Die hsh finanzfonds AöR (Auftraggeber oder finfo) ist eine rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts, die von den Ländern Freie und Hansestadt Hamburg und Schleswig-Holstein errichtet worden ist. Gründungsaufgabe der finfo war eine Kapitalunterstützung der HSH Nordbank AG in Form der Zufuhr von Eigenkapital und der Bereitstellung einer Zweitverlustgarantie der Länder (sog. Sunrisegarantie) über ursprünglich 10 000 000 000 EUR. Der finfo ist Mehrheitseigentümer der HSH Nordbank AG (HSH). Diese befindet sich seit Mai 2013 in einem EU-Beihilfeverfahren, dessen Gegenstand die Wiedererhöhung der Sunrisegarantie von 7 auf 10 Mrd. EUR ist. In der mit der Europäischen Kommission am 19. Oktober 2015 getroffenen Verständigung zum Beihilfeverfahren SA.29338, 2013/C-30 (EU-KOM Handshake) ist u.a. vorgesehen, dass die HSH Verluste aus einem Verkauf notleidender Portfolien in Höhe von bis zu 8 200 000 000 EUR „Exposure At Default“ (EAD) gegen die Sunrisegarantie der finfo abrechnen kann. Ein Portfolio in Höhe von bis zu 6 200 000 000 EUR EAD soll dabei an die von den Ländern zu gründende hsh portfoliomanagement AöR zum Marktwert übertragen werden (s. a. Drucksache 18/3572 (neu) des Schleswig-Holsteinischen Landtags vom 11. November 2015). Vor diesem Hintergrund sieht sich der finfo mit einer Reihe von operativen, organisatorischen, garantievertraglichen und bankfachlichen Fragestellungen konfrontiert, die eine Unterstützung durch mindestens zwei Berater erfordert. Diese sollen über einen EU-weiten Teilnehmerwettbewerb ermittelt und mit ihnen Verträge für 2 Jahre mit Verlängerungsoptionen geschlossen werden. Die Aufgaben umfassen einerseits die Organisation und das Projektmanagement für die beabsichtigte Transaktion und andererseits die Entwicklung einer Refinanzierungsstrategie. Organisation und Projektmanagement der Transaktion: — Umfassende Begleitung der finfo bei ihren Tätigkeiten; — Projektmanagement und Verzahnung mit dem aktuellen Handshake-Projekt inklusive betriebswirtschaftlicher Fragestellungen und Unterstützung in operativen, organisatorischen, garantievertraglichen und bankfachlichen Fragen; — Für den Fall, dass der finfo Geschäftsbesorgungsaufgaben für die hsh portfoliomanagement AöR übernehmen soll: — Erstellung eines Konzepts und Umsetzung zum Abbau des Portfolios/zur Portfolioentwicklung; — Definition/Aufsetzen und Umsetzen von Kernprozessen/Funktionen der Anstalten; — Planung, Konzeption und Umsetzung der Servicierung des Portfolios für die portfoliomanagement AöR; — Erstellung eines Organisationskonzepts inklusive Mitarbeiterplanung, -struktur und -kapazitäten sowie Unterstützung bei der Umsetzung; — Konzeption und Umsetzung der IT-Infrastruktur und IT-Architektur. Entwicklung einer Refinanzierungsstrategie: — Beantwortung von ökonomischen Fragestellungen im Zusammenhang mit der zu Refinanzierungszwecken dienenden Kreditaufnahme; — Erstellung einer Finanzierungsstrategie für die Anstalten unter Berücksichtigung von Fremdwährungsrisiken und Unterstützung der Länderanstalten bei der Umsetzung; — Konzeption und Umsetzung des Kapitalmarktauftritts, sowie Präsentation des jeweiligen Kreditnehmers; — Konzeption und Umsetzung einer Ergebnis-Risiko-Steuerung; — Unterstützung zur Erfüllung sonstiger Verpflichtungen und Wahrnehmung der Rechte der Anstalt unter den jeweiligen Darlehensverträgen; — Unterstützung zur Erfüllung von Meldepflichten und sonstigen gesetzlichen Pflichten. Die Beratungsleistung erfordert regelmäßige Präsenztermine in Hamburg und/oder Kiel. Die Arbeit des Beraters ist kurzfristig aufzunehmen. Es ist denkbar, dass der zunächst mit der finfo abzuschließende Beratungsvertrag nach erfolgter Gründung der portfoliomanagement AöR auf diese übergeht.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-02-08.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-12-30.
Auftragsbekanntmachung (2015-12-30) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Finanzen und Liquiditätssteuerung
Menge oder Umfang:
Aufgrund des erwarteten Aufwandes kann der Auftrag an mehrere Bieter vergeben werden. Die Leistungen bzw. Personentage werden im Falle einer Beauftragung von mehreren Bietern unter Berücksichtigung der Projektsituation, Qualifikation und Verfügbarkeit vergeben.Die Menge an Beratungstagen kann nur grob geschätzt werden. Es ist davon auszugehen, dass im Mittel pro Jahr 500 bis 700 Beratertage abgerufen werden. Die einzelnen Aufträge werden vom Auftraggeber mit dem/den Berater/n abgesprochen und entsprechend dem tatsächlichen Aufwand vergütet. Bei einem Mehr- oder Minderbedarf gegenüber den geschätzten Personentagen wird keine Veränderung der Stundensätze vereinbart.
Aufgrund des erwarteten Aufwandes kann der Auftrag an mehrere Bieter vergeben werden. Die Leistungen bzw. Personentage werden im Falle einer Beauftragung von mehreren Bietern unter Berücksichtigung der Projektsituation, Qualifikation und Verfügbarkeit vergeben.Die Menge an Beratungstagen kann nur grob geschätzt werden. Es ist davon auszugehen, dass im Mittel pro Jahr 500 bis 700 Beratertage abgerufen werden. Die einzelnen Aufträge werden vom Auftraggeber mit dem/den Berater/n abgesprochen und entsprechend dem tatsächlichen Aufwand vergütet. Bei einem Mehr- oder Minderbedarf gegenüber den geschätzten Personentagen wird keine Veränderung der Stundensätze vereinbart.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Finanzen und Liquiditätssteuerung📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: HSH Finanzfonds AöR vertreten durch die Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR
Postanschrift: Gartenstraße 6
Postleitzahl: 24103
Postort: Kiel
Kontakt
Internetadresse: http://www.gmsh.de🌏
E-Mail: sebastian.hagen@gmsh.de📧
Telefon: +49 4315991486📞
Fax: +49 4315991465 📠
Das vorliegende Vergabeverfahren wird als Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb (Vergabebekanntmachung) auf der Grundlage der VOF 2009 geführt.
Es sind zunächst Teilnahmeanträge zu stellen, denen die geforderten Erklärungen und Nachweise zur Eignung beizufügen sind. Nach dem Ablauf der Teilnahmeantragsfrist werden nach Maßgabe der Bedingungen für die Teilnahme, also der Rechtzeitigkeit und Vollständigkeit der Bewerbungen, der Eignung sowie nötigenfalls einer Auswahl gemäß den unter IV.1.2) genannten Kriterien, die Bewerber bestimmt, die zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren aufgefordert werden. Diese erhalten die Vergabeunterlagen; ergänzende Unterlagen im Sinne von IV.3.3)sind zuvor nicht erhältlich.
— Informationen im Verfahren werden grundsätzlich per Post oder direkt übermittelt, soweit nicht anders geregelt. Die Vergabestelle behält sich vor, zum Zwecke der Beschleunigung Informationen per Telefax oder elektronisch zu übermitteln oder zu fordern. Mangels entsprechender Verschlüsselungsvorkehrungen bei der Vergabestelle ist eine elektronische Abgabe von Teilnahmeanträgen oder Angeboten per E-Mail nicht möglich.
Per Post oder direkt übermittelte Teilnahmeanträge sind in einer verschlossenen Sendung einzureichen und durch eine entsprechende Aufschrift („Teilnahmeantrag Beratungsleistung für HSH – Vergabenummer ZB-S0-15-1366000-4122 – Nicht öffnen vor Fristablauf!“) deutlich zu kennzeichnen, um die Wahrung der Vertraulichkeit zu ermöglichen.
Alternativ ist auch eine Abgabe des Teilnahmeantrages über das E-Vergabesystem der GMSH möglich. Informationen erhalten Sie unter http://www.e-vergabe.gmsh.de/
Bei der Registrierung auf unserer e-Vergabeplattform fällt einmalig eine Registrierungsgebühr in Höhe von 36,00 EUR an. Für dieses und alle weiteren Vergabeverfahren entstehen für Sie dann keine weiteren Kosten mehr.
— Durch die Stellung des Teilnahmeantrags verpflichtet sich der Bewerber, alle ihm ggf. übersandten Unterlagen einschließlich der Vergabeunterlagen vertraulich zu behandeln und den Geheimwettbewerb zu wahren. Die Vergabestelle ihrerseits wird Unterlagen der Bewerber nur für die Zwecke des Verfahrens verwenden und vertraulich behandeln. Bewerber sollten in ihren Anträgen und ggf. Angeboten eigene und fremde Geheimnisse substantiiert kennzeichnen, ansonsten kann im Rahmen des § 111 GWB von einer Zustimmung zur Einsichtnahme in einem etwaigen Nachprüfungsverfahren ausgegangen werden.
— Fragen zum Teilnahmewettbewerb:
Alle Fragen zum Teilnahmewettbewerb sind ausschließlich in schriftlicher Form bis spätestens Montag 25.01.2016 an die GMSH, z.H. Herrn Sebastian Hagen – Org.Z. 4122 (E-mail: sebastian.hagen@gmsh.de oder Fax: +49 4315991465) zu richten. Für alle registrierten Bewerber der E-Vergabe können Fragen auch über das E-Vergabesystem eingereicht werden. Fragen und Antworten zum Teilnahmewettbewerb werden auf der Internetseite der GMSH unter http://www.gmsh.de/ausschreibungen/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/ eingestellt.
— Die in der Bekanntmachung geforderten Nachweise, Erklärungen und sonstigen Unterlagen sind dem Teilnahmeantrag vollständig beizulegen und form- und fristgerecht einzureichen. Bitte verwenden Sie beim Zusammenstellen der Unterlagen die Reihenfolge und die Nummerierung der Bekanntmachung. Fehlen beim Einreichen des Teilnahmeantrages vorzulegende Unterlagen (Nachweise, Erklärungen u. ä.) können diese von der Vergabestelle fristbewehrt nachgefordert werden. Die Vergabestelle ist nicht gezwungen von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen. Insbesondere kann auch dann auf eine Nachforderung von Unterlagen verzichtet werden, wenn ausreichend vollständige Teilnahmeanträge eingegangen sind.
Erklärung zur Geheimhaltung durch die GMSH: Die GMSH wird alle Informationen und Unterlagen, von denen sie im Rahmen dieser Ausschreibung Kenntnis erlangt, nur zur Bewertung der Bieter verwenden und deren Inhalte, auch über die Dauer dieser Ausschreibung hinaus, vertraulich behandeln.
Im zweiten Verfahrensschritt werden die ausgewählten Bieter aufgefordert, zusammen mit dem Angebot eine Eigenerklärung zur Tariftreue und Zahlung von Mindestentgelten nach § 3 Hamburgisches Vergabegesetz abzugeben.
Erklärung zur Geheimhaltung durch die GMSH: Die GMSH wird alle Informationen und Unterlagen, von denen sie im Rahmen dieser Ausschreibung Kenntnis erlangt, nur zur Bewertung der Bieter verwenden und deren Inhalte, auch über die Dauer dieser Ausschreibung hinaus, vertraulich behandeln.
Im zweiten Verfahrensschritt werden die ausgewählten Bieter aufgefordert, zusammen mit dem Angebot eine Eigenerklärung zur Tariftreue und Zahlung von Mindestentgelten nach § 3 Hamburgisches Vergabegesetz abzugeben.
Das vorliegende Vergabeverfahren wird als Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb (Vergabebekanntmachung) auf der Grundlage der VOF 2009 geführt.
Es sind zunächst Teilnahmeanträge zu stellen, denen die geforderten Erklärungen und Nachweise zur Eignung beizufügen sind. Nach dem Ablauf der Teilnahmeantragsfrist werden nach Maßgabe der Bedingungen für die Teilnahme, also der Rechtzeitigkeit und Vollständigkeit der Bewerbungen, der Eignung sowie nötigenfalls einer Auswahl gemäß den unter IV.1.2) genannten Kriterien, die Bewerber bestimmt, die zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren aufgefordert werden. Diese erhalten die Vergabeunterlagen; ergänzende Unterlagen im Sinne von IV.3.3)sind zuvor nicht erhältlich.
— Informationen im Verfahren werden grundsätzlich per Post oder direkt übermittelt, soweit nicht anders geregelt. Die Vergabestelle behält sich vor, zum Zwecke der Beschleunigung Informationen per Telefax oder elektronisch zu übermitteln oder zu fordern. Mangels entsprechender Verschlüsselungsvorkehrungen bei der Vergabestelle ist eine elektronische Abgabe von Teilnahmeanträgen oder Angeboten per E-Mail nicht möglich.
Per Post oder direkt übermittelte Teilnahmeanträge sind in einer verschlossenen Sendung einzureichen und durch eine entsprechende Aufschrift („Teilnahmeantrag Beratungsleistung für HSH – Vergabenummer ZB-S0-15-1366000-4122 – Nicht öffnen vor Fristablauf!“) deutlich zu kennzeichnen, um die Wahrung der Vertraulichkeit zu ermöglichen.
Alternativ ist auch eine Abgabe des Teilnahmeantrages über das E-Vergabesystem der GMSH möglich. Informationen erhalten Sie unter http://www.e-vergabe.gmsh.de/
Bei der Registrierung auf unserer e-Vergabeplattform fällt einmalig eine Registrierungsgebühr in Höhe von 36,00 EUR an. Für dieses und alle weiteren Vergabeverfahren entstehen für Sie dann keine weiteren Kosten mehr.
— Durch die Stellung des Teilnahmeantrags verpflichtet sich der Bewerber, alle ihm ggf. übersandten Unterlagen einschließlich der Vergabeunterlagen vertraulich zu behandeln und den Geheimwettbewerb zu wahren. Die Vergabestelle ihrerseits wird Unterlagen der Bewerber nur für die Zwecke des Verfahrens verwenden und vertraulich behandeln. Bewerber sollten in ihren Anträgen und ggf. Angeboten eigene und fremde Geheimnisse substantiiert kennzeichnen, ansonsten kann im Rahmen des § 111 GWB von einer Zustimmung zur Einsichtnahme in einem etwaigen Nachprüfungsverfahren ausgegangen werden.
— Fragen zum Teilnahmewettbewerb:
Alle Fragen zum Teilnahmewettbewerb sind ausschließlich in schriftlicher Form bis spätestens Montag 25.01.2016 an die GMSH, z.H. Herrn Sebastian Hagen – Org.Z. 4122 (E-mail: sebastian.hagen@gmsh.de oder Fax: +49 4315991465) zu richten. Für alle registrierten Bewerber der E-Vergabe können Fragen auch über das E-Vergabesystem eingereicht werden. Fragen und Antworten zum Teilnahmewettbewerb werden auf der Internetseite der GMSH unter http://www.gmsh.de/ausschreibungen/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/ eingestellt.
— Die in der Bekanntmachung geforderten Nachweise, Erklärungen und sonstigen Unterlagen sind dem Teilnahmeantrag vollständig beizulegen und form- und fristgerecht einzureichen. Bitte verwenden Sie beim Zusammenstellen der Unterlagen die Reihenfolge und die Nummerierung der Bekanntmachung. Fehlen beim Einreichen des Teilnahmeantrages vorzulegende Unterlagen (Nachweise, Erklärungen u. ä.) können diese von der Vergabestelle fristbewehrt nachgefordert werden. Die Vergabestelle ist nicht gezwungen von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen. Insbesondere kann auch dann auf eine Nachforderung von Unterlagen verzichtet werden, wenn ausreichend vollständige Teilnahmeanträge eingegangen sind.
Erklärung zur Geheimhaltung durch die GMSH: Die GMSH wird alle Informationen und Unterlagen, von denen sie im Rahmen dieser Ausschreibung Kenntnis erlangt, nur zur Bewertung der Bieter verwenden und deren Inhalte, auch über die Dauer dieser Ausschreibung hinaus, vertraulich behandeln.
Im zweiten Verfahrensschritt werden die ausgewählten Bieter aufgefordert, zusammen mit dem Angebot eine Eigenerklärung zur Tariftreue und Zahlung von Mindestentgelten nach § 3 Hamburgisches Vergabegesetz abzugeben.
Erklärung zur Geheimhaltung durch die GMSH: Die GMSH wird alle Informationen und Unterlagen, von denen sie im Rahmen dieser Ausschreibung Kenntnis erlangt, nur zur Bewertung der Bieter verwenden und deren Inhalte, auch über die Dauer dieser Ausschreibung hinaus, vertraulich behandeln.
Im zweiten Verfahrensschritt werden die ausgewählten Bieter aufgefordert, zusammen mit dem Angebot eine Eigenerklärung zur Tariftreue und Zahlung von Mindestentgelten nach § 3 Hamburgisches Vergabegesetz abzugeben.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die hsh finanzfonds AöR (Auftraggeber oder finfo) ist eine rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts, die von den Ländern Freie und Hansestadt Hamburg und Schleswig-Holstein errichtet worden ist. Gründungsaufgabe der finfo war eine Kapitalunterstützung der HSH Nordbank AG in Form der Zufuhr von Eigenkapital und der Bereitstellung einer Zweitverlustgarantie der Länder (sog. Sunrisegarantie) über ursprünglich 10 000 000 000 EUR.
Die hsh finanzfonds AöR (Auftraggeber oder finfo) ist eine rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts, die von den Ländern Freie und Hansestadt Hamburg und Schleswig-Holstein errichtet worden ist. Gründungsaufgabe der finfo war eine Kapitalunterstützung der HSH Nordbank AG in Form der Zufuhr von Eigenkapital und der Bereitstellung einer Zweitverlustgarantie der Länder (sog. Sunrisegarantie) über ursprünglich 10 000 000 000 EUR.
Der finfo ist Mehrheitseigentümer der HSH Nordbank AG (HSH). Diese befindet sich seit Mai 2013 in einem EU-Beihilfeverfahren, dessen Gegenstand die Wiedererhöhung der Sunrisegarantie von 7 auf 10 Mrd. EUR ist.
In der mit der Europäischen Kommission am 19. Oktober 2015 getroffenen Verständigung zum Beihilfeverfahren SA.29338, 2013/C-30 (EU-KOM Handshake) ist u.a. vorgesehen, dass die HSH Verluste aus einem Verkauf notleidender Portfolien in Höhe von bis zu 8 200 000 000 EUR „Exposure At Default“ (EAD) gegen die Sunrisegarantie der finfo abrechnen kann. Ein Portfolio in Höhe von bis zu 6 200 000 000 EUR EAD soll dabei an die von den Ländern zu gründende hsh portfoliomanagement AöR zum Marktwert übertragen werden (s. a. Drucksache 18/3572 (neu) des Schleswig-Holsteinischen Landtags vom 11. November 2015).
In der mit der Europäischen Kommission am 19. Oktober 2015 getroffenen Verständigung zum Beihilfeverfahren SA.29338, 2013/C-30 (EU-KOM Handshake) ist u.a. vorgesehen, dass die HSH Verluste aus einem Verkauf notleidender Portfolien in Höhe von bis zu 8 200 000 000 EUR „Exposure At Default“ (EAD) gegen die Sunrisegarantie der finfo abrechnen kann. Ein Portfolio in Höhe von bis zu 6 200 000 000 EUR EAD soll dabei an die von den Ländern zu gründende hsh portfoliomanagement AöR zum Marktwert übertragen werden (s. a. Drucksache 18/3572 (neu) des Schleswig-Holsteinischen Landtags vom 11. November 2015).
Vor diesem Hintergrund sieht sich der finfo mit einer Reihe von operativen, organisatorischen, garantievertraglichen und bankfachlichen Fragestellungen konfrontiert, die eine Unterstützung durch mindestens zwei Berater erfordert. Diese sollen über einen EU-weiten Teilnehmerwettbewerb ermittelt und mit ihnen Verträge für 2 Jahre mit Verlängerungsoptionen geschlossen werden. Die Aufgaben umfassen einerseits die Organisation und das Projektmanagement für die beabsichtigte Transaktion und andererseits die Entwicklung einer Refinanzierungsstrategie.
Vor diesem Hintergrund sieht sich der finfo mit einer Reihe von operativen, organisatorischen, garantievertraglichen und bankfachlichen Fragestellungen konfrontiert, die eine Unterstützung durch mindestens zwei Berater erfordert. Diese sollen über einen EU-weiten Teilnehmerwettbewerb ermittelt und mit ihnen Verträge für 2 Jahre mit Verlängerungsoptionen geschlossen werden. Die Aufgaben umfassen einerseits die Organisation und das Projektmanagement für die beabsichtigte Transaktion und andererseits die Entwicklung einer Refinanzierungsstrategie.
Organisation und Projektmanagement der Transaktion:
— Umfassende Begleitung der finfo bei ihren Tätigkeiten;
— Projektmanagement und Verzahnung mit dem aktuellen Handshake-Projekt inklusive betriebswirtschaftlicher Fragestellungen und Unterstützung in operativen, organisatorischen, garantievertraglichen und bankfachlichen Fragen;
— Für den Fall, dass der finfo Geschäftsbesorgungsaufgaben für die hsh portfoliomanagement AöR übernehmen soll:
— Erstellung eines Konzepts und Umsetzung zum Abbau des Portfolios/zur Portfolioentwicklung;
— Definition/Aufsetzen und Umsetzen von Kernprozessen/Funktionen der Anstalten;
— Planung, Konzeption und Umsetzung der Servicierung des Portfolios für die portfoliomanagement AöR;
— Erstellung eines Organisationskonzepts inklusive Mitarbeiterplanung, -struktur und -kapazitäten sowie Unterstützung bei der Umsetzung;
— Konzeption und Umsetzung der IT-Infrastruktur und IT-Architektur.
Entwicklung einer Refinanzierungsstrategie:
— Beantwortung von ökonomischen Fragestellungen im Zusammenhang mit der zu Refinanzierungszwecken dienenden Kreditaufnahme;
— Erstellung einer Finanzierungsstrategie für die Anstalten unter Berücksichtigung von Fremdwährungsrisiken und Unterstützung der Länderanstalten bei der Umsetzung;
— Konzeption und Umsetzung des Kapitalmarktauftritts, sowie Präsentation des jeweiligen Kreditnehmers;
— Konzeption und Umsetzung einer Ergebnis-Risiko-Steuerung;
— Unterstützung zur Erfüllung sonstiger Verpflichtungen und Wahrnehmung der Rechte der Anstalt unter den jeweiligen Darlehensverträgen;
— Unterstützung zur Erfüllung von Meldepflichten und sonstigen gesetzlichen Pflichten.
Die Beratungsleistung erfordert regelmäßige Präsenztermine in Hamburg und/oder Kiel. Die Arbeit des Beraters ist kurzfristig aufzunehmen. Es ist denkbar, dass der zunächst mit der finfo abzuschließende Beratungsvertrag nach erfolgter Gründung der portfoliomanagement AöR auf diese übergeht.
Die Beratungsleistung erfordert regelmäßige Präsenztermine in Hamburg und/oder Kiel. Die Arbeit des Beraters ist kurzfristig aufzunehmen. Es ist denkbar, dass der zunächst mit der finfo abzuschließende Beratungsvertrag nach erfolgter Gründung der portfoliomanagement AöR auf diese übergeht.
Menge oder Umfang:
Aufgrund des erwarteten Aufwandes kann der Auftrag an mehrere Bieter vergeben werden. Die Leistungen bzw. Personentage werden im Falle einer Beauftragung von mehreren Bietern unter Berücksichtigung der Projektsituation, Qualifikation und Verfügbarkeit vergeben.
Aufgrund des erwarteten Aufwandes kann der Auftrag an mehrere Bieter vergeben werden. Die Leistungen bzw. Personentage werden im Falle einer Beauftragung von mehreren Bietern unter Berücksichtigung der Projektsituation, Qualifikation und Verfügbarkeit vergeben.
Die Menge an Beratungstagen kann nur grob geschätzt werden. Es ist davon auszugehen, dass im Mittel pro Jahr 500 bis 700 Beratertage abgerufen werden. Die einzelnen Aufträge werden vom Auftraggeber mit dem/den Berater/n abgesprochen und entsprechend dem tatsächlichen Aufwand vergütet. Bei einem Mehr- oder Minderbedarf gegenüber den geschätzten Personentagen wird keine Veränderung der Stundensätze vereinbart.
Die Menge an Beratungstagen kann nur grob geschätzt werden. Es ist davon auszugehen, dass im Mittel pro Jahr 500 bis 700 Beratertage abgerufen werden. Die einzelnen Aufträge werden vom Auftraggeber mit dem/den Berater/n abgesprochen und entsprechend dem tatsächlichen Aufwand vergütet. Bei einem Mehr- oder Minderbedarf gegenüber den geschätzten Personentagen wird keine Veränderung der Stundensätze vereinbart.
Beschreibung der Optionen:
Die Auftraggeberin hat das Recht, die Laufzeit des Vertrages zweimal um jeweils ein Jahr zu verlängern.
Zahl der möglichen Verlängerungen: 2
Dauer: 24 Monate
Referenznummer: ZB-S0-15-1366000-4122
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der gesamte Teilnahmeantrag ist vollständig in Papierform abzugeben, wenn dieser nicht über das E-Vergabesystem der GMSH eingereicht wird. Wird der Teilnahmeantrag in Papierform abgegeben, dann ist dieser zusätzlich digitalisiert auf einer CD einzureichen.
Der gesamte Teilnahmeantrag ist vollständig in Papierform abzugeben, wenn dieser nicht über das E-Vergabesystem der GMSH eingereicht wird. Wird der Teilnahmeantrag in Papierform abgegeben, dann ist dieser zusätzlich digitalisiert auf einer CD einzureichen.
Grundsätzlich sind als Nachweise Eigenerklärungen abzugeben. Die nachfolgend aufgezählten Nachweise und Erklärungen sind bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist bei der Vergabestelle einzureichen und müssen aktuell (nicht älter als 12 Monate, außer Diplom-Urkunden etc.) und noch gültig sein.
Grundsätzlich sind als Nachweise Eigenerklärungen abzugeben. Die nachfolgend aufgezählten Nachweise und Erklärungen sind bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist bei der Vergabestelle einzureichen und müssen aktuell (nicht älter als 12 Monate, außer Diplom-Urkunden etc.) und noch gültig sein.
Die geforderten Unterlagen sind bei Bewerbergemeinschaften für jedes einzelne Mitglied vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für den Leistungsbestandteil nachweisen muss, den es übernehmen soll; die Aufteilung der Mitglieder der Bewerbergemeinschaften zu den Leistungsbestandteilen ist anzugeben.
Die geforderten Unterlagen sind bei Bewerbergemeinschaften für jedes einzelne Mitglied vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für den Leistungsbestandteil nachweisen muss, den es übernehmen soll; die Aufteilung der Mitglieder der Bewerbergemeinschaften zu den Leistungsbestandteilen ist anzugeben.
Sofern der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft beabsichtigt, Nachunternehmer zur Auftragsdurchführung einzusetzen, hat der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft die von dem jeweiligen Nachunternehmer zu erbringenden Leistungen nach Art und Umfang zu benennen sowie die entsprechenden Erklärungen bzw. Nachweise auch für den jeweiligen Nachunternehmer einzureichen. Darüber hinaus hat der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft gegenüber der Vergabestelle bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist nachzuweisen, dass ihm/ihr die für die Auftragsdurchführung erforderlichen Mittel (personelle und technische Ressourcen) des jeweiligen Nachunternehmers zur Verfügung stehen werden. Dieser Nachweis kann insbesondere durch Vorlage einer entsprechenden Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers geführt werden. Hierzu erfolgt eine Aufforderung durch den Auftraggeber mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe.
Sofern der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft beabsichtigt, Nachunternehmer zur Auftragsdurchführung einzusetzen, hat der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft die von dem jeweiligen Nachunternehmer zu erbringenden Leistungen nach Art und Umfang zu benennen sowie die entsprechenden Erklärungen bzw. Nachweise auch für den jeweiligen Nachunternehmer einzureichen. Darüber hinaus hat der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft gegenüber der Vergabestelle bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist nachzuweisen, dass ihm/ihr die für die Auftragsdurchführung erforderlichen Mittel (personelle und technische Ressourcen) des jeweiligen Nachunternehmers zur Verfügung stehen werden. Dieser Nachweis kann insbesondere durch Vorlage einer entsprechenden Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers geführt werden. Hierzu erfolgt eine Aufforderung durch den Auftraggeber mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe.
Ausländische Bewerber können an Stelle der nachfolgenden Eignungsnachweise auch vergleichbare Eignungsnachweise vorlegen. Sie werden anerkannt, wenn sie nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden. Bestätigungen in anderer als deutscher Sprache sind in beglaubigter Übersetzung vorzulegen. Sollten die geforderten Nachweise unvollständig oder unzureichend sein, kann der Bewerber nicht darauf vertrauen, dass der Auftraggeber Gelegenheit zur Ergänzung oder Vervollständigung gibt; das Recht hierzu behält sich der Auftraggeber aber vor. Das Format der Unterlagen darf DIN A4 nicht überschreiten. Die einzureichenden Unterlagen sind deutlichsichtbar mit Ziffern und Buchstaben in der geforderten Reihenfolge zu kennzeichnen. Die Bewerbung und zugehörige Unterlagen werden nicht zurückgesandt.
Ausländische Bewerber können an Stelle der nachfolgenden Eignungsnachweise auch vergleichbare Eignungsnachweise vorlegen. Sie werden anerkannt, wenn sie nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden. Bestätigungen in anderer als deutscher Sprache sind in beglaubigter Übersetzung vorzulegen. Sollten die geforderten Nachweise unvollständig oder unzureichend sein, kann der Bewerber nicht darauf vertrauen, dass der Auftraggeber Gelegenheit zur Ergänzung oder Vervollständigung gibt; das Recht hierzu behält sich der Auftraggeber aber vor. Das Format der Unterlagen darf DIN A4 nicht überschreiten. Die einzureichenden Unterlagen sind deutlichsichtbar mit Ziffern und Buchstaben in der geforderten Reihenfolge zu kennzeichnen. Die Bewerbung und zugehörige Unterlagen werden nicht zurückgesandt.
Hinweise:
— Weitere Unterlagen werden im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs nicht versandt.
1. Aussagekräftige Unternehmensdarstellung (Name, Anschrift, Rechtsform, Eigentümerstruktur, Organisatorischer Aufbau, Unternehmensgröße je Segment, Niederlassungen und international Präsenz, Gründungsdatum für dieses Segment, Historie).
2. Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 4 Abs. 6 lit. a)-g) und Abs. 9 lit. a)-e) VOF vorliegen.
3. Eigenerklärung, dass die Ausschreibungsbedingungen anerkannt werden und keine Kartellabreden, Preisbindungen oder ähnliche Abreden getroffen sind und die Wirksamkeit unternehmenseigener Allgemeiner Geschäftsbedingungen (AGB) ausgeschlossen sind und, sofern diese auf der Rückseite von Geschäftsbriefen verwendet oder in sonstiger Form dem Teilnahmeantrag beigelegt werden, keine Wirkung erlangen.
3. Eigenerklärung, dass die Ausschreibungsbedingungen anerkannt werden und keine Kartellabreden, Preisbindungen oder ähnliche Abreden getroffen sind und die Wirksamkeit unternehmenseigener Allgemeiner Geschäftsbedingungen (AGB) ausgeschlossen sind und, sofern diese auf der Rückseite von Geschäftsbriefen verwendet oder in sonstiger Form dem Teilnahmeantrag beigelegt werden, keine Wirkung erlangen.
4. Darstellung, ob und in welchem Umfang Berater des Unternehmens in der Vergangenheit für die HSH oder Beteiligungen der Bank tätig gewesen sind (insbesondere potentielle Interessenskollisionen). Der Auftraggeber behält sich vor zu verlangen, dass keine ehemaligen Mitarbeiter der HSH (insbesondere in Leitungsfunktionen in für diesen Auftrag relevanten Bereichen) in die Beratung mit eingebunden werden dürfen.
4. Darstellung, ob und in welchem Umfang Berater des Unternehmens in der Vergangenheit für die HSH oder Beteiligungen der Bank tätig gewesen sind (insbesondere potentielle Interessenskollisionen). Der Auftraggeber behält sich vor zu verlangen, dass keine ehemaligen Mitarbeiter der HSH (insbesondere in Leitungsfunktionen in für diesen Auftrag relevanten Bereichen) in die Beratung mit eingebunden werden dürfen.
5. Eigenerklärung, dass das Gewerbezentralregister keine negativen Eintragungen enthält.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
6. Angaben zum Umsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren (2012, 2013, 2014) für das Gesamtunternehmen sowie für den Unternehmensteil, in dessen Zuständigkeit die zu vergebende Leistung fällt.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
7. Benennung eines Projektleiters, der in einem vergleichbaren Projekt nicht nur gelegentlich in leitender Funktion mitgewirkt hat und für die gesamte Dauer des hiesigen Auftrags zur Verfügung steht; Angaben zur fachlichen Qualifikation und Berufserfahrung des Projektleiters sowie Aussagen zu seinen/ihren berufspraktischen und auftragsspezifischen Erfahrungen mit namentlicher Nennung und persönlichen Referenzen.
7. Benennung eines Projektleiters, der in einem vergleichbaren Projekt nicht nur gelegentlich in leitender Funktion mitgewirkt hat und für die gesamte Dauer des hiesigen Auftrags zur Verfügung steht; Angaben zur fachlichen Qualifikation und Berufserfahrung des Projektleiters sowie Aussagen zu seinen/ihren berufspraktischen und auftragsspezifischen Erfahrungen mit namentlicher Nennung und persönlichen Referenzen.
8. Angaben zur fachlichen Qualifikation und Berufserfahrung des Personals, das im Auftragsfall zum Einsatz kommt, mit namentlicher Nennung und mit persönlichen Referenzen.
9. Eigenerklärung über Referenzen (soweit vorhanden) der im Wesentlichen in den letzten 3 Jahren erbrachten einschlägigen und vergleichbaren Leistungen in Bezug auf:
a) Erfahrung in Strategie-/Managementberatung,
b) Erfahrung bei der strategischen Neuausrichtung von Banken,
c) Erfahrung mit Restrukturierungs- und Transformationsprogrammen bei Banken,
d) Kenntnisse über Strukturen und Prozesse großer Finanzinstitute sowie über für die Bank relevante Geschäftsfelder, sowohl national als auch international,
e) Erfahrung bei der Beratung der öffentlichen Hand auf Bundes- und Landesebene.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Wird vom Auftraggeber zunächst vorbehalten. Gemäß Vertragsbedingungen, die mit den Aufforderungen zur Angebotsabgabe nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbes versandt werden.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Gemäß Vertragsbedingungen, die mit den Aufforderungen zur Angebotsabgabe nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbes versandt werden.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften sind zugelassen. Die unter III.2) genannten Nachweise sind auch für alle Parteien einer Bietergemeinschaft vorzulegen. Alle Partner einer Bietergemeinschaft müssen das Angebot mit den dazugehörigen Vergabeunterlagen unterzeichnet einreichen sowie einen Konsortialführer benennen. Hierbei sind Hauptauftragnehmer und Unterauftragnehmer mit den jeweiligen Teilaufträgen zu benennen. Bietergemeinschaften haben gesondert zu erklären, dass sie gesamtschuldnerisch haften.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Bietergemeinschaften sind zugelassen. Die unter III.2) genannten Nachweise sind auch für alle Parteien einer Bietergemeinschaft vorzulegen. Alle Partner einer Bietergemeinschaft müssen das Angebot mit den dazugehörigen Vergabeunterlagen unterzeichnet einreichen sowie einen Konsortialführer benennen. Hierbei sind Hauptauftragnehmer und Unterauftragnehmer mit den jeweiligen Teilaufträgen zu benennen. Bietergemeinschaften haben gesondert zu erklären, dass sie gesamtschuldnerisch haften.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2016-02-24 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: hsh finanzfonds AöR
Postanschrift: Besenbinderhof 37
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 20097
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Hagen
Referenz Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: ZB-S0-15-1366000-4122
Zusätzliche Informationen
Das vorliegende Vergabeverfahren wird als Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb (Vergabebekanntmachung) auf der Grundlage der VOF 2009 geführt.
Es sind zunächst Teilnahmeanträge zu stellen, denen die geforderten Erklärungen und Nachweise zur Eignung beizufügen sind. Nach dem Ablauf der Teilnahmeantragsfrist werden nach Maßgabe der Bedingungen für die Teilnahme, also der Rechtzeitigkeit und Vollständigkeit der Bewerbungen, der Eignung sowie nötigenfalls einer Auswahl gemäß den unter IV.1.2) genannten Kriterien, die Bewerber bestimmt, die zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren aufgefordert werden. Diese erhalten die Vergabeunterlagen; ergänzende Unterlagen im Sinne von IV.3.3)sind zuvor nicht erhältlich.
Es sind zunächst Teilnahmeanträge zu stellen, denen die geforderten Erklärungen und Nachweise zur Eignung beizufügen sind. Nach dem Ablauf der Teilnahmeantragsfrist werden nach Maßgabe der Bedingungen für die Teilnahme, also der Rechtzeitigkeit und Vollständigkeit der Bewerbungen, der Eignung sowie nötigenfalls einer Auswahl gemäß den unter IV.1.2) genannten Kriterien, die Bewerber bestimmt, die zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren aufgefordert werden. Diese erhalten die Vergabeunterlagen; ergänzende Unterlagen im Sinne von IV.3.3)sind zuvor nicht erhältlich.
— Informationen im Verfahren werden grundsätzlich per Post oder direkt übermittelt, soweit nicht anders geregelt. Die Vergabestelle behält sich vor, zum Zwecke der Beschleunigung Informationen per Telefax oder elektronisch zu übermitteln oder zu fordern. Mangels entsprechender Verschlüsselungsvorkehrungen bei der Vergabestelle ist eine elektronische Abgabe von Teilnahmeanträgen oder Angeboten per E-Mail nicht möglich.
— Informationen im Verfahren werden grundsätzlich per Post oder direkt übermittelt, soweit nicht anders geregelt. Die Vergabestelle behält sich vor, zum Zwecke der Beschleunigung Informationen per Telefax oder elektronisch zu übermitteln oder zu fordern. Mangels entsprechender Verschlüsselungsvorkehrungen bei der Vergabestelle ist eine elektronische Abgabe von Teilnahmeanträgen oder Angeboten per E-Mail nicht möglich.
Per Post oder direkt übermittelte Teilnahmeanträge sind in einer verschlossenen Sendung einzureichen und durch eine entsprechende Aufschrift („Teilnahmeantrag Beratungsleistung für HSH – Vergabenummer ZB-S0-15-1366000-4122 – Nicht öffnen vor Fristablauf!“) deutlich zu kennzeichnen, um die Wahrung der Vertraulichkeit zu ermöglichen.
Per Post oder direkt übermittelte Teilnahmeanträge sind in einer verschlossenen Sendung einzureichen und durch eine entsprechende Aufschrift („Teilnahmeantrag Beratungsleistung für HSH – Vergabenummer ZB-S0-15-1366000-4122 – Nicht öffnen vor Fristablauf!“) deutlich zu kennzeichnen, um die Wahrung der Vertraulichkeit zu ermöglichen.
Alternativ ist auch eine Abgabe des Teilnahmeantrages über das E-Vergabesystem der GMSH möglich. Informationen erhalten Sie unter http://www.e-vergabe.gmsh.de/
Bei der Registrierung auf unserer e-Vergabeplattform fällt einmalig eine Registrierungsgebühr in Höhe von 36,00 EUR an. Für dieses und alle weiteren Vergabeverfahren entstehen für Sie dann keine weiteren Kosten mehr.
— Durch die Stellung des Teilnahmeantrags verpflichtet sich der Bewerber, alle ihm ggf. übersandten Unterlagen einschließlich der Vergabeunterlagen vertraulich zu behandeln und den Geheimwettbewerb zu wahren. Die Vergabestelle ihrerseits wird Unterlagen der Bewerber nur für die Zwecke des Verfahrens verwenden und vertraulich behandeln. Bewerber sollten in ihren Anträgen und ggf. Angeboten eigene und fremde Geheimnisse substantiiert kennzeichnen, ansonsten kann im Rahmen des § 111 GWB von einer Zustimmung zur Einsichtnahme in einem etwaigen Nachprüfungsverfahren ausgegangen werden.
— Durch die Stellung des Teilnahmeantrags verpflichtet sich der Bewerber, alle ihm ggf. übersandten Unterlagen einschließlich der Vergabeunterlagen vertraulich zu behandeln und den Geheimwettbewerb zu wahren. Die Vergabestelle ihrerseits wird Unterlagen der Bewerber nur für die Zwecke des Verfahrens verwenden und vertraulich behandeln. Bewerber sollten in ihren Anträgen und ggf. Angeboten eigene und fremde Geheimnisse substantiiert kennzeichnen, ansonsten kann im Rahmen des § 111 GWB von einer Zustimmung zur Einsichtnahme in einem etwaigen Nachprüfungsverfahren ausgegangen werden.
— Fragen zum Teilnahmewettbewerb:
Alle Fragen zum Teilnahmewettbewerb sind ausschließlich in schriftlicher Form bis spätestens Montag 25.01.2016 an die GMSH, z.H. Herrn Sebastian Hagen – Org.Z. 4122 (E-mail: sebastian.hagen@gmsh.de oder Fax: +49 4315991465) zu richten. Für alle registrierten Bewerber der E-Vergabe können Fragen auch über das E-Vergabesystem eingereicht werden. Fragen und Antworten zum Teilnahmewettbewerb werden auf der Internetseite der GMSH unter http://www.gmsh.de/ausschreibungen/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/ eingestellt.
Alle Fragen zum Teilnahmewettbewerb sind ausschließlich in schriftlicher Form bis spätestens Montag 25.01.2016 an die GMSH, z.H. Herrn Sebastian Hagen – Org.Z. 4122 (E-mail: sebastian.hagen@gmsh.de oder Fax: +49 4315991465) zu richten. Für alle registrierten Bewerber der E-Vergabe können Fragen auch über das E-Vergabesystem eingereicht werden. Fragen und Antworten zum Teilnahmewettbewerb werden auf der Internetseite der GMSH unter http://www.gmsh.de/ausschreibungen/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/ eingestellt.
— Die in der Bekanntmachung geforderten Nachweise, Erklärungen und sonstigen Unterlagen sind dem Teilnahmeantrag vollständig beizulegen und form- und fristgerecht einzureichen. Bitte verwenden Sie beim Zusammenstellen der Unterlagen die Reihenfolge und die Nummerierung der Bekanntmachung. Fehlen beim Einreichen des Teilnahmeantrages vorzulegende Unterlagen (Nachweise, Erklärungen u. ä.) können diese von der Vergabestelle fristbewehrt nachgefordert werden. Die Vergabestelle ist nicht gezwungen von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen. Insbesondere kann auch dann auf eine Nachforderung von Unterlagen verzichtet werden, wenn ausreichend vollständige Teilnahmeanträge eingegangen sind.
— Die in der Bekanntmachung geforderten Nachweise, Erklärungen und sonstigen Unterlagen sind dem Teilnahmeantrag vollständig beizulegen und form- und fristgerecht einzureichen. Bitte verwenden Sie beim Zusammenstellen der Unterlagen die Reihenfolge und die Nummerierung der Bekanntmachung. Fehlen beim Einreichen des Teilnahmeantrages vorzulegende Unterlagen (Nachweise, Erklärungen u. ä.) können diese von der Vergabestelle fristbewehrt nachgefordert werden. Die Vergabestelle ist nicht gezwungen von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen. Insbesondere kann auch dann auf eine Nachforderung von Unterlagen verzichtet werden, wenn ausreichend vollständige Teilnahmeanträge eingegangen sind.
Erklärung zur Geheimhaltung durch die GMSH: Die GMSH wird alle Informationen und Unterlagen, von denen sie im Rahmen dieser Ausschreibung Kenntnis erlangt, nur zur Bewertung der Bieter verwenden und deren Inhalte, auch über die Dauer dieser Ausschreibung hinaus, vertraulich behandeln.
Erklärung zur Geheimhaltung durch die GMSH: Die GMSH wird alle Informationen und Unterlagen, von denen sie im Rahmen dieser Ausschreibung Kenntnis erlangt, nur zur Bewertung der Bieter verwenden und deren Inhalte, auch über die Dauer dieser Ausschreibung hinaus, vertraulich behandeln.
Im zweiten Verfahrensschritt werden die ausgewählten Bieter aufgefordert, zusammen mit dem Angebot eine Eigenerklärung zur Tariftreue und Zahlung von Mindestentgelten nach § 3 Hamburgisches Vergabegesetz abzugeben.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Schleswig-Holstein
Postanschrift: Düsternbrooker Weg 94
Postort: Kiel
Postleitzahl: 24105
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 4319884640📞
Fax: +49 4319884702 📠
Name: Vergabeprüfstelle bei der Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR FB 812
Fax: +49 4315991119 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es handelt sich um ein Vergabeverfahren gemäß § 3 Abs. 1 VOF.
Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 101a GWB informiert. Voraussetzung für ein Nachprüfungsverfahren ist, dass der Verstoß gegenüber der Vergabestelle gerügt wird. Ein Bieter kann seine Nichtberücksichtigung im Nachprüfungsverfahren bei der Vergabekammer überprüfen lassen. Der Antrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat (§ 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB), (...) – mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Nach Ablauf dieser Frist ist gegen diese Entscheidung kein Rechtsmittel mehr möglich.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 101a GWB informiert. Voraussetzung für ein Nachprüfungsverfahren ist, dass der Verstoß gegenüber der Vergabestelle gerügt wird. Ein Bieter kann seine Nichtberücksichtigung im Nachprüfungsverfahren bei der Vergabekammer überprüfen lassen. Der Antrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat (§ 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB), (...) – mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Nach Ablauf dieser Frist ist gegen diese Entscheidung kein Rechtsmittel mehr möglich.
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Postanschrift: Gartenstr. 6
Postleitzahl: 24103
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR
Postanschrift: Gartenstr. 6; Herr Hagen
Telefon: +49 4315991486📞
Fax: +49 4315991465 📠
Quelle: OJS 2016/S 001-000602 (2015-12-30)