrzeit
an Anke Jann (Gebäude Zimmerstr. 26-27, Raum 3.38) weiterleiten.
Teilnahmeantrag für Los [x] im Vergabeverfahren: „Rahmenvereinbarung zu Informationsmaßnahmen und zur kommunikativen Begleitung zur Nationalen Klimaschutzinitiative“
Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge
in Gebäude Zimmerstr. 26-27, Raum 2.64 (Poststelle): 21.09.2015, 11:00 Uhr
Informations- und Wartepflicht nach § 101a GWB / Nicht berücksichtigte Bewerbungen und Angebote:
Der Auftraggeber informiert unverzüglich – spätestens 15 Kalendertage (bei elektronischer Übermittlung 10 Tage) vor dem Vertragsschluss – in Textform die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihrer Angebote und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses. Bewerber, deren Bewerbung abgelehnt und denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, werden entsprechend informiert.
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Die Information nach § 101a GWB und die Information über den Zuschlag erfolgen per E-Mail. Wir weisen darauf hin, dass hierdurch die verkürzte Einspruchsfrist von 10 Tagen gilt. Zusätzlich erfolgt eine Zusendung auf dem Postweg.
Mit der Abgabe seines Teilnahmeantrages / Angebotes unterliegt der Bewerber / Bieter auch den Bestimmungen über die Nichtberücksichtigung von Teilnahmeanträgen / Angeboten gemäß § 22 EG VOL/A bzw. § 19 VOL/A.
Weitere Bedingungen, insbesondere Vorgaben zur Einreichung von Angeboten, sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen, die den Bietern zugesendet werden, die nach dem Teilnahmewettbewerb zur Angebotsabgabe aufgefordert werden.
Die Vergabestelle behält sich vor, fehlende Erklärungen und Nachweise analog zu § 19 EG Abs. 2 VOL/A bzw. § 16 Abs. 2 VOL/A nachzufordern. Die Nichtvorlage der geforderten bzw. nachgeforderten Unterlagen führt gemäß § 19 EG Abs. 3 lit. a VOL/A bzw. § 16 Abs. 3 lit. a VOL/A zum Ausschluss des Teilnahmeantrags.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@bundeskartellamt.bund.de 📧
Telefon: +49 22894990 📞
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.de 🌏
Fax: +49 2289499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Solange ein wirksamer Zuschlag (Vertragsschluss) noch nicht erteilt ist, kann als Rechtsbehelf ein Nachprüfungsantrag bei der unter VI. 4.1 genannten Stelle gestellt werden. Informationen hierzu können §§ 107, 108 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) entnommen werden.
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Bieter müssen Vergaberechtsverstöße unverzüglich bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle (Vergabestelle) rügen, bevor sie einen Nachprüfungsantrag stellen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung bzw. erst aufgrund der Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Angebotsfrist bzw. der Frist für die Einreichung der Teilnahmeanträge bei der o.g. Stelle zu rügen.
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Ein Nachprüfungsantrag ist gemäß § 107 Abs. 3 GWB unzulässig, wenn er nicht unverzüglich bzw. innerhalb der o.g. Frist gerügt worden ist oder wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Dies gilt gemäß § 107 Abs. 3 Satz 2 GWB nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2 GWB. Ein Nachprüfungsantrag auf Feststellung der Unwirksamkeit nach § 101b Abs. 1 GWB ist innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend zu machen. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (vgl. § 101b Abs. 2 GWB).
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Bieter deren Angebote nicht berücksichtigt werden, werden grundsätzlich vor dem Zuschlag gemäß § 101 a GWB informiert.
Wiederkehrender Auftrag
Sollte der Auftrag erneut ausgeschrieben werden, erfolgt dies voraussichtlich im Laufe des letzten Jahres der Laufzeit des Auftrages.
Quelle: OJS 2015/S 162-297098 (2015-08-19)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-04-14)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: http://www.bmub.bund.de 🌏
Fax: +49 3020199-3334 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-04-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-04-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 076-134674
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 162-297098
ABl. S-Ausgabe: 76
Zusätzliche Informationen
Mit der Abgabe seines Angebotes unterliegt der Bieter auch den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote gemäß § 22 EG VOL / A. Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt worden sind, sind vor dem Zuschlag gem. § 101a Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) informiert worden.
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Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Ausführung und Organisatorische Umsetzung (20)
2. Bewertung des Konzepts (40)
3. Bewertungs Arbeitsprobe (20)
4. Preis Angebot (20)

Auftragsvergabe

1️⃣
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-04-11 📅
Name: init AG für digitale Kommunikation
Postanschrift: Köpenicker Str. 9
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10997
Land: Deutschland 🇩🇪

2️⃣
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-04-06 📅
Name: Bietergemeinschaft fairkehr GmbH, tippingpoints GmbH, Tinkerbelle GmbH: vertreten durch Tinkerbelle GmbH
Postanschrift: Gertraudenstr. 10-12
Postleitzahl: 10178
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
2

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Solange ein wirksamer Zuschlag (Vertragsschluss) noch nicht erteilt ist, kann als Rechtsbehelf ein Nachprüfungsantrag bei der unter VI.3.1) genannten Stelle gestellt werden. Informationen hierzu können §§ 107, 108 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) entnommen werden. Bieter müssen Vergaberechtsverstöße unverzüglich bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle (Vergabestelle) rügen, bevor sie einen Nachprüfungsantrag stellen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung bzw. erst aufgrund der Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Angebotsfrist bzw. der Frist für die Einreichung der Teilnahmeanträge bei der o.g. Stelle zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist gemäß § 107 Abs. 3 GWB unzulässig, wenn er nicht unverzüglich bzw. innerhalb der o.g. Frist gerügt worden ist oder wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Dies gilt gemäß § 107 Abs. 3 Satz 2 GWB nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2 GWB. Ein Nachprüfungsantrag auf Feststellung der Unwirksamkeit nach § 101b Abs. 1 GWB ist innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend zu machen. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Tage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (vgl. § 101b Abs. 2 GWB). Grundsätzlich werden Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden, vor dem Zuschlag gemäß § 101 a Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) informiert.
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Quelle: OJS 2016/S 076-134674 (2016-04-14)