Sanierung einer Zentralküche eines Krankenhauses/Generalplaner

Klinikum Schloß Winnenden

Sanierung einer Zentralküche für 1 200 Mittagessen/Tag, kombiniertes Versorgungssystem Cook&Chill/Cook&Hold, Projektbudget (Kgr. 200-700); 6 500 000 EUR brutto zuzüglich Aufwand für die Errichtung einer Interimsküche.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-12-17. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-11-10.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-11-10 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2015-11-10)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Menge oder Umfang:
Es ist ein Verhandlungsverfahren geplant. Die LPh. 1-2 wurden bereits erbracht. Die Architektenleistungen und Küchentechnik sind bereits bei LPh. 3 erbracht. Gegenstand es anschließenden Auftrags sind folgende Leistungen ab den bisher geleisteten LPh. eines Generalplaners:— Objektplanungsleistungen (Gebäude- und raumbildende Ausbauten);— Architektenleistungen gem. § 3 HOAI 2013;— Technische Gebäudeausrüstung nach § 53 HOAI;— Thermische Bauphysik nach Anlage zur HOAI, Nr. 1.2;— Fachplanerische Leistungen: Tragwerksplanungen, Ingenieursleistungen (Küchen-, Elektro-, Kältetechnik, Heizung-Lüftung-Sanitär-Planung);— Herbeiführen der Leistungen durch Erstellen einer genehmigungsfähigen bzw. ausschreibungsfähigen Planung;— Vorbereiten und Mitwirken der Vergabe der Bauleistungen zur Realisierung des Projekts;— Begleitung und Koordinierung der baulichen Umsetzung durch Objektüberwachung.Es ist beabsichtigt, dass zunächst die Leistungsphasen 3-4 der HOAI mit dem Abschluss des Vertrags abgerufen werden. Durch den Generalplaner sind die Ergebnisse der vorangegangenen Leistungsphasen weiter zu verwenden und zu verifizieren.Die Aufgabe des SiGeKo soll extern vergeben werden.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Klinikum Schloß Winnenden
Postanschrift: Schloßstraße 50
Postleitzahl: 71364
Postort: Winnenden
Kontakt
Internetadresse: http://www.zfp-winnenden.de 🌏
E-Mail: i.mohn@zfp-winnenden.de 📧
Telefon: +49 71959002010 📞
Fax: +49 719590012010 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-11-10 📅
Einreichungsfrist: 2015-12-17 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-11-14 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 221-403084
ABl. S-Ausgabe: 221

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Sanierung einer Zentralküche für 1 200 Mittagessen/Tag, kombiniertes Versorgungssystem Cook&Chill/Cook&Hold, Projektbudget (Kgr. 200-700); 6 500 000 EUR brutto zuzüglich Aufwand für die Errichtung einer Interimsküche.
Menge oder Umfang:
Es ist ein Verhandlungsverfahren geplant. Die LPh. 1-2 wurden bereits erbracht. Die Architektenleistungen und Küchentechnik sind bereits bei LPh. 3 erbracht. Gegenstand es anschließenden Auftrags sind folgende Leistungen ab den bisher geleisteten LPh. eines Generalplaners:
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— Objektplanungsleistungen (Gebäude- und raumbildende Ausbauten);
— Architektenleistungen gem. § 3 HOAI 2013;
— Technische Gebäudeausrüstung nach § 53 HOAI;
— Thermische Bauphysik nach Anlage zur HOAI, Nr. 1.2;
— Fachplanerische Leistungen: Tragwerksplanungen, Ingenieursleistungen (Küchen-, Elektro-, Kältetechnik, Heizung-Lüftung-Sanitär-Planung);
— Herbeiführen der Leistungen durch Erstellen einer genehmigungsfähigen bzw. ausschreibungsfähigen Planung;
— Vorbereiten und Mitwirken der Vergabe der Bauleistungen zur Realisierung des Projekts;
— Begleitung und Koordinierung der baulichen Umsetzung durch Objektüberwachung.
Es ist beabsichtigt, dass zunächst die Leistungsphasen 3-4 der HOAI mit dem Abschluss des Vertrags abgerufen werden. Durch den Generalplaner sind die Ergebnisse der vorangegangenen Leistungsphasen weiter zu verwenden und zu verifizieren.
Die Aufgabe des SiGeKo soll extern vergeben werden.
Beschreibung der Optionen:
Es ist eine stufenweise Beauftragung der Leistungen vorgesehen. Es ist beabsichtigt, dass zunächst die Leistungen der LPh. 3-4 der HOAI mit dem Schluss des Vertrags abgerufen werden. Weitere Leistungsphasen ab LF5 der HOAI auf Abruf. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung der Leistungen besteht nicht.
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Vorläufiger Zeitplan für die Nutzung von Optionen: 45 Monate
Referenznummer: 1.250.20, Projekt: 10+11-3433 Umbau Küche
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Klinikum Schloss Winnenden, Küche.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der Dienstleistungserbringer hat den Nachweis der Zuverlässigkeit, Leistungsfähigkeit und der Fachkunde für sich und seine Bewerberpartner folgendermaßen zu erbringen: Die geforderten Erklärungen und Nachweise sind einzureichen, ein Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert. Bei Bewerbergemeinschaften hat jedes Mitglied die gemäß den Vorgaben des Bewerberbogens geforderten Erklärungen und Nachweise jeweils für sich vorzulegen. Soweit der Bewerber den Einsatz von Nachunternehmern beabsichtigt, sind auch für diese die Erklärungen und Nachweise gemäß vorzulegen. Fehlende Erklärungen und Nachweise sind nach schriftlicher Anforderung der Vergabestelle innerhalb von sieben Kalendertagen vorzulegen.
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Folgende Nachweise sind unter einzureichen:
— Unterschriebener Teilnahmeantrag mit einer Übersicht aller am Bewerbungsverfahren Teilnehmenden (Büros und Personen, die Leistungen tatsächlich erbringen), mit Angaben zum Büro/Unternehmen mit Bescheinigungen über die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt vom Objektplaner, mit Bescheinigungen über die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Diplom-Ingenieur, fachspezifisch von allen Fachplanern.
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Anlage 1 – Erklärung zu § 2(3) VOF (Unabhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen),
Anlage 2 – Erklärung zu § 4 (2) VOF (wirtschaft. Verknüpfungen und Zusammenarbeit mit Anderen),
Anlage 3 – Erklärung, dass keine Ausschlusskriterien gem. § 4 (6) a) bis g) VOF vorliegen,
Anlage 4 – Erklärung, dass keine Ausschlusskriterien gem. § 4 (9) a) bis e) VOF vorliegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Anlage 5- Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung einer EU-Versicherungsgesellschaft für Generalplaner-Leistungen mit den Mindestdeckungssummen von 5 000 000 EUR je Schadensfall für Sach- und Vermögensschäden und 3 000 000 EUR je Schadensfall für Personenschäden.
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Mindestanforderung ist die rechtskräftig unterschriebene Erklärung einer EU-Versicherungsgesellschaft, dass im Auftragsfall die vorgenannten Versicherungen garantiert werden. Die Erklärung der Versicherung muss der Bewerbung beigelegt werden. Eine Eigenerklärung des Bewerbers ist nicht ausreichend.
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Anlage 6 – Eine Erklärung über Umsatz (netto) für Planungsleistungen für Objektplanung, TGA HLS, TGA Elektro, TGA Küche/ Wäscherei, Tragwerksplanung in den letzten 3 Geschäftsjahren (2012, 2013 und 2014).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Anlage 7- Nachweis der Qualifikation, der Berufserfahrung, der persönlichen Referenzen der vorgesehenen Projektleitung und der vorgesehenen stellvertretenden Projektleitung.
Anlage 8 – Nachgewiesene Referenzen für die Objektplanung von mind. 2 Cook&Chill-Zentralküchen mit mehr als 1 200 Essen/Tag und 2 Cook&Hold-Zentralküchen mit jeweils mehr als 1 000 Essen/Tag und eine Zentralküche mit Kombination aus Cook&Chill und Cook&Hold und 1 Zentralküche mit Kombination Schöpf- und Tablettsystem, mit mehr als 1 200 Essen/Tag und eine Zentralküche im Bereich Psychiatrie/Psychosomatik.
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Nachgewiesene Referenzen von mind. zwei Referenzen TGA HLS, TGA Elektro, TGA Küche, Tragwerksplanung, Thermische Bauphysik, Für alle Referenzen muss die Bauausführung fertiggestellt sein. Für alle Referenzen darf die Bauausführung nicht vor 2011 abgeschlossen worden sein. Für alle Referenzen müssen Referenzbestätigungen des Auftraggebers vorliegen.
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Anlage 9 – Erklärung, aus der das jährliche Mittel der von dem Bewerber in den letzten 3 Jahren (2012, 2013 und 2014) fest angestellten Beschäftigten – aufgegliedert nach Architekten, Ingenieuren HLS, Ingenieuren ELT, Ingenieuren TWP, Ingenieuren Küche ersichtlich ist oder die Angabe mit welchen Ingenieurbüros mehrjährig (mehr als 5 Jahre) zusammengearbeitet wird.
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Anlage 10- Eine Erklärung, dass die EDV-Standards eingehalten werden (CAD-Standard: kompatibel zu ACAD 2010 oder 2014; GAEB-Standard: GAEB DA XML mind. Version 3.1, StLB-Bau, siehe Bewerbungsbogen).
Anlage 11 – Eine Erklärung, ob Teile des Auftrags als Unterauftrag vergeben werden.
Anlage 12 – Angaben zur Arbeitsweise und zur Sicherstellung der Qualität, sowie hinsichtlich Kosten und Termine.
Über die geforderten Bewerbungsunterlagen hinaus gehende eingereichte Unterlagen werden nicht berücksichtigt.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung einer EU-Versicherungsgesellschaft für Generalplaner-Leistungen mit den Mindestdeckungssummen von 5 000 000 EUR je Schadensfall für die Sach- und Vermögensschäden und 3 000 000 EUR je Schadensfall für Personenschäden. Mindestanforderung ist die rechtskräftige unterschriebene Erklärung einer EU-Versicherungsgesellschaft, dass im Auftragsfall die vorgenannten Versicherungen garantiert werden. Die aktuelle Erklärung der Versicherungsgesellschaft muss der Bewerbung beigelegt werden. Eine Eigenerklärung des Bewerbers ist nicht ausreichend.
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Wird der Auftrag einer Bieter- bzw. Bewerbergemeinschaft erteilt, so ist diese in eine gesamtschuldnerische haftende Arbeitsgemeinschaft mit bevollmächtigtem Vertreter zu überführen.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Zugelassen ist, wer nach den Architektengesetzen oder Ingenieurgesetzen der Länder berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Architekt oder Beratender Ingenieur/Ingenieur zu tragen oder nach den EG-Richtlinien, insbesondere der Richtlinien für die gegenseitige Anerkennung der Diplome berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt oder als Beratender Ingenieur/Ingenieur tätig zu werden.
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Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen entsprechenden Architekten oder Beratenden Ingenieur/Ingenieur benennen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Referenzobjekte 50 %, Berufliche Qualifikation/Projektleitung 25 %, Jahresumsätze 10 %, Beschäftigte 5 %, Arbeitsweise 5 %, EDV-Standards 5 %.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2016-01-22 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Abteilung Wirtschaft und Versorgung
Ilona Mohn

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 1.250.20, Projekt: 10+11-3433 Umbau Küche

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg
Postanschrift: Karl-Friedrich-Straße 17
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76133
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de 📧
Telefon: +49 7219264049 📞
Internetadresse: http://www.rpk.bwl.de 🌏
Fax: +49 7219263985 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb von 8 Kalendertagen gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dies gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 101a Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Quelle: OJS 2015/S 221-403084 (2015-11-10)