Sanierung des Deutschen Architekturmuseums in Frankfurt am Main, 2. Bauabschnitt, Leistungen der Objektplanung für Gebäude

Stadt Frankfurt am Main, Hochbauamt

Das Deutsche Architekturmuseum (D.A.M.) liegt am Schaumainkai in Frankfurt und ist Teil des städtebaulichen Gesamtkonzeptes 'Museumsufer'. Bei dem Gebäude-Ensemble handelt es sich um ein Kulturdenkmal im Sinne des § 2 Absatz 1 des Hessischen Denkmalschutzgesetzes. Das D.A.M. besteht aus einer Doppelvilla und einer eingeschossigen Erweiterung. In der Denkmaltopographie der Stadt Frankfurt am Main steht folgende Beschreibung: Neoklassizistische Doppelvilla, Baujahr 1912, nach Entwurf von F. Geldermacher. Streng gegliederte Fassade, zentral eingestellte Säulen ionischer Ordnung mit Frauenstatue. Seit 1984 Deutsches Architekturmuseum (D.A.M.).
Der Umbau der historischen Villa in ein Museum erfolgte zusammen mit einer eingeschossigen Überbauung des gesamten Grundstücks nach Plänen von Oswald Mathias Ungers. Dieser schuf kein rein funktionales Gebäude, sondern realisierte eines seiner Entwurfsmotive: das Thema des Raumes und seiner Verwandlungsstufen bis hin zum "Haus im Haus", d.h. der Besucher geht von einem Außenraum in einen Innenraum, der dann selbst wieder Außenraum in Bezug auf den nächsten Innenraum ist. Die den Altbau umgebende, verglaste Halle mit Sicht auf die Villa ist somit Teil dieser morphologischen Raumabfolge. Bereits an dieser Stelle ist darauf hinzuweisen, dass bei baulichen Veränderungen die Urheberrechte des Architekten Ungers bzw. seiner Erben zu beachten sind.
Das D.A.M. ist nun seit 30 Jahren in Betrieb und weist neben erheblichen Brandschutzmängeln auch weitere Baumängel auf, die eine Sanierung erforderlich machen. Darüber hinaus ist der energetische Stand des Gebäudes äußerst mangelhaft. Zum einen hat das Museum sehr hohe Kosten für Heizung und Strom, zum anderen kann die einfache Be- und Entlüftungsanlage den heutzutage geforderten Standard der klimatischen Bedingungen für Museen nicht gewährleisten.
In einem ersten Bauabschnitt wurde bereits ein Großteil der Brandschutzmängel beseitigt, sowie notwendige Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt.
In einem zweiten Bauabschnitt soll nun die Anlagentechnik erweitert und die Dachflächen und Fassaden energetisch saniert werden. Es ist eine Erneuerung der Glasdachflächen im Erdgeschoss und im 3. OG notwendig, um den Wärmeeintrag im Sommer und Wärmeverlust im Winter zu minimieren. Die neue Verglasung soll sowohl die Anforderungen an die Energie-Einspar-Verordnung erfüllen, als auch die Durchsicht gewährleisten und somit die Anforderungen an den Denkmalschutz berücksichtigen. Die Tragkonstruktionen der beiden Glasdächer müssen wegen der fehlenden Wärmedämmung ebenfalls getauscht werden. Damit einher geht die Wärmedämmung der Fassaden, der denkmalgerechte Austausch der Holz-Sprossenfensterkonstruktion und der Austausch der Stahl-Glas-Tür- und Fensteranlagen im EG.
Weitere Sanierungsmaßnahmen wie z.B. die Sanierung der Kunstharzböden, des Flachdachbereichs und der Ostfassade, die Dachentwässerung im Altbau, die Sanierung des Flachdachbereichs des Tonnendachs, sowie eine Erneuerung der Toiletten sind ebenfalls vorgesehen.
Die Bruttogrundfläche (BGF) für das gesamte D.A.M. beträgt 3460 qm. Es ist von grob geschätzten Gesamtkosten (KG 200-700) von ca. 3,5 Mio. Euro netto auszugehen.
Die Maßnahmen werden nicht unter laufendem Betrieb stattfinden.
In diesem Verfahren wird ein Büro gesucht, welches kurzfristig nach der Beauftragung mit der Bearbeitung dieses Projektes beginnen kann.
Mit einem Baubeginn ist frühestens im Herbst 2017 zu rechnen, vorab muss jedoch, aufgrund interner Haushaltsvorgaben, bis 01/16 die Kostenberechnung stehen. Es ist von einer Bearbeitungszeit von ca. 24 Monaten auszugehen, die jedoch nicht durchgängig erfolgen wird, sondern mit Unterbrechungen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-05-04. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-04-02.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-04-02 Auftragsbekanntmachung
2015-10-02 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2015-04-02)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Menge oder Umfang:
Leistungen der Objektplanung für Gebäude gemäß § 33 ff. HOAI, LPH 1 - 4 teilweise (Wiederholung von Grundleistungen); LPH 5 - 9; stufenweise Beauftragung. Ein Rechtsanspruch auf eine Gesamtbeauftragung besteht nicht.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Frankfurt am Main, Hochbauamt
Postanschrift: Gerbermühlstraße 48
Postleitzahl: 60594
Postort: Frankfurt am Main
Kontakt
Internetadresse: http://www.vergabe.stadt-frankfurt.de 🌏
E-Mail: info.65.22@stadt-frankfurt.de 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-04-02 📅
Einreichungsfrist: 2015-05-04 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-04-04 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 067-120096
ABl. S-Ausgabe: 67
Zusätzliche Informationen
Es gibt bereits ein vorbefasstes Büro dem es freigestellt ist, sich bei diesem Verfahren zu bewerben. Mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe werden allen Bietern alle relevanten Informationen und Unterlagen aus dem bisherigen Projektverlauf zur Verfügung gestellt.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Deutsche Architekturmuseum (D.A.M.) liegt am Schaumainkai in Frankfurt und ist Teil des städtebaulichen Gesamtkonzeptes 'Museumsufer'. Bei dem Gebäude-Ensemble handelt es sich um ein Kulturdenkmal im Sinne des § 2 Absatz 1 des Hessischen Denkmalschutzgesetzes. Das D.A.M. besteht aus einer Doppelvilla und einer eingeschossigen Erweiterung. In der Denkmaltopographie der Stadt Frankfurt am Main steht folgende Beschreibung: Neoklassizistische Doppelvilla, Baujahr 1912, nach Entwurf von F. Geldermacher. Streng gegliederte Fassade, zentral eingestellte Säulen ionischer Ordnung mit Frauenstatue. Seit 1984 Deutsches Architekturmuseum (D.A.M.).
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Der Umbau der historischen Villa in ein Museum erfolgte zusammen mit einer eingeschossigen Überbauung des gesamten Grundstücks nach Plänen von Oswald Mathias Ungers. Dieser schuf kein rein funktionales Gebäude, sondern realisierte eines seiner Entwurfsmotive: das Thema des Raumes und seiner Verwandlungsstufen bis hin zum "Haus im Haus", d.h. der Besucher geht von einem Außenraum in einen Innenraum, der dann selbst wieder Außenraum in Bezug auf den nächsten Innenraum ist. Die den Altbau umgebende, verglaste Halle mit Sicht auf die Villa ist somit Teil dieser morphologischen Raumabfolge. Bereits an dieser Stelle ist darauf hinzuweisen, dass bei baulichen Veränderungen die Urheberrechte des Architekten Ungers bzw. seiner Erben zu beachten sind.
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Das D.A.M. ist nun seit 30 Jahren in Betrieb und weist neben erheblichen Brandschutzmängeln auch weitere Baumängel auf, die eine Sanierung erforderlich machen. Darüber hinaus ist der energetische Stand des Gebäudes äußerst mangelhaft. Zum einen hat das Museum sehr hohe Kosten für Heizung und Strom, zum anderen kann die einfache Be- und Entlüftungsanlage den heutzutage geforderten Standard der klimatischen Bedingungen für Museen nicht gewährleisten.
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In einem ersten Bauabschnitt wurde bereits ein Großteil der Brandschutzmängel beseitigt, sowie notwendige Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt.
In einem zweiten Bauabschnitt soll nun die Anlagentechnik erweitert und die Dachflächen und Fassaden energetisch saniert werden. Es ist eine Erneuerung der Glasdachflächen im Erdgeschoss und im 3. OG notwendig, um den Wärmeeintrag im Sommer und Wärmeverlust im Winter zu minimieren. Die neue Verglasung soll sowohl die Anforderungen an die Energie-Einspar-Verordnung erfüllen, als auch die Durchsicht gewährleisten und somit die Anforderungen an den Denkmalschutz berücksichtigen. Die Tragkonstruktionen der beiden Glasdächer müssen wegen der fehlenden Wärmedämmung ebenfalls getauscht werden. Damit einher geht die Wärmedämmung der Fassaden, der denkmalgerechte Austausch der Holz-Sprossenfensterkonstruktion und der Austausch der Stahl-Glas-Tür- und Fensteranlagen im EG.
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Weitere Sanierungsmaßnahmen wie z.B. die Sanierung der Kunstharzböden, des Flachdachbereichs und der Ostfassade, die Dachentwässerung im Altbau, die Sanierung des Flachdachbereichs des Tonnendachs, sowie eine Erneuerung der Toiletten sind ebenfalls vorgesehen.
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Die Bruttogrundfläche (BGF) für das gesamte D.A.M. beträgt 3460 qm. Es ist von grob geschätzten Gesamtkosten (KG 200-700) von ca. 3,5 Mio. Euro netto auszugehen.
Die Maßnahmen werden nicht unter laufendem Betrieb stattfinden.
In diesem Verfahren wird ein Büro gesucht, welches kurzfristig nach der Beauftragung mit der Bearbeitung dieses Projektes beginnen kann.
Mit einem Baubeginn ist frühestens im Herbst 2017 zu rechnen, vorab muss jedoch, aufgrund interner Haushaltsvorgaben, bis 01/16 die Kostenberechnung stehen. Es ist von einer Bearbeitungszeit von ca. 24 Monaten auszugehen, die jedoch nicht durchgängig erfolgen wird, sondern mit Unterbrechungen.
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Dauer: 24 Monate
Referenznummer: 65-2015-00142
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Schaumainkai 43, 60596 Frankfurt und weitere Dienststellen der Stadt Frankfurt am Main verteilt über das gesamte Stadtgebiet.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Geforderte Eignungsnachweise (§ 5 Abs. 3 und 9 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
- ein ausgefüllter und von einem bevollmächtigten Vertreter des Büros/Unternehmens unterschriebener Teilnahmeantrag,
- bei juristischen Personen ein aktueller Handelsregisterauszug. In Ermangelung eines solchen eine gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes (von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft bzw. von Nachunternehmern),
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- Nachweis der Berufszulassung als Architekt gem. § 19 VOF (von dem Bewerber, bzw. bei juristischen Personen von einem für diese Person tätigen Angestellten. Bei Bewerbergemeinschaften genügt ein Nachweis),
- formlose Bankerklärung zur Kreditwürdigkeit (nicht älter als 4 Monate) von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft bzw. von Nachunternehmern,
- Angaben zur wirtschaftlichen Verknüpfung mit Dritten (auch von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft),
- Angaben des Auftrags, für den der Bewerber möglicherweise einen Unterauftrag zu erteilen beabsichtigt gemäß § 5 Abs. 5h VOF (Einschaltung eines Nachunternehmers). Möchte sich der Bewerber zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und Fachkunde bei anderen Unternehmen bedienen, so muss er mit seiner Bewerbung den Nachweis führen, dass die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (§ 5 Abs. 6 VOF). Der Nachweis ist durch eine Nachunternehmerverpflichtungserklärung (Formblatt im Teilnahmeantrag) zu führen. Die vom Nachunternehmer zu erbringenden Leistungen sind nach Art und Umfang im Teilnahmeantrag zu benennen. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Angabe eines hohen Nachunternehmeranteils weitergehende Eignungsnachweise für den Nachunternehmer im Wege der Aufklärung anzufordern.
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- Angaben zu § 4 Abs. 6 und Abs. 9 VOF: Das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen und/oder Verurteilungen nach § 4 Abs. 6 und Abs. 9 VOF wird durch die Unterschrift des bevollmächtigten Vertreters im Teilnahmeantrag versichert. Es wird sich vorbehalten Nachweise nachzufordern.
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Hinweise:
Zur Bewerbung ist zwingend der vom Auftraggeber erstellte Bewerbungsbogen (Teilnahmeantrag mit Anlagen) zu verwenden! Dieser ist von einem bevollmächtigten Vertreter im Original unterzeichnet und fristgerecht in Papierform (Unterschrift!) bei der unter I.1 (Angebote/Teilnahmeanträge) genannten Adresse einzureichen (Hochbauamt der Stadt Frankfurt am Main). Die Bewerbungsunterlagen sind von der Homepage des verfahrensbetreuenden Büros unter www.stadtbauplan.de/verfahren herunterzuladen.
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Nichtvorlage bzw. nicht rechtzeitige Vorlage des von einem bevollmächtigten Vertreter im Original unterschriebenen Teilnahmeantrag oder Bewerbungen nur für Teilleistungen führen zum Ausschluss der Bewerbung. Geforderte Nachweise und Erklärung sind in der Verfahrenssprache Deutsch einzureichen.
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Vergaberechtsrelevante Mehrfachbeteiligungen, die zu einem Verstoß gegen den Geheimwettbewerb führen, sind ausgeschlossen. Die Bieter müssen mit der Angebotsabgabe nachvollziehbar darlegen und nachweisen, dass ein Verstoß gegen den Geheimwettbewerb ausgeschlossen werden kann. Führt der Bieter den vorstehend verlangten Nachweis nicht oder nicht ausreichend, wird vermutet, dass durch seine Mehrfachbeteiligung im Vergabeverfahren der Geheimwettbewerb verletzt ist. In diesem Fall werden beide Angebote ausgeschlossen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Geforderte Eignungsnachweise (§ 5 Abs. 4 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
- Umsatz des Bewerbers der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre im Mittel in Euro netto für Leistungen der Objektplanung für Gebäude für Einzelbewerber oder bei Bewerbergemeinschaften in Summe.
Mindeststandards:
Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre im Mittel für Leistungen der Objektplanung für Gebäude: mind. 150.000 EUR netto.
Bewerber, welche den geforderten Mindeststandard nicht erfüllen, werden von der weiteren Teilnahme an dem Verfahren ausgeschlossen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Geforderte Eignungsnachweise (§ 5 Abs. 5 und 8 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
1. Referenzen:
Nachweis von realisierten Projekten der letzten 5 Jahre (Abschluss der Leistungen - ohne LPH 9 - nicht vor 2010) mit Baukosten (KG 300+400) von mind. 1,0 Mio. Euro netto und mind. 40 % HOAI Grundleistungen gem. § 34 HOAI, mit erbrachten Leistungen der Objektplanung für Gebäude gemäß §§ 33 ff. HOAI mit Angaben zu Projektbeschreibung, Auftraggeber, erbrachter Leistung, Leistungszeitraum und Baukosten, und zwar
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1.1. Referenzen zu Bauen im Bestand,
1.2. Referenz zu einem unter Denkmalschutz stehenden Gebäude,
1.3. Referenzen für den öffentlichen Auftraggeber (Neubau/Bestand),
1.4. Referenz zu vergleichbaren öffentlichen Bauten mit mind. 3.000 m
1.5. Referenz mit vergleichbarem architektonischem Anspruch beim Bauen im Bestand. Zum Nachweis der Vergleichbarkeit ist ein grafischer Nachweis beizulegen (jeweils max. 2 Seiten DIN A 3).
2. Referenzschreiben:
Nachweis von zwei Referenzschreiben für abgeschlossene Projekte der letzten 5 Jahre (Abschluss der Leistungen - ohne LPH 9 - nicht vor 2010) mit Baukosten (KG 300+400) von mind. 1,0 Mio. Euro netto und mind. 40 % HOAI Grundleistungen gem. § 34 HOAI, mit erbrachten Leistungen der Objektplanung für Gebäude gemäß §§ 33 ff. HOAI mit Angaben zu Projektbeschreibung, Auftraggeber, erbrachter Leistung, Leistungszeitraum und Baukosten mit Bestätigung einer kosten- und termingerechten Leistungserbringung.
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Hinweis:
Referenzen aus früheren Tätigkeiten in anderen Büros werden berücksichtigt, soweit ein Nachweis des früheren Arbeitgebers/Büroleiters/Auftraggebers vorliegt, dass diese Referenzen projektleitend betreut wurden.
Über die geforderten Angaben hinaus, werden keine weiteren Unterlagen berücksichtigt und gewünscht!
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Im Falle einer Beauftragung ist eine Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 2,0 Mio. Euro für Personenschäden, 2,0 Mio. Euro für sonstige Schäden und 2,0 Mio. für Umwelthaftung und Umweltschadensgesetz nachzuweisen. Die Erklärung zum Abschluss einer Versicherung in geforderter Höhe bei erfolgter Beauftragung wird durch die Unterschrift des bevollmächtigten Vertreters im Teilnahmeantrag geleistet.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Abschlagszahlungen erfolgen in angemessenen zeitlichen Abständen für nachgewiesene Leistungen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft haften gesamtschuldnerisch und benennen einen bevollmächtigten Vertreter. Die Bewerbergemeinschaft besteht im Falle der Aufforderung zur Angebotsabgabe als Bietergemeinschaft fort und wird im Falle der Zuschlagserteilung als Arbeitsgemeinschaft tätig. Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag eine von sämtlichen Mitgliedern unterschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung (Formblatt im Teilnahmeantrag) mit dem Hinweis auf die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder in Form einer Kopie oder eines Scans vorzulegen. Ein Original ist gegebenenfalls nachzureichen. (gilt für Nachunternehmererklärung analog).
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Sonstige besondere Bedingungen:
- Vertragsmuster der Stadt Frankfurt am Main
- Nebenkostenpauschale max. 4 %
- Leitlinien wirtschaftliches Bauen der Stadt Frankfurt in der aktuellen Fassung.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Teilnahmeberechtigt sind Personen, die als Berufsqualifikation den Beruf des Architekten gemäß § 19 Abs. 1 VOF nachweisen können. Für juristische Personen gilt § 19 Abs. 3 VOF.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Objektive Auswahlkriterien:
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
Gewichtung:
- Umsatz 20 %
- Referenzen zu Bauen im Bestand 20 %
- Referenz zu einem unter Denkmalschutz stehenden Gebäude 10 %
- Referenzen für den öffentlichen Auftraggeber (Neubau/Bestand) 10 %
- Referenz zu vergleichbaren öffentlichen Bauten (Neubau/Bestand) 20 %
- Referenz mit vergleichbarem architektonischen Anspruch bei Bauen im Bestand 10 %
- Referenzschreiben 10 %
Die Bewertung der Teilnahmeanträge erfolgt gemäß der Einzelbewertungsmatrix (max. insg. 100 Punkte) in den Bewerbungsunterlagen. Dabei gilt Folgendes:
- Wertung Umsatz:
Gewertet wird der Umsatz der letzten 3 abgeschlossen Geschäftsjahre im Mittel. Dabei wird ab 350.000 Euro netto die volle Punktzahl von 20 Punkten vergeben. Bei 150.000 Euro netto werden 10 Punkte vergeben. Zwischen diesen beiden Werten wird linear interpoliert.
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Ein Nichterreichen eines Umsatzes von 150.000 Euro netto führt zum Ausschluss aus dem Verfahren (wegen Nichterreichen der Mindestanforderungen).
- Wertung Referenzen/Referenzschreiben:
Referenzen werden nur gewertet, wenn sie die in den einzelnen Kategorien geforderten Merkmale nachvollziehbar und plausibel erfüllen (aussagekräftige Beschreibung in jedem Referenzblatt). Dabei trifft den Bewerber eine sog. Bringschuld. Der AG muss sich einzig anhand der Angaben in dem Teilnahmeantrag ein abschließendes Bild von den genannten Projekten machen können.
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Um für eine Wertung in den einzelnen Kategorien zugelassen zu werden, müssen die Referenzen folgende Merkmale zweifelsfrei erfüllen:
Leistungszeitraum: Abschluss der Leistungen (ohne LPH 9) nicht vor 2010. Bei noch nicht abgeschlossenen Projekten wird der Umfang der erbrachten Leistungen bis zum Stichtag dieser Bekanntmachung gewertet. Ggf. ist dazu der bis dahin erbrachte Anteil der aktuell laufenden Leistungsphase anzugeben.
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Leistungsumfang: Bei mindestens zu 80 % erbrachtem Leistungsumfang (bei LPH 1-9) wird die Referenz/Referenzschreiben voll gewertet. Wurden mind. 40 % der LPH 1-9 (aber weniger als 80 %) erbracht, wird die Referenz/Referenzschreiben zur Hälfte gewertet. Bei weniger als 40 % erbrachtem Leistungsumfang wird die Referenz/Referenzschreiben nicht gewertet.
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Größe: Bauwerkskosten mind. 1,0 Mio. EUR netto KG 300+400 (Ausnahme: Kriterium 1.4 - vgl. öffentliche Bauten)
Die zu vergebenden Punkte werden wie folgt verteilt:
1. Referenzen der letzten 5 Jahre (Abschluss der Leistungen nicht vor 2010 - ohne LPH 9) (max. insg. 70 Punkte):
1.1. zwei Referenzen zu Bauen im Bestand (20 Punkte bei 2 wertbaren Referenzen, 10 Punkte bei nur einer wertbaren Referenz), bei Referenzen bestehend aus Neubau und Bauen im Bestand, sind die Kosten für den Bestandsanteil separat auszuweisen,
1.2. eine Referenz zu einem unter Denkmalschutz stehenden Gebäude (10 Punkte bei einer wertbaren Referenz),
1.3. zwei Referenzen für einen öffentlichen Auftraggeber (Neubau/Bestand) (20 Punkte bei 2 wertbaren Referenzen, 10 Punkte bei nur einer wertbaren Referenz),
1.4. eine Referenz zu vergleichbaren öffentlichen Bauten mit Baukosten von mind. KG 300+400 2,0 Mio. Euro netto und 3.000 qm BGF (Neubau/Bestand). Die Vergleichbarkeit wird dabei auf die öffentliche Zugänglichkeit (Publikumsverkehr) sowie die Nutzung bezogen. Dabei wird eine voll vergleichbare Referenz mit 20 Punkten, eine weitgehend vergleichbare Referenz mit 15 Punkten, eine teilweise vergleichbare Referenz mit 10 Punkten und eine nicht/kaum vergleichbare Referenz mit 0 Punkten bewertet.
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Als voll vergleichbar wird gesehen z.B.:
- Museum, Bibliothek, Ausstellungsgebäude, Galerie, Theater, Oper, Schauspiel
Als weitgehend vergleichbar wird gesehen z.B.:
- Gemeindehalle/-Saal, Messe, Kongress, Veranstaltungsgebäude
Als teilweise vergleichbar wird gesehen z.B.:
- Schule, Kita, Kindergarten, Universität, Kirche, Kapelle, Tempel, Sporthalle, Sportanlage, Schwimmbad, Krankenhaus, städtischer Verwaltungsbau mit Publikumsverkehr
Als nicht/kaum vergleichbar wird gesehen z.B.:
- Flughafen, Bahnhof, Parkhaus, städtischer Werkhof
Katalog nicht abschließend - beispielhafte Aufzählung
1.5. eine Referenz mit vergleichbarem architektonischen Anspruch bei Bauen im Bestand. Hier ist zusätzlich zu den Angaben im Teilnahmeantrag auch ein grafischer Nachweis einzureichen. Der architektonische Anspruch wird dabei im Vergleich zu dem Deutschen Architekturmuseum unter Hinzuziehung des grafischen Nachweises bewertet. Dabei wird eine voll vergleichbare Referenz mit 10 Punkten, eine teilweise vergleichbare Referenz mit 5 Punkten und eine nicht/kaum vergleichbare Referenz mit 0 Punkten bewertet. Die Vergleichbarkeit bemisst sich dabei anhand der Beschreibung des Projektes unter Pkt. II.1.5. der Bekanntmachung.
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2. Referenzschreiben der letzten 5 Jahre (Abschluss der Leistungen nicht vor 2010 - ohne LPH 9) (max. 10 Punkte):
2.1. zwei Referenzschreiben von abgeschlossenen Projekten nach Abschluss der Leistungen mit Bestätigung einer termin- und kostengerechten Leistungserbringung durch den Auftraggeber (10 Punkte bei 2 wertbaren Referenzschreiben, 5 Punkte bei nur einem wertbaren Referenzschreiben). Referenzschreiben können dabei auch hälftig gewertet werden (2,5 Punkte), falls z.B. nur eine Bestätigung einer Termintreue aber keiner Kostentreue vorliegt.
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Referenzschreiben werden auch gewertet, wenn aus ihnen eine Bestätigung einer deutlichen allgemeinen Zufriedenheitsbekundung des Auftraggebers hervorgeht, eine reine Bestätigung der Leistungserbringung wird nicht gewertet.
Eine Mehrfachnennung von Referenzprojekten in verschiedenen Kategorien ist möglich.
Sollten mehr als die gewünschte Anzahl Bewerber die Anforderungen gleich gut erfüllen, erfolgt die Auswahl durch Losverfahren aus dem Kreis der gleich gut geeignet erscheinenden Büros.
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2015-09-30 📅
Öffnungsort: entfällt
Ort des Eröffnungstermins: entfällt
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Brigitte Böhm
Internetadresse: www.vergabe.stadt-frankfurt.de 🌏
Name: Stadtbauplan GmbH
Postanschrift: Rheinstraße 40-42
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Telefon: +49 615199570 📞
E-Mail: dam@stadtbauplan.de 📧
Fax: +49 6151995730 📠
URL der Dokumente: http://www.stadtbauplan.de 🌏
Name: Hochbauamt der Stadt Frankfurt am Main, Objektbereich 65.22
Postanschrift: Gerbermühlstr. 48
Postort: Frankfurt
Kontaktperson: Frau Böhm

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 65-2015-00142

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Wilhelminenstr. 1-3
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 / 6151126834 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen.
Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Quelle: OJS 2015/S 067-120096 (2015-04-02)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-10-02)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 440 755 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Hochbauamt der Stadt Frankfurt am Main, Objektbereich 65.22
Postleitzahl: 60549

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-10-02 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-10-07 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 194-352427
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 67-120096
ABl. S-Ausgabe: 194
Zusätzliche Informationen
Ursprüngliche HAD-Ref.: 11/4163; nachr. HAD-Ref. : 2916/249; nachr. V-Nr/AKZ: 65-2015-00142.

Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Schaumainkai 43, 60596 Frankfurt am Main, weitere Dienststellen der Stadt Frankfurt am Main verteilt über das gesamte Stadtgebiet.

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Projektteam/Projektorganisation (35)
2. Projektanalyse/Herangehensweise (50)
3. Honorar (15)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-08-31 📅
Name: Rittmannsperger Architekten GmbH
Postanschrift: Ludwigshöhstraße
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64285
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 7

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Frau Brigitte Böhm

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Fax: +49 615112-5816/6834 📠
Quelle: OJS 2015/S 194-352427 (2015-10-02)