Regionalmanagementleistungen für die ILE-Region Calenberger Land

Stadt Barsinghausen, Stadt Gehrden, Stadt Springe, Gemeinde Wennigsen (Deister), vertreten durch die Gemeinde Wennigsen (Deister

Durchführung des Regionalmanagements für die ILE-Region Calenberger Land, bestehend aus den vier Kommunen Barsinghausen, Gehrden, Springe und Wennigsen (Deister). Nach dem vorliegenden Regionalentwicklungskonzept wurden folgende Handlungsfeldziele identifiziert:
— Qualitäten durch Koopereation steigern;
— Identitätsbildung fördern;
— Kompakte Zentren fördern zur Sicherung der Infrastruktur und Daseinsvorsorge;
— dörfliche Gemeinschaften erhalten und unterstützen;
— regionale Beschäftigung und Wertschöpfung sichern und fördern;
— vielseitige Naherholungsmöglichkeiten schaffen;
— Natur und Landschaft schützen.
Der Regionalmanager entwickelt auf Grund des vorliegenden Regionalen Entwicklungskonzeptes Lösungen und Aktivitäten zur Umsetzung der im Regionalen Entwicklungskonzept erkannten Ziele. Die Leistungen des Regionalmanagement umfassen:
— Koordination des Gesamtprozesses, Projektmanagement; insbesondere Beratung der Projektträger, Projektkonzipierung und Projektsteuerung, Technische und organisatorische Unterstützung der Projekte, Organisation von Projektgruppensitzungen, Koordination und Begleitung der Projektumsetzung; ein wichtiger Schwerpunkt liegt bei der Fördermittelberatung und Fördermittelakquise; Vorbereitung von Antragstellungen, Moderation und Konfliktarbeit; Öffentlichkeitsarbeit; Dokumentation und Berichtswesen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-12-11. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-11-10.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-11-10 Auftragsbekanntmachung
2016-03-21 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2015-11-10)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Unternehmens- und Managementberatung und zugehörige Dienste
Menge oder Umfang:
Vorbehaltlich der Finanzierungszusage des Fördermittelgebers soll das Regionalmanagement für die Region Calenberger Land von April 2016 bis zum 31.12.2020 (gesamte Restdauer der Förderperiode) erbracht werden.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Unternehmens- und Managementberatung und zugehörige Dienste 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Barsinghausen, Stadt Gehrden, Stadt Springe, Gemeinde Wennigsen (Deister), vertreten durch die Gemeinde Wennigsen (Deister)
Postanschrift: Haupstraße 1-2
Postleitzahl: 30974
Postort: Wennigsen (Deister)
Kontakt
Internetadresse: http://www.calenberger.land 🌏
E-Mail: c.mainka@wennigsen.de 📧
Telefon: +49 5103700724 📞
Fax: +49 5103700716 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-11-10 📅
Einreichungsfrist: 2015-12-11 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-11-14 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 221-403146
ABl. S-Ausgabe: 221
Zusätzliche Informationen
Beim Auftraggeber liegen die Dokumente „Bedingungen für den Teilnahmewettbewerb“ sowie das Formblatt „Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit“ zur Versendung an die Bewerber bereit und können dort abgefordert werden. Fehlende Unterlagen werden mit einer angemessenen, kurzen Nachfrist nachgefordert. Bitte beachten Sie, dass Unterlagen, die bei Nichteinreichung nicht zum Ausschluss, sondern lediglich zu einer verschlechterten Bewertung des Teilnahmeantrages führen, nicht nachgefordert werden können. Bewerbergemeinschaftsmitglieder haben alle entsprechende Unterlagen zur Zuverlässigkeit und zur wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit einzureichen. Im Übrigen sind gemeinsame Erklärungen der Bewerbergemeinschaft hinreichend. Bewerbergemeinschaften haben eine Erklärung über den bevollmächtigten Vertreter und zur gesamtschuldnerischen Haftung abzugeben. Die Weitervergabe von Leistungen an Nachunternehmer ist möglich. Sofern ein Nachunternehmereinsatz geplant ist, sind die betreffenden Unternehmer bereits jetzt namentlich zu benennen. Es ist eine Erklärung der Nachunternehmer beizufügen, dass diese im Falle der Auftragsvergabe dem Bewerber mit ihren Mitteln zur Verfügung stehen. Auch geplante Nachunternehmer haben zudem das Formblatt zur Zuverlässigkeit zu unterschreiben, dieses ist mit den Bewerbungsunterlagen einzureichen. Der Bewerber hat alle geplanten Projektmitarbeiter namentlich zu benennen und Unterlagen zu ihrer Qualifikation beizufügen. Referenzen der Mitarbeiter sind an dieser Stelle noch nicht gefordert. Ein Austausch von Projektmitarbeitern nach Abgabe des Teilnahmeantrages führt insoweit zu einer Neubewertung der Eignung des Bewerbers. Zunächst sind alle oben geforderten Nachweise als Eigenerklärungen zu führen. Dies gilt nicht für den Nachweis der Eintragung in ein Handels- oder Berufsregister bzw. die Gewerbeanmeldung oder eine vergleichbare Bescheinigung des Herkunftsstaates des Bewerbers (falls eine solche Bescheinigung gesetzliche vorgeschrieben ist). Diese Unterlagen sind mit dem Teilnahmeantrag abzugeben. Vor Zuschlagserteilung sind auf Verlangen der Vergabestelle folgende Unterlagen einzureichen: — Auszug aus dem Gewerbezentralregister oder eine vergleichbare Bescheinigung des Herkunftslandes des Bewerbers, soweit zutreffend; — Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes; — Falls der Bewerber Angestellte beschäftigt: Bescheinigung der Krankenkasse, bei der die Mehrheit der gesetzlich versicherten Angestellten beschäftigt ist, dass die Sozialversicherungsbeiträge durch den Bewerber regelmäßig entrichtet werden. Unterlagen zur Eignung können auch durch den Nachweis der Eintragung in eine Präqualifikationsliste ersetzt werden, sofern der Nachweisgegenstand Inhalt der Präqualifikation ist. Die Teilnahmeanträge sind schriftlich zu fassen. Auf eine Klammerung durch Heftklammern oder sonst feste Verbindung der Seiten sollte verzichtet werden. Es bietet sich ein DIN A 4 Ordner/Mappe oder ähnliches zur Einreichung der Unterlagen an. Die Umschläge sind von außen gut erkennbar zu kennzeichnen mit der Aufschrift: „Teilnahmeantrag zum Vergabeverfahren Regionalmanagement! Nicht vor dem 11.12.2015, 12:00 Uhr öffnen!“. Das Fehlen dieser Aufschrift führt nicht zum Ausschluss des Teilnahmeantrags, jedoch trägt der Bewerber dann die Gefahr der vorzeitigen Öffnung des Teilnahmeantrags. Vor dem Termin versehentlich geöffnete Teilnahmeanträge können aufgrund der Manipulationsgefahr ausgeschlossen werden.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Durchführung des Regionalmanagements für die ILE-Region Calenberger Land, bestehend aus den vier Kommunen Barsinghausen, Gehrden, Springe und Wennigsen (Deister). Nach dem vorliegenden Regionalentwicklungskonzept wurden folgende Handlungsfeldziele identifiziert:
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— Qualitäten durch Koopereation steigern;
— Identitätsbildung fördern;
— Kompakte Zentren fördern zur Sicherung der Infrastruktur und Daseinsvorsorge;
— dörfliche Gemeinschaften erhalten und unterstützen;
— regionale Beschäftigung und Wertschöpfung sichern und fördern;
— vielseitige Naherholungsmöglichkeiten schaffen;
— Natur und Landschaft schützen.
Der Regionalmanager entwickelt auf Grund des vorliegenden Regionalen Entwicklungskonzeptes Lösungen und Aktivitäten zur Umsetzung der im Regionalen Entwicklungskonzept erkannten Ziele. Die Leistungen des Regionalmanagement umfassen:
— Koordination des Gesamtprozesses, Projektmanagement; insbesondere Beratung der Projektträger, Projektkonzipierung und Projektsteuerung, Technische und organisatorische Unterstützung der Projekte, Organisation von Projektgruppensitzungen, Koordination und Begleitung der Projektumsetzung; ein wichtiger Schwerpunkt liegt bei der Fördermittelberatung und Fördermittelakquise; Vorbereitung von Antragstellungen, Moderation und Konfliktarbeit; Öffentlichkeitsarbeit; Dokumentation und Berichtswesen.
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Beschreibung der Optionen:
Verlängerungsoptionen um bis zu insgesamt 3 Jahre bis maximal (nach Ablauf aller Verlängerungsoptionen) Ende 2023.
Mindestzahl der möglichen Verlängerungen: 1
Höchstzahl der möglichen Verlängerungen: 6
Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms:
Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des Ländlichen Raumes (ELER) 2014 bis 2020 i. V. m. dem PFEIL-Programm des Landes Niedersachsen.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Barsinghausen, Gehrden, Springe und Wennigsen.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die nachfolgenden Kriterien unter III.2.1) werden einer Punktebewertung unterzogen und das prozentuale Gewicht der Rohpunkte in das jeweils benannte Verhältnis gestellt. Das bedeutet, dass beispielsweise bei Kriterien, bei denen maximal 5 Bewertungspunkte verteilt werden, vor der Gewichtung eine rechnerische Anpassung an die Kriterien erfolgt, bei denen 10 Bewertungspunkte vergeben werden, damit die jeweils angegebene Gewichtung eingehalten wird. Die Vorlage von Eigenerklärungen ist ausreichend, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes bestimmt ist.
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— Anzahl und berufliche Qualifikation der Projektmitarbeiter (Gewichtung: 30 %).
Bewertung:
Master im Studienfach Regionalmanagement, Studium mit integriertem Schwerpunkt Regionalmanagement = 5 Punkte; Betriebswirtschaftliches Studium und mindestens 80 stündige Fortbildung im Regionalmanagement = 4 Punkte; Andere Ausbildung und mindestens 80 stündige Fortbildung im Regionalmanagement = 3 Punkte; Andere Ausbildung und Fachfortbildung Regionalmanagement mit mindestens 40 Stunden = 2 Punkte; Andere Ausbildung und Fachfortbildung Regionalmanagement mit mindestens 20 Stunden = 1 Punkt; Das Projektteam muss aus mindestens zwei Personen (Projektleiter und Stellvertreter) bestehen (Mindestanforderung).
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Als Fachfortbildung gilt entweder ein einziger Kurs mit der genannten Stundenzahl, sofern nach Abschluss des Kurses regelmäßige Fortbildungen von wenigstens 8 Stunden/Jahr (beginnend mit dem Jahr, das auf das Ende des Fachkurses folgt) absolviert wurden oder aber die Summe aller Einzelfortbildungen innerhalb der letzten 3 Jahre.
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Jeder benannte Mitarbeiter erhält in diesem Kriterium die Punktzahl, die seiner Ausbildung nach oben dargestelltem Schema entspricht. Es sollen nur maximal sechs Mitarbeiter benannt werden. Werden mehr als 6 Mitarbeiter benannt, werden lediglich die besten sechs Mitarbeiter in die Wertung einbezogen.
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— Referenzen des Bewerbers (Gewichtung: 35 %).
Inhalt:
2 vergleichbare Referenzprojekte der letzten 5 Jahre inkl. Kurzbeschreibung mit Angabe des Umfangs der erbrachten Leistungen, der Leistungszeit sowie des Auftraggebers (mit Ansprechpartner). Insbesondere vergleichbar sind Referenzen für die folgenden Themengebiete:
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a) Anwendung von Methoden der integrierten Regionalentwicklung,
b) Zusammenführung von Projektpartnern mit Netzwerkaufbau und –pflege im regionalen Kontext (Regionalmanagement und Prozesssteuerung,
c) Projektbearbeitung (Entwicklung und Abwicklung) und Antragstellung im Kontext regionalspezifischer Förderprogramme,
d) Monitoring und Prozessevaluierung, Berichtswesen,
e) Öffentlichkeitsarbeit.
Bewertung: Es werden die zwei zur Wertung eingereichten Referenzen gewertet. Die Referenzen können je bis zu 5 Punkten für den Grad der Vergleichbarkeit und bis zu 5 Punkten für den Grad der Zufriedenheit der Ansprechpartner beim Referenzgeber erhalten. Punktevergabe Vergleichbarkeit: 5 = Voll vergleichbar, 4 = gleich gut vergleichbar, 3 = durchschnittlich vergleichbar, 2 = bedingt vergleichbar, 1 = geringfügig vergleichbar.
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Punktevergabe Zufriedenheit: Die Ansprechpartner werden befragt, ob sie mit der Leistung des Bewerbers vollstens zufrieden (5 Punkte) sehr zufrieden (4 Punkte), zufrieden (3 Punkte), mit Einschränkung zufrieden (2 Punkte) oder mit starken Einschränkungen zufrieden (1 Punkt) waren (oder völlig unzufrieden = 0 Punkte). Die Punkte aus Vergleichbarkeit und Zufriedenheit werden addiert.
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— Kenntnisse und Erfolge des Bewerbers in Bezug auf die Beschaffung von Fördermitteln (Gewichtung: 35 %).
Kenntnisse und Erfahrung mit den verschiedenen Förderinstrumenten und -programmen (Antragstellung, Bearbeitung) der Europäischen Union, des Bundes und des Landes Niedersachsen (Fördermittelmanagement) sowie Übersicht von Erfolgen.
Vom Bewerber wird eine Darstellung seiner Kenntnisse und Erfolge in Bezug auf die Beschaffung von Fördermitteln gefordert. Darin soll er angeben, welche Kenntnisse und Erfahrung in der Anwendung beim Bewerber vorhanden sind. Insbesondere ist darzustellen, für welche Förderprogramme der Bewerber in den vergangenen 5 Jahren Anträge gestellt hat, für welchen Auftraggeber dies jeweils erfolgt ist, welche von diesen Anträgen die Bewilligung von Fördermitteln zur Folge hatten und welche Höhe die bewilligten Mittel hatten. Anhand der Darstellung werden die Kenntnisse benotet.
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5 = Sehr gute Kenntnisse und Erfolge,
4= gute Kenntnisse und Erfolge,
3 = durchschnittliche Kenntnisse und Erfolge,
2 = unterdurchschnittliche Kenntnisse und Erfolge,
1 = geringe Kenntnisse und Erfolge,
0 = keine Kenntnisse und/oder Erfolge in diesem Bereich.
Bepunktet werden die Kenntnisse und Erfolge, die die Darstellung des Bewerbers nach Überzeugung des Auftraggebers erkennen lässt. Der Erfolg bei der Beantragung von Fördermitteln wird einen wesentlichen Einfluss auf die Beurteilung durch den Auftraggeber haben. Wir bitten daher darum, eine möglichst deutliche Darstellung der hier geforderten Angaben vorzulegen.
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— Nachweis der Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister des Herkunftslandes des Bewerbers bzw., falls dies gesetzlich nicht erforderlich ist, Nachweis der Gewerbeanmeldung oder eine vergleichbare Bescheinigung des Herkunftslandes falls diese gesetzlich vorgeschrieben ist.
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— Von einem bevollmächtigten Vertreter des Bewerbers unterschriebenes Formblatt zur Zuverlässigkeit und Gesetzestreue gem. Teilnahmeunterlagen mit folgendem Inhalt:
Ich/Wir erkläre(n), dass ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren weder beantragt noch eröffnet wurde, noch ein Antrag mangels Masse abgelehnt wurde und sich mein/unser Unternehmen nicht in Liquidation befindet. Ich/Wir erkläre(n), dass keine schwere Verfehlung vorliegt, die meine/unsere Zuverlässigkeit als Bewerberin/Bewerber in Frage stellt bzw. Verfehlungen vorliegen, die meinen/unseren Ausschluss von der Teilnahme am Wettbewerb rechtfertigen. Mir/Uns ist bekannt, dass die Unrichtigkeit vorstehender Erklärung zu meinem/unserem Ausschluss vom Vergabeverfahren sowie zur fristlosen Kündigung eines etwa erteilten Auftrages wegen Verletzung einer vertraglichen Nebenpflicht aus wichtigem Grunde führen und eine Meldung des Ausschlusses und der Ausschlussdauer an die Informationsstelle/das Vergaberegister nach sich ziehen kann. Mir/Uns ist bekannt, dass ein Unternehmen von der Teilnahme an einem Vergabeverfahren wegen Unzuverlässigkeit ausgeschlossen werden muss, wenn der Auftraggeber Kenntnis davon hat, dass eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, rechtskräftig verurteilt ist wegen:
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a) § 129 des Strafgesetzbuches (Bildung krimineller Vereinigungen), § 129a des Strafgesetzbuches (Bildung terroristischer Vereinigungen), § 129b des Strafgesetzbuches (kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland),
b) § 261 des Strafgesetzbuches (Geldwäsche, Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögens-werte),
c) § 263 des Strafgesetzbuches (Betrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Gemeinschaften oder gegen Haushalte richtet, die von den Europäischen Gemeinschaften oder in deren Auftrag verwaltet werden,
d) § 264 des Strafgesetzbuches (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Gemeinschaften oder gegen Haushalte richtet, die von den Europäischen Gemeinschaften oder in deren Auftrag verwaltet werden,
e) § 334 des Strafgesetzbuches (Bestechung), auch in Verbindung mit Artikel 2 des EU-Bestechungsgesetzes, Artikel 2 § 1 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung, Artikel 7 Abs. 2 Nr. 10 des Vierten Strafrechtsänderungsgesetzes und § 2 des Gesetzes über das Ruhen der Verfolgungsverjährung und die Gleichstellung der Richter und Bediensteten des Internationalen Strafgerichtshofes,
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f) Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung (Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem Geschäftsverkehr) oder
g) § 370 Abgabenordnung, auch in Verbindung mit § 12 des Gesetzes zur Durchführung der gemeinsamen Marktorganisationen und der Direktzahlungen (MOG), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Gemeinschaften oder gegen Haushalte richtet, die von den Europäischen Gemeinschaften oder in deren Auftrag verwaltet werden.
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Einem Verstoß gegen diese Vorschriften gleichgesetzt sind Verstöße gegen entsprechende Strafnormen anderer Staaten. Ein Verhalten einer rechtskräftig verurteilten Person ist einem Unternehmen zuzurechnen, wenn sie für dieses Unternehmen bei der Führung der Geschäfte selbst verantwortlich gehandelt hat oder ein Aufsichts- oder Organisationsverschulden gemäß § 130 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) einer Person im Hinblick auf das Verhalten einer anderen für das Unternehmen handelnden, rechtskräftig verurteilten Person vorliegt.
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Ich/Wir erklären hiermit, dass keine zuvor genannten Verfehlungen vorliegen, die einen Ausschluss von der Teilnahme am Vergabeverfahren rechtfertigen könnten.
Ich/Wir erkläre(n), dass ich/wir meiner/unserer Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt habe(n).
Ich/Wir erkläre(n), dass ich/wir nicht gegen allgemeinverbindliche Regelungen betreffend den Mindestlohn verstoßen.
Ich/Wir erkläre(n), dass ich/wir im Vergabeverfahren keine vorsätzlich unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf die Eignung abgegeben habe(n).
Ich/Wir verpflichte(n) mich/uns, die vorstehenden Erklärungen auch von Nachunternehmern zu fordern und vor Vertragsschluss vorzulegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: — Umsätze des Bewerbers innerhalb der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
Mindeststandards: Mindestens 80 000 EUR innerhalb der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
Technische und berufliche Fähigkeiten: S. Ziffer III.2.1).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Nachweis einer Betriebs-oder Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 1 500 000 für Personenschäden pro Schadensfall und 1 000 000 für Sach- und Vermögensschäden pro Schadensfall.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftende Bietergemeinschaft mit bevollmächtigtem Vertreter.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
— Anzahl und berufliche Qualifikation der Projektmitarbeiter (Gewichtung: 30 %);
— Referenzen des Bewerbers (Gewichtung: 35 %);
— Kenntnisse und Erfolge des Bieters in Bezug auf die Beschaffung von Fördermitteln (Gewichtung: 35 %).
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Gemeinde Wennigsen, Hauptstraße 1-2, 30974 Wennigsen (Deister)
Herrn Christian Mainka

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2016-04-01 📅
Datum des Endes: 2020-12-31 📅
Zusätzliche Informationen
Beim Auftraggeber liegen die Dokumente „Bedingungen für den Teilnahmewettbewerb“ sowie das Formblatt „Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit“ zur Versendung an die Bewerber bereit und können dort abgefordert werden.
Fehlende Unterlagen werden mit einer angemessenen, kurzen Nachfrist nachgefordert. Bitte beachten Sie, dass Unterlagen, die bei Nichteinreichung nicht zum Ausschluss, sondern lediglich zu einer verschlechterten Bewertung des Teilnahmeantrages führen, nicht nachgefordert werden können.
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Bewerbergemeinschaftsmitglieder haben alle entsprechende Unterlagen zur Zuverlässigkeit und zur wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit einzureichen. Im Übrigen sind gemeinsame Erklärungen der Bewerbergemeinschaft hinreichend. Bewerbergemeinschaften haben eine Erklärung über den bevollmächtigten Vertreter und zur gesamtschuldnerischen Haftung abzugeben.
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Die Weitervergabe von Leistungen an Nachunternehmer ist möglich. Sofern ein Nachunternehmereinsatz geplant ist, sind die betreffenden Unternehmer bereits jetzt namentlich zu benennen. Es ist eine Erklärung der Nachunternehmer beizufügen, dass diese im Falle der Auftragsvergabe dem Bewerber mit ihren Mitteln zur Verfügung stehen. Auch geplante Nachunternehmer haben zudem das Formblatt zur Zuverlässigkeit zu unterschreiben, dieses ist mit den Bewerbungsunterlagen einzureichen.
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Der Bewerber hat alle geplanten Projektmitarbeiter namentlich zu benennen und Unterlagen zu ihrer Qualifikation beizufügen. Referenzen der Mitarbeiter sind an dieser Stelle noch nicht gefordert. Ein Austausch von Projektmitarbeitern nach Abgabe des Teilnahmeantrages führt insoweit zu einer Neubewertung der Eignung des Bewerbers.
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Zunächst sind alle oben geforderten Nachweise als Eigenerklärungen zu führen. Dies gilt nicht für den Nachweis der Eintragung in ein Handels- oder Berufsregister bzw. die Gewerbeanmeldung oder eine vergleichbare Bescheinigung des Herkunftsstaates des Bewerbers (falls eine solche Bescheinigung gesetzliche vorgeschrieben ist). Diese Unterlagen sind mit dem Teilnahmeantrag abzugeben.
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Vor Zuschlagserteilung sind auf Verlangen der Vergabestelle folgende Unterlagen einzureichen:
— Auszug aus dem Gewerbezentralregister oder eine vergleichbare Bescheinigung des Herkunftslandes des Bewerbers, soweit zutreffend;
— Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes;
— Falls der Bewerber Angestellte beschäftigt: Bescheinigung der Krankenkasse, bei der die Mehrheit der gesetzlich versicherten Angestellten beschäftigt ist, dass die Sozialversicherungsbeiträge durch den Bewerber regelmäßig entrichtet werden.
Unterlagen zur Eignung können auch durch den Nachweis der Eintragung in eine Präqualifikationsliste ersetzt werden, sofern der Nachweisgegenstand Inhalt der Präqualifikation ist.
Die Teilnahmeanträge sind schriftlich zu fassen. Auf eine Klammerung durch Heftklammern oder sonst feste Verbindung der Seiten sollte verzichtet werden. Es bietet sich ein DIN A 4 Ordner/Mappe oder ähnliches zur Einreichung der Unterlagen an. Die Umschläge sind von außen gut erkennbar zu kennzeichnen mit der Aufschrift:
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„Teilnahmeantrag zum Vergabeverfahren Regionalmanagement! Nicht vor dem 11.12.2015, 12:00 Uhr öffnen!“.
Das Fehlen dieser Aufschrift führt nicht zum Ausschluss des Teilnahmeantrags, jedoch trägt der Bewerber dann die Gefahr der vorzeitigen Öffnung des Teilnahmeantrags. Vor dem Termin versehentlich geöffnete Teilnahmeanträge können aufgrund der Manipulationsgefahr ausgeschlossen werden.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Lüneburg
Postanschrift: Auf der Hude 2
Postort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@mw.niedersachsen.de 📧
Fax: +49 4131152943 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Fristen des § 107 Abs. 3 Ziffer 1-4 GWB sind zu beachten. Danach ist ein Nachprüfungsverfahren unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2015/S 221-403146 (2015-11-10)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-03-21)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 464 100 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Telefon: +49 5103-700724 📞
Fax: +49 5103-700716 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-03-21 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-03-24 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 059-100059
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 221-403146
ABl. S-Ausgabe: 59

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Preis (50)
2. Qualität des eingereichten Konzepts (35)
3. Referenzen der benannten Mitarbeiter (15)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-03-14 📅
Name: Amtshof Eicklingen Planungsgesellschaft mbH & Co. KG
Postanschrift: Mühlenweg 60
Postort: Eicklingen
Postleitzahl: 29358
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Fax: +49 413115-2943 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat;
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
Quelle: OJS 2016/S 059-100059 (2016-03-21)