Erbringung von Postdienstleistungen für den Salzlandkreis. Die Vergabe erfolgt im offenenen Verfahren in 3 Losen. Diese umfassen je ein Los für Briefsendungen, für den Versand von Päckchen und Paketen und für den den Versand von elektronischen Postzustellungsaufträgen. Jedes Los beinhaltet die Leistung der Abholung, der Beförderung und der Bundesweiten Zustellung. Jährlich fallen dabei ca. 220 250 Briefsendungen, ca. 4 500 Einschreiben und PZA sowie ca. 1 560 Päckchen und Pakete an. Hinzu kommen 10 000 elektronische Postzustellungsaufträge.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-09-22.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-08-04.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2015-08-04) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Paketpostdienste
Menge oder Umfang:
Zustellung von jährlich ca. 220 250 Briefsendungen, ca. 4 500 Einschreiben und PZA sowie ca. 1 560 Päckchen und Pakete. Hinzu kommen 10 000 elektronische Postzustellungsaufträge.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Paketpostdienste📦
Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Salzlandkreis
Postanschrift: Karlsplatz 37
Postleitzahl: 06406
Postort: Bernburg (Saale)
Kontakt
Internetadresse: http://www.salzlandkreis.de🌏
E-Mail: zvs@kreis-slk.de📧
Telefon: +49 34716840📞
Fax: +49 34716842828 📠
Fragen zur Ausschreibung werden bis zum 15.9.2015 schriftlich entgegengenommen.
Anforderungen an die Eignung und Erläuterungen zu den Eignungsnachweisen.
Gegenstand der Leistungsbeschreibung ist die Abholung, Beförderung und bundesweite Zustellung von Briefsendungen, Päckchen, Paketen und elektronischen Postzustellungsaufträgen des Salzlandkreises (im nachfolgenden Auftraggeber genannt).
Zum Nachweis der Eignung werden von den Bietern folgende Nachweise und Angaben gefordert.
1. Der Bieter hat mit dem Angebot die nach § 5 Postgesetz erforderliche Lizenz einzureichen.
2. Die angebotenen Entgelte müssen, soweit postrechtlich erforderlich, durch Entgeltgenehmigungen gedeckt sein. Für die genehmigungspflichtigen Preisbestandteile sind die erforderlichen Entgeltgenehmigungen der Bundesnetzagentur vorzulegen, spätestens bis zur Erteilung des Zuschlags.
3. Der Bieter hat mit dem Angebot mindestens drei Referenzen über vergleichbare Aufträge des öffentlichen Sektors aus den letzten 3 Geschäftsjahren einzureichen. Es ist jeweils ein Referenzschreiben des Referenzgebers einzureichen. Die Art der Dienstleistung, das Auftragsvolumen sowie ein Ansprechpartner mit Telefonnummer müssen ersichtlich sein.
Weicht der Leistungsumfang der angegebenen Referenzen wesentlich vom ausgeschriebenen Leistungsumfang ab, so hat der Bieter mit dem Angebot ein aussagefähiges Konzept vorzulegen, wie zu Beginn der Ausführungsfrist die Struktur des Unternehmens an den Auftrag angepasst wird. Darin müssen mindestens folgende Angaben enthalten sein:
— Anpassung des mit dem Erbringen der Leistung befassten Personals und dessen Qualifizierung, getrennt nach Zustellungs- und Innendienst;
— Erweiterung der technischen Ausstattung, sofern zur Leistungserbringung erforderlich;
— Anpassung der Struktur der Zustellgebiete an den geänderten Leistungsumfang.
4. Der Bieter hat mit dem Angebot eine Bilanz des letzten Geschäftsjahres einzureichen.
5. Der Bieter hat mit dem Angebot die durchschnittliche Beschäftigtenzahl des letzten Geschäftsjahres (ohne Nachauftragnehmer) anzugeben.
6. Der Bieter hat mit dem Angebot eine Darstellung des Prozessablaufs (Angaben zu: Abholung, Sortierung, Erfassung, Weiterleitung, Verwertung, Zustellung, Adressrecherche, Rücksendung unzustellbarer Sendungen sowie Niederlegung von elektronischen Postzustellaufträgen) einzureichen.
7. Der Bieter hat mit dem Angebot eine Darstellung der Unternehmensstruktur und des Equipment (Fuhrpark, Maschinen, Sicherheitsvorkehrungen, Transportbehälter) einzureichen.
8. Der Bieter hat mit dem Angebot zu erläutern, wie die Einhaltung des Datenschutzes und des Postgeheimnisses in seinem Unternehmen sichergestellt wird.
9. Der Bieter hat mit dem Angebot zu erläutern, wie die Archivierung der Zustellungsdaten bei Einschreiben und Einschreiben mit Rückschein erfolgt.
Wird die Archivierung der Zustellungsdaten über Nachunternehmen durchgeführt, so ist auch dieses Verfahren im Angebot näher zu erläutern.
10. Der Bieter hat mit dem Angebot ein Konzept zur Einhaltung der vorgegebenen Zustellfristen im gesamten Bundesgebiet einzureichen. Die Zustellzeit ist im Konzept konkret in Werktagen (1, 2 oder 3 Werktage) anzugeben. Für die Angabe in Werktagen kann der Bieter hier von der Mehrzahl der im Jahresdurchschnitt zugestellten Sendungen ausgehen.
Dabei ist zusätzlich zu erläutern, wie die Prozesse bei starken Sendungsschwankungen kurzfristig angepasst werden können. Insbesondere sind Aussagen zu Art und Umfang von ggf. erforderlichen Vorinformationen durch den Auftraggeber zu benennen. Soweit Vorlaufzeiten zur Bewältigung von Versandspitzen benötigt werden, sind diese ebenfalls konkret anzugeben.
Die Zustellung ist von Montags bis Samstags zu gewährleisten.
Eine Postzustellung an Postfächer und Großkundenpostleitzahlen ist durch den Auftragnehmer zu gewährleisten.
11. Der Bieter hat mit dem Angebot Angaben über Qualifizierungs- und Fortbildungsmaßnahmen für das eingesetzte Personal zu machen.
12. Der Bieter hat mit dem Angebot nachzuweisen, dass ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001 besteht. Das gültige Zertifikat ist vorzulegen und im Falle der Vertragsverlängerung jährlich neu nachzuweisen.
13. Der Bieter hat mit der Abgabe des Angebotes das Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung nachzuweisen. Diese muss mindestens eine Deckungssumme von 2 000 000 EUR für Personen- und 1 000 000 EUR für Sachschäden haben.
14. Die Nachweise für Nachunternehmen sind nur insoweit vorzulegen, als diese im Bereich der Zustellung der Sendungen an den Empfänger eingesetzt werden.
Die Niederlegung von elektronischen Postzustellaufträgen wird nicht als Bestandteil der Zustellung betrachtet. Dem Angebot ist lediglich eine Liste der bundesweit zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe vorhandenen Niederlegungsstellen beizufügen. Dieser Nachweis der Niederlegungsstellen kann auch auf CD-Rom übergeben werden.
Fragen zur Ausschreibung werden bis zum 15.9.2015 schriftlich entgegengenommen.
Anforderungen an die Eignung und Erläuterungen zu den Eignungsnachweisen.
Gegenstand der Leistungsbeschreibung ist die Abholung, Beförderung und bundesweite Zustellung von Briefsendungen, Päckchen, Paketen und elektronischen Postzustellungsaufträgen des Salzlandkreises (im nachfolgenden Auftraggeber genannt).
Zum Nachweis der Eignung werden von den Bietern folgende Nachweise und Angaben gefordert.
1. Der Bieter hat mit dem Angebot die nach § 5 Postgesetz erforderliche Lizenz einzureichen.
2. Die angebotenen Entgelte müssen, soweit postrechtlich erforderlich, durch Entgeltgenehmigungen gedeckt sein. Für die genehmigungspflichtigen Preisbestandteile sind die erforderlichen Entgeltgenehmigungen der Bundesnetzagentur vorzulegen, spätestens bis zur Erteilung des Zuschlags.
3. Der Bieter hat mit dem Angebot mindestens drei Referenzen über vergleichbare Aufträge des öffentlichen Sektors aus den letzten 3 Geschäftsjahren einzureichen. Es ist jeweils ein Referenzschreiben des Referenzgebers einzureichen. Die Art der Dienstleistung, das Auftragsvolumen sowie ein Ansprechpartner mit Telefonnummer müssen ersichtlich sein.
Weicht der Leistungsumfang der angegebenen Referenzen wesentlich vom ausgeschriebenen Leistungsumfang ab, so hat der Bieter mit dem Angebot ein aussagefähiges Konzept vorzulegen, wie zu Beginn der Ausführungsfrist die Struktur des Unternehmens an den Auftrag angepasst wird. Darin müssen mindestens folgende Angaben enthalten sein:
— Anpassung des mit dem Erbringen der Leistung befassten Personals und dessen Qualifizierung, getrennt nach Zustellungs- und Innendienst;
— Erweiterung der technischen Ausstattung, sofern zur Leistungserbringung erforderlich;
— Anpassung der Struktur der Zustellgebiete an den geänderten Leistungsumfang.
4. Der Bieter hat mit dem Angebot eine Bilanz des letzten Geschäftsjahres einzureichen.
5. Der Bieter hat mit dem Angebot die durchschnittliche Beschäftigtenzahl des letzten Geschäftsjahres (ohne Nachauftragnehmer) anzugeben.
6. Der Bieter hat mit dem Angebot eine Darstellung des Prozessablaufs (Angaben zu: Abholung, Sortierung, Erfassung, Weiterleitung, Verwertung, Zustellung, Adressrecherche, Rücksendung unzustellbarer Sendungen sowie Niederlegung von elektronischen Postzustellaufträgen) einzureichen.
7. Der Bieter hat mit dem Angebot eine Darstellung der Unternehmensstruktur und des Equipment (Fuhrpark, Maschinen, Sicherheitsvorkehrungen, Transportbehälter) einzureichen.
8. Der Bieter hat mit dem Angebot zu erläutern, wie die Einhaltung des Datenschutzes und des Postgeheimnisses in seinem Unternehmen sichergestellt wird.
9. Der Bieter hat mit dem Angebot zu erläutern, wie die Archivierung der Zustellungsdaten bei Einschreiben und Einschreiben mit Rückschein erfolgt.
Wird die Archivierung der Zustellungsdaten über Nachunternehmen durchgeführt, so ist auch dieses Verfahren im Angebot näher zu erläutern.
10. Der Bieter hat mit dem Angebot ein Konzept zur Einhaltung der vorgegebenen Zustellfristen im gesamten Bundesgebiet einzureichen. Die Zustellzeit ist im Konzept konkret in Werktagen (1, 2 oder 3 Werktage) anzugeben. Für die Angabe in Werktagen kann der Bieter hier von der Mehrzahl der im Jahresdurchschnitt zugestellten Sendungen ausgehen.
Dabei ist zusätzlich zu erläutern, wie die Prozesse bei starken Sendungsschwankungen kurzfristig angepasst werden können. Insbesondere sind Aussagen zu Art und Umfang von ggf. erforderlichen Vorinformationen durch den Auftraggeber zu benennen. Soweit Vorlaufzeiten zur Bewältigung von Versandspitzen benötigt werden, sind diese ebenfalls konkret anzugeben.
Die Zustellung ist von Montags bis Samstags zu gewährleisten.
Eine Postzustellung an Postfächer und Großkundenpostleitzahlen ist durch den Auftragnehmer zu gewährleisten.
11. Der Bieter hat mit dem Angebot Angaben über Qualifizierungs- und Fortbildungsmaßnahmen für das eingesetzte Personal zu machen.
12. Der Bieter hat mit dem Angebot nachzuweisen, dass ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001 besteht. Das gültige Zertifikat ist vorzulegen und im Falle der Vertragsverlängerung jährlich neu nachzuweisen.
13. Der Bieter hat mit der Abgabe des Angebotes das Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung nachzuweisen. Diese muss mindestens eine Deckungssumme von 2 000 000 EUR für Personen- und 1 000 000 EUR für Sachschäden haben.
14. Die Nachweise für Nachunternehmen sind nur insoweit vorzulegen, als diese im Bereich der Zustellung der Sendungen an den Empfänger eingesetzt werden.
Die Niederlegung von elektronischen Postzustellaufträgen wird nicht als Bestandteil der Zustellung betrachtet. Dem Angebot ist lediglich eine Liste der bundesweit zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe vorhandenen Niederlegungsstellen beizufügen. Dieser Nachweis der Niederlegungsstellen kann auch auf CD-Rom übergeben werden.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Erbringung von Postdienstleistungen für den Salzlandkreis.
Die Vergabe erfolgt im offenenen Verfahren in 3 Losen. Diese umfassen je ein Los für Briefsendungen, für den Versand von Päckchen und Paketen und für den den Versand von elektronischen Postzustellungsaufträgen. Jedes Los beinhaltet die Leistung der Abholung, der Beförderung und der Bundesweiten Zustellung.
Die Vergabe erfolgt im offenenen Verfahren in 3 Losen. Diese umfassen je ein Los für Briefsendungen, für den Versand von Päckchen und Paketen und für den den Versand von elektronischen Postzustellungsaufträgen. Jedes Los beinhaltet die Leistung der Abholung, der Beförderung und der Bundesweiten Zustellung.
Jährlich fallen dabei ca. 220 250 Briefsendungen, ca. 4 500 Einschreiben und PZA sowie ca. 1 560 Päckchen und Pakete an. Hinzu kommen 10 000 elektronische Postzustellungsaufträge.
Beschreibung der Optionen:
— Verlängerung um 1 Jahr,
— maximal 3 mal,
— längstens bis 31.1.2020.
Zahl der möglichen Verlängerungen: 3
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 36 Monate
Referenznummer: 10.70.2-069/15
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Bescheinigung der Eintragung in das Unternehmer- und Lieferanternverzeichnis der Auftragsberatungsstelle Sachsen-Anhalt oder gültige Bescheinigung einer anerkannten Präqualifizierungsstelle z. B. DIHK PQ-VOL (www.pq-vol.de) oder folgende Einzelnachweise:,
Bescheinigung der Eintragung in das Unternehmer- und Lieferanternverzeichnis der Auftragsberatungsstelle Sachsen-Anhalt oder gültige Bescheinigung einer anerkannten Präqualifizierungsstelle z. B. DIHK PQ-VOL (www.pq-vol.de) oder folgende Einzelnachweise:,
1. Lizenz nach § 5 Postgesetz,
2. Handelsregisterauszug,
3. Nachweis Haftpflichtversicherung, (Deckungssumme: 2 000 000 EUR für Personen- und 1 000 000 EUR für Sachschäden).
7. Entgeltgenehmigung für genehmigungspflichtige Preisbestandteile (vor Zuschlagserteilung).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Der Bieter hat mit dem Angebot eine Bilanz des letzten Geschäftsjahres einzureichen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Referenzen.
2. Beschäftigtenzahl.
3. Darstellung Prozessablauf.
4. Darstellung Unternehmensstruktur.
5. Erläuterung, Einhaltung, Datenschutz und Postgeheimnis.
6. Erläuterung der Archivierung der Zustelldaten.
7. Konzept, Einhaltung, Zustellzeiten.
8. Angaben über Qualifizierungs- und Fortbildungsmaßnahmen.
Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Zahlungen erfolgen nach § 17 VOL/B.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bieter haften gesamtschuldnerisch. Ein bevollmächtigter Vertreter ist mit dem Angebot zu benennen.
Verfahren
Zahlungsweise für die Unterlagen:
Die Verdingungsunterlagen werden nur übersandt, wenn der Nachweis der Einzahlung vorliegt. Das eingezahlte Entgelt wird nicht erstattetet.
Salzlandkreis
IBAN: DE89 8005 5500 0220 0000 69
BIC: NOLADE21SES
Salzlandsparkasse
Verwendungszweck: 04.22.00692015
— vorstehende Nr. ist zwingend als Verwendungszweck anzugeben.
Eine elektronische Vergabe wird nicht durchgeführt, dies beinhaltet auch, dass keine Ausschreibungsunterlagen elektronisch versandt werden.
Die Unterlagen sind mit der Kopie des Überweisung-/Einzahlungsbeleges und Ihrer Anschrift per Mail beim Salzlandkreis, Zentrale Vergabestelle abzufordern.
Fragen zur Ausschreibung werden bis zum 15.9.2015 schriftlich entgegengenommen.
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Zentrale Vergabestelle
Herrn Nimmich
Internetadresse: www.salzlandkreis.de🌏
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2016-02-01 📅
Datum des Endes: 2017-01-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 10.70.2-069/15
Zusätzliche Informationen
Fragen zur Ausschreibung werden bis zum 15.9.2015 schriftlich entgegengenommen.
Anforderungen an die Eignung und Erläuterungen zu den Eignungsnachweisen.
Gegenstand der Leistungsbeschreibung ist die Abholung, Beförderung und bundesweite Zustellung von Briefsendungen, Päckchen, Paketen und elektronischen Postzustellungsaufträgen des Salzlandkreises (im nachfolgenden Auftraggeber genannt).
Zum Nachweis der Eignung werden von den Bietern folgende Nachweise und Angaben gefordert.
1. Der Bieter hat mit dem Angebot die nach § 5 Postgesetz erforderliche Lizenz einzureichen.
2. Die angebotenen Entgelte müssen, soweit postrechtlich erforderlich, durch Entgeltgenehmigungen gedeckt sein. Für die genehmigungspflichtigen Preisbestandteile sind die erforderlichen Entgeltgenehmigungen der Bundesnetzagentur vorzulegen, spätestens bis zur Erteilung des Zuschlags.
2. Die angebotenen Entgelte müssen, soweit postrechtlich erforderlich, durch Entgeltgenehmigungen gedeckt sein. Für die genehmigungspflichtigen Preisbestandteile sind die erforderlichen Entgeltgenehmigungen der Bundesnetzagentur vorzulegen, spätestens bis zur Erteilung des Zuschlags.
3. Der Bieter hat mit dem Angebot mindestens drei Referenzen über vergleichbare Aufträge des öffentlichen Sektors aus den letzten 3 Geschäftsjahren einzureichen. Es ist jeweils ein Referenzschreiben des Referenzgebers einzureichen. Die Art der Dienstleistung, das Auftragsvolumen sowie ein Ansprechpartner mit Telefonnummer müssen ersichtlich sein.
3. Der Bieter hat mit dem Angebot mindestens drei Referenzen über vergleichbare Aufträge des öffentlichen Sektors aus den letzten 3 Geschäftsjahren einzureichen. Es ist jeweils ein Referenzschreiben des Referenzgebers einzureichen. Die Art der Dienstleistung, das Auftragsvolumen sowie ein Ansprechpartner mit Telefonnummer müssen ersichtlich sein.
Weicht der Leistungsumfang der angegebenen Referenzen wesentlich vom ausgeschriebenen Leistungsumfang ab, so hat der Bieter mit dem Angebot ein aussagefähiges Konzept vorzulegen, wie zu Beginn der Ausführungsfrist die Struktur des Unternehmens an den Auftrag angepasst wird. Darin müssen mindestens folgende Angaben enthalten sein:
Weicht der Leistungsumfang der angegebenen Referenzen wesentlich vom ausgeschriebenen Leistungsumfang ab, so hat der Bieter mit dem Angebot ein aussagefähiges Konzept vorzulegen, wie zu Beginn der Ausführungsfrist die Struktur des Unternehmens an den Auftrag angepasst wird. Darin müssen mindestens folgende Angaben enthalten sein:
— Anpassung des mit dem Erbringen der Leistung befassten Personals und dessen Qualifizierung, getrennt nach Zustellungs- und Innendienst;
— Erweiterung der technischen Ausstattung, sofern zur Leistungserbringung erforderlich;
— Anpassung der Struktur der Zustellgebiete an den geänderten Leistungsumfang.
4. Der Bieter hat mit dem Angebot eine Bilanz des letzten Geschäftsjahres einzureichen.
5. Der Bieter hat mit dem Angebot die durchschnittliche Beschäftigtenzahl des letzten Geschäftsjahres (ohne Nachauftragnehmer) anzugeben.
6. Der Bieter hat mit dem Angebot eine Darstellung des Prozessablaufs (Angaben zu: Abholung, Sortierung, Erfassung, Weiterleitung, Verwertung, Zustellung, Adressrecherche, Rücksendung unzustellbarer Sendungen sowie Niederlegung von elektronischen Postzustellaufträgen) einzureichen.
6. Der Bieter hat mit dem Angebot eine Darstellung des Prozessablaufs (Angaben zu: Abholung, Sortierung, Erfassung, Weiterleitung, Verwertung, Zustellung, Adressrecherche, Rücksendung unzustellbarer Sendungen sowie Niederlegung von elektronischen Postzustellaufträgen) einzureichen.
7. Der Bieter hat mit dem Angebot eine Darstellung der Unternehmensstruktur und des Equipment (Fuhrpark, Maschinen, Sicherheitsvorkehrungen, Transportbehälter) einzureichen.
8. Der Bieter hat mit dem Angebot zu erläutern, wie die Einhaltung des Datenschutzes und des Postgeheimnisses in seinem Unternehmen sichergestellt wird.
9. Der Bieter hat mit dem Angebot zu erläutern, wie die Archivierung der Zustellungsdaten bei Einschreiben und Einschreiben mit Rückschein erfolgt.
Wird die Archivierung der Zustellungsdaten über Nachunternehmen durchgeführt, so ist auch dieses Verfahren im Angebot näher zu erläutern.
10. Der Bieter hat mit dem Angebot ein Konzept zur Einhaltung der vorgegebenen Zustellfristen im gesamten Bundesgebiet einzureichen. Die Zustellzeit ist im Konzept konkret in Werktagen (1, 2 oder 3 Werktage) anzugeben. Für die Angabe in Werktagen kann der Bieter hier von der Mehrzahl der im Jahresdurchschnitt zugestellten Sendungen ausgehen.
10. Der Bieter hat mit dem Angebot ein Konzept zur Einhaltung der vorgegebenen Zustellfristen im gesamten Bundesgebiet einzureichen. Die Zustellzeit ist im Konzept konkret in Werktagen (1, 2 oder 3 Werktage) anzugeben. Für die Angabe in Werktagen kann der Bieter hier von der Mehrzahl der im Jahresdurchschnitt zugestellten Sendungen ausgehen.
Dabei ist zusätzlich zu erläutern, wie die Prozesse bei starken Sendungsschwankungen kurzfristig angepasst werden können. Insbesondere sind Aussagen zu Art und Umfang von ggf. erforderlichen Vorinformationen durch den Auftraggeber zu benennen. Soweit Vorlaufzeiten zur Bewältigung von Versandspitzen benötigt werden, sind diese ebenfalls konkret anzugeben.
Dabei ist zusätzlich zu erläutern, wie die Prozesse bei starken Sendungsschwankungen kurzfristig angepasst werden können. Insbesondere sind Aussagen zu Art und Umfang von ggf. erforderlichen Vorinformationen durch den Auftraggeber zu benennen. Soweit Vorlaufzeiten zur Bewältigung von Versandspitzen benötigt werden, sind diese ebenfalls konkret anzugeben.
Die Zustellung ist von Montags bis Samstags zu gewährleisten.
Eine Postzustellung an Postfächer und Großkundenpostleitzahlen ist durch den Auftragnehmer zu gewährleisten.
11. Der Bieter hat mit dem Angebot Angaben über Qualifizierungs- und Fortbildungsmaßnahmen für das eingesetzte Personal zu machen.
12. Der Bieter hat mit dem Angebot nachzuweisen, dass ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001 besteht. Das gültige Zertifikat ist vorzulegen und im Falle der Vertragsverlängerung jährlich neu nachzuweisen.
13. Der Bieter hat mit der Abgabe des Angebotes das Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung nachzuweisen. Diese muss mindestens eine Deckungssumme von 2 000 000 EUR für Personen- und 1 000 000 EUR für Sachschäden haben.
14. Die Nachweise für Nachunternehmen sind nur insoweit vorzulegen, als diese im Bereich der Zustellung der Sendungen an den Empfänger eingesetzt werden.
Die Niederlegung von elektronischen Postzustellaufträgen wird nicht als Bestandteil der Zustellung betrachtet. Dem Angebot ist lediglich eine Liste der bundesweit zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe vorhandenen Niederlegungsstellen beizufügen. Dieser Nachweis der Niederlegungsstellen kann auch auf CD-Rom übergeben werden.
Die Niederlegung von elektronischen Postzustellaufträgen wird nicht als Bestandteil der Zustellung betrachtet. Dem Angebot ist lediglich eine Liste der bundesweit zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe vorhandenen Niederlegungsstellen beizufügen. Dieser Nachweis der Niederlegungsstellen kann auch auf CD-Rom übergeben werden.
Auf die Rügeobliegenheiten des Bieters nach § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 bis 4 GWB wird hingewiesen.
Nach § 107 Abs. 3 Satz 1 GWB ist ein Antrag zulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur
Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Es wird darauf hingewiesen, dass bei der Durchführung eines Nachprüfverfahrens nach § 107 GWB alle Verfahrensbeteiligten nach Abs. 1 GWB grundsätzlich ein Akteneinsichtsrecht haben. Mit der Abgabe eines Angebotes wird dieses in die Akte der Vergabestelle aufgenommen. Jeder Bieter muss daher mit der konkreten Möglichkeit rechnen, dass sein Angebot mit allen wesentlichen Bestandteilen von den Verfahrenbeteiligten bei der Vergabekammer eingesehen wird. Es liegt daher im eigenen Interesse eines jeden Bieters, schon in seinen Angebotsunterlagen auf wichtige Gründe, die nach § 111 Abs. 2 GWB die Vergabekammer veranlassen, die Einsicht in die Akten zu versagen, hinzuweisen und diese in seinen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Es wird darauf hingewiesen, dass bei der Durchführung eines Nachprüfverfahrens nach § 107 GWB alle Verfahrensbeteiligten nach Abs. 1 GWB grundsätzlich ein Akteneinsichtsrecht haben. Mit der Abgabe eines Angebotes wird dieses in die Akte der Vergabestelle aufgenommen. Jeder Bieter muss daher mit der konkreten Möglichkeit rechnen, dass sein Angebot mit allen wesentlichen Bestandteilen von den Verfahrenbeteiligten bei der Vergabekammer eingesehen wird. Es liegt daher im eigenen Interesse eines jeden Bieters, schon in seinen Angebotsunterlagen auf wichtige Gründe, die nach § 111 Abs. 2 GWB die Vergabekammer veranlassen, die Einsicht in die Akten zu versagen, hinzuweisen und diese in seinen
Angebotsunterlagen entsprechend kenntlich zu machen (Geheimnisse, insbesondere Fabrikations-, Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisse).
Der Salzlandkreis ist als Vergabestelle im Falle der Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens dazu verpflichtet, die Vergabeakten der Vergabekammer unverzüglich zur Verfügung zu stellen (§ 110 Abs. 2 GWB). Ein Bieter hat sich daher in einem solchen Fall zur Durchsetzung seiner Rechte an die Vergabekammer zu wenden.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Der Salzlandkreis ist als Vergabestelle im Falle der Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens dazu verpflichtet, die Vergabeakten der Vergabekammer unverzüglich zur Verfügung zu stellen (§ 110 Abs. 2 GWB). Ein Bieter hat sich daher in einem solchen Fall zur Durchsetzung seiner Rechte an die Vergabekammer zu wenden.
Nach § 128 Abs. 3 GWB trägt die unterliegende Partei die Kosten des Verfahrens.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Siehe I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Quelle: OJS 2015/S 152-279992 (2015-08-04)
Ergänzende Angaben (2015-08-12) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben
Fragen zur Ausschreibung werden bis zum 15.9.2015 Schriftlich entgegengenommen.
Anforderungen an die Eignung und Erläuterungen zu den Eignungsnachweisen:
Gegenstand der Leistungsbeschreibung ist die Abholung, Beförderung und bundesweite Zustellung von Briefsendungen, Päckchen, Paketen und elektronischen Postzustellungsaufträgen des Salzlandkreises (im nachfolgenden Auftraggeber genannt).
Geforderte Nachweise und Erläuterungen:
Gegenstand der Leistungsbeschreibung ist die Abholung, Beförderung und bundesweite Zustellung von Briefsendungen, Päckchen, Paketen und elektronischen Postzustellungsaufträgen des Salzlandkreises (im nachfolgenden Auftraggeber genannt).
Folgende Nachweise und Erläuterungen werden vom Bieter gefordert.
1. Der Bieter hat mit dem Angebot die nach § 5 Postgesetz erforderliche Lizenz einzureichen.
2. Die angebotenen Entgelte müssen, soweit postrechtlich erforderlich, durch Entgeltgenehmigungen gedeckt sein. Für die genehmigungspflichtigen Preisbestandteile sind die erforderlichen Entgeltgenehmigungen der Bundesnetzagentur vorzulegen, spätestens bis zur Erteilung des Zuschlags.
3. Der Bieter hat mit dem Angebot mindestens drei Referenzen über vergleichbare Aufträge des öffentlichen Sektors aus den letzten drei Geschäftsjahren einzureichen. Es ist jeweils ein Referenzschreiben des Referenzgebers einzureichen. Die Art der Dienstleistung, das Auftragsvolumen sowie ein Ansprechpartner mit Telefonnummer müssen ersichtlich sein.
Weicht der Leistungsumfang der angegebenen Referenzen wesentlich vom ausgeschriebenen Leistungsumfang ab, so hat der Bieter mit dem Angebot ein aussagefähiges Konzept vorzulegen, wie zu Beginn der Ausführungsfrist die Struktur des Unternehmens an den Auftrag angepasst wird. Darin müssen mindestens folgende Angaben enthalten sein:
— Anpassung des mit dem Erbringen der Leistung befassten Personals und dessen Qualifizierung, getrennt nach Zustellungs- und Innendienst;
— Erweiterung der technischen Ausstattung, sofern zur Leistungserbringung erforderlich;
— Anpassung der Struktur der Zustellgebiete an den geänderten Leistungsumfang.
4. Der Bieter hat mit dem Angebot eine Bilanz des letzten Geschäftsjahres einzureichen.
5. Der Bieter hat mit dem Angebot die durchschnittliche Beschäftigtenzahl des letzten Geschäftsjahres (ohne Nachauftragnehmer) anzugeben.
6. Der Bieter hat mit dem Angebot eine Darstellung des Prozessablaufs (Angaben zu: Abholung, Sortierung, Erfassung, Weiterleitung, Verwertung, Zustellung, Adressrecherche, Rücksendung unzustellbarer Sendungen sowie Niederlegung von elektronischen Postzustellaufträgen) einzureichen.
7. Der Bieter hat mit dem Angebot eine Darstellung der Unternehmensstruktur und des Equipment (Fuhrpark, Maschinen, Sicherheitsvorkehrungen, Transportbehälter) einzureichen.
8. Der Bieter hat mit dem Angebot zu erläutern, wie die Einhaltung des Datenschutzes und des Postgeheimnisses in seinem Unternehmen sichergestellt wird.
9. Der Bieter hat mit dem Angebot zu erläutern, wie die Archivierung der Zustellungsdaten bei Einschreiben und Einschreiben mit Rückschein erfolgt.
Wird die Archivierung der Zustellungsdaten über Nachunternehmen durchgeführt, so ist auch dieses Verfahren im Angebot näher zu erläutern.
10. Der Bieter hat mit dem Angebot ein Konzept zur Einhaltung der vorgegebenen Zustellfristen im gesamten Bundesgebiet einzureichen. Die Zustellzeit ist im Konzept konkret in Werktagen (1, 2 oder 3 Werktage) anzugeben. Für die Angabe in Werktagen kann der Bieter hier von der Mehrzahl der im Jahresdurchschnitt zugestellten Sendungen ausgehen.
Dabei ist zusätzlich zu erläutern, wie die Prozesse bei starken Sendungsschwankungen kurzfristig angepasst werden können. Insbesondere sind Aussagen zu Art und Umfang von ggf. erforderlichen Vorinformationen durch den Auftraggeber zu benennen. Soweit Vorlaufzeiten zur Bewältigung von Versandspitzen benötigt werden, sind diese ebenfalls konkret anzugeben.
Die Zustellung ist von Montags bis Samstags zu gewährleisten. Eine Postzustellung an Postfächer und Großkundenpostleitzahlen ist durch den Auftragnehmer zu gewährleisten.
11. Der Bieter hat mit dem Angebot Angaben über Qualifizierungs- und Fortbildungsmaßnahmen für das eingesetzte Personal zu machen.
12. Der Bieter hat mit dem Angebot nachzuweisen, dass ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001 besteht. Das gültige Zertifikat ist vorzulegen und im Falle der Vertragsverlängerung jährlich neu nachzuweisen.
13. Der Bieter hat mit der Abgabe des Angebotes das Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung nachzuweisen. Diese muss mindestens eine Deckungssumme von 2 Millionen Euro für Personen- und 1 Million Euro für Sachschäden haben.
14. Die Nachweise für Nachunternehmen sind nur insoweit vorzulegen, als diese im Bereich der Zustellung der Sendungen an den Empfänger eingesetzt werden.
Die Niederlegung von elektronischen Postzustellaufträgen wird nicht als Bestandteil der Zustellung betrachtet. Dem Angebot ist lediglich eine Liste der bundesweit zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe vorhandenen Niederlegungsstellen beizufügen. Dieser Nachweis der Niederlegungsstellen kann auch auf CD-Rom übergeben werden.
Fragen zur Ausschreibung werden bis zum 15.9.2015 Schriftlich entgegengenommen.
Anforderungen an die Eignung und Erläuterungen zu den Eignungsnachweisen:
Gegenstand der Leistungsbeschreibung ist die Abholung, Beförderung und bundesweite Zustellung von Briefsendungen, Päckchen, Paketen und elektronischen Postzustellungsaufträgen des Salzlandkreises (im nachfolgenden Auftraggeber genannt).
Geforderte Nachweise und Erläuterungen:
Gegenstand der Leistungsbeschreibung ist die Abholung, Beförderung und bundesweite Zustellung von Briefsendungen, Päckchen, Paketen und elektronischen Postzustellungsaufträgen des Salzlandkreises (im nachfolgenden Auftraggeber genannt).
Folgende Nachweise und Erläuterungen werden vom Bieter gefordert.
1. Der Bieter hat mit dem Angebot die nach § 5 Postgesetz erforderliche Lizenz einzureichen.
2. Die angebotenen Entgelte müssen, soweit postrechtlich erforderlich, durch Entgeltgenehmigungen gedeckt sein. Für die genehmigungspflichtigen Preisbestandteile sind die erforderlichen Entgeltgenehmigungen der Bundesnetzagentur vorzulegen, spätestens bis zur Erteilung des Zuschlags.
3. Der Bieter hat mit dem Angebot mindestens drei Referenzen über vergleichbare Aufträge des öffentlichen Sektors aus den letzten drei Geschäftsjahren einzureichen. Es ist jeweils ein Referenzschreiben des Referenzgebers einzureichen. Die Art der Dienstleistung, das Auftragsvolumen sowie ein Ansprechpartner mit Telefonnummer müssen ersichtlich sein.
Weicht der Leistungsumfang der angegebenen Referenzen wesentlich vom ausgeschriebenen Leistungsumfang ab, so hat der Bieter mit dem Angebot ein aussagefähiges Konzept vorzulegen, wie zu Beginn der Ausführungsfrist die Struktur des Unternehmens an den Auftrag angepasst wird. Darin müssen mindestens folgende Angaben enthalten sein:
— Anpassung des mit dem Erbringen der Leistung befassten Personals und dessen Qualifizierung, getrennt nach Zustellungs- und Innendienst;
— Erweiterung der technischen Ausstattung, sofern zur Leistungserbringung erforderlich;
— Anpassung der Struktur der Zustellgebiete an den geänderten Leistungsumfang.
4. Der Bieter hat mit dem Angebot eine Bilanz des letzten Geschäftsjahres einzureichen.
5. Der Bieter hat mit dem Angebot die durchschnittliche Beschäftigtenzahl des letzten Geschäftsjahres (ohne Nachauftragnehmer) anzugeben.
6. Der Bieter hat mit dem Angebot eine Darstellung des Prozessablaufs (Angaben zu: Abholung, Sortierung, Erfassung, Weiterleitung, Verwertung, Zustellung, Adressrecherche, Rücksendung unzustellbarer Sendungen sowie Niederlegung von elektronischen Postzustellaufträgen) einzureichen.
7. Der Bieter hat mit dem Angebot eine Darstellung der Unternehmensstruktur und des Equipment (Fuhrpark, Maschinen, Sicherheitsvorkehrungen, Transportbehälter) einzureichen.
8. Der Bieter hat mit dem Angebot zu erläutern, wie die Einhaltung des Datenschutzes und des Postgeheimnisses in seinem Unternehmen sichergestellt wird.
9. Der Bieter hat mit dem Angebot zu erläutern, wie die Archivierung der Zustellungsdaten bei Einschreiben und Einschreiben mit Rückschein erfolgt.
Wird die Archivierung der Zustellungsdaten über Nachunternehmen durchgeführt, so ist auch dieses Verfahren im Angebot näher zu erläutern.
10. Der Bieter hat mit dem Angebot ein Konzept zur Einhaltung der vorgegebenen Zustellfristen im gesamten Bundesgebiet einzureichen. Die Zustellzeit ist im Konzept konkret in Werktagen (1, 2 oder 3 Werktage) anzugeben. Für die Angabe in Werktagen kann der Bieter hier von der Mehrzahl der im Jahresdurchschnitt zugestellten Sendungen ausgehen.
Dabei ist zusätzlich zu erläutern, wie die Prozesse bei starken Sendungsschwankungen kurzfristig angepasst werden können. Insbesondere sind Aussagen zu Art und Umfang von ggf. erforderlichen Vorinformationen durch den Auftraggeber zu benennen. Soweit Vorlaufzeiten zur Bewältigung von Versandspitzen benötigt werden, sind diese ebenfalls konkret anzugeben.
Die Zustellung ist von Montags bis Samstags zu gewährleisten. Eine Postzustellung an Postfächer und Großkundenpostleitzahlen ist durch den Auftragnehmer zu gewährleisten.
11. Der Bieter hat mit dem Angebot Angaben über Qualifizierungs- und Fortbildungsmaßnahmen für das eingesetzte Personal zu machen.
12. Der Bieter hat mit dem Angebot nachzuweisen, dass ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001 besteht. Das gültige Zertifikat ist vorzulegen und im Falle der Vertragsverlängerung jährlich neu nachzuweisen.
13. Der Bieter hat mit der Abgabe des Angebotes das Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung nachzuweisen. Diese muss mindestens eine Deckungssumme von 2 Millionen Euro für Personen- und 1 Million Euro für Sachschäden haben.
14. Die Nachweise für Nachunternehmen sind nur insoweit vorzulegen, als diese im Bereich der Zustellung der Sendungen an den Empfänger eingesetzt werden.
Die Niederlegung von elektronischen Postzustellaufträgen wird nicht als Bestandteil der Zustellung betrachtet. Dem Angebot ist lediglich eine Liste der bundesweit zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe vorhandenen Niederlegungsstellen beizufügen. Dieser Nachweis der Niederlegungsstellen kann auch auf CD-Rom übergeben werden.
1️⃣
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-12-16 📅
Name: MZZ-Briefdienst GmbH
Land: Deutschland 🇩🇪
2️⃣
3️⃣
Name: Deutsche Post AG
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Telefon: +49 345514-0📞
Fax: +49 345514-1115 📠 Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Siehe I.1) Name, Adressen Und Kontaktstelle(n)
Quelle: OJS 2016/S 004-003810 (2016-01-05)